DE63865C - Kratzenbeschlag - Google Patents
KratzenbeschlagInfo
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- DE63865C DE63865C DENDAT63865D DE63865DA DE63865C DE 63865 C DE63865 C DE 63865C DE NDAT63865 D DENDAT63865 D DE NDAT63865D DE 63865D A DE63865D A DE 63865DA DE 63865 C DE63865 C DE 63865C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21F—WORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
- B21F45/00—Wire-working in the manufacture of other particular articles
- B21F45/10—Wire-working in the manufacture of other particular articles of cards for fabric-napping machines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Connection Of Plates (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Vorliegende Erfindung betrifft einen Kratzenbeschlag, welcher auf den Deckeln der Krempel
befestigt werden kann, ohne dafs es nöthig wird, die Deckel aus der Maschine herauszunehmen.
Die Neuerung besteht darin, den Kardenbeschlag nicht wie bisher direct auf die
gufseisernen Deckel, sondern zunächst auf einen Streifen von dünnem Metall oder auf ein
anderes geeignetes Material zu heften, welche Streifen ihrerseits zur Befestigung des Kardenbeschlages
auf den gewöhnlichen gufseisernen Deckeln der Krempel dienen.
Beiliegende Zeichnungen stellen verschiedene Ausführungsformen in der Befestigung von
Kratzenbeschlägen dar, bei denen die Neuerung zur Anwendung gebracht ist.
In beiliegenden Zeichnungen stellen dar:
Fig. ι einen Metallstreifen α aus weichem
Stahl oder anderem Material, welcher so ausgeschnitten oder ausgestofsen ist, dafs Klauen
oder Vorsprünge hervorragen,
Fig. 2 einen Schnitt in Richtung A-B der Fig. i,
Fig. 3 eine Ansicht des Streifens mit aufgespanntem und aufgeheftetem Kratzenbeschlag.
Fig. 4 ist ein ähnlicher Schnitt, mit Hinzufügung des Deckels, auf welchem der Streifen a
mit Beschlag b befestigt ist.
Fig. 5 ist eine Ansicht des Deckels.c sammt Streifen α und Kratze b.
Fig. 6 ist ein Schnitt der Fig. 5 in Richtung C-D.
Fig. 7 und 8 sind Ansicht und Schnitt eines Metallstreifens a, auf welchem der Kratzenbeschlag
b befestigt werden soll.
Fig. 9 , zeigt den - Beschlag b aufgespannt und auf dem Metallstreifen α befestigt und "fertig
zur Anheftung an den Deckel c, wie in Fig. 10 und 11 gezeigt ist, .wobei die letztere ein
Schnitt in Richtung E^EderiFig. 10 ist.
Fig. 12 ist die Draufsicht auf "einen Metallstreifen
aus Stählblech -oder, ähnlichem Material.
Fig. 13 ist in Vorder- und Seitenansicht eine
der Klauen a1, welche in diesem Fall besonders
hergestellt werden, und
Fig.; 14 zeigt den Kratzenbeschlag b auf dem Streifen und an diesen die Klauen a1 eingeheftet.
. —'.■.-
Fig. ι 5 und 16 zeigen in Ansicht und. Schnitt
den Streifen α mit Beschlag b, welcher mittelst Klauen a1 an den Deckel c angeheftet ist.
Fig. 17 ist ein Grundrifs und
Fig. 18 eine Seitenansicht mit theilweisem Schnitt eines mit Klauen α1 und Zungen a'"
versehenen Metallstreifens, welche Zungen den Zweck haben, den Beschlag b mit dem Streifen
α zu verbinden.
Fig. 19 zeigt den Beschlag, welcher an dem
Streifen mittelst der Zunge ä" befestigt ist.
Fig. 20 und-21 stellen einen Deckel C dar,
der mit dem mit Beschlag versehenen Streifen mittelst der Klauen a1 verbunden ist.
Fig. 22, 23 und 24 ■ zeigen die Anwendung eines Streifens d aus Pappe oder anderem
Material, welcher zwischen den Streifen α und Deckel c gelegt ist, um die hervorstehenden
Nietköpfe auszugleichen.
