DE653336C - Vorrichtung zum Einwickeln von Hartgeld - Google Patents

Vorrichtung zum Einwickeln von Hartgeld

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DE653336C
DE653336C DEN39782D DEN0039782D DE653336C DE 653336 C DE653336 C DE 653336C DE N39782 D DEN39782 D DE N39782D DE N0039782 D DEN0039782 D DE N0039782D DE 653336 C DE653336 C DE 653336C
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Germany
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rollers
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money
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Expired
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DEN39782D
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JOHANN NAHNSEN
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JOHANN NAHNSEN
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07DHANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
    • G07D9/00Counting coins; Handling of coins not provided for in the other groups of this subclass
    • G07D9/06Devices for stacking or otherwise arranging coins on a support, e.g. apertured plate for use in counting coins
    • G07D9/065Devices for wrapping coins

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Einwickeln von Hartgeld Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Einwickeln einer Münzensäule, deren Länge durch den Abstand zweier Anschläge bestimmt ist, die zum Umbiegen des Einwickelpapiers an seinen Rändern dienen und von denen der eine ortsfest und der andere verschiebbar gelagert sowie mit einem über einer Skala gleitenden Zeiger versehen ist, wobei die einzurollende Münzensäule auf in festen Lagern drehbaren Walzen aufliegt und durch entgegen der Kraft einer Feder verstellbare seitliche Walzen ,geführt ist.
  • Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art sind die seitlichen Führungswalzen in unter Federwirkung stehenden Hebeln gelagert, die je nach clem Durchmesser der einzurollenden Jlünzen verschieden weit ausgeschwungen %t-erden. Ist hierbei der Abstand der Führungswalzen von den Auflagewalzen Münzen mittleren Durchmessers angepaßt worden, so können in derselben Vorrichtung nicht auch \lünzen sehr kleinen Durchmessers und Münzen sehr großen Durchmessers eingewickelt werden. Denn Münzen, deren Durchmesser kleiner ist als der gegebene Abstand der I'iilirutigsivalzen von den Auflagewalzen. finden an den Führungswalzen keinen Halt mehr, und Münzen. deren Durchmesser ver-1i:ilttiisniäliig groß ist, werden von den mit zunehmender Verstellung nach außen gleichzeitig nach unten bewegten Führungswalzen schließlich unterhalb ihrer waagerechten 'Mittellinie ;efaßt und dabei von den federbelasteten Führungswalzen statt gegen die :\uflagewalzen von den Auflagewalzen weggedrückt.
  • Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer Geldrollvorrichtung, die für Münzen jeden Durchmessers eine gleich gute Führung durch die seitlichen Führungswalzen ermöglicht. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die den Münzenstapel links und rechts umschließenden seitlichen Walzen in festen, ungefähr senkrecht zueinander verlaufenden, nach unten sich nähernden Schlitzen verstellbar sind.
  • Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in, den Zeichnungen dargestellt. Die Abb. 1 und 2 zeigen Schnitte durch die Geldrollvorrichtung nach den -Linien a-b bzw. c-d der Abb. 3, die Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie e-f der Abb. 1.
  • Durch die im Gehäuse 7 ortsfest gelagerten Walzen 1, 2 und die verschiebbar gelagerten Walzen 3, .l wird ein Bett gebildet, das den einzurollenden Münzenstapel aufnimmt.
