DE6903113U - Vorgefertigter rohrstrang fuer eine grossflaechenheizung - Google Patents
Vorgefertigter rohrstrang fuer eine grossflaechenheizungInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24D—DOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
- F24D3/00—Hot-water central heating systems
- F24D3/12—Tube and panel arrangements for ceiling, wall, or underfloor heating
- F24D3/14—Tube and panel arrangements for ceiling, wall, or underfloor heating incorporated in a ceiling, wall or floor
- F24D3/146—Tubes specially adapted for underfloor heating
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Description
■ * »II»
• ·
"Vorgefertigter Rohrstrang für eine Großflächenheizung"
Die Neuerung betrifft einen vorgefertigten Rohrstrang für eine Großflächenheizung, insbesondere Fußboden-,
Wand- und Deckenheizung, der aus einem in der zu beheizenden Baukörperschicht unterzubringenden Vorlauf- und
Rücklaufstrang besteht, deren Durchflußkanäle vorzugsweise von einem Warmwassersatz zu durchströmen sind·
Es sind Rohrstränge obiger Art für Fußbodenheizungen
bekannt, die aus mehreren in bestimmten Abständen zu einer Rohrharfe bzw· zu einer Rohrschlange zusammengesetzten Rohren bestehen. Diese Rohre werden in eine unter
dem Fußbodenbelag befindliche Estrichschicht verlegt, wobei zwischen letzterer und dem tragenden Betonuntergrund gewöhnlich noch eine aus Pappe oder Aluminium-Folie bestehende Dampfdiffusionssperrschicht sowie eine
weitere Schicht aus Kunststoff, Mineralwolle oder Asche zur Trittschall- und Wärmeisolation angeordnet sind. Zur
Beheizung wird in den Vorlaufstrang beispielsweise einer Rohrschlange aus einem Ö4- oder koksgefeuerten Kessel
warmes Wasser von relativ hoher Vorlauftemperatür geschickt,
das sich beim Durchlauf des VorlaufsOranges und des darin kontinuierlich übergehenden Rücklaufstranges unter
Wärmeabgabe an die Estrichschicht abkühlt und mit entsprechend geringerer Rücklauftemperatur den Rücklaufstrang
der Rohrschlange wieder verläßt. Derartige Rohrstränge haben jedoch den Nachteil, daß sie infolge der relativ
hohen, jedoch zur Abgabe der notwendigen Wärmemenge erforderlichen Temperaturdifferenz zwischen ihres kontinuierlich ineinander übergehenden Vorlauf- und Rücklaufteiles in der Estrichschicht ein Wärmefeld von recht unterschiedlichem Temperaturniveau aufbauen, was einerseits
SUMmb IWtW
den Behaglichkeitsgrad der sich über einer solchen Fußbodenheizung
aufhaltenden Personen stark beeinträchtigt und andererseits nicht unerhebliche Wärmespannungen in der
betreffenden Baukörperschicht bewirkt. Besonders der
schlechte Behaglichkeitsgrad hat dazu geführt, daß derartige Rohrstränge zur Beheizung von Baukörperschichten bislang
in nur recht bescheidenem Umfang benutzt werden.
Der Neuerung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Rohrstrang der eingangs erwähnten Gattung zu schaffen, der
die vorerwähnten Nachteile nicht aufweist, vielmehr mit einfachen und kostensparenden baulichen Mitteln das Heizmedium,
vorzugsweise Wasser, so führt, daß dadurch in der Baukörperschicht ein Temperatür feld von nahezu gleichem
Niveau aufgebaut wird und somit eine über die gesamte äußere Fläche dieser Baukörperschicht gleichmäßige Wärmeabgabe
gewährleistet ist.
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß die Durchflußkanäle des Vor- und Rücklaufstranges unmittelbar
nebeneinander liegen und einen Gegenstromwärmeaustauscher bilden. Auf diese Weise entsteht durch die unmittelbare,
hautenge Nähe der Durchflußkanäle des Vor- und Rücklaufstranges zwischen ihnen ein Wärmeaustausch im Gegenstrom,
wobei einerseits stets der heißeste Teil des Vorlaufstranges unmittelbar neben dem kältesten Teil des Rücklaufstranges
liegt und andererseits die in ihrem Temperaturen nur gering voneinander abweichenden Teile ebenfalls nebeneinander
angeordnet sind. Demzufolge wird durch Überlagerung der Wärmefelder zweier Gegenströme des vorzugsweise mit Warmwasser
beaufschlagten Rohrstranges über die gesamte Oberfläche der Baukörperschicht ein nahezu konstantes mittleres
Temperatürfeld aufgebaut.
