DE619487C - Vorrichtung zum Befestigen der Innenverkleidung und aehnlicher Teile, insbesondere an metallenen Wagenkasten von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Vorrichtung zum Befestigen der Innenverkleidung und aehnlicher Teile, insbesondere an metallenen Wagenkasten von Kraftfahrzeugen

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DE619487C
DE619487C DEP66456D DEP0066456D DE619487C DE 619487 C DE619487 C DE 619487C DE P66456 D DEP66456 D DE P66456D DE P0066456 D DEP0066456 D DE P0066456D DE 619487 C DE619487 C DE 619487C
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B5/00Joining sheets or plates, e.g. panels, to one another or to strips or bars parallel to them
    • F16B5/06Joining sheets or plates, e.g. panels, to one another or to strips or bars parallel to them by means of clamps or clips
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Befestigen der Innenverkleidung und ähnlicher Teile, insbesondere ■ an metallenen Wagenkasten von Kraftfahr-S zeugen.
Durch die Erfindung soll eine Vorrichtung dieser Art geschaffen werden, welche eine einfache und dauerhafte Bauart aufweist, billig herstellbar und zweckmäßig in der Betätigung ist.
Die Erfindung besteht darin, daß der Druckknopf aus einem zweckmäßig aus Stahlblech haarnadelförmig gebogenen Streifen besteht, dessen einer Schenkel schräg nach außen und dann nach innen, zweckmäßig stärker geneigt, zurückgebogen ist. Bei der vorzugsweisen Ausbildung der Erfindung besteht die Vorrichtung aus einem aus zwei aneinanderhängenden haarnadelförmigen Teilen bestehenden M-förmigien Druckknopf, -der zweckmäßig mittels eines zwischen den beiden Mittelschenkeln hindurchtretenden bügeiförmig gestalteten Teiles befestigt ist.
An den nach innen zurückgebogenen Enden des Streifens ist gemäß der Erfindung ein zur Befestigungswandung senkrecht verlaufender Teil und weiter ein nach der Seite abgebogener, vorzugsweise sich nach seinem Ende zu von der Befestigungswand entfernender Teil angeschlossen.
Weitere Merkmale der Erfindung bestehen in der Vereinigung des Druckknopfes mit einer Platte, die ihrerseits an der Verkleidung befestigt ist, ferner in der besonderen Ausgestaltung der Vereinigung zwischen Druckknopfteil und Platte sowie der Platte und der Verkleidung.
Den bekannten Vorrichtungen zum Befestigen der Innenverkleidung und ähnlicher Teile, bei denen der Druckknopf gegeneinander federnde Schenkel aufweist, die durch. eine Öffnung des anderen Teiles hindurchgedrückt werden, haften eine Reihe wesentlicher Mängel an. Der federnde Eingriff mit der Wandung wird lediglich durch den außerhalb der Wandung verbleibenden ringför- ■< migen Teil bewirkt; dieser ringförmige Teil muß zwecks genügender Durchfederung verhältnismäßig groß bemessen werden, damit ein sicherer Eingriff mit der Wandung gewährleistet wird, kann' also nicht sehr nahe am Rande der Verkleidung angeordnet wer-
den. Eine einwandfreie Befestigung der Verkleidung an dem durchfedernden- Ring stößt auf Schwierigkeiten. Der federnde Teil steht so viel über die Wandung hervor, daß eine von außen nicht sichtbare Verkleidung desselben schwierig ist. Vor allem ist auch das im mehreren Ebenen gekrümmte Druckknopfelement schwierig und teuer in der Herstellung.
