DE69201326T2 - Verfahren und Vorrichtung zur Kontrolle der korrekten Durchführung einer Montage. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Kontrolle der korrekten Durchführung einer Montage.

Info

Publication number
DE69201326T2
DE69201326T2 DE1992601326 DE69201326T DE69201326T2 DE 69201326 T2 DE69201326 T2 DE 69201326T2 DE 1992601326 DE1992601326 DE 1992601326 DE 69201326 T DE69201326 T DE 69201326T DE 69201326 T2 DE69201326 T2 DE 69201326T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chamber
connection
assembly
line
pressure prevailing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE1992601326
Other languages
English (en)
Other versions
DE69201326D1 (de
Inventor
Yvan Thurier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Renault Automation Comau SA
Original Assignee
Renault Automation SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Renault Automation SA filed Critical Renault Automation SA
Application granted granted Critical
Publication of DE69201326D1 publication Critical patent/DE69201326D1/de
Publication of DE69201326T2 publication Critical patent/DE69201326T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23PMETAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; COMBINED OPERATIONS; UNIVERSAL MACHINE TOOLS
    • B23P19/00Machines for simply fitting together or separating metal parts or objects, or metal and non-metal parts, whether or not involving some deformation; Tools or devices therefor so far as not provided for in other classes
    • B23P19/04Machines for simply fitting together or separating metal parts or objects, or metal and non-metal parts, whether or not involving some deformation; Tools or devices therefor so far as not provided for in other classes for assembling or disassembling parts
    • B23P19/042Machines for simply fitting together or separating metal parts or objects, or metal and non-metal parts, whether or not involving some deformation; Tools or devices therefor so far as not provided for in other classes for assembling or disassembling parts specially adapted for combustion engines
    • B23P19/045Machines for simply fitting together or separating metal parts or objects, or metal and non-metal parts, whether or not involving some deformation; Tools or devices therefor so far as not provided for in other classes for assembling or disassembling parts specially adapted for combustion engines for assembling valve cotters and retainers of engine valves
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M3/00Investigating fluid-tightness of structures
    • G01M3/02Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum
    • G01M3/26Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by measuring rate of loss or gain of fluid, e.g. by pressure-responsive devices, by flow detectors
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M3/00Investigating fluid-tightness of structures
    • G01M3/02Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum
    • G01M3/26Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by measuring rate of loss or gain of fluid, e.g. by pressure-responsive devices, by flow detectors
    • G01M3/28Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by measuring rate of loss or gain of fluid, e.g. by pressure-responsive devices, by flow detectors for pipes, cables or tubes; for pipe joints or seals; for valves ; for welds
    • G01M3/2876Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by measuring rate of loss or gain of fluid, e.g. by pressure-responsive devices, by flow detectors for pipes, cables or tubes; for pipe joints or seals; for valves ; for welds for valves

