Verfahren zum Herstellen von Kautschuküherzügen auf Drähten Die Erfindung
bezieht sich auf eine Weiterausbildung des Verfahrens' gemäß dem Hauptpatent 654
864. Bei dem Verfahren ge-
mäß dem Hauptpatent wird die Kautsc#hukmil
» ch durch d-as Innere eines röhrenförmig gestalteten o- Körpers mit siebartig
durchlöcherter oder poröser oder gasdurchlässiger Wandung, gegebenenfalls unter
Druck, hindurchgeführt und das Verfestigungsmittel durch die siebartig durchlöcherte
oder poröse oder gasdufchlässige Wandung des röhrenförmigen Körpers, gegebenenfalls
unter höhereiyi.Druck, zugeführt und derart zur Einwirkung auf die Kautschukinilch
gebracht, daß die Verfesti-0-u , ng oder Fo-imgebung beim Durchgang durch
den röhrenförmig gestalteten Körper erfollgt. Gemäß der Erfindung wird zusammen
mit der Kautschukmilchmischung ein Draht unter Zuhilfenahme von Führungsrollen durch
das Innere des röhrenförmigen Körpers hindurchgeführt. Die Forrngebung und Verfestigung
der den Draht umkleidendeii Kautschukmilch erfolgt also beim Durchdurch den röhrenförmig
gestalteten gang Körper. Das Verfahren gemäß der Erfindung hat : gegenüber
den bisher bekannter, Verfahren in der Spritzmaschin#e den wesentlichen VOTtCil
'. besonders bei ganz dünnen und empfindlichen Drähten, daß diese nicht durch
Druck, Zug oder Verschiebung beansprucht werden. Wenn es auch bekannt war, Drähte
mit plastischen Kautschukmassen unter Zuhilfenahme einer entsprechend geformten
Düse zu unispritzen, so kommt dem porösen Röhrchen eine andere Aufgabe zu, durch
das gemäß der Erfindung der Draht zusammen mit der flüssigen Kautschukmilchmischung
hindurchgeführt ist. Der grundsätzlichi-> Unterschied besteht darin, daß bei den
bi§her bekannten Verfahren die Kautschukmasse hinsichtlich ihrer Struktur unverändert
bleibt, während bei dem Verfahren gemäß der Erfindung die flüssige Kautschukmilch
beim Hindurchtreten durch das poröse Röhrchen allmählich verfestigt wird. Auf diese
Weise wird gegenüber den bisher bekannten Verfahren der besondere technisclie Fortschritt
erzielt, daß die Verbindung der Kautschukmasse mit der Oberfläche des Drahtes eine
viel inn#Zere ist. Die zunächst flüssige Kautschukmilchmischung gelangt lückenlos
mit der gesamten Oberfläche des Drahtes in Berührung, wobei an sich Druckwirkungen
ausgeschlossen sind, so daß Stauchungen jeder Art vermieden bleiben. Beim weiteren
Hindurcliziehen des Drahtes zusammen mit der Kautschukmilch erfolgt allmählich die
Verfestigung, wobei
eine innige Berührung zwischen dem Kautschuk
und- dem Draht erzielt wird. Dabei ist auch die Struktur der verfestigten Kautschukmischun
.g eine ganz gleichmäßige und während des Aufbringens auf den Draht keinerlei Druck-
oder Zugkräften untenvorfe-n. Dies wirkt sich besonders günstig auf die Haltbarkeit
solcher Kautschuküberzüge aus. Außerdem waren Verfahren bekannt., bei denen die
Verfestigung der den Draht umgebenden wäßrigen Kautschukmasse erst dann erfolgt,
nachdem der Draht zusam-men mit der noch weichen Umhüllung die Düse verlassen hat.
