DE68921066T2 - Druckerpresse. - Google Patents

Druckerpresse.

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DE68921066T2 DE1989621066 DE68921066T DE68921066T2 DE 68921066 T2 DE68921066 T2 DE 68921066T2 DE 1989621066 DE1989621066 DE 1989621066 DE 68921066 T DE68921066 T DE 68921066T DE 68921066 T2 DE68921066 T2 DE 68921066T2
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Description

    Hintergrund der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum automatischen Bedrucken einer Papierbahn für die Produktion von gewerblichen Druckerzeugnissen, oder zum Bedrucken von jeglichen zu druckenden Druckerzeugnissen wie beispielsweise, ohne darauf beschränkt zu sein, Zeitungen oder Publikationen, wobei die Kopie bundesweit von einer zentralen Stelle übermittelt wird, oder als weiteres Beispiel für die Herstellung von Tapeten von Rollen, wobei die Muster im wesentlichen ohne Abweichung miteinander übereinstimmen.
  • Im Stand der Technik der Herstellung von kontinuierlichen, mehrteiligen gewerblichen Druckerzeugnissen, und im Stand der Technik der Druckpressen allgemein, ist es ein wesentlicher Nachteil, daß die Größe des Druckmusters auf die Größe der Druckwalze begrenzt ist, daß heißt auf deren Durchmesser. Dies hat zur Folge, daß Druckwalzen häufig gewechselt werden müssen, um verschiedene Längen oder Wiederholungen in den gewünschten herzustellenden Druckerzeugnissen zu ermöglichen.
  • Aus der US-A-3,701,966 ist ein Drucksystem bekannt, welches eine elektrostatische Walze aufweist, welche aufgeladen wird, um trockene Tonerpartikel in Form des gewünschten Bildes anzuziehen. Der Toner wird auf das aufnehmende Papier aufgetragen, während das Papier zwischen der elektrostatischen Walze und der Druckwalze hindurchpassiert. Eine Entladungsstation ist hinter der Druckstation angeordnet.
  • Aus der US-A-4,297,716 ist ein Drucker bekannt, welcher eine fotoempfindliche Bild-Aufnahmewalze zum Übertragen eines Bildes auf ein leporellogefalztes Papier aufweist. Das Bild wird durch einen Laserstrahl geformt und durch elektrostatisch aufgeladene Tonerpartikel sichtbar gemacht und auf das das Bild aufnehmende Papier durch Übertragungswalzen und einen Korona-Entlader übertragen.
  • Gemäß der Erfindung weist die Druckwalze eine unbestimmte Größe in dem Sinne auf, daß damit jede beliebige Bildlänge oder jede beliebige Wiederholung von Mustern ohne die Notwendigkeit des Auswechselns der Walze ermöglicht wird. In diesem Sinne kann die Walzenoberfläche als eine konstante, sich bewegende Oberfläche mit einer Länge von beliebig vielen Meilen betrachtet werden, anstatt als eine Walze mit festgelegter Größe. Dies kommt daher, daß ein ionisierender Strahl auf die Walze projiziert wird, um ein Bild darauf zu erzeugen, welches auf eine sich kontinuierlich bewegende Papierbahn übertragen wird. Während sich die Walze an der Druckposition vorbeidreht, wird das Bild gelöscht und ein weiteres Bild wird geformt, so daß ein sich kontinuierlich änderndes Bild auf der Papierbahn für ein kontinuierliches Drucken unabhängig von der Walzengröße geformt wird.
  • Im einzelnen ist die Walze oder Druckwalze mit einer bidlaufnehmenden fotoempfindlichen Oberfläche versehen, welche an einer Aufladungs- oder Projektionsstation vorbeigedreht wird, während Laserstrahlen verwendet werden, um Bilder auf die Walzenoberfläche zu projizieren. Dies wird durch die Anwendung von Laser-Drucktechnologie erreicht, wie sie in dem U.S.-Patent Nr. 3,836,917 offenbart ist. Die Walze wird dann zu einer Entwicklungsstation hin gedreht, wo Pulver oder Toner selektiv nur auf den aufgeladenen Bildbereichen abgelagert wird. Wenn eine Mehrzahl von Farben für die Anwendung bei bestimmten gewerblichen Druckerzeugnissen erforderlich ist, können vier oder mehr Walzen verwendet werden, wovon jede eine einzelne Farbe auf trägt.
