DE69102738T2 - System zur Befestigung der Zugkabeln auf den Zughebeln von negativen Schaftmaschinen. - Google Patents
System zur Befestigung der Zugkabeln auf den Zughebeln von negativen Schaftmaschinen.Info
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf negative Schaftmaschinen zur Bildung des Fachs bei Webstühlen, und sie betrifft insbesondere die Befestigung von Zugkabeln an den zu den Schaftrahmen gehörenden Zughebeln.
- Diese Befestigung erweist sich als relativ problematisch, das es sehr häufig vorkommt, daß man zwei Kabel von nicht geringem Durchmesser an einem Teil befestigen muß, dessen Breite notwendigerweise eingeschränkt ist, während die ausgeübten Kräfte extrem hoch sind. Unter den verschiedenen vorgeschlagenen Lösungen kann man die anführen, die Gegenstand des Französischen Patents Nº81 01980/2 499 106 STAUBLI ist, die eine Klammer betrifft, gebildet durch zwei parallele Flansche, die eine Achse für die Anlenkung des Aufbaus am Ende des vorgesehenen Zughebels trägt, wobei diese Flansche, außer einer gerundeten unteren Führung, einen oberen Anschlag umfassen, der versehen ist mit zwei Gabeln, die durchlaufen werden von gewindeten Enden, die mit den Kabeln verbunden sind und der Befestigung von Schraubenmuttern dienen.
- Wenn eine solche Klammer auch sehr gut die Einstellung der Zugspannung der Kabel ermöglicht, so bleibt doch der Nachteil, das diese Möglichkeit erzielt wird auf Kosten des Gewichts des Aufbaus. Die Gelenkachse nützt sich schnell ab, und die kontinuierliche Schwenkbewegung des Aufbaus überträgt störende Schwingungseffekte auf die Zugkabel.
- Die vorliegende Erfindung hat sich der Probleme angenommen, die entstehen bei der Befestigung der Zugkabel an den Zughebeln, und hat das System zum Gegenstand, das definiert ist in Anspruch 1.
- Weitere vorteilhafte erfindungsgemäße Ausführungen sind definiert in den Ansprüchen 2-5.
- Die beigefügte Zeichnung, als Beispiel dienend, ermöglicht die Erfindung und ihre Eigenschaften besser zu verstehen und die Vorteile die sie bietet:
- Figur 1 ist eine sehr schematische Ansicht, die die Anlage einer Negativ-Schaftmaschine darstellt, deren Zughebel ausgestattet sind mit dem erfindungsgemäßen Befestigungssystem.
- Figur 2 zeigt die verschiedenen Elemente von einem dieser Systeme vor ihrem Zusammenbau.
- Figur 3 gibt Figur 2 wieder, nach Zusammen- und Einbau der Elemente.
- Figur 4 ist eine Seitenansicht mit Längsausbrüchen.
- Figur 5 ist ein Querschnitt entsprechend der in Figur 4 mit V-V bezeichneten Ebene.
- Fig. 6 und 7 stellen im Schnitt zwei Varianten für die Arretierung der Tragsegmente am Endrand des Zughebels dar.
- Figur 8 zeigt die Anwendung der Erfindung auf einen einem einzigen Zugkabel zugeordneten Zughebel.
- In Figur 1 bezeichnet die Referenz 1 einen der Schaftrahmen eines Webstuhls. Die Vertikalbewegung jedes Schaftrahmens 1 wird bewirkt durch zwei Zugkabel 2, die über Umlenkrollen 3 laufen und an einem der Zughebel 4 der Schaftmaschine 5 befestigt sind, angeordnet an einer oberen Struktur 6 des Webstuhls. Im betrachteten Fall handelt es sich um eine Negativ-Schaftmaschine, bei der jeder Zughebel 4, gegen die durch Rückholfedern 7 auf jeden Rahmen 1 ausgeübte Gegenkraft, durch einen Waagemechanismus 8 betätigt wird.
- Das System 9, das zur Befestigung der beiden Kabel 2 am freien Ende des betreffenden Hebels 4 dient, ist in den Figuren 2 bis 5 im Detail dargestellt.
- Das System umfaßt in erster Linie, in Höhe des Endrands des Hebels 4, einen Steg oder eine Rippe 4a, verdünnt vorgesehen in dem Beispiel der betrachteten Ausführung, wobei diese Rippe durchbohrt ist von einer quergerichteten Öffnung 4b. In diese Öffnung 4b wird eine kleine Achse 10 eingeführt, die axial arretiert wird durch Quetschung (sertissage), Preßsitz oder durch Schweißung. Man stellt fest, daß unterhalb der Rippe 4a der Rand des Hebels 4 ein bogenförmiges Profil aufweist und eine Reihe Vertiefungen 4c enthält, drei an der Zahl in dem betrachteten Beispiel.
- Das Befestigungssystem umfaßt ebenfalls ein Tragsegment 11, vorzugsweise ein Kunststofformteil. Wie besonders aus Figur 5 ersichtlich, weist dieses Tragsegment 11 im Querschnitt die Form eines U auf, das sich nach unten öffnet und dabei zwei seitliche Schenkel 11a definiert, oben verbunden durch einen zentralen Steg 11b. Die Außenoberfläche dieses Stegs 11b ist mit zwei Längsrillen 11c versehen, während die entgegengesetzte Fläche, zwischen den beiden Schenkeln 11a befindlich, drei Höcker 11d aufweist. Selbstverständlich weist das Tragsegment 11 eine Form auf, die komplementär ist zu der des Endrands des Hebels 4, um sich auf diesem abstützen zu können, so wie weiter unten beschrieben.
