DE687324C - Gasgefuellte elektrische Gluehlampe mit einem in einer Stromzufuehrung eingebauten Sicherungsdraht - Google Patents

Gasgefuellte elektrische Gluehlampe mit einem in einer Stromzufuehrung eingebauten Sicherungsdraht

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Publication number
DE687324C
DE687324C DE1936V0033322 DEV0033322D DE687324C DE 687324 C DE687324 C DE 687324C DE 1936V0033322 DE1936V0033322 DE 1936V0033322 DE V0033322 D DEV0033322 D DE V0033322D DE 687324 C DE687324 C DE 687324C
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DE
Germany
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fuse
power supply
wire
gas
filled electric
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Expired
Application number
DE1936V0033322
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Tibor Von Szasz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ELECTRICITAETS AG
Ver Gluehlampen & Elec AG
Original Assignee
ELECTRICITAETS AG
Ver Gluehlampen & Elec AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE687324C publication Critical patent/DE687324C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K1/00Details
    • H01K1/62One or more circuit elements structurally associated with the lamp
    • H01K1/66One or more circuit elements structurally associated with the lamp with built-in fuse

Landscapes

  • Discharge Lamps And Accessories Thereof (AREA)

Description

  • Gasgefüllte elektrische Glühlampe mit einem in einer Stromzuführung eingebauten Sicherungsdraht Die Erfindung bezieht sich auf gasgefüllte elektrische Glühlampen, die eine in einen der Stromzuführungsdrähte eingebaute Sicherung enthalten, und bezweckt die Herstellung solcher Lampen, welche auch in mit leicht entzündlichen Dämpfen oder Gasen gefüllten Räumlichkeiten explosionssicher sind.
  • Es ist üblich, in Glühlampen, insbesondere in gasgefüllte Doppelwendelglühlampen, Sicherungen einzubauen, um damit die schädlichen Wirkungen der im Kolben der Glühlampe entstehenden Lichtbögen zu vermeiden. Bei Verwendung solcher Sicherungen, welche sich innerhalb des Sockels der Lampe befinden, entstand aber die Möglichkeit einer Lichtbögenbildung im Sockel dieser Lampe. Bei Benutzung solcher Lampen in Räumlichkeiten, die entzündbare Gase oder Dämpfe enthalten, z. B. in Kohlengruben oder chemischen Betrieben, kann dieser im Sockel stehenbleibende Lichtbogen die Entzündung dieser Dämpfe und Gase hervorrufen. Verlöscht der Lichtbogen bald, so ist dies nicht gefährlich, weil die Sockelwand die brennenden Gase so weit abgekühlt, daß die Flamme nicht in die Umgebung gelangt. Der Sockel übt dabei eine ähnliche Wirkung aus wie das bei den Sicherheitslampen übliche Drahtnetz. Gefährlich wird der Lichtbogen erst dann, wenn er so lange stehenbleibt, daß dadurch die Sockelwand beschädigt wird, was oft vorkommt.
  • Es sind schon sehr viele Lösungsarten dieses Problems vorgeschlagen worden. So z. B. ist empfohlen worden, die Innenwand des Sockels mit Glas oder einem Lack zu isolieren. Dabei ist aber die Möglichkeit der Bildung des Lichtbogens zwischen beiden StrGmzuführungsdrähten nicht ausgeschlossen. Es ist außerdem vorgeschlagen worden, den Sicherungsdraht in ein Glasrohr luftdicht einzubauen, wodurch aber die Herstellung der Lampe erschwert und verteuert wird. Die Ausführung des gesamten Sockelraumes mit einem aufschwellenden Isoliermaterial ermöglichte die Verhinderung der Lichtbogenbildung, das Gewicht der Lampe wurde aber dadurch stark erhöht.
  • Auch die gleichzeitige Anwendung von zwei Schmelzsicherungen zeitigte nicht das gewünschte Ergebnis, da bei einer starken Überlastung mit hochgespanntem Gleichstrom trotzdem stehende Lichtbögen im Sockelraum festgestellt werden konnten. Die Erfindung löst das gestellte Problem dadurch, daß bei einer gasgefüllten- elektrischen Glühlampe mit einem in einer Stromzuführung :eingebauten Sicherungsdraht aus einem Material, das beim Ansprechen der Sicherung in nicht leitenden Stoff übergeführt wird, der innerhalb des Gestellrohres befindliche Sicherungsraum vom Sockelraum so abgeschlossen ist, daß darin beim Ansprechen der Sicherung keine Metallteile vorhanden bleiben, zwischen denen sich ein Lichtbogen ausbilden könnte, und der Sicherungsdraht durch diesen Abschluß ausgeführt ist. Der andere Stromzuführungsdraht, der aus dem üblichen Kupferdraht besteht, muß selbstverständlich ebenfalls vom Sicherungsraum isoliert durchgeführt werden, und zwar zweckmäßig so, daß er in einem Glasrohr geführt wird, dessen eines Ende mit der Quetschstelle der Lampe durch Verschmelzen vereinigt und das andere Ende außerhalb des Sicherungsraumes in Isoliermasse eingebettet, zweckmäßig durch diese Masse abgeschlossen ist.
  • Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung sei an Hand der Zeichnungen näher erläutert.
  • Fig. i zeigt eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lampe.
  • i ist der abgebrochen abgebildete Kolben der Lampe. 2 ist das Gestellrohr, das bei der Quetschstelle 3 mit dem Stab 4, dem Pumprohr io und dem Isolierrohr ii durch Zusammenschmelzen verbunden ist. 5 bezeichnet die innerhalb des Kolbens befindlichen Teile der Stromzuführungsdrähte, die Elektroden. 6 sind diejenigen Teile des Stromzuführungsdrahtes, die luftdicht durch die Quetschstelle führen und zweckmäßig aus mit Kupfer überzogenem Eisennickeldraht bestehen. Mit 7 wird der aus Kupfer bestehende Teil des Stromzuführungsdrahtes bezeichnet, der durch die Glasröhre i i vom Innern des Gestellrohres isoliert geführt wird. 8 ist der Sicherungsdraht, der z. B. aus versilbertem Molvbdändraht bestehen kann und die Eigenschaft besitzt, bei Ansteigen des Stromes durch die umgebende Luft oxydiert zu werden. Das Gestellrohr 2 wird vom Sockel 13 durch eine Preßspanscheibe 12 abgeschlossen. Sowohl Glasrohr ii als auch der Sicherungsdraht 8 werden durch diesen Abschluß geführt, welcher auch eine Öffnung für das Pump- und Füllrohr io besitzt. Zum besseren Abdichten des Abschlusses ist dieser mit einem porösen Isoliermaterial, z. B. mit Sokkelkitt 14., abgedichtet. Stromzuführung 7 wird zweckmäßig zum mittleren Kontaktplättchen 15 geführt, welches sich im Glaskörper i0 befindet, und dort mit Hilfe eines Lotes 18 befestigt. Der Sicherungsdraht 8 wird zweckmäßig seitlich durch die Öffnung oder den Schlitz 17 an der Seitenwand 13 des Sockels von Isoliermasse bedeckt ausgeführt und dort mit einer den Draht bedeckenden Lotmenge 18 angelötet.
  • Fig. 2 zeigt eine andere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lampe, die sich von der in Fig. i gezeichneten dadurch unterscheidet, daß das sich außerhalb des Gestellrohres (Sicherungsraum) befindliche Ende des Sicherungsdrahtes 8 mit dem Kupferdraht 9 verbunden ist und dieser Kupferdraht zur Seitenwand des Sockels geführt wird. Bei dieser Ausführungsform braucht der Draht nicht durch Lote gedeckt ausgeführt zu werden, sondern kann in üblicher Weise zwischen Glaskolben und Sockelwand durch die Kittmasse ausgeführt und an der Sockehvand mit dem Lot 18 befestigt werden.
  • Fig. 3 veranschaulicht den in der Sockelwand 13 angebrachten Einschnitt, durch den der Draht 8 geführt wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gasgefüllte elektrische Glühlampe mit einem in einer Stromzuführung eingebauten Sicherungsdraht aus einem Material, das beim Ansprechen der Sicherung in nicht leitenden Stoff übergeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der innerhalb des Gestellrohres befindliche Sicherungsraum vom Sockelraum so abgeschlossen ist, daß darin beim Ansprechen der Sicherung keine Metallteile vorhanden bleiben, zwischen denen sich ein Lichtbogen ausbilden könnte, und der Sicherungsdraht durch diesen Abschluß ausgeführt ist.
  2. 2. Glühlampe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der nicht als Sicherung ausgebildete Stromzuführungsdraht in einem Glasrohr- durch den innerhalb des Gestellrohres befindlichen Sicherungsraum geführt ist, wobei das Glasrohr an einem Ende mit der Quetschstelle verschmolzen und am anderen Ende durch eine poröse Masse, zweckmäßig Kittmasse, gedeckt abgeschlossen ist.
  3. 3. Glühlampe nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der innerhalb des Gestellrohres befindliche Sicherungsraum durch eine Scheibe abgeschlossen und die Scheibe mit einer Sperrschicht aus poröser Masse, zweckmäßig Kittmasse, abgedeckt ist.
DE1936V0033322 1936-11-24 1936-11-25 Gasgefuellte elektrische Gluehlampe mit einem in einer Stromzufuehrung eingebauten Sicherungsdraht Expired DE687324C (de)

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DE (1) DE687324C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1275684B (de) * 1964-04-03 1968-08-22 Patra Patent Treuhand Mit Gas gefuellte elektrische Gluehlampe

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1275684B (de) * 1964-04-03 1968-08-22 Patra Patent Treuhand Mit Gas gefuellte elektrische Gluehlampe

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