DE69012685T2 - Verriegelungskonstruktion eines Griffes für das Schliessen und Öffnen einer Türe. - Google Patents

Verriegelungskonstruktion eines Griffes für das Schliessen und Öffnen einer Türe.

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DE69012685T2
DE69012685T2 DE1990612685 DE69012685T DE69012685T2 DE 69012685 T2 DE69012685 T2 DE 69012685T2 DE 1990612685 DE1990612685 DE 1990612685 DE 69012685 T DE69012685 T DE 69012685T DE 69012685 T2 DE69012685 T2 DE 69012685T2
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B13/00Devices preventing the key or the handle or both from being used
    • E05B13/002Devices preventing the key or the handle or both from being used locking the handle
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B83/00Vehicle locks specially adapted for particular types of wing or vehicle
    • E05B83/02Locks for railway freight-cars, freight containers or the like; Locks for the cargo compartments of commercial lorries, trucks or vans
    • E05B83/08Locks for railway freight-cars, freight containers or the like; Locks for the cargo compartments of commercial lorries, trucks or vans with elongated bars for actuating the fastening means
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Description

  • Diese Erfindung betrifft eine Verriegelungsvorrichtung eines Griffs zum Öffnen und Schließen einer Tür, wobei die Verriegelungsvorrichtung zum Halten des beim Öffnen und Schließen betätigten Griffs in einem gesperrten Zustand dient. Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf eine Verriegelungsvorrichtung für eine gelenkig an der Rückseite oder der Seite beispielsweise eines Transportfahrzeugs angebrachte und in der Weise ausgebildete doppelflügelige Tür, daß ein zu sperrender Griff zur Zeit des Schließvorgangs automatisch mit einem Verriegelungsglied der Verriegelungsvorrichtung in Eingriff kommt und durch manuelle Betätigung des Griffes während eines Öffnungsvorgangs leicht gegenüber dem Verriegelungsglied außer Eingriff werden kann.
  • Ein Griff zum Öffnen einer Tür (beispielsweise einer Autotür) kann, wie in der DE-A-802046 beschrieben ist, durch ein einen Riegel einschließendes Zylinderschloß in einer Schließposition arretiert werden. Eine weitere herkömmliche Verriegelungsvorrichtung für einen Griff zum Öffnen und Schließen einer Tür wird bei einer gelenkig befestigten Doppelflügeltür eines Transportfahrzeugs oder Seetransportbehälters verwendet. Der in der am 16. März 1970 unter der Nummer 19867 eingereichten US-Anmeldung offenbarte Stand der Technik wird nun als Beispiel für eine derartige Verriegelungsvorrichtung unter Bezugnahme auf die Figuren 23 und 24 beschrieben.
  • In Fig. 23 bezeichnet Bezugszeichen 1 eine an einer Öffnung an der Rückseite oder der Seite eines Transportfahrzeugs oder Seetransportbehälters befestigte schwenkbare Doppelflügeltür. Die schwenkbare Doppelflügeltür 1 ist über Gelenke 2 an einer seitlichen Säule 3 der Öffnung angebracht. Bezugszeichen 4 bezeichnet eine eine Verriegelungsvorrichtung bildende Verschlußstange. Die Stange 4 weist an ihren oberen und unteren Enden Nocken 5 auf und ist an dem Hauptkörper der Tür 1 so angebracht, daß sie gedreht werden kann. Als integraler Bestandteil der Verschlußstange 4 ist an dieser ein Griff 6 zum Drehen derselben um ihre Achse vorgesehen. Bezugszeichen 7 bezeichnet einen an oberen und unteren Rahmenteilen der Öffnung vorgesehenen Nockenhalter. Wenn die Tür 1 geöffnet wird, drehen sich die oberen und unteren Nocken 5, 5 der Verschlußstange 4, woraufhin die Nocken mit ihren jeweiligen Nockenhaltern 7 in Eingriff gelangen. Bezugszeichen 8 bezeichnet eine Verriegelungsvorrichtung zum Halten des sich in Übereinstimmung mit der Verschlußstange 4 drehenden Giffes 6 in einer horizontalen Lage und zum Verriegeln des Griffes zur Zeit des Schließvorgangs.
  • Fig. 24, die eine perspektivische Ansicht des durch den Pfeil XXIV in Fig. 23 gekennzeichneten Abschnitts ist, zeigt die Einzelheiten der Verriegelungsvorrichtung und des Griffes 6. Bei dieser bekannten Verriegelungsvorrichtung wird der Griff 6 durch eine an der schwenkbaren Doppelflügeltür starr befestigte Klammer oder Konsole 9 abgestützt und mit dieser in Eingriff gebracht. Ein nach oben und unten drehbarer Türverschlußriegel 10 weist einen einfachen Aufbau auf, wobei der Riegel 10 von oben mit dem Griff 6 in Eingriff gelangt, um dadurch ein Entfernen des Griffs aus der Konsole 9 zu verhindern. Bezugszeichen 11 bezeichnet in der Konsole 9 und dem Riegel 10 vorhandene konzentrische Bohrungen. Die Verriegelung wird durch Einsetzen des Schaftes eines Vorhängeschlosses 12 in die Bohrungen 11 erreicht.
  • Die so aufgebaute herkömmliche Verriegelungsvorrichtung 8 bringt einen schwierigen Öffnungs- und Schließvorgang mit sich. Insbesondere wird bei dem beim Entriegeln durchgeführten Vorgang
  • (1) das Vorhängeschloß 12 zuerst mittels eines Schlüssels aufgeschlossen;
  • (2) der Schaft des Vorhängeschlosses 12 aus den konzentrischen Bohrungen 11 der Konsole 9 und des Türverschlußriegels 10 herausgezogen;
  • (3) der Türverschlußriegel 10 im Uhrzeigersinn um einen Drehzapfen 13 geschwenkt; und
  • (4) der Griff 6 mit der Hand ein wenig nach oben bewegt und aus der durch die Zweipunkt-Strich-Linie angezeigten Stellung nach vorn gezogen, um die Verschlußstange 4 zu drehen und dadurch die Tür zu öffnen.