- Das erfindungsgemäße System wird vervollständigt durch zwei flache Ösen 12, wovon jede versehen ist mit einem zylindrischen Ansatz 12a, geeignet, aufgequetscht (serti) zu werden auf das Ende von einem der beiden Zugkabel 2. Wie Figur 2 zeigt, ist jede Öse 12 quer durchbohrt in 12b, um ihre Aufhängung an der Achse 10 zu ermöglichen.
- Das Tragsegment 11 ist vorgesehen, um auf dem Endrand des betrachteten Hebels 4 angebracht zu werden, wobei die reliefartigen Teile, gebildet durch die Höcker 11d, zusammenwirken mit den Vertiefungen oder hohlen Teilen 4c des genannten Rands. Wenn die Achse 10 einmal angebracht ist in der Öffnung 4b der Rippe 4a, genügt es, jede Öse 12 mittels ihres Lochs 12b auf die genannte Achse zu schieben.
- Im Betriebszustand hält die auf die Kabel 2 ausgeübt Zugkraft diese in den Rillen 11c des Tragsegments 11, das somit fest auf seinem Platz gehalten wird durch das Ineinanderdringen der Teile 4c und 11d. Es ist angebracht, hier zu erwähnen, daß das obere Ende dieses Tragsegments 11 mit zwei seitlichen Schnäbeln 11e versehen ist, die so positioniert und geformt sind, daß sie sich etwas unterhalb der Achse 10 anordnen, was die Arretierung der Ösen 12 auf der genannten Achse gewährleistet.
- So verwirklicht man eine völlig zuverlässige Aufhängung der Kabel 2 an dem Hebel 4, trotz der Widerstandskräfte, die auf sie ausgeübt werden. Die Rillen 11c gewährleisten die Führung der Kabel, wobei sie allen Schwingungseffekten entgegenwirken. Das Tragsegment 11 erfordert kein zusätzliches Teil für seine Befestigung an dem Zughebel und zugleich entledigt man sich jeglicher Präzisionsbearbeitung an dem genannten Hebel.
- Es versteht sich von selbst, daß man jedes geeignete System anwenden kann, um die Arretierung des Tragsegments 11 auf dem Endrand des Hebels 4 zu gewährleisten. In Figur 6 wurde angenommen, daß die Unterseite jedes Schenkels 11a dieses Tragsegments wenigstens einen seitlichen Höcker 11f aufweist, geeignet, einzurasten in eine entsprechende Durchbohrung 4d des Hebels 4. Obgleich ein solches System einen eigenen Befestigungsschritt voraussetzt, kann man sich der in Figur 7 dargestellten Variante bedienen, die Nieten 13 vorsieht, die Durchbohrung durchqueren, die in den Schenkeln 11a und im Hebel 4 angebracht sind.
- Es sei noch festgestellt, daß die Erfindung ganz besonders vorteilhaft ist in dem oben dargestellten Fall, wo jedem Zughebel 4 zwei Zugkabel zugeordnet sind, sie kann jedoch auch vorgesehen werden für Schaftmaschinen, bei denen jeder Zughebel 4' die Betätigung eines Schaftrahmens 1 mittels eines einzigen Kabels 2 bewirkt.
- In diesem Fall, wie dargestellt in Figur 8, kann der Schenkel 4'a nach Art eines Hakens geformt sein, um einzudringen in die Öffnung 12'b einer geschlossenen Öse 12', auf das Ende des Kabels 2 gequetscht. Selbstverständlich weist das Tragsegment 11' nur eine einzige Längsrille oder Führung 11'c auf.
Claims (5)
1. System zur Befestigung der Zugkabel (2) an den Zughebeln (4)
von Negativ-Schaftmaschinen,
dadurch gekennzeichnet,
daß es zusammengestellt umfaßt:
- einerseits auf dem Endrand jedes Hebels (4) eine Längsrippe
(4a), angebracht für das Einhängen von wenigstens einer Öse (12),
die auf das Ende von wenigstens einem Zugkabel (2) gequetscht ist,
- andererseits ein Tragsegment (11), hergestellt mit einem U-
förmigen Querschnitt, um den Rand des Hebels (4), auf dem es auf
geeignete Weise arretiert ist, zu überlappen, wobei dieses
Tragsegment auf seiner nach außen gerichteten Seite wenigstens
eine Längsrille (11c) aufweist, geeignet eine Führung zu bilden
für das vorerwähnte Kabel (2).
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Tragsegment (11) und der Endrand des Hebels (4) komplementäre
Formen aufweisen, so ausgebildet, daß sie sich jedem relativen
Gleiten widersetzen.
3. System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Arretierung des Tragsegments (11) auf dem Endrand des Hebels (4)
gewährleistet wird durch gegenseitige Durchdringung, unter der
Wirkung der Auflage des Kabels (2), einander zugeordneter hohler
und erhabener Teile (4c, 11d), angeordnet auf dem vorerwähnten
Rand und im tiefsten Teil des genannten Tragsegments.
4. System nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bestimmt zur
gleichzeitigen Befestigung von zwei Zugkabeln (2) an demselben
Zughebel (4), dadurch gekennzeichnet, daß die Rippe (4a) versehen
ist mit einer quergerichteten Einhängachse (10), die eingeführt
wird in ein Loch (12b), hergestellt in jeder der Ösen (12), die
vorgesehen sind am Ende der beiden Kabel (2) und beiderseits der
vorerwähnten Rippe angeordnet sind.
5. System nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das
Tragsegment (11) zwei fest mit ihm verbundene Schnäbel (11e)
aufweist, nach außen gerichtet und so positioniert, daß sie die
Ösen (12) umschließen, die somit arretiert sind auf der
Einhängachse (10).
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