DE686041C - Fernsehsender, bei dem die Ablenkgeschwindigkeit des Kathodenstrahlfleckes einer Braunschen Roehre, entsprechend den Punkthelligkeiten des zu uebertragenden Gegenstandes durch eine Photozelle gesteuert wird - Google Patents

Fernsehsender, bei dem die Ablenkgeschwindigkeit des Kathodenstrahlfleckes einer Braunschen Roehre, entsprechend den Punkthelligkeiten des zu uebertragenden Gegenstandes durch eine Photozelle gesteuert wird

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DE686041C
DE686041C DEA61766D DEA0061766D DE686041C DE 686041 C DE686041 C DE 686041C DE A61766 D DEA61766 D DE A61766D DE A0061766 D DEA0061766 D DE A0061766D DE 686041 C DE686041 C DE 686041C
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Germany
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photocell
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DEA61766D
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Manfred Baron Von Ardenne
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MANFRED BARON VON ARDENNE
Loewe Opta GmbH
Original Assignee
MANFRED BARON VON ARDENNE
Loewe Opta GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N3/00Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages
    • H04N3/10Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by means not exclusively optical-mechanical
    • H04N3/30Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by means not exclusively optical-mechanical otherwise than with constant velocity or otherwise than in pattern formed by unidirectional, straight, substantially horizontal or vertical lines
    • H04N3/32Velocity varied in dependence upon picture information

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Image-Pickup Tubes, Image-Amplification Tubes, And Storage Tubes (AREA)