  • Obwohl die schwenkbare Doppelflügeltür 1 durch die Aufeinanderfolge der oben erwähnten Schritte (1) bis (4) geöffnet wird, sind diese Operationen schwierig durchzuführen, wenn der Benutzer eine Last trägt und diese nicht zuvor auf den Boden abgesetzt wird. Insbesondere können die Schritte (2) und (4) nicht mit nur einer Hand ausgeführt werden, und noch größere Schwierigkeiten sind im Falle regnerischen Wetters zu erwarten.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung umfaßt eine Verriegelungsvorrichtung für einen Griff, der beim Öffnen und Schließen einer Tür betätigt wird, wobei die Vorrichtung zwischen einer ersten Position, in der der Griff einer Öffnungsbewegung unterzogen werden kann, und einer zweiten Position, in der der Griff in einem gesperrten Zustand gehalten wird, bewegbar ist, eine an der Tür befestigte Basis; einen schwenkbar an der Basis befestigten und drehbar gelagerten Riegel; und Vorspannmittel zum Vorspannen des Riegels auf seine erste Position hin, in der der Griff freigegeben werden kann, und auf seine zweite Position hin, in der der Griff blockiert wird.
  • Die vorliegende Erfindung stellt eine Verriegelungsvorrichtung für einen eine Tür öffnenden und schließenden Griff zur Verfügung, bei der der Griff durch eine einzige Betätigung verriegelt und entriegelt werden kann.
  • Die vorliegende Erfindung kann außerdem eine Verriegelungsvorrichtung für einen eine Tür öffnenden und schließenden Griff bereitstellen, bei der die Griffposition bei geschlossener Tür formschlüssig fixiert ist, um es dadurch zu ermöglichen, Unfälle zu verhindern, wie zum Beispiel das Lösen den Riegels durch Vibration, wenn eine derartige Vibration auf den Griff einwirken sollte.
  • Die Verriegelungsvorrichtung kann mit Leichtigkeit manuell geöffnet werden. Wenn die Tür geschlossen ist, wird der Griff automatisch durch sein Einsetzen verriegelt.
  • Der Riegel kann Sperrmittel zum Halten des Griffes in einem Sperrzustand einschließen. Der Griff wird durch sein Einsetzen bzw. -fügen verriegelt, und zum Zweck der Aufrechterhaltung dieses Zustands kann ein Sperren vorgenommen werden.
  • Die Verriegelungsvorrichtung für einen Griff zum Öffnen und Schließen einer Tür gemäß der vorliegenden Erfindung ist derart ausgebildet, daß der Riegel, wenn der Griff verriegelt wird, in Verriegelungsrichtung geschwenkt und in der verriegelten Stellung lediglich durch Einsetzen des Griffes in eine Ausnehmung der Verriegelungsvorrichtung gehalten wird. Der Griff kann daher automatisch in den verriegelten Zustand gebracht werden. Wenn sich der Griff demgegenüber im unverriegelten Zustand befindet, wird das Verriegelungsglied in der offenen Position gehalten, und der Griff wird lediglich durch manuelles Drücken auf das untere Ende des Verriegelungsglieds zur Innenseite hin von einem nach innen gerichteten Vorsprung des Verriegelungsglieds freigegeben. Der Griff ist somit unverriegelt. Infolgedessen wird der Riegel des Griffes durch eine einzige Betätigung verriegelt und entriegelt, und die Tür kann mit Leichtigkeit geöffnet und geschlossen werden.
  • Es ist möglich, für die Basis der Verriegelungsvorrichtung nach der Erfindung ein Zylinderschloß in (in das Material) eingelassener Art vorzusehen, um einen Verlust des Schlosses, wie beim Stand der Technik möglich, zu vermeiden. Darüber hinaus kann die Vorspannvorrichtung kompakt ausgebildet sein, so daß sie zwischen der Basis und dem Verriegelungsglied der Verriegelungsvorrichtung untergebracht werden kann. Dadurch ist es möglich, die gesamte Verriegelungsvorrichtung in geringer Größe und mit geringem Gewicht auszubilden.
  • Des weiteren ist bei der Verriegelungsvorrichtung nach der vorliegenden Erfindung die Rückseite der Basis eben ausgebildet, so daß zur richtigen Befestigung der Vorrichtung an der Tür keine andere spanende Bearbeitung im Hinblick auf die Tür erforderlich ist als die für die Bohrlöcher der Montagebolzen. Das Befestigen ist infolgedessen sehr einfach.
  • Weiterhin ist die Vorspannvorrichtung bei der Verriegelungsvorrichtung nach der vorliegenden Erfindung so ausgebildet, daß sie sowohl in der Öffnungsrichtung als auch in der Blockier- bzw. Schließrichtung wirkt. Infolgedessen wird der Riegel in einer Position zum Öffnen des Griffs gehalten, wenn die Tür geöffnet wird. Wenn die Griffposition bei geschlossener Tür einmal festgelegt ist, wird der Verriegelungszustand mit Sicherheit aufrechterhalten, und selbst wenn der Griff einer Vibration unterworfen ist, wird sich die Tür mit absoluter Sicherheit nicht öffnen. Dementsprechend dient die Vorrichtung bei der Handhabung des Griffes zum Zwecke des Öffnens und Schließens der Tür als äußerst sichere Verriegelungsvorrichtung.