  • Die Walzen 3, .l sind einerseits in senkrecht zueinander verlaufenden, nach unten sich nähernden Schlitzen 6 des Gehäuses 7, andererseits in waagerechten Schlitzen zweier senkrecht verstellbarer Schieber 5 geführt. Eine Schiene 15 verbindet die beiden Schieber 5 miteinander. Mittels der an eine Langtaste 12 angelenkten Hebel S können die Schieber 5 durch Drücken der Langtaste 12 entgegen der Kraft von Federn 9 mehr oder weniger weit gehoben werden. Hierdurch werden die Walzen 3, 4 in den Schlitzen 6 auf den zur Aufnahme von Münzen mit gro-13etn oder kleinem Durchmesser jeweils erforderlichen Abstand voneinander eingestellt und gleichzeitig von den Auflagewalzen 1, 2 entfernt. leer Zug der Feder g bewirkt, daß die Walzen 3, .4 gegen die in das Bett 1, 2, 3, 4 eingelegten 'Münzen gepreßt werden.
  • Zum Einstellen der Länge des einzurollenden Münzenstapels und gleichzeitig zum Umbördeln des Einwickelpapiers an den Stirnseiten des Münzenstapels dienen zwei Anschläge i7. Der eine ist fest auf der Schiene 15 angeordnet, der andere auf einem Schlitten 16 angebracht, der auf der Schiene 1 5 verschiebbar ist. Der Schlitten 16 trägt einen Zeiger ro, der durch Verschieben des Schlittens vor einer Skalenplatte 11 verschiebbar ist, auf der die für die verschiedenen Geldsorten einzustellenden Rollenlängen angegeben sind. Durch Einschrauben des im Schlitten 16 befestigten Anschlages 17 kann der Schlitten auf der Schiene 15 festgestellt werden.-An den Anschlägen 17 sind in ihrer Höhenlage einstellbare Hülsen befestigt, mit denen die Führungsbleche 1.1 für die seitliche Papierführung verbunden sind. Das Führungsblech 13, worauf das Einwickelpapier gelegt wird, ist-durch eine Haltevorrichtung 1 8 mit der Walze .I verbunden. -Die Vorrichtung arbeitet in folgender Weise Der Schlitten 16 wird in die auf der Skala i r für die einzurollende Geldsorte arg eiebene Lage gebracht und durch Einschrauben des Anschlages 17 auf der Schiene 15 festgestellt. Nun wird durch Niederdrücken der Taste 12 das Gcldrollenbett erweitert. Bevor die Taste 12 wieder losgelassen wird; werden einige Geldstücke der einzurollenden Geldsorte neben einem der beiden Anschläge 17 auf die Walzen 1, 2 gelegt. Nach Freigabe der Taste 12 werden durch den Zug der Federn g die Geldstücke in dem Geldrollenhott Festgeklemmt. Die Geldrolle wird nunmch° durch das Hineinschieben weiterer Münzen vervollständigt. Dann wird das Einrollpapier auf das Auflageblech 13 gelegt und die Geldrolle durch Drehen der Kurbel t9 eingerollt. Hierbei wird durch die Führungsbleche 1:1. das die Geldrolle seitlich überragende Papier umgebogen und durch die r'inschläge r7 an den Stirnseiten der Geldrolle umgebördelt. Nach Niederdrücken der Taste 12 kann man die fertige Geldrölle herausnehmen:

Claims (2)

  1. PATrNTA\51'RGGHü: 1. Vorrichtung zum Einwickeln einer Münzensäule, deren Länge durch den Abstand zweier Anschläge bestimmt ist, - die zum Umbiegen des Einwickelpapiers an seinen Rändern dienen und von denen der eine ortsfest und der andere werschiebbar gelagert. sowie mit einem über einer Skala gleitenden Zeiger versehen ist, mit in festen Lagern drehbaren Walzen als Auflage für die Münzensäule und entgegen der Kraft einer Feder verstellbaren seitlichen Walzen, dadurch gekennzeichnet, daß die den Münzenstapel links und rechts umschließenden seitlichen Walzen (3, 4.) in festen, ungefähr senkrecht zueinander verlaufenden, nach unten sich nähernden Schlitzen ('6) verschiebbar sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Walzen (3, .l) auch in waagerechten Schlitzen von senkrecht verschiebbaren Schiebern (5) geführt sind und bei der durch eine Taste (12) entgegen der Kraft einer Feder (9) bewirkten Verstellung dieser Schieber in den zueinander senkrecht verlaufenden Schlitzen (6) nach oben verschoben und dadurch weiter voneinander entfernt werden.
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