DE69203662T2 - Einrichtung zum Anbringen eines Gegengewichts an einem Rad mit Reifen. - Google Patents

Einrichtung zum Anbringen eines Gegengewichts an einem Rad mit Reifen.

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Anbringen eines Auswuchtgewichts an einem Reifenrad, wie im Oberbegriff des Anspruchs 1 spezifiziert.
  • Im allgemeinen ist ein Auswuchtgewicht am Außenumfang der Felge des Reifenrades eines Fahrzeuges festgelegt oder angebracht, um die unausgewuchtete Drehung des Reifenrades zu korrigieren
  • Das Auswuchtgewicht besteht aus einem Gewichtsabschnitt und einem Befestigungsabschnitt und ist durch Festklemmen des Außenumfangs der Felge zwischen dem längs der Außenoberfläche der Felge des Reifenrades angeordneten Gewichtsabschnitt und dem Befestigungsabschnitt festgelegt. Dieses Auswuchtgewicht wird an dem Reifenrad von einem Arbeiter angebracht, der den Befestigungsabschnitt mit einem Hammer manuell schlägt, um ihn so zu deformieren, daß er den Außenrand der Felge des Reifenrades umhüllt.
  • Trotzdem ist der vorstehende herkömmliche Anbringbetrieb des Auswuchtgewichts bearbeitungsmäßig unpassend und monoton, und insbesondere dann, wenn das Auswuchtgewicht für einen Reifen mit einer großen Abmessung angebracht werden muß, ist der Anbringbetrieb gefährlich und ineffizient, da das Reifenrad ein großes Gewicht hat, und außerdem ist es sehr unvernünftig, nur den Anbringprozeß manuell auszuführen, ohne Rücksicht darauf, daß andere Prozesse, wie beispielsweise der Prozeß zum Messen einer Reifenunwucht und dergleichen, automatisch ausgeführt werden.
  • Daher ist ein ernsthaftes Erfordernis vorhanden, diesen Prozeß automatisch auszuführen, und die Entwicklung einer Vorrichtung ist verlangt worden, welche ein Auswuchtgewicht automatisch an einem Reifenrad so sicher und schnell anbringen kann, als ob das Auswuchtgewicht von einem Arbeiter manuell daran angebracht wurde.
  • Aus der WO-A-88/07 909 ist eine Reifenrad-Auswuchtgewichtsanbringvorrichtung mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1 bekannt. Bei der bekannten Vorrichtung umfaßt das gewichtshaltende Mittel eine elektromagnetische Spule, die erregt werden kann. Beim Gebrauch wird ein Auswuchtgewicht verwendet, dessen Befestigungsabschnitt aus ferromagnetischem Material ist. Daher kann das Auswuchtgewicht an dem gewichtshaltenden Mittel durch die Wirkung der elektromagnetischen Spule an dem Befestigungsabschnitt gehalten werden. Diese Art und Weise der Befestigung kann manchmal unzuverlässig sein.
  • Die vorliegende Erfindung ist im Lichte der vorstehend genannten Umstände ausgeführt, und es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Auswuchtgewichtsanbringvorrichtung für ein Reifenrad vorzusehen, welche dazu in der Lage ist, ein Auswuchtgewicht automatisch an einem Reifenrad anzubringen.
  • Um die vorstehend genannte Aufgabe zu lösen, ist eine Reifenrad-Auswuchtgewichtsanbringvorrichtung mit den Merkmalen von Anspruch 1 vorgesehen.
  • Spezielle Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Die vorstehenden und andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung augenscheinlich werden, welche in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen zu lesen ist.
  • Fig. 1 ist eine Draufsicht eines Auswuchtgewichtsantriebssystems, welches bei der einen Ausführungsform einer Auswuchtgewichtsanbringvorrichtung für ein Reifenrad gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet wird;
  • Fig. 2 ist eine Gesamtseitenansicht einer Auswuchtgewichtsanbringvorrichtung der einen Ausführungstorm;
  • Fig. 3 ist eine vergrößerte Rückansicht eines Gewichtshalter- und Hammerkopfabschnitts, wenn ein Auswuchtgewicht an der Felge des Reifenrades befestigt wird;
  • Fig. 4 ist eine Ansicht des Aufbaus, der in der Richtung eines Pfeils A in Fig. 3 dargestellt ist;
  • Fig. 5 ist eine Ansicht des Aufbaus, der in der Richtung eines Pfeils B in Fig. 3 gezeigt ist;
  • Fig. 6 ist eine Ansicht des Aufbaus, der in der Richtung eines Pfeils C in Fig. 5 dargestellt ist;
  • Fig. 7 ist eine Draufsicht eines Trägers in Figur 3;
  • Fig. 8 ist eine vergrößerte Vorderansicht eines Gewichtshalter- und Hammerkopfabschnitts, wenn das Auswuchtgewicht befestigt wird und ein erstes Mal getrieben wird;
  • Fig. 9 ist eine vergrößerte Vorderansicht eines Gewichtshalter- und Hammerkopfabschnitts, wenn das Auswuchtgewicht befestigt wird und ein zweites Mal getrieben wird;
  • Fig. 10 ist eine vergrößerte Vorderansicht eines Gewichtshalter- und Hammerkopfabschnitts, wenn das Auswuchtgewicht befestigt und ein drittes Mal getrieben wird; und
  • Fig. 11 ist Ansicht, welche ein Beispiel einer Einbauart eines Differenzsensors zeigt.
  • Nachstehend wird die eine Ausführungsform einer Auswuchtgewichtsanbringvorrichtung für ein Reifenrad gemäß der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen unten detailliert beschrieben werden.
  • Fig. 1 ist eine Draufsicht, welche die schematische Anordnung eines Auswuchtgewichtsantriebssystems 10 zeigt, das die eine Ausführungsform einer Auswuchtgewichtsanbringvorrichtung 12 für ein Reifenrad 14 gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet. Das Auswuchtgewichtsantriebssystem 10 ist versehen mit der Auswuchtgewichtsanbringvorrichtung 12 zum Ausführen eines Betriebs zum Anbringen eines Auswuchtgewichts 16 (das in den Figuren 2 und 3 gezeigt ist) an dem Reifenrad 14, einer Reifenrad-Stützeinheit 18, auf welcher das Reifenrad 14 mit einer Felge 20 und ein am Außenumfang der (in Fig. 2 dargestellten) Felge 20 befestigter Reifen 22 abgestützt werden, und einer Teile-Zuführungseinrichtung 24 zum Bereitstellen des Auswuchtgewichts 16 an einem vorbestimmten Ort. Die Reifenrad-Stützeinheit 18 und die Teile-Zuführungseinrichtung 24 sind im Schwenkbereich RE eines Arms 26 eines Manipulators 28 angeordnet, welcher in der Auswuchtgewichtsanbringvorrichtung 12 enthalten ist.
  • Wie in der Gesamtseitenansicht der Fig. 2 gezeigt, enthält der Manipulator 28 einen auf einem Fundament auf dem Erdboden festgesetzten Hauptkörper 30, den Arm 26, der an dem Hauptkörper 30 befestigt und so bewegbar ist, daß er eine Freiheit in sechs Achsen hat, und einen Bewegungsmechanismus (nicht dargestellt) zum Bewegen des Arms 26 an die vorbestimmte Stelle innerhalb des Schwenkbereichs RE. Die Auswuchtgewichtsanbringvorrichtung 12 enthält ferner einen Gewichtshalter 32 und einen Hammerkopf 34, welche beide an einem distalen Armabschnitt 26a des Arms 26 des Sechs-Achsen-Manipulators 28 befestgt sind.