  • Nachdem das Bild auf die Papierbahn übertragen wurde, passiert das Papier oder die Papierbahn durch einen Heiz- und Abkühlabschnitt, um den Toner oder das Pulver auf der Papierbahn zu fixieren.
  • In der Zwischenzeit, unmittelbar nachdem die Bilder von den jeweiligen Walzen auf die Papierbahn übertragen wurden, werden die Bilder gelöscht, was erneut mit Hilfe eines Laserstrahls erfolgt, welcher die fotoempfindlichen Oberflächen der jeweiligen Walze entlädt.
  • Nach dem Passieren durch verschiedene Druckstationen wird die Papierbahn durch einen Standard-Perforationsring geführt und schließlich zu einem Bild-Abtaster. In dieser Abtaststation kann das gedruckte Bild reproduziert werden, was erneut mit Hilfe von Laserstrahlen erfolgt, und digitalisiert und in einem Computer gespeichert werden. Herkömmliche Rückkopplungs- Techniken werden dann angewendet, um bestimmte Bereiche des Druckerzeugnisses zu korrigieren und/oder zu verbessern, oder um kleinere Änderungen in dem Druckerzeugnis-Format vorzunehmen.
  • Die Papierbahn passiert danach durch Laser-Perforationsköpfe und Quer-Perforations-Vorrichtungen und wird nachfolgend auf einer Wiederaufwickelrolle aufgewickelt.
  • Dabei kann Computertechnologie angewendet werden, um die Presse so zu programmieren, daß der gewünschte Druck, Farbauftrag und so weiter in jeder der Druckstationen erfolgt. Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel kann eine Regelung der Presse als auch der Druckinformationen aufgrund von in Diskettenform oder Kassettenform gespeicherten Daten erfolgen.
  • Die oben beschriebene Presse weist eine Mehrzahl von Vorteilen hinsichtlich der Wartung und Bedienung auf. Das Gesamtgewicht der Presse wird wesentlich verringert, Minderungsprobleme oder erneute Nachjustierungs- oder Ausrichtungsprobleme aufgrund von Dehnung eines schweren Rahmenelements oder aufgrund von Stauchung von Bodenteilen werden überwunden.
  • Die oben beschriebene Presse benötigt einen geringeren Energiebedarf, weil größere Motoren (beispielsweise 5,5 Kw, was 7,5 hp entspricht) nur verwendet werden, um Papier durch die Presse zu ziehen, und kleinere, zusätzliche Motoren (welche vielleicht zusätzlich 3 oder 3,7 Kw entsprechend 4 oder 5 hp hinzufügen) für die einzelnen Untersysteme verwendet werden. Im Vergleich dazu benötigen herkömmliche Druckpressen üblicherweise eine Leistung von über 37 bis 44 Kw (50 bis 60 hp).
  • Die erfindungsgemäße Presse kommt ohne die Verwendung von herkömmlichen Negativen und Platten sowie ohne die dazu erforderlichen Chemikalien aus. Die Computerisierung von allen Regelungsvorgängen beseitigt auch den Bedarf für Numeriermaschinen und die damit verbundenen Probleme.
  • Herkömmliche Rüstvorgänge werden ebenso stark verändert. Mit der erfindungsgemäßen Presse muß der Bedienmann nur eine frische Papierrolle in der Presse installieren, die fertige Rolle entfernen, und ein geeignetes Programm für die Herstellung einer Form von gewünschter Größe und gewünschtein Format auswählen.
  • Dabei kann sogar das Beladen und Entladen von Papierrollen selbst automatisiert werden, um die bereits minimierte Handarbeit weiter zu verringern, welche mit der Bedienung der Druckpresse einhergeht.
