DE619487C - Vorrichtung zum Befestigen der Innenverkleidung und aehnlicher Teile, insbesondere an metallenen Wagenkasten von Kraftfahrzeugen - Google Patents
Vorrichtung zum Befestigen der Innenverkleidung und aehnlicher Teile, insbesondere an metallenen Wagenkasten von KraftfahrzeugenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Befestigen der Innenverkleidung
und ähnlicher Teile, insbesondere ■ an metallenen Wagenkasten von Kraftfahr-S
zeugen.
Durch die Erfindung soll eine Vorrichtung dieser Art geschaffen werden, welche eine einfache
und dauerhafte Bauart aufweist, billig herstellbar und zweckmäßig in der Betätigung
ist.
Die Erfindung besteht darin, daß der Druckknopf aus einem zweckmäßig aus Stahlblech
haarnadelförmig gebogenen Streifen besteht, dessen einer Schenkel schräg nach
außen und dann nach innen, zweckmäßig stärker geneigt, zurückgebogen ist. Bei der
vorzugsweisen Ausbildung der Erfindung besteht die Vorrichtung aus einem aus zwei aneinanderhängenden
haarnadelförmigen Teilen bestehenden M-förmigien Druckknopf, -der
zweckmäßig mittels eines zwischen den beiden Mittelschenkeln hindurchtretenden bügeiförmig gestalteten Teiles befestigt ist.
An den nach innen zurückgebogenen Enden des Streifens ist gemäß der Erfindung
ein zur Befestigungswandung senkrecht verlaufender Teil und weiter ein nach der Seite
abgebogener, vorzugsweise sich nach seinem Ende zu von der Befestigungswand entfernender
Teil angeschlossen.
Weitere Merkmale der Erfindung bestehen in der Vereinigung des Druckknopfes mit
einer Platte, die ihrerseits an der Verkleidung befestigt ist, ferner in der besonderen Ausgestaltung
der Vereinigung zwischen Druckknopfteil und Platte sowie der Platte und der
Verkleidung.
Den bekannten Vorrichtungen zum Befestigen der Innenverkleidung und ähnlicher
Teile, bei denen der Druckknopf gegeneinander
federnde Schenkel aufweist, die durch. eine Öffnung des anderen Teiles hindurchgedrückt
werden, haften eine Reihe wesentlicher Mängel an. Der federnde Eingriff mit
der Wandung wird lediglich durch den außerhalb der Wandung verbleibenden ringför- ■<
migen Teil bewirkt; dieser ringförmige Teil muß zwecks genügender Durchfederung verhältnismäßig
groß bemessen werden, damit ein sicherer Eingriff mit der Wandung gewährleistet
wird, kann' also nicht sehr nahe
am Rande der Verkleidung angeordnet wer-
den. Eine einwandfreie Befestigung der Verkleidung an dem durchfedernden- Ring stößt
auf Schwierigkeiten. Der federnde Teil steht so viel über die Wandung hervor, daß eine
von außen nicht sichtbare Verkleidung desselben schwierig ist. Vor allem ist auch das
im mehreren Ebenen gekrümmte Druckknopfelement schwierig und teuer in der Herstellung.
ίο Das neue Druckknopfelement dagegen ist nur in einer Ebene gekrümmt und läßt sich
daher einfach und billig herstellen.. (Der Herstellungspreis für die neue Vorrichtung
beträgt1 etwa 2/3 desjenigen der bekannten Vorrichtung.)
