DE669904C - Rueckgekoppelte Kaskadenverstaerkerschaltung - Google Patents

Rueckgekoppelte Kaskadenverstaerkerschaltung

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DE669904C
DE669904C DEI44886D DEI0044886D DE669904C DE 669904 C DE669904 C DE 669904C DE I44886 D DEI44886 D DE I44886D DE I0044886 D DEI0044886 D DE I0044886D DE 669904 C DE669904 C DE 669904C
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DE
Germany
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circuit
feedback
tube
grid
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Expired
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DEI44886D
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English (en)
Inventor
Walter Schramm
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IDEAL WERKE AKT GES fur DRAHT
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IDEAL WERKE AKT GES fur DRAHT
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/06Receivers
    • H04B1/16Circuits
    • H04B1/163Special arrangements for the reduction of the damping of resonant circuits of receivers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Rückgekoppelte Kaskadenverstärkerschaltung Die Erfindung bezieht sich auf Kaskadenverstärkerschaltungen mit Schirmgitterröhren, wie sie in der Fernmeldetechnik gebräuchlich sind. Die neue Schaltung zeichnet sich gegenüber den bekannten Schaltungen dieser Art dadurch aus, da$ bei ihr die Abstimmung von dem Grad der Rückkopplung unabhängig ist, was insbesondere für Mehrkreisempfän.ger eine große Rolle spielt. Diese vorteilhafte Eigenschaft ist gemäß vorliegender Erfindung dadurch erreicht, daß der Schirmgitterkreis einer Verstärkerstufe mit dem Schirmgitterkreis einer anderen Verstärkerstufe positiv rückgekoppelt ist.
  • Bei den ältesten Rückkopplungsschaltungen, die nicht mit Schirm.gitterröhren, sondern mit einfachen Trioden arbeiten, wurde ein Anodenkreis auf einen Gitterkreis der gleichen Röhre rückgekoppelt. Hierbei fand eine außerordentlich starke Rückwirkung statt, so daß bei Änderung des Rückkopplungsgrades die Abstimmung sich ebenfalls, und zwar ganz erheblich änderte.
  • Der Gedanke, die Schirmgitter an Stelle der Anoden zur Rückkopplung heranzuziehen, ist an sich auch schon bekannt, und zwar hat man in ähnlicher Weise wie bei den eben erwähnten Triodenschaltungen die Schirmgitter jeweils auf die Steuergitter der gleichen Röhre rückgekoppelt. Auch hier war die Rückwirkung auf die Abstimmkreise äußerst störend.
  • Die Erfindung geht von diesen zuletzt genannten Schaltungen aus und verbessert sie also dadurch, daß der Schirmgitterkreis nicht auf das Steuergitter der gleichen Röhre, sondern auf den Schirmgitterkreis einer anderen Verstärkerstufe rückgekoppelt wird. Infolge der geringen Kapazität zwischen dem Schirmgitter der Röhre, auf die die Rückkopplung erfolgt, und ihrem Steuergitter hat eine Änderung des Rückkopplungsgrades praktisch überhaupt keinen Einfluß auf die Abstimmkreise.
  • Der Gedanke, eine Rückkopplung über mehrere Stufen hinweg vorzunehmen, ist an sich zwar ebenfalls schon bekannt gewesen, jedoch nur für Trioden. Hier aber tritt das, was durch die Erfindung vermieden wird, nämlich die Rückwirkung auf die Abstimmkreise, in vollstem Maße in die Erscheinung. Denn das wesentliche Merkmal der Erfindung, das zu dem erstrebten Erfolge führt, besteht nicht allgemein darin, daß überhaupt zwei gleichartige Elektroden über mehrere Verstärkerstufen hinweg miteinander rückgekoppelt werden sollen, sondern es ist entscheidend, daß hierzu die Hilfselektroden benutzt werden.
  • Die Kopplung kann über einen Ohmschen Widerstand oder kapazitiv oder induktiv oder auch über eine Verbindung der genannten Kopplungsarten erfolgen.