  • Andere Aufgaben und Vorteile der Erfindung werden aus der nachfolgenden, detaillierten Beschreibung deutlich.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • Figur 1 zeigt eine schematische Seitenansicht einer Druckpresse für gewerbliche Formen gemäß einem ausgewählten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
  • Figur 2 zeigt eine schematische Draufsicht auf die in Figur 1 gezeigte Presse;
  • Figur 3 zeigt ein schematisches Diagramm einer zentralen Regelungseinheit für die in den Figuren 1 und 2 gezeigte Druckpresse; und
  • Figur 4 zeigt eine schematische Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Druckstation.
  • Detaillierte Beschreibung der Erfindung
  • Wie die Figuren 1 und 2 zeigen, ist die Druckpresse zum Herstellen gewerblicher Durckerzeugnisse gemäß diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung grundsätzlich versehen mit einer Versorgungs- und Vorschubstation 10 für eine Papierbahn W, einer oder mehreren Druckstationen 12, einer Linien-Loch- Perforationsring-Station 14, einer Bild-Abtaststation 16, einer Laser-Schneidstation 18, einer Laser-Perforationsstation 20, einer Laser-Quer-Perforationsstation 22, zusätzlichen Detektoren 24, und einer Wiederaufwickelstation 26.
  • Die Versorgungsstation 10 weist eine herkömmliche Papier- Vorratsrolle 30 auf, welche mit Papierbahnführungen 32 und Vorschubwalzen 34 versehen ist. Gemäß dem Ausführungsbeispiel der Erfindung kann mindestens ein Lasersensor 36 vorgesehen sein, um die Papierbahndicke zu erfassen. Obgleich starke Schwankungen in der Dicke bei einer einzigen Papierrolle normalerweise nicht gefunden werden, kann die zweite oder dritte in einem Verfahren verwendete Rolle dennoch starke Schwankungen aufweisen, welche groß genug sind, um Dehnungsprobleme in der Papierbahn hervorzurufen. Der Laserdetektor dient dazu, den Bedienmann der Presse vor diesen Schwankungen, welche ein vorbestimmtes akzeptables Minimum überschreiten, zu warnen, so daß das Problem korrigiert werden kann. Detektoren, welche Laserstrahlen für das Nessen der Papierbahndicke verwenden, sind an sich nicht neu. In diesem Zusammenhang wird beispielsweise auch auf das U.S. Patent Nr. 4,322,971 als repräsentatives Beispiel des Typs von Detektoren hingewiesen, welche gemäß dieser Erfindung verwendet werden können.
  • Ein Paar von Ausgleichswalzen 38 werden verwendet, um ein Schlaffwerden und eine ungleichmäßige Papierzufuhr von der Vorratsrolle 30 anzuzeigen. Diese Ausgleichswalzen wirken mit einer zentralen Computer-Regelungseinheit 52 zusammen, so daß dadurch die Vorschubwalzen 34 den Erfordernissen entsprechend geregelt werden.
  • Die Druckstation 12 weist eine neuartige Druckwalze 40 mit unbestimmter Länge auf, welcher wie bereits weiter oben erwähnt, das Bedrucken von jeder erdenklichen Länge oder mit jeder erdenklichen Anzahl von Wiederholungen ermöglicht.
  • Gemäß der Erfindung ist jeder Druckwalze 40 (es können 4 oder mehr Druckwalzen in Reihe hintereinander angeordnet sein) vorzugsweise aus Aluminium hergestellt und mit einer geeigneten fotoempfindlichen Oberflächenschicht beschichtet, um ein Bild von einem Projektor 42 aufnehmen zu können. Der Projektor 42 verwendet Laser, um ein Bild auf das fotoempfindliche Aufnahmemedium auf der Walzenoberfläche zu projizieren. In diesem Zusammenhang wird es bevorzugt, daß die Walze von jeder Druckstation derart montiert ist, daß eine leichte Montage und eine leichte Demontage erfolgen kann, so daß die Walze in regelmäßigen zeitlichen Intervallen für ein neues Beschichten entfernt werden kann.
