DE671637C - Vorrichtung fuer die elektrolytische Glaenzung von Leichtmetallen durch anodische Behandlung - Google Patents
Vorrichtung fuer die elektrolytische Glaenzung von Leichtmetallen durch anodische BehandlungInfo
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- DE671637C DE671637C DEL92990D DEL0092990D DE671637C DE 671637 C DE671637 C DE 671637C DE L92990 D DEL92990 D DE L92990D DE L0092990 D DEL0092990 D DE L0092990D DE 671637 C DE671637 C DE 671637C
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C25—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
- C25F—PROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC REMOVAL OF MATERIALS FROM OBJECTS; APPARATUS THEREFOR
- C25F3/00—Electrolytic etching or polishing
- C25F3/16—Polishing
- C25F3/18—Polishing of light metals
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C25—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
- C25F—PROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC REMOVAL OF MATERIALS FROM OBJECTS; APPARATUS THEREFOR
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Description
- Vorrichtung für die elektrolytische Glänzung von Leichtmetallen durch anodische Behandlung Bei der anodischen Oberflächenoxydation von Gegenständen aus Leichtmetallen zur Gewinnung von Schutzüberzügen wird bisher allgemein so verfahren, daß die Badflüssigkeit umgerührt oder auf sonstige Weise bewegt wird, um bei dem Oxydationsvorgang örtliche üb-.rhitzungen und Streifenbildungen zu verhüten.
- Im Gegensatz hierzu sieht die Erfindung Vorrichtungen vor, welche den Gegenstand aus Leichtmetall weitgehendst vor Flüssigkeitsströmungen bewahren, wenn seine Oberfläche durch anodische Behandlung glänzend gemacht werden soll. Eingehende Beobachtungen der Vorgänge im Bad und mikroskopische Untersuchungen der behandelten Oberflächen von Leichtmetallen haben ergeben, daß die elektrolytische Glänzung der Leichtmetalle wahrscheinlich auf einer Abtragung gewisser Oberflächenteilchen beruht. Di@esie teilweise Abtragung einzelner hervorstehender Unebenheiten oder vielleicht auch kristallographisch nicht @orientiert-er Metallteilchen wird so erklärt, daß während der Elektrolyse ,auf der Oberfläche des Gegenstandes aus Leichtmetall eine dünne Schicht einer gesättigten Lösung des Metalls in der angrenzenden Flüssigkeit öder eine schwer bzw. zum Teil sogar unlösliche Deckschicht gebildet wird, die den Strom schlecht leitet. Während nun die Vertiefungen von dieser Schicht ausgefüllt sind, ragen Erhebungen der Oberfläche aus der Schicht hervor oder sind nur mit einer ganz dünnen Schicht überdeckt. Daraus ergeben sich Unterschiede im Übergangswiderstand, in der Oberflächenspannung und ähnliche physikalisch-chemische Einflüsse, welche die vorerwähnte teilweise Abtragung hervorstehender Unebenheiten der Oberfläche oder das Herauslösen einzelner Bestandteile ermöglichen.
- Demnach kommt es zur Erzielung einer möglichst eb:; nun Oberfläche bei der elektrolytischen Glänzung von Leichtmetallen darauf an, daß man während des elektrolytischen Vorganges jeden Einfluß fernhält, der zu einer Störung oder gar Beseitigung der bei der Einebnung der Oberfläche wirksamen Faktoren führen könnte. Zu diesen Störungs quellen gehören in -erster Linie Flüssigkeitsströmungen, wie solche z. B. in besondet@Hn Maße durch die an der Kathode auftretet Wasserstoffentwicklung verursacht werden. -'# .
- Daher sind zur Erhöhung der Glanzwirkung gemäß der Erfindung im Bade Vorrichtungen vorgesehen, welche Flüssigkeitsströmungen an der Oberfläche der .anodisch zu behandelnden Gegenstände verhüten. Solche Vorrichtungen können z. B.. in flüssigkeitsdurchlässigen Umhüllungen der Kathoden oder in einer Abschirmung der Kathoden durch mit Nessel bespannte Rahmen bestehen. Ferner kann der Anodenraum durch flüssigkeitsdurchlässige, aber strömunghindernde Vorrichtungen, wie Zwischenwände, vom übrigen Badbehälter abgeteilt sein. Eine weitere Ausführung der Erfindung besteht darin, daß in den eigentlichen, die Kathoden aufnehmenden Badbehälter ein gesonderter, die Diffusion wenig beeinflussender zweiter Behälter eingesetzt ist, dessen Inneres einen abgeteilten Anodenraum ergibt.