  • Fig. 1 ist eine Vorderansicht, die eine erste Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung darstellt;
  • Fig. 2 ist eine Schnittansicht entlang der Linie II-II in Fig. 1;
  • Fig. 3 ist eine Draufsicht auf eine Basis 20 nach Fig. 1;
  • Fig. 4 ist eine Schnittansicht längs der Linie IV-IV in Fig. 3;
  • Fig. 5 ist eine Schnittansicht, die einen Riegel 30 zeigt;
  • Fig. 6 ist eine Schnittansicht längs der Linie VI-VI in Fig. 1, die den an der Basis 20 schwenkbar befestigten Riegel 30 zeigt;
  • Fig. 7 ist eine Schnittansicht, die eine Vorspanneinrichtung 40 zum Vorspannen des schwenkbar an der Basis befestigten Riegels darstellt;
  • Fig. 8 ist eine Schnittansicht, die einen die Vorspanneinrichtung 40 bildenden Stiftsitz darstellt;
  • Fig. 9 ist eine erläuternde Ansicht, die die Wirkung der Vorspannvorrichtung 40 zeigt;
  • Fig. 10 ist eine Schnittansicht, die eine mit einer anderen Vorspanneinrichtung ausgerüstete Ausführungsform der Erfindung wiedergibt;
  • Fig. 11 ist eine Schnittansicht, die eine mit einer noch anderen Vorspanneinrichtung ausgestattete Ausführungsform der Erfindung zeigt;
  • Fig. 12a und 12b sind Ansichten zur Beschreibung der Funktion der Vorrichtung gemäß der ersten Ausführungsform;
  • Fig. 13 ist eine Vorderansicht, die eine zweite Ausführungsform einer Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung darstellt;
  • Fig. 14 ist eine Schnittansicht entlang der Linie XIV-XIV in Fig. 13;
  • Fig. 15 ist eine Draufsicht auf ein Sperrmittel;
  • Fig. 16 ist eine Ansicht zur Beschreibung der Arbeitsweise eines an einem Nebenarm 53b in Fig. 15 befestigten Stiftes;
  • Fig. 17 ist eine Schnittansicht, die einen Teil einer Spindel 54 nach Fig. 15 zeigt;
  • Fig. 18 ist eine Schnittansicht längs der Linie XVIII-XVIII in Fig. 17;
  • Fig. 19 ist ein Schaltplan für einen Schaltkreis zum Antreiben eines Solenoids nach Fig. 15;
  • Fig.20(a) u.20(b) sind Ansichten zur Beschreibung der Funktion der Vorrichtung nach der zweiten Ausführungsform;
  • Fig. 21 ist eine Schnittansicht, die eine mit einer anderen Vorspannvorrichtung ausgerüstete Ausführungsform der Erfindung wiedergibt;
  • Fig. 22 ist eine Schnittansicht einer Ausführungsform der Erfindung, die mit einer noch anderen Vorspannvorrichtung ausgestattet ist;
  • Fig. 23 ist eine Vorderansicht einer bekannten schwenkbaren Doppelflügeltür; und
  • Fig. 24 ist eine Ansicht, die Einzelheiten eines durch den Pfeil XXIV in Fig. 23 gezeigten Abschnitts darstellt.
  • Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden nun mit Bezug auf die Zeichnungen näher beschrieben.
  • Die Grundbauelemente der Verriegelungsvorrichtung nach der vorliegenden Erfindung, dargestellt in den Figuren 1 und 2, sind vier Bauteile, nämlich eine Basis 20, ein mit der Basis 20 zusammenwirkendes Verriegelungsglied 30, eine zum Vorspannen des Verriegelungsglieds 30 dienende Vorspanneinrichtung 40 zum Halten des Verriegelungsglieds in einer Offenstellung und einer Schließstellung und ein Sperrmittel (Schließmittel) 50 - das ausgebildet ist, um erforderlichenfalls angebracht zu werden - zum Halten des Verriegelungsglieds 30 in der Schließ- bzw. Sperrstellung.
  • Fig. 3 ist eine Draufsicht auf die in Fig. 1 gezeigte Basis 20. Die Basis hat hier eine ebene Gestalt in Form eines Bootes, dessen zentraler Abschnitt mit einer Öffnung 21 zur Befestigung des Verriegelungsglieds 30 versehen ist. Die Basis 20 ist über Schrauben 23, die von der Innenseite der Tür 1 eingesetzt und durch in an der Unterseite der Basis an vier Stellen von dieser vorgesehene Montagevorsprüngen 22 gebildete Schraubenbohrungen geführt sind, fest an dem Türhauptkörper befestigt.
  • Fig. 4 ist eine Schnittansicht entlang der Linie IV-IV in Fig. 3. Ein Paar linker und rechter Griffhalter 24 sind an der Oberseite der Basis 20 vorgesehen. Die beiden Griffhalter 24 ragen in einem Abstand t in der Weise von dem Hauptkörper 25 nach oben, daß ein Griff 6 von oben eingeführt werden kann. Zwischen den Griffhaltern 24 und dem Hauptkörper 25 ist eine Ausnehmung 24a zum Einführen des Griffes gebildet.
  • Der untere Abschnitt der Basis 20 ist geringfügig tiefer als die Griffhalter 24, und dieser Abschnitt ist beispielsweise mit einer Zylinderschloß-Montagebohrung 50a zum Anbringen des Sperrmittels 50 versehen.
  • Fig. 5 ist eine Schnittansicht, die das Verriegelungsglied 30 darstellt, und Fig. 6 ist eine Schnittansicht entlang der Linie VI-VI in Fig. 1, die den schwenkbar an der Basis 20 befestigten Riegel 30 zeigt. Das Verriegelungsglied 30 ist mit einem Paar Bohrungen 26a zum Anbringen der Gelenkbolzen 26, die an dem Verriegelungsglied 30 im wesentlichen in dessen zentralen Bereich angebracht sind, versehen. Über die Gelenkbolzen, die als Mittelpunkt der Drehbewegung dienen, ist das Verriegelungsglied 30 schwenkbar an der Basis 20 angebracht und gelagert, um geschwenkt werden zu können.
  • Das Verriegelungsglied 30 hat eine solche Querabmessung, daß es zwischen das Paar linker und rechter Griffhalter 24 eingefügt werden kann, und ist an den Griffhaltern 24 über die Gelenkbolzen 26 angebracht. Das Verriegelungsglied 30 hat in einer Position geringfügig unter der von dessem oberem Ende einen nach innen gerichteten Vorsprung 31, der von den Griffhaltern 24 nach oben übersteht, um den Griff zu umfassen und eine C-förmige Ausnehmung zu bilden. Ein Stift 41 mit einem halbkugelförmigen Kopf zur Abstützung des oberen Abschnitts der unten beschriebenen Vorspanneinrichtung 40 ist am Verriegelungsglied 30 in einem Abschnitt desselben unterhalb der Position der Gelenkbolzen 26 angebracht.