  • Wie für den Fachmann auf dem Gebiet der Lasertechnologie verständlich ist, nehmen die Druckstationen beispielsweise alphanumerische Zeichen-Daten in elektronischer Form aus einer Hauptcomputer-Regelungseinheit 52 auf wie weiter unten beschrieben wird und drucken daraufhin die gewünschten Zahlen oder Buchstaben auf die sich bewegende Papierbahn W. Jede Druckstation 12 kann ihren eigenen leichten Motorantrieb M aufweisen und ihren eigenen Computer (nicht dargestellt). In diesem Computer kann ein eigenes Programm gespeichert sein, um den Abstand und die Spannung der Papierbahn in dieser bestimmten Station zu regeln, jedoch würde dieser Computer selbstverständlich mit der Hauptcomputer-Regelungseinheit 52 zusammenwirken.
  • Nachdem das Bild auf die Oberfläche der Walze projiziert wurde, wird ein Toner in Form eines Pulvers bei 44 aufgebracht. Das Pulver sollte extrem feinkörnig sein, so daß wenn es von der Oberfläche auf genommen wird, kein Überrest oder kein überschüssiges Material darauf auftreten kann.
  • Nachdem die Zeichen auf die Papierbahn W aufgebracht wurden, wobei die Walzenoberfläche entlang der Papierbahn W abrollt, wird das Pulver bei 48 geschmolzen und bei 50 gekühlt (vgl. Figur 4). Die Schmelztemperaturen sollten größer als 150º C (300º F) sein.
  • Während die Walze kontinuierlich weiter umläuft, wird das Bild durch einen ionisierenden Bildlöscher 46 gelöscht. Hier werden erneut Laser angewendet, um die fotoempfindliche Oberfläche der Druckwalze oder der Walze zu entladen. Im normalen Betrieb werden die einzelnen Walzen bis zu einer gewünschten Länge abgetastet (beispielsweise 61 cm (24'') auf einer 71 cm (28'')-Druckwalze, und während die Walze sich weiter über den Druckpunkt hinaus gedreht hat, wird das Bild gelöscht und ein neues oder fortlaufendes Bild wird auf die Walze projiziert. Auf diese Weise können keine offenen, unbedruckten Lücken entstehen.
  • Dabei versteht sich, daß der Durchmesser der Walze nicht auf 71 cm (28'') beschränkt ist, sondern 56 cm (22'') oder 66 cm (26'') sein kann oder jede erdenkliche Größe haben kann, welche für den jeweiligen Arbeitsvorgang geeignet ist. Dabei ist es aufgrund der unbeschränkten Länge der Walze möglich, vier (oder mehr) 28 cm - (11'') - Bilder zu drucken und eine Vier-Teile- Form auf einen einzigen Papierblatt-Abschnitt der kontinuierlichen Papierbahn auf zudrucken. Herkömmliche Druckpressen und sogar jene mit moderneren Laserdruckern können derartige vierteilige Formen nicht herstellen.
  • Die Regelung und die Bildfolge der auf die Walze zu projizierenden Bilder wird nachfolgend näher erläutert.
  • Wie bereits weiter oben erläutert, ist die Laser-Walzen- Druckstation 12, wie sie oben beschrieben wird, eine von beispielsweise vier möglichen Stationen, welche in Reihe entlang des Vorschubwegs der Papierbahn W angeordnet sind, wovon jede eine unterschiedliche von vier Grundfarben aufbringen kann. Dabei bestimmen die Art und der Stil des herzustellenden Druckerzeugnisses die Anzahl der Farben und infolgedessen die Anzahl der erforderlichen Stationen.
  • Die Presse kann programmiert werden, so daß die Druckstationen jede beliebige Aufeinanderfolge farbig drucken kann, so daß beispielsweise die erste Station schwarz drucken kann, die zweite rot, die dritte blau und die vierte grün.