  • Die Zeichnungen geben beispielsweise Ausführungsmöglichkeiten des Erfindungsgedankens an, ohne jedoch die Möglichkeiten der Verwirklichung der Erfindung zu erschöpfen.
  • In Abb. i erfolgt die Kopplung von dem Schirmgitter der Röhre i nach dem Schirm- Bitter der Röhre 2 über einen veränderlichen Kondensator i g. Das Schirmgitter der Röhre r ist über einen Widerstand 8, das Schirmgitter der Röhre :2 über einen Widerstand 16 mit der Spannungsquelle B1 verbunden; durch die Kondensatoren 7 bzw. 15 wird die Hochfrequenz von den Schirmgittern der Röhren i und 2 teilweise zu den entsprechenden Kathoden abgeleitet, so daß über den Kondensator ig von dem Schirmgitter der Röhret eine entsprechend regelbare Spannung, die zur Dämpfungsverminderung dient, an das Schirmgitter der Röhre i übertragen werden kann.
  • Die Gitbervorspannung wird über - Cl dem Rohr i und über - C, dem Rohr 2 zugeführt. Die Übertragung der von Röhre i verstärkten Energie auf den Schwingungskreis 11, 12 erfolgt über die Kopplungsspule g, durch die von B2 die Anodenspannung auf das Rohr i übertragen wird. Die Heizung der Röhren i und 2 wird an - A und -r- A angeschlossen.
  • Die Schaltung nach Abb. i ist ein Ausführungsbeispiel für einen Empfänger mit direkt geheizten Röhren, während in den Abb.2 und 3 die Schaltungsbeispiele für die Ausführung bei Verwendung von indirekt geheizten Röhren gegeben sind.
  • In Abb.2 wird die Spannung für die Schirmgitter in ihrer richtigen Höhe von einem besonderen Anschluß A1 der Spannungsquelle abgenommen und ebenfalls über die Widerstände 8 und 16 dem Schirmgitter zugeführt, während in Abb. 3 die für das jeweilige Schirmgitterrohr geeignete Schirmgitterspannung über Spannungsteiler 8, 8' bzw. 16, 16' hergestellt wird, die zwischen den Anschlüssen Plus und Minus der Anodenspannungsquelle liegen, so daß zusätzliche Widerstände fortfallen können.
  • Die Übertragung der Energie erfolgt von der Röhre i über einen Kondensator ro an den Schwingungskreis 11, 12, während die Hochfrequenz durch eine Drosselspule g vom Zutritt an die Spannungsquelle A., (+inAbb.3) abgehalten wird. Die Gittervorspannung für das Rohr i wird durch den Widerstand 6, der zwischen dessen Kathode und Minus geschaltet ist, und für das Rohr 2 durch einen Widerstand 14, der ebenfalls zwischen Kathode und Minus geschaltet ist, erzeugt.
  • Im übrigen bedeuten für alle Abbildungen gleichmäßig 3 und 4 den Abstimmkreis des Schirmgitterrohres i, der durch den Kondensator 5 nach der Kathode dieses Rohres abblockiert ist, ii und 12 den Abstimmkreis ,des Rohres 2, der über den Kondensator 13 nach der Kathode abblockiert ist. Die von dem Rohr 2 verstärkte Energie wird über den Kondensator 18 auf die nachgeschalteten Teile oder Geräte übertragen und die Anodenspannung für das gleiche Rohr dem Widerstand 17 zugeführt.
  • Durch die Anwendung der Schaltung nach der Erfindung wird der Einfluß der Einstellung des Kopplungsorgans auf die Abstimmung der die Frequenz bestimmenden Kreise ganz erheblich herabgesetzt bzw. völlig ausgeschaltet, denn bei den für die jeweiligen besonderen Zwecke notwendigen Werten wirkt die Veränderung des Koppelorgans nur über die Kapazität Schirmgitter-Gitter oder Schirmgitter-Anode auf die Abstimmkreise ein. Da für alle Frequenzen die Ableitung des Schirmgitters über die Koppelorgane mindestens um zwei Zehnerpotenzen größer ist als die Ableitung zwischen Schirmgitter und Gitter einerseits und Anode andererseits, so hat eine Änderung dieser Ableitung zur Einstellung der Rücldiopplung nur einen dementsprechend kleinen Anteil an der Änderung der Kapazität zwischen Schirmgitter und Gitter oder Anode zur Folge. Da diese Kapazitäten nur einen kleinen Teil der Abstiminkapazitäten ausmachen, ist die Änderung der Gesamtkapazität der Abstimmkreise noch geringer und somit auch der Einfluß auf die Frequenz, der prozentual nur die Hälfte der Kapazitätsänderung beträgt.