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Examining Or Testing Airtightness (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft die Kontrolle von mechanischen Montagen und hat ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Gewährleistung dieser Funktion zum Gegenstand.
  • Es gibt mehrere Mittel, um die Kontrolle zur korrekten Durchführung einer Montage auszuführen. Unter diesen werden folgende genannt:
  • Die Abmessungskontrolle der Anordnung von montierten Teilen, die darin besteht, eine oder mehrere an der montierten Anordnung ermittelten Maße mit der Summe der theoretischen Seitenlänge jedes die Anordnung bildenden Teiles zu vergleichen. Der Nachteil dieser Kontrolle besteht in der Unsicherheit des Vergleiches, die aus den Herstellungstoleranzen resultiert. Tatsächlich kann durch das Zusammenwirken dieser Toleranzen die Anordnung von Teilen zu Unrecht als fehlerhaft allein aufgrund der Tatsache erklärt werden, daß die die Anordnung bildenden Teile jeweils das Maximum ihrer Toleranzen ausgenutzt haben. Oder die Anordnung wird ebenfalls zu Unrecht als korrekt erklärt, wenn die Teile das Minimum dieser Toleranzen ausgenutzt haben.
  • Die Kontrolle durch Abtasten der montierten Anordnung, wie dies in dem Dokument FR-A-26 53 550 beschrieben ist, die eine komplexe und für Anordnungen kleiner Abmessungen nicht geeignete Tasteinrichtung verwendet.
  • Die optische Kontrolle, die darin besteht, optische Meßeinrichtungen oder Einrichtungen zur Formerkennung durch Videoanalyse oder dergleichen einzusetzen. Diese Vorrichtungen sind noch schwierig zu handhaben und teuer.
  • Mit der vorliegenden Erfindung soll ein anderes Verfahren angegeben werden, das auf der Beobachtung des Auftretens von pneumatischen Lecks in der Anordnung beruht. Dies erlaubt die verwendung einer vorrichtung, die robust, einfach im Aufbau und leicht zu handhaben ist und die in eine roboterisierte Kontrollstation integriert werden kann.
  • Gemäß einem ersten Merkmal betrifft die Erfindung somit zu diesem Zweck ein Verfahren zur Kontrolle der Qualität einer mechanischen Verbindung, die aus Komponenten besteht, zwischen denen ein Montagespiel vorhanden ist, bei welchem ausgehend von einem Ende der Verbindung, die eine Fläche zur Herstellung einer vorübergehend dichten Verbindung bietet, ein Leckluftstrom erzeugt werden kann, bestehend aus der Erfassung der Gleichgewichtslage eines beweglichen Elements, von dem zwei einander entgegengesetzte Flächen jeweils in einer stromaufwärts der Anschlußfläche angeordneten Kammer und dem in einer stromaufwärts einer Referenzverbindung angeordneten Kammer herrschenden Druck ausgesetzt werden. Man erkennt, daß dieses Verfahren die Tatsache ausnutzt, daß eine fehlerhafte Montierung mehr Lecks haben wird als die als korrekt vorausgesetzte Referenzmontierung. Unter diesen Bedingungen wird das Gleichgewicht des beweglichen Elementes gestört und seine Bewegung wird ausgewertet, um die Ungenauigkeit der Montage zu signalisieren.
  • Der zweite Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Durchführung des oben genanhten Verfahrens, umfassend einen ersten Körper, der eine erste Kammer begrenzt, von der eine Wand von einer mit dem Körper verbundenen Referenzverbindung getragen ist, wobei diese Kammer an eine Leitung für die Zufuhr von Druckgas und an eine Leitung zum Abgreifen des dort herrschenden Drucks angeschlossen ist, einen zweiten Körper, der eine zweite Kammer begrenzt, von der eine Wand durch das vorgenannte Ende der zu kontrollierenden Verbindung getragen ist, die lösbar mit dem zweiten Körper verbunden ist, wobei diese zweite Kammer an eine Leitung für die Zufuhr von Druckgas und an eine Leitung zum Abgreifen des dort herrschenden Drucks angeschlossen ist, und einen dritten Körper, der ein Gehäuse für ein bewegliches Element bildet, von dem zwei einander entgegengesetzte Flächen jeweils die beweglichen Wände zweier Kammern bilden, in die jeweils eine der beiden Abgreifleitungen mündet.