Der federnde Eingriff wird lediglich durch die durch die Wandung hindurchtretenden
Teile bewirkt; die außerhalb der Wandung verbleibenden Teile brauchen nur
wenig Raum einzunehmen, so daß das Druckknopfelement ziemlich dicht am Rand der
Verkleidung angeordnet werden kann. Die Durchfed'erung der durch die Wandung hindurchtretenden Teile kann ohne Schwierigkeiten
sehr groß gewählt werden, so daß eine bessere Haltwirkung erzielt werden kann als
bei den bekannten Einrichtungen. Die Befestigung der Verkleidung o. dgl. an den außerhalb der Wandung verbleibenden, zur
Federung nicht herangezogenen Teilen ist äußerst einfach. Ein weiterer Vorteil besteht
darin, daß das Druckknopfelement kürzer ausgebildet werden kann als bei der bekannten
Vorrichtung und deshalb auch dort Verwendung finden kann, wo innerhalb der Wandung
nur wenig Raum zur Verfügung steht, also z. B. einer Wagenkastentür, bei welcher eine
versenkbare Fensterscheibe dicht neben der Innenwandung verläuft. Die außerhalb der
Wandung verbleibenden Teile der Vorrichtung stehen nur ein ganz geringes Stück
(etwa V6 soviel wie bei der bekannten Anordnung)
über die Wandung hervor, so daß eine sehr dünne Verkleidung Verwendung finden kann, ohne daß die Befestigungsvorrichtung
von außen sichtbar wird.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
Fig. ι zeigt eine die Befestigungsgrundlage bzw. die Innenverkleidung bildende
Platte und den tragenden Wandteil sowie in Seitenansicht die Befestigungsvorrichtung.
Fig. 2 und 3 zeigen in zwei um 90 ° gegeneinander versetzten Ansichten die Befestigungsvorrichtung
bei Beginn ihrer Vereinigung mit der Befestigungsgrundlage.
Fig. 4 zeigt eine der Fig. τ entsprechende Ansicht der neuen Vorrichtung, jedoch für
die Befestigung eines Teppichbelages .0. dgl.
Fig. 5 zeigt die in Fig. 4 dargestellte Vorrichtung in Aufsicht unter Fortlassung der
durch dieselbe zu verbindenden Teile.
In der Zeichnung weist ein vorzugsweise aus einem bandförmigen Streifen aus Federstahl
oder anderem geeigneten Material gebogener Teil einen mittleren, im wesentlichen
U-förmig gestalteten Abschnitt/ mit einem inneren Ösenende 8 auf, dessen einander
gegenüberliegende äußere Fortsetzungen 9 auf ihn zurückgebögen sind, derart, daß sie
allmählich auseinandergehen. Die Fort-Setzungen 9 gehen in Abschnitte 10 über,
welche zueinander und zu einer Befestigungsgrundlage 11 geneigt verlaufen. Die Abschnitte
10 gehen in im wesentlichen zueinander parallele Abschnitte 12 über. Die Ab- /5
schnitte 12 werden fortgesetzt durch voneinander fort gerichtete, sich längs der Befestigungsgrundlage
11 erstreckende Abschnitte 13; vorzugsweise sind die Abschnitte 13
gegenüber der Befestigungsgrundlage 11 leicht geneigt, so daß ihre freien Enden von derselben
abstehen und bei der Anbringung der Befestigungsvorrichtung die Befestigungsgrundlage nicht zerkratzt oder beschädigt
wird.
Die Befestigungsgrundlage o. dgl. 11 weist eine Öffnung oder einen Schlitz 14 auf, in welchem
zweckmäßig die öse 8 zwecks Aufnahme eines Befestigungselementes angeordnet
ist. Das Befestigungselement besteht anfänglich aus einem ebenen, biegsamen Blech
von im wesentlichen H-förmiger Gestalt, dessen aufrechte Arme 16 und streif enförmiger
Querabschnitt 15 in der Ebene des Bleches beträchtliche Ausdehnung aufweisen; längs
des Querabschnittes 15 wird das Befestigungselement zu einem im wesentlichen Lf-förmigen
Teil von doppelter Blechstärke zusammengefaltet.
Der Befestigungsteil kann sodann in einfächer Weise in die Öse 8' und mit dem Querabschnitt
15 in den Schlitz 14 eingeführt werden (Fig. 2 und 3), worauf sodann die im
wesentlichen doppelarmigen Enden 16 über die seitlichen Ränder der öffnung 14 nach
den Seiten gebogen werden (Fig. 1).
Die Betätigung der neuen Vorrichtung geschieht in der Weise, daß dieselbe mit ihren
Fortsetzungen. 9 durch eine Öffnung 18 in einer Metallplatte oder -tafel 20 hindurchgestoßen
wird, wobei die langen divergierenden Fortsetzungen 9 allmählich nach innen, das
ist aufeinander zu, bewegt werden.
