DE66458C - Medicamentenflasche mit Alarmvorrichtung - Google Patents

Medicamentenflasche mit Alarmvorrichtung

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DE66458C
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DENDAT66458D
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J. A. TrOTTIER in Valleyfield, Grafsch. Beauharnais, Prov. Quebec, Canada
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D23/00Details of bottles or jars not otherwise provided for

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

KAISERLICHES Λ
PATENTAMT.
KLASSE 3O: Gesundheitspflege.
Die Erfindung bezieht sich auf eine zur Aufnahme von Medicamenten bestimmte Flasche oder einen solchen Behälter, der mit einer Alarmvorrichtung zu dem Zwecke verbunden ist, um Irrthümer bei der Entnahme von Medicamenten für die Herstellung eines Receptes auszuschliefsen. Mit der Alarmvorrichtung ist eine unter Federwirkung stehende Wickeltrommel und eine belastete Schnur derart in Verbindung •gebracht, dafs nach dem Aufheben der Flasche das Gewicht sowohl die unter Federwirkung stehende Wickeltrommel unter Spannung setzt, als auch die Alarmvorrichtung bethätigt, während beim Niedersetzen der Flasche die angespannte Feder der Trommel wiederum das Aufwickeln der Schnur veranlafst.
Auf beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι eine Seitenansicht der Flasche, deren Fufs zum Theil fortgebrochen bezw. im Schnitt dargestellt ist.
Fig. 2 ist die Oberansicht,
Fig. 3 eine Seitenansicht und
Fig. 4 eine Endansicht der Läutevorrichtung.
Fig. 5 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie x-x von Fig. 2,
Fig. 6 ein solcher nach der Linie y-y von Fig. 2..
Fig. 7 zeigt im Schnitt eine andere Ausbildungsform der Flasche und der Art und Weise der Befestigung der Vorrichtung in der Flasche.
^l ist eine Flasche, unter deren Boden eine Kammer B vorgesehen ist, die unten offen ist und als Fufs für die Flasche dient; diese Kammer kann mit der Flasche entweder aus einem Stück hergestellt oder an derselben befestigt werden. In der Kammer B wird durch die Arme C das Gestell D des Anschlagwerkes befestigt. Die Arme können entweder durch Niete oder Schrauben oder in einer Nuth b befestigt werden, die im Innern der Kammer B angebracht ist, wie aus Fig. 7 ersichtlich. An dem einen Ende des Gestelles D ist eine Stange e angebracht, welche an ihrem Ende eine kleine Glocke E trägt, die durch den Hammer F angeschlagen werden kann, welcher an dem Lappen G der Hemmung getragen wird; die Achse dieses Lappens ist in den Seitentheilen des Gestelles drehbar gelagert. Die Bewegung des Hammers wird durch ein Rad H vermittelt, auf dessen Achse der Trieb / sitzt, welcher mit dem Zahnrad J auf der Welle K in Eingriff steht, die in den Seitentheilen des Gestelles drehbar gelagert ist. Dieses Rad / sitzt lose auf der Welle K und ist mit derselben durch die unter Federwirkung stehende Klinke L und das Sperrrad M verbunden, das auf dieser Welle befestigt ist. Auf diese Welle K ist auch eine Trommel N fest aufgekeilt, die das Band O aufnimmt, an dessen freiem Ende das Gewicht P angebracht wird. Eine Führung η dient zur Leitung des sich auf die Trommel aufwickelnden Bandes O.
Die Arbeitsweise der vorbeschriebenen Vorrichtung ist folgende:
Da das Band O auf die Trommel N aufgewickelt ist, so zieht nach dem Hochheben der

Claims (1)

  1. Flasche von ihrem Träger das Gewicht P das Band O nach unten, und es wird die Bewegung der Trommel und der Welle K auf das Zahnrad J durch den Sperrkegel und das Sperrrad L M übertragen, so dafs der Hammer sich bewegt und an die Glocke schlägt.
    Um das Band O auf die Trommel JV wieder aufzuwickeln, wenn die Flasche wieder an ihren Platz gebracht wird, tritt die Welle K durch den einen Seitentheil des Gestelles hindurch und erhält ein vierkantiges Ende k, auf welchem das Federgehäuse R befestigt wird, auf welches sich die durch Führung s geführte Feder 5 aufwickelt. Diese Feder ist gerade kräftig genug, um das Band allein, d. h. ohne Gewicht auf die Trommel aufzuwickeln, dagegen nicht so stark, um das Niedergehen des Gewichtes um die Länge des Bandes zu verhindern. Das Gewicht fällt, wenn die Flasche von ihrem Träger hochgehoben wird, in die durch punklirtc Linien (Fig. i) dargestellte Lage; wird sie dagegen an ihren Platz zurückgestellt, so dafs das Gewicht von dem Brett etc. aufgenommen wird, auf dem die Flasche Platz findet, so veranlafst die Feder das Aufwickeln des Bandes auf die Trommel.
    Durch die beschriebene Anordnung der Theüe, d. h. in der Weise, dafs die Schwere des Gewichtes beim Aufheben der Flasche sowohl die Feder spannt, wie die Alarmvorrichtung bethätigt, wird erreicht, dafs die Spannung der Feder bei entlasteter Schnur durch Aufsetzen der Flasche auf das Brett ausschliefslich zur Aufwickelung der Schnur auf die Trommel benutzt wird.
    Diese Einrichtung ist insofern wesentlich, als schon eine verhültnifsmäfsig schwache Feder mit geringem Reibungswiderstand auf dem Lager für den Zweck ausreichend ist und als die Aufwickelung der Schnur schnell und sicher sofort nach dem Aufsetzen der Flasche auf das Brett erfolgt, gleichgültig, wie schnell dies geschieht; auf diese Weise ist eine Störung bei der Vorrichtung nicht zu fürchten.
    Patenτ-Anspruch:
    Eine Medicamentcnflasche mit Alarmvorrichtung, bei welcher «in Läutewerk beim Hochheben der Flasche durch ein an einem, Band (O) hängendes Gewicht (P) in Gang gesetzt wird, welches Gewicht auch die Bewegung der Wickeltrommel (N) des Bandes (O) und die Spannung einer Feder (S) herbeiführt, welche nach Aufhebung der Reibung des Gewichtes durch Aufsetzen der Flasche auf ihre Stütze das Aufwickeln des Bandes (O) veranlafst.
    Hierzu i Blatt Zeichnungen.
DENDAT66458D Medicamentenflasche mit Alarmvorrichtung Expired - Lifetime DE66458C (de)

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