  • Bei einer Ausführungsform ist das bewegliche Element von einer Membran gebildet, die in dem dritten Körper eine Trennwand der Kammern bildet und mit einem Detektor zur Erfassung ihrer Position verbunden ist.
  • Vorzugsweise sind der erste und der dritte Körper zu einem Erfassungsmodul verbunden, das durch eine flexible Leitung an dem zweiten Körper angeschlossen ist, während der zweite Körper in Form einer länglichen Sonde vorgesehen ist, die zur Anbringung an dem Ende der zu kontrollierenden Verbindung in einer Halterung angeordnet ist, in der sie gegen die Wirkung eines elastischen Andruckorgans in Längsrichtung verschiebbar gelagert ist und an dessen Ende sie mittels eines Kugelgelenkes angelenkt ist.
  • Andererseits hat man manchmal festgestellt, daß eine Anordnung durch die pneumatische Kontrollvorrichtung als korrekt erklärt werden konnte, obwohl die sie bildenden Teile nicht korrekt zueinander angeordnet worden sind. Dies trifft insbesondere für den Fall der Anordnung von Tellern an den Stößeln von Ventilen mit Hilfe von Keile bildenden Halbkonusteilen zu. Um in diesem Fall eine Fehlfunktion des Gerätes zu vermeiden, hat die zweite Kammer eine Entlüftungsleitung, die mit einem Verschlußorgan versehen ist, dessen Position durch einen in Richtung auf die Endfläche der zu kontrollierenden Verbindung vorspringenden Fühler gesteuert wird, um die Position eines Elementes der Verbindung relativ zu einem anderen Element derselben zu erfassen, das mit den Wänden der zu dem zweiten Körper gehörenden zweiten Kammer zusammenwirkt, und um das Schließen der Entlüftungsleitung zu steuern, wenn diese Position korrekt ist.
  • Weitere Merkmale und vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles.
  • Dabei wird auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen. Darin zeigen:
  • Fig. 1 ein allgemeines Schema der zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens verwendeten Vorrichtung, angewandt auf den Fall der Kontrolle der Montage eines Ventiltellers auf einem Ventilstößel mittels zweier Halbkonen,
  • Fig. 2, 3
  • und 4 orthogonale Schnittansichten des erfindungsgemäßen Erfassungsmoduls, und
  • Fig. 5 einen Längsschnitt durch die mobile Sonde der erfindungsmäßen Vorrichtung.
  • Das Schema der Fig. 1 zeigt zwei identische Anordnungen 1 und 2, bei denen es sich hier um die Montierung von Ventiltellern 3, 4 auf Ventilstößeln 5, 6 mit Hilfe von Halkonen 7, 8 bzw. 9, 10 handelt, wobei diese Halbkonen auf dem Stößel in bekannter Weise durch ihr Zusammenwirken mit einer Nut G an diesem Stößel erfolgt. Die Kontaktflächen dieser verschiedenen Bestandteile haben untereinander Spiele, welche einen im wesentlichen entlang des Ventilstößels 5, 6 gerichteten Kanal bilden. Daraus folgt, daß man beim Anschluß einer Druckfluid, insbesondere Druckgas-Quelle an das Ende jeder Anordnung 1, 2 einen Leckstrom (insbesondere einen pneumatischen Leckstrom) durch die Anordnung in Richtung ihrer Achse erzeugen kann, dessen Ausmaß ein Zeichen für die Qualität der ausgeführten Montage ist. Durch Vergleich dieses Zeichens mit einem Referenzwert, der voraussetzungsgemäß der Wert einer gut ausgeführten Montage ist, kann man die Güte der Ausführung der Montage kontrollieren und fehlerhafte Montierungen eliminieren.
  • Um dieses Verfahren anzuwenden, wird die Anordnung 1, welche die Referenzanordnung ist, zum Verbleib an einem ersten Körper 11 angeordnet (beispielsweise durch einen Flansch 12), wodurch mit einer Endfläche der Anordnung 1 eine Kammer 13 begrenzt wird, die zur Anordnung 1 hin offen ist und die an eine Druckfluid-Quelle 14 über eine kalibrierte Öffnung 15 angeschlossen ist, welche einstellbar ist.
  • In analoger Weise bildet die Anordnung 2, welche die zu kontrollierende Montage darstellt, die Wand einer Kammer 16, die von einem zweiten Körper 17 begrenzt wird, der in lösbarer aber dichter Weise an eine Endfläche 2a der Anordnung 2 angelegt werden kann. Diese Kammer 16 hat somit einen Leckstrom durch die Anordnung 2 und ist an dieselbe Druckgasquelle 14 über eine kalibrierte Öffnung 18 angeschlossen, die ebenfalls einstellbar ist.
