DE661801C - Trockene Gasrueckschlagsicherung - Google Patents
Trockene GasrueckschlagsicherungInfo
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- DE661801C DE661801C DEI58064D DEI0058064D DE661801C DE 661801 C DE661801 C DE 661801C DE I58064 D DEI58064 D DE I58064D DE I0058064 D DEI0058064 D DE I0058064D DE 661801 C DE661801 C DE 661801C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A62—LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
- A62C—FIRE-FIGHTING
- A62C4/00—Flame traps allowing passage of gas but not of flame or explosion wave
- A62C4/02—Flame traps allowing passage of gas but not of flame or explosion wave in gas-pipes
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Description
- Trockene Gasrückschlagsicherung Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf trockene Gasrückschlagsicherungen, insbesondere für autogene Schweißanlagen, bei denen eine poröse Füllmasse derart in einen Behälter eingeschlossen wird, daß eine etwa zurückschlagende Explosionsflamme in der Masse zum Erlöschen gebracht wird. Die die Füllmasse beiderseits begrenzenden Böden des Behälters müssen dabei mit Bohrungen oder dergleichen Durchlässen versehen sein, die einerseits die sehr feinkörnige Masse sicher festhalten, andererseits jedoch genügend Gas hindurchtreten lassen.
- Es sind bereits die verschiedensten Vorschläge für die Formgebung der Böden gemacht worden, die diese Bedingungen erfüllen. So ist es bekannt, mit Löchern versehene Metallplatten zu verwenden, über denen ein feinmaschiges Metallnetz angeordnet ist, das die Füllmasse in ihrer Lage hält. lIierbei ergibt sich jedoch der Nachteil, daß (las aus dünnen Drähten bestehende Metallnetz leicht von der Explosionsflamme zerstört wird und dadurch seine Wirkung verliert. Man ist deshalb dazu übergegangen, den Boden zunächst mit verhältnismäßig großen Bohrungen ztt versehen und diese Bohrungen mit gerieften Stopfen zu verschließen. Diese Anordnung verhindert indessen eine gleichmäßige Gasverteilung, erschwert den Gasdurchgang und verursacht große Druckverluste; außerdem ist die Herstellung und Anbringung solcher Abschlußböden außerordentlich umständlich und zeitraubend.
- Die Anordnung gemäß vorliegender Erfindung zeichnet sich demgegenüber durch eine besonders einfache und allen Anforderungen genügende Ausbildung der die Füllmasse beiderseits begrenzenden Böden aus. Diese Anordnung besteht darin, daß die Böden aus aufgerolltem oder zusammengelegtem oder gefaltetem, mit Nuten, Riefen oder dergleichen versehenen Band aus Metall oder einem ähnlichen widerstandsfähigen Werkstoff gebildet sind, wobei die Durchbiegung der durch das Band gebildeten Behälterböden durch geeignete Maßnahmen verhindert wird. Dies kann beispielsweise dadurch geschehen,, daß quer durch das aufgerollte oder zusammengefalteteBandStifte hindurchgeführt werden, oder aber es kann das Band auf einem in: wesentlichen über den ganzen Querschnitt sich erstreckenden Boden mit Durchlochungen oder auf Stegen abgestützt werden. Vorteilhaft wird außerdem in an sich bekannter Weise das Band mit einemÜberzug aus leichtschmelzendem Metall, z. B. Zinn, versehen`, und nach dem Aufrollen an den Berührungsw stellen verlötet, so daß auch hierdurch die@i Gefahr einer schädlichen Durchbiegung der'f durch das aufgerollte Band gebildeten Bodenfläche verhindert wird.
- Das Band wird zweckmäßig in der Weise ausgebildet, daß die eine flache Seite eben gehalten ist, während die gegenüberliegende Fläche Rillen oder Nuten aufweist. Sofern beide Bandseiten mit Rillen versehen sind,, werden diese vorteilhaft auf den beiden Seiten verschieden groß gewählt, um im aufgerollten Zustand die Gefahr des Verschließens der Lücken der einen Bandlage durch die Vorsprünge der benachbarten Bandlage zu vermeiden. Dasselbe kann auch durch Veränderung der Form und der Abstände der Rillen erreicht werden.
- Die Erfindung läßt sich sinngemäß in der verschiedensten Weise verwirklichen, insbesondere ist die Art der Anordnung und Befestigung des aufgerollten Bandes imBehälter und die Ausbildung der Riefen in dem Band durchaus beliebig, wie auch das Behältergehäuse selbst jede den jeweiligen Verhältnissen entsprechende Form besitzen kann.
- Die Zeichnung veranschaulicht den Gegenstand der Erfindung in beispielsweiser Ausführungsform, und zwar zeigen: Abb. t und 2 je einen Schnitt durch eine Rückschlagsicherung mit unterschiedlicher Abstützung der die Füllmasse begrenzenden Böden, Abb. 3 und ¢ Stücke eines zur Bildung der Böden dienenden einseitig gerieften Bandes, teilweise in aufgerollter Lage, und Abb. 5 Stücke eines doppelseitig gerieften Bandes.
- Die Rücksehlagsicherung besteht in bekannter Weise aus dem zylindrischen Gehäuseteil a und den beiden Abschlußdeckeln b und c. Im Gehäuseinnern ist die poröse Füllmasse d untergebracht. Zur Lagebegrenzung der Füllmasse dienen die Böden e, die erfindungsgemäß aus einem aufgerollten Band f gebildet sind, das mit Riefen g für den Durchgang des Gases versehen ist.