Description

  • Fernsehsender, bei dem die Ablenkgeschwindigkeit des Kathodenstrahlfleckes einer Braunschen Röhre entsprechend den Punkthelligkeiten des zu übertragenden Gegenstandes durch eine Photozelle gesteuert wird Bei den bisher bekanntgewordenen Fernsehverfahren wird das Bild gleichmäßig zeilenweise in der einen und ebenso gleichmäßig in der dazu senkrechten Richtung abgetastet. Zur Aufnahme eines jeden gleich großen Bildteiles steht also praktisch stets die gleiche Zeit zur Verfügung.
  • Nach einem bekannten Fernsehverfahren (Liniensteuerung) wird nun die Geschwindigkeit der Abtastung in Abhängigkeit von der Helligkeit der einzelnen zu übertragenden Bildelemente geändert.
  • Eine entsprechende Anordnung ist in Abb. i dargestellt. Hier ist mit i ein Filmstreifen bezeichnet, der senkrecht zur Zeichenebene zeilenweise weitergeschaltet werden möge. Auf diesem Filmstreifen wird über eine Optik 2 der auf dem Schirm 3 einer Kathodenstrahlröhre q. sich bewegende Fluoreszenzpunkt abgebildet. Diese Kathodenstrahlröhre besitzt eine Kathode 5, einen Wehneltzylinder b, eine Anode 7 und ein Ablenkplattenpaar 8 für die Ablenkung in Zeilenrichtung. Hinter dem Filmband i kann eine Mattscheibe 9 angebracht sein, so daß der diffus durch sie hindurchtretende Lichtstrahl eine Photozelle io steuert. Der Photozellenstrom wird durch einen Verstärker ii verstärkt und steuert die Ventilröhre 12, über welche der parallel zu dem Ablenkplattenpaar 8 liegende Kondensator 13 von der Spannungsquelle 14 aufgeladen wird. Parallel zum Kondensator 13 liegt eine Glimmlampe 15, über welche bei Erreichen ihrer Zündspannung der Kondensator 13 entladen wird. Hierdurch wird .der abtastende Kathodenstrahl zum Zeilenanfang zurückgeführt; die Abtastung der Zeile kann dann von neuem erfolgen. Falls ein weiteres Ablenkplattenpaar zur Weiterschaltung in Richtung senkrecht zur Zeile vorgesehen, istin Abb. i ist es der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt -, erscheint auf dem Schirm 3 der Röhre q. so das gleiche Bild, welches auf dem Film i abgetastet wurde, und zwar j e nach der Polung als Positiv oder als Negativ. Dies ist folgendermaßen zu erklären: Der auf die Photozelle io. entsprechend der Schwärzung des abzutastenden Bildelementes auftreffende Lichtimpuls ruft eine gewisse Spannungsänderung der Photozelle hervor. Diese Spannungsänderung wird durch den Verstärker i i verstärkt dem Steuergitter der Röhre i- zugeführt. Durch die aus der Ladebatterie 14, dem Kippkondensator 13, der Entladungsröhre 15 und der Laderöhre 12 bestehende Kippanordnung wird dementsprechend eine modulierte Kippschwingung erzeugt, und zwar wird mit positiver werdendem .Gitter der Röhre 12 eine Ladungsbeschleunigung, mit negativer werdendem Gitter der Röhre 12 eine Ladungsverzögerung des Kondensators 8 auftreten:. Je nach der Polung von Photozellenv erstärker und Gitterkreis der Röhre 12 wird also eine Lichtintensitätszunahme eine Beschleunigung oder eine Verlangsamung der Bewegung des Abtaststrahles bewirken. Wenn aber eine Lichtintensitätszunahme eine Beschleunigung des Abtaststrahles bewirkt, so wird auf dem Bildschirm eine verhältnismäßig dunkle Stelle erscheinen, obwohl die diesem Punkt entsprechende abgetastete Stelle eine erhöhte Helligkeit aufwies. Bei Vorliegen einer solchen Polung würde also das auf dem Fluoreszenzschirm erscheinende Bild ein Negativ des abgetasteten sein, bei umgekehrter Polung dagegen, d. h. wenn mit wachsender Lichtintensität "auf die Photozelle io eine Verlangsamung des Ladevorganges im Kippgerät stattfindet, ein Positiv.
  • Es ist nun von wesentlicher Bedeutung, einen Modulationswiderstand (Röhre 12) zu verwenden, der bei konstanter Modulationsspannung, d. h. bei einem Bild, welches eine einheitliche Helligkeit über die ganze Fläche aufweist, eine lineare Aufladung des Kippkondensators zuläßt. Beispielsweise weist die beschriebene Schaltung den Nachteil auf, daß die Ladegleichspannung im Verlauf des Ladevorganges künstlich erhöht werden muß, denn sonst würde mit steigender Kondensatorladung die Anode der Ventilröhre negativer werden und sich dem Potential der Kathode nähern, die Anodenspannung der Röhre 12 also sinken. Um diese Schwierigkeiten zu vermeiden, wird nun erfindungsgemäß der Kondensator 13 über den konstanten inneren Widerstand einer im Sättigungsgebiet arbeitenden Röhre aufgeladen; die Aufladung wird dabei durch eine parallel zum Kondensator liegende photomodulierte Saugröhre verzögert.
  • Eine derartige Anordnung ist in der Abb. 2 dargestellt. Der Kondensator 13 wird von der Batterie 14 über eine gesättigte Elektronenröhre 16 aufgeladen. Die Aufladung des Kondensators wird durch die ihm parallel liegende und von dem Verstärker i i gesteuerte Röhre 17 verzögert, über die ein Teil des Ladestroms fließt. Zweckmäßig wählt man für- 17 eine Schirmgitterröhre, deren Strom bei konstanter Schirmgitterspannung bekanntlich von der wechselnden Anodenspannung weitgehend unabhängig ist. Bei den bekannten Fernseheinrichtungen ist es erforderlich, die Bildablenkung mit der Zeilenablenkung durch ein Zeilenzählwerk zu verketten. Die bisher hierfür angewendeten Einrichtungen sind verhältnismäßig verwickelt. Es hat sich gezeigt, daß es genügt, zwei an sich voneinander unabhängige Generatoren für die Zeilen- und Bildwechselfrequenz durch den gleichen Zeilenmodulator zu beeinflussen. Es muß lediglich dafür Sorge getragen werden, daß die Bildablenkspannung im geringeren Maße als die Zeilenablenkspannung durchmoduliert wird.
  • Eine derartigeModulation vonBildwechsel-und Zeilenablenkspannung ist. bei der Anordnung nach Abb. 3 vorgenommen. Diese Abbildung entspricht der Abb.2; es ist jedoch die Steuerung der Bildwechselablenkspannung hinzugefügt. Diese wird durch das Kippgerät i8, welches entsprechend wie das für die Zeilenablenkspannung aus einer Spannungsquelle, einer gesättigten Elektrodenröhre; einem Ladekondensator und einer Entladeglimmstrecke bestehen kann, bewirkt. Die sägezahnförmige Kippspannung dieses Kippgerätes liegt an den Bildahlenkplatten ig. Der Filmstreifen i wird bildweise weitergeschaltet. Die Bildablenkspannung wird durch die parallel zum Ladekondensator liegende Röhre 20 moduliert. Wie oben erwähnt, werden die Röhren 17 und 2o vorteilhaft als Schirmgitterröhren ausgeführt, um den Einfluß einer schwankenden Anodenspannung möglichst klein zu halten.
  • Am vorteilhaftesten läßt sich dies jedoch erreichen, wenn Zeilen- und Bildwechselspannung durch eine besondere Braunsche Röhre moduliert werden. In Abb. 4 sind 21 und 22 Zeilen- bzw. Bildkippgerät, deren Spannungen an den Ablenkplatten der Braunschen Senderöhre 23 liegen. Der jeweilige Spannungsanstieg an den Ablenkplatten von 23 wird durch eine weitere Braunsche Röhre 24 moduliert, deren Ablenkplatten parallel zu denen der ersten Braunschen Röhre liegen. Die Modulation bewirkt der (beispielsweise mit Hilfe des Wehneltzylinders 27) helligkeitsgesteuerte Elektronenstrahl .durch Änderung der Leitfähigkeit des Gases zwischen den Ablenkplattenpaaren 25 und 26 dieser Röhre. Zu diesem Zwecke sind die Platten der Plattenpaare 25 und 26 dicht zusammengerückt. Der Modulationsgrad wird z. B. durch Einfügen von Widerständen in die Entladekreise von Bild- und Zeilenkippgerät eingestellt. Die Verwendung der Braunschen Röhre 24 als Leitfähigkeitsmodulator hat den wesentlichen Vorteil, daß die Leitfähigkeiten zwischen ihren Plattenpaaren von den Spannungs- bzw. Widerstandsverhältnissen des- zu steuernden Kreises, d. h. des Kippkreises, weitgehend unabhängig sI:nd-

