DE657399C - Verfahren zur Herstellung von Sprengkapseln - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Sprengkapseln

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DE657399C DEW99077D DEW0099077D DE657399C DE 657399 C DE657399 C DE 657399C DE W99077 D DEW99077 D DE W99077D DE W0099077 D DEW0099077 D DE W0099077D DE 657399 C DE657399 C DE 657399C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B33/00Manufacture of ammunition; Dismantling of ammunition; Apparatus therefor
    • F42B33/02Filling cartridges, missiles, or fuzes; Inserting propellant or explosive charges
    • F42B33/025Filling cartridges, missiles, or fuzes; Inserting propellant or explosive charges by compacting

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstelf4t'g:,von Sprengkapseln Besonders wirksame Sprengkapseln werden dadurch hergestellt; da.ß ein. Teil der Sprengstoffünterladung reit verhältnismäßig hohem Druck, z. B. aooo kg pro Quadratzentimeter, gepreßt wird, während der zweite Teil der Unterladung zusammen mit den Initialsprengstoffen und den Schutzhütchen einen geringeren Druck, z. B. 3oo kg pro Quadratzentimeter, erhält. Bei dem hohen Preßdruck für den ersten Teil der Unterladung würden sich frei stehende Sprengkapselhülsen seitlich aufbauchen. Die Hülsen müssen deshalb in Matrizen. gepreßt werden. Die Matrize kann aus einzelnen. Teilern bestehen, die z. B. durch Verschraubung zusammengehalten werden. Es kann aber auch eine Matrize aus einem Stück Anwendung finden. In diesem Fall müssen aber .die nach der Pressung meist in den Matrizen festsitzenden Hülsen durch eine besondere Vorrichtung ausgestoßen werden. Man könnte die nächste Pressung in den Matrizen vornehmen. Die Metallmatrizen sind aber unhandlich. Daher wird die nächste Pressung. mit geringerem Druck in leichteren Ladelöffehi aus Hartgummi-oder Kunststoffen durchgeführt. In diesen leichten Löffeln werden die Sprengkapseln nur seitlich geführt, da sich bei dem geringen Preßdrück die Hülsen nicht auftauchen.
  • Es wurde nun gefunden, daß die Herstellung der Sprengkapseln bedeutend vereinfacht und gefahrloser gemacht werden kann, wenn zunächst ein Teil der Unterladung in Matrizen unter hohem Druck eint preßt wird und die Kapseln dann -nach der Pressung aus der Matrize durch Stifte von oben m einen untenstehenden zweiten Ladelöffel gedrückt werden.
  • In der Zeichnung ist beispielsweise eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach der Erfindung wiedergegeben. Die Sprengkapseln a mit der hochverdichteten Unterladung befinden sich in Metallmatrize b. Die Matrize besteht aus einem Stück und besitzt durchgehende Bohrungen für die Sprengkapseln. Um zu vermeiden, daß die Kapseln aus der Matrize fallen, wird unter die Matrize einebener Löffel gesetzt, der z. B. aus Bronze besteht und mit ,einem Handgriff versehen ist. Mit Hilfe des Löffels c wird die Matrize mit den Sprengkapseln in eine Ausstoßpresse geschoben, die zur Aufnahme der Matrize seitlich Auflagend besitzt. Wenn der Löffel c unter der Matrize herausgezogen wird, können die Sprengkapseln durch Preßstifte e von .oben her ,durch die Matrize b direkt in einen untergeschobenen leichten Ladelöffel f für. die Pressung mit geringem Druck gestoßen werden.
  • Diese Arbeitsweise ist sichrerer und einfacher als die bekannten Verfahren. Es entfällt dabei das Umsetzen der Sprengkapseln von Hand in einen zweiten Löffel, und gleichzeitig wird das gefährliche Herausfallen von nicht genügend gepreßtem Sprengstoffstaub vermieden.

Claims (1)

  1. PATIN TANSPRUCf1 Verfahren zur Herstellung von Sprengkapseln, dadurch gekennzeichnet, daß die Sprengkapseln. zur Pressung der Unterladung auf hohe Verdichtung in einer nach unten zu .durch einen. Schieber (c) abgeschlossenen Matrize (b) sitzen, und nach der Pressung aus der Matrize durch Stifte (e) von ob-en in einen zweiten Ladelöffel (f) gedrückt werden.
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