ίο Das neue Druckknopfelement dagegen ist nur in einer Ebene gekrümmt und läßt sich daher einfach und billig herstellen.. (Der Herstellungspreis für die neue Vorrichtung beträgt1 etwa 2/3 desjenigen der bekannten Vorrichtung.) Der federnde Eingriff wird lediglich durch die durch die Wandung hindurchtretenden Teile bewirkt; die außerhalb der Wandung verbleibenden Teile brauchen nur wenig Raum einzunehmen, so daß das Druckknopfelement ziemlich dicht am Rand der Verkleidung angeordnet werden kann. Die Durchfed'erung der durch die Wandung hindurchtretenden Teile kann ohne Schwierigkeiten sehr groß gewählt werden, so daß eine bessere Haltwirkung erzielt werden kann als bei den bekannten Einrichtungen. Die Befestigung der Verkleidung o. dgl. an den außerhalb der Wandung verbleibenden, zur Federung nicht herangezogenen Teilen ist äußerst einfach. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß das Druckknopfelement kürzer ausgebildet werden kann als bei der bekannten Vorrichtung und deshalb auch dort Verwendung finden kann, wo innerhalb der Wandung nur wenig Raum zur Verfügung steht, also z. B. einer Wagenkastentür, bei welcher eine versenkbare Fensterscheibe dicht neben der Innenwandung verläuft. Die außerhalb der Wandung verbleibenden Teile der Vorrichtung stehen nur ein ganz geringes Stück (etwa V6 soviel wie bei der bekannten Anordnung) über die Wandung hervor, so daß eine sehr dünne Verkleidung Verwendung finden kann, ohne daß die Befestigungsvorrichtung von außen sichtbar wird.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
Fig. ι zeigt eine die Befestigungsgrundlage bzw. die Innenverkleidung bildende Platte und den tragenden Wandteil sowie in Seitenansicht die Befestigungsvorrichtung.
Fig. 2 und 3 zeigen in zwei um 90 ° gegeneinander versetzten Ansichten die Befestigungsvorrichtung bei Beginn ihrer Vereinigung mit der Befestigungsgrundlage.
Fig. 4 zeigt eine der Fig. τ entsprechende Ansicht der neuen Vorrichtung, jedoch für die Befestigung eines Teppichbelages .0. dgl.
Fig. 5 zeigt die in Fig. 4 dargestellte Vorrichtung in Aufsicht unter Fortlassung der durch dieselbe zu verbindenden Teile.
In der Zeichnung weist ein vorzugsweise aus einem bandförmigen Streifen aus Federstahl oder anderem geeigneten Material gebogener Teil einen mittleren, im wesentlichen U-förmig gestalteten Abschnitt/ mit einem inneren Ösenende 8 auf, dessen einander gegenüberliegende äußere Fortsetzungen 9 auf ihn zurückgebögen sind, derart, daß sie allmählich auseinandergehen. Die Fort-Setzungen 9 gehen in Abschnitte 10 über, welche zueinander und zu einer Befestigungsgrundlage 11 geneigt verlaufen. Die Abschnitte 10 gehen in im wesentlichen zueinander parallele Abschnitte 12 über. Die Ab- /5 schnitte 12 werden fortgesetzt durch voneinander fort gerichtete, sich längs der Befestigungsgrundlage 11 erstreckende Abschnitte 13; vorzugsweise sind die Abschnitte 13 gegenüber der Befestigungsgrundlage 11 leicht geneigt, so daß ihre freien Enden von derselben abstehen und bei der Anbringung der Befestigungsvorrichtung die Befestigungsgrundlage nicht zerkratzt oder beschädigt wird.
Die Befestigungsgrundlage o. dgl. 11 weist eine Öffnung oder einen Schlitz 14 auf, in welchem zweckmäßig die öse 8 zwecks Aufnahme eines Befestigungselementes angeordnet ist. Das Befestigungselement besteht anfänglich aus einem ebenen, biegsamen Blech von im wesentlichen H-förmiger Gestalt, dessen aufrechte Arme 16 und streif enförmiger Querabschnitt 15 in der Ebene des Bleches beträchtliche Ausdehnung aufweisen; längs des Querabschnittes 15 wird das Befestigungselement zu einem im wesentlichen Lf-förmigen Teil von doppelter Blechstärke zusammengefaltet.
