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Ablegevorrichtung für zwei oder mehrere einadrige oder mehradrige
Auflaufrollgänge Die Erfindung betrifft eine Ablegevorrichtung für zwei oder mehrere
einadrige oder mehradrige neben- oder übereinander oder neben- und übereinander
angeordnete Auflaufrollgäng -e bzw. -rinnen bei Kühlbetten von Walzwerken und besteht
in der Anordnung einer Aush ebevorrichtung, welche die in den ,einzelnen von dem
Kühlbett entfernt liegenden Rollgängen oder ;einzelnen Rinnen auflaufenden Walzstäbe
von den mit den Rinnen in Verbindung stehenden Rutschen oder Rütschenrasten, die
höher als das Kühlbett Hegen, getrennt einzeln oder in Gruppen übern!immt und einzeln
oder in Gruppen getrennt auf das Kühlbett ablegt, während das Walzgut aus dem unmittelbar
neben dem Kühlbett liegenden Rollgang oder der Rinne auf die Ablegestelle des Kühlbettes
abrutscht bzw. übergeht. Als Ableg-evorrichtung kann die bekannte Querfördervorrichtung
des Kühlbettes benutzt werden, die zugleich als Aushebevorrichtung für das Walzgut
aus der oder den Rutschenrasten dient.
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Die Erfindung bietet :den Vorteil, daß durch die Ablegevorrichtung
die Walzstäbe getrennt aus denRutschenrasten einzeln oder zu Gruppen angesammelt
ausgehoben und getrennt auf das Kühlbett ausgerichtet abgesetzt werden und so und
getrennt von den aus der neben dem Kühlbett liegenden Rinne kommenden Walzstäben
über das Kühlbett wandern, wodurch die Abkühlung des Walzgutes -auf dem Kühlbett
beschleunigt wird.
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Bei Anordnung deiner besonderen Ablagevorrichtung wird die Arbeit
der Kühlbettquerfördervorrichtung nicht gehindert. Eine Walzgutgrupp-enbildung ist
gewährleistet, wobei die Einzelstäbe ausgerichtet nebeneinander liegen.
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Auf der Zeichnung sind in den Abb. i bis 6 mehrere Ausführungsbeispiele
des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.
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In Abb. i sind neben dem Kühlbett i die beiden Auflaufrollgänge bzw.
-rinnen a, 3 angeordnet. Die vom Kühlbett i abgelegene Rinne 3 hat zwei Zellen ¢,
5. Die nach dem Kühlbett zu :gelegenen Wände 6, 7 der Zellen q., 5 :sind mit
je einer nach dem Kühlbett i hin geneigten Gleitfläche 8, g versehen, die
in je eine über dem Kühlbett i gelegene Rast i o, i i endigen. Die aus den beiden
Zellen ¢, 5 getrennt ausgehobenen Walzstäbe gelangen in die Rast i o bzw. i i, aus
der sie
.dann durch." :eine nicht dargestellte Ablegevorrichtung
ausgehoben und auf das- Kühlbett i abgelegt werden. . Dabei gelangt der in der Rast
io liegende Walzstab x in die Kühl:' Bettrast 13 und der in, der Rast i i
liegen Walzstab y in die Rast 'i 4 des Kühlblett20 Der aus der unmittelbar neben
dem Kühl,; Bett i liegenden Rinne 2 kommende Walzstab z gelangt in die Rast 15,
des Kühlbettes i. Die in den Rasten 13, 14, 15 liegenden Walzstäbe werden nun durch
die nicht dargestellte Querfördervorrichtung (Rechen) über das Kühlbett gefördert,
wobei aber die getrennte Lage der Stäbe während ihrer Querförderung aufrechterhalten
bleibt.
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Bei dem in Abb.2 dargestellten Ausiführungsbeispiel sind neben dem
Kühlbett i drei Auflaufrollgänge bzw. ; rinnen 16, 17, 18 übereinander angeordnet,
und jede der Rinnen 16, 17, 18 hat eine Aushcbevorrichtung i g, 20, 21. An jeder
nach dem Kühlbett i zu gelegenen Rinnenwand i 9a2 20a2 2 ia schließt sich eine nach
dem Kühlbett i hin geneigte Rutschfläche 22, 23, 24 für das Walzgut an. Die Rutschflächen
23, 24 endigen in je einer Rast 25, 26. Das aus der Rinne 16 ausgehobene Walzgut
gelangt über die Rutschfläche 22 in die Rast 27 des Kühlbettes i. Das aus den Rinnen
17 bzw. 18 ausgehobene Walzgut gelangt 'über die Rutschfläche 23 bzw. 24 in die
Rast 25 bzw. 26. Aus den beiden Rasten 25, 26 der verschieden langen Rutschflächen
23, 24 wird dann das Walzgut mittels einer nichtdargestellten Abtrage- bzw. Ablegevorrichtung
auf das Kühlbett i gefördert, wobei. das in der Rast 25 liegende Walzgut in die
Rast 28 und das in der Rast 26 liegende Walzgut in. die Rast 29 des Kühlbettes i
gelangt. Das aus :den Rinnen 16 bis 18 kommende Walzgut liegt also in getrennten
Rasten 27 bis 29 des Kühlbettes und wird dann mittels einer nicht dargestellten
Querfördenvorrichtung über das Kühlhett getrennt gefördert.
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Abb.3 zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, bei
dem, wie in Abb. i, neben dem Kühlbett i die beiden Auflaufrollgänge bzw.