  • Als Beispiel sei in Abb. i für einen Frequenzbereich von 5oo bis i 5oo kHz die Kapazität der Kondensatoren 7 und 15 mit iooo cm angenommen, die Widerstände 8 und 16 mit iooo Ohm, die Kapazität des Kondensators i g mit So bis 25o cm veränderlich und die Kapazität zwischen Schirmgitter und Gitter mit 5 cm.
  • Die am Schirmgitter der Röhre i liegende Kapazität beträgt somit minimal 1047,6.cm und maximal i2oo cm. Durch die Reihenschaltung dieser zusätzlichen Kapazität mit der Kapazität zwischen Schirmgitter und Gitter, die zu 5 cm angenommen sei, ergibt sich eine Gesamtkapazität von 5 minus 0,025 cm und im anderen Falle von 5 minus 0,02o6 cm. Der Unterschied zwischen den beiden Grenzstellungen des Kondensators ig ergibt im Endergebnis also eine Kapazitätsänderung der dem Abstimmkondensator 4. parallel geschalteten Gesamtkapazität um 0,0044 cm. Für die Anfangsstellung des Kondensators 4, in der die stärkste Verstimmung zu erwarten ist, ergibt sich bei einer Anfangskapazität von 5o cm also eine Kapazitätsverstimmung von o,oo88 °@o, was einer Frequenzänderung von 0,0044 °@o entspricht. Für eine Höchstfrequenz in der Anfangsstellung des Drehkondensators 4 von i 50o kHz beträgt die Frequenzänderung also 66 Hz.
  • Diese Änderung wird bei niedrigeren Frequenzen noch geringer, da auch die Abstimmkapazität größer und die prozentuale Frequenzänderung dadurch kleiner wird. Der Einfluß der Änderung der Kapazität wird ferner noch durch die Widerstände 8 und 16 vermindert, deren Ableitung je i m/s ist; die Ableitung der Kapazitäten 7 und 15 beträgt bei 5oo kHz 3 m/s und bei 15oo kHz g m/s, ist also von der gleichen Größenordnung wie die Ableitung durch die Widerstände 8 und-16. Hieraus ist ersichtlich, daß die Änderung der Rückkopplung ohne Einfluß auf die Abstimmkreise bleibt.
  • Die neue Schaltungsanordnung ist nun aber nicht nur durch diese Beseitigung des Einflusses der Rückkopplung auf die Abstimmung von Bedeutung. Sie eröffnet vielmehr auch noch einige andere äußerst vorteilhafte Möglichkeiten, von denen man im Bedarfsfalle wahlweise Gebrauch machen kann.
  • Bei den bekannten Schaltungen ändert sich der Rückkopplungsgrad notwendigerweise in Abhängigkeit von der Frequenz. Diese Ab- hängigkeit kann bei der neuen Schaltung vermieden werden. Betrachtet man beispielsweise bei der Schaltung nach Abb. i für einen bestimmten Wert des Kondensators 1g den Einfloß der Kapazitäten 7 und 15, so ergibt sich, daß deren Ableitung mit steigender Frequenz ebenfalls steigt, was eine Verringerung des Rückkopplungsgrades bedeutet. Umgekehrt wird durch den übertrager 9/11 mit steigender Frequenz die Verstärkung und damit der Rückkopplungsgrad erhöht.