Der Befestigungsteil kann sodann in einfächer Weise in die Öse 8' und mit dem Querabschnitt 15 in den Schlitz 14 eingeführt werden (Fig. 2 und 3), worauf sodann die im wesentlichen doppelarmigen Enden 16 über die seitlichen Ränder der öffnung 14 nach den Seiten gebogen werden (Fig. 1).
Die Betätigung der neuen Vorrichtung geschieht in der Weise, daß dieselbe mit ihren Fortsetzungen. 9 durch eine Öffnung 18 in einer Metallplatte oder -tafel 20 hindurchgestoßen wird, wobei die langen divergierenden Fortsetzungen 9 allmählich nach innen, das ist aufeinander zu, bewegt werden.
Wenn die Schultern 10 über die Platte 20 hinwegstreichen, so springen die Federn plötzlieb zurück, und die Platte 20 wird in den unterhalb der Abschnitte 10 durch die Abschnitte 12 gebildeten Ausnehmungen gehalten, wobei die Breite der zueinander parallelen Abschnitte 12 die Verwendung der Befestigungsvorrichtung für Platten von in geringen Grenzen verschiedener Dicke zuläßt
sowie die Dicke des Bezuges zwischen der Grundplatte ii und der Wandung 20 berücksichtigt.
Da die Fortsetzungen 9 nur schwach zur senkrechten Ebene der Vorrichtung geneigt sind, und da die Abschnitte 10 ziemlich große Winkel mit denselben bilden, sind zur Abnahme der Vorrichtung, wobei die Fortsetzungen durch Bewegung ,der Abschnitte 10, 10 längs der Kanten' der Platte 20 nach innen bewegt werden müssen, verhältnismäßig große Kräfte erforderlich.
Da die Teile der Vorrichtung mittels großer Flächen miteinander in Eingriff stehen, so z. B. die Abschnitte 13 mit der Befestigungsgrundlage 11, der Abschnitt 15 mit der öse 8 und die Teile 16 mit der Unterseite der Befestigungsgrundlage, läßt sich ein beträchtliches seitliches Spiel zwischen den zur eigentlichen Befestigung dienenden Teilen und der Befestigungsgrundlage ermöglichen, wodurch leichte Unterschiede zwischen den Lagen der Befestigungsvorrichtungen an der Innenauskleidung o. dgl. und den öffnungen in der Wandungsplatte o. dgl. ausgeglichen werden können. So kann sich (s. Fig. 3) die Klammer längs des Abschnittes 15 hin und her bewegen und weist ferner auf Grund ihrer Nachgiebigkeit, ihrer Abmessungen in der Längsrichtung sowie auf Grund einer begrenzten Verschiebbarkeit in zu dem Abschnitt 15 senkrechter Richtung eine ausreichende Beweglichkeit nach allen Richtungen auf.
Gleichzeitig ist die Vorrichtung verhältnismäßig starr, so daß sie ihre Teile genau und verhältnismäßig fest in der angegebenen Lage hält.
Bei der in Fig. 4 gezeigten Verwendung der neuen Vorrichtung zur Anbringung von Teppichbelägen o. dgl. an den Bodenbrettern weist die eigentliche Feder oder Klammer die oben beschriebene Form auf; die einander parallelen Abschnitte 12 sind in diesem Fall unwesentlich, da kein Raum für einen Überzug o. dgl. zu bleiben braucht.
