DE69219243T2 - Staubsauger - Google Patents
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Staubsauger, der in der Lage ist, Böden von Wohnungen und Büros durch Aufsaugen von herumliegendem oder an den Böden anhaftendem Staub, kleinen Sandpartikeln und anderem Schmutz über die Wirkung einer Unterdruckkraft zu säubern, und insbesondere auf einen leisen Staubsauger, bei dem das Geräusch vermindert ist.
- Während allgemein Staubsauger mit ihrer Benutzung für Bequemlichkeit sorgen, erzeugen sie viel Lärm, weshalb das Problem besteht, daß das Innere des Raums während ihrer Benutzung sehr laut wird.
- Der Grund, warum herkömmliche Staubsauger sehr laut sind, liegt darin, daß sie nicht mit wirkungsvollen Geräuschabschirmungseinrichtungen, Geräuschabsorptionseinrichtungen und Schwingungsdämpfungseinrichtungen ausgestattet sind, wie dies beim Aufbau der Fig. 9 gezeigt ist.
- Bei einem herkömmlichen Staubsauger, der in Fig. 9 veranschaulicht ist, wird das Geräusch eines elektrischen Gebläses 1, das die Geräuschquelle ist, nur einmal abgeschirmt, und der größte Teil des Geräusches breitet sich durch den Körper des Staubsaugers nach außen aus.
- Ferner werden die Geräusche über einen Auslaßabschnitt 32 völlig ungehindert nach außen übertragen, und ferner werden die Geräusche auch nach außen übertragen, indem sie ein Luftansaugloch 37 durchlaufen, welches in einer Trennwand 36 ausgebildet ist, die einen Staubsammelraum X und einen Gebläseaufnahmeraum Y voneinander trennen.
- Ferner werden mit Inbetriebnahme des elektrischen Gebläses Schwingungen erzeugt, aber es ist nichts zur Absorption dieser Schwingungen vorgesehen.
- Die üblichen herkömmlichen Staubsauger, wie sie oben beschrieben wurden, sind wegen der Stärke des Lärms, den sie erzeugen, sehr unangenehm, weshalb Benutzer auf einem Staubsauger warten, der wenig oder keinen Lärm erzeugt.
- Die japanische Patentveröffentlichung Nr. Sho-63-25775, die nach Einreichung durch Sharp Corporation, Japan am 08. April 1982 am 26. Mai 1988 veröffentlicht wurde, ist so aufgebaut, daß der Abgabeweg der gefilterten Luft gekrümmt ausgebildet ist und daß eine Geräuschabschirmungseinrichtung und eine Geräuschabsorptionseinrichtung vorgesehen sind.
- Bei dem Staubsauger des Standes der Technik, wie er oben erwähnt wurde, ist der Abgabeweg in einer solchen Weise gekrümmt, daß die gefilterte Luft, die nach hinten vom rückwärtigen Abschnitt des elektrischen Gebläses abgegeben wird, auf den Körper des Staubsaugers auftreffen und dann nach vorne wenden kann. Eine Technologie jedoch, daß die gefilterte Luft, die den Abgabeweg durchläuft, davor geschützt wird, einem Widerstand zu unterliegen, wurde nicht entwikkelt. Ferner sind die Geräuschabschirmungseinrichtung und die Geräuschdämmeinrichtung nur um das elektrische Gebläse herum angebracht.
- Der verbesserte Staubsauger des Standes der Technik ist also in der Lage, das Geräusch in einem gewissen Grad zu reduzieren, aber nicht in dem Ausmaß, daß Benutzer zufriedengestellt sind.
- EP-A-382 926 beschreibt einen Gebläseaufbau eines Staubsaugers, welcher eine Schwingungsabsorptionseinrichtung, Geräuschabschirmungseinrichtung und Strömungswegänderungseinrichtung aufweist.
- Die Geräuschabschirmungseinrichtung enthält zwei Schalen, die ineinander angeordnet sind und so eine erste Kammer ausbilden, in welche das Gebläse Luft durch eine Öffnung der ersten Schale abgibt.
- Die Strömungswegänderungseinrichtung liefert einen im wesentlichen kreisförmigen Weg für den Luftstrom in der ersten Kammer, einen Durchgang durch einen mit Rippen versehenen Abschnitt und eine Krümmung längs eines L-förmigen Wegs zur Einführung des Luftstroms in eine zweite Kammer, von wo die Luft nach außen abgegeben wird.
- Der durch dieses Dokument offenbarte Gebläseaufbau bietet keine Geräuschabsorptionseinrichtung zur Unterdrükkung des Geräuschs durch Absorption des Geräuschs, das sich mit dem Luftstrom durch den Strömungsweg überträgt.
- EP-A-99466 beschreibt einen Staubsaugeraufbau mit Strömungswegänderungskanälen, die mit isolierenden Materialien abgedeckt sind.
- Der durch dieses Dokument offenbarte Staubsaugeraufbau ist nicht als unabhängige Einheit verwirklicht.
- Staubsauger müssen eine starke Saugkraft haben, um Staub und Schmutz abzusaugen, weshalb allgemein anerkannt ist, daß ein lauter Staubsauger akzeptiert werden muß, ohne daß eine weitere Geräuschverminderung möglich ist.
- Diese Erfindung bezieht sich auf einen Gebläseaufbau eines Staubsaugers gemäß den Ansprüchen 1 bis 14.
- Ferner bezieht sich die Erfindung auf einen Staubsauger gemäß den Ansprüchen 15 bis 24.