  • Der Gewichtshalter 32 ist so aufgebaut, daß er an den Ort bewegt wird, dem das Auswuchtgewicht 16 mittels der Teile-Zuführungseinrichtung 24 durch den Betrieb des Manipulators 28 zugeführt wird, das mittels der Teile-Zuführungseinrichtung 24 zugeführte Auswuchtgewicht 16 hält und das dadurch gehaltene Auswuchtgewicht 16 an jene Stelle auf dem Außenumfang der Felge 20 überträgt, an welcher das Auswuchtgewicht 16 anzubringen ist. Der Hammerkopf 34 ist so aufgebaut, daß er dazu in der Lage ist, das durch den Gewichtshalter 32 gehaltene Auswuchtgewicht 16 in einer Ebene zu treiben, die senkrecht zu einer Tangente ist, welche die Umfangsoberfläche der Felge 20 des Reifenrades 14 an einer Stelle berührt, an der das Auswuchtgewicht 16 anzubringen ist, während das Reifenrad 14 durch den Reifenrad-Stütztisch 20 gestützt wird.
  • Der Manipulator 28, der Gewichtshalter 32 und der Hammerkopf 34 sind mit einer (in Fig. 1 gezeigten) Steuereinrichtung 36 verbunden und werden durch dieselbe gesteuert. Die Steuereinrichtung 36 steuert derart, daß der Gewichtshalter 32 einen (später beschriebenen) Gewichtsabschnitt 42 des mittels der Teile-Zuführungseinrichtung 24 zugeführten Auswuchtgewichts 16 mit einem vorbestimmten Gewicht ergreift, wobei verursacht wird, daß das ergriffene Auswuchtgewicht 16 gegen den Anbringabschnitt der Felge 20 des durch den Reifenrad-Stütztisch 20 gestützten Reifenrades 14 stößt, und dann durch Treiben eines (später beschriebenen) Befestigungsabschnitts 44 des Auswuchtgewichts 16 mittels des Hammerkopfes 34 angebracht wird.
  • Es wird darauf hingewiesen, daß der Reifenrad-Stütztisch 20 einen Drehtisch 38 zum drehbaren Stützen des darauf angeordneten Reif enrades 14, eine Hubeinrichtung 40, die dazu in der Lage ist, den Drehtisch 38 nach oben und nach unten zu bewegen, und einen Drehmechanismus (nicht dargestellt) zum Drehen des Drehtisches 38 enthält. Die Drehung des Drehtisches 38 verursacht, daß jener Abschnitt der Felge 20 des Reifenrades 14, an dem das Auswuchtgewicht 16 anzubringen ist, an einen vorbestimmten Ort gedreht wird, welcher der Auswuchtgewichtsanbringvorrichtung 12 gegenüberliegt.
  • Wie in der teilweise vergrößerten Ansicht der Fig. 3 gezeigt, welche den Zustand des gegen die Felge 20 des Reifenrades 14 stoßenden Auswuchtgewichts 16 zeigt, wird das Auswuchtgewicht 16 aus einem Gewichtsabschnitt 42 mit einem vorbestimmten Gewicht und einem einstückig mit dem Gewichtsabschnitt 42 verbundenen Befestigungsabschnitt 44 gebildet. Insbesondere ist der Befestigungsabschnitt 44 so gebildet, daß er bogenförmig ist und sich über etwa 180 Grad ersteckt. Mit anderen Worten, der Befestigungsabschnitt 44 ist gebogen, so daß er einen Bogen von im wesentlichen einem Halbkreis bildet. Das heißt, eine vorbestimmte Öffnung P ist zwischen dem distalen Ende D des Befestigungsabschnitts 44 und dem Schulterabschnitt E des Gewichtsabschnitts 42 festgelegt, welcher Schulterabschnitt E auf die Seite beschränkt ist, auf der der Befestigungsabschnitt 44 verläuft.
  • Es sollte angemerkt werden, daß der Befestigungsabschnitt 44 durch den Hammerkopf 34 getrieben wird, derart daß die Felge 20 des Reifenrades 14 in die Öffnung P eingepaßt wird, wodurch das Auswuchtgewicht 16 an der Felge 20 angebracht wird.
  • Nachstehend wird die Beschreibung des Gewichtshalters 32 und des Hammerkopfes 34 unter Bezugnahme auf die Figuren 3 bis 7 erfolgen. Es wird angemerkt, daß Fig. 3 eine Darstellung der umgekehrten Ansicht jener Darstellungen ist, welche durch Fig. 2 und die unten zu beschreibenden Figuren 8 bis 10 gezeigt werden (d.h. von der Rückseite betrachtet wird) Zunächst ist, wie in Fig. 3 gezeigt, an dem distalen Armabschnitt 26a des Arms 26 eine Stützplatte 46 festgelegt. Der Gewichtshalter 32 ist an der Stützplatte 46 mittels einer winkeleinstellbaren Einheit 48 befestigt, welche den Befestigungswinkel des Gewichtshalters 32 relativ zu dem distalen Armabschnitt 26a einstellen kann. Anderseits ist der Hammerkopf 34 an der Stützplatte 46 mittels einer Schiebestützeinheit 50 befestigt, welche den Hammerkopf 34 relativ zu der Stützplatte 46 verschiebbar stützen kann
  • Es wird angemerkt, daß der Aufbau der winkeleinstellbaren Einheit 48 und der Schiebestützeinheit 50 später detailliert beschrieben wird, doch die winkeleinstellbare Einheit 48 enthält einen feststehenden Träger 52, der an der Stützplatte 46 festgelegt ist, und einen schwenkbaren Träger 54, der an dem feststehenden Träger 52 drehbar befestigt ist.
  • Der Gewichtshalter 32 enthält ein Paar von Gleitlagern 56a und 56b, die längs einer radialen Richtung X des Reifenrades 14 angeordnet sind und am distalen Ende des schwenkbaren Trägers 54 vorgesehen sind. Die Mittelachsen der Gleitlager 56a und 56b sind so festgesetzt, daß sie parallel zueinander sind und in einer mittelaxialen Richtung Y des Reifenrades 14 verlaufen. Ein Paar von ersten Führungsstangen 58a und 58b ist in die entsprechenden Gleitlager 56a und 56b eingesetzt und in der mittelaxialen Richtung Y verschiebbar abgestützt.
  • Eine in der radialen Richtung X verlaufende Gleitbasis 60 ist an den unteren Enden der ersten Führungsstangen 58a und 58b festgelegt. Ein Paar von zweiten Führungsstangen 62a und 62b, die so festgesetzt sind, daß sie parallel zueinander sind und in der radialen Richtung X verlaufen, sind in die Gleitbasis 60 eingesetzt und stützen die Gleitbasis 60 in der radialen Richtung X verschiebbar ab, wie in Fig. 4 gezeigt, welche die in der Richtung des Pfeils A in Fig. 3 gezeigte Ansicht ist. Die zweiten Führungsstangen 62a und 62b sind längs einer tangentialen Richtung Z angeordnet, die durch eine Verlaufsrichtung der Tangente festgelegt ist, welche die Außenumfangsoberfläche der Felge 20 an einem Ort berührt, an dem das Auswuchtgewicht 16 anzubringen ist.
  • Der Gewichtshalter 32 enthält ferner eine Einspanneinheit 64 zum Ergreifen des Befestigungsabschnitts 44 des Auswuchtgewichts 16, wie in den Figuren 3 und 4 gezeigt. Die Einspanneinheit 64 ist an beiden Enden von jeder der zweiten Führungs- Stangen 62a und 62b befestigt, wie in Fig. 3 gezeigt. Insbesondere enthält die Einspanneinheit 64 ein Gleitteil 66, das einstückig besteht aus einem unter der Gleitbasis 60 vorgesehenen Plattenabschnitt 66a und einem ersten und einem zweiten aufrecht stehenden Abschnitt 66b bzw. 66c, welche an den beiden entsprechenden Enden des Plattenabschnitts 66a längs der axialen Richtung hochstehen. Es wird angemerkt, daß die beiden Enden von jeder der ersten und der zweiten Führungsstangen 62a und 62b mit dem ersten und dem zweiten aufrecht stehenden Abschnitt 66b und 66c entsprechend verbunden sind.
