DE69201317T2 - Durchflussregler. - Google Patents

Durchflussregler.

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    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft Durchflußregler, insbesondere für Hydraulikfluids.
  • Wird z.B. eine Werkzeugmaschine entworfen, dann ist es üblich, aus Kostengründen eine Anlage vorzusehen, die bei den aufeinanderfolgenden Takten der verschiedenen durchzuführenden Bearbeitungstypen arbeiten kann. Dann werden Durchflußbegrenzer oder - regler verwendet, die es ermöglichen, die Arbeitsgeschwindigkeiten an die Produktionserfordernisse anzupassen. Diese Durchflußbegrenzer werden dann auf bekannte Weise durch geeignet gesteuerte Verteiler oder Elektroventile in oder aus dem Kreis genommen. Durchflußregler werden auch verwendet, wenn der Betrieb eines Druckaufnehmers wie eines Hydraulikzylinders oder - motors verlangsamt werden soll.
  • Ebenso ist es bekannt, daß zur Verminderung eines Fluiddurchflusses entweder der Querschnitt des von dem Fluid benutzten Durchgangs gedrosselt oder die Länge des Durchgangs vergrößert werden muß, um den Druckverlust zu erhöhen. So läßt sich für jede Anwendung ein Durchflußbegrenzer bestimmen, der beispielsweise einen Durchgang aufweist, dessen Querschnitt und Länge so bemessen sind, daß bei einem gegebenen Druck des Fluids oberhalb des Begrenzers der Druck des Fluids unterhalb einen vorbestimmten Wert aufweist und damit der Fluiddurchfluß durch den Begrenzer einen vorbestimmten Wert aufweist. Allerdings ist ein auf diese Weise realisierter Begrenzer bei einer anderen Anwendung überhaupt nicht zu verwenden, womit es dann erforderlich wird, einen anderen Begrenzer zu konzipieren. Aus dem Dokument GB-A-979 459, das dem Oberbegriff des Hauptanspruchs entspricht, ist beispielsweise ein Durchflußregler bekannt, der es ermöglicht, die ihn durchströmende Fluidmenge bei einem konstanten Druck stromaufwärts kontinuierlich zu verändern, aber er weist eine komplizierte Konstruktion, einen hohen Gestehungspreis auf und ist kompliziert zu handhaben.
  • Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung liegt demnach darin, einen Durchflußbegrenzer zu realisieren, der es ermöglicht, einen Fluiddurchsatz abzugeben, der durch einfache, kostengünstige und leicht anzuwendende Mittel auf einen vorbestimmten Wert einzustellen ist.
  • Zu diesem Zweck schlägt die vorliegende Erfindung einen Durchflußregler für Hydraulikfluid mit wenigstens einem Durchgang mit vermindertem Querschnitt für das Hydraulikfluid vor, wobei der Durchgang zwischen zwei aneinanderliegenden Teilen gebildet ist, die jeweils wenigstens eine ebene Seite aufweisen, wobei wenigstens eines der Teile eine Vertiefung auf der wenigstens einmal vorhandenen ebenen Seite aufweist, wobei der Durchgang mit vermindertem Querschnitt in dem Volumen gebildet ist, daß zwischen der auf der ebenen Seite des einen Teils gebildeten Vertiefung und der ebenen Seite des anderen Teils gelegen ist, wobei die Länge des Durchgangs mit vermindertem Querschnitt durch Verändern der Stellung der beiden Teile zueinander einstellbar ist.
  • Erfindungsgemäß ist in einem Teil an einem Ende des Durchgangs mit vermindertem Querschnitt eine Bohrung und in dem anderen Teil an dem anderen Ende des Durchgangs mit vermindertem Querschnitt eine Bohrung ausgebildet.
