DE669521C - Verbundwaage, insbesondere fuer Gleiswaagen ohne Gleisunterbrechtung - Google Patents

Verbundwaage, insbesondere fuer Gleiswaagen ohne Gleisunterbrechtung

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DE669521C
DE669521C DED73551D DED0073551D DE669521C DE 669521 C DE669521 C DE 669521C DE D73551 D DED73551 D DE D73551D DE D0073551 D DED0073551 D DE D0073551D DE 669521 C DE669521 C DE 669521C
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scales
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balance
lever
control rods
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DED73551D
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Duesseldorfer Waagen & Maschin
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Duesseldorfer Waagen & Maschin
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G19/00Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups
    • G01G19/02Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for weighing wheeled or rolling bodies, e.g. vehicles
    • G01G19/04Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for weighing wheeled or rolling bodies, e.g. vehicles for weighing railway vehicles
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G1/00Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass
    • G01G1/18Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances
    • G01G1/185Two draft weighing apparatus, e.g. tandem scales systems

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Devices For Checking Fares Or Tickets At Control Points (AREA)

Description

  • Verbundwaage, insbesondere für Gleiswaagen ohne Gleisunterbrechung Die Erfindung betrifft Verbundwaage, insbesondere für Gleiswaagen ohne Gleisunterbrechung, mit je einem Entlastungshubwerk für die Einzelwaagen und mit einer gemeinsamen Lastausgleichvorrichtung.
  • Bei derartigen Waagen ist es außerordentlich wichtig, unrichtige, auf Unkenntnis oder Böswilligkeit beruhende Schaltbewegungen zu verhindern, durch die unabsichtlich oder absichtlich falsche Abwiegungen hervorgerufen werden können. Bekannte Einrichtungen, die diesem Zwecke dienen, sind sehr umständlich gebaut und bedingen alle möglichen Handgriffe. Die Erfindung will hier bessernd eingreifen und eine Einrichtung schaffen, die bei größter Einfachheit doch vollkommen sicher arbeitet und fehlerhafte oder betrügerische Handgriffe verhindert. Das Wesen der Erfindung wird darin gesehen, daß an einer Waage der eingangs erwähnten Gattung mit den Entlastungsvorrichtungen Steuerglieder verbunden sind, die beim Aufheben der Entlastung der betr. Waage sowohl Schaltglieder zum Schalten der Waage auf die gemeinsame Lastausgleichyorrichtung unter gleichzeitiger Einschaltung des zugehörigen Taragewichtes betätigen als auch mit Einrichtungen versehen sind, um nur unter bestimmten Voraussetzungen, z. B. Erreichen der genauen Endstellungen der Entlastungsvorrichtungen, den Gewichtsabdruck zu zulassen und die Einzelregulierung der Einzelwaagen zu erzwingen. Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Ansprüchen gekennzeichnet.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt. Die Waagenbrücken und Lasthebel der Einzelwaagen sind dabei fortgelassen, da deren Ausführung allgemein bekannt ist.
  • Die Ausbildung der Waage kann sowohl in Laufgewichtsbauart als auch nach dem Schaltgewichtssystem erfolgen; dargestellt ist die Ausbildung als Schaltgewichtswaage.
  • Die Querhebel =, 2 der Einzelwaagen ruhen mit ihren Achsen auf den Böcken 3, ¢, die ihrerseits auf den Entlastungsschwingen 5, 6 sitzen. Der Lastdruck wird von den Querhebeln durch die Gehänge 7, 8 auf die Zwischenhebel g, io übertragen, und durch die Gehänge 11, 12 sowie die Zwischengehänge 13 1q. wirkt er auf die Waagebalkenarme 15, 16 ein. Auf den Gegenschneiden 1511, 16a dieser Waagebalkenarme ruhen die nicht gezeichneten Gewichtsträger für die Schaltgewichtssätze und die Gehänge 17, 18 mit den von diesen lösbaren Taragewichten i9, 2o. Durch die Taragewichte i9, 2o wird die Eigenlast der Waagenbrücken, Lasthebel, Querhebel und deren Verbindungsglieder beim Einrücken der Waage in Wiegestellung ausgeglichen. -Wird z. B. die linke Waage in Wiegestellung gebracht, so bewegt sich die mit dem rechten Ende der Entlastungsschwinge 5 verbundene Steuerstange 33 nach unten; hierbei gleitet der Rollhebel 35 von dem Steuernocken 33e der Steuerstange 33 herunter, wobei die Welle 37 eine Drehung im Uhrzeigersinne vollführt. Dabei senkt sich der auf dieser Welle befestigte. Tragarm 39, so daß das den Lastdruck übe4@ tragende Gehänge z1 in Eingriff kommt mi dem am Waagebalken 15 hängenden Gehänge 13`' und so von dem Tragarm 39 frei wird. Damit ist die linke Waage mit der Wiegevorrichtung gekuppelt. Mit dergleichen Bewegung derWelle 37 wird auch der Tragarm 41 abwärts bewegt und das das Taragewicht tragende Gehänge 1g gesenkt, so daß es in Eingriff kommt mit dem an der Gegenschneide 15a des Waagebalkens 15 sitzenden Gehänge 17. Das Gewicht am Gehänge 1g bewirkt dabei den Ausgleich der Taralast.