- Die obigen Ziele und anderen Vorteile der vorliegenden Erfindung werden durch Beschreiben der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen deutlicher werden, auf welchen
- Fig. 1 eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht des Staubsaugers gemäß der vorliegenden Erfindung ist,
- Fig. 2 eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht des im Staubsauger gemäß der vorliegenden Erfindung angebrachten Gebläseaufbaus ist,
- Fig. 3 den Strömungsweg des Staubsaugers gemäß der vorliegenden Erfindung veranschaulicht,
- Fig. 4 eine Seitenschnittansicht des Staubsaugers gemäß der vorliegenden Erfindung ist,
- Fig. 5 eine Draufsicht-Schnittansicht des Staubsaugers gemäß der vorliegenden Erfindung ist,
- Fig. 6 eine Schnittansicht einer Ausführungsform des im Staubsauger gemäß der vorliegenden Erfindung angebrachten Gebläsegehäuses ist,
- Fig. 7 eine Vorderansicht des rückwartigen Teils der Trennwand, mit einem darin ausgebildeten Saugloch, gemäß der vorliegenden Erfindung ist,
- Fig. 8 eine schematische Darstellung ist, welche in einer geraden Linie den Strömungsweg des Staubsaugers gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt,
- Fig. 9 eine Seitenschnittansicht eines herkömmlichen Staubsaugers ist,
- Fig. 10a eine graphische Darstellung ist, welche die Stärke des Geräuschs, gemessen hinter einem herkömmlichen Staubsauger und beruhend auf der Frequenz des Motors, zeigt,
- Fig. 10b eine graphische Darstellung ist, welche die Stärke des Geräuschs, gemessen hinter dem Staubsauger gemäß der vorliegenden Erfindung und beruhend auf der Frequenz des Motors, zeigt,
- Fig. 11a eine graphische Darstellung ist, welche die Stärke des Geräuschs, gemessen oben am herkömmlichen Staubsauger und beruhend auf der Frequenz des Motors, zeigt,
- Fig. 11b eine graphische Darstellung ist, welche die Stärke des Geräuschs, gemessen oben am Staubsauger gemäß der vorliegenden Erfindung und beruhend auf der Frequenz des Motors, zeigt,
- Fig. 12a eine graphische Darstellung ist, die die Stärke des Geräuschs, gemessen an einer Seite des herkömmlichen Staubsaugers und beruhend auf der Frequenz des Motors, zeigt, und
- Fig. 12b eine graphische Darstellung ist, welche die Stärke des Geräuschs, gemessen an einer Seite des Staubsaugers gemäß der vorliegenden Erfindung und beruhend auf der Frequenz des Motors, zeigt.
- Wie in Fig. 1 gezeigt, enthält der geräuscharme Staubsauger gemäß der vorliegenden Erfindung einen oberen Hauptkörperaufbau A, einen Gebläseaufbau B und einen unteren Hauptkörperaufbau C.
- Von den Komponenten des Staubsaugers wird zunächst der Gebläseaufbau unter Bezugnahme auf die Fig. 2 bis 5 beschrieben. Der Gebläseaufbau B enthält: eine Schwingungsabsorptionseinrichtung zur Absorption der Schwingungen, die infolge der schnellen Drehung eines elektrischen Gebläses erzeugt werden; eine Geräuschabschirmungseinrichtung, die als Abschirmung so wirkt, daß Geräusche nicht vom elektrischen Gebläse 1 nach außen übertragen werden; eine Strömungswegänderungseinrichtung zur Krümmung und Verlängerung des Strömungswegs der gefilterten Luft (die vom elektrischen Gebläse 1 nach außen strömt); und eine Geräuschabsorptionseinrichtung zur Unterdrückung der Geräusche durch Absorption derselben während ihrer Ausbreitung durch den Strömungsweg Der Gebläseaufbau B enthält: ein vorderes Gebläse-Stoßdämpfungselement 3, das an der Vorderseite des elektrischen Gebläses 1 vorgesehen ist und die Vorderfläche und einen Teil der Seitenfläche des elektrischen Gebläses 1 umgibt und mit einem Saugloch 2 in seiner Vorderseite versehen ist; und ein hinteres Gebläse-Stoßdämpfungselement 4, das an einem vorstehenden Abschnitt vorgesehen ist, der in der Mitte der Rückseite des elektrischen Gebläses 1 vorgesehen ist, als Schwingungsabsorptionseinrichtung zur Absorption der Schwingungen des elektrischen Gebläses 1.
- Der Gebläseaufbau B enthält ferner ein zylindrisches Zwischengehäuse 5 und ein Gebläsegehäuse 8 als Geräuschabschirmungseinrichtung zur Abschirmung der Geräusche so, daß die Geräusche nicht nach außen weitergeleitet werden. Das zylindrische Zwischengehäuse 5 ist um einen Motorabschnitt des elektrischen Gebläses 1 herum angeordnet. Bei dem Gehäuse 5 ist seine Vorderseite offen und seine Rückwand wird auf einem rückwärtigen Gebläse-Stoßdämpfungselement 4 gehaltert. Das Gebläsegehäuse 8 umgibt den Gebläseaufbau und ist mit einem Saugloch 6 in der Mitte seiner Vorderwand und mit einer Anzahl von Auslaßlöchern 7 in der Rückwand in Ringform versehen.
- Das vordere Gebläse-Stoßdämpfungselement 3 ist als eine Komponente der Schwingungsabsorptionseinrichtung im Gebläseaufbau B so ausgebildet, daß seine Vorderseite in enger Berührung mit einem Teil der Innenfläche der Vorderwand des Gebläsegehäuses 8 steht und daß ein Geräuschabsorptionsraum 9 in Form einer Luftschicht zwischen dem Element 3 und der Innenfläche der Vorderwand des Gebläsegehäuses 8 ausgebildet wird, wie dies in den Fig. 4 und 5 gezeigt ist.
- Das zylindrische Zwischengehäuse 5 als Komponente der Geräuschabschirmungseinrichtung ist mit einer Öffnung in der Mitte seiner Rückwand so versehen, daß das rückwartige Gebläse-Stoßdämpfungselement 4 in die Öffnung eingesetzt werden kann. Ferner wird das Gehäuse 5 auf dem rückwärtigen Gebläse-Stoßdämpfungselement 4 mittels zweier Ringe 10, 11 fest gehaltert, die aus einem elastischen Material bestehen und jeweils an der Innen- und Außenseite der Rückwand angebracht sind.
- Das Gebläsegehäuse 8 als weitere Komponente der Geräuschabschirmungseinrichtung hat ungefähr Zylinderform und besteht aus einem vorderen und einem hinteren Gehäuse. Vorderes und hinteres Gehause sind mittels Schrauben verbunden und ein Dichtungsring 12 ist zwischen den beiden Gehäusen eingesetzt, um einen luftdichten Zustand auszubilden und die Ausbreitung von Geräuschen zu verhindern.
- Die Ränder der Eingänge sowohl des Saugloches 6 als auch des Auslaßloches 7 des Gebläsegehäuses 8 sind, wie in Fig. 6 gezeigt, abgerundet, um die Strömung von Luft, die die Löcher verläuft, zu erleichtern.
