DE6607825U - Sammelerntemaschine fuer kartoffeln. - Google Patents

Sammelerntemaschine fuer kartoffeln.

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DE6607825U
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potatoes
lifting wheel
stones
belt
collector
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D33/00Accessories for digging harvesters

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description

HfißEÖÖflPf
Az.: H 53 776/45 c Gbm
28. Januar 1971 - Bi/Cm-231
Gebr. Hagedorn & Co., 4410 Warendorf / Westf., Münsterweg 18
Sammelerntemaschine für Kartoffeln
Die Neuerung bezieht sich auf die Steintrennvorrichtung in einer Kartoffel-Sammelerntemaschine. Bei einer bekannten Ausführung dieser Art schließt an das Abgabeende des Hauptsiebbandes ein den Aufprall des Erntegutes dämpfendes und eine mechanische Trennung von Steinen, Kraut und Kleinkrautteilen von den Kartoffeln bewirkendes Element an. Eine bevorzugte Ausführungsform dieses Trennelementes ist ein endloses Gummifingerband, welches in der gleichen Bewegungsrichtung wie das Siebband und ansteigend angetrieben wird. Entgegen seiner Bewegungsrichtung rollen die von den Gummifingerη getragenen Kartoffeln nach unten, wo sis von einem Hubrad aufgefangen werden, während die tiefer in die Gtimmifinger eindringenden Steine nach oben abgeleitet werden und über das Abgabeende des Gummifingerbandes hinweg in gesonderte Seilen des gleichen Hubrades gelangen.
Beim Einsatz dieser Maschinen stellte es sich heraus, daß unter besonders schwierigen Verhältnissen mit starkem Steinbesatz insbesondere Steine fehlgeleitet werden, indem diese mit den Kartoffeln nach unten vom Gummifingerband abrollen. Da keine weitere mechanische Trennvorrichtung vorgesehen ist, müssen diese Steine
• ·
• ·
später auf dem Verleseband manuell aus den Kartoffeln entfernt werden.
Diesen Mangel zu beheben ist die Aufgabe der Neuerung, Sie wird im wesentlichen dadurch gelöst, daß in den einzelnen Zellen <ie§ Hubrades je eine Einzelgruppe einer Trennvorrichtung angeordnet ist. Hierdurch werden die fehlgeleiteten Steine erneut mechanisch von den Kartoffeln getrennt, indem die spezifisch schwereren Steine durch die Trennvorrichtung hindurchfallen und zu den in der nebenanliegenden Zelle aufgefangenen Steinen gelangen.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Neuerung werden die in dieser getrennten Lage hochgeförderten Kartoffeln und Steine im Entleerungsbereich des Hubrades einer weiteren Trennvorrichtung zugeführt. Diese ist gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ebenfalls ein endloses, parallel zur Bewegungsrichtung des Hubrades angetriebenes und quer zu seiner» Bewegungsrichtung geneigtes Gummifingerband. An seine untere Seite kann ein Verleseband zur Aufnähme der Kartoffeln ängeordnex sein, wahrend die von ihm mitgeführten Steine über sein Abgabeende hinweg abgeworfen werden. Hier können sie in bekannter Weise durch ein Förderband, eine Rutsche oder auch unmittelbar in einem Behälter aufgefangen werden. Gegenüber sonstigen bekannten Trennvorrichtungen hat das geneigte Gummifingerband den Vorzug, daß auch evtl. fehlgeleitete und zusammen mit den Steinen hochgeförderte Kartoffeln hier erneut mechanisch von den Steinen getrennt und die beiden genannten Bestandteile je für sich aufgefangen werden können. Das im Ab-
gabebereich des Hubrades angeordnete Gummifingerband kann jedoch gemäß einem weiteren Merkmal der Neuerung auch in der Axialrichtung des Hubrades angetrieben und in seine Bewegungsrichtung ansteigend angeordnet sein.
Weitere Einzelheiten der Neuerung sind den zeichnerischen Darstellungen und der nachfolgenden Beschreibung zu entnehmen-. Die Fig. 1 zeigt einen senkrechten Längsschnitt durch eine neuerungsgemäße Erntemaschine mit parallel zur Bewegungsrichtung des Hubrades angetriebenem oberen Gummifingerband,
Fig. 2 den gleichen Schnitt mit einem senkrecht zur Bewegungsrichtung des Hubrades angetriebenen oberen Gummifingerband.
Jede Zelle des Hubrades 6 ist durch eine sich radial erstreckende Zwischenwand 7 in zwei nebeneinander liegende Räume 8 und 9 unterteilt, wobei die radiale Mantelflache des Hubrades, insbesondere im Bereich des Raumes 8- konisch ausgebildet ist« die beiden Räume 8 und 9 radial außerhalb der Trennwand 7 räumlich miteinander verbunden sind und in dem Raum 8 jeder Zelle eine Trennvorrichtung angeordnet ist. Diese besteht nach dem Ausführungsbeispiel aus zwei an den sich axial zum Hubrad gegenüberliegenden Zellenwänden fest angebrachten an sich bekannten federnden Elementen 10, beispielsweise Borsten, deren freie Enden einander zugekehrt sind.
Gelangen zusammen mit den Kartoffeln vom Gummifingerband 2 abrollende Steine in den Raum 8, so durchwandern sie infolge ihres
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• *
j größeren spezifischen Gewichtes die Trennelemente 10 und rollen
', üfoer die schräge Außenwand in den Raum 9, in dem auch die vom
^ iGummifingerband 2 mitgeführten Steine aufgefangen werden. Durch
; Drehung des Hubrades werden die Kartoffeln und die Steine nach
i oben gefördert, wobei ein vorzeitiges Herausrollen des Fördergutes
I I aus den Zellen durch ein an sich bekanntes Leitblech verhindert
L · wird.
** \ Unterhalb des Entleerungsbereiches des Hubrades ist ein weiteres
I i Gummifingerband 11 angeordnet, dessen Bewegungsrichtung nach Fig.
*■ ' 1 mit der des Hubrades parallel verläuft. Es ist quer zu seiner
J 1 Bewegungsrichtung geneigt und an seiner erniedrigten Seite schließt
j i ein Förderband 12 an, auf das die vom Gummifingerband abrollenden
] Kartoffeln gelangen. Die Neigung des Gummifingerbandes ist vor-
( : teilhaft in an sich bekannter Weise veränderbar. Die tiefer in
\ ϊ: dieses eindringenden Steine werden über sein Abgabeende hinweg
\ X abgeworfen und können hier durch ein eigenes Förderband 13 abge-
I I leitet oder auch über eine Rutsche od. dgl. auf den Boden zurück-
4 \ geleitet oder in einem Behälter aufgefangen werden.
■ ί I
i ι
I I Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem das Gummifingerband
I II1 in der Axialrichtung des Hubrades angetrieben wird und in
3; i die Bewegungsrichtung ansteigend angeordnet ist. Während hierbei
I die Kartoffeln in der von der Fig. 1 her bekannten Weise auf das
I Förderband 12 gelangen, können die über sein oberes Abgabeende hin-
I weg abgeworfenen Steine auf einem quer zur Fahrtrichtung der Ernte-
I maschine angeordneten Förderband I1* aufgefangen und seitlich abge-
■ leitet werden» Hierdurch ist diese Ausführung insbesondere dann ! - 5 -
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vorteilhaft, wenn bei starkem Steinvorkommen diese in einem evtl. neben der Erntemaschine herfahrenden Wagen aufgefangen werden sollen.

