DE633095C - Verfahren und Scheider zur elektrostatischen Scheidung - Google Patents
Verfahren und Scheider zur elektrostatischen ScheidungInfo
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- DE633095C DE633095C DEM129768D DEM0129768D DE633095C DE 633095 C DE633095 C DE 633095C DE M129768 D DEM129768 D DE M129768D DE M0129768 D DEM0129768 D DE M0129768D DE 633095 C DE633095 C DE 633095C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03C—MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03C7/00—Separating solids from solids by electrostatic effect
- B03C7/02—Separators
- B03C7/06—Separators with cylindrical material carriers
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Description
- 'Verfahren und Scheider zur elektrostatischen Scheidung Bei elektrostatischen Scheidern, die nach dem Grundsatz der Anziehung arbeiten, werden die Teilchen angezogen, sobald die elektrische Anziehungskraft die anderen noch wirksamen Kräfte übersteigt. Besteht nach Abb. i zwischen der Speisewalze i und der Hochspannungswalze 2 ein elektrostatisches Feld, so erfolgt eine Abhebung des Teilchens A, sobald seine Ladung so groß ist, daß die Summe Fliehkraft AB + elektrostatischer Anziehung BC größer 'ist als die Schwerkraft AD X sin a. Hieraus folgt, daß zwischen zwei Walzen eine gute Trennung ohne weiteres unmöglich ist; denn je länger das Teilchen auf der umlaufenden Walze i liegenbleibt, um so mehr Zeit hat es, eine elektrische Ladung aufzunehmen, und um so stärker wird die elektrische Anziehung. So kommt es, daß eine elektrostatische Einwirkung zwischen zwei Walzen im allgemeinen nur dann durchführbar ist, wenn sehr große Gewichtsunterschiede zwischen den zu trennenden Teilchen herrschen.
- Abb.2 zeigt eine Möglichkeit, wie dieser Nachteil gemäß der Erfindung vermieden und das Anwendungsgebiet von elektrostatischen Scheidern der hier in Betracht kommenden Art auch auf solche Fälle ausgedehnt werden kann, in denen der Unterschied zwischen der Anziehungskraft und der Zeit, die die Teilchen zum Aufladen benötigen, nur gering ist. Auch hier wird das Scheidegut auf der elektrisch leitenden, mit deY Erde verbundenen Walze i durch eine Rinne g zugeführt. Durch zwei elektrisch leitende Walzen 3 und q., die dasselbe Potential wie die Walze i haben, also geerdet sind, sowie durch die Flächen 5 und 6 aus Blech o. dgl. wird das Scheidegut von dem von der Walze 2 ausgehenden elektrostatischen Feld abgeschirmt und der Trennungsbereich dieses Feldes abgegrenzt in der Weise, daß lediglich der zwischen den Walzen 3 und q. befindliche Raum von dem elektrostatischen Feld erfaßt wird. Man kann den gegenseitigen - Abstand der Walzen 3 und q., also die Begrenzung des Feldes, so einstellen, daß nur die leichter anziehbaren Teilchen von der Walze i abgehoben und dadurch in den Raum 8 befördert werden, während die nicht anziehbaren Teilchen von der Walze i in den Raum 7 fallen. Der Verlauf der Kraftlinien ist in Abb. 2 angedeutet. Das zu trennende Gut gelangt aus. dem völlig kraftlinienfreien Raum links von der Walze 3 ohne weiteres in ein annähernd homogenes Feld, so daß die Anziehung gleichmäßig schnell erfolgt.
- Eine Regelung des Trennungsbereiches des elektrostatischen Feldes kann auch mittels der Umlaufgeschwindigkeit der Walzen erfolgen. Die elektrisch geladene Walze 2 läuft zweckmäßig so'-schnelT,- däß ein Zurückfallen der von ihr angezogenen Teilchen auf die." Walze i vermieden -wird.
- Man hat früher schon versucht, durch ha leitende Scheidezungen eine Abschirmung ='.t erreichen. Abgesehen davon, daß diese @bf:° schirmung nur einen Teil der Kraftlinien tatsächlich abschirmt, haben diese Zungen auch den Nachteil, daß sie sich im Dauerbetrieb zusetzen und die Vorrichtung betriebsunfähig wird. Durch umlaufende Walzen nach der Erfindung, die sich durch Abstreifer leicht rein. halten lassen, wird dieser ÜUbelstand behoben. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die Vorrichtung gegen die chemische Einwirkung des unvermeidlich gebildeten Ozons insofern geschützt ist, als halbleitende Teile, die bekanntlich oft unter dem Einfluß des Ozons ihre Leitfähigkeit verlieren, nicht vorbanden sind.
- Elektrostatische Scheider, bei denen das elektrostatische Feld zwischen zwei umlaufenden Walzen gebildet wird, um das leichter anziehbare Gut von einer Walze zur anderen zu befördern, sind, wie sich schon aus der Darstellung nach Abb. i ergibt, bekannt; es
..fehlt aber in den bekannten Fällen eine Be- enzung des elektrostatischen Feldes im ''he der Erfindung. .t
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur elektrostatischen Scheidung, dadurch gekennzeichnet, daß der Trennungsbereich des zwischen zwei umlaufenden Walzen (i, 2) gebildeten elektrostatischen Feldes für das auf der einen Walze (i) zugeführte Gut durch auf gleichem Potential wie die Zuführwalze (i ) befindliche, umlaufende metallische Zwischenwalzen (3, 4) abgegrenzt wird und die über die Walzen (3, 4) hinausstrahlenden Kraftlinien durch leitende Flächen (5, 6) abgeschirmt werden.
- 2. Elektrostatischer Scheider für das Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Änderung der Begrenzung des Feldes die Zwischenwalzen (3, 4) einstellbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM129768D DE633095C (de) | 1935-01-17 | 1935-01-17 | Verfahren und Scheider zur elektrostatischen Scheidung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM129768D DE633095C (de) | 1935-01-17 | 1935-01-17 | Verfahren und Scheider zur elektrostatischen Scheidung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE633095C true DE633095C (de) | 1936-07-18 |
Family
ID=7331827
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM129768D Expired DE633095C (de) | 1935-01-17 | 1935-01-17 | Verfahren und Scheider zur elektrostatischen Scheidung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE633095C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE764281C (de) * | 1937-07-03 | 1951-08-23 | Ritter Products Corp | Einrichtung zum elektrostatischen Scheiden von Rohgestein fuer die Zementherstellung und von sonstigen Stoffen |
-
1935
- 1935-01-17 DE DEM129768D patent/DE633095C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE764281C (de) * | 1937-07-03 | 1951-08-23 | Ritter Products Corp | Einrichtung zum elektrostatischen Scheiden von Rohgestein fuer die Zementherstellung und von sonstigen Stoffen |
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