DE642828C - Ramme mit Verbrennungskraftmaschinenbetrieb - Google Patents

Ramme mit Verbrennungskraftmaschinenbetrieb

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DE642828C
DE642828C DEL85949D DEL0085949D DE642828C DE 642828 C DE642828 C DE 642828C DE L85949 D DEL85949 D DE L85949D DE L0085949 D DEL0085949 D DE L0085949D DE 642828 C DE642828 C DE 642828C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D7/00Methods or apparatus for placing sheet pile bulkheads, piles, mouldpipes, or other moulds
    • E02D7/02Placing by driving
    • E02D7/06Power-driven drivers
    • E02D7/12Drivers with explosion chambers
    • E02D7/125Diesel drivers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Mining & Mineral Resources (AREA)
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  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description

  • Ramme mit Verbrennungskraftmaschinenbetrieb Die Erfindung betrifft eine Ramme, die nach Art einer Verbrennungskraftmaschine im Dieselverfahren betrieben wird. Bei solchen Rammen ist mes bekannt, die Brennstoffpumpe azn Arbeitszylinder anzuordnen und diese durch die Relativbewegung zwischen dem Zylinder und Kolben anzutreiben. Bei dieser bekannten Ausführungsform trägt der Arbeitskolben seinen Anschlag, der durch einen im Zylinder vorgesehenen Schlitz nach außen greift und auf diese Weise in Antriebsverbindung mit der Brennstoffpumpe gelangt.
  • Diese Ausbildung des Pumpenantriebes ist mit wesentlichen Nachteilen behaftet. So wird durch Anordnen des Schlitzes für den Durchtritt des Kolbenanschlages der Zylinder nicht nur teuer in seiner Herstellung, sondern beeinflußt auch noch einerseits die Betriebssicherheit und andererseits die Güte des Arbeitsverfahrens in hohem Maße.
  • Die Erfindung will diese Nachteile vermeiden und darüber hinaus eine Brennstoffpumpe für solche Rammen schaffen, die neue Vorteile iaufweist.
  • Sie erreicht dieses Ziel dadurch, daß sie vorschreibt, den Pumpenstößel in dem den unteren Deckel bildenden Schlagkörper zu lagern und durch den Fuß der in bekannter Weise mit dem Arbeitskolben verbundenen Stange anzutreiben.
  • Bei einer solchen Ausbildung fällt der mindestens de Hublänge messende Schlitz im Zylinder vollkommen weg und damit die durch diesen bedingten Nachteile.
  • Auch der Antrieb des Pumpenstößels durch .den Fuß der mit dem Arbeitskolben verbundenen Stange bedeutet einen Vorteil in zweifacher Hinsicht. Der in seiner Gestaltunverändert bleibende Arbeitskolben verlangt keine besondere Aufmerksamkeit bei der Arbeit oder beim Ein- bzw. beim Ausbau. Weiter beseitigt die neue Äusbildung den Niächteil des am Mantel des Kolbens auftretenden, ein Moment bildenden Kraftangriffes beim Anlegen des Anschlages des Kolbens an den Pumpenstößel und damit die Beeinträchtigung der axialen Führung des Kolbens. Daher kann der Arbeitskolben sehr kurz gehalten werden. Irgendwelche Ansätze oder Veränderungen sind an dem sowieso vorhandenen Fuß der Kolbenstange nicht erforderlich.
  • Die Beeinflussung des Antriebes der Brennstoffpumpe erfolgt nach einem anderen Merkmal der Erfindung dadurch, daß die Regeleinrichtung für die Förderleistung der Brenn- Stoffpumpe mit von Hand oder Fuß bedienten Mitteln in dauernde . Antriebsverbindung gebracht ist, die von einer feststehenden Führung für den Arbeitszylinder der Rammc getragen werden.
  • Diese Ausbildung bringt den neuen Vorteil mit sich, daß sie @es ermöglicht, sowohl die Stärke jedes einzelnen Schlages, d. h. die Schlagarbeit, als auch die Schlaggeschwindigkeit und ferner den Beginn und die Beendigung des Arbeitens der Ramme mittels der Hand oder des Fußes zu steuern, ohne daß es nötig wäre, die steuernden Organe zusammen mit der Ramme auf und nieder zu bewegen.
  • Erfindungsgemäß bestehen die von der feststehenden Führung des Arbeitszylinders getragenen Mittel zur Regelung der Brennstoffzufuhr vorzugsweise aus einer mittels Handhebels verstellbaren Gleitschiene, die eine Verstellung eines während des Arbeitens der Ramme ,an der Gleitschiene entlang laufenden, vom Arbeitszylinder getragenen Hebels :ermöglicht, der unmittelbar auf die Regeleinrichtung der Brennstoffpumpe einwirkt. Eine solche Ausbildung der Brennstoffpumpenregelung hat den Vorzug der Betriebssicherheit, langen Lebensdauer und Einfachheit.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Ramme nach der Erfindung ist in der Zeichnung in den Fig. i bis .l dargestellt.
  • Die Fig. 5 bis 8 erläutern schematisch die Arbeitsweise der Ramme.
  • Fig. i ist ein senkrechter Längsmittelschnitt.
  • Fig.2 zeigt die Ramme in Ansicht. Fig. 3 stellt :eine Draufsicht dar.
  • Fig. 4 gibt einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. i und 2 wieder.
