DE63438C - Einrichtung zur hydraulischen Ausgleichung von Druckschwankungen in Pumpen und Rohrleitungen - Google Patents

Einrichtung zur hydraulischen Ausgleichung von Druckschwankungen in Pumpen und Rohrleitungen

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Publication number
DE63438C
DE63438C DENDAT63438D DE63438DA DE63438C DE 63438 C DE63438 C DE 63438C DE NDAT63438 D DENDAT63438 D DE NDAT63438D DE 63438D A DE63438D A DE 63438DA DE 63438 C DE63438 C DE 63438C
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DE
Germany
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pressure
springs
pumps
pipelines
pressure fluctuations
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Expired - Lifetime
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DENDAT63438D
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English (en)
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haniel & lueg in Düsseldorf-Grafenberg
Publication of DE63438C publication Critical patent/DE63438C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B11/00Equalisation of pulses, e.g. by use of air vessels; Counteracting cavitation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Presses And Accessory Devices Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die seither zur Ausgleichung von Druckschwankungen in Pumpen und Rohrleitungen benutzten Windkessel erfüllen ihren Zweck bei hohem Flüssigkeitsdruck in unvollkommener Weise. Je höher der Flüssigkeitsdruck wird, desto schwieriger wird es, Windkessel von genügendem Inhalt bezw. genügender Menge Luft herzustellen, die Luft in dem Windkessel zu erhalten und neue Luft zuzuführen, falls solches erforderlich werden sollte.
Die Einrichtung zur hydraulischen Ausgleichung von Druckschwankungen bezweckt, einen Ersatz für die Windkessel zu schaffen, der für jeden noch so hohen Druck anwendbar bleibt. Dieser Zweck wird dadurch erreicht, dafs an Stelle des elastischen Luftkissens der Windkessel ein Gewicht tritt, welches elastisch auf einen Kolben oder Plunger wirkt, der unter dem Druck der Pumpe oder der Leitung steht.
In den Fig. 1 und 2 der Zeichnung ist ein Beispiel eines solchen Druckausgleichers dargestellt. -
α ist ein mit der Pumpe oder der Rohrleitung in Verbindung stehender Cylinder, b ein in demselben unter dem Druck der Pumpe ■ oder der Rohrleitung stehender Plunger, c ein den letzteren, entsprechend dem vorhandenen Druck, belastendes Gewicht. Das Gewicht ist vermittelst der Federn e an Stangen d aufgehängt, welche die Wirkung des Gewichts durch ein Querhaupt auf den Plunger übertragen. Wie ersichtlich, werden die gegen den Plunger wirkenden Druckschwankungen zunächst von den Federn e aufgefangen; nachdem deren Widerstand ausgeglichen ist, tritt ein Heben oder Senken des Gewichts ein.
Diese Einrichtung kann noch in folgender Weise ergänzt werden:
Die Stangen d können nach unten verlängert und mit leicht gespannten, mittelst Schrauben g g stellbaren Federn ff versehen werden. Tritt nun durch ungleichmäfsige Arbeit der Pumpen oder durch eine Beschleunigung des Flüssigkeitsstromes eine Druckvermehrung ein, so wird das Gewicht etwas höher ansteigen und damit ein Zusammendrücken oder Anspannen der Federn ff veranlassen. Dieselben gehen bei ihrem geringeren Widerstand auf eine gröfsere Strecke zusammen, gleichen währenddessen die Druckvermehrung aus und verhindern so vollkommen das Eintreten hydraulischer Stöfse bei plötzlichen Druckschwankungen. Andererseits wird durch die Wiederausdehnung der Federn ff eine Beschleunigung der Flüssigkeitssäule veranlafst.
Anstatt der Bufferfedern e können auch andere Arten von Federn zur Aufnahme der Gewichtsbelastung angeordnet werden; auch kann die elastische Gewichtsbelastung in beliebig anderer geeigneter Weise auf den Plunger b übertragen werden. Desgleichen können die Stangen d nach oben verlängert und mit Federn f oder mit anderen Arten von Federn ähnlicher Wirkung versehen werden, wie überhaupt solche hydraulische Druckausgleicher je nach den örtlichen und Druckverhältnissen in
den verschiedensten Ausführungsformen hergestellt werden.

Claims (1)

  1. Pate nt-Ansprüche:
    i. Eine Einrichtung zur hydraulischen Ausgleichung von Druckschwankungen in Pumpen und Rohrleitungen, bestehend aus einem unter dem Druck einer Pumpe oder Rohrleitung stehenden Kolben oder Plunger (b) mit einem Belastungsgewicht (c), dessen Wirkung auf den Kolben oder Plunger durch Zwischenschaltung von Federn (e) elastisch gemacht ist.
    Eine Ausführungsform der unter Anspruch ι. gekennzeichneten Einrichtung, bei welcher zu den dort angegebenen Merkmalen Federn (f) hinzugefügt sind, welche bei gröfseren Druckerhöhungen in der Pumpe oder der Rohrleitung eine Gegenwirkung auf einem längeren Wege darbietet.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT63438D Einrichtung zur hydraulischen Ausgleichung von Druckschwankungen in Pumpen und Rohrleitungen Expired - Lifetime DE63438C (de)

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DE (1) DE63438C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2461037A (en) * 1944-05-27 1949-02-08 James H Crumble Fluid power machine
EP0600168A1 (de) * 1992-12-03 1994-06-08 Uraca Pumpenfabrik Gmbh & Co. Kg Verdrängerpumpe

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2461037A (en) * 1944-05-27 1949-02-08 James H Crumble Fluid power machine
EP0600168A1 (de) * 1992-12-03 1994-06-08 Uraca Pumpenfabrik Gmbh & Co. Kg Verdrängerpumpe

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