  • Das heißt, wie in Fig. 3 gezeigt, daß die Einspanneinheit 64 auf dem Manipulator 28 abgestützt ist, derart daß sie in der radialen Richtung X des Reifenrades 14 um einen vorbestimmten Betrag und in der mittelaxialen Richtung Y des Reifenrades 14 senkrecht zu der radialen Richtung X um einen vorbestimmten Betrag in dem Zustand, in dem das Auswuchtgewicht 16 gegen das Reifenrad 14 stößt, bewegbar sein kann.
  • Ein Paar von zwischen der Gleitbasis 60 und den Gleitlagern 56a und 56b liegenden ersten Federn 68a und 68b ist um das Paar von ersten Führungsstangen 58a bzw. 58b gewunden. Die ersten Federn 68a und 68b drängen die Gleitbasis 60 immer nach unten. Ein Paar von zweiten Federn 70a und 70b ist zwischen der Gleitbasis 60 und dem zweiten aufrecht stehenden Abschnitt 66c vorgesehen. Die zweiten Federn 70a und 70b drängen das Gleitteil 66 immer so, daß es sich in Fig. 3 nach rechts, d.h. nach außen in der radialen Richtung X, bewegt, und drängen die Gleitbasis 60 immer so, daß sie sich nach links, d.h. nach innen in der radialen Richtung X, bewegt. Folglich wird das Auswuchtgewicht 16 so gedrängt, daß es sich sowohl durch die ersten Federn 68a und 68b als auch durch die zweiten Federn 70a und 70b der Felge 20 nähert.
  • Ein erster Sensor 72 als Wirbelstromtyp-Annäherungssensor wird hier durch den feststehenden Träger 52 der winkeleinstellbaren Einheit 48 mittels einer Stützplatte 74 getragen und ist an demselben angebracht, wie in Fig. 4 gezeigt. Wenn die zweiten Führungsstangen 58a und 58b gleiten und sich in der mittelaxialen Richtung Y in die entsprechenden Gleitlager 56a und 56b hinein bewegen und somit die Gleitbasis 60 an einem vorbestimmten Ort angeordnet ist, dann tastet der erste Sensor 72 die Oberkante der Gleitbasis 60 ab, um dadurch die Stellungsbeziehung der Gleitbasis 60 zu den Gleitlagern 56a und 56b (d.h. die Stellungsbeziehung der Gleitbasis 60 bezüglich der Stützplatte 46) zu bestimmen.
  • Ferner wird ein zweiter Sensor 76, der auch ein Wirbelstromtyp-Annäherungssensor ist, durch einen Stützarm 78 gestützt, welcher auf der einen Seite des Plattenabschnitts 66a des Gleitteils 66 steht, wogegen ein abzutastendes Teil 80 auf der Oberseite der Gleitbasis 60 angeordnet ist. Wenn die relativ zur Gleitbasis 60 bewegbare Einspanneinheit 64 an einem vorbestimmten Ort bezüglich der Gleitbasis 60 in der radialen Richtung X angeordnet ist, dann tastet der zweite Sensor 76 das abzutastende Teil 80 ab, um dadurch die Stellungsbeziehung der Einspanneinheit 64 zur Gleitbasis 60 zu bestimmen.
  • Die Einspanneinheit 64 enthält ferner einen Zentrierblock 82, der an der Unterseite des Plattenabschnitts 66a des Gleitteils 66 festgelegt ist. Die Querschnittsgestalt des Zentrierblocks 82 ist derart, daß die vorbestimmte Stellung des Auswuchtgewichts 16 eingestellt wird, wodurch die Oberseite α des Befestigungsabschnitts 44 des Auswuchtgewichts 16, die Rückseite β des Befestigungsabschnitts 44 und die Rückseite γ des Gewichtsabschnitts 42 (die gegenüberliegende Seite der Öffnung P des Befestigungsabschnitts 44) gegen den Zentrierblock stoßen, wie in Fig. 3 gezeigt
  • Eine Seitenplatte 84 ist an der einen Seitenoberfläche des Zentrierblocks 82 festgelegt, wogegen ein Luftzylinder 86 zum Einspannen an der anderen Seitenoberfläche des Zentrierblocks 82 angebracht ist, wie in Fig. 4 gezeigt. An der Seitenplatte 84 ist ein Stützbolzen 88 festgelegt, der in der tangentialen Richtung Z verläuft und dessen distales Ende so festgesetzt ist, daß es der einen Seitenoberfläche des Befestigungsabschnitts 44 des Auswuchtgewichts 16 gegenüberliegt. Der Stützbolzen 88 steht um einen vorbestimmten Abstand von der Innenoberfläche der Seitenplatte 84 zu dem Luftzylinder 86 hin vor. Der Luftzylinder 86 enthält eine Kolbenstange 90, die in der tangentialen Richtung Z verläuft und in derselben verschiebbar ist und deren distales Ende so festgesetzt ist, daß es der anderen Seitenoberfläche des Befestigungsabschnitts 44 gegenüberliegt. Der Stützbolzen 88 und die Kolbenstange 90 sind zueinander ausgerichtet.
  • Die Einspanneinheit 64 kann daher das Auswuchtgewicht 16 halten, indem sie den Einspannzylinder 86 so erregt, daß er die Kolbenstange 90 zu dem Stützbolzen 88 hin herausschiebt und dadurch das distale Ende der Kolbenstange 90 gegen die andere Seitenoberfläche des Befestigungsabschnitts 44 stößt und dann die eine Seitenoberfläche des Befestigungsabschnitts 44 des Auswuchtgewichts 16 mit dem distalen Ende des Stützbolzens 88 berührt, und kann somit den Befestigungsabschnitt 44 des Auswuchtgewichts 16 zwischen dem Stützbolzen 88 und der Kolbenstange 90 ergreifen.
  • Wie in Fig. 4 gezeigt, ist ein Abtastzylinder 92 als Luftzylinder an der Außenoberfläche der Seitenplatte 84 der Einspanneinheit 64 mittels einer Stütze 94 angebracht. Ein Abtastblock 96 ist auf dem unteren Ende einer Kolbenstange 98 des Abtastzylinders 92 abgestützt. Der Abtastblock 96 ist mit einer Sonde 100 versehen, welche in dem Abtastblock 96 verschiebbar eingesetzt und so festgesetzt ist, daß sie dazu in der Lage ist, ihr unteres Ende nach unten aus der Unterseite 96a des Abtastblocks 96 oder ihr oberes Ende nach oben aus der Oberseite des Abtastblocks 96 vorstehen zu lassen.
  • Die Sonde 100 wird durch eine zwischen der Sonde 100 und dem Abtastblock 96 vorgesehene Feder 102 immer nach unten gedrängt. Ein dem vorstehenden ersten und zweiten Sensor 72, 76 ähnlicher dritter Sensor 104 als Wirbelstromtyp-Annäherungssensor zum Abtasten des oberen Endes der Sonde 100 ist an der Außenoberfläche des Abtastblocks 96 mittels einer Stütze 106 befestigt.