  • Die Ramme besteht im wesentlichen aus dem eigentlichen Schlagkörper i, der z. B. mittels Schrauben mit dem Arbeitszylinder 2 verbunden ist. Im Zylinder 2 spielt ein Kolben 3, der sich mit einer an ihm befestigten Stange :4 auf einen von dieser getragenen Fuß 5 stützt. Der mit Kühlrippen versehene Zylinder 2 hat ein selbsttätig arbeitendes Luft-einsaugeventil6 und eine Einspritzdüse 7. Weiter ist der Zylinder mit zwei untereinanderliegenden Schlitzkränzen 8, 9 versehen. Die Schlitze des Kranzes 8 sind durch Plattenfederventile i o abgeschlossen, die nur nach außen öffnen. Ferner trägt der Arbeitszylinder 2 noch die Brennstoffpumpe i i, die an sich bekannter Art sein kann. Der Pumperlstöße112 ist im Schlagkörper i gelagert und ragt bei vom Fuß 5 abgehobenem Schlagkörper um das Maß H (Fig. i und 6) aus der Unterseite des Schlagkörpers heraus. Am oberen Ende des Zylinders 2 und am Schlagkörper i sind Rollen 13 befestigt, die sich in senkrechten U-Eisen 1 4. des Rammgerüstes führen. Der Arbeitszylinder 2 hat am Kopf einen Traghaken 15 zum Anheben der gesamten Ramme.
  • Der Verbrennungsraum des Arbeitszylinders 2 ist von einem mit Kühlwasser gefüllten Kühlraum umgeben, der von einem nach innen öffnenden, federbelasteten, durch Massenträgheit gesteuerten Ventil 16 überwacht wird.
  • Mittels eines Anschlußstutzens 17 ist die Brennstoffpumpe i i über einen biegsamen Schlauch o. dgl. mit einem Brennstoffvorratsbehälter verbunden. Zu ihrer Regelung dient eine Regelstange 18, die durch einen Hebel 19 in ihrer Achse Zwecks Änderung der Förderleistung der Brennstoffpumpe i i verstellt werden kann. Am Hebel 19 ist eine Rolle 20 vorgesehen, die durch Federdruck an einer senkrechten Führungsschiene 21 anliegend gehalten wird. Die Schiene 21 ist mit den U-Eisenführungen 14 derart verbunden, daß sie zu diesen parallel in Richtung auf den Arbeitszylinder hin oder von diesen fort bewegt werden kann. Zu diesem Zweck ist an die feststehende Führung 1;1 ein Handhebel 22 angelenkt, der beim Schwenken während des Arbeitens der Ramme die Schiene 21 vor- oder zurückbewegt und seine Bewegung über die Rolle 2o und den Hebel i9 auf die Regelstange 18 überträgt. Auf diese Weise läßt sich die Förderleistung d er Brennstoffpumpe i i zwischen lull und einem Höchstwert beliebig ändern. Die Pumpe i i ist durch eine Druckleitung 23 mit der Einspritzdüse 7 verbunden.
  • Die in den Fig. 5 bis 8 erläuterte Arbeitsweise der Ramme ist wie folgt: Aus der Stellung nach Fig.5 wird die Ramme mittels des Hakens 15 so hoch über der Pilote aufgehängt, wie der normalen Hubhöhe der Ramme entspricht. Dabei nimmt sie selbst und ihre Teile die in Fig.8 dargestellte Lage ein. Hierbei hat sich unter gleichzeitiger Offnung des Saugventils 6 und Auswärtsbewegung des Kolbens 3 mitsamt Stange d. und Fuß 5 der Zylinder 2 mit Frischluft gefüllt. Beim Freigeben des Hakens 15 vom Aufhängeseil fällt die Ramme abwärts, der Fuß 5 setzt sich auf die Pilote, das Ventil 6 wird ,auf den Schlitz gedrückt und die Frischluft im Zylinder 2 nach teilweisem Hinausschieben durch die Schlitzkränze 9 und 8 nach Abdecken der letzteren durch die innere Kante des Kolbens 3 im Zylinder 2 verdichtet. Sobald der Stößel 12 auf die Oberseite des Fußes 5 trifft, wird er um das Maß H in den Schlagkörper i hineinbewegt. Hierbei spritzt die Pumpe i i einen Brennstoffstrahl in die im Zylinder 2 befindliche verdichtete Luft, der nach Zerstäubung durch die Düse 7 entflammt wird. Der Verbrennungsdruck treibt bei gleichzeitiger Erhöhung der Schlagwirkung den Zylinder 2 aufwärts. Sobald die Schlitze des Kranzes 8 die innere Kolbenkante Überschleifen, öffnen sich unter der Spannung der Verbrennungs.. gase die Ventile io (Fig.6). Sobald der Druck derim vorderen oder unteren Zylinderraum verdichteten Luft nach Zudecken der Schlitze des -unteren Kranzes 9 eine gewisse Höhe erreicht, bewegt sich der Kolben 3 mit seiner Stange 4 und dem Fuß 5 ebenfalls aufwärts, wobei noch der nach Schließen der Ventile i o im oberen Zylinderraum sich ein. stellende Unterdruck unterstützend wirkt. Dabei findet ein Ausgleich zwischen den Geschwindigkeiten des Zylinders 2 und des Kolbens 3 statt. Sobald die innere (obere) Kolbenkante die Schlitze des unteren Kranzes 9 aufdeckt, füllt sich der obere Zylinderraum mit luftatmosphärischer Spannung durch diese öffnungen (Fig. 8). Ist die Bewegungsenergie erschöpft, dann bewegt sich .das von dem Zylinder 2 und dem Kolben 3 gebildete System abwärts, der Fuß 5 trifft auf die Pilote (Fig. 7), - die Abgasreste entweichen durch die Ventile io (Fig.6), und der Arbeitsvorgang wiederholt sich wie beschrieben.
  • Während ,der Fuß 5 nicht am Schlagkörper i anliegt, drückt die Feder der Brennstoffpumpe i i ,den Stößel 12 aus dem Schlagkörper i heraus, wobei sie neuen Brennstoff ansgugt. .

