DE667201C - Elektrische Schalteinrichtung fuer Strassentankanlagen - Google Patents

Elektrische Schalteinrichtung fuer Strassentankanlagen

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DE667201C
DE667201C DESCH111264D DESC111264D DE667201C DE 667201 C DE667201 C DE 667201C DE SCH111264 D DESCH111264 D DE SCH111264D DE SC111264 D DESC111264 D DE SC111264D DE 667201 C DE667201 C DE 667201C
Authority
DE
Germany
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switch
mercury
switching device
electric pump
tank systems
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Expired
Application number
DESCH111264D
Other languages
English (en)
Inventor
Frantisek Hejduk
Dr-Ing Jan Neumann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Scheidt and Bachmann AG
Original Assignee
Scheidt and Bachmann AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D7/00Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes
    • B67D7/06Details or accessories
    • B67D7/42Filling nozzles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Loading And Unloading Of Fuel Tanks Or Ships (AREA)

Description

  • Elektrische Schalteinrichtung für Straßentankanlagen Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum selbsttätigen Eiri- und Ausschalten des elektrischen Stromes beim Antrieb von Pumpen, insbesondere für Zapfanlagen zur Abgabe von feuergefährlichen, leichtflüssigen Brennstoffen, wie Benzin, Benzol u. dgl.
  • Bei derartigen Zapfanlagen bestand bisher der Nachteil, daß die zur Abgabe des Brennstoffes an den Käufer erforderlichen einzelnen Handhabungen, wie die Bedienung der Förderpumpe, der Meßeinrichtung und des Zapfschlauches von dem Tankwärter allein nicht von einer Stelle aus vorgenommen werden konnten, so daß bei schneller Abwicklung des Zapfvorganges stets zwei Personen in Tätigkeit treten mußten, von welchen die eine die Förder- und Meßeinrichtung, die andere hingegen das Einfüllen des Brennstoffes in den Kraftwagenbehälter zu überwachen hatte.
  • Bei Zapfanlagen mit elektrischer Förderpumpe und zwei abwechselnd über einen Umschalthahn - auf Füllen und Entleeren zu schaltenden Zwillingsmeßgefäßen hat man daher den Zapfschlauch mit einer mechanischen Fernsteuerung versehen, durch welche die den Zäpfschlauch bedienende Person vom Ende des Zapfschlauches aus den Umschalthahn bedienen konnte. Eine Bedienung der Förderpumpe vom Zapfschlauch aus war aber hierbei nicht möglich. Dies hatte zur Folge, daß beim Absperren der Druckleitung bzw. der Zapfleitung die Elektropumpe weiterarbeitete, wobei die von ihr weitergeförderte Flüssigkeit durch verwickelte und teure Einrichtungen bei gleichzeitig unnützem Stromverbrauch zwecklos in den Vorratsbehälter zurückbefördert wurde.
  • Für die Einschaltung des Stromes zum Antrieb der Förderpumpe diente in der Regel ein an der Meßeinrichtung angebrachter Schalter, der entweder von Hand bedient werden mußte oder aber mit einem Einschalthebel versehen war, an welchen der Zapf= schlauch in den Betriebspausen aufgehängt «-eulen konnte. Beim Abheben des Schlauches schaltete -der Strom ein und setzte die Pumpe in Gang. Die Flüssigkeitsabgabe erfolgte aber in beiden Fällen erst nach dem Ansetzen des Schlauchendes in die Füllöffnung des Kraftwagenbehälters und Öffnen des Ventils in der Endpistole.
  • Es war daher unvermeidlich, daß die Pumpe stets erheblich länger arbeitete, als notwendig war, was einen erhöhten Verbrauch an elektrischem Strom zur Folge hatte. Außerdem mußte die Pumpe so ausgestattet sein, daß sie längere Zeit ohne Flüssigkeitsabnahme laufen konnte: Alle diese Nachteile werden durch die Erfindung beseitigt, und zwar -dadurch, * daß die gesamte Bedienung der Zapfanlage von einer Stelle aus von dem Tankwärter erfolgen kann.
  • Dies wird dadurch erreicht, daß zum Zwecke des selbsttätigen Ein- und Aus= schaltens der Elektropumpe am Ende des Zapfschlauches ein an sich für andere Zwecke, z. B. zum Einschalten einer elektrischen Glühbirne für die Beleuchtung des Flüssigkeitsstandes im Kraftwagenbehälter, bekannter Quecksilberkippschalter verwendet wird, der am Abscblußorgan des Zapfschlauches angeordnet und in eine an letzterem entlang geführte, von der Hauptstromleitung abgezweigte Nebenleitung derart eingebaut ist, daß beim Schwenken des mit seinem gekrümmten Mundstück in die Öffnung des Brennstoffbehälters eingeführten Abschluß-,organs 9 aus der waagerechten in die senk: rechte Lage ein im Hauptstromkreis liegender Schalter für die Elektropumpe elektrisch betätigt wird.