Wenn die Schultern 10 über die Platte 20 hinwegstreichen, so springen die Federn plötzlieb
zurück, und die Platte 20 wird in den unterhalb der Abschnitte 10 durch die Abschnitte
12 gebildeten Ausnehmungen gehalten, wobei die Breite der zueinander parallelen
Abschnitte 12 die Verwendung der Befestigungsvorrichtung für Platten von in
geringen Grenzen verschiedener Dicke zuläßt
sowie die Dicke des Bezuges zwischen der Grundplatte ii und der Wandung 20 berücksichtigt.
Da die Fortsetzungen 9 nur schwach zur senkrechten Ebene der Vorrichtung geneigt
sind, und da die Abschnitte 10 ziemlich große Winkel mit denselben bilden, sind zur Abnahme
der Vorrichtung, wobei die Fortsetzungen durch Bewegung ,der Abschnitte 10,
10 längs der Kanten' der Platte 20 nach innen bewegt werden müssen, verhältnismäßig
große Kräfte erforderlich.
Da die Teile der Vorrichtung mittels großer Flächen miteinander in Eingriff stehen,
so z. B. die Abschnitte 13 mit der Befestigungsgrundlage 11, der Abschnitt 15 mit der
öse 8 und die Teile 16 mit der Unterseite der
Befestigungsgrundlage, läßt sich ein beträchtliches seitliches Spiel zwischen den zur
eigentlichen Befestigung dienenden Teilen und der Befestigungsgrundlage ermöglichen,
wodurch leichte Unterschiede zwischen den Lagen der Befestigungsvorrichtungen an der
Innenauskleidung o. dgl. und den öffnungen in der Wandungsplatte o. dgl. ausgeglichen
werden können. So kann sich (s. Fig. 3) die Klammer längs des Abschnittes 15 hin und
her bewegen und weist ferner auf Grund ihrer Nachgiebigkeit, ihrer Abmessungen in
der Längsrichtung sowie auf Grund einer begrenzten Verschiebbarkeit in zu dem Abschnitt
15 senkrechter Richtung eine ausreichende Beweglichkeit nach allen Richtungen
auf.
Gleichzeitig ist die Vorrichtung verhältnismäßig starr, so daß sie ihre Teile genau und
verhältnismäßig fest in der angegebenen Lage hält.
Bei der in Fig. 4 gezeigten Verwendung der neuen Vorrichtung zur Anbringung von
Teppichbelägen o. dgl. an den Bodenbrettern weist die eigentliche Feder oder Klammer
die oben beschriebene Form auf; die einander parallelen Abschnitte 12 sind in diesem
Fall unwesentlich, da kein Raum für einen Überzug o. dgl. zu bleiben braucht.
Die öse 8 wird durch einen Schlitz 21 in
einer Metallplatte 22 hindurchgeschoben. Der mittlere Teil 23 des Schlitzes 21 ist erweitert,
so daß die Klammer etwas Bewegungsfreiheit behält, um mit dem Loch 24 in dem Fußbodenbrett 25 in genaue Übereinstimmung
gelangen zu können. Die Klammer wird in ihrer Lage gehalten durch ein Haltestück
31, welches dem oben beschriebenen Haltestück 15, 16 genau entspricht. Die
Platte 22 ist mit unter gleichen Winkeln zueinander angeordneten öffnungen 26 versehen
; in gleicher Weise sind Zungen 27 angeordnet, welche von einem in dem Teppichbelag
0. dgl. 29 teilweise eingebetteten Ring herabhängen. Die Zungen 27 treten durch
die Öffnungen 26 hindurch und ihre Enden sind nach außen umgebogen, um Beschädigungen
des Haltestückes zu vermeiden.
Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen und dargestellten Ausführungsbeispiele
beschränkt, vielmehr können Einzelheiten derselben auch in anderer Weise ausgebildet
sein, ohne daß vom Grundgedanken der Erfi'ndung abgewichen wird.