- Die Vorderwand des Gebläsegehäuses 8 ist so geformt, daß sie für die Aufnahme des vorderen Gebläse-Stoßdämpfungselements 3 tauglich ist. In der Mitte der Innenseite der Rückwand des Gebläsegehäuses 8 ist einstückig ein Stoßdämpfungselement-Aufnahmeabschnitt 13 zur Aufnahme des hinteren Stoßdämpfungselements 4 vorgesehen, während in der Mitte seiner Außenseite einstückig ein vorspringender Abschnitt 15 zur Verbindung mit einem hinteren Gebläseaufbau-Stoßdämpfungselement 53 vorgesehen ist.
- Das Gebläsegehäuse 8 besteht aus Kunststoff, und es ist wünschenswert, ein Stahlblech 16 an der Innenseite desselben anzubringen, um den Geräuschabschirmungseffekt zu verstärken. Ferner kann, wie in Fig. 6 gezeigt, das Stahlblech 16 auch in das Gebläsegehäuse 8 beim Spritzgießen desselben eingefügt werden.
- Der Gebläseaufbau B ist mit einer Strömungswegänderungseinrichtung zur Krümmung und Verlängerung des Strömungswegs, durch welchen gefilterte Luft am Abgabeloch 17 des elektrischen Gebläses 1 nach außen abgegeben wird, versehen. Im einzelnen ist der Aufbau B so ausgebildet, daß der Strömungsweg zunächst L-förmig, dann U-förmig und ferner noch S-förmig gekrümmt ist, so daß die Luft kurvenförmig strömt. Um den Strömungsweg in Gebläseaufbau B erstens L- förmig und zweitens U-förmig zu krümmen. Das vordere Ende des Zwischengehäuses 5 ist nach vorne in Bezug auf die Lage des Abgabelochs 17 des elektrischen Gebläses 1 erstreckt. Um den Strömungsweg des Gebläseaufbaus B drittens in eine S- Form zu krümmen, ist ferner der Außendurchmesser des Zwischengehäuses 5 größer vorgesehen als der Durchmesser des Kreises, der durch die Mittelpunkte der Auslaßlöcher 7, die in einer Ringform in der Rückwand des Gebläsegehäuses 8 ausgebildet sind, geht.
- Um den Geräuschdämpfungseffekt zu erhöhen und um den Strömungswiderstand des gekrümmten Strömungswegs zu vermindem, ist der Gebläseaufbau B ferner so ausgebildet, daß die Strömungsquerschnittsfläche des Strömungswegs am U-förmig gekrümmten Abschnitt größer als die Strömungsquerschnitts fläche an den Abgabelöchern 17 des elektrischen Gebläses 1 ist; und die Strömungsquerschnittsfläche an den Auslaßlöchern 7 des Gebläsegehäuses 8 zur Abgabe der Luft aus dem Gebläsegehäuse 8 ist größer als die Strömungsquerschnittsfläche des U-förmig gebogenen Abschnitts.
- Der Gebläseaufbau B als Geräuschabsorptionseinrichtung zur Unterdrückung des Geräuschs, das sich durch den Abgabeströmungsweg ausbreitet, durch Absorption desselben ist ferner so aufgebaut, daß Filter 18, 19 um den Motorabschnitt des elektrischen Gebläses 1 herum und die Innenseite der Rückwand des Gebläsegehäuses 8 angebracht sind, und Geräuschabsorptionselemente 20, 21 sind an der Innenseite des Zwischengehäuses 5 und an der Innenseite der zylindrischen Wand des Gebläsegehäuses 8 angebracht.
- Die Filter 18, 19 sind in der Lage, das Geräusch zu absorbieren, bewirken aber keine Erhöhung des Strömungswiderstands der Luft. Wünschenswerterweise sollten die Filter 18, 19 aus einem Material bestehen, welches für eine Absorption eines Geräuschs mit einer Mittelfrequenz von ungefähr 1600 Hz geeignet ist. Als Material für Filter 18, 19 hat geschäumtes Urethan die geforderten Eigenschaften.
- Wünschenswerterweise sollten die Geräuschabsorptionselemente 20, 21 aus einem Material bestehen, welches geeignet ist, ein Hochfrequenzgeräusch von ungefähr 4000 Hz zu absorbieren. Als Material für die Elemente 20, 21 hat Filz die geforderten Eigenschaften.
- Der Gebläseaufbau B ist mit der Schwingungsabsorptionseinrichtung, der Geräuschabschirmungseinrichtung, der Strömungswegänderungseinrichtung und der Geräuschabsorptionseinrichtung, wie oben beschrieben, versehen. Als nächstes wird der die vorliegende Erfindung enthaltende Gebläseaufbau hinsichtlich seiner Struktur beschrieben.
- Allgemein sind, wie in Fig. 9 gezeigt, Staubsauger so aufgebaut, daß ein Staubsammelraum X und ein Gebläseaufnahmeraum Y getrennt in dem Hauptkörper angebracht sind, ein Luftansaugabschnitt 31 oben auf dem Staubsammelraum X vorgesehen ist und ein Auslaßabschnitt 32 an dem Gebläseaufnahmeraum Y ausgebildet ist.
- Ein Papierfilter 35 ist innerhalb des Staubsammelraums X angebracht, um den Staub nach Abfilterung aus der Luft, die durch ein Saugrohr 33 gesaugt wird, aufzunehmen, während ein elektrisches Gebläse 1 im Gebläseaufnahmeraum Y angebracht ist.
- In der Trennwand 36, die den Staubsammeiraum X und den Gebläseaufnahmeraum Y trennt, sind eine Anzahl von Luftansauglöchern 37 ausgebildet, so daß Luft in der Lage sein sollte, zwischen dem Staubsammeiraum X und dem Gebläseaufnahmeraum Y zu strömen.
- Wie in Fig. 4 zu sehen, ist der Staubsauger so aufgebaut, daß der Gebläseaufnahmeraum Y einen Gebläseaufbau-Aufnahmeabschnitt 41 enthält, welcher aus einem oberen Aufnahmeabschnitt 41-1 und einem unteren Aufnahmeabschnitt 41-2 besteht.
- Der obere Aufnahmeabschnitt 41-1 ist einstückig mit einem oberen Hauptkörperaufbau A des Staubsaugers ausgebildet, während der untere Aufnahmeabschnitt 41-2 einstückig mit einem unteren Hauptkörperaufbau C ausgebildet ist. Eine elastische Dichtung 42 ist an dem Berührabschnitt zwischen dem oberen und dem unteren Aufnahmeabschnitt 41-1, 41-2 vorgesehen, um einen luftdichten Zustand zwischen diesen aufrechtzuerhalten. Eine kreisförmige Öffnung zur Anbringung des Gebläseaufbaus B ist in der Vorderwand des Gebläseaufbau-Aufnahmeabschnitts 41 ausgebildet. Ein Auslaßabschnitt 43 zur schließlichen Abgabe der Luft ist im Vorderteil des Bodens des Gebläseaufbau-Aufnahmeabschnitts 41 ausgebildet.