  • Die rechte Waage, die sich in Entlastungsstellung befindet, steht also nicht in Verbindung mit der Wiegevorrichtung, weil die Steuerstange 34 dieser Waage angehoben ist, wobei der Rollenhebel 36 auf dem Steuernocken" 34e der Steuerstange 34 ruht. In dieser Stellung ist das Gehänge 12 durch- den Tragarm 4o angehoben, so daß es mit dem Gehänge 14 des Waagebalkens 16 nicht in Eingriff steht und keine Lasteinwirkung auf die Wiegevorrichtung stattfindet. Ebenso ist das Gehänge 2o durch den Tragarm 402 angehoben, so daß es außer Verbindung mit dem an der Gegenschneide 16a des Waagebalkens 16 sitzenden Gehänge 18 ist und das Taragewicht an dem Gehänge 2o ebenfalls nicht auf dieWiegevorrichtung einwirkt.
  • Beim Einrücken der rechten Waage in Wiegestellung vollzieht sich der Vorgang in gleicher Weise, wiezuvor für die linke Waage beschrieben.
  • Weiter ist die Anbringung einer besonderen Anzeigevorrichtung vorgesehen, deren Zeiger 45 über ein Verbindungsgestänge 43, 44 mit den Tragarmen 39, 40 in Verbindung steht. Der Zeiger 45 zeigt jeweils an, ob die rechte oder linke Waage eingerückt ist oder beide Einzelwaagen zur Verwendung als Verbundwaage in Wiegestellung sind, oder beide Waagen ihre Entlastungsstellung eingenommen haben: Mit dem Zeiger 45 kann ein Gestänge o. dgl. verbunden werden, das jeweils ein der Zeigerstellung entsprechendes Abdruckzeichen unter der Druckvorrichtung einstellt, so daß z. B. beim Einrücken der einen Einzelwaage das Zeichen W. i, beim Einrücken der zweiten Waage das Zeichen W. z und beim Einrücken beider Waagen das Zeichen V. W., Verbundwaage, eingestellt und bei Betätigung der Druckvorrichtung mit abgedruckt wird, so daß die Gewichtskarte sogleich erkennen läßt, ob die Wägung auf der einen oder anderenEinzelwaage oder auf der Verbundwaage aufgenommen worden ist.
  • Ist die Waage mit einem Sicherheitsdi-uckwerk ausgestaltet, so darf in bekannter Weise ein Gewichtsabdruck nur möglich sein, wenn die abzuwiegende Last genau ausgeglichen ist. Der Wiegehebel muß also in der Gleichgewichtslage einspielen, und die Waage, deren Belastung emittelt werden soll, muß sich in ihrer richtigen &pstellung befinden. Bei dieser Ausbildung r,. Verbundwaage ohne Gleisunterbrechung @dÜf Weiter eine Verwiegung bzw. ein Gewichtskartendruck auch nicht möglich sein, wenn die eine Einzelwaage sich in Wiegestellung befindet und die andere Einzelwaage noch nicht ihre richtige Entlastungs- bzw. Wiegestellung eingenommen hat. Zu diesem Zweck sind die Steuerstangen 33, 34 mit Schlitzen 33a, 33v, 34a, 34' versehen. Um den Gewichtskartendruck zu ermöglichen, muß hierbei zunächst der Hebel 46 nach rechts gezogen werden, der durch einen Lenker 47 mit der Stange 48 verbunden ist. Befinden sich nun die Steuerstangen 33, 34 in den richtigen Endstellungen, dann schlüpft bei Betätigung des Hebels 46 die Stange 48 durch die Schlitze 33b, 34a, bei umgekehrter Stellung der Waagen durch die Schlitze 33a, 34b oder bei Verbundstellung durch die Schlitze 33b, 34b. Nimmt eine der Steuerstangen eine Zwischenstellung ein, d. h. eine der Waagen befindet sich nicht in Wiege- bzw. Entlastungsstellung, so ist eine Bewegung des Hebels 46 und somit auch ein Gewichtsabdruck unmöglich gemacht.
  • Bei Ausführung der Verbundwaage mit einfachem Laufgewichtshebel wird in einfacher Weise die Feststellvorrichtung des Laufgewichtshebels derart gesperrt, daß der Laufgewichtshebel nur dann zur Benutzung freigegeben ist ünd damit die Verwiegung erfolgen kann, wenn eine Waage sich vollständig in Wiegestellung befindet und die andere Waage vollkommen entlastet ist oder beide Waagen in Wiegestellung gebracht sind; dagegen bleibt die Feststellvorrichtung des Laufgewichtshebels gesperrt, auch wenn eine Waage in Wiegestellung gebracht ist, das Entlastungshubwerk der anderen Einzelwaage sich jedoch in einer Zwischenstellung befindet.
  • Bei Ausbildung einer derartigen Verbundwaage ohne Gleisunterbrechung mit Sicherheitsdruckwerk kommt es weiter darauf an, die Reguliervorrichtung zur Herstellung der genauen Einspiellage bei unbelasteten Waagen so auszugestalten, daß die richtige Regulierung gesichert ist. Bei der Ausführung mit gemeinsamer Lastausgleichvorrichtung besteht nämlich die Möglichkeit, daß beide Waagen mit der Lastausgleichvorrichtung gekuppelt werden und die Einspiellage der Wiegeeinrichtung scheinbar richtig in der Weise hergestellt wird, daß man beispielsweise die eine Waage um ioo 1, .g minus und die andere Waage um ioo kg plus einstellt. Die Gleichgewichtslage der Wiegeeinrichtung ist dann gegeben, wenn beide Waagen mit der Lastausgleichvorrichtung gekuppelt sind; bei Gewichtsermittlungen mit nur einer Waage stimmt jedoch das Ergebnis nicht. Um derartige betrügerische Machenschaften zu verhüten, ist die Reguliervorrichtung derart ausgebildet, daß die Regulierung der Wiegeeinrichtung nur bei Einschaltung je einer Waage erfolgen kann, nachdem diese in ihre richtige Wiegestellung gebracht ist. Dabei ist die Reguliervorrichtung so ausgebildet, daß nur in der Nullstellung der Wiegeeinrichtung eine Regulierung vorgenommen werden kann und eine Verwiegüng erst dann möglich ist, nachdem die Reguliereinrichtung wieder ausgeschaltet ist. Eine nachträgliche, willkürliche Verstellung der Reguliereinrichtung ist also nicht möglich.
  • Die Regulierung erfolgt durch die Gewichtsschieber 2i, 22, die an den Zwischenhebeln 9, io gelagert sind; ihre Einstellung erfolgt mittels von außen zu betätigender Knöpfe 63, 64, und zwar über die Zahnräder 23, 24, die Zahnstangen 25, 26, die- Zahnräder 27, 28 und die Wellen 29, 30. Die Zahnräder 27, 28 sitzen lose auf den `Fellen 29, 30 und werden von letzteren nur bewegt, wenn die Kupplungen 31, 32 eingerückt sind.
  • Soll z. B. die in Wiegestellung befindliche linke Waage reguliert werden, so sind die Schalthebel 49, 50, 51, 52, 53 für die zugehörigen, nicht dargestellten Schaltgewichte auf Null zu stellen. In der Zeichnung ist der Schalthebel 49 nicht in der Nullstellung gezeichnet, so daß er in die Rastenschiene 54 eingreift. Erst wenn auch dieser Schalthebel auf Null gestellt ist, wird die Rastschiene 54 freigegeben, und der Hebel 55 kann nach links bewegt werden. Die Regulierung ist also nur möglich, wenn die Lastausgleichvorrichtung sich in der Nullstellung befindet, also wenn alle Schaltgewichte ausgeschaltet sind.
  • Der Hebel 55 läßt sich nun nicht nach rechts bewegen, weil die mit ihm gelenkig gekuppelte Sperrstange 56 mit dem Anschlag 57 gegen die in ihrer tiefsten Lage befindliche Steuerstange 33 stößt. Nach links kann der Hebel 55 auch nur dann bewegt werden, wenn die Steuerstange 33 der linken Waage ihre richtige Tiefstellung hat, weil erst dann die Steuerstange 56 vom oberen Ende 3311 der Steuerstange 33 freigegeben ist, das sonst in ein Loch 56' der Steuerstange 56 eingreift. Außerdem muß die Steuerstange 34 der rechten Waage sich richtig in ihrer oberen Stellung befinden, die rechte Waage muß also vollkommen entlastet sein, weil dann erst der Anschlag 58 sich durch die Öffnung 34c der Steuerstange 34 bewegen kann. Es kann also jeweils nur eine Einzelwaage reguliert werden, und zwar muß diese sich in Wiegestellung und die andere Waage sich in Entlastungsstellung befinden. Sind dagegen beide Waagen in Wiegestellung gebracht worden, so ist jede Regulierung unmöglich, weil die Anschläge 57, 58 gegen die Steuerstangen 33, 34 stoßen. Die ordnungsmäßige Regulierung wird durch die nachstehend beschriebene Einrichtung gesichert. Auf der Verbindungsachse 59 der beiden Wiegebalken 15, 16 ist ein mit einer schmalen Aussparung versehener Anschlag 6o angebracht. Der die Rastenschiene 54 betätigende Hebel 61 ist mit dem Schalthebel 5,5 derart gekuppelt, daß ersterer bei Links- oder Rechtsbewegung des Schalthebels 55 stets eine Rechtsbewegung macht. Die am Hebel 61 angebrachte Nase 62 schneidet bei der Bewegung des Hebels 61 nach rechts den Weg des Anschlages 6o.
  • Bei der oben beschriebenen Bewegung des Hebels 55 und der Sperrstange 56 nach links wird die Kupplung 31 mit dem Zahnrad 27 in Eingriff gebracht. Gleichzeitig wird der Kontakt 65 unterbrochen, wodurch die elektrische Zuleitung zu den Entlastungsantrieben der beiden Wiegebrücken stromlos wird.
  • Nun erst läßt sich durch Drehen eines außen am Gehäuse befindlichen Knopfes 63 der Regulierschieber 21 verstellen. Der Hebel 55 kann nun erst dann in die Mittelstellung gerückt werden, wenn die genaue Gleichgewichtslage des '\?6'iegebalkens hergestellt ist, denn nur bei genauer Gleichgewichtslage kann sich die Klinke 26 durch die Aussparung des Anschlages 6o bewegen. Mit dem Einrücken des Hebels 55 in die Mittelstellung nach genauer Regulierung, also in der Gleichgewichtslage der Wiegevorrichtung, wird die Kupplung 31 aus dem Zahnrad 27 gerückt, so daß die Stellung des Regulierschiebers 21 nicht mehr verändert werden kann. Gleichzeitig ist det Strom wieder eingeschaltet worden, so daß die elektrische Entlastung wieder betätigt werden kann.
  • In gleicher Weise kann die Regulierung der rechten Waage vorgenommen werden.
  • Für die Vornahme der Regulierung ist es also erforderlich, daß die Entlastungshubwerke sowohl beim Entlasten der Einzelwaagen wie auch bei deren Einrücken in Wiegestellung stets genau ihre Endstellungen einnehmen. Um dies zu sichern, besitzen die Entlastungshubwerke je eine Pleuelstange P, die durch eine Kurbel k bewegt wird, welch letztere durch ein Übersetzungsgetriebe G mit dem Motor M gekuppelt ist. Bei dieser Art des Antriebes macht der Kopf der Pleuelstange in den Endstellungen eine fast waagerechte Bewegung, so daß ein gewisser Nachlauf des Getriebes praktisch kaum einen Hubunterschied ergibt.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verbundwaage, insbesondere für Gleiswaagen ohne Gleisunterbrechung, mit je einem Entlastungshubwerk für die Einzelwaagen und einer gemeinsamen Lastausgleichvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Entlastungsvorrichtungen Steuerglieder (33 bzw. 34) verbunden sind, die beim Aufheben der Entlastung der betr. Waage sowohl Schaltglieder (35 bis 42) zum Schalten der Waage auf die gemeinsame Lastausgleichvorrichtung unter gleichzeitiger Einschaltung des zugehörigen Taragewichtes (i9 bzw. 2o) betätigen als auch mit Einrichtungen (33a, 33b, 33`, 331 bzw. 34a, 34b, 34e, 349 versehen sind, um nur unter bestimmten Voraussetzungen (Erreichen der genauen Endstellungen der Entlastungsvorrichtungen z. B.) den Gewichtsabdruck zuzulassen und die Einzelregulierung der Einzelwaagen zu erzwingen.
  2. 2. Verbundwaage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß von den Entlastungsschwingen (5 bzw. 6) Steuerstangen (3 bzw. 4) verschoben werden, die auf Rollhebel (35 bzw. 36) einwirkende Steuernocken (33 bzw, 34e) besitzen, die den Querhebel (i bzw. 2) der betreffenden Waage und das zugeordnete Taragewicht (i9 bzw. 2o) auf den zugehörigen Waagebalken (i5 bzw. 16) schalten.
  3. 3. Verbundwaage nach Anspruch?" dadurch gekennzeichnet, daß die von den Entlastungsschwingen (5 bzw.' 6) verschobenen Steuerstangen (33 bzw. 34) mit Durchbohrungen (33a, 33b bzw. 34a, 34b) versehen sind, die derartig angeordnet sind, daß ein entsprechender Bolzen einer mit der Druckeinrichtung gekoppelten Verschiebestange (48) in sie nur eintreten kann, wenn die je- weiligen Endstellungen der Entlastungsvorrichtungen genau erreicht sind.
  4. 4. Verbundwaage nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Enden (33d bzw.34@) der von den Entlastungsschwingen (5 bzw. 6) verschobenen Steuerstangen (33 bzw. 34) mit Durchbrechungen (56') einer die Reguliervorrichtungen (25 bzw, 26) einschaltenden Verschiebestange (56) zusammenarbeiten, während an der letzteren sitzende Bolzen (57 bzw. 58) mit entsprechenden Durchbohrungen (33e bzw. 34e) der Steuerstangen zusammenarbeiten, derart, daß die Stange (56) nur eine Verschiebung ausführen kann, wenn eine der Steuerstangen (33 bzw. 34) ihre höchste, die andere aber ihre tiefste Stellung eingenommen hat.
  5. 5. Verbundwaage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die die Reguliereinrichtungen einschaltende Verschiebestange (56) von einem Handhebel (55) betätigt wird, der bei Einschaltung der Reguliervorrichtungen den Stromkreis der beiden Entlastungshubwerke öffnet.
  6. 6 Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der die Reguliervorrichtungen einschaltende Handhebel (55) derart mit einer Rastenschiene (54) gekuppelt ist, daß letztere bei Rechts- oder Linksdrehung des Hebels (55) immer eine gleichgerichtete Bewegung ausführt, die nur möglich ist, wenn alle Schalthebel (49 bis 53) der Schaltgewichte in ihrer Nullstellung sind, in der sie die Rastenschiene freigeben.
  7. 7. Verbundwaage nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der die Reguliervorrichtungen einschaltende Handhebel (55) eine Nase (62) bewegt, die mit der Durchlaßöffnung eines mit der Lastausgleichvorrichtung schwingenden Anschlages (6o) zusammenarbeitet. B.
  8. Verbundwaage nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Heben und Senken der die Steuerstangen (33 bzw. 34) bewegenden Entlastungsschwingen (5 bzw. 6) mittels einer von einem Kurbelarm (k) angetriebenen Pleuelstange (p) erfolgt.
  9. 9. Verbundwaage nach Anspruch i bis 8, mit einer Anzeigevorrichtung, welche die jeweilige Einstellung der Einzelwaagen erkennen läßt, gekennzeichnet durch eine zwischen den Einschaltarmen (39, 40) der Einzelwaagen angeordnete Verbindungsstange (43), von deren Mittelpunkt aus der Zeiger (45) der Anzeigevorrichtung durch ein Verbindungsglied (44) angetrieben wird. io. Verbundwaage nach Anspruch i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des Zeigers (45) dazu benutzt wird, um auch in dem Druckwerk ein der jeweiligen Anzeigeeinstellung entsprechendes Kennzeichen abdruckfähig einzustellen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1895280A2 (de) 2006-09-04 2008-03-05 Wipotec Wiege- und Positioniersysteme GmbH Wägevorrichtung, insbesondere Wägezelle für eine Verbundwaage

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1895280A2 (de) 2006-09-04 2008-03-05 Wipotec Wiege- und Positioniersysteme GmbH Wägevorrichtung, insbesondere Wägezelle für eine Verbundwaage
DE102006041836B4 (de) * 2006-09-04 2009-04-02 Wipotec Wiege- Und Positioniersysteme Gmbh Wägevorrichtung, insbesondere Wägezelle für eine Verbundwaage

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