DE686833C - Beleuchtungseinrichtung mit besonderem Ruecklichtanschluss fuer Fahr- und Motorraeder - Google Patents

Beleuchtungseinrichtung mit besonderem Ruecklichtanschluss fuer Fahr- und Motorraeder

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DE686833C
DE686833C DE1937S0126045 DES0126045D DE686833C DE 686833 C DE686833 C DE 686833C DE 1937S0126045 DE1937S0126045 DE 1937S0126045 DE S0126045 D DES0126045 D DE S0126045D DE 686833 C DE686833 C DE 686833C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J6/00Arrangement of optical signalling or lighting devices on cycles; Mounting or supporting thereof; Circuits therefor
    • B62J6/01Electric circuits

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description

  • Beleuchtungseinrichtung mit besonderem Rücklichtanschluß für Fahr- und Motorräder Gegenstand der Erfindung ist eine Beleuchtungseinrichtung mit besonderem Rücklichtanschluß für Fahr- und Motorräder.
  • Man hat bisher z. B. bei Fahrrädern unter Benützung der bekannten Fahrradlichtmaschinen gewöhnlicher Bauart die Rücklichtlampe an die gleichen Klemmen wie das Scheinwerferlicht angeschlossen. Hierbei ergab sich aber der Nachteil, daß die Stromaufnahme des Rücklichtes auf Kosten des Scheinwerferlichtes erfolgte, so daß sich trotz der geringen Bemessung der Rücklichtlampe (in der Regel 0,04 Amp.) eine merkliche Beeinträchtigung der Leuchtkraft der Scheinwerferlampe ergab. Diese Beeinträchtigung ist durch die hohe Impedanz der Lichtmaschine bedingt, wobei eine kleine Strommehrentnahme einen starken Spannungsabfall im Gefolge hat. Es sei z. B. bei einer gewissen Drehzahl die Impedanz der Lichtmaschine gleich 5o Ohm. Der Glühlampenwiderstand sei 12 Ohm (6 V, 0,5 A) und die EMK (elektromotorische Kraft = Leerlaufspannung) gleich 31 Volt, so ergibt sich ein Strom von Bei Parallelschaltung einer Rücklichtgjühlampe von r5o Ohm (6 V, o,oq. A) hat der äußere Stromkreis einen Widerstand von II,I Ohm. Somit fließt nun ein Strom von der sich umgekehrt proportional zu den Glühlampenwiderständen in die Lampen teilt. Es fließt also durch die Hauptlampe nur noch ein Strom von 0,47 A, was je nach Glühlampe einen Lichtabfall von rund 35°/o zur Folge hat, während die Rücklichtglühlampe 0,037 A erhält. Überdies bricht der Glühfaden der Rücklichtlampe, welcher mit Rücksicht auf eine geringe Stromaufnahme äußerst dünn sein muß, sehr leicht durch mechanische Ursachen, wie Stöße u. dgl. Insbesondere aber brennt der Glühfaden der Rücklichtlampe sofort durch, sobald eine Störung an der Scheinwerferlampe eintritt, da dann das Rücklicht die gesamte Spannung der fast unbelasteten Lichtmaschine erhält.
  • Man hat deshalb zur Beseitigung dieser Nachteile vorgeschlagen, Stromerzeuger mit zwei getrennten Wicklungen auf einem Anker oder mit zwei getrennten Ankern auf einer Welle zu verwenden. Es ergeben sich hierdurch neben hohen Herstellungskosten sehr große Abmessungen für die Lichtmaschine, welche indessen aus praktischen Gründen eine bestimmte Größe nicht überschreiten soll. Überdies wird dadurch der Nachteil des Lichtabfalles der Hauptlichtlampe nicht gänzlich behoben, da eine gewisse Rückwirkung der einen Wicklung auf die andere unvermeidlich ist.