- Wie in Fig. 4 gezeigt, wird der Abstand 1 zwischen Vorder- und Rückwand des Gebläseaufbau-Aufnahmeabschnitts 41 in einer solchen Weise bestimmt, daß die Vorderwand an einer Stelle angeordnet wird, die dem vorderen Ende des Motorabschnitts des elektrischen Gebläses 1 entspricht. Der Abstand 1 kann jedoch auch so bestimmt werden, daß die Vorderwand in der Nähe der Rückwand der Trennwand 44 angeordnet wird.
- Im Mittelabschnitt der Innenfläche der Rückwand des Gebläseaufbau-Aufnahmeabschnitts 41 ist ein Stoßdämpfungselement-Aufnahmeabschnitt 54 einstückig mit ihr zur Anbringung eines Stoßdämpfungselements 53 und Halterung der Rückseite des Gebläsegehäuses 8 vorgesehen.
- Wie in Fig. 5 gezeigt, ist eine Anzahl von langgestreckten Rippen 45 in Längsrichtung in gleichförmigen Abständen an der Innenseite der Längswand des Gebläseaufbau- Aufnahmeabschnitts 41 vorgesehen, wobei die langgestreckten Rippen 45 eine Einrichtung zur Geräuschabschirmung darstellen.
- An der gesamten Innenseite des Gebläseaufbau-Aufnahmeabschnitts 41 mit Ausnahme des Auslaßabschnitts 43 ist ein Geräuschabsorptionselement 46 aus Filz zur Geräuschabsorption angebracht.
- An der Innenseite des Auslaßabschnitts 43 ist auch ein Filter 47 als Geräuschabsorptionseinrichtung, das aus geschäumtem Urethan besteht und in der Lage ist, Staub zu filtern und Geräusch zu absorbieren, ohne daß ein großer nachteiliger Effekt auf den Strömungswiderstand entsteht, angebracht.
- Das Geräuschabsorptionselement 46 besteht aus einem Material, das in der Lage ist, Hochfrequenzgeräusch von ungefähr 4000 Hz zu absorbieren, während der Filter 47 aus einem Material besteht, das in der Lage ist, das Mittelfrequenzgeräusch von ungefähr 1600 Hz zu absorbieren.
- Die Auslaßquerschnittsfläche des Auslaßabschnitts 43, der im Boden des Gebläseaufbau-Aufnahmeabschnitts 41 ausgebildet ist, ist so ausgelegt, daß er größer als die Querschnittsfläche des Strömungswegs an Auslaßlöchern 7, die an der Rückwand des Gebläsegehäuses 8 des Gebläseaufbaus ausgebildet sind, ist, um den Strömungswiderstand für die Luft zu vermindern und den Geräuschdämpfungseffekt zu erhöhen.
- Eine Trennwand 44 ist innerhalb des Hauptkörpers des Staubsaugers angebracht, um den Staubsammelraum X und den Gebläseaufnahmeraum Y, wie oben beschrieben, voneinander zu trennen, und in der Rückwand der Trennwand 44 ist eine Anzahl von Sauglöchern 48 ausgebildet, so daß Luft durch den Papierfilter 35 dem elektrischen Gebläse 1 nach Ansaugung durch das Saugrohr 33 zugeführt wird.
- Wie in Fig. 7 gezeigt, sind die Luftansauglöcher 48 strahlenförmig an dem Abschnitt angeordnet, der radial vom Mittelabschnitt weggeht, der dem Saugloch 6 des Gebläsegehäuses 8 entspricht.
- Die Rückwand der Trennwand 44 und die Vorderwand des Gebläsegehäuses 8 sind durch einen gewissen Abstand voneinander getrennt, indem ein ringförmiger Vorsprung 49 so vorgesehen wird, daß sich ein zylindrischer Raum 50 ausbilden kann, weshalb die Luft, welche die Luftansauglöcher 48 durchläuft, durch den S-förmigen Weg zum Luftansaugloch 6 des Gebläsegehäuses 8 strömt, ohne auf einen hohen Widerstand zu treffen.
- Der Staubsauger der vorliegenden Erfindung ist mit einer Schwingungsabsorptionseinrichtung an dem Abschnitt vorgesehen, wo der Gebläseaufbau B mit dem Hauptkörper des Staubsaugers in Berührung steht.
- Als eine Komponente der Schwingungsabsorptionseinrichtung ist ein vorderes Gebläsegehäuse-Stoßdämpfungselement 51 vorhanden, welches zwischen der Vorderwand des Gebläsegehäuses 8 und dem ringförmigen Vorsprung 49, der einstückig mit der Trennwand 44 ausgebildet ist, eingesetzt ist. Das Element 51 absorbiert nicht nur die Schwingungen, sondern erhält auch einen luftdichten Zustand aufrecht.
- Als weitere Komponente der Schwingungsabsorptionseinrichtung ist ein mittleres Gebläseaufbau-Stoßdämpfungselement 52 vorhanden, welches zwischen der Vorderwand des Gebläseaufbau-Aufnahmeabschnitts 41 und einer Seitenfläche des Gebläseaufbaus eingesetzt ist.
- Als weitere Komponente der Schwingungsdämpfungseinrichtung ist ein hinteres Gebläseaufbau-Stoßdämpfungselement 53 vorhanden, welches zwischen der Rückseite des Gebläseaufbaus B und dem Stoßdämpfungselement-Aufnahmeabschnitt 54 des Gebläseaufbau-Aufnahmeabschnitts 41 angebracht ist.
- Bei dem Staubsauger der vorliegenden Erfindung ist der Luftströmungsweg zwischen dem Abgabeloch 17 des elektrischen Gebläses 1 und dem Auslaßabschnitt 43 des Gebläseaufbau-Aufnahmeabschnitts 41, wie durch die gepunkteten Linien in Fig. 3 gezeigt, ausgebildet, und dies ist schematisch in Fig. 8 als gerade Linie veranschaulicht.