  • Fig. 7 ist eine Schnittansicht, die die Vorspanneinrichtung 40 zum Vorspannen des an der Basis schwenkbar angebrachten Riegels zeigt. Die Vorspanneinrichtung 40 ist an einem vorstehenden Abschnitt 27 an der Unterseite der Basis 20 über einen Stift 42, der einen halbkugelförmigen Kopf 42 zur Abstützung des unteren Teils der Vorspanneinrichtung hat, angebracht. Bezugszeichen 43 bezeichnet einen Stiftsitz (Fig. 8), der eine in dessen einem Ende in axialer Richtung vorgesehene schalenförmige Vertiefung 44 aufweist. Dieses Ende jeden Stiftsitzes ist mit einem die Vertiefung 44 umgebenden Federsitzflansch 45 ausgebildet. Die Stiftsitze 43 sind mit den Enden zueinander zwischen den halbkugelförmigen Köpfen der Stifte 41, 42 mit ihren vertieften Abschnitten gegenüberliegend voneinander abgewandt angebracht, und die Köpfe der Stifte 41, 42 sind in die Vertiefungen 44 der Stiftsitze 43, 43 eingepaßt. Bezugszeichen 46 bezeichnet eine zwischen den Federsitzflanschen 45, 45 der oberen und unteren Stiftsitze 43, 43 beaufschlagte Feder.
  • Fig. 9 ist eine erläuternde Ansicht, die die Wirkung der Vorspanneinrichtung 40 veranschaulicht. Wenn das Zentrum des oberen Stiftes 41 in einer Stellung O&sub1; links von einer geraden Linie X-X' liegt, die das Zentrum des Stiftes 42 und das Zentrum O des als Rotationsmittelpunkt des Verriegelungsglieds dienenden Gelenkbolzens 26 verbindet, wird das Verriegelungsglied in Schließrichtung vorgespannt, nämlich in einer Richtung, die den Griff festhält. Wenn sich die Mitte des Stiftes 41 in einer Position O&sub2; rechts von der geraden Linie X-X' befindet, wird das Verriegelungsglied in einer Richtung vorgespannt, die den Griff öffnet. Die Vorspanneinrichtung 40 ist dadurch gekennzeichnet, daß sie in effektiver Weise in einem Fall wirksam ist, in dem ein Abstand E zwischen dem Mittelpunkt O&sub3; des Stiftes 42 und dem Rotationszentrum O des Verriegelungsglieds 30 sehr klein ist.
  • Das Sperrmittel 50 umfaßt ein Zylinderschloß 51 und ein Z- förmiges, durch das Zylinderschloß schwenkbares Schließstück 52. Das Schließstück 52 kann von einer Art sein, bei der eine Zunge in den Schloßhauptkörper eingelassen ist. Das Schließstück 52 hat ein oberes Ende, das durch einen in einer Zwischenverstärkungsrippe 28 der Basis 20 vorgesehenen Schlitz 29 geführt ist. Normalerweise befindet sich das Schließstück 52 in Berührungskontakt mit der Innenseitenfläche des Verriegelungsgliedes 30 an dessen unterem Ende. Während eines Entriegelungsvorgangs wird das Schließstück 52 gedreht und nimmt einen Zustand ein, bei dem der untere Abschnitt des Verriegelungsgliedes 30 durch einen Finger nach innen gedrückt werden kann.
  • Das Sperrmittel 50 ist somit zum Zwecke des Verriegelns des Verriegelungsgliedes 30 angebracht. Es kann jedoch eine Anordnung gewählt werden, bei der das Sperrmittel 50 nicht angebracht ist und die Verriegelungsvorrichtung allein als ein Griffsitz verwendet wird. In einem derartigen Fall würde an der in der Basis 20 vorgesehenen Montagebohrung 50a für das Zylinderschloß eine geeignete Abdeckung (nicht dargestellt) angebracht werden, um dadurch die Bohrung abzudecken, oder die Basis 20 würde von Beginn an nicht mit der Bohrung 50a ausgestattet werden. Falls eine derartige Anordnung gewählt wird, kann die Verriegelungsvorrichtung als ein Griffsitz für die Tür eines Lieferfahrzeugs benutzt werden.
  • Die Figuren 10 und 11 stellen andere Beispiele für die in der Verriegelungsvorrichtung vorgesehene Vorspanneinrichtung dar. In Fig. 10 sind ein Stift 41', der an der Seite des Verriegelungsgliedes 30 in einer von dem Gelenkbolzen 26 versetzten Position vorgesehen ist, und ein auf der Seite der Basis 20 vorgesehener Stift 42' durch eine Schraubenfeder 46' verbunden. Wenn das Verriegelungsglied 30 sich in dem durch die Zweipunkt-Strich-Linie angedeuteten Öffnungszustand befindet, befindet sich die Mittellinie der Schraubenfeder 46' auf der linken Seite einer den Gelenkbolzen 26 und den Stift 42' verbindenden Linie. Wenn der Griff 6 dann vom oberen Teil der Zeichnung gegen das Verriegelungsglied 30 stößt, bewegt sich die Mittellinie der Schraubenfeder 46' zur rechten Seite der den Gelenkbolzen 26 und den Stift 42' verbindenden Linie, und das Verriegelungsglied 30 wird zum Zweck seiner Halterung in der durch die durchgezogenen Linien in Fig. 10 angedeuteten Verriegelungsposition einer Vorspannkraft unterworfen.
  • In Fig. 11 ist die Feder für die Vorspanneinrichtung eine Blattfeder 46", die ein oberes, an einem Stift 41" auf der Seite des Verriegelungsgliedes 30 angebrachtes Ende und ein unteres, an einem Stift 42" an der Basis 20 angebrachtes Ende aufweist. Wenn die Blattfeder 46" in der in Fig. 11 dargestellten Position ist, wird auf das Verriegelungsglied in der Öffnungsrichtung eingewirkt (die durch die ausgezogenen Linien angezeigte Position). Wenn das Verriegelungsglied 30 in Richtung des Pfeils gedrückt wird, wird der das obere Ende der Blattfeder 46" stützende Stift 41" zur rechten Seite einer den Gelenkbolzen 26 und den Stift 42" verbindenden Linie bewegt. Das Verriegelungsglied 30 wird infolgedessen vorgespannt, um in der durch die Zweipunkt-Strich-Linie dargestellten offenen Position gehalten zu werden.
