DE653664C - Batterieladeschaltung fuer Fahrzeuge mit mehreren Verbrennungsmotoren - Google Patents

Batterieladeschaltung fuer Fahrzeuge mit mehreren Verbrennungsmotoren

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Publication number
DE653664C
DE653664C DEA78345D DEA0078345D DE653664C DE 653664 C DE653664 C DE 653664C DE A78345 D DEA78345 D DE A78345D DE A0078345 D DEA0078345 D DE A0078345D DE 653664 C DE653664 C DE 653664C
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DE
Germany
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internal combustion
combustion engines
battery
loading
charging circuit
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Expired
Application number
DEA78345D
Other languages
English (en)
Inventor
Bruno Breuer
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J7/00Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries
    • H02J7/14Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries for charging batteries from dynamo-electric generators driven at varying speed, e.g. on vehicle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Charge By Means Of Generators (AREA)

Description

  • Batterieladeschaltung für Fahrzeuge mit mehreren Verbrennungsmotoren Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren haben vielfach eine elektrische Steuerung, die von einer Batterie gespeist wird. Gleichzeitig dient diese Batterie auch noch zur Speisung der Beleuchtung, Luftförderung, Heizung und für ähnliche Zwecke. Die Batterien werden von einer Lademaschine aufgeladen, die mit dem Verbrennungsmotor gekuppelt ist. Die Lademaschine würde entsprechend den verschiedenen Betriebsdrehzahlen des Verbrennungsmotors verschiedene Spannungen abgeben. Durch Regelung des Nebenschlußfeldes wird jedoch die abgegebene Spannung auf einem gleichbleibenden Wert gehalten. Will man die Lademaschine so bemessen, daß dieselbe auch bei Leerlaufdrehzahl des Verbrennungsmotors die gleiche Ladespannung abgibt, so wird die Maschine verhältnismäßig groß und entsprechend teuer. Für die Größe der Lademaschine gilt die Regel, daß diese so bemessen sein muß, daß die Batterie während der Fahrt mit den Betriebsdrehzahlen des Verbrennungsmotors so stark geladen wird, daß die Entnahme auch während des Betriebs mit Leerlaufdrehzahlen des Verbrennungsmotors, wie diese beim Halten, Auslaufen des Fahrzeugs oder bei einem Gefälle vorhanden sind, gedeckt wird.
  • Für den Fall, daß mehrere, z. B. zwei Verbrennungsmotoren im Fahrzeug vorhanden sind, ermöglicht es die Schaltung nach der Erfindung, die Lademaschine dadurch kleiner als sonst notwendig zu bemessen, daß bei den niederen Leerlaufdrehzahlen die Lademaschine je zweier Aggregate hintereinandergeschaltet zur Ladung einer Batterie benutzt werden. Bei den höheren Motordrehzahlen soll jedoch jede Lademaschine die volle Ladespannung abgeben. Durch den nachträglichen Einbau der durch die Erfindung beschriebenen Einrichtung kann andererseits auch eino etwa vorhandene, nicht ausreichende Batterieladung verbessert werden.
  • Die Hintereinanderschaltung der Lademaschinen muß dabei so vorgesehen werden, daß diese sofort selbsttätig dann eintritt, wenn die Verbrennungsmotoren Leerlaufdrehzahl angenommen haben. Die Hintereinander-. schaltung wird jedoch ebenfalls selbsttätig aufgehoben, wenn die Betriebsdrehzahlen am Steuergerät eingestellt werden.
  • In den Abbildungen -sind Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht. Abb. i zeigt eine Ausführung, bei welcher beide Lademaschinen in Parallelschaltung auf eine Batterie arbeiten. In Abb. 2 ist eine Schaltung dargestellt, bei der normalerweise jeder Lademaschine eine Batterie zugeordnet ist. In den Schaltbildern kennzeichnen: a1 und a. die von den Verbrennungsmotoren angetriebenen Lädemaschinen, bi und b2 die zugehörigen Ladeselbstschalter für die Lademaschinen mit den Betätigungsspulen m, cl und c2 dis Ladewiderstände, d die Batterie, e ein Wim#%'-schaltschütz mit der Betätigungsspule k"_`d' dem Vorschaltwiderstand l für die HinterA ander- bzw. Parallelschältung der Lädt niaschinen, f1 und f2 die Fahrschalter, in welchen g die Fahrtrichtungswalze mit den Stellungen V = vorwärts und R = rückwärts und h die Brennstoffwalze mit den Kontaktbelägen 7z darstellt, i ein Schaltschütz der Steuerung, an dem die Hilfskontakte o zusätzlich angeordnet sind. Mit den Zahlen i bis 12 sind Leitungen bzw. Kontakte bezeichnet.