-rinnen 2, 3 angeordnet sind. Die Rinne _3 ist mit einer Aushebevorrichtung 3o und
die Rinne 2 mit einer Aushebevorrichtung 31 versehen. An die nach .dem Kühlbett
i zu gelegene Wand Y der Rinne 3 schließt sich eine Rutschfläche 32 an, die bis
zu der nach oben verlängerten Wand 33 der Rinne 2 reicht. Vor der Wand 33 ist deine
Aushebevorrichtung 38 angeordnet, die das auf der Rutschfläche 32 stich hinabbewegende
Walzgut zu der sich an die Binnenwand 33 anschließenden Rutschfläche 34 fördert.
Die Rutschfläche 34 überbrückt die am Kühlbett i gelegene Rinne 2 und endigt in
einer Rast 35. Das aus der Rinne 2 ausgehobene Walzgut ,gelangt in die Rast 36 des
Kühlbettes i. Das in der Rast 35 liegende Walzgut wird mittels einer nicht dargestellten
sättrage- bzw. Ablegevorrichtung in die Rast -'';ödes Kühlbettes i abgesetzt. Das
in den Festen 36, 37 des. Kühlbettes liegende Walzgut wird dann mittels einer nicht
dargestellten Querfördervorrichtung über das Kühlbett i gefördert.
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Das in Abb.4 dargestellte Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes
veranschaulicht ;eine neben dem Kühlbett i angeordnete Auflaufrinne 4o2 die zwei
Zellen 41, 42 hat. Die Zellentrennwand 43 ist mit einer nach. dem Kühlbett i hin
geneigten Gleit-oder Rutschfläche 44 versehen, die in die Rast 45 endigt; Als Ablegevorrichtung
für das in -der Rast 45 liegende, aus der Zelle 41 kommende Walzgutx dient die Querfördervorrichtung
46 des Kühlbettes i. Durch die Querfördervorrichtung 46, die sich durch entsprechende
Ausnehmungen der Rutschfläche 44 von unten nach oben hindurchbewegt, wird das in
der Rast 45 liegende Walzgut x ausgehoben und in die Rast 47 des Kühlbettes i abgelegt.
Das in die Rast 48 des Kühlbettes i gelangte, aus der Zelle q:2 gekommene Walzgut
y wird durch den Rechen 46 aus der Rast 48 des Kühlbettes i ausgehoben und in die
Rast 49 des Kühlbettes i gefördert.
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Wie aus der Abbildung ersichtlich, wird das aus den Rasten 45 und
48 durch die Querfördervorrichtung getrennt ausgehobene Walzgut oder auch getrennt
ausgehobene Walzgutgruppen getrennt auf das Kühlbett i abgesetzt und getrennt über
das Kühlbett gefördert.
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Die Abb.5 veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel, bei dem durch die
Querfördervorrichtung des Kühlbettes Walzgut aus zwei übereinander angeordneten
Rasten ausgehoben, auf das Kühlhett abgelegt und auf diesem weitergefördert wird.
Neben dem Kühlbett i sind die beiden Auflaufrinnen 5o und 51 stufenförmig zueinander
angeordnet. Die unmittelbar neben dem Kühlbett liegende Rinne 5o hat zwei Zellen
52, 53. Die Trennwand 54 der beiden -Zellen 52, 53 hat eine nach dem Kühlbett hingeneigte
Gleitfläche 55 mit Rast 56. Die Rinne 51 ist ,ebenfalls mit einer nach dem Kühlbett
i hin geneigten Gleitfläche 57 mit Rast 58 versehen. Jede Rinne bzw. Zelle ist mit
einer nicht dargestellten Aushebevorrichtung für das Walzgut versehen.-Die Querfördervorrichtung
56 des Kühlbettes i hebt das in -den -Rasten 58 und 56 liegende Walzgut x, y aus
und legt es in die Rasten 59 bzw. 6o des Kühlbettes ab. Das in die Rast 61, des
Kühlbettes i gelangende, aus der Zelle 52 kommende Walzgut z wird
beim
Hub. .des Rechens 46 aus der Rast 6 i ausgehoben und in die Rast 62 des Kühlbettes
61 abgesetzt. Durch die Querfördervorrichtung 46 wird dann das getrennt auf=
dem Kühlbett in den Rasten 59, 6o und liegende Walzgut getrennt über das Kühlbett
,gefördert.
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Das in Abb. 6 dargestellte Ausführungsbeispiel unterscheidet ;sich
nur von dem in Abb. 5 dargestellten durch die Ausbildung der Auflaufrinnen. Während
bei dem AusführungsbeJspiel nach Abb. 5 die Rinnen Förderrollen haben, dienen bei
der Rinne 63 in Abb. 6 kegelige Drehscheiben 6¢ als Förderer. Die Anordnung der-
Rasten und die Arbeitsweise der Querfördervorrichtung ist die gleiche wie in Abh.
5. Um eine Verschmutzung der tiefer gelegenen Rinne 65 durch von den Drehscheiben
64 der höher liegenden Rinne 63 herabfallenden Sinter zu verhüten, ist zwischen
den beiden Auflaufrinnen 63 und 65 eine die Rinne 65 teilweise abdeckende, geneigte
Schutzwand 66 angeordnet, die den von den Drehscheiben 6¢ herabfallenden Sinter
auffängt und nach der Seite hin ableitet.
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Die Anordnung und Ausbildung der Rollgänge bzw. der Auflaufrixmen
sowie die Ausbildung des Kühlbettes ist beliebig. So können die Rinnen übereinander
oder in gleicher Höhe nebeneinander oder auch stufenförmig o. dgl. angeordnet sein.
Bei Nebeneinanderanordnung der Rinnen können diese unmittelbar nebeneinander liegen
oder auch Abstand # voneinander haben.