  • Nachdem die Papierbahn W die Druckstationen verlassen hat, läuft sie durch eine herkömmliche Linien-Loch-Perforationsring- Station 14 und unter einer Bild-Abtaststation 16 hindurch und danach durch eine Laser-Schneidstation 18, einen Laser- Perforations-Kopf 20 und eine Laser-Quer-Perforations- Schneidstation 22. Die Größe, Anordnung, der Abstand, usw. der verschiedenen Löcher und Schlitze wird durch vorprogrammierte Informationen von Disketten oder Kassetten bestimmt, welche in die Haupt-Regelungseinheit wie weiter beschrieben einsetzbar sind.
  • Die Bildabtaststation 16 reproduziert das gedruckte Bild und löst das vierfarbige Bild in einer Einrichtung auf, nimmt die Farben heraus und trennt diese durch Digitalisieren, und erzeugt vier separate Negative, eines für jede Farbe. Anstatt ein Negativ zu erzeugen, kann diese Information direkt zu Druckstationen der Presse übertragen werden, um insbesondere Korrekturen und/oder Verbesserungen des hergestellten Produkts vorzunehmen oder mittels einer Computer-Verbindung zu einer entfernten Presse oder zu entfernten Pressen übertragen zu werden.
  • Nachdem die Papierbahn zwischen den Detektoren 24 hindurchgelaufen ist, welche eine saubere Ausrichtung und ein Straffhalten der Papierbahn W gewährleisten, wird das Papier an einem Stand 26 wieder aufgewickelt.
  • Wie aus Figur 2 ersichtlich ist, können die verschiedenen Komponenten der Presse mittels eines Kabels 32 mit der Haupt- Zentralcomputer-Datenverarbeitungseinheit 52 verbunden sein, welche nachfolgend mehr im Detail anhand von Figur 3 beschrieben wird.
  • Figur 3 zeigt ein schematisches Blockdiagramm von verschiedenen Komponenten, welche für die Regelung der Presse gemäß der Erfindung verwendet werden. Ein Formengestalter mit Voll-Color- Grafik, welcher mit 60 bezeichnet ist, und ein Matrix-Color- Drucker 62 für Testform von Druckerzeugnissen werden in Verbindung mit einer Datenverarbeitungseinheit 64 verwendet, und ein Farbabtaster 66 wird verwendet, um die zentrale Datenverarbeitungseinheit 52 mit den notwendigen Informationen für die Zusammensetzung der vierfarbigen Formen zu versorgen. Eine Konsole 68 ist vorgesehen, um verschiedene Kassetten oder Disketten zum Regeln von jeder der Stationen der Presse durch die Haupt-Computer-Regelungseinheit 52 einsetzen zu können.
  • Wenn der Druckvorgang beendet ist, können die Disketten für erneute Aufträge aufbewahrt werden und es kann eine exakte Wiederholung des Druckvorgangs erfolgen oder die Disketten können durch neue ersetzt werden oder gelöscht werden, ohne daß der gesamte Druckvorgang gelöscht werden muß, oder der Pressen- Speicher-Diskettenabschnitt kann umgearbeitet werden, wenn dies erforderlich ist.
  • In Figur 4 ist eine schematische Darstellung einer Laser- Druckstation ähnlich der in Figur 1 gezeigten dargestellt, wobei jedoch die Papierbahn W unter einer Walze 40 hindurchpassiert. Während die Walze in Gegenuhrzeigerrichtung rotiert, wird das Bild auf die fotoempfindliche Oberfläche der Walze bei 42 projiziert und Pulver wird bei 44 aufgebracht. Nachdem das Bild auf die Papierbahn W übertragen wurde, wird das Pulver bei 48 geschmolzen und bei 50 gekühlt, während unmittelbar danach das Bild auf der Walze bei 46 gelöscht wird.
  • Die Erfindung wurde im einzelnen im Zusammenhang mit dem Drucken an sich beschrieben. Dabei kann der computerisierte Vorgang dieser Erfindung auch verwendet werden, um Bar-Codes auf Formen in einfacher und effizienter Weise zu erzeugen.