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Befestigen der Innenverkleidung und ähnlicher Teile,
insbesondere an metallenen Wagenkasten von Kraftfahrzeugen, bestehend aus einem an dem einen der miteinander zu verbindenden
Teile befestigten Druckknopf, der mit gegeneinander federnden Schenkeln
durch eine Öffnung des anderen Teiles hindurchgedrückt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß der Druckknopf aus einem zweckmäßig aus Stahlblech haarnadelförmig
gebogenen Streifen (7, 9, io) besteht, dessen einer Schenkel schräg nach außen (9) und dann nach innen (10),
zweckmäßig stärker geneigt, zurückgebogen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen aus zwei aneinanderhängenden
haarnadelförmigen Teilen (7,9,10) bestehenden M-förmigen
Druckknopf, der zweckmäßig mittels eines zwischen den beiden Mittelschenkeln (7)
hindurchtretenden bügeiförmig gestalteten · Teiles (16) befestigt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den nach
innen (10) zurückgebogenen Enden ein zur Befestigungswandüng senkrecht verlaufender
Teil (12) und weiter ein nach der Seite abgebogener, vorzugsweise sich
nach seinem Ende zu von der Befestigungs-. wand entfernender Teil (13) angeschlossen
ist.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Druckknopf mit einer Platte (22) verbunden ist, die an der Verkleidung (29) befestigt ist.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Druckknopf mit seinem Mittelstück (8)
' durch eine Öffnung (23) der Grundplatte (22) hindurchgesteckt und mittels eines
bügeiförmigen Teiles (31) befestigt ist, dessen zusammengefalteter Steg zwischen
den beiden mittleren Schenkeln (7, 7) hindurchtritt, und dessen zueinander parallele
Schenkel gegen die Rückseite der Grundplatte anliegen, wobei der Abstand
zwischen den parallelen Schenkeln des I Teiles (3.1) größer ist als die Breite der
Schenkel (7), und zwischen den Rändern der öffnung der Grundplatte (22) und den
Schenkeln (7) des Druckknopfes Spiel vorhanden ist.
6. Vorrichtung nach den Ansprächen 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß in
der Grundplatte (22) Löcher (26) vorgesehen sind, durch die Zungen (30) eines <°
mit der Verkleidung verbundenen Befestigungsringes (28) hindurchtreten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB619487X | 1931-12-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE619487C true DE619487C (de) | 1935-10-01 |
Family
ID=10487677
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP66456D Expired DE619487C (de) | 1931-12-24 | 1932-11-22 | Vorrichtung zum Befestigen der Innenverkleidung und aehnlicher Teile, insbesondere an metallenen Wagenkasten von Kraftfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE619487C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4240322A (en) | 1977-12-31 | 1980-12-23 | Lothar Teske | Wedge-pin fastener |
| WO2002044570A1 (de) * | 2000-11-30 | 2002-06-06 | A. Raymond & Cie | Klammersystem zur befestigung eines anbauteils an einem trägerteil |
| EP2012024A2 (de) | 2007-07-02 | 2009-01-07 | EJOT GmbH & Co. KG | Befestigungsklammer zur Verbindung zweier aufeinanderliegender flacher Bauteile |
-
1932
- 1932-11-22 DE DEP66456D patent/DE619487C/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4240322A (en) | 1977-12-31 | 1980-12-23 | Lothar Teske | Wedge-pin fastener |
| WO2002044570A1 (de) * | 2000-11-30 | 2002-06-06 | A. Raymond & Cie | Klammersystem zur befestigung eines anbauteils an einem trägerteil |
| US6918162B2 (en) | 2000-11-30 | 2005-07-19 | A. Raymond & Cie | Clip system for fixing an attachment to a support part |
| EP2012024A2 (de) | 2007-07-02 | 2009-01-07 | EJOT GmbH & Co. KG | Befestigungsklammer zur Verbindung zweier aufeinanderliegender flacher Bauteile |
| DE102007030613A1 (de) | 2007-07-02 | 2009-01-08 | Ejot Gmbh & Co. Kg | Befestigungsklammer zur Verbindung zweier aufeinanderliegender flacher Bauteile |
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