  • In einem Körper 19 hat man zwei Kammern 20 und 21 dargestellt. Die Kammer 20 ist mit der der Referenzmontage zugeordneten Kammer 13 verbunden, während die Kammer 21 mit der der zu kontrollierenden Montage zugeordneten Kammer 16 verbunden ist. Die beiden Kammern sind ferner durch ein bewegliches Element 22 (hier als Gleitschieber dargestellt) begrenzt, dessen Position im Gleichgewicht ist, wenn die auf jedes Ende des Schiebers einwirkenden Kräfte gleich sind, die von den in den Kammern 20, 21 herrschenden Drücken herrühren. Dieses Element 22 ist Träger eines Elementes zum Erfassen der Störung seines hier mit 24 bezeichneten Gleichgewichtes und kann beispielsweise mit einem festen Kontaktelement zusammenwirken.
  • Man erkennt somit, daß dann, wenn die Montage 2 fehlerhaft ist, weil die Halbkonen 9 und 10 nicht korrekt an ihrem Platz sind (man erinnert sich, daß die Montage automatisch erfolgt) im Prinzip ein sehr viel größeres Spiel zwischen den die Anordnung 2 bildenden Bestandteilen vorhanden sein muß als zwischen den Bestandteilen der Anordnung 1. Der sich in der Kammer 16 aufbauende Druck ist somit geringer als der in der Kammer 13 herrschende Druck. Der Schieber 22 verschiebt sich in der Figur nach rechts, was durch jeden mit dem Element 23 verbundenen geeigneten Aufnehmer für die Entscheidung interpretiert wird, die kontrollierte Anordnung zu eliminieren.
  • Die Möglichkeit zur Regelung des Durchmessers der Öffnung 15 erlaubt die Einstellung eines Auslöse-Schwellwertes der Vorrichtung, das heißt des Referenzdruckes, unterhalb dessen der Schieber sich bewegt.
  • Die Figuren 2 bis 4 sind die Darstellung einer Ausführungsform der Erfindung, bei welcher die Körper 11 und 19 zu einem Detektormodul 30 vereinigt sind. Man findet in diesen Figuren die meisten der bereits beschriebenen Elemente mit denselben Bezugszeichen wieder. Die Druckgasquelle ist mit dem Modul 30 über eine Eintrittsöffnung 31 verbunden, die in einen Kanal 32 mündet, von dem zwei Zweigleitungen abgehen, die eine Zweigleitung 33, die mit der kalibrierten Öffnung 15 versehen ist und in die Kammer 13 mündet, sowie die andere Zweigleitung 34, die mit der kalibrierten Öffnung 18 versehen ist und in die Kammer 21 zur Betätigung des beweglichen Organes mündet. Letzteres ist hier in Form einer verformbaren Membran 35 dargestellt, welche in einem Hohlraum des Moduls 30 eine Kammer 21 und eine Kammer 20 begrenzt. Das Element 33 ist in den Figuren 2 bis 4 ein Stößel 23, der mit der Membran 35 verbunden ist, die beispielsweise einem Magnetkontakt zugeordnet ist. Die Kammer 20 ist mit der Kammer 13 über einen Kanal 36 innerhalb des Moduls 30 verbunden. Die Kammer 21 ist außer ihrer Verbindung mit der Druckguelle ferner über eine mit einer Anschlußeinrichtung 38 versehene Leitung 37 an die Kammer 16 des zweiten Körpers 17 angeschlossen, der in der Figur 5 dargestellt ist. Genauer gesagt ist die Anschlußeinrichtung 38 jene eines nicht dargestellten biegsamen Schlauches, welcher die Leitung 37 mit einem in dem Körper 17 ausgebildeten und zur Kammer 16 führenden Kanal verbindet.
  • Bezüglich der Figuren 2 und 4 ist ferner zu bemerken, daß der Kanal 32 eine Öffnung 31' zu seiner Verbindung an einen ähnlichen danebenliegenden Modul hat, um einen gemeinsamen Zufuhrkanal rur eine Batterie von Kontrollmodulen zu bilden, dessen jeder mit einer Sonde verbunden ist. Man kann sogar vorsehen, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen, daß eine einzige Eich- oder Referenzanordnung für die Gesamtheit der eingesetzten Module vorgesehen ist, wobei die die Anordnung übergreifende Kammer 13 durch zueinander parallele Leitungen wie die Leitung 36 an jede der jeweiligen Sonde zugeordnete Kammer 20 angeschlossen ist.