  • (Funktionsweise)
  • Um die in Fig. 12(a) verriegelt dargestellte schwenkbare Doppelflügeltür 1 zu öffnen, wird nach dem nachfolgenden Arbeitsablauf vorgegangen:
  • 1) Ein Schlüssel 53 wird in das Zylinderschloß 51 eingeführt, und das Schließstück 52 wird gedreht, um ein Entriegeln zu bewirken, wodurch das Schließstück 52 außer Eingriff mit dem Verriegelungsglied 30 gebracht wird.
  • 2) Unterhalb des als Drehpunkt dienenden Gelenkbolzens 26 wird an der Stelle des Pfeils in Fig. 12(a) auf den unteren Teil des Verriegelungsgliedes gedrückt, oder es wird am oberen Ende des Verriegelungsgliedes 30 gezogen. Wenn das passiert ist, wird die Vorspanneinrichtung 40 veranlaßt, in der Öffnungsrichtung zu wirken, so daß das Verriegelungsglied 30 in der Offenstellung gehalten wird.
  • 3) Das Verriegelungsglied 30 wird, wie in Fig. 12(b) dargestellt ist, geöffnet.
  • 4) Der Griff 6 wird von Hand ergriffen, angehoben und dann nach vorn gezogen, worauf die Nocken 5, 5 an den oberen und unteren Enden der Verschlußstange 4 von den Nockenhaltern 7 getrennt werden.
  • 5) Die rechte Seite und danach die linke Seite der Tür 1 werden geöffnet.
  • Der Arbeitablauf zum Schließen der schwenkbaren Doppelflügeltür 1 ist folgender:
  • 1) Die linke Seite der Tür 1 wird geschlossen.
  • 2) Die rechte Seite der Tür 1 wird geschlossen, und die Nocken 5, 5 an beiden Enden der Verschlußstange 4 werden mit den Nockenhaltern 7, 7 in Eingriff gebracht.
  • 3) Der Griff 6 wird ergriffen, leicht aus seiner horizontalen Stellung angehoben und dann in die Ausnehmung 24a des Verriegelungsgliedes 30 gedrückt.
  • 4) Die Unterseitenfläche des Griffes 6 wird dazu gebracht, auf die untere Fläche 30b [Fig. 12(b)] der C- förmigen Ausnehmung 30a des Verriegelungsgliedes 30 aufzuschlagen, wodurch das Verriegelungsglied 30 im Uhrzeigersinn um den als Zentrum der Drehbewegung dienenden Gelenkbolzen geschwenkt wird. Zu diesem Zeitpunkt wird die Vorspanneinrichtung, wie in Fig. 12(a) gezeigt ist, auf die linke Seite bewegt, um den Griff in der verriegelten Stellung zu halten.
  • 5) Der Schlüssel wird in das Zylinderschloß 51 eingeführt und gedreht, um dadurch das Schließstück 52 und die Unterseitenfläche des Verriegelungsgliedes 30 zum Zweck des Verriegelns in Eingriff zu bringen.
  • 6) Wenn das Verriegeln durch das Zylinderschloß nicht erforderlich ist, bleiben das Schließstück 52 und das Verriegelungsglied 30 außer Eingriff.
  • Eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird anschließend anhand der Figuren 13 bis 19 beschrieben.
  • Die Vorrichtung gemäß der zweiten Ausführungsform hat den gleichen Grundaufbau wie die in den Figuren 1 und 2 gezeigte Vorrichtung nach der ersten Ausführungsform der Erfindung. Das heißt, die Basis 20, das mit der Basis 20 zusammenwirkende Verriegelungsglied 30 und die Vorspanneinrichtung 40 zum Vorspannen des Verriegelungsgliedes 30 zu dessen Halterung in einer offenen Position und in einer Verriegelungsposition sind die gleichen wie die zuvor beschriebenen, und diese Bauelemente werden durch gleiche Bezugszeichen gekennzeichnet. Nur das Sperrmittel 50' zur Halterung des Riegels 30 in der verriegelten Position weicht, wie aus Fig. 14 deutlich wird, von dem Verriegelungsmittel der ersten Ausführungsform ab.
  • Fig. 14 ist eine Schnittansicht entlang der Linie XIV-XIV in Fig. 13. Das Sperrmittel 50' umfaßt das Zylinderschloß 51, eine durch Einführen eines Schlüssels (nicht dargestellt) in das Schloß über einen Nocken 52 gedrehte T-förmige Hebelvorrichtung 53 und eine zum Einwirken auf das Verriegelungsglied 30 in einer blockierenden Richtung mit der Hebeleinrichtung wirkverbundene Treibspindel 54.
  • Fig. 15 ist eine Draufsicht auf das Sperrmittel 50', das so ausgebildet ist, daß der durch das Zylinderschloß 51 gedrehte Nocken 52 das Zurückziehen der Treibspindel 54 über die T- förmige Hebeleinrichtung verhindert und sie in der vorstehenden Position hält. Die T-förmige Hebeleinrichtung 53 umfaßt einen Hauptarm 53a und einen mit dem Arm 53a integrierten Nebenarm 53b. Ein Ende des Hauptarms 53a ist über einen Gelenkbolzen 56 schwenkbar an einer an der Basis 20 befestigten Rückplatte 55 gehalten. Der Nebenarm 53b weist einen Endabschnitt auf, an dem ein Stift 57 fest vorgesehen ist. Wenn der Nocken mit dem Stift 57 in Eingriff kommt, wird letzterer entlang einem in der Rückplatte 55 vorgesehenen, bogenförmigen Schlitz 58 verschwenkt.