  • Weitere Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsformen eines Durchflußbegrenzers, die als nicht einschränkende Beispiele unter Bezug auf die beigefügten Zeichnungen gegeben sind; darin zeigen
  • - Fig. 1 eine Endansicht eines Teils, das einen Durchflußbegrenzer nach der vorliegenden Erfindung bildet;
  • - Fig. 2 eine Endansicht eines weiteren Teils eines Durchflußbegrenzers nach der vorliegenden Erfindung;
  • - Fig. 3 eine längs der Linie A-A von Fig. 1 entwickelte Schnittansicht;
  • - Fig. 4 eine Schnittansicht eines nach der vorliegenden Erfindung realisierten Durchflußbegrenzers, und
  • - Fig. 5 eine Schnittansicht einer Variante eines nach der vorliegenden Erfindung realisierten Durchflußbegrenzers.
  • In Fig. 1 ist eine ebene Seite 10 eines zylindrischen Teils 12 zu sehen, an der eine Vertiefung realisiert wurde. Bei dem dargestellten Beispiel bildet diese Vertiefung eine kreisförmige Rille 14, dessen Zentrum auf der Achse X-X des zylindrischen Teils 10 liegt. Genauer ist die Rille 14 an einem Kreisabschnitt mit dem Radius R derart ausgebildet, daß eine ebene Zone 16 durchgehend mit dem Rest der Seite 10 vorgesehen ist. In dem Teil 12 ist an einem der Enden der Rille 14 parallel zu der Achse X-X eine Bohrung 18 ausgebildet und durchsetzt das Teil 12.
  • In Fig. 2 ist eine ebene Seite 20 eines weiteren zylindrischen Teils 22 mit dem gleichen Durchmesser wie dem zylindrischen Teil 12 zu sehen. Eie Bohrung 24 ist in dem Teil 22 parallel zu seiner Achse in einem Abstand R davon ausgebildet und durchsetzt das Teil 22.
  • Der Durchflußbegrenzer oder die Durchflußdrosseleinrichtung wird erfindungsgemäß realisiert, indem die Seiten 10 und 20 der Teile 12 bzw. 22 gegeneinander angelegt werden. Befinden sich die Bohrungen 18 und 24 gegenüber, dann trifft das beispielsweise durch die Bohrung 18 eintreffende Fluid auf kein Hindernis gegen ein Strömen in die Bohrung 24. Ist die Bohrung 24 dagegen nicht mit der Bohrung 18 ausgerichtet und liegt sie nicht gegenüber der Zone 16, dann muß das durch die Bohrung 18 eintreffende Hydraulikfluid der Rille 14, die einen Durchgang mit vermindertem Querschnitt bildet, über eine bestimmte Länge L folgen, um zu der Bohrung 24 zu gelangen und damit aus dem Durchflußbegrenzer auszutreten, wie dies in Fig. 3 veranschaulicht ist.
  • Damit ist zu verstehen, daß die Länge L, die das Hydraulikfluid durchströmen muß, verändert wird, indem die Teile 12 und 22 zueinander gedreht werden. Damit wird also der Druckverlust verändert, dem das Druckfluid unterworfen ist.
  • Ist der gewünschte Wert erreicht, dann können die Teile 12 und 22 beispielsweise durch Ultraschallschweißen gegeneinander fixiert werden. Als Alternative oder zusätzlich können die Teile 12 und 22 nach der Bestimmung ihrer Relativposition in einer zylindrischen Hülse 26 verkapselt werden, deren Ränder durch Falzung umgeschlagen sind, um die Teile 12 und 22 in Kontakt und in ihrer Relativposition zu halten. Dann lassen sich vorteilhaft an den Seiten der Teile 12 und 22, die sich nicht in Kontakt befinden und die Enden des Begrenzers bilden, Filter 28 anordnen, um zu vermeiden, daß irgendwelche Verunreinigungen in die Vorrichtung eindringen. Diese Seiten der Teile 12 und 22, die sich nicht in Kontakt befinden, sind nicht notwendig eben und können eine Mulde aufweisen, die mit den Filtern 28 Kammern 30 zum Ein- und Auslaß des Fluids bilden.
  • Nach der in Fig. 5 veranschaulichten Ausführungsform ist an der Seite 10' des Teils 22, die sich nicht in Kontakt mit der Seite 10 des Teils 12 befindet, eine Vertiefung oder eine Rille 14' ähnlich der Rille 14 realisiert, die an der Stelle beginnt, wo die Bohrung 24 an der Seite 10' mündet.
