DE63865C - Kratzenbeschlag - Google Patents

Kratzenbeschlag

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Publication number
DE63865C
DE63865C DENDAT63865D DE63865DA DE63865C DE 63865 C DE63865 C DE 63865C DE NDAT63865 D DENDAT63865 D DE NDAT63865D DE 63865D A DE63865D A DE 63865DA DE 63865 C DE63865 C DE 63865C
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DE
Germany
Prior art keywords
strip
fitting
cover
claws
attached
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT63865D
Other languages
English (en)
Original Assignee
W. WALTON, Haughton Dale Mills in Denton, Grafsch. Lancaster, England
Publication of DE63865C publication Critical patent/DE63865C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F45/00Wire-working in the manufacture of other particular articles
    • B21F45/10Wire-working in the manufacture of other particular articles of cards for fabric-napping machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Vorliegende Erfindung betrifft einen Kratzenbeschlag, welcher auf den Deckeln der Krempel befestigt werden kann, ohne dafs es nöthig wird, die Deckel aus der Maschine herauszunehmen. Die Neuerung besteht darin, den Kardenbeschlag nicht wie bisher direct auf die gufseisernen Deckel, sondern zunächst auf einen Streifen von dünnem Metall oder auf ein anderes geeignetes Material zu heften, welche Streifen ihrerseits zur Befestigung des Kardenbeschlages auf den gewöhnlichen gufseisernen Deckeln der Krempel dienen.
Beiliegende Zeichnungen stellen verschiedene Ausführungsformen in der Befestigung von Kratzenbeschlägen dar, bei denen die Neuerung zur Anwendung gebracht ist.
In beiliegenden Zeichnungen stellen dar:
Fig. ι einen Metallstreifen α aus weichem Stahl oder anderem Material, welcher so ausgeschnitten oder ausgestofsen ist, dafs Klauen oder Vorsprünge hervorragen,
Fig. 2 einen Schnitt in Richtung A-B der Fig. i,
Fig. 3 eine Ansicht des Streifens mit aufgespanntem und aufgeheftetem Kratzenbeschlag.
Fig. 4 ist ein ähnlicher Schnitt, mit Hinzufügung des Deckels, auf welchem der Streifen a mit Beschlag b befestigt ist.
Fig. 5 ist eine Ansicht des Deckels.c sammt Streifen α und Kratze b.
Fig. 6 ist ein Schnitt der Fig. 5 in Richtung C-D.
Fig. 7 und 8 sind Ansicht und Schnitt eines Metallstreifens a, auf welchem der Kratzenbeschlag b befestigt werden soll.
Fig. 9 , zeigt den - Beschlag b aufgespannt und auf dem Metallstreifen α befestigt und "fertig zur Anheftung an den Deckel c, wie in Fig. 10 und 11 gezeigt ist, .wobei die letztere ein Schnitt in Richtung E^EderiFig. 10 ist.
Fig. 12 ist die Draufsicht auf "einen Metallstreifen aus Stählblech -oder, ähnlichem Material.
Fig. 13 ist in Vorder- und Seitenansicht eine der Klauen a1, welche in diesem Fall besonders hergestellt werden, und
Fig.; 14 zeigt den Kratzenbeschlag b auf dem Streifen und an diesen die Klauen a1 eingeheftet. . —'.■.-
Fig. ι 5 und 16 zeigen in Ansicht und. Schnitt den Streifen α mit Beschlag b, welcher mittelst Klauen a1 an den Deckel c angeheftet ist.
Fig. 17 ist ein Grundrifs und
Fig. 18 eine Seitenansicht mit theilweisem Schnitt eines mit Klauen α1 und Zungen a'" versehenen Metallstreifens, welche Zungen den Zweck haben, den Beschlag b mit dem Streifen α zu verbinden.
Fig. 19 zeigt den Beschlag, welcher an dem Streifen mittelst der Zunge ä" befestigt ist.
Fig. 20 und-21 stellen einen Deckel C dar, der mit dem mit Beschlag versehenen Streifen mittelst der Klauen a1 verbunden ist.
Fig. 22, 23 und 24 ■ zeigen die Anwendung eines Streifens d aus Pappe oder anderem Material, welcher zwischen den Streifen α und Deckel c gelegt ist, um die hervorstehenden Nietköpfe auszugleichen.
In den Fig. 1 bis 6 ist α der Streifen von biegsamem Metall oder anderem passenden Material, auf welchem der Kratzenbeschlag b nach gehöriger Aufspannung durch Niete, Oesen oder
