DE6934971U - Steckdosenchassis zum anschluss von stromverbrauchern - Google Patents
Steckdosenchassis zum anschluss von stromverbrauchernInfo
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-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R13/00—Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
- H01R13/66—Structural association with built-in electrical component
- H01R13/70—Structural association with built-in electrical component with built-in switch
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Description
Dipl.-Ing. Ernst Birgmeier
8011 Kirchseeon b. München
Hubertusstr. 8, Tel. 08106/9877
Hubertusstr. 8, Tel. 08106/9877
Hans Knurr KG, Metallarbeiten, S München 80, Ampfingstr. 27
Steckdosenchassis zum Anschluß von Stromverbrauchern
In Werkstätten, Labors und ähnlichen Arbeitsräuraen wird
häufig mit transportablen elektrischen Werkzeugen, wie Bohr-, Schleifmaschinen und anderen Handgeräten gearbeitet, die über
flexible Leitungen und Stecker an Steckdosen angeschlossen werden.
Die einschlägigen Sicherheitsvorschriften erfordern eine derartige
Ausführung der elektrischen Anschlüsse, daß dadurch keine Gefahrenquellen gebildet werden. Gefahren können entstehen
durch Berührung spannungsführender Teile der Steckdosen,
wenn z.B. ein dünnes Werkstück, ein Draht, ein Schraubenzieher o. dgl. versehentlich in die Steckdose eindringt
oder wenn die Steckdose beschädigt wird. Um solche Gefahren möglichst zu vermeiden, ist es bekannt, die Steckdosen
neben der Ausrüstung mit Schutzkontakten zusätzlich mit Verschlui3deckeIn und ähnlichen Abdeckungen zu versehen,
sie außerdem möglichst robust und schwr auszuführen und sie
in größerem Abstand von solchen Arbeitsplätzen zu installieren, wo mechanische Beschädigungen der Steckdosen infolge der
dort auszuführenden Arbeit nicht ausgeschlossen werden können.
Die Anordnung der Steckdosen in größerem Abstand von den Arbeitsplätzen behindert jedoch, den Anschluß der elektrischen
Geräte erheblich, z.B. wenn sich in einer Werkhalle die Steckdosen
nur an den Wänden oder Stützpfeilern befinden. Vor allem
aber ergeben sich erhöhte Gefahren durch die dann erforderlichen großen Leitungslängen zwischen Steckdosen und elektrischen
Geräten, zwischen denen die beweglichen Leitungen mehr oder weniger ungeschützt verlaufen. Überdies werden die
Steckdosen zu relativ unauffälligen Teilen von Wänden und
Pfeilern, an denen man nicht immer mit derartigen elektrischen Anschlüssen rechnet, so daß wieder die Möglichkeit einer unbeabsichtigten
Beschädigung der Steckdosen mit den daraus resultierenden Gefahren gegeben ist.
Mit dem Steckdosenchassis gemäß der Neuerung erreicht man
dagegen eine weitgehende Reduzierung der mit den bisherigen Steckdosenanschlüssen verbundenen Nachteile. Das neue Steckdosenchassis
ist gekennzeichnet durch einen Montagesockel,
der im eingebauten Zustand mit einer Montagefläche auf einer
aufnehmenden Grundfläche, z.B. dem Boden oder der Decke des
Arbeitsraumes aufliegt, ferner durch einen in seiner Länge
einstellbaren und an einem Ende mit dem Montagesockel fest
verbundenen Tragarm, an dessen anderem Ende ein Steckdosengehäuse angebracht ist.
Zur Anbringung des Steckdosenchassis eignen sich als Grundflächen
vor allem Decken und Fußböden von Arbeitsräumen, aber
auch Podeste, Querträger u. dgl.,wobei durch die Längeneinstellbarkeit
des Tragarmes für das Steckdosengehäuse die Steckdosen immer in bequem erreichbarer Höhe angeordnet werden
können. Da das Steckdosenchassis ein besonderes und praktisch nicht zu übersehendes Einrichtungselement des Arbe itsraurnes
darstellt, wird außerdem von vornherein die versehentliche Beschädigung von Steckdosen dadurch, daß diese gar nicht
erkannt oder übersehen wurden, ziemlich sicher ausgeschaltet.
Ein Ausführungsbeispiel eines Steckdosenchassis nach der
Neuerung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt.