- Es ist zwar bei galvanischen Bädern zur 112,etallabscheidung bekannt, Anoden gelegentlich in Nesselsäcke einzupacken, damit die Anodenrückstände nicht in das Bad fallen. Durch die vorliegende Erfindung wird aber eine ganz andere Aufgabe gelöst. Die Kathoden werden hier nicht zerstört, sondern dienen nur als Gegenelektroden für den elektrolytischen Glänzproz°ß. Und während man bei der galvanischen Metallabscheidung die durch Umhüllungen unterbundene Flüssigkeitsströmung und den infolgedessen mangelhaften Konzentrationsausgleich als Nachteil empfindet, ist im Falle der elektrolytischen Glänzung gerade diese Maßnahme für die Wirksamkeit des Verfahrens und die erreichbare Glänzwirkung von großer praktischer Bedeutung. Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an einigen Ausführungsbeispielen von geeignet eingerichteten Badbehältern.
- Abb. i zeigt einen Badhehälter i im Schnitt, bei welchem die Kathoden 2 in Nesselsäcke eingehüllt sind, während an der Anode .1 der zu glänzende Gegenstand 5 aus Leichtmetall aug.- bracht ist.
- Abb.2 ist der Schnitt durch :einen ähnlichQn Badbehälter, in welchem jedoch die Kathoden 2 durch in Nuten cinschlebbare, flüssigkeitsdurchlässige Zwischenwände 6 von dem übrigen Badr aum getrennt sind, so daß ein gesonderter Anodenraum 7 abgeteilt ist. Abb. 3 ist :ein Grundriß zu Abb. 2.
- Abb. 4. zeigt eine Ausführungsform der Erfindung, bei welcher in dem eigentlichen, die Kathoden 2 aufnehmenden Badbehälter i eiii gesonderter, die Diffusion wenig beeinflussender zweiter Behälter 8 eingesetzt ist, dessen Inneres ebenfalls :einen abgeteilten Anodenraum bildet.
- Abb. 5 ist ein Grundriß zu Abb. :1.
Claims (3)
- PATt:NTAnsrrÜcrir: i. Vorrichtung für die elektrolytische Glänzung von Leichtmetallen durch anodische Behandlung, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verhinderung von Strömungen im Bad der Anodenraum durch flüssigkeitsdurchlässige, aber strömunghinderndeVorrichtungen, z. B. Zwischenwände, vom Kathodenraum getrennt ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kathoden mit flüssigkeitsdurchlässigen Umhüllungen versehen sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den eigentlichen, die Kathoden aufnehmenden Badbehälter ein gesonderter, die Diffusion wenig baeinflussender zweiter Behältereingesetzt ist, dessen Inneres einen abgeteilten Anodenraum bildet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL92990D DE671637C (de) | 1937-07-30 | 1937-07-31 | Vorrichtung fuer die elektrolytische Glaenzung von Leichtmetallen durch anodische Behandlung |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE207209X | 1937-07-30 | ||
| DEL92990D DE671637C (de) | 1937-07-30 | 1937-07-31 | Vorrichtung fuer die elektrolytische Glaenzung von Leichtmetallen durch anodische Behandlung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE671637C true DE671637C (de) | 1939-02-10 |
Family
ID=25760345
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL92990D Expired DE671637C (de) | 1937-07-30 | 1937-07-31 | Vorrichtung fuer die elektrolytische Glaenzung von Leichtmetallen durch anodische Behandlung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE671637C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1089237B (de) * | 1953-05-12 | 1960-09-15 | Langbein Pfanhauser Werke Ag | Galvanisches Bad und Verfahren zum anodischen Glaenzen von Gegenstaenden aus Aluminium und Aluminiumlegierungen |
-
1937
- 1937-07-31 DE DEL92990D patent/DE671637C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1089237B (de) * | 1953-05-12 | 1960-09-15 | Langbein Pfanhauser Werke Ag | Galvanisches Bad und Verfahren zum anodischen Glaenzen von Gegenstaenden aus Aluminium und Aluminiumlegierungen |
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