Nach einem vorteilhaften Merkmal der Neuerung sind die Durchflußkanäle des Vorlauf- und Rücklaufstranges in
einem einzigen Gegenstromrohr angeordnet, das vorzugsweise aus warmfestem Kunststoff besteht. Durch diese Unterbringung
der Durchflußkanäle in einem kontinuierlichen vorgefertigten Gegenstromrohr braucht in arbeitssparenderweise
lediglich ein einziges zusammenhängendes Rohr in der Baukörperschicht verlegt zu werden, das darüber hinaus
einen ausgezeichneten Wärmeaustausch zwischen dem Vorlauf- und dem Rücklaufkanal sicherstellt. Hierzu eignet sich
sowohl fertigungstechnisch als auch hinsichtlich der Verlegung in ganz besonderem Maße Kunststoff, dessen Warmfestigkeit
den geforderten Bedingungen entsprechend angepaßt werden kann.
Nach einem weiteren vorteilhaften Merkmal der Neuerung besteht das Gegenstromrohr aus zwei ineinandersteckenden
kreisrunden Rohren, wobei zur Beibehaltung der Strömungsgeschwindigkeit der Durchflußkanal des Innenrohres den
gleichen lichten Querschnitt wie den des noch verbleibenden Durchflußkanals des Außenrohres besitzt«, Auf diese
Weise wird durch einfaches Ineinanderstecken zweier herkömmlicher
kreisrunder Rohre mit aufeinander abgestimmten Querschnitten ein Gegenstromrohr geschaffen, das sowohl
fertigungstechnische als auch festigkeitsmäßige Vorzüge
besitzt.
Besonders gute Festigkeits- und Wärmeleiteigenschaften
besitzt ein kreisrundes Gegenstromrohr, das diametral durch eine S-förmige die innere Wärmeaustauschfläche zwischen
beiden Kanälen erhöhende Trennwand in zwei Durchflußkanäle gleichen Querschnittes unterteilt ist.
Mehrere Ausführungsbeispiele der Neuerung sind in der Zeichnung dargestellt. Dabei zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch einen in einer Baukörperschicht
verlegten vorgefertigten Rohrstrang,
Fig. 2 einen Ουerschnitt durch ein aus zwei ineinander
steckenden kreisrunden Rohren bestehendes Gegenstromrohr,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III - III der Fig. 2,
Fig. 4 einen Querschnitt durch ein Gegenstromrohr mit S-förmiger Trennwand und
Fig. 5 ein vorteilhaftes Verlegungsbeispiel für den
neuen Rohrstrang.
Der neuerungsgemäße Rohrstrang nach Fig. 1 besteht aus dem Vorlaufstrang 1 und dem Rücklaufstrang 2, deren Durchflußkanäle
1· und 2' den gleichen Querschnitt besitzen. Dieser vorgefertigte Rohrstrang ist in der Baukörperschicht
3 verlegt, die sich im wesentlichen aus der tragenden Betonschicht 3', der Trittsc hall- und Wärmeisolationsschicht
3'·, der Dampfdiffusionssperrschicht 3111 und der
Estrichschicht 3 zusammensetzt. In dem dargestellten
IV Beispiel sind die Rohre in der Estrichschicht 3 oberhalb der Dampfdiffusionssperrschicht 3111 angeordnet, wobei
es jedoch ebenso gut möiflich ist, daß sie beispielsweise
für einen Deckenheizung auch in einer anderen Schicht mit entsprechender Speicherkapazität, z. B. in der Betonschicht
3' unterzubringen ist.
In Fig. 2 ist der Vorlaufstrang 1 in einem entsprechend
größer bemessenen Rücklaufstrang 2 derartig angeordnet,
daß der DurchfIv. kanal 1' des Vorlaufstranges 1 den gleichen
lichten Querschnitt wie den des noch verbleibenden Durchflußkanals 2' des Rücklaufstranges 2 besitzt. Zur Vermeidung
von DruckSprüngen und der damit zusammenhängenden Kavitationsgefahr
sind aufeinander abgestimmte Durchflußquerschnitte 1! und 2' unerläßlich, worauf besonders an der
Übergangsstelle 4* des G eg en s tr omr ohr es 4 geachtet werden
muß. An dieser Stelle 4' ist das Gegenstromrohr 4 gemäß der Fig. 3 mit einem entsprechend verstärkten Umlenkungsverschluß
4*· versehen.
In Fig. 4 ist ein Gegenstromrohr 5 dargestellt, das durch
eine diametral angeordnete, S-förmige Trennwand 5* in den Durchflußkanal 1· des Vorlaufstranges 1 und in den
Durchflußkanal 2' des Rücklaufstranges 2 unterteilt ist.
Hierbei hat die Erfahrung gezeigt, daß das in der umgebenden Baukörperschicht aufgebaute Temperaturfeld umso gleichmäßiger
ist, je besser' der Wärmedurchgang zwischen den Kanälen I1, 2' des Vorlaufstranges 1 bzw. Rücklaufstranges
2 ist.