Claims (7)

Schutzansprüche
1. Sammelerntemaschine für Kartoffeln mit einem an das Hauptsiebband anschließenden, den Aufprall des Erntegutes dämpfenden und eine mechanische Trennung von Steinen, Kraut- und Kleinkrautteilen von den Kartoffeln bewirkenden Element, dem ein am Umfang mit einzelnen Zellen versehenes Hubrad zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise in jeder Zelle des Hubrades CS) eine Vorrichtung zum Trennen von Kartoffeln und Steinen angeordnet ist.
2. Sammelerntemaschine für Kartoffeln mit einer Hochfördervorrichtung für das Erntegut zur Beschickung wenigstens einer weiteren höher liegenden Fördervorrichtung, insbesondere mit einem am Umfang mit einzelnen Zellen versehenen Hubrad, dadurch gekennzeichnet, daß im Entleerungsbereich der Hochfördervorrichtung eine Vorrichtung zum Trennen von Kartoffeln und Steinen angeordnet ist,
3. Sammelerntemaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hochfördervorrichtung ein an sich bekanntes Hubrad ist. und daß die in seinem Entleerungsbereich angeordnete Trennvorrichtung ein ebenfalls an sich bekanntes endloses, parallel zur Bewegungsrichtung des Hubrades angetriebenes und quer zu seiner Bewegungsrichtung geneigtes Gummifingerband (11) ist.
4·. Sammelerntemaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die im Entleerungsbereich des Hubrades angeordnete Trennvorrichtung ein endloses, in der Axialrichtung des Hubrades angetriebenes und in seine Bewegungsrichtung ansteigend angeordnetes Gummifingerband (II1) ist.
5. Sammelerntemaschine nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Bereich des Gummifingerbandes (11» 11')s in dem die Kartoffeln dieses verlassen, ein Förderband (12) für die Kartoffeln angeordnet ist.
6. Sammelerntemaschine nach Anspruch 3 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem Stein-Abgabeende des parallel zur Bewegungsrichtung des Hubrades (6) angetriebenen Gummifingerbandes (11) ein Förderband (13) für die Steine angeordnet ist.
7. Sammelerntemaschine nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem Stein-Abgabeende des in der Axialrichtung des Hubrades (6) umlaufenden Gummifingerbandes (II1) ein quer zur Fahrtrichtung der Erntemaschine umlaufendes Förderband (14) für die Steine angeordnet ist.
DE6607825U 1965-11-19 1965-11-19 Sammelerntemaschine fuer kartoffeln. Expired DE6607825U (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2604104A2 (de) 2011-12-16 2013-06-19 Grimme Landmaschinenfabrik GmbH & Co. KG Erntemaschine für Kartoffeln, Rüben o. dgl. Erntegut

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2604104A2 (de) 2011-12-16 2013-06-19 Grimme Landmaschinenfabrik GmbH & Co. KG Erntemaschine für Kartoffeln, Rüben o. dgl. Erntegut
DE102011121180A1 (de) 2011-12-16 2013-06-20 Grimme Landmaschinenfabrik Gmbh & Co. Kg Erntemaschine für Kartoffeln, Rüben o. dgl. Erntegut
US9439346B2 (en) 2011-12-16 2016-09-13 Grimme Landmaschinenfabrik Gmbh & Co. Kg Harvester for potatoes, beets and other root crops

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