  • Der dritte Sensor 104 ist so festgesetzt, daß er das obere Ende der Sonde 100 nicht abtastet, wenn die Sonde 100 in einem freien Zustand nach unten vorsteht, wogegen er so festgesetzt ist, daß er deren oberes Ende abtastet, wenn die Sonde 100 gegen die Treibkraft der Feder 102 solange zurückgezogen wird (d.h. nach oben vorsteht), bis eine zwischen der Unterseite 96a des Abtastblocks 96 und der Oberfläche des unteren Endes der Sonde 100 festgelegte Stufe ebensogroß wie die Dicke des Befestigungsabschnitts 44 des Auswuchtgewichts 16 ist. Es sollte angemerkt werden, daß die Richtung, in der die Sonde 100 gleitet, zu einer Hämmerrichtung W des später zu beschreibenden Hammerkopfes 34 parallel ist.
  • Das Auswuchtgewicht 16, das durch die wie vorstehend beschrieben angeordnete Einspanneinheit 64 des Gewichtshalters 32 gehalten wird, stößt gegen die Felge 20 des auf dem Drehtisch 38 der Reifenrad-Stützeinheit 18 abgestützten Reifenrades 14 und wird durch den Betrieb des Manipulators 28 an derjenigen vorbestimmten Stelle derselben gehalten, an welcher Stelle das Auswuchtgewicht 16 anzubringen ist, mit anderen Worten, der Befestigungsabschnitt 44 des Auswuchtgewichts 16 soll durch den Hammerkopf 34 getrieben werden.
  • Insbesondere wird das durch die Einspanneinheit 64 gestützte Auswuchtgewicht 16 so gegen die Felge 20 gedrückt, daß es in einer derartigen Art und Weise stabil gegen die Felge stößt, daß die drei Punkte, z.B. ein Öffnungsende D des Befestigungsabschnitts 44 des Auswuchtgewichts 16, ein Schulterabschnitt (Öffnungsrand) E des Gewichtsabschnitts 42, welcher dem Öffnungsende D des Befestigungsabschnitts 44 gegenüberliegt, und das untere Ende F des Gewichtsabschnitts 42, gegen die Felge 20 stoßen, und dann wird das Auswuchtgewicht 16 weiter gegen die Felge 20 gedrückt und zu ihr gedrängt, während dieser stabile Zustand beibehalten wird.
  • Bei diesem Betrieb wird die Gleitbasis 60 nach außen in der radialen Richtung X des Reifenrades 14 bezüglich der Einspanneinheit 64 gegen die zweiten Federn 70a, 70b bewegt, und die Einspanneinheit 64 und die Gleitbasis 60 werden nach oben in der mittelaxialen Richtung Y des Reifenrades 14 gegen die ersten Federn 68a und 68b bewegt, mit dem Ergebnis, daß das Auswuchtgewicht 16 durch eine vorbestimmte durch Zusammensetzen der Treibbkräfte der ersten und der zweiten Federn 68a, 68b, 70a und 70b erreichte Treibbkraft zu der Felge 20 gedrängt wird und gegen sie stößt.
  • Es sollte angemerkt werden, daß die drei Punkte D, E und F aufgrund eines Gestaltfehlers oder dergleichen in dem Zustand, in welchem das Auswuchtgewicht 16 durch den Gewichtshalter 32 begrenzt wird (in dem Zustand, in dem das Auswuchtgewicht 16 von der Einspanneinheit 64 ergriffen ist), nicht gleichzeitig an die Felge 20 anstoßen können. Das Auswuchtgewicht 16 kann jedoch in einer derartigen Art und Weise gleichzeitig an die drei Punkte D, E und F anstoßen, selbst wenn es an den Punkt F nicht anstößt, daß es durch geeignetes Festsetzen der Richtung der an die obere Seitenoberfläche und die Rückseitenoberfläche des Auswuchtgewichts 16 angelegten zusammengesetzten Kraft, d.h. durch den Ausgleich der Rückstellkräfte der ersten Federn 68a und 68b und der zweiten Federn 70a und 70b dazu kommt, daß das Auswuchtgewicht 16 entgegegen dem Uhrzeigersinn in Fig. 3 gedreht wird, wenn das Auswuchtgewicht 16 davon befreit wird, von der Einspanneinheit 64 ergriffen zu sein.
  • Hier wird durch die Änderung der Stellung, in welcher der Manipulator 28 festgesetzt ist, mit einem großen von den verschiedenen Größen und Typen des Reifenrades 14 abhängigen Abmessungsunterschied der Gestalt und der Stellung der Felge 20 fertiggeworden. Andrerseits werden der kleine Abmessungsunterschied der Gestalt und der Stellung der Felge 20 und vom Herstellungsprozeß der Felge 20 herrührende Fehler durch die Relativbewegung der Einspanneinheit 64 relativ zu der Gleitbasis 60 und die Relativbewegung der Gleitbasis 60 relativ zu den Gleitlagern 56a und 56b (d.h. durch die Relativbewegung der Einspanneinheit 64 relativ zu den Gleitlagern 56a und 56b) absorbiert.
  • Wenn ferner das Auswuchtgewicht 16 gegen die Felge 20 stößt und durch die vorbestimmte Treibbkraft zu ihr gedrängt wird (d.h., wenn die Gleitbasis 60 in der vorbestimmten Stellung bezüglich der Einspanneinheit 64 und die Gleitbasis 60 in der vorbestimmten Stellung bezüglich der Einspanneinheit 64 ist), dann ist der erste Sensor 72 so festgesetzt, daß er die Gleitbasis 92 abtastet, und ist der zweite Sensor 76 auch so festgesetzt, daß er das abzutastende Teil 80 abtastet. Im Ergebnis wird umgekehrt bestätigt, daß das Auswuchtgewicht 16 gezwungen ist, durch eine vorbestimmte Treibbkraft gegen die Felge 20 zu stoßen und zu ihr gedrängt zu werden, wenn bei dieser Anordnung der erste Sensor 72 die Gleitbasis 92 abtastet und der zweite Sensor 76 das abzutastende Teil 80 abtastet.
  • Es sollte angemerkt werden, daß selbstverständlich -die Stellungen, in denen die Gleitbasis 60 und das abzutastende Teil 80 durch den entsprechenden ersten und zweiten Sensor 72 bzw 76 abgetastet werden, dadurch bestimmt sind, daß der durch die Typen des Reifenrades 14 und die Fehler beim Herstellungsprozeß verursachte vorstehend beschriebene Unterschied der Gestalt und der Stellung der Felge 20 angenommen wird.
  • Nachstehend wird die Beschreibung des Hammerkopfes 34 unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen der Figuren 3, 5 und 6 erfolgen.
  • Zunächst enthält die Schiebestützeinheit 50 zum verschiebbaren Stützen des Hammerkopfes 34 ein Paar von Gleitlagern 108a und 108b, welche nebeneinander längs der tangentialen Richtung Z angeordnet sind. Die Gleitlager 108a und 108b stützen ein Paar von entsprechenden Gleitführungsstangen 110a bzw. 110b. Eine Stützplatte 112 ist an den unteren Enden der Gleitführungsstangen 110a und 110b befestigt. Eine Schlageinheit 114 zum Treiben des Befestigungsabschnitts 44 des Auswuchtgewichts 16 ist an der Stützplatte 112 befestigt.
