DE626582C - Phenolharzlack - Google Patents

Phenolharzlack

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DE626582C
DE626582C DEE42071D DEE0042071D DE626582C DE 626582 C DE626582 C DE 626582C DE E42071 D DEE42071 D DE E42071D DE E0042071 D DEE0042071 D DE E0042071D DE 626582 C DE626582 C DE 626582C
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aldehyde resin
phenol aldehyde
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    • HELECTRICITY
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    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B3/00Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties
    • H01B3/18Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties mainly consisting of organic substances
    • H01B3/30Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties mainly consisting of organic substances plastics; resins; waxes
    • H01B3/36Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties mainly consisting of organic substances plastics; resins; waxes condensation products of phenols with aldehydes or ketones
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
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    • H01B13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
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Description

  • Phenolharzlack Die härtbaren harzartigen -Phenolaldehydkondensationsprodukte konnten bis jetzt trotz ihrer vorzüglichen elektrischen Eigenschaften zur Herstellung von isolierenden Überzügen infolge ihrer Sprödigkeit und ihres zu geringen Haftvermögens nur in beschränktem Maße verwendet werden. Es wurde gefunden, daß diese Nachteile der härtbaren Phenolaldehydharze beseitigt werden können, wenn man sie in der nachstehend beschriebenen Weise in Form eines Lackes verwendet, der neben dem härtbaren Phenolaldehydharz Trikresylphosphat und Triacetin als Lösungsmittel enthält. An Stelle von Triacetin oder im Gemisch mit demselben kann man andere Glycerinester, wie z. B. Mono-, Di-und Triglyceride der Essigsäure und der Milchsäure oder Glycerindikresyläther, Terpentinöl, Glycerin oder Gemische dieser Stoffe, benutzen. Es hat sich ferner als zweckmäßig erwiesen, den Lacken geringe Mengen Säure, wie z. B. Eisessig oder Milchsäure bzw. Milchsäureanhydrid, hinzuzufügen. Als Phenolaldehydharz verwendet man härtbare, z. B. mit Ammoniak in bekannter Weise kondensierte Resole; man kann auch öllösliche Phenolaldehydkondensationsprodukte verwenden, indem man diese in fetten Ölen löst und die erhaltenen Lösungen mit solchen Lösungen vereinigt, die man durch Lösen eines Resols in den genannten hochsiedenden Lösungsmitteln unter Zusatz von Trikresylphosphat erhält. Den Phenolaldehydharzlacken kann man auch Celluloseester, insbesondere Acetylcellulose, zusetzen.
  • Beispiel i 500g eines härtbaren Phenolaldehydharzes (Resol), 625 g Trikresylphosphat und 375 g Triacetin werden zu einer homogenen Lösung vereinigt.
  • Beispiel 2 550 g einer 75 °/oigen Lösung eines härtbaren Phenolaldehydharzes (Resol) in Spiritus, 335 g Trikresylphosphat, Zoo g Triacetin, 175 g Glycerindikresyläther, 112 g Terpentinöl, 9 g Glycerin und 6 g Eisessig werden zu einer homogenen Lösung vereinigt.
  • Beispiel 3 300 g einer 75 °/oigen Lösung eines härtbaren Phenolaldehydharzes (Resol) in Spiritus, 3009 Trikresylphosphat, 6o g eines Gemisches aus etwa gleichen Teilen Milchsäure und Milchsäureanhydrid und Zoo g Triacetin werden zu einer homogenen Lösung vereinigt. Beispiel 4 g50 g einer 75 °%igen Lösung eines härtbaren Phenolaldehydharzes (Resol) -in Spiritus, 49 g Acetylcellulose, iix g Glycerin, 216 g Eisessig, 442 g Trikresylphosphat und 1832 g Triacetih werden zu einer homogenen Lösung vereinigt. Beispiel 5 ioo g eines öllöslichen Phenoläldehydharzes werden mit ioo g Leinöl und ioo g eines härtbaren Phenolaldehydharzes (Resol) mit Zoo g Glycerindikresyläther verkocht. Man vermischt die beiden Sude und fügt ioo g Trikresylphosphat und so viel Terpentinöl oder Petroleum hinzu, bis die gewünschte Lackkonsistenz erreicht ist.