  • Fig. 16 ist eine Ansicht zur Beschreibung der Funktion des an dem Nebenarm 53b nach Fig. 15 befestigten Stiftes. Bezugszeichen 60 bezeichnet ein Detektorelement zur Feststellung, ob sich die T-förmige Hebeleinrichtung 53 in der Position zum Halten der Treibspindel 54 in der hervorstehenden Position befindet. Das Detektorelement 60 bildet einen Kontaktmechanismus für ein Leuchtanzeigemittel, wie eine Lampe, die nach Empfang der auf dem Detektionsvorgang basierenden Ergebnisse der Detektion eine Anzeige abgibt. Das Detektorelement 60 stellt her oder unterbricht den Kontakt zu einem anderen, im mittleren Bereich des Nebenarms 53b fest eingesetzten Stift 59, um dadurch die Schwenkbewegung der T-förmigen Hebeleinrichtung 53 festzustellen.
  • Eine Stange 62 eines Solenoids 61 ist mit dem Hauptarm 53a der T-förmigen Hebeleinrichtung 53 verbunden.
  • Fig. 17 ist eine Schnittansicht eines Teils der Spindel 54 nach Fig. 15, und Fig. 18 ist eine Schnittansicht entlang der Linie XVIII-XVII in Fig. 17. Die Treibspindel 54 wird innerhalb einer an der Rückplatte 55 starr befestigten Haltebuchse 63 gleitend aufgenommen, und in der Buchse 63 ist am hinteren Ende derselben eine Feder 64 untergebracht, um die Spindel 54 zu jeder Zeit in der vorspringenden Richtung vorzuspannen. Die Seitenfläche der Haltebuchse 63 ist, wie in Fig. 18 dargestellt ist, mit einem Schlitz 65 versehen. Durch Eingriff des Hauptarms 53a mit dem Schlitz 65 wird das Zurückfahren der Spindel 54 verhindert, und letztere wird in der vorspringenden Position gehalten.
  • Insbesondere wenn das Solenoid 61 nicht erregt ist, befindet sich ein Abschnitt des Hauptarms 53a der T-förmigen Hebeleinrichtung 53 in Eingriff mit dem Schlitz 65 in der Haltebuchse 63, um dadurch die Spindel 54 am Zurückweichen in die Haltebuchse 63 zu hindern. Unter diesen Bedingungen befindet sich das Verriegelungsglied 30 im gesperrten Zustand, und die Vorspanneinrichtung 40 wirkt auch in der Verriegelungsrichtung.
  • Fig. 19 ist ein Schaltschema einer Schaltung zum Antreiben des Solenoids 61 nach Fig. 15. Die Schaltung zum Betreiben des Solenoids 61 bildet einen elektronischen Steuerkreis zum Verschwenken der T-förmigen Hebeleinrichtung 53 unabhängig vom Zylinderschloß 51.
  • Wenn ein an einer entfernten Stelle vorgesehener Schalter 66 betätigt wird, wird das Solenoid 61 erregt. Infolgedessen wird die Stange 62 in das Solenoid 61 gezogen, um dadurch an dem Hauptarm 53a zu ziehen, so daß der Hauptarm 53a und der Schlitz 65 der Haltebuchse 63 außer Eingriff gebracht werden. Im Ergebnis dessen wird die Spindel 54 freigegeben, so daß das Verrriegelungsglied in die Öffnungsrichtung bewegt werden kann. Die Spindel 54 gelangt mit anderen Worten in einen Zustand, bei dem sie zurückgefahren werden kann.
  • Der in den zentralen Abschnitt des Nebenarms 53b der T-förmigen Hebeleinrichtung eingesetzte Stift 59 befindet sich mit dem Detektorelement 60 in Eingriff. Wenn das Solenoid 61 erregt wird, so daß die T-förmige Hebeleinrichtung 53 um den Gelenkbolzen 56 schwenkt und sich von der Haltebuchse 63 trennt, nämlich wenn das Verriegelungsglied 30 einen Zustand annimmt, in dem es geöffnet werden kann, wird ein das Öffnen erlaubendes Signal zu der entfernten Stelle, zum Beispiel zum Fahrgastraum eines Lieferfahrzeugs, gesendet.
  • Wenn demgemäß der Griff 6 zum Öffnen der Tür gehandhabt wird, wird das Solenoid 61 über einen entfernten Schalter 66 erregt. Infolgedessen wird ein Abschnitt des Hauptarms 53a der T-förmigen Hebeleinrichtung 53 aus dem Schliltz 65 der Haltebuchse 63 herausgezogen, so daß die Spindel 54 entgegen der Kraft der Feder 64 zurückgefahren werden kann. Unter diesen Bedingungen kann das Verriegelungsglied 30 entriegelt werden.
  • Es kann eine Anordnung gewählt werden, bei der das Solenoid 61 mit einem Zeitgeber (nicht dargestellt) zur Festlegung der Erregungszeit des Solenoids 61 kombiniert ist, um dadurch zu ermöglichen, daß das Solenoid, nachdem es für eine bestimmte Zeitdauer (zum Beispiel 20 Sekunden) erregt wurde, automatisch abgeschaltet wird. Falls eine derartige Anordnung verwendet wird, wird ein Abschnitt des Hauptarms 53a der T-förmigen Hebeleinrichtung 53 wieder 20 Sekunden nach Erregung des Solenoids 61 in den Schlitz der Haltebuchse 63 eingefügt. Dementsprechend wird, selbst wenn der Benutzer vergißt, den Griff 6 zu betätigen, und das Fahrzeug verläßt, nachdem er den entfernten Schalter 66 eingeschaltet hat, das Verriegelungsglied 30 automatisch verriegelt, und es besteht keine Gefahr der Entriegelung der Tür durch eine andere Person.
  • Das Zylinderschloß 51 ist in einem Fall vorteilhaft, bei dem die Tür sehr oft geöffnet und geschlossen wird. Um der Bedienung willen oder wenn keine Energie vorhanden ist oder eine Funktionsstörung im elektrischen Stromkreis besteht, wird dementsprechend das Zylinderschloß 51 in der Weise angeordnet, daß der Nocken 52 des Zylinderschlosses 51 und der Stift 57 der T-förmigen Hebeleinrichtung 53 zu dieser Zeit keinen Kontakt haben.