  • Die Schlageinheit 114 enthält einen einem sogenannten Luftzylinder ähnlichen Zylinder 116, in welchem ein Kolben 118 verschiebbar angeordnet ist. Die Schlageinheit 114 weist ein Hammerteil 120 auf, das am vorstehenden Ende einer einstückig mit dem Kolben 118 gebildeten Kolbenstange 122 festgelegt ist, wie gezeigt in Fig. 5, welche eine Ansicht ist, welche in die Richtung des Pfeils B in Fig. 3 zeigt, und in Fig. 8, die eine Ansicht ist, welche in die Richtung des Pfeils C in Fig. 5 zeigt. Das heißt, der Hammerkopf 34 ist mittels der Schiebestützeinheit 50 so auf den distalen Armabschnitt 26a gestützt, daß er in einer Richtung bewegbar ist, längs welcher sein Hammerteil 120 so vorgeschoben wird, daß es auf den Befestigungsabschnitt 44 des durch die Einspanneinheit 64 des Gewichtshalters 32 gehaltenen Auswuchtgewichts 16 (d.h. längs einer Verlaufsrichtung der Mittelachse der Schlageinheit 114) getrieben wird.
  • Die Schlageinheit 114 enthält ferner eine ringförmige Druckakkumulationskammer 124, die am oberen Ende des Zylinders 116 angeordnet ist, und ein schirmförmiges Ventil 126, das zwischen die Druckakkumulationskammer 124 und den Zylinder 116 gesetzt ist. Das schirmförmige Ventil 126 wird derart geschaltet, daß aus einer Preßluft-Versorgungsguelle (Pumpe P) bereitgestellte Preßluft durch einen Luftpfad 128 mit einem auf dessen halber Länge angeordneten Dreiwegeventil 130 in die Druckakkumulationskammer 124 strömen gelassen und die Druckakkumulationskammer 124 durch den Innenluftdruck in der Druckakkumulationskammer 124 mit dem Zylinder 116 verbunden wird, wenn kein Luftdruck an die Druckakkumulationskammer 124 gelegt ist.
  • Ferner wird der in den Zylinder 116 verschiebbar eingesetzte Kolben 118 durch eine Feder 132 zum Hinterende des Zylinders 116 gedrängt und gegen dasselbe gedrückt. Ein Paar von Auslaßlöchern 134 und 136 ist an vorbestimmten Stellen einer Zylinderwandung des Zylinders 116 gebildet und an der Unterseite bzw. der Oberseite des Kolbens 118 angeordnet, wenn der Kolben 118 in eine durch die strichlierte Linie in Fig. 3 dargestellte Stellung nach unten bewegt wird.
  • Die durch den Luftpfad 128 hindurch bereitgestellte Preßluft verursacht, daß sich das schirmförmige Ventil 126 nach unten bewegt, und sie wird somit in der Druckakkumulationskammer 124 angesammelt, und wenn das Dreiwegeventil 130 erregt wird, so daß es danach den Zylinder 116 mit der Atmosphäre verbindet, dann wird das schirmförmige Ventil 126 durch den Luftdruck in der Druckakkumulationskammer 124 nach oben bewegt und somit die Luft in der Druckakkumulationskammer 124 in den Zylinder 116 strömen gelassen und an den Kolben 118 gelegt, so daß der Kolben 118 gegen die Treibkraft der Feder 132 kräftig nach unten bewegt wird. Es sollte angemerkt werden, daß der Schaltbetrieb des Dreiwegeventils 130 durch die Steuereinrichtung 36 ausgeführt wird.
  • Wie in Fig. 3 gezeigt, ist die Stellungsbeziehung der Schlageinheit 114 zu dem Gewichtshalter 32 in einer derartigen Weise festgesetzt, daß die Verlaufsrichtung, längs welcher das Hammerteil 120 der Schlageinheit 114 getrieben wird, (d.h. die Hämmerrichtung) zwischen dem offenen Ende D des Befestigüngsabschnitts 44 und dem Schulterabschnitt E des Gewichtsabschnitts 42 angeordnet ist oder in der Nähe des Schulterabschnitts E innerhalb des Bereichs des offenen Endes D des Befestigungsabschnitts 44, in welchem das Auswuchtgewicht 16 gegen die Felge 20 stößt, und des unteren Endes F des Gewichtsabschnitts 42 angeordnet ist, wenn der Gewichtshalter 32 das Auswuchtgewicht 16 drückt, welches dadurch gegen die Felge 20 in seiner vorbestimmten Lage gehalten wird. Das untere Ende des Hammers 52, das an dem unteren Ende der Kolbenstange 122 festgelegt ist, stößt mit dem Befestigungsabschnitt 44 des durch die Einspanneinheit 64 des Gewichtshalters 32 gehaltenen Auswuchtgewichts 16 zusammen, während der Kolben 118 nach vorn bewegt wird.
  • Wie es aus dem durch die strichlierte Linie in Fig. 3 gezeigten Kolben 118 ersichtlich ist, sind ferner die Auslaßlöcher 134 und 136 an der entsprechenden unteren bzw. oberen Stelle der Zylinderwandung der Schlageinheit 114 festgelegt, so daß das Innere des Zylinders 116 an der Unterseite und der Oberseite des Kolbens 118 dazu in der Lage ist, durch diese Auslaßlöcher 134 und 136 mit der Außenseite in Verbindung zu sein, wenn das Hammerteil 120 mit dem Befestigungsabschnitt 44 des Auswuchtgewichts 16 zusammenstößt.
  • Wenn im Ergebnis das Hammerteil 120 mit dem Befestigungsabschnitt 44 zusammenstößt, dann wird der Kolben 118 durch seine Trägheit bewegt, und wenn somit das Hammerteil 120 mit dem Befestigungsabschnitt 44 zusammenstößt und plötzlich gestoppt wird, dann wird die Reaktionskraft durch die Luft in dem Zylinder 116 nicht an den Zylinder 116 gelegt und somit verhindert, daß die an den Zylinder 116 gelegte Kraft so, wie sie ist, an den Arm 26 des Manipulators 28 mit einer relativ kleinen Belastungsfestigkeit gelegt wird.
  • Wenn das Auswuchtgewicht 16 an der Felge 20 des Reifenrades 14 mit einer verschiedenen Gestalt mittels desselben Gewichtshalters 32 erfaßt wird oder wenn ein Auswuchtgewicht für ein Aluminiumrad und ein Auswuchtgewicht für ein Stahlrad durch denselben Gewichtshalter 32 ergriffen wird, dann wird erwartet, daß das Auswuchtgewicht 16 durch Ändern des zwischen dem Gewichtshalter 32 und der Schlageinheit 114 festgelegten Relativwinkels besser angebracht werden kann. Wie in Fig. 3 und in der Draufsicht der Fig. 7 gezeigt, weist die winkeleinstellbare Einheit 48 zum Abstützen des Gewichtshalters 32 auf dem distalen Armabschnitt 26a bei dieser Ausführungsform folglich eine Doppelträgerstruktur auf, so daß der Relativwinkel dazwischen variabel eingestellt werden kann.
  • Insbesondere ist ein bogenförmiger Schlitz 138 in dem schwenkbaren Träger 54 gebildet, welcher an dem Gewichtshalter 32 um das Zentrum einer vorgestellten Stelle herum festgelegt ist, an welcher das Auswuchtgewicht 16 anzubringen ist. Ein Paar von durch den Schlitz 138 hindurchgehenden Führungsbolzen 140a und 140b steht mit dem am Stützteil 46 festgelegten feststehenden Träger 52 in Gewindeeingriff. Ein schwenkbarer Luftzylinder 142 ist mit dem schwenkbaren Träger 54 an seinem Hinterende schwenkbar verbunden. Der Luftzylinder 142 enthält eine Kolbenstange 144, die dazu in der Lage ist, sich aus ihm herauszuschieben oder in ihn zurückzuziehen, und deren distales Ende an dem feststehenden Träger 52 schwenkbar abgestützt ist.
  • Wenn folglich der schwenkbar getriebene Luftzylinder 142 erregt wird, dann wird der Gewichtshalter 32 um die vorgestellte Stelle bezüglich der Schlageinheit 114 geschwenkt, wodurch der Relativwinkel zwischen dem Gewichtshalter 32 und der Schlageinheit 114 variabel eingestellt werden kann.