Die öse 8 wird durch einen Schlitz 21 in einer Metallplatte 22 hindurchgeschoben. Der mittlere Teil 23 des Schlitzes 21 ist erweitert, so daß die Klammer etwas Bewegungsfreiheit behält, um mit dem Loch 24 in dem Fußbodenbrett 25 in genaue Übereinstimmung gelangen zu können. Die Klammer wird in ihrer Lage gehalten durch ein Haltestück 31, welches dem oben beschriebenen Haltestück 15, 16 genau entspricht. Die Platte 22 ist mit unter gleichen Winkeln zueinander angeordneten öffnungen 26 versehen ; in gleicher Weise sind Zungen 27 angeordnet, welche von einem in dem Teppichbelag 0. dgl. 29 teilweise eingebetteten Ring herabhängen. Die Zungen 27 treten durch die Öffnungen 26 hindurch und ihre Enden sind nach außen umgebogen, um Beschädigungen des Haltestückes zu vermeiden.
Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen und dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt, vielmehr können Einzelheiten derselben auch in anderer Weise ausgebildet sein, ohne daß vom Grundgedanken der Erfi'ndung abgewichen wird.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Befestigen der Innenverkleidung und ähnlicher Teile, insbesondere an metallenen Wagenkasten von Kraftfahrzeugen, bestehend aus einem an dem einen der miteinander zu verbindenden Teile befestigten Druckknopf, der mit gegeneinander federnden Schenkeln durch eine Öffnung des anderen Teiles hindurchgedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckknopf aus einem zweckmäßig aus Stahlblech haarnadelförmig gebogenen Streifen (7, 9, io) besteht, dessen einer Schenkel schräg nach außen (9) und dann nach innen (10), zweckmäßig stärker geneigt, zurückgebogen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen aus zwei aneinanderhängenden haarnadelförmigen Teilen (7,9,10) bestehenden M-förmigen Druckknopf, der zweckmäßig mittels eines zwischen den beiden Mittelschenkeln (7) hindurchtretenden bügeiförmig gestalteten · Teiles (16) befestigt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den nach innen (10) zurückgebogenen Enden ein zur Befestigungswandüng senkrecht verlaufender Teil (12) und weiter ein nach der Seite abgebogener, vorzugsweise sich nach seinem Ende zu von der Befestigungs-. wand entfernender Teil (13) angeschlossen ist.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckknopf mit einer Platte (22) verbunden ist, die an der Verkleidung (29) befestigt ist.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckknopf mit seinem Mittelstück (8)
' durch eine Öffnung (23) der Grundplatte (22) hindurchgesteckt und mittels eines bügeiförmigen Teiles (31) befestigt ist, dessen zusammengefalteter Steg zwischen den beiden mittleren Schenkeln (7, 7) hindurchtritt, und dessen zueinander parallele Schenkel gegen die Rückseite der Grundplatte anliegen, wobei der Abstand
zwischen den parallelen Schenkeln des I Teiles (3.1) größer ist als die Breite der Schenkel (7), und zwischen den Rändern der öffnung der Grundplatte (22) und den Schenkeln (7) des Druckknopfes Spiel vorhanden ist.
6. Vorrichtung nach den Ansprächen 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der Grundplatte (22) Löcher (26) vorgesehen sind, durch die Zungen (30) eines <° mit der Verkleidung verbundenen Befestigungsringes (28) hindurchtreten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEP66456D 1931-12-24 1932-11-22 Vorrichtung zum Befestigen der Innenverkleidung und aehnlicher Teile, insbesondere an metallenen Wagenkasten von Kraftfahrzeugen Expired DE619487C (de)

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DE (1) DE619487C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4240322A (en) 1977-12-31 1980-12-23 Lothar Teske Wedge-pin fastener
WO2002044570A1 (de) * 2000-11-30 2002-06-06 A. Raymond & Cie Klammersystem zur befestigung eines anbauteils an einem trägerteil
EP2012024A2 (de) 2007-07-02 2009-01-07 EJOT GmbH & Co. KG Befestigungsklammer zur Verbindung zweier aufeinanderliegender flacher Bauteile

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DE102007030613A1 (de) 2007-07-02 2009-01-08 Ejot Gmbh & Co. Kg Befestigungsklammer zur Verbindung zweier aufeinanderliegender flacher Bauteile

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