DE660963C - Ablegevorrichtung fuer zwei oder mehrere einadrige oder mehradrige Auflaufrollgaenge - Google Patents

Ablegevorrichtung fuer zwei oder mehrere einadrige oder mehradrige Auflaufrollgaenge

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Publication number
DE660963C
DE660963C DES112075D DES0112075D DE660963C DE 660963 C DE660963 C DE 660963C DE S112075 D DES112075 D DE S112075D DE S0112075 D DES0112075 D DE S0112075D DE 660963 C DE660963 C DE 660963C
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DE
Germany
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cooling bed
rolling
cooling
core
rolling stock
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Expired
Application number
DES112075D
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Skalsky
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fried Krupp Grusonwerk AG
Original Assignee
Fried Krupp Grusonwerk AG
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Application filed by Fried Krupp Grusonwerk AG filed Critical Fried Krupp Grusonwerk AG
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Publication of DE660963C publication Critical patent/DE660963C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B43/00Cooling beds, whether stationary or moving; Means specially associated with cooling beds, e.g. for braking work or for transferring it to or from the bed
    • B21B43/003Transfer to bed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)
  • Heat Treatments In General, Especially Conveying And Cooling (AREA)

Description

  • Ablegevorrichtung für zwei oder mehrere einadrige oder mehradrige Auflaufrollgänge Die Erfindung betrifft eine Ablegevorrichtung für zwei oder mehrere einadrige oder mehradrige neben- oder übereinander oder neben- und übereinander angeordnete Auflaufrollgäng -e bzw. -rinnen bei Kühlbetten von Walzwerken und besteht in der Anordnung einer Aush ebevorrichtung, welche die in den ,einzelnen von dem Kühlbett entfernt liegenden Rollgängen oder ;einzelnen Rinnen auflaufenden Walzstäbe von den mit den Rinnen in Verbindung stehenden Rutschen oder Rütschenrasten, die höher als das Kühlbett Hegen, getrennt einzeln oder in Gruppen übern!immt und einzeln oder in Gruppen getrennt auf das Kühlbett ablegt, während das Walzgut aus dem unmittelbar neben dem Kühlbett liegenden Rollgang oder der Rinne auf die Ablegestelle des Kühlbettes abrutscht bzw. übergeht. Als Ableg-evorrichtung kann die bekannte Querfördervorrichtung des Kühlbettes benutzt werden, die zugleich als Aushebevorrichtung für das Walzgut aus der oder den Rutschenrasten dient.
  • Die Erfindung bietet :den Vorteil, daß durch die Ablegevorrichtung die Walzstäbe getrennt aus denRutschenrasten einzeln oder zu Gruppen angesammelt ausgehoben und getrennt auf das Kühlbett ausgerichtet abgesetzt werden und so und getrennt von den aus der neben dem Kühlbett liegenden Rinne kommenden Walzstäben über das Kühlbett wandern, wodurch die Abkühlung des Walzgutes -auf dem Kühlbett beschleunigt wird.
  • Bei Anordnung deiner besonderen Ablagevorrichtung wird die Arbeit der Kühlbettquerfördervorrichtung nicht gehindert. Eine Walzgutgrupp-enbildung ist gewährleistet, wobei die Einzelstäbe ausgerichtet nebeneinander liegen.
  • Auf der Zeichnung sind in den Abb. i bis 6 mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.
  • In Abb. i sind neben dem Kühlbett i die beiden Auflaufrollgänge bzw. -rinnen a, 3 angeordnet. Die vom Kühlbett i abgelegene Rinne 3 hat zwei Zellen ¢, 5. Die nach dem Kühlbett zu :gelegenen Wände 6, 7 der Zellen q., 5 :sind mit je einer nach dem Kühlbett i hin geneigten Gleitfläche 8, g versehen, die in je eine über dem Kühlbett i gelegene Rast i o, i i endigen. Die aus den beiden Zellen ¢, 5 getrennt ausgehobenen Walzstäbe gelangen in die Rast i o bzw. i i, aus der sie .dann durch." :eine nicht dargestellte Ablegevorrichtung ausgehoben und auf das- Kühlbett i abgelegt werden. . Dabei gelangt der in der Rast io liegende Walzstab x in die Kühl:' Bettrast 13 und der in, der Rast i i liegen Walzstab y in die Rast 'i 4 des Kühlblett20 Der aus der unmittelbar neben dem Kühl,; Bett i liegenden Rinne 2 kommende Walzstab z gelangt in die Rast 15, des Kühlbettes i. Die in den Rasten 13, 14, 15 liegenden Walzstäbe werden nun durch die nicht dargestellte Querfördervorrichtung (Rechen) über das Kühlbett gefördert, wobei aber die getrennte Lage der Stäbe während ihrer Querförderung aufrechterhalten bleibt.