Demgegenüber wird bei dem Verfahren gemäß der Erfindung die auf den Draht au.fgebrachte
Kautschukmasse innerhalb des rohrförmig gestalteten Körpers verfestigt# so daß in
ganz neuer und fortschrittlicher Weise eine Maßhaltigkeit der den Draht umgebenden
Kautschukschicht gewährleistet ist., Bei den bisher bekannten Verfahren dagegen
bestand der Nachteil, daß die nach dem Austritt aus der Düse noch fließfähige und
verformbare Kautschukmas-se :sich hinsichtlich ihrer Form veränderte. Weiterhin
bestand der Nachteil, daß auf die noch plastische Kautschukschicht sich leicht Druck-
oder Zugkräfte auswirken könnt-en, wodurch es unmöglich war, bestimmte Maße der
Kautscliukschicht einzuhalten. Ebenso konnten auch innere Spannungen und Zerrungen
der Kautschukschicht auftreten, wodurch sich weitere Nachteile ergaben.A method of producing Kautschuküherzügen on wires The invention according relates to a further embodiment of the method 'to the main patent 654 864. In the method according to the main patent, the Kautsc # hukmil "ch by d-as interior is of a tubular-shaped o- body with sieve-like perforated or porous or gas-permeable wall, optionally under pressure, and the solidifying agent is fed through the sieve-like perforated or porous or gas-permeable wall of the tubular body, optionally under higher pressure, and brought to act on the rubber milk in such a way that the solidification -u , ng or Fo-imgebung fulfilled when passing through the tubular body. According to the invention, a wire is passed through the interior of the tubular body together with the rubber milk mixture with the aid of guide rollers. The shaping and solidification of the rubber milk surrounding the wire thus takes place as it passes through the tubular body. The method according to the invention has : compared to the previously known "methods in the spraying machine" the essential VOTtCil '. especially with very thin and sensitive wires that they are not stressed by pressure, tension or displacement. Although it was also known to unispray wires with plastic rubber compounds with the aid of a correspondingly shaped nozzle, the porous tube has another task through which, according to the invention, the wire is passed together with the liquid rubber milk mixture. The fundamental difference is that in the previously known methods the rubber compound remains unchanged in terms of its structure, while in the method according to the invention the liquid rubber milk is gradually solidified as it passes through the porous tube. In this way, compared to the previously known methods, the particular technical progress is achieved that the connection of the rubber compound to the surface of the wire is a much more intricate matter. The initially liquid rubber milk mixture comes into contact with the entire surface of the wire without any gaps, pressure effects being excluded per se, so that any kind of compression is avoided. As the wire is pulled further along with the rubber milk, solidification gradually takes place, with an intimate contact between the rubber and the wire being achieved. The structure of the solidified rubber mixture is also a very uniform one and no compressive or tensile forces whatsoever during the application to the wire. This has a particularly favorable effect on the durability of such rubber coatings. In addition, methods were known in which the solidification of the aqueous rubber compound surrounding the wire only takes place after the wire has left the nozzle together with the still soft covering. In contrast, in the method according to the invention, the rubber compound applied to the wire is solidified within the tubular body, so that dimensional accuracy of the rubber layer surrounding the wire is guaranteed in a completely new and progressive manner Disadvantage is that the rubber compound, which is still flowable and deformable after exiting the nozzle, changed in terms of its shape. There was also the disadvantage that compressive or tensile forces could easily act on the rubber layer, which was still plastic, making it impossible to maintain certain dimensions of the rubber layer. Internal stresses and strains in the rubber layer could also occur, which resulted in further disadvantages.
Zur Ausübung des Verfahrens gemäß der Erfindung läßt man vorteilhaft
den Draht über Führungsrollen genau mittig durch den röhrenförinigen Körper laufen.
Man verwendet als Ausgangsstoff Kautschukmilchmischungen, welche koaguliert und
in an sich bekannter Weist vulkanisiert werden.To carry out the process according to the invention, it is advantageous to leave
run the wire over guide rollers exactly in the middle through the tubular body.
The starting material used is rubber milk mixtures which coagulate and
vulcanized in a manner known per se.
Die, Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Anordnung zur Durchführung
des Verfahrens gemäß der Erfindung in schematischer Darstellung.The drawing shows an embodiment of an arrangement for implementation
of the method according to the invention in a schematic representation.
Zusammen mit der im Behälterd befindliehen zu verfestigenden Kautschukmilchmischung
wird der zu umhüllende Drahtc über die Führungsrollen /" f, durch den röhrenfönnigen
Körpera mittig hindurchgeführt. Die Verfestigung der den Drahtcumkleidenden Hüllee
erfolgt durch das in dem Behälter b befindliche Verfestigungsmittel, das
unter dem Druck der Säuleb, steht und durch die siebartig durchlöcherte oder poröse
oder -gasdurchlässige Wandung des röhrenförmigen Körpersa hindurchtritt und zu dem
die Hülle bildenden Ausgangswerkstoff- gelangt.Together with the in Behälterd befindliehen to be solidified rubber latex mixture of f to be wrapped Drahtc over the guide rollers / "centered passed through the röhrenfönnigen Körpera. The solidification of the Drahtcumkleidenden Hüllee made by the B in the container solidifying agent located, which under the pressure of Säuleb , and passes through the sieve-like perforated or porous or gas-permeable wall of the tubular body and arrives at the starting material forming the shell.