  • Die Figuren 20(a) und 20(b) sind Ansichten zur Beschreibung der Funktion der Vorrichtung gemäß der zweiten Ausführungsform. Um - nachdem die schwenkbare Doppelflügeltür 1 geschlossen wurde - das Verriegeln, wie in Fig. 20(b) dargestellt, zu bewirken, findet der folgende Ablauf statt:
  • Zunächst wird der Griff 6 in die Ausnehmung der Basis 20 fallengelassen, worauf der Griff nach unten gegen die Unterfläche 30b der C-förmigen Ausnehmung 30a des Verriegelungsgliedes 30 gedrückt wird. Danach schwenkt das Verriegelungsglied 30 im Uhrzeigersinn um den Gelenkbolzen 26, wobei zu diesem Zeitpunkt auch die Vorspanneinrichtung 40 reversiert, und gleichzeitig wird die Spindel 54 im Innern der Haltebuchse 63 durch die Vorspannkraft der Feder 64 herausgedrückt. Im Ergebnis dessen gleitet der Hauptarm 53a der T-förmigen Hebeleinrichtung auf der Seitenfläche der Spindel 54, und das Verriegelungsglied 30 nimmt eine Position ein, bei der der Griff 6 gesperrt ist, worauf der Hauptarm 53a in den Schlitz 65 der Haltebuchse 63 eingeführt wird. Das Verriegelungsglied 30 ist daher in einem Zustand verriegelt, in dem der Griff 6 in der C-förmigen Ausnehmung 30a gehalten wird.
  • Der Schlüssel wird in das Zylinderschloß 51 eingeführt und gedreht, wodurch der Stift 57 an der Spitze des Nebenarms 53 und der Nocken 52 in Eingriff sind und der letztere geschwenkt wird, um ein Öffnen des Verriegelungsglieds 30 zu ermöglichen.
  • Wenn normalerweise gewünscht wird, die Tür zu verriegeln und zu entriegeln, wie wenn die Tür oft geöffnet und geschlossen wird, so wird - ohne Eingriff des Nockens 52 mit dem Stift 57 des Nebenarms 53b der T-förmigen Hebeleinrichtung 53, insbesondere ohne Ausführung eines elektrischen Betriebs - der Schlüssel eingeführt, der Nocken 52 mit dem Stift 57 in Eingriff gebracht und der Nebenarm 53b entgegen dem Uhrzeigersinn um seinen Gelenkbolzen geschwenkt. Wenn das durchgeführt ist, schwenkt auch der in den Schlitz 65 der Haltebuchse 63 eingeführte Hauptarm 53a des T-förmigen Hebels, so daß die Spindel 54 im Innern der Haltebuchse 63 freigegeben wird.
  • Die Figuren 21 und 22 geben andere Ausführungsformen der in der Verriegelungsvorrichtung vorgesehenen Vorspannvorrichtung wieder. Diese entsprechen den Vorrichtungen nach den Figuren 10 und 11.
  • Als nächstes wird, um die Unterschiede zu der Vorrichtung nach der ersten Ausführungsform hervorzuheben, der Ablauf der Handhabung des Verriegelungsgliedes 30 beschrieben, wenn das Sperrmittel 50' als elektrisches Schloß verwendet wird.
  • Um ausgehend vom geschlossenen Zustand die schwenkbare Doppelflügeltür zu öffnen, wird zuerst folgender Arbeitsablauf durchgeführt:
  • 1) Der in einer vorbestimmten Position vorgesehene Schalter 66 wird betätigt.
  • 2) Der Hauptarm 53a der T-förmigen Hebeleinrichtung 53 wird von dem Schlitz 65 der Haltebuchse 63 getrennt.
  • 3) Es wird auf den unteren Teil der Verriegelungsgliedes 30 gedrückt, woraufhin das Verriegelungsglied 30 entgegen dem Uhrzeigersinn um den Gelenkbolzen 26 schwenkt. Die Vorspanneinrichtung 40 hält das Verriegelungsglied 30 zu diesem Zeitpunkt in der gespannten Position.
  • 4) Der Griff 6 wird ergriffen, angehoben und nach vorn gezogen, woraufhin die oberen und unteren Nocken 5, 5 der Verschlußstange 4 schwenken und die Nockenhalter 7 entriegelt werden.
  • 5) Die Tür wird geöffnet.
  • Um die Tür zu schließen und zu verriegeln, findet folgender Arbeitsablauf statt:
  • 1) Die Tür wird geschlossen.
  • 2) Der Griff 6 wird in die Nähe der Türplatte gebracht, während die am oberen und unteren Ende der Verschlußstange 4 angebrachten Nocken 5 mit den Nockenhaltern 7 in Eingriff gebracht werden.
  • 3) Der Griff 6 wird von einer Stelle oberhalb der Verriegelungseinrichtung 30 abgesenkt und in die Ausnehmung 24a der Verriegelungsvorrichtung eingesetzt.
  • 4) Wenn das durchgeführt ist, schwenkt das Verriegelungsglied 30 im Uhrzeigersinn um den Gelenkbolzen 26, und der Griff 6 wird, indem er umfaßt wird, gehalten. Zu diesem zeitpunkt bewegt sich die Vorspanneinrichtung 40, so daß die Vorspannrichtung von der Öffnungsrichtung in die Schließrichtung wechselt.
  • 5) Da ein Abschnitt des Hauptarms der T-förmigen Hebeleinrichtung 53 in den Schlitz 65 der Haltebuchse 63 eingeführt wird, kann sich die Spindel im Innern der Haltebuchse 63 nicht rückwärts bewegen. Das Verriegelungsglied 30 ist mit anderen Worten in der verriegelten Position fixiert.
  • Wenn die Tür häufig geöffnet und geschlossen werden muß, wird der Schlüssel in das Zylinderschloß 51 eingeführt und im Uhrzeigersinn gedreht, woraufhin der Nocken 52 des Zylinders und der Stift 57 in Eingriff gebracht werden, um den Nebenarm 53b der T-förmigen Hebeleinrichtung entgegen dem Uhrzeigersinn zu schwenken und den Abschnitt des Hauptarms 53a von dem Schlitz 65 der Haltebuchse 63 zu trennen. Da diese Position erhalten bleibt, kann sich die Spindel 54 innerhalb der Haltebuchse 63 frei bewegen.