  • Diese Rille 14' bringt eine neue Drosselung für den Durchfluß des Fluids zwischen der Bohrung 24 und einer Bohrung 24' eines Teils 22' ein, das mit dem oben beschriebenen Teil 22 identisch ist. Man sieht also, daß es dank der Erfindung vorteilhaft möglich ist, einen Durchflußbegrenzer zu realisieren, der eine starke Drosselung gegenüber dem Durchfluß eines Fluids einbringt, die derjenigen mehrerer in Serie angeordneter Begrenzer gleichwertig ist. Bei dieser Ausführungsform können selbstverständlich die Rillen 14 und 14' jeweils an einer der Seiten 20, 10' des zentralen Teils realisiert sein, wobei die Endteile dann identisch sind.
  • Es kann auch vorkommen, daß bei bestimmten Anlagen oder für bestimmte Anwendungen die für einen Fluiddurchsatz einzubringenden Drosselungen im voraus bekannt sind und eine bestimmte Zahl diskreter Werte aufweisen. Dann ist es wünschenswert, Teile 12 und 22 vorzusehen, die auf die oben beschriebene Weise zusammengefügt werden können, um direkt die gewünschte Durchflußbegrenzung zu liefern, d.h. die Durchgangslänge mit vermindertem Querschnitt in der Rille 14.
  • Dieses Ziel wird ebenfalls dank der vorliegenden Erfindung einfach erreicht. Zu diesem Zweck kann nämlich eine rastende Verstellung der Teile 12 und 22 zueinander vorgesehen sein. Genauer können beispielsweise an dem Teil 12 eine Markierung und an dem anderen Teil mehrere Markeen 42a, 42b, 42c ... vorgesehen sein, wie dies in Fig. 1 und 2 dargestellt ist. Auf diese Weise reicht es beim Anlegen der Seiten 10 und 20 der Teile 12 und 22 gegeneinander aus, die Marke 40 mit einer der Marken 42i zusammenfallen zu lasssen, um sofort den erforderlichen Drosselungswert zu erhalten.
  • Die Rastmarken 40 und 42i können zahlreiche Formen aufweisen. Sie können beispielsweise aus einer Markierung an dem zylindrischen Außenteil der Teile 12 und 22 bestehen. Sie können auch durch einen Buckel 40 realisiert sein, der über die Ebene der Seite 10 des Teils 12 hinausragt und mit einer der Marken 42i zusammenwirkt, die dann als hohle Teile mit einer zu der Form des Buckel 40 komplementären Form realisert sein können. Die Marke 40 kann dann auch noch in Form einer an der zylindrischen Fläche des Teils 12 gebildeten Auskehlung parallel zu der Achse X-X realisiert sein, wobei die Marken 42i ebenfalls in Form von an der zylindrischen Fläche des Teils 12 und parallel zu seiner Drehachse ausgebildeten Auskehlungen realisiert sein. Auf diese Weise reicht es aus, die Auskehlung 40 und eine der Auskehlungen 42i auszurichten. Der Vorteil dieser letzten Variante liegt darin, daß die durch die Vereinigung der Auskehlung 40 mit einer der Auskehlungen 42i gebildete einzige Auskehlung mit einer Rippe zusammenwirken kann, die im Inneren der Hülse 26 parallel zu der Achse X-X ausgebildet ist.
  • In dem Fall, in dem diskrete Durchflußdrosselungswerte erforderlich sind, kann auch vorteilhaft vorgesehen sein, längs der Rille 14 und an den verschiedenen Winkelpositionen, die beim Zusammenbau des Begrenzers gegenüber der Bohrung 24 vorgesehen sind, Vertiefungen 44a, 44b, ..., 44i vorzusehen, die beispielsweise durch Fräsen so erhalten sind, daß sie an der Seite 10 den gleichen Durchmesser wie die Bohrung 24 aufweisen, wie dies in Fig. 1 und 3 dargestellt ist. Der Vorteil dieser Vertiefungen 44i liegt darin, daß der Rillenabschnitt 14 zwischen zwei Vertiefungen eine tadellos bestimmte Länge aufweisen kann und ein leichter Winkelversatz zwischen den Teilen 12 und 22 ohne Einfluß auf die effektive Länge der durch das Fluid durchströmten Rille 14 bleibt.