  • Dabei können Walzen mittlerer Länge, wie sie hier offenbart sind, auch vorteilhaft für die Herstellung von anderen bahnorientierten Vorgängen verwendet werden, beispielsweise auf dem Gebiet des Publizierens, und für das Bedrucken von Tapeten. Bei der Herstellung von letzteren kann ein Verbraucherprodukt mit sich kontinuierlich änderndem Muster hergestellt werden, so daß kein Punkt in dem Raum ein sich wiederholendes Muster haben muß.
  • Es können viele zusätzliche Änderungen und Varianten im Rahmen der Erfindung vorgenommen werden, ohne dem Schutzumfang der nachfolgenden Ansprüche zu verlassen.

Claims (22)

1. Verfahren zum Bedrucken einer Papierbahn (W) eines kontinuierlichen Druckmaterials in einer Druckpresse mit folgenden Verfahrensschritten:
(a) Zuführen einer Papierbahn (W) eines kontinuierlichen Druckmaterials von einer Vorratsrolle (30) zu einer Druckstation (12);
(b) Projizieren eines sich ändernden Bildes auf eine Druckwalze (40) und Entwickeln des Bildes;
(c) Übertragen des entwickelten Bildes auf die Papierbahn in der Druckstation (12), während die Papierbahn (W) und die Druckwalze (40) sich aneinander vorbei bewegen, wobei die Länge des auf die Papierbahn aufgetragenen Bildes unabhängig von dem Durchmesser der Druckwalze ist;
(d) Löschen des Bildes von der Druckwalze (40) unmittelbar nach dem Verfahrensschritt (c);
gekennzeichnet durch den weiteren Verfahrens schritt
(e) Abtasten des auf die Papierbahn (W) übertragenen Bildes, um Abweichungen von einer vorbestimmten Bildgestaltung zu erfassen und um derartige Abweichungen zu kompensieren.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Verfahrensschritte (a) bis (d) zum Drucken bei einer Mehrzahl von Druckstationen durchgeführt werden, wobei bei jeder Druckstation der Druckvorgang in einer unterschiedlichen Farbe erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 2, wobei das Drucken in einer Mehrzahl von Druckstationen erfolgt, welche in Reihe angeordnet sind.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, wobei der Druckvorgang in einer der Druckstationen in schwarz erfolgt und in einer weiteren Druckstation in einer primären Farbe erfolgt, welche aus den Farben rot, grün oder blau ausgewählt ist.
5. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei Schritt (b) durch Projektion ausgehend von einer Lichtquelle (42) durchgeführt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, wobei der Schritt (b) durch Projektion ausgehend von mindestens einem Laser durchgeführt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, wobei der Verfahrensschritt (b) durch Projektion ausgehend von einer Mehrzahl von Lasern durchgeführt wird.
8. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Verfahrensschritt (b) das Projizieren eines Ladungsbildes auf eine fotoemfindlichen Oberfläche der Druckwalze enthält, und wobei das Verfahren weiter den Verfahrensschritt des Aufbringens von Toner auf das auf der fotoempfindlichen Oberfläche der Druckwalze (40) Ladungsbild enthält, und wobei bei dem Übertragungsschritt Toner auf die Papierbahn (W) des kontinuierlichen Druckmaterials entsprechend des Ladungsbildes aufgebracht wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, wobei weiter der Verfahrens schritt des Fixierens des Tonerbildes auf der Papierbahn (W) des kontinuierlichen Druckmaterials erfolgt.
10. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei weiter der Schritt des Überwachens der Dicke der Papierbahn vor der Durchführung des Verfahrensschritts (b) vorgesehen ist.
11. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei weiter der Verfahrens schritt des Schneidens der Papierbahn an vorbestimmten Stellen vorgesehen ist.
12. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei weiter der Verfahrens schritt des Perforierens der Papierbahn an vorbestimmten Stellen vorgesehen ist.
13. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Verfahrensschritte (a) bis (e) von einem Computerprogramm geregelt durchgeführt werden.
14. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei sich ständig ändernde, alphanumerische Zeichen-Daten gedruckt werden, um eine gewerbliches Druckerzeugnis herzustellen, wobei die Menge der alphanumerischen Daten unabhängig von dem Baumaß der Druckwalze ist.
15. Druckpresse zum Drucken eines sich ändernden Bildes auf eine Papierbahn (W) eines kontinuierlichen Druckmaterials, gekennzeichnet durch:
(a) Vorschubeinrichtungen (34, 38) zum Zuführen der Papierbahn (W) aus kontinuierlichem Druckmaterial von einer Vorratsrolle (30) zu einer Druckstation (12);
(b) eine Druckwalze (40) zum Aufnehmen des zu druckenden Bildes;
(c) Antriebseinrichtungen zum Antreiben der Druckwalze der Druckstation (12);
(d) Projektionseinrichtungen zum Projizieren des Bildes auf die Druckwalze (40) und Entwicklungseinrichtungen (44) zum Entwickeln des Bildes, wobei die Länge des auf die Papierbahn aufgetragenen Bildes unabhängig von dem Durchmesser der Druckwalze ist;
(e) Übertragungseinrichtungen zum Übertragen des entwickelten Bildes von der Druckwalze (40) auf die Papierbahn (W) in der Druckstation (12), während die Papierbahn (W) und die Druckwalze (40) sich aneinander vorbeibewegen; und
(f) Löscheinrichtungen (46) zum Löschen des Bildes von der Druckwalze (40) unmittelbar hinter der Druckstation, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckpresse weiter eine Abtasteinrichtung (16) zu Abtasten des auf die Papierbahn (W) übertragenen Bildes zum Erfassen von Abweichungen von einem vorbestimmten Design des Bildes aufweist, welches auf die Druckwalze (40) zu projizieren ist, und Einrichtungen aufweist, welche mit der Abtasteinrichtung (16) gekoppelt sind, um die Abweichungen zu kompensieren.
16. Druckpresse nach Anspruch 15, wobei die Druckwalze (40) dazu geeignet ist, in periodischen Zeitabständen entfernt zu werden.
17. Druckpresse nach Anspruch 15 oder Anspruch 16, wobei weiter ein Computer zum Regeln der Druckpresse vorgesehen ist.
18. Druckpresse nach einem der Ansprüche 15 bis 17 und eine Mehrzahl von Druckstationen aufweist, welche für das Bedrucken mit einer Mehrzahl von Farben geeignet sind.
19. Druckpresse nach einem der Ansprüche 15 bis 18 und weiter Einrichtungen (24) zum Schneiden der Papierbahn (W) des kontinuierlichen Druckmaterials aufweist.
20. Druckpresse nach einem der Ansprüche 15 bis 19, welche weiter Einrichtungen (14) zum Perforieren der Papierbahn (W) aus kontinuierlichem Druckmaterial an vorbestimmten Stellen aufweist.
21. Druckpresse nach einem der Ansprüche 15 bis 20, wobei die Projektionseinrichtungen (42) die Oberfläche der Druckwalze (40) mit einem Ladungsbild beschicken, welches dem zu druckenden Bild entspricht, und wobei die Entwicklungseinrichtungen (44) Auftrageinrichtungen zum Auftragen von Toner auf das Ladungsbild auf der Oberfläche aufweisen, und die Übertragungseinrichtungen den Toner auf die Papierbahn (W) zum Drucken übertragen, wobei die Druckwalze (40) und die Papierbahn (W) sich aneinander vorbeibewegen, wobei die Druckpresse weiter Fixiereinrichtungen (48, 50) zum Fixieren des Toners auf der Papierbahn (W) aufweist.
22. Druckpresse nach Anspruch 21, wobei die Löscheinrichtungen (46) eine Entladungseinrichtung zum Entladen des Ladungsbildes auf der Oberfläche der Druckwalze (40) aufweisen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4442411B4 (de) * 1994-11-29 2007-05-03 Heidelberger Druckmaschinen Ag Verfahren zur formenden Bearbeitung von Papier in einer Druckmaschine

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