  • Ferner weist die Schlageinheit 114 zwei Luftzylinder 146 und 148 zum Dämpfen des Schlagstoßes des Hammerteils 120 auf, welche Zylinder parallel zu ihm angeordnet sind. Die Zylinder 146 und 148 sind auf einer Stützplatte 150 abgestützt, die an der Stützplatte 112 festgelegt ist, an welcher der Zylinder 116 angebracht ist. Die Zylinder 146 und 148 enthalten entsprechende Kolbenstangen 152 und 154, wobei die vorstehenden oder distalen Enden ihrer Kolbenstangen 152 und 154 zueinander in entgegengesetzter Richtung gerichtet sind. Die distalen Enden der Kolbenstangen 152 und 154 der beiden Luftzylinder 146 und 148 sind so festgesetzt, daß sie gegen entsprechende Stoßabschnitte 46a und 46b stoßen, welche mit dem Stützteil 46 einstückig gebildet sind.
  • Somit wird die Bewegung der Schlageinheit 114 bezüglich des Stützteils 46 (d.h. die Bewegung der Schlageinheit 114 zu dem distalen Armabschnitt 26a des Manipulators 28), wodurch die Gleitführungsstangen 110a und 110b durch die entsprechenden Gleitlager 108a und 108b hindurch gleiten, durch Zuführen der Luft in die Zylinder 146 und 148 eingestellt, wodurch sich die distalen Enden der Kolbenstangen 152 und 154 mit den entsprechenden Stoßabschnitten 46a und 46b berühren.
  • Ein Paar von Luftpfaden 156 und 158 ist zum Versorgen der als Dämpfer funktionierenden Luftzylinder 146 und 148 mit Preßluft aus der Pumpe P zwischen den entsprechenden Luftzylindern 146 und 148 und der Pumpe P vorgesehen. Die Luftpfade 156 und 158 sind mit entsprechenden Strömungssteuerventilen 160 und 162 versehen. Ein Paar von Umwegleitungen 164 und 166, welche diese Strömungssteuerventile 160 und 162 überbrücken, sind in den entsprechenden Luftpfaden 156 und 158 befestigt. Die Umwegleitungen 164 und 166 sind mit Rückschlagventilen 168 und 170 versehen, um die Luftströmung aus den Luftzylindern 146 und 148 in die Luftpumpe P (d.h. zur Luftversorgungsseite) zu ermöglichen.
  • Wenn im Ergebnis der Luftdruck an die Kolbenstangen 152 und 154 in den entsprechenden Luftzylindern 146 und 148 gelegt ist, dann wird die Luft in den Luftzylindern 146 und 148 komprimiert, so daß sie sowohl als Luftfeder wirkt als auch durch die Luftpfade 156 und 158, die Umwegleitungen 164 und 166 und die Rückschlagventile 168 und 170 hindurch auf die Luftversorgungsseite bewegt wird, und wenn der Druck abgelassen wird, dann wird die auf die Luftversorgungsseite bewegte Luft durch die entsprechenden Strömungssteuerventile 160 und 162 hindurch in die Luftzylinder 146 und 148 zurückgebracht. Somit dienen die Strömungssteuerventile 160 und 162 als entsprechende Öffnungen, und es ist festgesetzt, daß die entsprechenden Luftzylinder 146 und 148 mit den Luftpfaden 156 und 158, den Strömungssteuerventilen 160 und 162, den Umwegleitungen 164 und 166 und den Rückschlagventilen 168 und 170 den Gesamtaufbau der Dämpfer bilden.
  • Insbesondere wird die längs der axialen Richtung der Schlageinheit 114 angelegte Kraft durch die als Dämpfer dienenden Luftzylinder 146 und 148 gedämpft. Obwohl die Schlageinheit 114 so angeordnet ist, daß sie verhindert, daß die Reaktionskraft, die verursacht wird, wenn das Hammerteil 120 mit dem Befestigungsabschnitt 44 zusammenstößt, an den Zylinder 116 gelegt wird, wie vorstehend beschrieben, wird die Reaktionskraft, die verursacht wird, wenn die Luft in der Druckakkumulationskammer 124 in den Zylinder 116 strömen gelassen wird und an den Kolben 118 gelegt wird, dem Zylinder 116 zugeführt, und ein bestimmter Betrag einer Reaktionskraft an den Zylinder 116 gelegt, wenn das Hammerteil 120 mit dem Befestigungsabschnitt 44 zusammenstößt, da die Flächen der in der Zylinderwandung des Zylinders 116 gebildeten Auslaßlöcher 134 und 136 begrenzt sind. Daher werden diese an den Zylinder 116 gelegten Kräfte (das heißt die Reaktionskräfte) durch die Luftzylinder 146 und 148 empfangen und gedämpft, welche dadurch verhindern, daß diese Kräfte an den Manipulator 28 gelegt sind.
  • Es sollte angemerkt werden, daß eine Anordnung, welche diese Kräfte aus dem Zylinder 116 dämpft und verhindert, daß dieselben an den Manipulator 28 gelegt sind, nicht auf die vorstehende Anordnung beschränkt ist, sondern zum Beispiel durch Verwenden eines hydraulischen Dämpfers oder dergleichen geeignet geändert werden kann.
  • Die Beschreibung des Betriebs der wie vorstehend beschrieben angeordneten Auswuchtgewichtsanbringvorrichtung 12 wird nachstehend gegeben.
  • Zunächst wird der Manipulator 28 so erregt, daß er verursacht, daß die Einspanneinheit 64 des Gewichtshalters 32 an den Ort bewegt wird, dem das Auswuchtgewicht 16 mittels der Teile-Zuführungseinrichtung 24 zugeführt wird, und daß das Auswuchtgewicht 16 gegen den Zentrierblock 82 des Gewichtshalters 32 in der eingestellten Stellung (in dem Zustand, in welchem die Oberflächen α und β des Befestigungsabschnitts 44 und die Oberfläche γ des Gewichtsabschnitts 42 des Auswuchtgewichts 16 anstoßen, wie in Fig. 3 gezeigt) stößt, und dann wird der Einspannzylinder 86 dazu getrieben, die Kolbenstange 90 herauszuschieben, so daß der Befestigungsabschnitt 44 des Auswuchtgewichts 16 durch die Kolbenstange 90 zu dem Stützbolzen 88 hin gedrückt und zwischen der Kolbenstange 90 und dem Stützbolzen 88 an seinen beiden Enden ergriffen wird, um dadurch das Auswuchtgewicht 16 zu halten.
  • Dann wird das durch den Gewichtshalter 32 gehaltene Auswuchtgewicht 16 gegen jenen Abschnitt der Felge 20 des durch die Reifenrad-Stützeinheit 18 gestützten Reifenrades 14 gedrückt, an welchem das Auswuchtgewicht 16 in einer vorbestimmten Stellung und mit einer vorbestimmten Kraft anzubringen ist, welche dazu in der Lage ist, den Befestigungsabschnitt 44 zu treiben, während die kleinen durch den Typ des Reifenrades 14 und die Fehler desselben beim Herstellungsprozeß verursachten Abmessungsfehler der Gestalt und der Stellung der Felge 20 durch die Relativbewegung der Einspanneinheit 64 zur Gleitbasis 60 und die Relativbewegung der Gleitbasis 60 zu den Gleitlagern 56a und 56b absorbiert werden, wie vorstehend beschrieben.