  • Es wurde vorgeschlagen, statt Parallelschaltung die Reihenschaltung anzuwenden. Gestützt auf das oben erwähnte Rechnungsbeispiel scheint es auf den ersten Blick, daß dies tatsächlich günstiger ist; denn für gleiche Leistung der Rückiichtlampe beträgt ihr Widerstand nur o,96 Ohm, somit würde ein Strom von fließen. Man hätte also nur einen Lichtahfall von ä 0;`o. Diese Lösung scheitert aber an der Unmöglichkeit, so niedervoltige Glühlampen (o,48 V, o,5 A) anzufertigen. Der Glühfaden einer solchen Glühlampe würde so kurz, ,daß sich die durch die Trägerdrähte bedingte Abkühlung bis über seine Mitte erstrecken und er kaum zum Glühen kommen -würde. Wollte man, um diesen Nachteil zu beheben, dünnere Glühfäden anwenden, so würden solche Glühbirnen jegliche Überlastbarkeit einbüßen und doch erst bei Nennstrom genügend glühen. Es bleibt also bei der reinen Reihenschaltung nichts anderes übrig, als die Leistung der Rücklichtlampe beträchtlich zu erhöhen, was selbstverständlich nur auf Kosten der Hauptlichtleistung geschehen kann. Dazu kommt noch der Nachteil, daß, falls durch irgendeinen Umstand die Rücklichtlampe gestört und dadurch auch das Hauptlicht ausgelöscht wird, ein Weiterfahren für den Radfahrer unmöglich ist, ja diesen sogar gefährden kann, falls die Unterbrechung in vollster Fahrt eintritt.
  • Die genannten Schwierigkeiten werden gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß die Rücklichtglühlarnpe an die Sekundärwicklung eines Transformators angeschlossen ist, dessen Primärwicklung in Reihe mit der Scheinwerferglühlampe geschaltet ist.
  • Ein solcher Transformator kann so klein gehalten werden, daß er leicht in das Lichtmaschinengehäuse mit eingebaut werden kann; er kann aber auch im Scheinwerfergehäuse oder an irgendeiner passenden Stelle ,des Fahrradrahmens befestigt werden.
  • ,.."-Dank dieser Anordnung sind Scheinwerfer-#t:id Rücklichtlampe galvanisch vollständig -öiieinander getrennt, und der Glühfaden der Rücklichtlampe kann kräftig genug bemessen werden, um ein Schadhaftwerden durch mechanische Stöße usw. zu verhüten. Die weiter oben berechneten Vorteile der Reihenschaltung können voll ausgenützt werden, und es ist sogar möglich, die Leistung der Rücklichtlampe bis auf o,2 Watt herabzusetzen, was also nur noch.'/,5 der Hauptlampenleistung ausmacht, weil durch den Transformator die Spannung der Rücklichtlampe so angepaßt werden kann, daß eine möglichst große Ausnützung des Glühfadens gewährleistet ist, ohne daß dieser an mechanischer Festigkeit einbüßt. Auch wird dank der Strombegrenzungswirkung der Gesamtanordnung die Gefahr eines Durchbrennens der Rücklichtlampe bei etwa eintretendem Kurzschluß der Scheinwerferleitung verhindert.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung in Form eines Schaltbildes veranschaulicht.
  • In der Zeichnung bezeichnet D die Fahrradlichtmaschine, in deren Gehäuse ein Transformator T eingebaut ist. Die Primärwicklung P des Transformators T ist in Reihe geschaltet mit der Glühlampe L des Scheinwerfers. An die Selcun,lürwiclclüng.S des Transformators ist die RücklichtglühlampeR angeschlossen, welche eine wesentlich (z. B. i5ma1) geringere Leuchtkraft hat als das Scheinwerferlicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Beleuchtungseinrichtung mit besonderem -Rücklichtanschluß für Fahr- und Motorräder, dadurch gekennzeichnet, daß die Rücklichtglühlampe (R) an die Sekundärwicklung (S) eines Transformators (T) angeschlossen ist, dessen Primärwicklung (P) in Reihe mit der Scheinwerferglühlampe (L) und dem Beleuchtungsstromerzeuger (D) geschaltet ist.
DE1937S0126045 1937-02-14 1937-02-14 Beleuchtungseinrichtung mit besonderem Ruecklichtanschluss fuer Fahr- und Motorraeder Expired DE686833C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1059307B (de) * 1956-02-01 1959-06-11 Kurt Klingbeil Ruecklichtbeleuchtung und deren UEberwachungsvorrichtung fuer Fahr- und Motorraeder

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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