- Wie in Fig. 8 gezeigt, ist die Strömungsquerschnitts fläche Q2 an dem Abschnitt, wo der Luftstrom in eine U-Form gekrümmt ist, größer als die Strömungsquerschnittsfläche Q1 der Abgabelöcher 17 des elektrischen Gebläses 1. Ferner ist die Strömungsquerschnittsfläche Q3 der Auslaßlöcher 7 des Gebläsegehäuses 8, durch welche die Luft aus dem Gebläsegehäuse 8, nachdem sie gekrümmt den S-förmigen gebogenen Abschnitt des Strömungswegs durchlaufen hat, abgegeben wird, größer als die Strömungsquerschnittsfläche Q2 des U-förmig gebogenen Abschnitts. Ferner ist die Strömungsquerschnittsfläche Q4 des Auslaßabschnitts 43, der im Boden des Gebläseaufbau-Aufnahmeabschnitts 41 ausgebildet ist, größer als die Strömungsquerschnittsfläche Q3 der Auslaßlöcher 7 des Gebläsegehäuses 8.
- Ferner bildet der Raum zwischen dem Abgabeloch 17 des elektrischen Gebläses 1 und dem U-förmig gebogenen Abschnitt des Strömungswegs, d.h. der Raum zwischen der Außenfläche des Motorabschnitts des elektrischen Gebläses 1 und der Innenfläche des zylindrischen Zwischengehäuses 5 eine Ausdehnungskammer E1.
- Der Raum zwischen den Auslaßlöchern 7 des Gebläsegehäuses 8 und dem U-förmig gebogenen Abschnitt des Strömungswegs, d.h. der Raum zwischen der Außenseite des zylindrischen Zwischengehäuses 5 und der Innenseite des Gebläsegehäuses 8 eine Ausdehnungskammer E2.
- Ferner bildet der Raum zwischen den Auslaßlöchern 7 des Gebläsegehäuses 8 und dem Auslaßabschnitt 43, der im Boden des Gebläseaufbau-Aufnahmeabschnitts 41 ausgebildet ist, d.h. der Raum zwischen der Außenfläche des Gebläsegehäuses 8 und der Innenseite des Gebläseaufbau-Aufnahmeabschnitts 41 eine Ausdehnungskammer E3.
- Es ist bekannt, daß Ausdehnungskammern das Geräusch dämpfen können, das sich durch einen Luftströmungsweg ausbreitet, weshalb diese hier nicht im einzelnen beschrieben werden. Ein Beispiel der Verwendung von Ausdehnungskammern ist der Auspufftopf des Abgasabgabesystems von Kraftfahrzeugen.
- Bei dem Staubsauger der vorliegenden Erfindung strömt Luft durch weiter und weiter werdende Querschnittsflächen, je weiter das Gas abströmt. Ferner sind drei Ausdehnungskammern im Strömungsweg angebracht, weshalb, wenn das Gas durch den Strömungsweg strömt, es nicht nur nicht einem hohen Widerstand unterworfen wird, sondern das Geräusch, welches mit der Luft übertragen wird, ebenfalls gedämpft wird.
- Der wie oben aufgebaute geräuscharme Staubsauger wird nun hinsichtlich seiner Arbeitsweise beschrieben.
- Wenn das elektrische Gebläse 1 eingeschaltet ist, wird der größere Teil des Staubs und anderen Schmutzes, die durch das Saugrohr 33 eingemischt in die Luft eingeführt werden, durch den Papierfilter 35 gefiltert, der im Staubsammelraum X angebracht ist. Die so durch Filterung gereinigte Luft wird durch die Sauglöcher 48 der Trennwand 44 und den S- förmig gekrümmten Strömungsweg in das elektrische Gebläse 1 eingeführt.
- Die gefilterte Luft, die durch das Abgabeloch 17 des elektrischen Gebläses 1 abgegeben wird, strömt durch einen L-förmigen Strömungsweg zur Vorderseite des Staubsaugers nach Durchlaufen des Filters 18, der den Motorabschnitt des elektrischen Gebläses 1 umgibt. Mit dem Austritt aus dem Vorderende des zylindrischen Zwischengehäuses 5 wird der Luftstrom U-förmig gekrümmt und strömt dann zwischen der Außenfläche des Zwischengehäuses 5 unter der Innenfläche des Gebläsegehäuses 8 durch. Die Luft strömt dann durch einen S- förmigen Strömungsweg und geht vom Gebläseaufbau B durch die Auslaßlöcher 7 nach Durchlaufen des Filters 19 ab, der an der Rückwand des Gebläsegehäuses 8 angebracht ist.
- Die Luft, die das Gebläsegehäuse 8 verlassen hat, dreht ihre Strömungsrichtung in eine L-Form aus der Achse des Staubsaugers in radial äußere Richtungen, wonach die Luft zwischen der Innenseite des Gebläseaufbau-Aufnahmeabschnitts 41 und der Außenseite der Rückwand des Gebläsegehäuses 8 durchströmt. Dann wird der Luftstrom erneut in eine L-Form zur Vorderseite des Staubsaugers hin umgebogen. Der Luftstrom wird schließlich in eine L-Form an dem Teil des Auslaßabschnitts 43 umgebogen, der unter dem Vorderabschnitt des Gebläseaufbau-Aufnahmeabschnitts 41 vorgesehen ist, und dann durch den Filter 47 und den Auslaßabschnitt 43 aus dem Staubsauger nach außen abgegeben.
- Das durch das elektrische Gebläse 1 erzeugte Geräusch wird viele Male durch Komponenten abgeschirmt und absorbiert, wie den Filter 18, der den Motorabschnitt des elektrischen Gebläses 1 umgibt, das Zwischengehäuse 5 und das in diesem angebrachte Geräuschabsorptionselement 20, das Gebläsegehäuse 8 und das im Inneren desselben angebrachte Geräuschabsorptionselement 21 oder Filter 19, den Gebläseaufbau-Aufnahmeabschnitt 41 und das im Inneren desselben angebrachte Geräuschabsorptionselement 46 oder Filter 47 und den Hauptkörper des Staubsaugers. Daher erreicht das Geräusch kaum die Außenseite des Staubsaugers.
- Insbesondere ist eine Anzahl von langgestreckten Rippen 45 an der Innenseite der Längswand des Gebläseaufbau-Aufnahmeabschnitts 41 ausgebildet, weshalb, wenn das Geräusch mit der Innenseite des Gebläseaufbau-Aufnahmeabschnitts 41 kollidiert oder von dieser reflektiert wird, der größere Teil des Geräuschs durch Abschirmung durch die Rippen 45 unterdrückt wird.