  • Ist das Fahrzeug im Betrieb, so ist die Fahrtrichtungswalze g eines der-- Fahrschalter, beispielsweise f1, eingeschaltet. Die Kontakte 2 und 3 sind dann miteinander verbunden. Da sich die Ladeselbstschalter b1 und b2 im abgefallenen Zustand befinden, wird durch die Kontaktverbindung 2, 3 folgender Stromkreis geschlossen: Vöm Minuspol der Batterie d über Leitung i, die Kontakte 2 und 3 an der Fahrtrichtungswalze g des Fahrschalters f1 zur Betätigungsspule k des Umschaltschützes e über den Vorschaltwiderstand Z zum Kontakt d. des -Ladeselbstschalters b2 über die Kontaktbrücke durch die Leitung zur Plusklemme der Batterie. Das Umschaltschütz e springt an, öffnet die Kontakte i i und 12 und schließt die Kontakte 6 und 7. Dadurch wird ein neuer Stromkreis geschlossen, und zwar von Leitung i über die Lademaschine a2, die Kontakte 6 und 7 am Umschaltschütz e, Lademaschine a1,. Ladewiderstand cl, Betätigungsspule nz des Ladeselbstschalters bi zur Leitung i zurück. 'Die von den beiden hintereinändergeschalteten Ladexnaschinen abgegebenen Spannungen addieren sich. Die Summenspannung genügt, um den Ladeselbstschalter bi zum Ansprechen zu bringen. Dadurch wird das Schließen eines Stromkreises bewirkt, der von der Leitung i über die hintereinandergeschalteten Lademaschinen a1 und a2, die Kontakte 8 und 9 am tadeselbstschalter bi zur Leitung 5 verläuft. Die zwischen den Leitungen i und 5 liegende Batterie d wird nun geladen.
  • Wird die Brennstoffwalze h des Fahrschalters bewegt und damit auf eine der bekannten Arten die Drehzahl der Verbrennungsmotoren erhöht, so wird über die Kontaktbeläge n der Brennstoffwalze Iz die Leitung io mit dem Minuspol der Batterie verbunden. Die Spule des Schaltschützes i erhält dann Spannung, das Schütz zieht an und schließt damit den Hilfskontakt o, durch den die Spule lz des Umschaltschützes e kurzgeschlossen wird. Das Umschaltschütz e fällt damit ab und die Hintereinanderschaltung der Lademaschinen al und a., wird an den Kontakten 6 und 7 unterbrochen. Die Kontakte ii und 12 des Umschaltschützes e werden gleichzeitig geschlos-.sen. Damit ist die Ladung der Batterie von .jeder der beiden Lademaschinen al und a= "bzw. ,auch beiden gleichzeitig wieder vorbereitet, die dann in der bekannten Weise eintritt, wenn die Spannung jeder Lademaschine ausreicht, um - den zugehörigen Ladeselbstschalter b zum Ansprechen zu bringen.
  • Bei dem in Abb.2 dargestellten Ausführungsbeispiel arbeitet normalerweise jede Lademaschine auf eine Batterie. Es kann somit durch zwei im Leerlauf der Verbrennungsmotoren hintereinandergeschaltete Lademaschinen nur jeweils eine Batterie geladen werden. Die Wirkungsweise ist im Prinzip die gleiche, wie sie im vorstehenden für die Schaltung nach Abb. i beschrieben wurde. Jedoch sind bei dieser Ausführung zwei Umschaltschütze ei und e2 erforderlich. Sie werden dazu benötigt, einmal die Lademaschinen a1 und a2 so hintereinanderzuschalten, daß bei Fahrt vom Fahrschalter f 1 aus das Umschaltschütz ei arbeitet und damit. über den Ladeselbstschalter b1 die Batterie dl geladen wird. Bei Fahrt vom Fahrschalter f2 aus dagegen werden über das Umschaltschütz e2 die Lademaschinen a1 und a2 so hiritereinandergeschaltet, daß über den Lade-'selbstschalter b2 eine Ladung der Batterie d2 erfolgt. Außer den beschriebenen Beispielen ließen sich auch noch andere Anordnungen treffen, z. B. derart, daß nach jeweiligem Betrieb der Verbrennungsmotoren mit der Betriebsdrehzahl eine Umschaltung erfolgt, so daß also beim i., 3., 5. usw. Rückgang auf die Leerlaufdrehzahl die eine Batterie, beim 2., 4.., @. usw. Rückgang die andere Batterie geladen wird.
  • Es läßt sich auch bei der Anordnung von zwei Batterien in jeder Wageneinheit die Schaltung so ausbilden, daß mehrere solcher Einheiten zu einem Zuge vereinigt werden und dabei in jeder Wageneinheit die gleiche Ladung erfolgt, nämlich Ladung der Hälfte der Batterien bei Leerlauf und Ladung jeder Batterie bei Betriebsdrehzahlen:

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Batterieladeschaltung für Fahrzeuge mit zwei oder mehr Verbrennungsmotoren, von denen jeder eine Lademaschine antreibt, dadurch gekennzeichnet, daß bei den niederen Leerlaufdrehzahlen der Verbrennungsmotoren die Lademaschinen je zweier Verbrennungsmotoren hintereinandergeschaltet zur Ladung einer Batterie benutzt werden, bei den höheren Motordrelizalilen jedoch jede Lademaschine die volle Ladespannung abgibt. Batterieladeschaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die. Hintereinanderschaltung der Lademaschinen selbsttätig mit Einstellung der Leerlaufdrehzahlen erfolgt und ebenfalls selbsttätig wieder aufgehoben wird, wenn die Betriebsdrehzahlen der Verbrennungsinotoren eingestellt werden.
DEA78345D 1936-01-29 1936-01-29 Batterieladeschaltung fuer Fahrzeuge mit mehreren Verbrennungsmotoren Expired DE653664C (de)

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DE653664C true DE653664C (de) 1937-11-30

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