In den Fig. 1 bis 6 ist α der Streifen von biegsamem
Metall oder anderem passenden Material, auf welchem der Kratzenbeschlag b nach gehöriger
Aufspannung durch Niete, Oesen oder
andere passende Mittel befestigt ist; wenn nöthig, kann auch der Streifen eingesenkt sein,
um die Nietköpfe aufzunehmen und den Streifen platt auf den Deckel legen zu können. In
dieser Ausführungsform ist der Streifen mit Klauen al gebildet, welche den Zweck haben,
den Streifen α mit dem Deckel c zu verbinden, nachdem der Beschlag auf den Streifen aufgespannt
und befestigt ist. Der mit dem Beschlag versehene Streifen wird am besten in der Weise
mit dem Deckel c verbunden, dafs zunächst die Klauen der einen Seite des Streifens umgebogen
werden, wie in Fig. 4 gezeigt ist, hierauf wird der Streifen auf den Deckel gelegt
und es werden die Klauen der anderen Seite umgebogen, wie Fig. 4 in punktirten Linien angiebt; hierauf werden beiderseitig die
Klauen über den Rand des Deckels umgebogen, wie in Fig. 5 und 6 gezeigt ist.
In den Fig. 7 bis 11 ist der Metallstreifen a
breiter gemacht und der ganze Rand a" des Streifens zwischen den Klauen a1 über den
Beschlag b umgebogen (Fig. 9), nachdem dieser aufgespannt und in passender Weise mit dem
Streifen befestigt ist. Die Klauen al werden
hierauf über den Deckel c gebogen, wie in den Fig. ι ο und 11 zu ersehen ist.
In der in den Fig. 1 a bis 16 dargestellten
Ausführung kann der Streifen aus Metallband oder anderem Material von gleicher Breite sein
wie der Deckel, an welchem er später angeheftet werden soll. Der Beschlag b wird auf
den Streifen α gespannt und auf passende Weise darauf befestigt, wobei gleichzeitig einige Niete
durch die Klauen al hindurchgehen, wodurch
die letzteren mit dem Streifen verbunden werden. Dieser Streifen wird auf den Deckel c
gebracht und durch Umbiegen der Klauen al darauf befestigt.
Nach den Fig. 17 bis 21 ist der Streifen aus
weichem Stahl hergestellt; derselbe ist aufser mit den vorher beschriebenen Klauen auch mit
Zungen as versehen, welche herausgestanzt und
ausgebogen sind (Fig. 17 und 18). Diese Zungen stehen zunächst senkrecht auf dem Blech,
so dafs die Grundmasse des Beschlages b beim Aufbringen von diesen Zungen durchstochen
wird; hierauf werden die Zungen umgebogen und in das Material eingedrückt (Fig. 19). Der
so mit dem Beschlag verbundene Streifen wird wie vorher mittelst der Klauen a mit einem
Deckel c verbunden.
Fig. 22 bis 24 stellen eine Anordnung dar, die der in Fig. 1 bis 6 dargestellten ähnlich
ist und nur dadurch von dieser sich unterscheidet, dafs ein Pappstreifen d oder anderes
passendes Packmaierial zwischen dem Streifen a und Deckel c gelegt ist, um die Nietköpfe auszugleichen;
dieser Streifen d hat eingestofsene Löcher d\ um die Nietköpfe aufzunehmen, mit
welchen der Beschlag b mit dem Streifen a verbunden ist, Fig. 23. Der Zweck dieser Anordnung
besteht darin, dafs für den Beschlag eine ebene Auflagefläche gebildet wird, ohne
Versenkung t in den Streifen α zu benöthigen.
Obgleich in den in den Figuren dargestellten Ausführungen der Streifen α mittelst Klauen
oder Vorsprünge an dem Deckel befestigt ist, so ist klar, dafs derselbe auch dadurch mit
dem Deckel verbunden werden kann, dafs er seiner ganzen Länge nach auf beiden Seiten
mit seinen Rändern auf dem Deckel umgebogen wird.
Ebenso kann auch der Beschlag auf die verschiedentlichste
Weise mit dem Metall verbunden werden.
Der Hauptvortheil der neuen Deckelbekleidung liegt darin, dafs die Streifen mit dem
Kardenbeschlag mit Metallrücken oder Rücken aus anderem Material fertig zum Gebrauch verschickt
und ohne Weiteres mittelst der Klauen oder mittelst Niete oder dergleichen auf den
gewöhnlichen Eisendeckeln befestigt werden können, wenn diese eine Neubekleidung benöthigen,
ohne dabei die Deckel aus dem Arbeitsraum der Maschine herauszunehmen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Kratzenbeschlag, welcher das Aufbringen auf die zu beschlagenden Walzen und Decken ohne besonderes Spannen des Beschlages hierbei dadurch ermöglicht, dafs die die Zähne tragende Schicht in gespanntem Zustand auf eine feste, die Spannung aufnehmende Platte befestigt wird, die alsdann ihrerseits an dem zu beschlagenden Theil zu befestigen ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE63865C true DE63865C (de) |
Family
ID=337767
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT63865D Expired - Lifetime DE63865C (de) | Kratzenbeschlag |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE63865C (de) |
-
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- DE DENDAT63865D patent/DE63865C/de not_active Expired - Lifetime
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