Auf einer Grundfläche 1^, z.B. dem Boden eines Arbeitsraumes,
ist mit nicht näher dargestellten Bef e s ti gungsrni tt e In ein
Sockel 13 angebracht, der über einen Tragarm I2 ein Steck-(]
osengehäu se II trägt. Oas Steckdosengehäuse 11 ist seitlich
mit Seitenwänden l verschlossen, in denen sich Steckdosen 6
befinden. Auf seiner Unterseite ist das Steckdosengehäuse 11
mit einem oberen Tragrohr 2 des Tragarmes 12 verbunden. Kine
Klemmschraube 7 dient zur Arretierung des oberen Tragrohres 2
gegenüber dem unteren Tragronr 3 des Tragarmes 12. ijber
Stützwinkel 3 ist das untere Tragrohr 3 im Sockel 13 fest
verankert. Seitliche, nach unten führende Kanten 10 des Sockels 13 bilden eine ebene Montagefläche h, mit der das
Steckdosenchassis auf der Grundfläche Α aufliegt.
Zur Verbindung des Steckdosenchp.ssis mit nicht näher dargestellten
elektrischen Leitungen dient der elektrische Anschluß d, der z.B. als Klemmleiste ausgeführt ist. Eine seitliche
Aussparung 9 erlaubt die Einführung von auf Putz liegenden elektrischen Leitungen.
Wie das Ausführungsbeispiel zeigt, ist das Steckdosenchassis
vorzugsweise mit vier zur Montagefläche h senkrechten Seitenwänden
1 versehen, in denen die Steckdosen 6 angeordnet sind. Es können in jeder Seitenwand 1 des Steckdosengehäuses 11
eine oder mehrere Steckdosen vorgesehen werden, die sich dann sämtlich in einer zur Montagefiäche h parallelen Ebene anordnen
lassen. Bei der meist üblichen senkrechten Aufstellung des Steckdosenchassis auf einer horizontalen Grundfläche 1h
sind die Steckdosen 6 auf diese Weise gut gegen Verschmutzung
geschützt. Dies gilt sowohl bei Anbringung am Fußboden als
auch an der Decke eines Arbeitsraumes.
Die Verbindung des Steckdosengehäuses 11 mit dem oberen Tragrohr
2 kann z.B. durch Verschweißung erfolgen, die die Teile
und 12 unverrückbar verbindet.
Die Längeneinstellung des Tragarmes 12 erfolgt nach dem
Lockern der Klemmschraube 7> worauf sich die beiden Tragrohre 2 und 3 teleskopartig ineinander verschieben lassen. Die
Klemmschraube 7 kann hierbei in einem Gewinde eines der
beiden Tragrohre 2, 3 geführt sein und in einem Schlitz des anderen Tragrohres 3, 2 gleiten. Durch Verwendung von Vierkantrohren
für die Tragrohre 2 und 3 erhält man auf einfache Weise eine relativ verdrehungssteife Ausführung des Tragarmes
12. In bestimmten Fällen kann man jedoch auch andere Profile für den Tragarm 12 verwenden, sofern sich diese ebenfalls
in ihrer Längsrichtung gegeneinander verschieben und
arretieren lassen.
Durch die vorgesehenen Stützwinkel 5 erhält man eine starre
Verbindung des unteren Tragrohres 3 mit dem Sockel 13« Gleichzeitig
gewinnt das gesamte Steckdosenchassis dadurch eine ausreichende Seitenstabilität, wenn auf die Seitenwände 1 des
Steckdosengehäuses 11 Kräfte einwirken, wie dies z.B. beim
Einführen von Steckern in die Steckdosen 6 bzw. beim Herausziehen der Stecker und bei anderen unbeabsichtigten Krafteinwirkungen
auf das Steckdosenchassis der Fall ist.
Durch die seitlich abgewinkelten Kanten 10 des Sockels 13,
die die Montagefläche h bilden, wird einmal eine steife
Montagefläche erzielt und zum anderen ermöglicht der zwischen
den seitlichen Kanten 10 des Sockels befindliche Raum eine sichere Unterbringung der elektrischen Anschlüsse 8, über die
die Verbindung zwischen den im Fußboden bzw. der Decke (Grundfläche
14) verlaufenden elektrischen Leitungen und den Steckdosen
6 des Steckdosenchassis hergestellt wird.
Zur Verwendung des Steckdosenchassis auch bei auf Putz liegenden
Leitungen besitzen die seitlichen Kanten 10 des Sockels 13 vorzugsweise mindestens eine Aussparung 91 durch die die
Leitung in den zwischen den Kanten 10 liegenden Raum eiigeführt
werden kann.
