DE676252C - Hoehenfoerderer - Google Patents

Hoehenfoerderer

Info

Publication number
DE676252C
DE676252C DEG92622D DEG0092622D DE676252C DE 676252 C DE676252 C DE 676252C DE G92622 D DEG92622 D DE G92622D DE G0092622 D DEG0092622 D DE G0092622D DE 676252 C DE676252 C DE 676252C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
support plates
scales
conveyor
scale
shaped
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG92622D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH
Original Assignee
Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH filed Critical Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH
Priority to DEG92622D priority Critical patent/DE676252C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE676252C publication Critical patent/DE676252C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G17/00Conveyors having an endless traction element, e.g. a chain, transmitting movement to a continuous or substantially-continuous load-carrying surface or to a series of individual load-carriers; Endless-chain conveyors in which the chains form the load-carrying surface
    • B65G17/12Conveyors having an endless traction element, e.g. a chain, transmitting movement to a continuous or substantially-continuous load-carrying surface or to a series of individual load-carriers; Endless-chain conveyors in which the chains form the load-carrying surface comprising a series of individual load-carriers fixed, or normally fixed, relative to traction element
    • B65G17/126Bucket elevators
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2201/00Indexing codes relating to handling devices, e.g. conveyors, characterised by the type of product or load being conveyed or handled
    • B65G2201/04Bulk