  • Bei dem in Abb.2 dargestellten Ausiführungsbeispiel sind neben dem Kühlbett i drei Auflaufrollgänge bzw. ; rinnen 16, 17, 18 übereinander angeordnet, und jede der Rinnen 16, 17, 18 hat eine Aushcbevorrichtung i g, 20, 21. An jeder nach dem Kühlbett i zu gelegenen Rinnenwand i 9a2 20a2 2 ia schließt sich eine nach dem Kühlbett i hin geneigte Rutschfläche 22, 23, 24 für das Walzgut an. Die Rutschflächen 23, 24 endigen in je einer Rast 25, 26. Das aus der Rinne 16 ausgehobene Walzgut gelangt über die Rutschfläche 22 in die Rast 27 des Kühlbettes i. Das aus den Rinnen 17 bzw. 18 ausgehobene Walzgut gelangt 'über die Rutschfläche 23 bzw. 24 in die Rast 25 bzw. 26. Aus den beiden Rasten 25, 26 der verschieden langen Rutschflächen 23, 24 wird dann das Walzgut mittels einer nichtdargestellten Abtrage- bzw. Ablegevorrichtung auf das Kühlbett i gefördert, wobei. das in der Rast 25 liegende Walzgut in die Rast 28 und das in der Rast 26 liegende Walzgut in. die Rast 29 des Kühlbettes i gelangt. Das aus :den Rinnen 16 bis 18 kommende Walzgut liegt also in getrennten Rasten 27 bis 29 des Kühlbettes und wird dann mittels einer nicht dargestellten Querfördenvorrichtung über das Kühlhett getrennt gefördert.
  • Abb.3 zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, bei dem, wie in Abb. i, neben dem Kühlbett i die beiden Auflaufrollgänge bzw. -rinnen 2, 3 angeordnet sind. Die Rinne _3 ist mit einer Aushebevorrichtung 3o und die Rinne 2 mit einer Aushebevorrichtung 31 versehen. An die nach .dem Kühlbett i zu gelegene Wand Y der Rinne 3 schließt sich eine Rutschfläche 32 an, die bis zu der nach oben verlängerten Wand 33 der Rinne 2 reicht. Vor der Wand 33 ist deine Aushebevorrichtung 38 angeordnet, die das auf der Rutschfläche 32 stich hinabbewegende Walzgut zu der sich an die Binnenwand 33 anschließenden Rutschfläche 34 fördert. Die Rutschfläche 34 überbrückt die am Kühlbett i gelegene Rinne 2 und endigt in einer Rast 35. Das aus der Rinne 2 ausgehobene Walzgut ,gelangt in die Rast 36 des Kühlbettes i. Das in der Rast 35 liegende Walzgut wird mittels einer nicht dargestellten sättrage- bzw. Ablegevorrichtung in die Rast -'';ödes Kühlbettes i abgesetzt. Das in den Festen 36, 37 des. Kühlbettes liegende Walzgut wird dann mittels einer nicht dargestellten Querfördervorrichtung über das Kühlbett i gefördert.
  • Das in Abb.4 dargestellte Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht ;eine neben dem Kühlbett i angeordnete Auflaufrinne 4o2 die zwei Zellen 41, 42 hat. Die Zellentrennwand 43 ist mit einer nach. dem Kühlbett i hin geneigten Gleit-oder Rutschfläche 44 versehen, die in die Rast 45 endigt; Als Ablegevorrichtung für das in -der Rast 45 liegende, aus der Zelle 41 kommende Walzgutx dient die Querfördervorrichtung 46 des Kühlbettes i. Durch die Querfördervorrichtung 46, die sich durch entsprechende Ausnehmungen der Rutschfläche 44 von unten nach oben hindurchbewegt, wird das in der Rast 45 liegende Walzgut x ausgehoben und in die Rast 47 des Kühlbettes i abgelegt. Das in die Rast 48 des Kühlbettes i gelangte, aus der Zelle q:2 gekommene Walzgut y wird durch den Rechen 46 aus der Rast 48 des Kühlbettes i ausgehoben und in die Rast 49 des Kühlbettes i gefördert.
  • Wie aus der Abbildung ersichtlich, wird das aus den Rasten 45 und 48 durch die Querfördervorrichtung getrennt ausgehobene Walzgut oder auch getrennt ausgehobene Walzgutgruppen getrennt auf das Kühlbett i abgesetzt und getrennt über das Kühlbett gefördert.