andere passende Mittel befestigt ist; wenn nöthig, kann auch der Streifen eingesenkt sein, um die Nietköpfe aufzunehmen und den Streifen platt auf den Deckel legen zu können. In dieser Ausführungsform ist der Streifen mit Klauen al gebildet, welche den Zweck haben, den Streifen α mit dem Deckel c zu verbinden, nachdem der Beschlag auf den Streifen aufgespannt und befestigt ist. Der mit dem Beschlag versehene Streifen wird am besten in der Weise mit dem Deckel c verbunden, dafs zunächst die Klauen der einen Seite des Streifens umgebogen werden, wie in Fig. 4 gezeigt ist, hierauf wird der Streifen auf den Deckel gelegt und es werden die Klauen der anderen Seite umgebogen, wie Fig. 4 in punktirten Linien angiebt; hierauf werden beiderseitig die Klauen über den Rand des Deckels umgebogen, wie in Fig. 5 und 6 gezeigt ist.
In den Fig. 7 bis 11 ist der Metallstreifen a breiter gemacht und der ganze Rand a" des Streifens zwischen den Klauen a1 über den Beschlag b umgebogen (Fig. 9), nachdem dieser aufgespannt und in passender Weise mit dem Streifen befestigt ist. Die Klauen al werden hierauf über den Deckel c gebogen, wie in den Fig. ι ο und 11 zu ersehen ist.
In der in den Fig. 1 a bis 16 dargestellten Ausführung kann der Streifen aus Metallband oder anderem Material von gleicher Breite sein wie der Deckel, an welchem er später angeheftet werden soll. Der Beschlag b wird auf den Streifen α gespannt und auf passende Weise darauf befestigt, wobei gleichzeitig einige Niete durch die Klauen al hindurchgehen, wodurch die letzteren mit dem Streifen verbunden werden. Dieser Streifen wird auf den Deckel c gebracht und durch Umbiegen der Klauen al darauf befestigt.
Nach den Fig. 17 bis 21 ist der Streifen aus weichem Stahl hergestellt; derselbe ist aufser mit den vorher beschriebenen Klauen auch mit Zungen as versehen, welche herausgestanzt und ausgebogen sind (Fig. 17 und 18). Diese Zungen stehen zunächst senkrecht auf dem Blech, so dafs die Grundmasse des Beschlages b beim Aufbringen von diesen Zungen durchstochen wird; hierauf werden die Zungen umgebogen und in das Material eingedrückt (Fig. 19). Der so mit dem Beschlag verbundene Streifen wird wie vorher mittelst der Klauen a mit einem Deckel c verbunden.
Fig. 22 bis 24 stellen eine Anordnung dar, die der in Fig. 1 bis 6 dargestellten ähnlich ist und nur dadurch von dieser sich unterscheidet, dafs ein Pappstreifen d oder anderes passendes Packmaierial zwischen dem Streifen a und Deckel c gelegt ist, um die Nietköpfe auszugleichen; dieser Streifen d hat eingestofsene Löcher d\ um die Nietköpfe aufzunehmen, mit welchen der Beschlag b mit dem Streifen a verbunden ist, Fig. 23. Der Zweck dieser Anordnung besteht darin, dafs für den Beschlag eine ebene Auflagefläche gebildet wird, ohne Versenkung t in den Streifen α zu benöthigen.
Obgleich in den in den Figuren dargestellten Ausführungen der Streifen α mittelst Klauen oder Vorsprünge an dem Deckel befestigt ist, so ist klar, dafs derselbe auch dadurch mit dem Deckel verbunden werden kann, dafs er seiner ganzen Länge nach auf beiden Seiten mit seinen Rändern auf dem Deckel umgebogen wird.
Ebenso kann auch der Beschlag auf die verschiedentlichste Weise mit dem Metall verbunden werden.
Der Hauptvortheil der neuen Deckelbekleidung liegt darin, dafs die Streifen mit dem Kardenbeschlag mit Metallrücken oder Rücken aus anderem Material fertig zum Gebrauch verschickt und ohne Weiteres mittelst der Klauen oder mittelst Niete oder dergleichen auf den gewöhnlichen Eisendeckeln befestigt werden können, wenn diese eine Neubekleidung benöthigen, ohne dabei die Deckel aus dem Arbeitsraum der Maschine herauszunehmen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Kratzenbeschlag, welcher das Aufbringen auf die zu beschlagenden Walzen und Decken ohne besonderes Spannen des Beschlages hierbei dadurch ermöglicht, dafs die die Zähne tragende Schicht in gespanntem Zustand auf eine feste, die Spannung aufnehmende Platte befestigt wird, die alsdann ihrerseits an dem zu beschlagenden Theil zu befestigen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT63865D Kratzenbeschlag Expired - Lifetime DE63865C (de)

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