  • In der Figur 5 erkennt man, daß der Körper 17 in Form einer rohrförmigen länglichen Sonde ausgebildet ist, wobei die Kammer 16 an einem seiner Enden von einer stufenförmigen Aussparung 39 gebildet ist, die mit einer torusförmigen Dichtung versehen ist, welche die Dichtheit bei der Anlage der Sonde an einer Endfläche 2a der zu kontrollierenden Anordnung 2 gewährleistet. Diese Sonde 17 ist in einer Halterung 41 angeordnet, in welcher sie in Längsrichtung gegen die Wirkung einer Feder 32 gehalten werden kann, die sie gegen die zu kontrollierende Anordnung drückt. Diese Halterung 4l ist von zwei Abschnitten 43 und 44 gebildet, die relativ zueinander verschiebbar sind, wobei die Feder 42 zwischen diesen beiden Abschnitten angeordnet ist. Der Abschnitt 44 hat eine sphärische Lagerendfläche 45, auf der eine entsprechende Lagerfläche 46 der Sonde 17 unter der Wirkung der Feder 42 anliegt. Diese Anordnung erlaubt einen Freiheitsgrad der Sonde relativ zu ihrer Halterung 41, die ihrerseits an dem Ende eines Kontrollroboters angeordnet ist, um die möglichen Variationen in der Ausrichtebene des Tellers 4 relativ zur Andruckachse 47 der Sonde 17 zu berücksichtigen.
  • Der Kanal innerhalb des Körpers 17, der in die Kammer 16 mündet, ist von dem freien Raum zwischen der Innenoberfläche des rohrförmigen Hohlraumes dieses Körpers und einer Teleskopstange 50 gebildet, die gleitend in diesem Hohlraum montiert ist. Diese Stange 50 besteht aus zwei Abschnitten 51 und 52, die beispielsweise an ihrer Außenseite kannelliert sind (oder einen hexagonalen Querschnitt haben), um den genannten Freiraum zu bilden, und aus einem zentralen Abschnitt 53 geringeren Durchmessers, der mit dem unteren Abschnitt 51 verbunden ist und auf dem der obere Abschnitt 52 gleitet. Eine Feder 54 erstreckt sich zwischen den beiden Abschnitten 51 und 52. Ferner setzt sich der Abschnitt 51 in die Kammer 16 über einen Taster 55 fort, der in der Achse 47 der Sonde angeordnet ist.
  • In Verlängerung des Rohres 17 hat die Sonde ein Anschlußteil P, das einerseits eine Abzweigung 56 zur Verbindung der Kammer 16 mit der Anschlußeinrichtung 38 des Moduls 30 und andererseits eine Entlüftungsleitung 57 für diese Kammer 16 hat, die mit dem Innenraum des Rohres 17 über einen Ventilsitz 58 in Verbindung steht.
  • Wenn die Sonde nicht an der Oberfläche 2a der Anordnung 2 anliegt, wird die bewegliche Anordnung 51, 52, 53, 54 durch die Feder 59 nach unten gedrückt, die zwischen dem das Rohr 17 verlängernden Anschlußteil und dem Abschnitt 52 der Stange 50 angeordnet ist. Innerhalb dieser Feder kann der Abschnitt 52 der Stange von einem Stift 60 verlängert sein, der ein Anschlagelement bildet, das zur Anlage an dem Boden der Bohrung des Anschlußteils P kommt, wodurch vermieden wird, daß der Abschnitt 52, der das Ventil zum Verschließen des Ventilsitzes 58 bildet, zu stark die Dichtung dieses Ventilsitzes zerdrückt. Dieser Abschnitt 52 wird somit von dem Ventilsitz 58 abgehoben und die Kammer 16 tritt mit der Entlüftungsöffnung 57 in Verbindung. Außerdem ragt der Taster 55 in die stufenförmige Aussparung 39.
  • Bei Anlage der Sonde an der Anordnung 2 wird der Taster 55 durch den Ventilstößel 6 zurückgeschoben, wenn dieses korrekt an diesem Stößel angeordnet ist. Der Abschnitt 51 folgt derselben Bewegung und bewirkt über die Feder 54 die Aufwärtsbewegung des Abschnittes 52, der sich gegen den Ventilsitz 58 anlegt. Die Entlüftungsleitung 57 wird verschlossen. Die Kammer 16 steht in Verbindung mit Kammer 21 des Moduls 30.
  • Wenn, wie man dies manchmal feststellt, der Teller 4 am Ende des Ventilstößels 6 montiert ist aufgrund der Tatsache, daß die Halbkonen 9 und 10 nicht in die Nut G eingreifen, sondern im Bereich der Abschrägung am Ende des Stößels 6 liegen, tritt der Taster 55 nicht in Berührung mit dem Stößel 6, bevor die Sonde vollständig an der Oberfläche 2a der Anordnung 2 anliegt. Der Verschluß der Entlüftungsöffnung 57 ist nicht gewährleistet und die Kammer steht mit letzterer in Verbindung. Der sich in der Kammer 21 des Moduls 30 aufbauende Druck steht nicht im Gleichgewicht mit dem in der Kammer 20 herrschenden Druck und der Detektor 23 registriert einen Montagefehler, der zur Eliminierung der Anordnung führt.
  • Die Erfindung findet eine interessante Anwendung insbesondere bei der Kontrolle von Anordnungen, die aufeinandergestapelte und bezüglich einer Achse zentrierte Elemente haben, wie beispielsweise die Anordnung der Federteller an dem Ende von Ventilstößeln von Verbrennungsmotoren.