  • Bei geöffnetem Griff 6 reicht es aus, wenn per Hand auf das untere Ende des Verriegelungsgliedes 30 gedrückt wird. Wenn der Griff 6 verriegelt werden soll, wird er an einer Stelle fallengelassen, in die er von oben fällt, um die Verriegelung zu erreichen.
  • Die zweite Ausführung der Vorrichtung, die einen Aufbau aufweist, bei dem elektrisch von einer entfernten Stelle und durch eine manuelle Betätigung verriegelt werden kann, ist daher derart ausgebildet, daß das Verriegeln entweder durch Wahl eines Schlüssels oder eines elektrischen Schalters vorgenommen werden kann. Die Vorrichtung ist daher für die Anwendung für ein Lieferfahrzeug gut geeignet.
  • In den vorhergehenden Ausführungen wurde eine Verriegelungsvorrichtung eines Verschlußstangengriffes für eine verschwenkbare Doppelflügeltür eines Lieferfahrzeugs beschrieben. Die Erfindung ist jedoch nicht auf eine derartige Anordnung beschränkt, sondern kann bei einer Verriegelungsvorrichtung für die Türen eines Tors, für große und kleine Behälter usw. angewendet werden.

Claims (8)

1. Eine Verriegelungsvorrichtung für einen Griff, der beim Öffnen und Schließen einer Tür betätigt wird, wobei die Vorrichtung zwischen einer ersten Position, in der der Griff einer Öffnungsbewegung unterzogen werden kann, und einer zweiten Position, in der der Griff in einem gesperrten Zustand gehalten wird, bewegbar ist, und wobei die Vorrichtung eine an der Tür befestigte Basis (20) und einen schwenkbar gehaltenen Riegel umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel schwenkbar an der Basis (20) angelenkt ist, und daß ein Vorspannmittel (40) zum Vorspannen des Riegels auf seine erste Position hin, in der der Griff freigegeben werden kann, und auf seine zweite Position hin, in der der Griff blockiert wird, vorgesehen ist
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der der Riegel (30) Sperrmittel (50) zum Sperren des Griffs (6) aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, bei der die Basis umfaßt: einen Grundkörper; einen Montagevorsprung zum Anbringen des Grundkörpers auf einem Hauptteil der Tür; ein Paar auf einer Oberfläche des Grundkörpers vorgesehener Griffhalter (24), die ausgebildet sind,
um eine Ausnehmung (24a) zum Einführen des Griffes einzuschließen; eine in einem unteren Abschnitt des Grundkörpers vorgesehene Schloßbefestigungsbohrung (50a) zur Anbringung der Sperrmittel (50) für den Riegel (30); und eine in einem mittleren Abschnitt der Basis vorgesehene Stütze (27) in einer Position unter der eines Gelenkbolzens (26), der den Riegel drehbar an den Griffhaltern abstützt, wobei die Stütze ein Ende des Vorspannmittels (40) trägt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, bei der der Riegel (30) ein Verriegelungsglied, dessen Querabmessung sein Einfügen zwischen die Griffhalter (24) der Basis (20) erlaubt, wobei das Verriegelungsglied über einen Gelenkbolzen (26) nach oben und unten schwenkbar abgestützt wird; einen nach innen gerichteten Vorsprung in einer Position geringfügig tiefer als das obere Ende des Verriegelungsglieds und mit einer C-förmigen Ausnehmung zum Umfassen des Griffes (6) ausgebildet; sowie einen an einem mittleren Abschnitt des Verriegelungsgliedes in einem Bereich desselben unterhalb der Position des Gelenkbolzens vorgesehenen Stift (41) umfaßt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, bei der das Sperrmittel ein an der Basis (20) vorgesehenes Zylinderschloß (51) und ein durch das Zylinderschloß gedrehtes Schließstück (52) umfaßt, um mit einer Innenseitenfläche des Riegels (30) an dessen unterem Ende in Berührungskontakt zu gelangen, wodurch der Riegel in seiner zweiten, arretierten Position gehalten wird.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, bei der das Sperrmittel eine Treibspindel (54) zum Antrieb des Riegels (30) in einer Richtung zum Blockieren des Riegels; ein an der Basis (20) vorgesehenes Zylinderschloß (51); einen durch das Zylinderschloß (51) geschwenkten Arm (53) zum Verhindern des Zurückfahrens der Treibspindel (54) und zum Halten der Treibspindel in einer vorspringenden Stellung; und einen elektronischen Steuerschaltkreis umfaßt, der ein Armbetätigungssolenoid (61) zum Schwenken des Arms unabhängig von dem Zylinderschloß einschließt.
7. Die Vorrichtung nach Anspruch 6, bei der das Sperrmittel außerdem Detektormittel (60) zur Feststellung, ob der Arm in einer Stellung ist, bei der er die Treibspindel (54) in der vorspringenden Position hält, und Anzeigemittel zur Aufnahme und Anzeige der Ergebnisse der Feststellung der Detektormittel umfaßt.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der das Vorspannmittel einen oberen Federsitz mit einer Vertiefung, in die ein an dem Riegel befestigter Stift eingreift, und einem Federauflagerungsflansch; einen unteren Federsitz mit einer Vertiefung, in die ein Stift auf der Seite der Basis paßt, und einem Federauflagerungsflansch; sowie eine zwischen den Federauflagerungsflanschen der oberen und unteren Federsitze angebrachte Feder umfaßt, wobei der Riegel in seiner zweiten, gesperrten Position und in seiner ersten Position durch Bewegung in einer die Mittelpunkte des Stiftpaares verbindenden geroden Linie in einander entgegengesetzte Positionen in bezug auf eine einen Mittelpunkt der Schwenkbewegung des Riegels und einen Mittelpunkt des Stiftes auf der Seite der Basis verbindende Linie gehalten wird.
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