Claims (3)

  1. PATENTAI-SPRÜCHE : i. Ramme mit Verbrennungskraftmaschinenbetrieb, deren am Arbeitszylinder ,angeordnete Brennstoffpumpe durch die Relativbewegung zwischen Zylinder und Kolben angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Pumpenstößel (12) in dem den unteren Deckel des Arbeitszylinders (2) bildenden Schlagkörper (i) gelagert ist und durch den Fuß (5) der Stange (4) des Arbeitskolbens (3) seinen Antrieb erhält.
  2. 2. Ramme nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Regeleinrichtung (18, 19, 20) der Brennstoffpumpe (i i ) mit von Hand oder Fuß bedienten Mitteln (21, 22) in däuernder Antriebsverbindung steht, die von einer feststehenden Führung (14) für den Arbeitszylinder (2) getragen werden.
  3. 3. Ramme nach Anspruch i und 2, .dadurch gekennzeichnet, daß die von der feststehenden Führung (14) des Arbeitszylinders (2) getragenen Mittel zur Regelung der Brennstoffzufuhr aus ,einer mittels Handhebels-(22) verstellbaren Gleitschiene (21) bestehen, die eine Verstellung eines während des Arbeitens der Ramme an der Gleitschiene entlang laufenden, vom Arbeitszylinder getragenen Hebels (i 9, 2o) ermöglicht, der unmittelbar auf die Regeleinrichtung (18) der -Brennstoffpumpe ein- -wirkt.
DEL85949D 1933-05-27 1934-05-27 Ramme mit Verbrennungskraftmaschinenbetrieb Expired DE642828C (de)

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