- Das Band kann spiralig aufgerollt sein, es kann aber auch im Zickzack hin und her gehend gefaltet sein, oder es können mehrere Bänder oder Bandstücke zusammengerollt oder gefaltet sein.
- Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Abb. i sind die aus dem Band f bestehenden Böden e an ihrem Rand auf Ringwulsten h der Deckel b und c abgestützt und außerdem durch eingesetzte Stifte i gegen Durchbiegung gesichert. Sofern das Band noch mit einem Zinnüberzug versehen und an den Berührungsstellen mit der jeweils benachbarten Bandtage verlötet ist, ergibt sich auf diese Weise w'ne genügende Festigkeit für die beiden :>-'öden) die selbst beim Auftreten von starken Explosionsdrücken nicht verformt werden.
- Die Sicherung gegen Durchbiegung kann gemäß der in Abb.2 dargestellten Ausführungsform auch durch Abstützung des aufgerollten Bandes e auf durchgehenden Metallböden k bewirkt werden, wobei durch die Anbringung einer genügenden Anzahl von Durchbrechungen L in den Böden k dafür Sorge getragen ist, daß der Gasdurchgang nicht behindert wird. An Stelle der durchgehenden Böden k können auch etwa sternförmig oder radial angeordnete Stege vorgesehen sein, auf denen sich das Bande abstützt. Auch in diesem Falle kann durch Verlöten des Bandes dessen Zusammenhalt erhöht werden.
- In Abb. 5 ist ein Band in dargestellt, das auf seinen beiden Seiten mit Riefen versehen ist, und zwar sind die Riefen n der einen Seite größer als die Riefen o der anderen Seite. Hierdurch wird vermieden, daß im zusammengerollten Zustand die Vorsprünge der einen Bandlage in die Lücken der benachbarten Lage eingreifen und auf diese Weise den Gasdurchgang sperren. Die unterschiedliche Größenausbildung der Riefen n und o dagegen ermöglicht das Freibleiben einer genügenden Anzahl dünner Kanäle und eine gleichmäßige Gasverteilung über den ganzen Querschnitt der Füllmasse hinweg.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Trockene Gasrückschlagsicherung, insbesondere für autogene Schweißanlagen, mit einem zur Aufnahme einer porösen Füllmasse dienenden Behälter, dadurch gekennzeichnet, daß die die Füllmasse beiderseits begrenzenden Böden aus aufgerolltem, zusammengelegtem oder gefaltetem mit Nuten, Riefen, Rillen oder dergleichen versehenen Band aus Metall oder einem ähnlichen widerstandsfähigen Werkstoff bestehen.
- 2. Trockene Gasrückschlagsicherung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das aufgerollte oder gefaltete Band durch eingesetzte Stifte gegen Durchbiegung gesichert ist.
- 3. Trockene Gasrückschlagsicherung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das aufgerollte oder gefaltete Band durch Abstützen auf im wesentlichen über den ganzen Querschnitt sich erstreckende gelochte Böden gegen Durchbiegung gesichert ist. ..
- Trockene Gasrückschlagsicherung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das aufgerollte oder gefaltete Band durch Abstützen auf Stege gegen Durchbiegung gesichert ist.
- 5. Trockene Gasrückschlagsicherung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß das Band auf seinen beiden Seiten mit Nuten oder Riefen ungleicher Größe versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI58064D DE661801C (de) | 1937-05-23 | 1937-05-23 | Trockene Gasrueckschlagsicherung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI58064D DE661801C (de) | 1937-05-23 | 1937-05-23 | Trockene Gasrueckschlagsicherung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE661801C true DE661801C (de) | 1938-06-27 |
Family
ID=7194692
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI58064D Expired DE661801C (de) | 1937-05-23 | 1937-05-23 | Trockene Gasrueckschlagsicherung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE661801C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE741620C (de) * | 1939-11-28 | 1953-05-26 | I G Farbenindustrie A G Frankf | Vorrichtung zur Verhinderung des Fortschreitens von Zuendungen oder Explosionswellen |
| DE10112957A1 (de) * | 2001-03-17 | 2002-10-24 | Leinemann Gmbh & Co | Flammensperrenanordnung |
| WO2006111765A1 (en) * | 2005-04-21 | 2006-10-26 | Knitmesh Limited | Detonation flame arrester |
-
1937
- 1937-05-23 DE DEI58064D patent/DE661801C/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE741620C (de) * | 1939-11-28 | 1953-05-26 | I G Farbenindustrie A G Frankf | Vorrichtung zur Verhinderung des Fortschreitens von Zuendungen oder Explosionswellen |
| DE10112957A1 (de) * | 2001-03-17 | 2002-10-24 | Leinemann Gmbh & Co | Flammensperrenanordnung |
| DE10112957B4 (de) * | 2001-03-17 | 2005-12-22 | Leinemann Gmbh & Co. | Flammensperrenanordnung |
| WO2006111765A1 (en) * | 2005-04-21 | 2006-10-26 | Knitmesh Limited | Detonation flame arrester |
| CN101198380B (zh) * | 2005-04-21 | 2012-10-24 | 尼麦西有限公司 | 阻爆轰型阻火器 |
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