Mit Rücksicht auf die mechanische Festigkeit und elektrische j
Sicherheit wird das Steckdosenchassis vorzugsweise aus Stahlblech
gefertigt, wobei Einzelteile in an si ch b ekan nter Woise
durch Schweißen, Nieten, Verschrauben usw. verbunden werden. Dies schließt nicht aus, daß, soweit die mechanische Festigkeit
und die elektrische Sicherheit dies erlauben, auch Teile aus anderem Material, insbesondere Kunststoff, verwendet
werden.
-Λ
Claims (9)
1. Steckdosenchns sis zum Anschluß von Stromverbrauchern,
insbesondere elektrischen Handwerkzeugen, gekennzeichnet
durch einen Montagesockel ( 1 Ti) mit einer Montagefläche
(k) zur Befestigung an einer Grundfläche (]k) und durch
einen in seiner Länge einstellbaren, am einen Ende mit
|i dem Montagesockel (13) fest verbundenen Tragarm (i2),
an dessen anderem Ende ein Steckdosengehäuse (11) angebracht
ist. ,
2. Steckdosenchassis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Steckdosengehäuse (11) rechteckig ausgeführt ist
und daß die Steckdosen in die vier zur Montagefläche (k)
senkrechten Seitenwände (i) des Steckdosengehäuses eingesetzt sind./
3. Steckdosenchassis nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß in jeder Seitenwand 1 des Steckdosengehäuses (ii) ein oder mehrere Steckdosen (6) in einer zur Montagefläche
(k) senkrechten Ebene angeordnet sind.
k. Steckdosenchassis nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Tragarm (12) aus teleskopartig ineinanderschiebbaren und in jeder Stellung gegeneinander
arretierbaren Tragrohren (2, 3) aufgebaut ist.
5. Steckdoserichassis nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Tragarm (12) zwei teleskopartig
ineinanderschiebbare Vierkantrohre (2, 3) aufweist,
die in jeder Stellung durch eine Schraubverbindung
(7) gegeneinander arretierbar sind.
6. Steckdosenchassis nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Rohr (3) des Tragarmes (i2
am Montagesockel (13) senkrecht zur Montagefläche (k) fest
angebracht und mittels Winkelstützen (5) gegenüber dem Montagesockel (i3) abgestützt ist.
7· Steckdosenchassis nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Montagefläche (4) durch
abgewinkelte seitliche Kanten (1O) des Montagesockels (13)
gebildet ist.-
8. Steckdcsenchassis nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet,
daß in dem Hohlraum zwischen den abgewinkelten Kanten (iO) des Montagesockels (13) Anschlüsse (J) für elektrische
Leitungen angeordnet sind.
9. Steckdosenchassis nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Montagesockel (13) in den seitlichen abgewinkelten Kanten (ΐθ) Aussparungen (9) zur
Einführung von auf Putz verlegten elektrischen Leitungen aufweist. /
I0. Steckdosenchassis nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Sockel (13), der Tragarm
(12) und/oder das Steckdosengehäuse (ii) aus Stahlblech
hergestellt sind.
— 7 —
84971
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19696934971 DE6934971U (de) | 1969-09-05 | 1969-09-05 | Steckdosenchassis zum anschluss von stromverbrauchern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19696934971 DE6934971U (de) | 1969-09-05 | 1969-09-05 | Steckdosenchassis zum anschluss von stromverbrauchern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6934971U true DE6934971U (de) | 1970-04-02 |
Family
ID=6604769
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19696934971 Expired DE6934971U (de) | 1969-09-05 | 1969-09-05 | Steckdosenchassis zum anschluss von stromverbrauchern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE6934971U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102010019143A1 (de) * | 2010-05-03 | 2011-11-03 | Adensis Gmbh | Gehäuse für eine StromLade-Box für Elektrofahrzeuge |
-
1969
- 1969-09-05 DE DE19696934971 patent/DE6934971U/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102010019143A1 (de) * | 2010-05-03 | 2011-11-03 | Adensis Gmbh | Gehäuse für eine StromLade-Box für Elektrofahrzeuge |
| EP2385596A3 (de) * | 2010-05-03 | 2013-11-06 | Adensis GmbH | Gehäuse für eine StromLade-Box für Elektrofahrzeug |
| US9148003B2 (en) | 2010-05-03 | 2015-09-29 | Adensis Gmbh | Housing, in particular for an electric vehicle charging box |
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