  • Die Abb.5 veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel, bei dem durch die Querfördervorrichtung des Kühlbettes Walzgut aus zwei übereinander angeordneten Rasten ausgehoben, auf das Kühlhett abgelegt und auf diesem weitergefördert wird. Neben dem Kühlbett i sind die beiden Auflaufrinnen 5o und 51 stufenförmig zueinander angeordnet. Die unmittelbar neben dem Kühlbett liegende Rinne 5o hat zwei Zellen 52, 53. Die Trennwand 54 der beiden -Zellen 52, 53 hat eine nach dem Kühlbett hingeneigte Gleitfläche 55 mit Rast 56. Die Rinne 51 ist ,ebenfalls mit einer nach dem Kühlbett i hin geneigten Gleitfläche 57 mit Rast 58 versehen. Jede Rinne bzw. Zelle ist mit einer nicht dargestellten Aushebevorrichtung für das Walzgut versehen.-Die Querfördervorrichtung 56 des Kühlbettes i hebt das in -den -Rasten 58 und 56 liegende Walzgut x, y aus und legt es in die Rasten 59 bzw. 6o des Kühlbettes ab. Das in die Rast 61, des Kühlbettes i gelangende, aus der Zelle 52 kommende Walzgut z wird beim Hub. .des Rechens 46 aus der Rast 6 i ausgehoben und in die Rast 62 des Kühlbettes 61 abgesetzt. Durch die Querfördervorrichtung 46 wird dann das getrennt auf= dem Kühlbett in den Rasten 59, 6o und liegende Walzgut getrennt über das Kühlbett ,gefördert.
  • Das in Abb. 6 dargestellte Ausführungsbeispiel unterscheidet ;sich nur von dem in Abb. 5 dargestellten durch die Ausbildung der Auflaufrinnen. Während bei dem AusführungsbeJspiel nach Abb. 5 die Rinnen Förderrollen haben, dienen bei der Rinne 63 in Abb. 6 kegelige Drehscheiben 6¢ als Förderer. Die Anordnung der- Rasten und die Arbeitsweise der Querfördervorrichtung ist die gleiche wie in Abh. 5. Um eine Verschmutzung der tiefer gelegenen Rinne 65 durch von den Drehscheiben 64 der höher liegenden Rinne 63 herabfallenden Sinter zu verhüten, ist zwischen den beiden Auflaufrinnen 63 und 65 eine die Rinne 65 teilweise abdeckende, geneigte Schutzwand 66 angeordnet, die den von den Drehscheiben 6¢ herabfallenden Sinter auffängt und nach der Seite hin ableitet.
  • Die Anordnung und Ausbildung der Rollgänge bzw. der Auflaufrixmen sowie die Ausbildung des Kühlbettes ist beliebig. So können die Rinnen übereinander oder in gleicher Höhe nebeneinander oder auch stufenförmig o. dgl. angeordnet sein. Bei Nebeneinanderanordnung der Rinnen können diese unmittelbar nebeneinander liegen oder auch Abstand # voneinander haben.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ablegevorrichtung für zwei oder mehrere einadrige oder mehradrige Auflaufrollgänge bzw. -rinnen bei Kühlbetten von Walzwerken, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Aushebevorrichtung, welche die in den einzelnen von dem Kühlbett entfernt liegenden Rollgängen oder einzelnen Rinnen auflaufenden Walzstäbe von den mit den Rinnen llZ Verbindung stehenden Rutschen oder Rutschenrasten getrennt einzeln oder in Gruppen übernimmt und einzeln oder in Gruppen getrennt auf das Kühlbett ablegt, während .das Walzgut aus dem vorderen, ' unmittelbar neben .dem Kühlbett liegenden Rollgang oder Rinne auf die Ablegestelle des Kühlbettes abrutscht hzw. übergeht.
  2. 2. Ablegevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die bekannte Querfördervorrichtung für das Kühlbett gleichzeitig als Walzgutaushebevorrichtung und als Ablegevorrichtung benutzt wird.
DES112075D 1932-12-15 1933-12-13 Ablegevorrichtung fuer zwei oder mehrere einadrige oder mehradrige Auflaufrollgaenge Expired DE660963C (de)

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CS660963X 1932-12-15
DEK148600D DE706321C (de) 1932-12-15 1937-01-05 Ablegevorrichtung fuer Auflaufrollgaenge oder -rinnen bei Kuehlbetten fuer Walzwerke

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DE660963C true DE660963C (de) 1938-06-16

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ID=32394690

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DE706321C (de) 1941-05-23

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