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCFIE: i. Fernsehsender, bei dem die Ablenkgeschwindigkeit des Kathodenstrahlfleckes einer Braunsehen Röhre entsprechend den Punkthelligkeiten des zu übertragenden Gegenstandes durch eine Photozelle gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der einer Kippröhre parallel liegende Kippkondensator, an dessen Klemmen die Ablenkspannung abgenommen wird, durch eine gesättigte Elektrodenröhre durchschnittlich.linear aufgeladen, sein Ladestrom aber durch eine zusätzliche, dem Kippkondensator parallel geschaltete, von der Photozelle gesteuerte Entladestrecke moduliert wird. z. Sender nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als zusätzliche Entladestrecke eine Elektronenröhre mit kleinem Durchgriff benutzt wird, insbesondere eine solche mit Schirmgitter. 3. Sender nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als zusätzliche Entladestrecke der Raum zwischen den Ablenkplatten einer Braunsehen Röhre dient, deren Kathodenstrahlstärke von der Photozelle, z. B. über den Wehneltzylinder, moduliert wird. q..- Fernsehsender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, @daß außer der Zeilenablenkungsspannung auch die Bildablenkungsspannung in gleicher Weise, jedoch in geringerem Maße, moduliert wird.
DEA61766D 1931-04-29 1931-04-30 Fernsehsender, bei dem die Ablenkgeschwindigkeit des Kathodenstrahlfleckes einer Braunschen Roehre, entsprechend den Punkthelligkeiten des zu uebertragenden Gegenstandes durch eine Photozelle gesteuert wird Expired DE686041C (de)

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