- Ferner ist der Strömungsweg viele Male abgebogen und sind Geräuschabsorptionselemente und Filter im Strömungsweg angeordnet. Ferner wird der Strömungsweg stromabhin weiter und weiter und es ist eine Anzahl von Räumen in Form von Ausdehnungskammern vorgesehen. Daher wird das Geräusch, das sich durch den Luftströmungsweg ausbreitet, größtenteils unterdrückt, so daß es nicht in der Lage sein sollte, die Außenseite des Staubsaugers zu erreichen.
- Das Geräusch, das sich durch das Saugloch 6 des Gebläsegehäuses 8 gegen den Luftstrom ausbreitet, wird größtenteils durch die Trennwand 44 abgeschirmt. Weil Luftsauglöcher 48 nicht in der Rückwand der Trennwand 44 ausgebildet sind, die dem Saugloch 6 des Gebläsegehäuses 8 entspricht.
- Wie oben beschrieben, wird das Geräusch, das durch das elektrische Gebläse 1 erzeugt wird, größtenteils abgeschirmt oder absorbiert, wodurch das nach außen sich ausbreitende Geräusch stark reduziert wird.
- Ferner sind bei dem geräuscharmen Staubsauger der vorliegenden Erfindung zur Verhinderung der Erzeugung von Geräusch durch Schwingungen ein vorderes Gebläsestoßdämpfungselement 3 und ein hinteres Gebläsestoßdämpfungselement 4 zwischen dem elektrischen Gebläse 1 und dem Gebläsegehäuse 8 eingefügt, so daß das elektrische Gebläse 1 und das Gebläsegehäuse 8 nicht in direkter Berührung stehen.
- Ferner ist das Zwischengehäuse 5 durch zwei elastische Ringe 10, 11 und auf dem hinteren Gebläsestoßdämpfungselement 4 gehaltert, das auf der Rückseite des elektrischen Gebläses 1 angeordnet ist, weshalb Schwingungsgeräusche zwischen dem Zwischengehäuse 5 und elektrischen Gebläse 1 und zwischen dem Zwischengehäuse 5 und dem Gebläsegehäuse 8 nicht erzeugt werden.
- Bei der Anbringung des Gebläseaufbaus B im Gebläseaufbau-Aufnahmeabschnitt 41 wird dabei das hintere Gebläseaufbau-Stoßdämpfungselement 53 zwischen dem vorspringenden Abschnitt 15 (der in der Mitte der Außenfläche der Rückwand des Gebläsegehäuses 8 ausgebildet ist) und dem Stoßdämpfungselementaufnahmeabschnitt 54 (der in der Mitte der Innenseite der Rückwand des Gebläseaufbau-Aufnahmeabschnitts 41 ausgebildet ist) angebracht.
- Ferner ist das mittlere Gebläseaufbau-Stoßdämpfungselement 52 zwischen der Außenumfangsfläche der Zylinderwand des Gebläsegehäuses 8 und der Vorderwand des Gebläseaufbau- Aufnahmeabschnitts 41 angebracht, weshalb das Gebläsegehäuse 8 nicht direkt den Gebläseaufbau-Aufnahmeabschnitt 41 berührt. Ferner ist zwischen der Vorderwand des Gebläsegehäuses 8 und dem ringförmigen Vorsprung 49 der Trennwand 44 ein vorderes Gebläseaufbau-Stoßdämpfungselement 51 angebracht, so daß das Gebläsegehäuse 8 und der ringförmige Vorsprung 49 einander nicht direkt berühren.
- Deshalb werden, auch wenn Schwingungen während des Arbeitens des elektrischen Gebläses 1 auftreten, die Schwingungen durch die Stoßdämpfungselemente, wie das vordere Gebläse-Stoßdämpfungselement 3! das hintere Gebläse-Stoßdämpfungselement 4, das vordere Gebläseaufbau-Stoßdämpfungselement 51, das mittlere Gebläseaufbau-Stoßdämpfungselement 52 und das hintere Gebläseaufbau-Stoßdämpfungselement 53 absorbiert, mit dem Ergebnis, daß keine Schwingungsgeräusche erzeugt werden.
- Um das Geräusch des Staubsaugers gemäß der vorliegenden Erfindung und das Geräusch des herkömmlichen Staubsaugers der Fig. 9 miteinander zu vergleichen, wurden Messungen an drei unterschiedlichen Stellen und unter gleichen Bedingungen durchgeführt, und die Meßergebnisse sind in einer nachfolgenden Tabelle wiedergegeben. Ferner sind die Meßdaten in den Fig. 10 bis 12 in Form von Balkengraphen dargestellt.
- Fig. 10a veranschaulicht die Größen des Geräuschs, gemessen hinter dem herkömmlichen Staubsauger, und Fig. 10b veranschaulicht die Größen des Geräusches gemessen hinter dem Staubsauger der vorliegenden Erfindung, beides in Form von Balkengraphen beruhend auf den Frequenzen des Motors. Fig. ha veranschaulicht die Größen des Geräusches, gemessen oben am herkömmlichen Staubsauger, und Fig. 11b veranschaulicht die Größen des Geräusches, gemessen oben am Staubsauger der vorliegenden Erfindung, beides in Form von Balkengraphen beruhend auf den Frequenzen des Motors. Fig. 12a veranschaulicht die Größen des Geräusches, gemessen an der Seite des herkömmlichen Staubsaugers, und Fig. 12b veranschaulicht die Größen des Geräusches, gemessen an der Seite des Staubsaugers der vorliegenden Erfindung, beides in Form von Balkengraphen beruhend auf den Frequenzen der Motoren.
- Wie aus den Fig. 10 bis 12 ersichtlich, erzielt die Erfindung eine Reduktion des tatsächlichen Geräusches, der das menschliche Ohr erreicht (AP-Wert) um ungefähr 17,7 - 22,7 dB, verglichen mit dem herkömmlichen Staubsauger.
- Allgemein läßt eine Geräuschreduzierung von 3 dB das menschliche Ohr eine Geräuschverminderung auf die Hälfte empfinden, weshalb die Geräuschreduktion der vorliegenden Erfindung einer empfundenen Geräuschverminderung von 1/60 - 1/190 entspricht.
- Gemäß der vorliegenden Erfindung kann, wie oben beschrieben, Geräusch stark verhindert werden, weshalb das Staubsaugen unter einer angenehm ruhigen Atmosphäre erfolgen kann.