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description

  • Höhenförderer Es ist bekannt, eine senkrechte Aufwärtsförderung von Schüttgut, wie Korn, Kohle u. dgl., dadurch zu bewirken, daß in einem senkrechten Rohr eine Reihe tellerförmiger Mitnehmer entlang gleiten, die durch ein biegsames Zugorgan verbunden, sind -und beim Eintritt in das untere Ende des Rohres das Fördergut aufnehmen, um es am oberen Ende durch Schiefstellen der Teller, das durch einen Anschlag herbeigeführt wird, abzugeben. Diese bekannten Einrichtungen haben aber .den Mangel, daß sie die Beschickung mit größeren Stücken, z. B. von Kohle, nicht einwandfrei gestatten, während andererseits auch die Entladung am oberen Ende in der gedachten Weise äußerst unvollkommen ist. Selbst die Förderung des Schüttgutes auf der senkrechten Strecke bringt insofern Verluste mit sich, als hier das lose Schüttgut unter der auf den ganzen Umfang :auftretenden Reibung gegen die feste Rohrwandung bewegt werden muß. .Man hat auch schon zur Beförderung von Getreide und ähnlichen Stoffen vorgeschlagen, die in einem allseitig anliegenden Rohr bewegten Tragteller für die Beladung auf einem. entsprechenden Stück waagerecht zu führen, so daß das Fördergut von oben zwischen,die in den waagerechten Trum senkrecht stehenden Tragteller hineinfallen kann; wobei- die Tragteller das Gut zunächst vor sich herschieben, um es dann an der Übergangsstelle in das aufwärts gerichteteTrum endgültig aufzunehmen. Die Tragteller sind dabei selbst als Kettenglieder mit entprechend.en Flächen ausgebildet; man hat aber auch Förderer vorgeschlagen, bei denen die Tragteller an einem endlosen Zugmittel, beispielsweise einem Seil, angeklemmt sind. Alle diese Einrichtungen sind aber auf Grund ihres Aufbaues lediglich in der Lage, feinkörniges Gut, wie Getreide, zu fördern, da der Raum zwischen je zwei Tragtellern- durch die die Tragteller aneinanderschließenden Glieder unterbrochen wird; so daß grob stückiges Fördergut, wie Kohle u. dgl., nicht zwischen die Tragteller eingefüllt- werden kann.
  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Höhenförderer, der in erster Linie dafür bestimmt ist, im Untertagebetrieb an Stelle einer Gestellförderung in Blindschächten benutzt zu werden, und zwar wird dabei Gebrauch gemacht von der vorstehend beschriebenen Grundanordnung eines aus einzelnen Tragtellern bestehenden, in einer Schachtröhre geführten Fördermittels, .das ebenfalls für die Beladung wie bei den Pendelbecherwerken durch eine waagerecht liegende Umführungsschleife geführt wird. Das besondere Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Tragteller von zwei Gliederketten gehalten werden, wobei die Tragteller selbst und entsprechende Kettenglieder mit schuppenförmigen Ansätzen versehen werden, .die in ihrer Folge von dem kreisförmigen Schachtquerschnitt segmentförmige Räume abteilen; in denen die Gliederketten laufen und die andererseits die Aufgabe haben, :das Fördergut möglichst von der Schachtwandung abzuhalten, um die Reibung an den Schachtwänden zu verringern und,die' Gliederketten der Verschmutzung durch das-Fördergut zu entziehen.
  • Erfindungsgemäß werden die Gliederketten so den Tragtellern zugeordnet, daß sie in der waagerechten Beladungsschleife, in der sowohl die Tragteller als auch die schuppenförmigen Ansätze senkrecht stehen, seitlich neben den Tragtellern liegen, d. h. der zwischen je zwei Tragtellern und den sich seitlich gegenüberliegenden schuppenförmigenAnsätzen liegende Raum völlig frei ist, so daß von oben auch größere Gutbrocken störungsfrei eingefüllt werden können.
  • Der Aufbau und die Wirkungsweise eines Förderers nach der Erfindung sollen an Hand der beiliegenden Zeichnungen beschrieben werden. Diese zeigen in Abb. i einen Aufriß der gesamten Förderanlage und in Abb.2 einen im rechten Winkel dazu gesehenen Teil des senkrechten Schachtes an der oberen Umführüngsstelle,während Abb. 3: einen Querschnitt des unteren waagerechten Stranges des Förderers darstellt. Abb. 4, 5 und 6 zeigen Einzelheiten des Förderers in größerem Maßstab in Längsschnitt und Grundriß.
  • In dem Rohr 1o führen sich mit entsprechendem Spiel die Tragteller r i, deren Abstand so bemessen ist, daß auch die etwa im Bergbau vorkommenden Kohlenstücke mit Kantenlänge bis 700 mm unter Berücksichtigung .der stetigen Bewegung bequem dazwischen aufgenommen werden können, -d. h. etwa im Abstand von i2oo mm. Die einzelnen Teller sind mit den Gelenkbolzen 12 an die beiden seitlich angeordneten Ketten 13 angeschlossen, deren Teilung halb so groß als der Abstand der Tragteller bemessen ist. An den Tragtellern i i sind seitlich die schuppenförmigen Bleche 14 befestigt, die durch von den Ketten 13 getragene Zwischenbleche 15 so gelenkig aneinandergeschlossen sind, daß sich beim Lauf des Förderers in dem Rohr io praktisch Abtrennungen von Zwischenräumen segmentförmigen Querschnitts ergeben, in denen die Ketten 13 frei laufen können. Diese Abkleidung durch die Schuppenbleche 14, 15 hat noch die Bedeutung, daß die Berührung des Fördergutes mit dem feststehenden Rohrteil auf einen Bruchteil der Gesamtoberfläche beschränkt wird, so daß also die infolge,der Relativbewegung auftretende Reibung und damit der Kraftbedarf wie der Verschleiß wesentlich herabgesetzt werden.
  • An der oberen Entladestelle ist nun eine Schurre 16 vorgesehen, oberhalb deren die mit Rollen versehenen Gelenke 12 der Förderketten so durch eine Kurvenbahn geführt werden, daß sich die Tragteller i i genügend weit neigen, um das Fördergut abrutschen zu lassen. -Da sich an diese Abgabestelle auch gleich die 'kehrstelle 17 für den Förderer anschließt, wkrfahren hierbei die Teller r r eine Neigung "ri ch der entgegengesetzten Seite, unter der der auf ihnen etwa noch vorhandene Rest des Fördergutes nach innen rutscht, um über den unteren, nach der entgegengesetzten Seite geneigten Tragteller auf die Schurre 16 zu gelangen. Um hierbei ein Verschütten des Gutes zu verhindern, ist,das Rohr io an dieser Stelle noch mit einer trichterförmigen Erweiterung 18 versehen. Der aus den Tellern ii, Ketten 13, Schuppen 14, 15 bestellende Förderer gelangt nun freihängend in dem Schachttrum wieder nach unten, um hierdurch Kurvenführungen 1g zu einer schleifenförmigen Krümmung veranlaßt zu werden, in deren unterem, waagerecht liegenden Schenkel die Teller i i wieder in das hier schon beginnende Rohr 1o einzutreten. Hier ist aber das Rohr io nicht geschlossen, sondern oben mit einer trichterförmigen Einfüllöffnung 2o versehen, durch die die aus dem Streb mittels eines Hilfsförderers 21 hereingebrachte Kohle in dem jeweils durch die Tragteller i i; die Schuppenansätze 14; 15 und das untere Viertel des Rohres ro: gebildeten Raum eingefüllt wird. Wenn trotz des obenerwähnten Abstandes der einzelnen Tragteller voneinander größere Kohlenstücke sich noch nicht völlig zwischen den Tragtellern eingeschlichtet haben sollten bzw. infolge unregelmäßiger Arbeits-,veise des Hilfsförderers 21 eine Überfüllung eingetreten sein sollte, so wird durch einen Anschlag 22, der auf diese Weise mitgenommen wird, der Antrieb des Förderers ausgeschaltet, so daß :diese Störung beseitigt werden kann, ehe mit Eintritt der Teller i i in das geschlossene Rohr zu Bruch o, dgl. Veranlassung gegeben wird: Die jeweils unterhalb der einzelnen Tragteller i i vorgesehenen Zwischenschuppen 15 sind derart bei 23 fortgeschnitten, daß sich hier die Möglichkeit ergibt, Staub- und Rieselkohle in den durch die Schuppen 14, 15 abgegrenzten Leerraum übertreten zu lassen, wo sie nach unten fallen, um dort immer wieder erneut von dem Förderer erfaßt und mit nach oben genommen zu werden. Es sei hier erwähnt, daß es auch möglich ist, den von oben nach unten zurücklaufenden Strang des Förderers durch ein Schachtrohr zu umkleiden und ihn so als Abwärtsförderer zu benutzen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Höhenförderer mit in einem Rohr geführten, durch ein unstarres Zugmittel aneinandergeschlossenen flachen Tragtellern, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Tragteller (r i) mit zwei gegenüberliegen-. den schuppenförmigen Ansätzen (14) versehen sind, die zusammen mit an zwei seitlichen Zugketten (13) angeschlossenen Zwischenschuppen (15) segmentförmige Hohl-. räume gegen nie Wand des Rohres (i o) abtrennen, in denen die Zugketten (13) untergebracht sind.
  2. 2. Höhenförderer nach Anspruch i, dadurch. gekennzeichnet, .daß der abwärts laufende Förderstrang unten an der Be-Ladestelle in Form einer waagerechten Schleife so geführt ist, daß die Tragteller (ii) und die schuppenförmigen Ansätze (1q., 15) senkrecht zu stehen und die Zugketten (13) außen neben die Schuppen (1q., 15) zu liegen kommen, so daß ,der von je zwei Tragtellern und den Schuppen (14, 15) gebildete Raum vollkommen frei ist.
  3. 3. Höhenförderer nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenschuppen (15) an den vorderen Ecken (a3) abgeschrägt sind.
DEG92622D 1936-04-08 1936-04-08 Hoehenfoerderer Expired DE676252C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG92622D DE676252C (de) 1936-04-08 1936-04-08 Hoehenfoerderer