  • Damit ist erfindungsgemäß ein besonders einfacher Durchflußbegrenzer realisiert. Dieser Begrenzer wird erhalten, indem zwei Teile nach einer Ausgestaltung zusammengesetzt werden, die durch den Wert der zu erhaltenden Begrenzung bestimmt ist. Diese beiden Teile sind identisch, und sie werden einfach mit unterschiedlichen Relativpositionen zusammengesetzt, um Durchflußbegrenzer mit sehr unterschiedlichen Charakteristika zu erhalten. Sie können damit in Großserie und bei sehr niedrigen Herstellungskosten hergestellt werden.
  • Es wurden zwar nur bestimmte Ausführungsformen beschrieben, aber an der Erfindung können zahlreiche Veränderungen vorgenommen werde, die dem Fachmann nützlich erscheinen und unter den Rahmen der Ansprüche fallen. So können die Teile 12 und 22 eine andere als die dargestellte zylindrische Symmetrie aufweisen. Sie können beispielsweise Quader mit 3, 4 oder einer beliebigen Zahl von Seiten sein. Ebenso kann ein Durchflußbegrenzer realisiert werden, bei dem die Veränderung der Länge des Durchgangs mit vermindertem Querschnitt entlang der Rille 14 nicht mehr durch eine Relativdrehung der Teile 12 und 22, sondern durch eine Relativverschiebung dieser Teile nach Art eines Schieberverteilers erhalten wird.

Claims (6)

1. Durchflußbegrenzer für Hydraulikfluid, mit wenigstens einem Durchgang (14) mit vermindertem Querschnitt für das Hydraulikfluid, wobei der Durchgang (14) zwischen zwei aneinanderliegenden Teilen (12, 22) gebildet ist, die jeweils wenigstens eine ebene Seite (10, 20) aufweisen, wobei wenigstens eines der Teile (12, 22) eine Vertiefung (14) auf der wenigstens einmal vorhandenen ebenen Seite (10, 20) aufweist, wobei der Durchgang (14) mit vermindertem Querschnitt in dem Volumen gebildet ist, das zwischen der auf der ebenen Seite (10) des einen Teils gebildeten Vertiefung (14) und der ebenen Seite (20) des anderen Teils gelegen ist, wobei die Länge des Durchgangs (14) mit vermindertem Querschnitt durch Verändern der Stellung der beiden Teile (12, 22) relativ zueinander einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Teil (12) an einem Ende des Durchgangs (14) mit vermindertem Querschnitt eine Bohrung (18) ausgebildet ist und daß in dem anderen Teil (22) an dem anderen Ende des Durchgangs (14) mit vermindertem Querschnitt eine Bohrung (24) ausgebildet ist.
2. Durchflußbegrenzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß entlang dem Durchgang (14) mit vermindertem Querschnitt auf der Seite (10) des einen Teils (12) gegenüber der in dem anderen Teil (22) ausgebildeten Bohrung (24) Vertiefungen (44i) ausgebildet sind.
3. Durchflußbegrenzer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefungen (44i) auf der Seite (10) des Teils (12), in der sie ausgebildet sind, einen Durchmesser aufweisen, der gleich dem der in dem anderen Teil ausgebildeten Bohrung (24) ist.
4. Durchflußbegrenzer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teile (12, 22) rastend (40, 42i) gegeneinander weiterverstellbar sind.
5. Durchflußbegrenzer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung der Länge des Durchgangs (14) mit vermindertem Querschnitt durch eine Drehung der beiden Teile (12, 22) relativ zueinander erhalten wird.
6. Durchflußbegrenzer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung der Länge des Durchgangs (14) mit vermindertem Querschnitt durch eine Verschiebung der beiden Teile (12, 22) relativ zueinander erhalten wird.
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