DE66123C - Verschlufsvorrichtung für Möbel - Google Patents

Verschlufsvorrichtung für Möbel

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Publication number
DE66123C
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DE
Germany
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locking
box
furniture
central compartment
lock
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT66123D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. mailaender in Berlin W., Jägerstr. 63 a
Publication of DE66123C publication Critical patent/DE66123C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B65/00Locks or fastenings for special use
    • E05B65/46Locks or fastenings for special use for drawers
    • E05B65/462Locks or fastenings for special use for drawers for two or more drawers

Landscapes

  • Drawers Of Furniture (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Vorliegende Verschlufsvorrichtung für mit ..Kasten, Schränken, Fächern oder dergleichen versehene Möbel hat den Vortheil, dafs man nur ein einziges der vorhandenen Schubfächer oder Behälterkasten zu schliefsen braucht, um zugleich bei allen übrigen eine Verriegelung herbeizuführen. Dieser einheitliche Verschlufs aller einem Möbel zugehörigen Behälter, der mithin alle Schlösser bis auf eines an demselben entbehrlich macht, erfolgt unter Vermittelung von Riegeln, welche in die auslösende oder unwirksame Lage unter Federdruck (oder eventuell Gewichtsdruck) gebracht werden und auf welche der den Eingriff veranlassende Schliefsdruck durch die Einschubbewegung des mit dem Schlofs ausgerüsteten Kastens ausgeübt wird. Die neue Einrichtung eignet sich gleich gut für Diplomatenpulte, wie für Aufsatzpulte, bei welchen letzteren aufser den nach der Seite und nach unten schlagenden Verschlufsriegeln solche mit nach oben gerichtetem Eingriff angewendet werden, welche den Verschlufs der Seitenschränkchen (Kasten) im Obertheil bewirken.
Auf beiliegender Zeichnung ist die neue Einrichtung in Verbindung mit einem sogen. Diplomatenschreibtisch dargestellt, der zwei seitlich herausdrehbare Schränke im Untertheil und drei Schubkästen umfaist.
Fig. ι ist eine perspectivische Darstellung . der einen (rechten) Hälfte eines solchen, wobei die Oberplatte fortgebrochen und das mittlere Schubfach herausgezogen erscheint;
Fig. 2 eine Oberansicht, ebenfalls bei abgehobener Oberplatte; die rechte Hälfte zeigt die Schubfächer theilweise herausgeschoben, die linke dieselben eingeschoben, und die Zwischenwände sind bei den federnden Riegeln fortgebrochen dargestellt.
Fig. 3 veranschaulicht in Schnittansicht einen dieser federnden Riegel zur Feststellung eines Schubfaches.
Bei dem dargestellten Schreibtisch sollen, ausgehend von dem mittleren verschliefsbaren Schubfach A, die beiden benachbarten Schubfächer B B und ferner die beiden seitlich herausdrehbaren Fachschränke C C gesperrt werden. Zu diesem Zwecke sind an den seitlichen Zwischenbrettern α und den unteren Führungsrahmen b des Mittelfaches (und zwar nahe der festen Rückwand c) federnde Riegel der in Fig. 3 besonders dargestellten Art angeordnet. Dieselben bestehen aus den an Federn iljl angebrachten Stiften ij, welche durch Löcher in den festen Wandungen α b hindurchreichen (Fig. 3) und, wenn die Federn angedrückt werden, noch jenseits derselben um ein kurzes Stück vorstehen.
Jeder Schubkasten B hat nun an dem nach innen liegenden Seitenbrett eine Durchtrittsöffnung, die nach vollständigem Einschieben übereinstimmt mit der Lage jenes Stiftes i; ebenso hat jeder der seitlich herausdrehbaren Fachschränke C in seiner oberen Deckwandung ein Loch, in welches der nach unten gerichtete Stift j eingreifen kann, wenn der Fachschrank aus der in Fig. 1 ersichtlichen Aufsenlage in die Verschlufslage (Fig. 2) zurückgedreht ist.
Sofern unter diesen Voraussetzungen das mittlere Schubfach A vollständig eingeschoben wird, drückt es die Federn iljl mit den Stiften ij in die Eingrifflagen bei den bezeich-

Claims (1)

  1. neten Löchern, so dafs der Verschlufs des mit Schlofs versehenen Mittelfaches A mittelbar die Verriegelung der vier anderen Kastenräume veranlafst.
    Die Federn iljl passen, wenn sie eingedrückt sind (Fig. 2 links), in zugehörige Versenkungen, so dafs die Schubkastenwangen sich leicht darüber hinwegschieben. Will man einen der seitlichen Kastenräume BBCC öffnen, so mufs man zuvor das aufgeschlossene mittlere Schubfach A um ein bestimmtes Stück aufziehen, damit die Riegel aus dem Eingriff federn können.
    Für die Wirkungsweise ist nicht die Gestalt der Verschlufsriegel wesentlich; statt der mit Stift versehenen Feder können federnde Haken oder prismatisch geführte Riegel benutzt werden. Die EingrifFsrichtung bestimmt sich danach, ob der zu verriegelnde Kasten unterhalb, seitlich oder oberhalb des Kastens liegt, der den gemeinsamen Verschlufs einrichten soll und der zweckmäfsig in der Mitte liegt. Der nicht dargestellte Fall mit nach oben federnden Riegeln zum Verschlufs von Schränken in einem Pultaufsatz ergiebt sich aus dem Vorhergehenden von selbst und stellt sich nur als eine naheliegende Ausführungsform der Erfindung dar.
    Die Verschlufsriegel werden möglichst im Innern des Möbels angebracht, so dafs die Gefahr des Aufbrechens fast ausgeschlossen erscheint.
    Patenτ-Anspruch:
    Verschlufsvorrichtung für Möbel, nach welcher, von einem verschliefsbaren Mittelfach (A) aus seitlich, unterhalb oder oberhalb angeordnete Kasten unter Vermittelung von Riegeln (i) geschlossen werden, indem letztere durch Einschieben jenes Mittelfaches zum Eingriff kommen und dadurch die Behälter unter Verschlufs bringen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT66123D Verschlufsvorrichtung für Möbel Expired - Lifetime DE66123C (de)

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