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG92622D DE676252C (de) 1936-04-08 1936-04-08 Hoehenfoerderer

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE676252C true DE676252C (de) 1939-05-31

Family

ID=7139734

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG92622D Expired DE676252C (de) 1936-04-08 1936-04-08 Hoehenfoerderer

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE676252C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2717100A1 (de) Gurtbandfoerderer
DE3129072A1 (de) "foerderanlage"
DE676252C (de) Hoehenfoerderer
DE2626408A1 (de) Streckenbunker begrenzter speicherfaehigkeit fuer das ein- und ausspeichern von schuettguetern in der streckenfoerderung des bergbaus unter tage
DE2600999C3 (de) Übergabestation von einem Strebkettenförderer auf einen Streckenkettenförderer
DE2846789C2 (de) Entspeicherungsgerät für das Abräumen von Schüttguthalden
DE692888C (de) Seigeraufwaertsfoerderer fuer Schuettgueter
DE4323127A1 (de) Kurvenbandförderer mit gurtbandrollenfreiem Traggerüst
DE3904305A1 (de) Schuettgutbunker, insbesondere untertagebunker fuer bergbaubetriebe u. dgl.
DE3501509A1 (de) Foerdereinrichtung fuer streckenvortriebe des untertagebetriebes
DE962415C (de) Foerdereinrichtung fuer die gleichzeitige Foerderung zweier verschiedener Materialien
DE682292C (de) Abbaufoerdereinrichtung
DE953560C (de) Rieselgutfoerderung bei Schachtfoerdereinrichtungen mit Unterseil
DE2929808A1 (de) Einrichtung zur sicherheitsfuehrung einer zugkette, insbesondere fuer walzenlader in kohlengruben
DE622718C (de) Fahrbare Foerdervorrichtung fuer Kohle o. dgl. Stoffe mit endlosem Band
DE2005147B2 (de) Entspeicherungsvorrichtung für Schüttguthalden
DE663614C (de) Senkrecht umlaufender Kettenfoerderer zum Aufwaertsfoerdern von Schuettgut in unterirdischen Bergbaubetrieben
DE674583C (de) Niedertragevorrichtung fuer abriebempfindliches Foerdergut
DE903194C (de) Senklader
DE2944515C2 (de)
DE908596C (de) Foerdervorrichtung, insbesondere fuer den Braunkolhentagebau, bestehend aus einem Foerderband, das mittels eines ueber den Tagebau gespanten Tragkabels unterstuetzt wird
DE3034207C2 (de)
DE3223372A1 (de) Abriebfoerderer
DE716816C (de) Gefaessfoerderanlage
DE2254129A1 (de) Rueckbare strebausruestung fuer die gewinnung und den abtransport von kohle