  • Die erfindungsgemäß hergestellten Lacke eignen sich vorzüglich zur Herstellung von biegsamen Überzügen aller Art und insbesondere auch zur Herstellung von Emaillackdrähten. Überzüge auf Drähten, die mit dem gemäß der Erfindung zusammengesetzten Lack hergestellt sind, zeigen bei einer Schichtdicke von 0,0075 mm, auf einen Dorn gewickelt, vom Draht zum Dorn eine Durchschlagsfestigkeit von z2oo bis z500 Volt und verseilt, d. h. von Draht zu Draht gemessen, eine Durchschlagsfestigkeit von 240o bis 3000 Volt. Die durch Erhitzen gehärteten Lackschichten sind temperaturunempfindlich und weisen eine hohe Beständigkeit gegen korrodierende Einflüsse aller Art, und zwar sowohl gegen Witterungseinflüsse als auch gegen die chemische Einwirkung von z. B. Säuren ,oder heißen Dämpfen auf. Sie sind ferner in Benzol, Benzin und Ölen unlöslich. Durch Zusatz von Farbstoffen können die Lacke beliebig gefärbt werden.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, Phenolaldehydharzlacke mit Trikresylphosphat o. dgl. zu vermischen und diese Mischung, in flüchtigen Lösungsmitteln gelöst, als Lack zu verwenden. Diese bekannten Lacke weisen die wertvollen Eigenschaften der eifindungsgemäß zusammengesetzten Produkte nicht auf, und sie sind insbesondere auch zur Herstellung von Emaillackdrähten ungeeignet. Gegenüber den bekannten, mit flüchtigen Lösungsmitteln hergestellten trikresylphosphathaltigen Phenolaldehydharzlacken weisen die erfindungsgemäß zusammengesetzten Produkte den Vorteil auf, daß sie unbegrenzt haltbar sind und selbst bei offenem Stehen an der Luft ihre Konsistenz unverändert beibehalten. Dies ist beispielsweise für die Drahtlackierung besonders wichtig, weil die Lacktröge, in denen der Lackdraht getaucht wird, offenstehen, so daß bei den bekannten Lacken, die leichtflüchtige Lösungsmittel enthalten, im Laufe der Zeit .Änderungen in der Zusammensetzung, namentlich schädliche Verdickungen, auftreten. Hierzu kommt noch, daß die erfindungsgemäß zusammengesetzten Produkte, z. B. die Lacke aus Phenolaldehydharz, Trikresylphosphat und Triacetin, mit weiterem Triaeetin oder mit anderen Lösungsmitteln viel mehr verdünnt werden können, als die sonst bekannten Lacke. Auch ist mit den Trikresylphosphat und Triacetin enthaltenden Lacken infolge der hohen Vscosität der letzteren die Regulierung der Dicke der Isolierungsschicht auf den Drähten in sehr weiten Grenzen möglich, so daß praktisch jede gewünschte Schichtdicke erreicht werden kann, was besonders für das Abstreifverfahren bei der Drahtlackierung von Bedeutung ist. Alle diese Vorteile konnten durch die bekannten Trikresylphosphat o. dgl. enthaltenden Lacke nicht erreicht werden, so- daß die vorliegende Erfindung neue Anwendungsgebiete für die Phenolaldehydharzlacke erschlossen wurden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE -- i. Lack, bestehend aus einem härtbaren Phenolaldehydharz, Trikresylphosphat und Triacetin als Lösungsmittel.
  2. 2. Phenolaldehydharzlack nach Anspruch =, dadurch gekennzeichnet, daß man an Stelle von Triacetin oder im Gemisch mit demselben andere Glycerinester, wie z. B. Mono- oder Diglyceride der Essigsäure, Glyceride der Milchsäure oder Glycerindikresyläther, Terpentinöl, Glycerin oder Gemische dieser Stoffe, benutzt.
  3. 3. Phenolaldehydharzlack nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch einen Zusatz von Säuren.
  4. 4. Phenolaldehydharzlack nach Anspruch i -bis 3, gekennzeichnet durch einen Zusatz von Celluloseestern.
  5. 5. Phenolaldehydharzlack nach Anspruch i bis 4, gekennzeichnet durch einen Zusatz von Phenolaldehydkondensationsprodukten, die in lufttrocknenden Ölen gelöst sind.
DEE42071D 1931-03-06 1931-11-18 Phenolharzlack Expired DE626582C (de)

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