DE66419C - Steckbecken - Google Patents
SteckbeckenInfo
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- DE66419C DE66419C DENDAT66419D DE66419DA DE66419C DE 66419 C DE66419 C DE 66419C DE NDAT66419 D DENDAT66419 D DE NDAT66419D DE 66419D A DE66419D A DE 66419DA DE 66419 C DE66419 C DE 66419C
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61G—TRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
- A61G9/00—Bed-pans, urinals or other sanitary devices for bed-ridden persons; Cleaning devices therefor, e.g. combined with toilet-urinals
- A61G9/003—Bed-pans
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- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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- Catching Or Destruction (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 80: Gesundheitspflege.
CARL FISCHER in BREMEN. Steckbecken.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. März 1892 ab.
Das vorliegende Steckbecken ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dafs vor einer
am Becken vorgesehenen seitlichen Oeffnung eine Einwurfvorrichtung angebracht ist, mittelst
welcher Desinfectionsstoff in das Becken durch diese Oeffnung eingeworfen werden kann.
Fig. ι der Zeichnung ist ein Längsschnitt eines derartigen Beckens und Fig. 2 eine Unteransicht;
Fig. 3 ist ein Querschnitt durch die Einwurfvorrichtung; Fig. 4 zeigt einen Längsschnitt
des Beckens in einer Stellung, bei welcher die Einwurfvorrichtung Anwendung gefunden
hat; Fig. 5 zeigt eine obere Ansicht in derselben Stellung; Fig. 6 bis 11 zeigen eine
Abart der Einwurfvorrichtung.
Vor der Oeffnnng α in der Seitenwandung des Steckbeckens b ist ein Gehäuse c angebracht,
welches zur Aufnahme der ausziehbaren Einwurfvorrichtung dient. Diese besteht aus
einer Wurfschaufel d, welche in dem Gehäuse e geführt wird. An der Wurfschaufel d ist ein
Griff h angeordnet, welcher durch einen Schlitz i im Boden des Gehäuses e hindurchragt. Hinter
der Wurfschaufel ist in der Mitte zwischen den Federn g ein Ansatz k angelöthet, an welchen
der Griff h und ein Schnepper m angreifen. Hinter dem Gehäuse e ist eine Kammer angeordnet,
in welcher eine Sperrklinke η sich befindet, welche nach unten zu herausragt und
mit einem Greifknopf 0 versehen ist. Die Sperrklinke η steht unter dem Einflufs einer
Feder, welche bestrebt ist, dieselbe in den Schnepper m bei zurückgezogener Wurfschaufel d
einzulegen und somit letztere in dieser Stellung, wie sie durch Fig. 1 dargestellt ist, festzuhalten.
Tn dem Gehäuse e ist oben eine Oeffnung ρ vorgesehen, welche durch einen Schieberdeckel q
verschlossen werden kann. In zurückgezogener Stellung befindet sich die Wurfschaufel d unter
der Oeffnung ρ und kann durch diese nach Aufschieben des Deckels q mit Desinfectionsstoff
gefüllt werden. Um nach Einfüllen des Materials das Becken hantiren zu können, ohne
Material auszustreuen, legt sich vor die Schaufel eine an Scharnieren im Gehäuse e hängende
Klappe r, welche durch eine kleine Schraubenfeder 5, Fig. 3, in dieser Stellung (Fig. 1) gehalten
wird. Schiebt man die Sperrklinke η zur Seite, so wird dadurch der Schnepper m
ausgelöst und die Wurfschaufel wird, dem Druck der Schraubenfedern g nachgebend, vorgeschleudert.
Die Klappe r wird durch die Schaufel selbst aufwärts gedreht und der Inhalt der Schaufel in das Becken b eingeworfen, wie
es in Fig. 4 dargestellt ist. In der Fig. 5 ist der Deckel q entfernt gedacht.
Bei der durch die Fig. 6 bis 11 dargestellten Abart geschieht das Einwerfen des Desinfectionsstoffes
mit Hülfe eines Drehschiebers d'. In einer Trommel e', welche, wie vorher das Gehäuse
e, in einem am Becken befindlichen festen Gehäuse ausziehbar angeordnet ist, ist
auf der drehbaren Welle d" der Drehschieber d' befestigt. Auf dem einen aus der Trommel
vorragenden Ende der Welle d" sitzt ein flacher Daumen k', gegen welchen das flache
Ende d" der Schraubenfeder g' andrückt. Die Feder g' ist bei g'" festgelegt. Durch Einwirkung
der Feder g' wird der Daumen k' stets bestrebt sein, die in der Fig. 6 gezeigte
Stellung einzunehmen. Dreht man denselben um einen Winkel, der gröfser als 900 ist (Fig. 8),
so wird die Feder gespannt und diese vollendet die halbe Umdrehung des Daumens mit einem
Ruck. Der Stellung des Daumens k', wie sie in Fig. 6 dargestellt ist, entspricht die Stellung
des Drehschiebers d', wie sie in Fig. 7 dargestellt ist. In dieser Stellung wird die Vorrichtung,
wie ebenfalls in dieser Abbildung angedeutet ist, mit Desinfectionsstoff gefüllt. Hat
man mittelst des Griffes h' den Drehschieber in der Pfeilrichtung um einen Winkel, der
gröfser als 900 ist, gedreht, so ist die in Fig. 9 gezeichnete Stellung erreicht, aus welcher der
Daumen k' von der Feder g" vollständig umgeworfen und das Streumaterial in das Beckeninnere geschleudert wird. Am entgegengesetzten
Ende der Welle d" sitzt ein Sperrrad m\ in dessen Zähne eine Sperrklinke n' eingreift.
Die Feder t hält die Klinke n' gegen das Sperrrad angedrückt. Durch dieses Sperrwerk
wird verhindert, dafs der Drehschieber d' entgegen der angedeuteten Pfeilrichtung gedreht
werden kann, und dadurch ist ausgeschlossen, dafs infolge ungeschickter Handhabung der
Desinfectionsstoff, anstatt in das Becken zu gelangen , aus der Einwurföffnung ρ' zurückgeschleudert
wird.
Aus den beiden oben beispielsweise beschriebenen Ausführungsarten erkennt man ohne
Weiteres, dafs die Vorrichtung noch andere Abarten zuläfst, ohne dafs an dem Wesen der
Erfindung etwas geändert wird.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:·ι. Ein Steckbecken, bei welchem an einer seitlichen Oeffnung eine Einwurfvorrichtung angeordnet ist, mittelst welcher Desinfectionsmaterial in das Becken eingeworfen werden kann.
- 2. Bei dem unter 1. gekennzeichneten Steckbecken eine Einwurfvorrichtung, bestehend aus einer unter der Einwirkung einer Feder stehenden Wurfschaufel, welche durch Auslösung der gespannten Feder das Desinfectionsmaterial in das Beckeninnere wirft.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE66419C true DE66419C (de) |
Family
ID=340133
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT66419D Expired - Lifetime DE66419C (de) | Steckbecken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE66419C (de) |
-
0
- DE DENDAT66419D patent/DE66419C/de not_active Expired - Lifetime
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