Claims (8)

1. Verfahren zur Kontrolle der Qualität einer mechanischen Verbindung (2), die aus Komponenten (4,6,9,10) besteht, zwischen denen ein Montagespiel vorhanden ist, bei welchem ausgehend von einem Ende der Verbindung, die eine Fläche (2a) zur Herstellung einer vorübergehend dichten Verbindung bietet, ein Leckluftstrom erzeugt werden kann, bestehend aus der Erfassung der Gleichgewichtslage eines beweglichen Elements (22,35), von dem zwei einander entgegengesetzte Flächen jeweils dem in einer stromaufwärts der Anschlußfläche (2a) angeordneten Kammer (16) und dem in einer stromaufwärts einer Referenzverbindung (1) angeordneten Kammer (13) herrschenden Druck ausgesetzt werden.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen ersten Körper (11), der eine erste Kammer (13) begrenzt, von der eine Wand von einer mit dem Körper (11) verbundenen Referenzverbindung (1) getragen ist, wobei diese Kammer (13) an eine Leitung (32) für die Zufuhr von Druckgas und an eine Leitung (36) zum Abgreifen des dort herrschenden Drucks angeschlossen ist; einen zweiten Körper (17) , der eine zweite Kammer (16) begrenzt, von der eine Wand durch das vorgenannte Ende (2a) der zu kontrollierenden Verbindung (2) getragen ist, die lösbar mit dem zweiten Körper (17) verbunden ist, wobei diese zweite Kammer an eine Leitung (37) für die Zufuhr von Druckgas und an eine Leitung (37) zum Abgreifen des dort herrschenden Drucks angeschlossen ist; und einen dritten Körper (19,30), der ein Gehäuse für ein bewegliches Element (22,35) bildet, von dem zwei einander entgegengesetzte Flächen jeweils die beweglichen Wände zweier Kammern (20,21) bilden, in die jeweils eine der beiden Abgreifleitungen (36, 37) mündet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Element (22,35) mit einem Detektor (23) zur Erfassung seiner Position verbunden ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Element (22) durch eine Membran (35) gebildet ist, die in dem dritten Körper (19,30) eine Trennwand der Kammern (20 und 21) bildet.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckgaszufuhr zur ersten Kammer (13) und zweiten Kammer (16) durch kalibrierte steuerbare Öffnungen (15,18) erfolgt.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Körper (11) und der dritte Körper (19) zu einem Erfassungsmodul (30) verbunden sind, das durch eine flexible Leitung an den zweiten Körper (17) angeschlossen ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Körper (17) in Form einer länglichen Sonde vorgesehen ist, die zur Anbringung an dem Ende (2a) der zu kontrollierenden Verbindung (2) in einer Halterung (41) angeordnet ist, in der sie gegen die Wirkung eines elastischen Andruckorgans (42) in Längsrichtung verschiebbar gelagert ist und an dessen Ende sie mittels eines Kugelgelenks (45,46) angelenkt ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Kammer (16) eine Entlüftungsleitung (57) hat, die mit einem Verschlußorgan (52) versehen ist, dessen Position durch einen in Richtung auf die Endfläche (2a) der zu kontrollierenden Verbindung (2) vorspringenden Fühler (55) gesteuert wird, um die Position eines Elements (6) der Verbindung relativ zu einem anderen Element (4) derselben zu erfassen, der mit Kammer (16) zusammenwirkt, und um das Schließen der Entlüftungsleitung (57) zu steuern, wenn diese Position korrekt ist.
DE1992601326 1991-06-14 1992-06-10 Verfahren und Vorrichtung zur Kontrolle der korrekten Durchführung einer Montage. Expired - Fee Related DE69201326T2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR9107316A FR2677762B1 (fr) 1991-06-14 1991-06-14 Procede et dispositif de controle de la realisation correcte d'un assemblage.