  • Mat hat somit die Möglichkeit, durch passende Bemessung aller zusammenwirkenden Kopplungselemente - rechnerisch oder empirisch - diese einander entgegenwirkenden Einflüsse so groß zu machen, daß sie sich gerade kompensieren. Auf diese Weise kann man erreichen, daß der Rückkopplungsgrad über einen gewünschten Frequenzbereich hinweg einen konstanten Wert behält, der allein durch die jeweilige Kapazität des Kondensators 1g bestimmt ist und somit wahlweise eingestellt werden kann.
  • Andererseits sind Fälle denkbar, in denen man nicht Wert darauf legt, den Rückkopplungsgrad, sondern den Verstärkungsgrad konstant zu halten. Auch diese Möglichkeit ist ohne weiteres gegeben. Man braucht hierzu die Kopplungselemente nur entsprechend zu bemessen, wobei jetzt also jeder Stellung des Kondensators 19 ein bestimmter Verti rkungsgrad entspricht.
  • s ä Oft ist es erwünscht, so stark rückzukoppeln, daß man sich unmittelbar vor dem Punkte des Schwingungseinsatzes befindet. Bei den gebräuchlichen Schaltungen kann es, sofern Umschaltung auf mehrere Wellenbereiche vorgesehen ist, vorkommen, daß in dem einen Wellenbereich ein gerade eingestellter Arbeitspunkt unmittelbar vor dem Punkt des Schwingungseinsatzes liegt, während man nach Umschaltung auf einen anderen Bereich plötzlich feststellt, daß man diesen Grenzpunkt schon weit überschritten hat. Durch entsprechende Bemessung der Schaltelemente kann ohne Schwierigkeiten erreicht werden, daß jeder Stellung des Regelkondensators 19 eine ganz bestimmte Lage des Arbeitspunktes in bezug auf den Punkt des Schwingungseinsatzes entspricht. In diesem Falle kann man beliebig von einem zum anderen Wellenbereich übergehen, ohne hierbei ungewollt in das Gebiet der Selbsterregung zu kommen. Ebenso ist es auch umgekehrt möglich, den Schwingungseinsatz bei jeder Stellung des Wellenbereichumschalters mit Sicherheit zu erzielen. Das kann beispielsweise für Oszillatorschaltungen von Wichtigkeit sein.
  • Wenngleich in vorstehenden Ausführungen in erster Linie an Hochfrequenzverstärker gedacht ist, so können die Merkmale der Erfindung doch auch für Niederfrequenzverstärker oder für Niederfrequenzteile von Rundfunkeinpfangsgeräten benutzt werden.

Claims (3)

  1. PATEN TANSPRÜCI1T:: i. Rückgekoppelte Kaskadenverstärl:erschaltung mit abgestimmten Kreisen und Schirmgitterröhren, dadurch gekennzeichnet, daß der Schirmgitterkreis einer Verstärkerstufe mit dem Schirmgitterkreis einer anderen Verstärkerstufe positiv rückgekoppelt ist.
  2. 2. Kaskadenver stärkerschaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückkopplung einstellbar ist.
  3. 3. Kaskadenverstärkerschaltung nach Anspruch i oder 2, gekennzeichnet durch eine solche Bemessung der Kopplungselernente, daß über einen vorgeschriebenen Frequenzbereich, vorzugsweise über den gesamten Bereich des Gerätes, der Rückkopplungsgrad konstant ist. q.. Kaskadenverstärkerschaltung nach Anspruch i oder 2, gekennzeichnet durch eine solche Bemessung der Kopplungselemente, daß über einen vorgeschriebenen Frequenzbereich der Verstärkungsgrad der Schaltung konstant ist.
DEI44886D 1932-07-15 1932-07-16 Rueckgekoppelte Kaskadenverstaerkerschaltung Expired DE669904C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE860500C (de) * 1940-01-27 1952-12-22 Telefunken Gmbh Empfaenger mit selbsttaetiger niederfrequenter Bandbreiteregelung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE860500C (de) * 1940-01-27 1952-12-22 Telefunken Gmbh Empfaenger mit selbsttaetiger niederfrequenter Bandbreiteregelung

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