- Ferner ist, bei dem Staubsauger der vorliegenden Erfindung der Auslaßabschnitt 43, der schließlich die Luft nach außen abgibt, am Boden des Staubsaugers angebracht. Die auf dem Boden vorhandenen Bakterien können durch die Hitze der Luft abgetötet werden. Ferner wird das Geräusch, das noch nach der Abschirmung und Absorption austritt, nicht direkt auf den Menschen übertragen, sondern durch den Fußboden gestreut, so daß das Geräusch weiter vermindert ist.
- Tatsächliches das menschliche Ohr erreichendes Geräusch (AP-Wert)
- Die vorliegende Erfindung wurde oben auf der Grundlage ihrer bevorzugten Ausführungsform beschrieben, für den Fachmann auf dem Gebiet des Staubsaugens sollte aber offensichtlich sein, daß die vorliegende Erfindung auf verschiedene Weise im Rahmen des Geists und Prinzips der vorliegenden Erfindung abgewandelt und verändert werden kann, weshalb alle solche Änderungen und Modifikationen in die beigefügten Ansprüche fallen sollen.
Claims (24)
1. Gebläseanordnung eines Staubsaugers beinhaltend ein
elektrisches Gebläse (1), versehen mit:
- an der Vorder- und Rückseite des elektrischen
Gebläses (1) installierte
Schwingungsabsorbierungsmittel (3, 4), um die während der
hohen Drehzahlen des elektrischen Gebläses (1)
erzeugten Schwingungen zu absorbieren;
- Geräuschdämpfungsmittel (5, 8) zum Abschirmen des
Geräusches, so daß ein Geräusch von dem
elektrischen Gebläse (1) daran gehindert wird, sich
nach außen fortzupflanzen, wobei das
Geräuschdämpfungsmittel (5, 8) ein um einen Motorabschnitt
des elektrischen Gebläses (1) installiertes
Zwischengehäuse (5) und ein Gebläsegehäuse (8)
umfaßt; und
- Durchströmungsweg-Änderungsmittel zum einige Male
Krümmen und Erweitern des von dem elektrischen
Gebläse (1) ausströmenden Luftstroms;
dadurch gekennzeichnet, daß
- das Zwischengehäuse (5) eine offene Vorderseite
aufweist; und
- das Durchströmungsweg-Änderungsmittel versehen ist
mit einem ersten L-förmig gekrümmten
Durchströmungswegabschnitt, einem U-förmig gekrümmten
Durchströmungswegabschnitt und einem S-förmig
gekrümmten Durchströmungswegabschnitt, wobei diese
Abschnitte die Luft von Ausströmöffnungen (17) des
elektrischen Gebläses (1) durch die Vorderseite zu
Auslaßöffnungen (7) des Gebläsegehäuses (8) führen,
wobei der U-förmig gekrümmte Abschnitt eine
Durchströmungsquerschnittsfläche aufweist, die größer
ist als die der Ausströmöffnungen (17) und die
Auslaßöffnungen (7) eine
Durchströmungsquerschnittsfläche aufweist, die
größer ist als die des U-förmig gekrümmten
Abschnitts,
- und dadurch, daß sie ferner
Geräuschabsorbierungsmittel (18, 19, 20, 21) umfaßt zum Unterdrücken des
Geräusches durch Absorbierung des mit dem Luftstrom
durch den Durchströmungsweg wandernden Geräusches.
2. Gebläseanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Zwischengehäuse (5) die sich bezüglich der Position
der Ausströmöffnungen (17) nach vorne erstreckende
Vorderseite aufweist, um die L-förmig gekrümmten und U-
gekrümmten Durchströmungswegabschnitte zu bilden, und
ein äußerer Durchmesser des Zwischengehäuses (5) größer
ist als der Durchmesser eines durch Mittelpunkte der
Auslaßöffnungen (7) hindurchgehenden Kreises, um den S-
förmig gekrümmten Durchströmungswegabschnitt zu bilden.
3. Gebläseanordnung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
eine erste Expansionskammer zwischen einer Außenfläche
des elektrischen Gebläses (1) und einer Innenfläche des
Zwischengehäuses (5) ausgebildet ist und eine zweite
Expansionskammer zwischen einer Außenfläche des
Zwischengehäuses (5) und einer Innenfläche des
Gebläsegehäuses (8) ausgebildet ist.
4. Gebläseanordnung nach Ansprüchen 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Geräuschabsorbierungsmittel (18, 19, 20, 21)
versehen sind mit der Reihe nach einem Filter (18, 19),
der um die Außenfläche des elektrischen Gebläses (1)
bzw. auf einer inneren Rückseite des Gebläsegehäuses
(8), welche die Auslaßöffnungen (7) beinhaltet, und mit
Geräuschabsorbierungselementen (20, 21), die auf der
Innenfläche des Zwischengehäuses (5) bzw. auf einer
Innenfläche des Gebläsegehäuses (8) angebracht sind.
5. Gebläseanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Schwingungsabsorbierungsmittel (3, 4) versehen sind
mit einem vorderen Gebläse-stoßdämpfungselement (3), das
eine Vorderfläche und teilweise eine Seitenfläche des
elektrischen Gebläses (1) umgibt und mit einem hinteren
Gebläse-Stoßdämpfungselement (4), das auf der Rückseite
des elektrischen Gebläses (1) mittig installiert ist.
6. Gebläseanordnung nach Ansprüchen 1 und 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Zwischengehäuse (5) im wesentlichen zylindrisch ist
und eine auf dem hinteren Stoßdämpfungselement (4)
getragene Rückwand besitzt.
7. Gebläseanordnung nach Ansprüchen 1 und 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Gebläsegehäuse (8) im wesentlichen zylindrisch ist
und das Zwischengehäuse (5) und das elektrische Gebläse
(1) umgibt, wobei das Gebläsegehäuse (8) eine auf einer
Vorderwand mittig eingeformte Ansaugöffnung (6) besitzt,
um Luft anzusaugen und ferner die Auslaßöffnungen (7)
auf einer Rückwand ringförmig ausgebildet aufweist.
8. Gebläseanordnung nach den Ansprüchen 5 und 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
das vordere Gebläse-Stoßdämpfungselement (3) in
Verbindung mit einer Innenfläche einer Vorderwand des
Gebläsegehäuses (8) Luftschichten (1) als
Geräuschabsorbierungsräume (9) bildet.