  • Dieser Schalter ist gemäß der Erfindung so ausgeführt, daß er die kleinsten Ausmaße und ein geringes Gewicht hat. Er ist gegen Funkenbildung ganz geschlossen, hat keine beweglichen Bestandteile und wirkt automatisch gemäß der Lage der Pistole, so dä.ß er keiner besonderen Wartung bedarf. Der Schalter kann weder auseinandergenommen und ausgebessert noch durch Gewalt beschädigt werden, so daß eine elektrische Funkenbildung nicht eintreten kann.
  • Das Wesen der Einrichtung ist auf beiliegender Zeichnung veranschaulicht, und zwar in Abb. i ist der eigentliche Stromunterbrecher in der ausgeschalteten Lage aufgezeichnet, in Abb.2 ist derselbe Unterbrecher in der eingeschalteten Lage und in Abb. 3 ist die Gesamtanordnung dieser Einrichtung veranschaulicht. Der eigentliche Unterbrecher ist aus Quecksilber und besteht aus zwei Kontakten i und 2, eingeschmolzen im Glasröhrchen 3 nahe seinem linken Ende. Der innere Raum is't teilweise mit Quecksilber 4. gefüllt. Der so ausgeführte Unterbrecher ist mit .einer Gummihülle 5 versehen, in welcher die Kupferelektroden 7 und ä eingelegt sind. Die Gummihülle geht direkt ohne Unterbrechung in das Gummikabel 6 über. Deshalb bildet der Unterbrecher mit seiner Hülle das erweiterte Ende des Kabels. In der Lage, wie sie in Abb. i aufgezeichnet ist, ist der Strom unterbrochen, während in Abb. 2 der Strom eingeschaltet ist, weil die inneren Enden des Schalters durch Quecksilber verbunden sind.
  • Dieser Schalter wird bei gegebenemZweck anmontiert und wird in der in Abb.3 angeführten Weise benutzt. Das verstärkte Kabelende 5, welches den Quecksilberschalter enthält, ist an der Schießpistole 9 und das Kabel 6 am Auslaufschlauch io befestigt. Dasselbe führt dann in den Ständer und ist verbunden mit dem elektromagnetischen Schaltkasten, der den Hauptstrom in den Elektromotor 14 einschaltet.
  • Das Schließen des Hilfsstromkreises mittels Unterbrecher an der Stelle 5 geschieht durch das Senken der Pistole g in die Lage 9, womit sich auch der Stromunterbrecher senkt. Diese Bewegung der Pistole führt man erst vor dem Ansetzen des Pistolenendes an den Autobehälter aus, also unmittelbar vor der Öffnung des Ventils in der Pistole, und nach Schließung dieses Ventils hebt man. sogleich wieder die Pistole empor, womit der Strom und das Weiterlaufen der Pumpe unterbrochen wird. Daher läuft die Pumpe nur unbedeutende Zeit länger, als sie Flüssigkeit liefert.
  • Beim Gebrauch kleiner Elektromotore für Gleich- oder Einphasenstrom kann der Quecksilberschalter -direkt den Hauptstrom unterbrechen, so daß dann die Benutzung eines elektromagnetischen Schalters entfällt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrische Schalteinrichtung für Straßentankanlagen, bei welchen der abzugebende Treibstoff durch eine Elektropumpe gefördert wird und am Ende des Zapfschlauches .ein Quecksilberkippschalter vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke -des selbsttätigen Ein- und Ausschaltens der Elektropumpe (i4) der am Abschlußorgan (9) angeordnete und in eine am Zapfschlauch (io) entlang geführte, von der Hauptstromleitung abgezweigte Nebenleitung (6) eingebaute Quecksilberkippschalter (i bis 5) beim Schwenken des mit seinem gekrümmten Mundstück in die Öffnung des Brennstoffbehälters eingeführten Abschlußorgans (9) aus der waagerechten in die senkrechte Lage den .im Hauptstromkreis liegenden Schalter (r3) für die Elektropumpe (r4) betätigt.
  2. 2. Elektrische Schalteinrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daB der Quecksilberschalter vollständig in einer Gummihülle (5) einvulkanisiert ist, `welche unmittelbar in das Zuführungskabel (6) übergeht.
DESCH111264D 1936-10-29 1936-10-29 Elektrische Schalteinrichtung fuer Strassentankanlagen Expired DE667201C (de)

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DE (1) DE667201C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2512089A (en) * 1947-10-06 1950-06-20 Curtis M Cervin Fowl-slaughtering knife

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2512089A (en) * 1947-10-06 1950-06-20 Curtis M Cervin Fowl-slaughtering knife

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