In Fig. 5 ist ein vorteilhaftes Verlegungsschema in Form einer Spirale des neuen Rohrstranges gemäß den Fig. 1 bis
4 dargestellt, wobei die durchgehende Linie den Vorlaufkanal 1* und die strichpunktierte Linie den Rücklaufkanal
2* darstellt, während,mit 4'· ein Umlenkungsstück bezeichnet
ist. Wie aus diesem Verlegungsbeispiel hervorgeht, ist es zur Erzielung der gewünschten Heizeigenschaft des neuen
vorgefertigten Rohrstranges nicht unbedingt erforderlich, den Vorlauf- und den Rücklaufkanal 1', 2* hauteng (gemäß
den Fig. 2 bis 4) nebeneinander anzuordnen, sondern es kann auch eine äquidistanäe Anordnung dieser Kanäle I1, 2*
gemäß der Fig. 5 den gewünschten Zweck erfüllen.
Es versteht sich, daß die dargestellten Ausführungsbeispiele
zahlreiche Variationen zulassen. Auch kann der neuerungsgemäße Rohrstrang nicht nur in Wandflächen, sondern
ebenso gut in anderen Baukörpern wie z. B. in Säulen angeordnet
werden und darüber hinaus gleichfalls zur Beheizung der Baukörperschichten von Fluglandepisten, Sportplätzen
oder sonstigen schnee- und eisfrei zu haltenden Großflächen Verwendung finden.
03113
Claims (4)
1. Vorgefertigter Rohrstrang für eine Großflächenheizung,
insbesondere Fußboden-, Wand- und Deckenheizung, der aus einem in der zu beheizenden Baukörperschicht
unterzubringenden Vorlauf- und Rücklaufstrang besteht, deren Durchflußkanäle vorzugsweise
von einem Warmwassersatz zu durchströmen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die
Durchflußkanäle (1I', 2·) des Vorlauf- und Rücklaufstranges
(1, 2) unmittelbar nebeneinander liegen und einen Gegenstromwärmeaustauscher (1, 2) bilden·
2. Vorgefertigter Rohrstrang nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Durchflußkanäle (1·, 2') des Vorlauf- und Rücklaufstranges (1, 2) in
einem einzigen Gegenstromrohr (4 bzw. 5) angeordnet sind, das vorzugsweise aus warmfestem Kunststoff
besteht. (Fig. 2 bis 4)
3. Vorgefertigter Rohrstrang nach den Ansprüchen 1 und
2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegenstromrohr (4) aus zwei ineinandeifsteekenden
kreisrunden Rohren (1, 2) besteht, wobei zur Beibehaltung der Strömungsgeschwindigkeit der Durchflußkanal
(I1) des Innenrohres (1) den gleichen lichten
Querschnitt wie den des noch verbleibenden Durchflußkanals (21) des Außenrohres (2) besitzt. (Fig. 2 und 3)
4. Vorgefertigter Rohrstrang nach den Ansprüchen 1 und
2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegenstromrohr (5) aus einem kreisrunden Rohr
besteht, das diametral durch eine S-Förmige Trennwand (5·) in zwei Durchflußkanäle (I1, 2') gleichen
Querschnittes unterteilt ist. (Fig. 4)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE6903113U DE6903113U (de) | 1969-01-28 | 1969-01-28 | Vorgefertigter rohrstrang fuer eine grossflaechenheizung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE6903113U DE6903113U (de) | 1969-01-28 | 1969-01-28 | Vorgefertigter rohrstrang fuer eine grossflaechenheizung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6903113U true DE6903113U (de) | 1969-11-27 |
Family
ID=6599321
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE6903113U Expired DE6903113U (de) | 1969-01-28 | 1969-01-28 | Vorgefertigter rohrstrang fuer eine grossflaechenheizung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE6903113U (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2745912A1 (de) * | 1977-10-12 | 1979-04-19 | Hans Hucke | Waermeuebertragungsvorrichtung |
| DE9209999U1 (de) * | 1992-07-24 | 1993-08-26 | Tever GmbH & Co KG, 83022 Rosenheim | Heiz- oder Kühlpaneel |
| EP2218971A2 (de) | 2009-02-17 | 2010-08-18 | Karl Santore | Temperierungssystem |
-
1969
- 1969-01-28 DE DE6903113U patent/DE6903113U/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2745912A1 (de) * | 1977-10-12 | 1979-04-19 | Hans Hucke | Waermeuebertragungsvorrichtung |
| DE9209999U1 (de) * | 1992-07-24 | 1993-08-26 | Tever GmbH & Co KG, 83022 Rosenheim | Heiz- oder Kühlpaneel |
| EP2218971A2 (de) | 2009-02-17 | 2010-08-18 | Karl Santore | Temperierungssystem |
| EP2218970A3 (de) * | 2009-02-17 | 2010-10-27 | Karl Santore | Temperierungssystem |
| EP2218971A3 (de) * | 2009-02-17 | 2013-10-23 | Karl Santore | Temperierungssystem |
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