  • Wenn das durch die Einspanneinheit 64 ergriffene Auswuchtgewicht 16 in dieser Stufe aus dem Gewichtshalter 32 gelöst werden würde, dann könnte das Auswuchtgewicht 16 durch Drehen des Auswuchtgewichts 16 an seinen drei Punkten gegen die Felge 20 stoßen, selbst wenn das Auswuchtgewicht 16 nicht an diesen drei Punkten gegen die Felge 20 stieß, wie vorstehend beschrieben. Es sollte angemerkt werden, daß das Auswuchtgewicht 16 kontinuierlich durch den Gewichtshalter 32 ergriffen werden kann.
  • Ferner sollte zu dieser Zeit der erste Annäherungssensor 72 die Gleitbasis 60 und der zweite Annäherungssensor 76 das abzutastende Teil 80 abtasten. Wenn jedoch der erste oder der zweite Sensor 72 oder 76 die Gleitbasis 60 oder das abzutastende Teil 80 nicht abtasten, ohne Rücksicht darauf, daß der distale Armabschnitt 26a des Arms 26 des Manipulators 28 (d.h. der Gewichtshalter 32) bezüglich des Reifenrades 14 richtig angeordnet ist, dann kann erkannt werden, daß das Auswuchtgewicht 16 durch den Gewichtshalter 32 nicht geeignet gehalten wird oder beliebige andere Störungen entstehen.
  • Danach wird das in den Luftpfad 128 gesetzte Dreiwegeventil 130 zum Versorgen des Zylinders 116 mit Preßluft erregt, derart daß der Zylinder 116 so festgesetzt wird, daß er in dem Zustand, in dem das Auswuchtgewicht 16 gegen den geeigneten Ort bezüglich des Reifenrades 14 gedrückt wird, mit der Atmosphäre verbunden ist. Dann wird die Schlageinheit 114 so erregt, daß sie es dem Hammerteil 120 erlaubt, den Befestigungsabschnitt 44 des Auswuchgewichts 16 zu schlagen.
  • Wie vorstehend beschrieben, ist die Zusammenstoßrichtung des Hammerteils 120 bezüglich des Befestigungsabschnitts 44 so festgesetzt, daß sie zwischen dem gegen die Felge 20 stoßenden distalen Ende D des Befestigungsabschnitts 44 und dem Schulterabschnitt E des Gewichtsabschnitts 42 oder in der Nähe des Schulterabschnitts E angeordnet ist, und wird somit das Auswuchtgewicht 16 durch die Stoßkraft des Zusammenstoßes mit dem Hammerteil 120 in die Felge 20 getrieben (mit anderen Worten, die Felge 20 wird zwischen den Gewichtsabschnitt 42 und den Befestigungsabschnitt 44 des Auswuchtgewichts 16 gesetzt und dazwischen eingeklemmt).
  • Wie in den Figuren 8 bis 10 gezeigt, kann das Auswuchtgewicht 16 hier in einer derartigen Art und Weise fehlerlos in die Felge 20 getrieben und an ihr angebracht werden, daß der Winkel des Hammerkopfes 34 relativ zu dem distalen Armabschnitt 26a verändert wird, so daß die Richtung, in welcher der Hämmerbetrieb durch den Hammerkopf 34 ausgeführt wird, in jene entsprechende Richtung gerichtet ist, welche längs der den Bogen der Felge 20 berührenden tangentialen Linie verläuft, und daß das Auswuchtgewicht 16 eine Mehrzahl von Malen (dreimal bei dieser Ausführungsform) getrieben wird.
  • Da insbesondere die Stellung des Auswuchtgewichts 16 längs des Bogens der Felge 20 gemäß (einem Betrag) des in der Felge 20 angepaßten Auswuchtgewichts 16 verändert wird, wird der Winkel des Hammerkopfes 34 relativ zu dem distalen Armabschnitt 26a in der zur Umfangsrichtung des Reifenrades 14 senkrechten Ebene verändert, um es dem Hammerkopf 34 zu ermöglichen, der Änderung der Stellung zu folgen, während der Hämmerbetrieb eine Mehrzahl von Malen ausgeführt wird. Es sollte angemerkt werden, daß die Änderung der Relativstellung zwischen dem Auswuchtgewicht 16 (d.h. der Einspanneinheit 64) und einem Hauptkörper des Gewichtshalters 32 auf der Seite des Manipulators 28, welche durch die Änderung der Stellung des Auswuchtgewichts 16 und die Änderung des Winkels des Hammerkopfes 34 verursacht wird, durch die Relativbewegung der Einspanneinheit 64 zur Gleitbasis 60 und die Relativbewegung der Gleitbasis 60 zu den Gleitlagern 56a und 56b absorbiert wird.
  • Ferner kann bestätigt werden, daß das Auswuchtgewicht 16 in die Felge 20 eingesetzt worden ist, dadurch daß der erste oder der zweite Annäherungssensor 72 oder 76 die Gleitbasis 60 oder das abzutastende Teil 80 auf Grundlage der Relativbewegung der Einspanneinheit 64 zur Gleitbasis 60 und der Relativbewegung der Gleitbasis 60 zu den Gleitlagern 56a und 56b, welche dem Einsetzen des Auswuchtgewichts 16 in die Felge 20 folgen, nicht abtastet.
  • Danach wird der Manipulator 28 so erregt, daß er die Einspanneinheit 64 in die Stellung bewegt, in welcher die Unterseite 96a des auf die Seite der Einspanneinheit 64 gestützten Abtastblocks 96 demjenigen Abschnitt der Außenfläche des Befestigungsabschnitts 44 gegenüberliegt, der an der Felge 20 angebracht worden ist, und die Sonde 100 jenem Abschnitt der Außenfläche der Felge 20 gegenüberliegt, welcher an den Befestigungsabschnitt 44 grenzt. Dann wird der Sensorzylinder 92 erregt, so daß er verursacht, daß die Unterseite 96a des Abtastblocks 96 gegen die Außenfläche des Befestigungsabschnitts 44 stößt. Wenn der dritte Sensor 104 zu dieser Zeit das obere Ende der Sonde 100 abtastet, dann kann bestätigt werden, daß das Auswuchtgewicht 16 geeignet an der Felge 20 angebracht worden ist (der Befestigungsabschnitt 44 fehlerlos getrieben worden ist) . Wenn anderseits der dritte Sensor 104 zu dieser Zeit das obere Ende der Sonde 100 nicht abtastet, dann kann bestätigt werden, daß das Auswuchtgewicht 16 nicht an der Felge 20 angebracht worden ist (der Befestigungsabschnitt 44 nicht fehlerlos getrieben worden ist).
  • Nachdem das Auswuchtgewicht 16 auf der einen Seite des Reifenrades 14 (auf der Oberseite bei der vorstehenden Ausführungsform) wie vorstehend beschrieben angebracht worden ist, wird das Reifenrad 14 gemäß dem Drehen des Drehtisches 38 gedreht, so daß die andere Seite (die Unterseite) des Reifenrades 14, auf welcher das andere Auswuchtgewicht 16 anzubringen ist, an einer vorbestimmten Stelle bezüglich der Auswuchtgewichtsanbringvorrichtung 12 angeordnet wird und das andere Auswuchtgewicht mit einem vorbestimmten Gewicht in der gleichen Art und Weise wie oben (jedoch von der Unterseite aus) darauf angebracht wird, wodurch der Auswuchtgewichtsanbringbetrieb beendet sein wird.
  • Es wird selbstverständlich sein, daß die vorliegende Erfindung weder auf die vorstehend beschriebene Ausführungsform noch auf die darin dargestellten Zeichnungen beschränkt ist, und daß die Erfindung modifiziert werden kann, ohne vom Inhalt und Bereich der beanspruchten Erfindung abzuweichen.
  • Obwohl zum Beispiel ein Wirbelstromtyp-Annäherungssensor als erster bis dritter Sensor 72, 76 und 104 und die Stellung der Einspanneinheit 64 verwendet werden und durch die EIN/AUS- Ergebnisse derselben bei dieser Ausführungsform bestätigt wird, ob das Auswuchtgewicht 16 geeignet angebracht worden ist oder nicht, ist es selbstverständlich, daß ein Fotosensor oder ein Grenzschalter verwendet werden kann, um zu bestätigen, ob das Auswuchtgewicht 16 fehlerlos angebracht worden ist oder nicht.
  • Ferner kann die Stellungsermittlung und/oder -bestätigung durch Verwenden eines Sensors ausgeführt werden, der dazu in der Lage ist, eine Stellungsverlagerung abzutasten, wie eine in Fig. 11 dargestellte Modifikation desselben, welche einen Zustand zeigt, in dem ein Potentiometer vom linear veränderlichen Typ 172 anstelle des ersten Sensors 72 bei der vorstehenden Ausführungsform angebracht ist.
  • Ferner wird der Hämmerbetrieb des Hammerkopfes 34 in der Beschreibung der vorstehenden Ausführungsform dreimal ausgeführt; er kann beliebig oft ausgeführt werden, solange das Auswuchgewicht 16 fehlerlos in die Felge 20 getrieben wird, und somit kann die Anzahl des Hämmerns selbstverständlich auf einmal oder viermal oder mehreremal geeignet festgesetzt sein.
  • Gemäß der Reifenrad-Auswuchtgewichtsanbringvorrichtung gemäß der vorstehend beschriebenen vorliegenden Erfindung kann ein gefährlicher Auswuchtgewichtstreibbetrieb, dessen Ausführung bearbeitungsmäßig schlecht ist und herkömmlicherweise manuell ausgeführt wird, vollständig automatisch ausgeführt werden, was zur Verbesserung der Arbeitseffizienz beiträgt.

Claims (11)

1. Reifenrad-Auswuchtgewichtsanbringvorrichtung zum Anbringen eines Auswuchtgewichts (16) mit einem Gewichtsabschnitt (42) und einem Befestigungsabschnitt (44) an einer Felge (20) eines Reifenrades (14) mittels des Befestigungsabschnitts (44), umfassend:
ein Gewichtshaltemittel (32) zum Halten des Auswuchtgewichts (16) in einer vorgeschriebenen Stellung;
ein Bewegungsmittel (28) zum Bewegen des Gewichtshaltemittels (32), derart daß das durch das Gewichtshaltemittel (32) gehaltene Auswuchtgewicht (16) so festgesetzt wird, daß es gegen den Außenrand der Felge (20) stößt; und
ein Hämmermittel (34) zum Behämmern des Befestigungsabschnitts (44) des durch das Gewichtshaltemittel (32) an die Seite der Felge (20) gehaltenen Auswuchtgewichts (16);
dadurch gekennzeichnet, daß das Gewichtshaltemittel (32) eine Einspanneinheit (64) enthält zum Einspannen des Befestigungsabschnitts (44) durch Festklemmen von zwei seiner Endoberflächen, die längs einer Richtung voneinander entfernt sind, in welcher die Felge (20) in Umfangsrichtung verläuft, wodurch sie das Auswuchtgewicht (16) hält.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie ferner umfaßt:
ein Radstützmittel (18) zum Stützen des Reifenrades (14) und zum Bewegen desjenigen Abschnitts der Felge (20) des Reifenrades (14), auf welchem das Auswuchtgewicht (16) anzubringen ist, an einen vorbestimmten Ort, der innerhalb eines bewegbaren Bereichs des Bewegungsmittels (28) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Bewegungsmittel (28) einen das Haltemittel (32) und das Hämmermittel (34) abstützenden Manipulator enthält, der sie wenigstens innerhalb einer Ebene bewegt, die senkrecht zur Umfangsrichtung des durch das Radstützmittel (18) gestützten Reifenrades (14) ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Hämmermittel (34) ein Hammerteil (120) enthält, welches durch Luftdruck bewegt wird und dann durch Trägheit bewegt wird, so daß es in den Befestigungsabschnitt (44) getrieben wird.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der Manipulator (28) mit einem Arm (26) versehen ist, der innerhalb des bewegbaren Bereichs bewegbar ist, und
das Hämmermittel (34) auf das distale Ende des Arms (26) des Manipulators (28) gestützt ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie ferner umfaßt:
ein zwischen dem Hämmermittel (34) und dem distalen Ende des Arms (26) angeordnetes Stoßabsorbiermittel (146) und (148) zum Absorbieren der Stoßlast auf den Manipulator (28) beim Hämmerbetrieb des Hämmermittels (34) in einer Hämmerrichtung, längs welcher sich das Hammerteil (120) bewegt und eine Stoßlast angelegt ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Stoßabsorbiermittel es dem Hämmermittel (34) erlaubt, sich in der Hämmerrichtung zu bewegen, und mit Fluidzylindern (146) und (148) zum Einstellen der Bewegung des Hämmermittels (34) versehen ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewichtshaltemittel (32) ferner enthält:
ein bewegbares Stützmittel (56a, 56b, 58a, 58b, 60, 62a und 62b) zum bewegbaren Abstützen der Einspanneinheit (64) in einem vorbestimmten Abstand in einer Richtung zum Annähern an die und zum Zurückziehen aus der Felge (20) des Reifenrades (14) bezüglich des Manipulators (28) und
ein Drängmittel (68a, 68b, 70a und 70b), das die Einspanneinheit (64) zu der Felge (20) hin drängt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
das bewegbaren Stützmittel so aufgebaut ist, daß es die Einspanneinheit (64) stützt, derart daß sie in der im wesentlichen radialen Richtung X des Reifenrades (14) bezüglich des Manipulators (28) und auch in der im wesentlichen mittelaxialen Richtung Y des Reifenrades (14), welche senkrecht zu der radialen Richtung ist, bewegt werden kann, wenn das Auswuchtgewicht (16) angebracht wird,
wodurch sich durch die Bewegung in den beiden Richtungen X und Y das Gewichtshaltemittel (32) der Felge (20) des Reifenrades (14) nähere und aus ihr zurückzieht.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewichtshaltemittel (32) ferner enthält:
ein Teil zum Führen in horizontaler Richtung (60), welches so verläuft, daß es zu der im wesentlichen radialen Richtung x des Reifenrades (14) parallel ist, und die Einspanneinheit (64) so führt, daß sie längs der im wesentlichen radialen Richtung X des Reifenrades (14) gleitfähig bewegbar ist, wenn das Auswuchtgewicht (16) angebracht wird, und
ein Mittel zum Drängen in horizontaler Richtung (70a und 70b), welches die Einspanneinheit (64) zu der Felge (20) hin drängt,
wodurch die Einspanneinheit (64) in der im wesentlichen radialen Richtung X des Reifenrades (14) bezüglich des Manipulators (28) vorgespannt werden kann.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewichtshaltemittel (32) ferner enthält:
wenigstens ein Teil zum Führen in vertikaler Richtung (56a und/oder 56b), welches so verläuft, daß es zu der im wesentlichen mittelaxialen Richtung Y des Reifenrades (14) parallel ist, und die Einspanneinheit (64) so führt, daß sie längs der im wesentlichen mittelaxialen Richtung Y des Reifenrades (14) gleitfähig bewegbar ist, wenn das Auswuchtgewicht (16) angebracht wird, und
ein Mittel zum Drängen in vertikaler Richtung (68a und 68b), welches die Einspanneinheit (64) zu der Felge (20) hin drängt,
wodurch die Einspanneinheit (64) in der im wesentlichen mittelaxialen Richtung Y des Reifenrades (14) bezüglich des Manipulators (28) vorgespannt werden kann.
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