9. Gebläseanordnung nach den Ansprüchen 5 und 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Zwischengehäuse (5) auf einer Rückwand mit einer
mittigen Öffnung versehen ist, so daß das hintere
Gebläse-Stoßdämpfungselement (4) in die Öffnung
eingesetzt wird, wobei das Zwischengehäuse (5) auf dem
hinteren Gebläse-Stoßdämpfungselement (4) mittels
elastischer Ringe (10, 11) dauerhaft getragen wird.
10. Gebläseanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Gebläsegehäuse (8) aus einem Kunststoffmaterial
hergestellt ist.
11. Gebläsegehäuse nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
eine Verstärkungsstahleinlage (16) auf der Innenseite
des Gebläsegehäuses (8) angebracht ist.
12. Gebläsegehäuse nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
eine Verstärkungsstahleinlage (16) in das Gebläsegehäuse
(8) eingesetzt ist.
13. Gebläseanordnung nach irgendeinem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Gebläsegehäuse (8) mit einem Vordergehäuse und einem
Hintergehäuse versehen ist, wobei die Vorder- und
Hintergehäuse durch Bolzen miteinander verbunden sind
und ein Dichtring (12) zwischen dem Vorder- und
Hintergehäuse eingesetzt ist.
14. Gebläseanordnung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Filter (18, 19) aus einem Material hergestellt sind,
das zum Absorbieren einer hohen Geräuschfrequenz
geeignet ist, während die Geräuschabsorbierungselemente
(20, 21) aus einem Material hergestellt sind, das zum
Absorbieren einer mittleren Geräuschfrequenz geeignet
ist.
15. Staubsauger, der versehen ist mit einer Gebläseanordnung
nach den Ansprüchen 1 bis 14 und mit einem
Luftansaugabschnitt (31), einem Staubsammelraum (X), einem
Gebläseaufnahmeraum (Y) zum Aufnehmen der
Gebläseanordnung, einer Unterteilungswand (44) zum voneinander
Trennen des Staubsammelraums (X) und des
Gebläseaufnahmeraums (Y), einem
Gebläseanordnung-Aufnahmeabschnitt (41) zum Stützen der Gebläseanordnung und
einem stromabwärts der Gebläseanordnung liegenden
Auslaßabschnitt (43),
dadurch gekennzeichnet, daß
der Auslaßabschnitt (43) in einem Boden des
Gebläseanordnung-Aufnahmeabschnitts (41) ausgebildet ist und
das Durchströmungsweg-Änderungsmittel ferner versehen
ist mit zumindest einem zweiten L-förmig gekrümmten
Durchströmungswegabschnitt zum Überführen der Luft von
den Auslaßöffnungen (7) der Gebläseanordnung zu dem
Auslaßabschnitt (43).
16. Staubsauger nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Auslaßabschnitt (43) eine
Durchströmungsquerschnittsfläche aufweist, die größer
ist als die Durchströmungsquerschnittsfläche der auf der
Rückwand des Gebläsegehäuses (8) ausgebildeten
Auslaßöffnungen (7).
17. Staubsauger nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet, daß
eine dritte Expansionskammer zwischen den Auslaß-
Öffnungen (7) und dem Auslaßabschnitt (43) ausgebildet
ist.
18. Staubsauger nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Auslaßabschnitt (43) mit einem an dessen Innenfläche
angebrachten Filter (47) versehen ist.
19. Staubsauger nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Durchströmungsweg-Änderungsmittel ferner versehen
ist mit einem dritten und einem vierten L-förmig
gekrümmten Durchströmungswegabschnitt zum Überführen der
Luft von den Auslaßöffnungen (7) der Gebläseanordnung zu
dem Auslaßabschnitt (43).
20. Staubsauger nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Gebläseanordnung-Aufnahmeabschnitt (41) versehen ist
mit einem oberen Aufnahmeabschnitt (41-1), der mit einer
oberen Hauptkörper-Anordnung integral ausgebildet ist,
und mit einem unteren Aufnahmeabschnitt (41-2), der mit
einer unteren Hauptkörper-Anordnung integral ausgebildet
ist, wobei ein Stoßdämpfungselement-Aufnahmeabschnitt
(54) auf einer Rückwand des
Gebläseanordnung-Aufnahmeabschnitts (41) mittig ausgebildet ist, eine Vorderwand
des Stoßdämpfungselementes-Aufnahmeabschnitts (54) zum
Tragen der Gebläseanordnung offen ist.
21. Staubsauger nach Anspruch 20,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Gebläseanordnung-Aufnahmeabschnitt (41) eine Anzahl
längsgestreckter Rippen (45) aufweist, die in bestimmten
gleichförmigen Abständen auf einer Innenfläche der
Rückwand ausgebildet sind, wobei der Gebläseanordnung-
Aufnahmeabschnitt (41) ferner mit einem
Geräuschabsorbierungselement (40) versehen ist, das im
wesentlichen dessen gesamte Innenfläche abdeckt.
22. Staubsauger nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Staubsammeiraum (X) und der Gebläseaufnahmeraum (Y)
mittels einer Unterteilungswand (44) voneinander
getrennt sind, wobei die Unterteilungswand (44) mit
einer Anzahl von Luftansaugöffnungen (48) versehen ist,
die geeignet sind, die Luft zu der Ansaugöffnung (6) der
Gebläseanordnung radial umzulenken.
23. Staubsauger nach Anspruch 22,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Unterteilungswand (44) auf einer Rückwand hiervon
mit einer ringförmigen Vorkragung (49) versehen ist, so
daß die Unterteilungswand (44) von der Vorderwand des
Gebläsegehäuses (8) der Gebläseanordnung abgetrennt ist
und ein zylindrischer Raum (50) zwischen der
Unterteilungswand (44) und der Vorderwand des Gebläsegehäuses
(8) ausgebildet ist.
24. Staubsauger nach Anspruch 23,
dadurch gekennzeichnet, daß
ein vorderes Gebläseanordnung-Stoßdämpfungselement (51)
zwischen der ringförmigen Vorkragung (49) und der
Vorderwand der Gebläseanordnung eingebaut ist, wobei ein
Gebläseanordnung-Mittelstoßdämpfungselement (52)
zwischen einer Seitenfläche der Gebläseanordnung und
einer Vorderwand des Gebläseanordnung-Aufnahmeabschnitts
(41) eingebaut ist und ein hinteres Gebläseanordnung-
Stoßdämpfungselement (53) zwischen der Rückwand der
Gebläseanordnung und dem
Stoßdämpfungselement-Aufnahmeabschnitt (54) des Gebläseanordnung-Aufnahmeabschnitts
(41) eingebaut ist.
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