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69201326D1 DE69201326D1 (de) 1995-03-16
DE69201326T2 true DE69201326T2 (de) 1995-09-21

Family

ID=9413868

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1992601326 Expired - Fee Related DE69201326T2 (de) 1991-06-14 1992-06-10 Verfahren und Vorrichtung zur Kontrolle der korrekten Durchführung einer Montage.

Country Status (4)

Country Link
EP (1) EP0518758B1 (de)
DE (1) DE69201326T2 (de)
ES (1) ES2069972T3 (de)
FR (1) FR2677762B1 (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB2274339B (en) * 1993-01-19 1995-11-15 Nuclear Transport Ltd Leak testing
WO2009065175A1 (en) 2007-11-21 2009-05-28 Structural Monitoring Systems Ltd Differential comparative pressure monitoring system

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB285320A (en) * 1927-08-08 1928-02-16 Jared Barton Fleming Overhead valve testing apparatus
DE3039050C2 (de) * 1980-10-16 1983-06-23 Daimler-Benz Ag, 7000 Stuttgart Prüfstandsvorrichtung zum Messen der Leckölmenge an Ventilschaftabdichtungen
US4899573A (en) * 1989-02-24 1990-02-13 American Glass Research, Inc. Apparatus and an associated method for leak and volume inspection of containers

Also Published As

Publication number Publication date
FR2677762A1 (fr) 1992-12-18
ES2069972T3 (es) 1995-05-16
DE69201326D1 (de) 1995-03-16
EP0518758A1 (de) 1992-12-16
FR2677762B1 (fr) 1993-09-03
EP0518758B1 (de) 1995-02-01

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3637068C2 (de)
DE2936552C2 (de) Luftsteuervorrichtung fuer presslufttrockner
EP0670427B1 (de) Fluidisch betätigbare Vorschubeinheit
DE2630377C3 (de) Pneumatischer Stellantrieb für ein Ventil in einer Abgasrückführeinrichtung einer Brennkraftmaschine
DE3740669A1 (de) Pneumatischer stossdaempfer
DE3732553A1 (de) Magnetventil
DE102010056367A1 (de) Linearstellglied
DE1943693B2 (de) Federbelastetes rueckschlagventil
DE602004002686T2 (de) Kraftstoffinjektor mit kraftausgeglichenem Steuerventil
DE2744917B2 (de) Sitzventil mit geradem Durchgang
DE10312087A1 (de) Verfahren zur Funktionsprüfung eines Hydraulikventils und Prüfstand zur Durchführung des Verfahrens
DE29705087U1 (de) Vorrichtung zum Spannen von Werkstücken
DE69201326T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Kontrolle der korrekten Durchführung einer Montage.
DE2817991C2 (de)
DE69303778T2 (de) Servogesteuertes Ventil
DE19652707C2 (de) Pneumatischer Klopfer
EP0314125B1 (de) Sensor für flüssige und gasförmige Medien
DE29518188U1 (de) Blocksauger
DE3221870C2 (de) Druckmeßeinrichtung mit einem Druckfühler
DE20106298U1 (de) Linearantrieb
DE1809858A1 (de) Druckregler zur Aufrechterhaltung eines unterhalb des Umgebungsdruckes liegenden konstanten Druckes in einem abgegrenzten Raum
DE828329C (de) Vorrichtung zur Betaetigung des Verschlussorgans von Brennstoffinjektoren fuer Waermekraftmaschinen
EP0060412A1 (de) Einrichtung zur Endabbremsung des Arbeitskolbens eines doppeltwirkenden Arbeitszylinders
DE2027071C3 (de) DrutWüWet
DE2926715C2 (de) Blutdruckmeßgerät

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee