DE69406962T2 - Blattausrichtsteuerung - Google Patents

Blattausrichtsteuerung

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DE69406962T2
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    • B41F19/00Apparatus or machines for carrying out printing operations combined with other operations
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H9/00Registering, e.g. orientating, articles; Devices therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
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    • B41P2200/12Flexographic printing
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Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung und ein Verfahren zum fortlaufenden Durchleiten einzelner Wellpappbögen durch eine Anilindrucksektion und eine Stanzsektion, während wünschenswerterweise die Ausrichtung jedes Bogens in jeder Bearbeitungssektion aufrechterhalten wird.
  • US-A-5 074 539 beschreibt eine Vorrichtung und ein Verfahren zum fortlaufenden Durchleiten einzelner Wellpappbögen durch eine Druckstation.
  • Wahrend der Herstellung von Behälterzuschnitten werden Wellpappbögen nacheinander durch aufeinanderfolgende Bearbeitungssektionen, wie z.B. Drucken und Stanzen, geleitet. Das Drucken kann eine, zwei, drei oder mehr Drucksektionen aufweisen, wobei eine oder mehrere Druckfarben verwendet werden. Eine weitere Sektion kann Falzen beinhalten. Diese verschiedenen Sektionen werden rotierend (d.h. winkelförmig) zeitlich im Verhältnis zueinander abgestimmt, so daß jeder Bogen theoretisch jede Sektion in genauer Lage durchläuft. Da die verschiedenen in Betrieb befindlichen Teile der Bearbeitungssektionen sich in Kontakt mit aufeinanderfolgenden Bögen drehen, soll jede Sektion einen Arbeitsvorgang in der richtigen Position auf dem Bogen ausführen. Auf diese Art werden alle Arbeitsvorgänge aufeinander auf dem Bogen aneinandergereiht, um das Endprodukt, beispielsweise einen bedruckten Behälterzuschnitt, zu bilden. Sollte ein Vorgang nicht richtig auf dem Bogen positioniert sein, ist er nicht richtig ausgerichtet oder nicht in der richtigen Lage bei diesem Vorgang; und dadurch entsteht ein geringwertig bearbeiteter Bogen.
  • Die Aufrechterhaltung guter Lagegenauigkeit von Pappbögen bei der Herstellung farbiger Druckbehälterzuschnitte wurde bei hohen Produktionsgeschwindigkeiten kritisch und erfordert qualitativ bessere Drucke und Farbgratiken.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft die Verbesserung der Genauigkeit der Positionierung, wenn Bögen aufeinanderfolgend von der Anilindrucksektion zu der Stanzsektion bewegt werden.
  • Gemäß einem Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung ist eine Bogenbearbeitungsvorrichtung zum Herstellen separater und scharf gedruckter und gestannter Behälterzuschnitte aus einzelnen Wellpappbögen vorgesehen, in welcher die Vorrichtung aus folgendem besteht:
  • einer Anilindrucksektion mit einer Rotationsdruckwalze und einer Stanzsektion,
  • einer Fördersektion zwischen der Anilindrucksektion und der Stanzsektion, die Fördersektion mit einem angetriebenen Förderer zum Fördern des Bogens von der Anilindrucksektion zu der Stanzsektion,
  • Antrieben, die mit der Anilindrucksektion und der Stanzsektion verbunden sind,
  • wenigstens einem Motor, der mit dem angetriebenen Förderer verbunden und unabhängig von den Antrieben einsetzbar ist,
  • Sensormittel für die Fördersektion zum Wahrnehmen eines Bogens in der Fördersektion und zum Abgeben eines Signals, das die Lagegenauigkeit des Bogens in der Fördersektion anzeigt, und
  • aus einem Steuermittel zum Bestimmen aufgrund dieses Signals, ob sich der Bogen in der Stanzsektion in genauer Lage befindet, und wenn nicht, dann zum Steuern wenigstens des einen Motors, der mit dem angetriebenen Förderer verbunden ist, um den angetriebenen Förderer aus seiner normalen Antriebsgeschwindigkeit zu beschleunigen und zu verzögern und danach den angetriebenen Förderer sofort in seine normale Antriebsgeschwindigkeit zuruckzubringen, um dadurch die Lagegenauigkeit des Bogens, solange er sich in der Fördersektion befindet, zu justieren, und den Bogen zu veranlassen, genau ausgerichtet in die Stanzsektion zu treten.
  • Dieses hat den Vorteil, daß es möglich ist, jede Lageungenauigkeit, die auftreten kann, zu beheben, bevor der Bogen in die Stanzsektion eintritt. Selbst wenn sich sämtliche Bearbeitungssektionen in genauer Lage miteinander befinden, kann ein Bogen aus der korrekten Lage durch ein in Betrieb befindliches Teil, durch Widerstandskrafte oder durch Gleiten in bezug auf ein nach vorn förderndes Teil verschoben werden. Die vorliegende Erfindung sieht einen Weg zum Korrigieren solcher unkorrekten Bogenlage vor, die auftreten kann, um auf diese Weise jede ungünstige Wirkung auf den bearbeiteten Bogen abzuschwächen.
  • Vorzugsweise spricht das Steuermittel auf das Signal an, um den Förderer zu beschleunigen, bevor der Bogen in die Stanzsektion eintritt, und um dann, nach solcher Beschleunigung, den Förderer zu verzögern, bevor der nächste Bogen aus der Anilindrucksektion in die Fördersektion eintritt.
  • Vorteilhafterweise besteht die Fördersektion aus einem Unterdrucktörderer, der sich in Förderrichtung erstreckt und wenigstens ein Paar nebeneinander angeordnete Bänder aufweist, die im Verhältnis zueinander in der Förderrichtung einstellbar sind. Diese Einrichtung ermöglicht es dem angetriebenen Förderer, jegliche schräge Anordnung des Bogens zu korrigieren.
  • Vorzugsweise weisen die Bänder Vakuumöffnungen auf, und die Vorrichtung besteht des weiteren aus Mitteln zum Justieren durch Versetzen eines der Bänder im Verhältnis zu dem anderen, um die Vakuumöffnungen gemäß der zu bearbeitenden Bogengröße zu positionieren.
  • Vorteilhafterweise weist der Unterdruckförderer einen oberen Bereich und einen unteren Bereich auf, und die Vorrichtung besteht des weiteren aus Vakuum anwendenden Mitteln, die vorgesehen sind, um die Oberseite eines Bogens gegen das untere Ende des unteren Bereiches des Unterdruckförderers zu halten.
  • Vorzugsweise besteht das Sensormittel aus einem an ein Austrittsende der Fördersektion grenzenden Sensor.
  • Vorteilhafterweise sind die Antriebe und der Motor rechnergesteuerte Servomotoren.
  • Die Antriebe für die verschiedenen Bearbeitungssektionen, obwohl vorzugsweise einzelne Servomotoren, können Getriebe oder andere Transmissionen von einem gemeinsam genutzten oder gemeinschaftlichen Hauptantriebsmotor sein.
  • Gemäß einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zum Bearbeiten von Bögen, bestehend aus den folgenden Schritten, vorgesehen:
  • fortlaufende Zuführung einzelner Wellpappbögen in richtiger Lage zu einer Anindrucksektion,
  • fortlaufendes Durchleiten der Bögen durch die erste Anilindrucksektion,
  • fortlaufendes Fördern der Bögen von der Anilindrucksektion zu einer Stanzsektion,
  • fortlaufendes Fördern der Bögen durch die Stanzsektion,
  • Fördern der Bögen von der Anilindrucksektion zu der Stanzsektion auf einem angetriebenen Förderer, wobei festgestellt wird, ob jeder Bogen, solange er sich auf dem angetriebenen Förderer befindet, in richtiger Lage in die Stanzsektion eintreten wird, und wenn nicht, der Bogen aus seiner normalen Antriebsgeschwindigkeit beschleunigt oder verzögert und sofort zu seiner normalen Antriebsgeschwindigkeit zurückgeführt wird, so daß der Bogen in richtiger Lage in die Stanzsektion eintritt.
  • Zum besseren Verständnis der Erfindung wird nun, um ein Beispiel zu geben, auf die begleitenden Zeichnungen Bezug genommen, in denen:
  • Figur 1 eine schematische Seitenansicht einer Bogenbearbeitungsvorrichtung gemäß der Erfindung ist,
  • Figur 2 eine vereinfachte Unteransicht einer bevorzugten Fördersektion der Vorrichtung der Figur list,
  • Figur 3 eine Seitenansicht der bevorzugten Fördersektion der Figur 2 ist,
  • Figur 4 ein Blockschaltbild ist, welches das rechnergesteuerte System der Vorrichtung der Figur 1 illustriert und
  • Figur 5 das Blockschaltbild der Figur 4 ist, in einer anderen Art und Weise illustriert, um die Erfindung leichter verständlich zu machen.
  • Die bevorzugte Ausführungsart der Erfindung ist in den Figuren 1 bis 5 dargestellt. Sie ist eine Anilinstanzmaschine zum Herstellen gedruckter Behälterzuschnitte aus Wellpappbögen. Eine bevorzugte Fördersektion ist in den Figuren 2 und 3 gezeigt.
  • Figur 1 stellt die Anilinstanzmaschine mit einer Vorderkantenzuführsektion 10, einer ersten Fördersektion 12, einer Anilindrucksektion 14, einer zweiten Fördersektion 16 und einer Stanzsektion 18 dar. Die Zuführsektion 10 ist wohl mehr als vollständig im US-Patent Nr. 4,494,745 oder vorzugsweise im US-Patent Nr.5,074,539 beschrieben, aber wird durch seinen eigenen individuell gesteuerten Elektroservomotor 20 angetrieben. Ein Paar Zugwalzen 22 erfassen jeden von der Vorderkantenzuführeinrichtung zugeführten Bogen und tördern den Bogen zu der Fördersektion 12. Die Fördersektion 12 ist ein Vakuumhängeförderer 24 und wird von einem Servomotor 26 unabhängig angetrieben. Ein Sensor 28, vorzugsweise ein Hochgeschwindigkeitslichtsensor, ist zwischen der Länge und nahe der Übergabestelle des Förderers 24 positioniert. Der Sensor kann unter- oder oberhalb der Förderlinie positioniert sein. Der Förderer 24 tördert die Bögen fortlaufend zwischen einen Gegendruckzylinder 30 und eine Druckwalze 32 der Anilinsektion 14. Andrückwalzen 34 führen dann jeden Bogen der zweiten Fördersektion 16 zu, die der ersten Fördersektion 12 gleicht. Die Anilinsektion 14 wird durch einen individuell gesteuerten Elektroservomotor 36 angetrieben, und die zweite Fördersektion 16 wird unabhängig von einem Servomotor 38 angetrieben. Die zweite Fördersektion 16, welche einen Sensor 40, der dem Sensor 28 gleicht und einen Unterdruckförderer 41 entsprechend dem Förderer 24 aufweist, führt jeden Bogen durch den Walzenspalt einer Stanzwalze 42 und einer Gegenwalze 44, wobei diese Walzen der Stanzsektion 18 von einem Servomotor 46 angetrieben werden. Die Bögen werden in Richtung der Pfeile 48 zugeführt, und die Drehrichtungen der einzelnen Walzen werden durch Pfeile dargestellt. Die unterschiedlichen Servomotoren werden durch einen Computer 50 (s. Figur 4) gesteuert.
  • In Betrieb, wird die Vorderkante eines Bogens während des Transports durch den Förderer 24 vom Sensor 28 wahrgenommen. Der Computer 50 (Figur 4) bestimmt, ob der Bogen in genauer Lage mit der Anilinsektion 14 ist; wenn nicht, dann werden, nachdem die hintere Kante des Bogens aus den Zugwalzen 22 ausgetreten ist und bevor die Vorderkante des Bogens in den Walzenspalt zwischen Gegendruckzylinder 30 und Druckwalze 32 eintritt, das Förderband oder die Förderbänder des Unterdruckförderers 24 in der Längsvorschubrichtung 48 beschleunigt oder verzögert, um die Lage des Bogens zu korrigieren, während er sich in der Fördersektion 12 befindet und durch diese hindurch gefördert wird. Wenn sich ein Bogen nicht in genauer Lage befindet, bleibt er gewöhnlich hinter der korrekten Lageposition zurück. Daher wird der Förderer 24 zuerst beschleunigt und anschließend auf die Antriebsgeschwindigkeit verzögert, um die Lagekorrektur auszuführen. Sollte jedoch ein Bogen der korrekten Lage voraus sein, wurde der Förderer zunächst aus der Antriebsgeschwindigkeit verzögert und anschließend auf die Antriebsgeschwindigkeit beschleunigt werden, um die Lagekorrektur durchzuführen. Auf diese Art wird die Lage in der Richtung, in welcher der Bogen gefördert wird (d.h. Winkellage), wie erforderlich korrigiert, bevor der Bogen in die nächste Bearbeitungssektion einrückt. Der Sensor 40 und der Förderer 41 wirken auf dieselbe Art und Weise, um je nach Erfordernis die Winkellage des Bogens zu korrigieren, während er sich in der zweiten Fördersektion 16 befindet, bevor der Bogen in den Walzenspalt zwischen der Gegenwalze 44 und der Stanzwalze 42 eintritt.
  • Die Maschine kann verschiedene oder zusätzliche Sektionen aufweisen, wie z.B. weitere Anilinsektionen, eine Falz- und Nutstoßsektion, eine Kleb-Faltsektion etc. mit einer individuell angetriebenen Fördersektion zwischen jedem Paar oder irgendeinem Paar aneinandergrenzender Sektionen, um zwischen solch einem Paar aneinandergrenzender Sektionen jede Lageungenauigkeit eines Bogens zu korrigieren.
  • Die Figur 2 ist eine Ansicht der Unterseite einer bevorzugten Form der Unterdruckförderer 24 und 41. Anstatt aus einzelnen Förderbändern besteht in der bevorzugten Form jeder dieser Förderer 24, 41 vorzugsweise aus zwei nebeneinander angeordneten Kreisförderbändern 52, 54 mit einem hohen Reibungskoeffizienten. Diese Bänder führen um einen Unterdruckbehälter 56 herum, welcher ununterbrochen mit einer Vakuumquelle verbunden ist. Der Unterdruckbehäiter ist mit einer Reihe Schlitzöffhungen unter jedem der Bänder 52, 54 versehen, um ein Vakuum auf die Bänder einwirken zu lassen; zwei dieser Schlitzöffnungen 58 sind in gestrichelten Linien unter dem Band 54 dargestellt. Die Bänder 52, 54 weisen längs eine Gruppe von Öffhungen 60, 62 auf, wobei die Gruppe von Öffnungen 60 in Zwischenräumen vor der Gruppe von Öffnungen 62 angeordnet ist. Jedes Band 52, 54 wirkt nur auf einen Bogen, um diesen zu fördern, wenn eine oder mehr Öffhungen in dem Band mit einer oder mehreren Schlitzöffnungen 58 in dem Unterdruckbehälter in Verbindung stehen. Zwei, drei oder vier dieser Paare von Bändern 52, 54 sind mit Abstand zueinander quer zu jeder Fördersektion 12, 16 angeordnet, um auf jeden Bogen angrenzend an dessen Außenkanten, und vorzugsweise zusätzlich in der Mitte oder an einer anderen Stelle zwischen den Bogenkanten, zu wirken. Weitere Einzelheiten zeitlich festgelegter Förderbänder zum Positionieren von Kartonzuschnitten sind dem US-Patent 4,632,378 zu entnehmen, welches hier durch Verweisung mit einbezogen wird.
  • Jedes Band 52, 54 wird durch einen separaten Elektroservomotor 38a, 38b angetrieben. Bei der Einstellung für eine besondere Größe von Bögen wird einer der Servomotoren 38a, 38b betätigt, um die Bänder 52, 54 im Verhältnis zueinander zu bewegen, bis die vordere Öffnung 61 der Gruppe 60 und die hintere Öffhung 63 der Gruppe 62 mit Zwischenraum gerade weniger als die Abmessung solchen Bogens parallel zu den Förderern 52, 54 angeordnet sind. Folglich ergreift die Gruppe von Öffnungen 60 den Bogen nahe seiner Vorderkante, und die Gruppe von Öffnungen 62 ergreift den Bogen nahe seiner Hinterkante. Ob sich zwischen den Gruppen von Öffnungen 60, 62 ein Spalt befindet oder ob sich die Gruppen teilweise überlappen hängt von der Bogengröße ab. Wie aus Figur 1 ersichtlich, werden die Bögen unterhalb der Übergabebänder 24, 41 (in den Positionen der Pfeile 48) gefördert. Durch Anwendung von Vakuum über die Gruppen von Öffnungen 60, 62 auf die vordere und hintere Sektion jedes Bogens wird die hintere Sektion am Abfallen oder Herunterfallen vom Förderer 24, 41 gehindert, und es gibt keinen Vakuumverlust durch eine Vakuumöffnung, die nicht bedeckt wäre.
  • Wenn erst einmal die richtige Anordnung der Öffnungen 61, 63 mit Zwischenraum erreicht ist, werden die Servomotoren 38a, 38b anschließend bei der gleichen Geschwindigkeit betrieben, so daß sich die Bänder 52, 54 in Übereinstimmung bewegen und die relativen Positionen der Öffnungen 61, 63 beibehalten. Sie bewegen sich in Übereinstimmung während des Übergabeförderns der Bögen und auch während der Korrektur der Lage.
  • Mit den beiden oder mehr Paaren von Bändern 52, 54 kann der eine Servomotor 38a alle linksseitigen (Figur 2) Bänder 52, und der Servomotor 38b alle rechtsseitigen Bänder 54 antreiben. Wenn jedoch die Vorrichtung, auch jede Außer-Schrägstellung der Bögen zu justieren, benötigt wird, dann hätte jedes Paar von Bändern 52, 54 sein eigenes Paar von Servomotoren 38a, 38b, um es einem Paar von Bändern 52, 54 zu ermöglichen, während sie sich in Übereinstimmung bewegen, um in Längsposition im Verhältnis zu einem anderen Paar von Bändern 52, 54, die sich ebenfalls in Übereinstimmung bewegen, justiert zu werden.
  • Figur 3 zeigt eine Seitenansicht der bevorzugten Unterdrucktörderer 24, 41 von der rechten Seite gemäß Figur 2. Ein Weilpappbehälterzuschnitt 64 ist dargestellt, wie er gegen das Förderband 54 gezogen und durch dieses gefördert wird. Riemenscheiben 66, 68 tragen das Förderband an jedem Ende, und der Untertrum des Bandes 54 läuft in einer Längsnut der Unterseite einer Schleifplatte 70 des Unterdruckbehälters 56. Der Servomotor 38b treibt über eine Transmissionsverbindung 72 die Riemenscheibe 66, eine Riemenscheibe 74 und einen Synchronriemen 76 an. Der Servomotor 38a treibt gleichermaßen die Vorlaufscheibe (versteckt hinter der Riemenscheibe 66) des Förderbandes 52 (versteckt hinter Band 54) an. Die bevorzugte Lage der Sensoren 28, 40 ist bei 78 dargestellt, oberhalb des unteren Trums des Förderbandes 54, nahe der Riemenscheibe 66 und gleich hinter der Vorderkante der Schleifplatte 70. Der Sensor bei 78 nimmt die Vorderkante des Zuschnittes 64 wahr, wenn der Zuschnitt unterhalb des Sensors hindurchfährt.
  • Die Sensoren 28, 40 sind vorzugsweise oberhalb der Förderebene positioniert und nach unten gerichtet, da es dann unwahrscheinlicher für sie ist, anfällig zu sein für Verunreinigung durch Staub und Ausschuß, die von den bearbeiteten Bögen anfallen. Wenn der erste Sensor 28 die Vorderkante eines Zuschnittbogens, der von der Zuführsektion 10 zugeführt wird, wahrnimmt, wird der Bogen in der (oder der ersten) Anilinsektion 14 gedruckt. In diesem Stadium ist es möglich, den Bogen, während er sich in der Sektion 14 befindet, mit einem Lagezeichen zu bedrucken. Das (oder die) Lagezeichen könnte(n) an einer beliebigen Stelle auf dem Bogen positioniert werden, sollte(n) sich aber vorzugsweise am Rande der gedruckten Sache auf dem Bogen befinden, möglicherweise in einem Bereich, der später als Ausschuß ausgeworfen wird, z.B. während des Stanzens. Wie in den Ausführungen der Figuren 1 und 3 befindet sich der Druck auf der unteren Seite des Bogens, der nachfolgende Sensor 40 würde sich unterhalb der Förderebene befinden und bei Gebrauch mit der Vorderseite nach oben stehen, um ein Lagezeichen, das auf den Bogen in der Anilinsektion 14 gedruckt wurde, wahrzunehmen. Wenn der Druck so angeordnet wäre, daß er sich auf der Oberseite des Bogens befindet, würden die nachfolgenden Sensoren 40 natürlich oberhalb der Förderebene positioniert sein, um die gedruckten Lagezeichen wahrzunehmen. Beim Korrigieren einer schrägen Lage können Lagezeichen nahe den gegenüberliegenden Seiten des Bogens gedruckt werden.
  • Figur 4 stellt den Computer 50 dar, der in einer Schalttafel der Anilindruck-Stanzmaschine der Figur 1 angebracht ist. Die Steuerung der Maschine zur korrekten Lage durch jede der Sektionen wird von der Anilindrucksektion 14 bestimmt, die sowohl ein Geschwindigkeits- als auch ein Lagewinkel-Positionssignal an den Computer 50 sendet. Unter Verwendung dieses Signals sendet der Computer ein kombiniertes Geschwindigkeits- und Standort-Lagesignal an die Servomotoren der Bogenzuführsektion 10 und Stanzsektion 18. Diese beiden Sektionen 10, 18 senden Rückführungssignale an den Computer, um ihre Geschwindigkeiten und Steuerung (theoretische Lagegenauigkeit) zu überprüfen (und, falls erforderlich, zu korrigieren). Basierend auf dem Signal, das der Computer 50 von der Stanzsektion 18 erhalten hat, sendet er ein Geschwindigkeits- und Standort-Lagesignal an die Servomotoren der Fördersektion 16, und der Computer erhält ein Rückführungssignal, um die Geschwindigkeits- und Lagesteuerung der Förderbänder 52, 54 zu überprüfen (und erforderlichenfalls zu korrigieren). Beim Erkennen der Vorderkante eines Zuschnitts 64 sendet der Sensor 40 ein Standortsignal an den Computer 50. Der Computer verwendet dieses Signal, um zu überprüfen, ob sich dieser Zuschnitt in richtiger Position in der Fördersektion 16 befindet, um in die Stanzsektion 18 mit genauer Ausrichtung einzutreten; wenn nicht, dann sendet der Computer ein Positionsjustierungssignal an die Servomotoren der Fördersektion 16, um die Position des Zuschnittes durch schnelle Beschleunigung unmittelbar gefolgt von Verzögerung zu korrigieren; die komplette Korrektur wird vervollständigt, während die Vorderkante des Zuschnitts 64 den Abstand zwischen dem Sensor 40 und dem Walzenspalt der Walzen 42, 44 zurücklegt.
  • Es ist zu erkennen, daß die Hinterkante des Zuschnitts frei von einer Steuerung durch die vorhergehende Sektion sein sollte, bevor solch eine Beschleunigung und Verzögerung auftritt. Wenn sich die Sektionen bei 66-Zoll (168-cm)-Mittelpunkten befinden und eine maximale Fördererabmessung von 61 Zoll (155 cm) angeglichen werden soll, dann beträgt der für diese Beschleunigung und Verzögerung verfügbare Abstand nur etwa 5 Zoll (13 cm). Der Sensor 40 könnte hinter die Ubergabestelle des Förderers 41 bewegt werden, aber dieses würde den Abstand für die Beschleunigung und Verzögerung verkürzen und so höhere Werte für beide und größere Servomotoren erfordern. Bei der Anordnung der Figuren 2 und 3 wurden Indramat-Servomotoren MAC 112 für die Servogeräte 38a, 38b verwendet, wobei diese Drehmoment-Elektromotoren veränderliche Drehzahlen haben. Zur digitalen Steuerung werden bevorzugt Indramat-Servomotoren MDD 112 verwendet.
  • Figur 5 stellt das Computersteuerungssystem in einer etwas erweiterten Art dar. Das steuernde Geschwindigkeits-/Standortsignal wird von der Anilinsektion 14 zu einem ersten Teil 50a des Computers 50 geführt. Dieses Computerteil 50a führt dann Geschwindigkeits-/Standortsignale den Servomotoren der Stanzsektion 18 und der Zuführsektion 10 zu und erhält Rückführungssignale von diesen Sektionen. Die Stanzsektion 18 sendet ein weiteres Geschwindigkeits-/Standortsignal an ein zweites Teil 50B des Computers 50, welches im Gegenzug ein Geschwindigkeits-/Standortsignal an die Servomotoren der Fördersektion 16 sendet und ein Rückführungssignal von der Fördersektion 16 erhält. Die Fördersektion 16 sendet ein Ausgangs-Geschwindigkeits-/Standortsignal an ein drittes Teil 50c des Computers 50, und ein Standortsignal wird diesem Computerteil 50c von dem Sensor 40 zugeführt; wenn die Standortsignale nicht dieselben sind, sendet das Computerteil 50c ein Standort-Justier- Signal an die Servomotoren der Fördersektion 16, um die erforderliche Beschleunigung und Verlangsamung zu bewirken und die Position des Zuschnitts 64 zu korrigieren, d.h. um den Zuschnitt 64 in genaue Lage mit der Stanzsektion 18 zu bringen, bevor der Zuschnitt in die Steuerung dieser Sektion gerät.
  • Die Computerteile 50a, b und c können Teile eines Computers oder mehrere zusammenmontierte Computer sein.
  • Die Fördersektion 12 wurde der Eihfachheit halber aus den Figuren 4 und 5 weggelassen. Es ist wohl verständlich, daß die Fördersektion 12 in ähnlicher Weise wie die Fördersektion 16 gesteuert wird, wobei aber das Steuersignal für die Fördersektion 12 über den Computer von der Anilinsektion 14 und nicht von der Stanzsektion 18 kommt.
  • Es ist zu erkennen, daß, wenn sich ein Bogenzuschnitt einer Bearbeitungssektion aus welchem Grund auch immer nicht in genauer Lage dazu nähert, die Lage korrigiert werden kann, während sich der Zuschnitt, der Bearbeitungssektion nähernd, in der Fördersektion befindet. Während die Hauptnotwendigkeit aufgrund von Gleiten etc. darin besteht, eine Winkellage bei der nächsten Bearbeitungssektion zu korrigieren, ist es, wie oben erklärt, ebenfalls möglich, eine schräge Lage, wenn gewünscht, zu korrigieren. Jedoch erfordert die Korrektur von Schrägstellungsfehlern mehr Antriebskomplexität als lediglich die Korrektur einer Winkel(Phasen-) Lage.
  • Natürlich sollen die oben beschriebenen Ausführungsarten nicht dahingehend ausgelegt werden, den Umfang der vorliegenden Erfindung einzuschränken. Abänderungen und andere alternative Konstruktionen, die sich im Bereich der Erfindung befinden, wie in den angefügten Ansprüchen definiert, sind offensichtlich.
  • Anstatt beispielsweise die angetriebene Riemenscheibe 66 des Förderbandes 54 zu beschleunigen und anschließend zu verlangsamen (oder zu verlangsamen und dann zu beschleunigen), kann ein Servomotor die Konfiguration des Weges des Förderbandes ändern, um den unteren Trum vorwärts zu bringen oder zu verzögern, um auf diese Weise die Lagegenauigkeit des Zuschnitts darauf zu justieren. Dieses könnte unter Verwendung einer Kugelumlaufspindel und einer Mutternanordnung, angetrieben durch den Servomotor zum Bewegen einer Bandumlenkrolle um die Drehachse einer Antriebsriemenscheibe des Bandes, bewerkstelligt werden, wobei die Antriebsriemenscheibe oberhalb des Unterdruckbehälters und einen Teil des Weges entlang des oberen Trums des Bandes angeordnet ist.

Claims (8)

1. Bogenverarbeitungsvorrichtung zur Herstellung separater und scharf gedruckter und gestanzter Behälterzuschnitte aus einzelnen Wellpappbögen, gekennzeichnet durch
eine Anilindrucksektion (14) mit einer Rotationsdruckwalze (32) und eine Stanzsektion (18),
eine Fördersektion (16) zwischen der Anilindrucksektion und den Stanzsektionen, die Fördersektion (16) mit einem angetriebenen Förderer (41) zum Fördern des Bogens von der Anilindrucksektion (14) zu der Stanzsektion (18),
Antriebe (36, 46), die mit der Anilindrucksektion und der Stanzsektion (18) verbunden sind,
wenigstens einen Motor (38), der mit dem angetriebenen Förderer (41) verbunden und unabhängig von den Antrieben (36, 46) einsetzbar ist,
Sensormittel (40) für die Fördersektion zum Wahrnehmen eines Bogens (64) in der Fördersektion (16) und zum Abgeben eines Signals, das die Lagegenauigkeit des Bogens in der Fördersektion anzeigt, und durch
Steuermittel (50) zum Bestimmen aufgrund dieses Signals, ob sich der Bogen in der Stanzsektion (18) in genauer Lage befindet, und wenn nicht, dann zum Steuern wenigstens des einen Motors (38), der mit dem angetriebenen Förderer (41) verbunden ist, um den angetriebenen Förderer (41) aus seiner normalen Antriebsgeschwindigkeit zu beschleunigen oder zu verzögern und danach den angetriebenen Förderer (41) sofort in seine normale Antriebsgeschwindigkeit zuruckzubringen, um dadurch die Lagegenauigkeit des Bogens, solange er sich in der Fördersektion (16) befindet, zu justieren, und den Bogen zu veranlassen, genau ausgerichtet in die Stanzsektion (18) zu treten.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, in welcher das Steuermittel (50c) auf das Signal anspricht, um den Förderer (41) zu beschleunigen, bevor der Bogen in die Stanzsektion (18) eintritt, und um dann, nach solcher Beschleunigung, den Förderer (41) zu verzögern, bevor der nächste Bogen aus der Anilindrucksektion (14) in die Fördersektion (16) eintritt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, deren Fördersektion (16) aus einem Unterdruckfbrderer (41) besteht, der sich in Förderrichtung erstreckt und wenigstens ein Paar nebeneinander angeordneter Bänder (52, 54) aufweist, die im Verhältnis zueinander in der Förderrichtung einstellbar sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, in welcher die Bänder (52, 54) Vakuumöffnungen (63) aufweisen,
und die Vorrichtung des weiteren aus Mitteln (38a, 38b) zum justierbaren Versetzen einer der Bänder im Verhältnis zu dem anderen besteht, um die Vakuumöffnungen (63) gemäß der zu bearbeitenden Bogengröße zu positionieren.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, in welcher der Unterdruckförderer (41) einen oberen Bereich und einen unteren Bereich aufweist und die Vorrichtung des weiteren aus Vakuum anwendenden Mitteln besteht, die vorgesehen sind, um die Oberseite eines Bogens gegen das untere Ende des unteren Bereiches des Unterdruckförderers (41) zu halten.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, in welcher das Sensormittel (40) aus einem an ein Austrittsende der Fördersektion (16) grenzenden Sensor besteht.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, in welcher die Antriebe (36, 46) und der Motor (38) rechnergesteuerte Servomotoren sind.
8. Verfahren zum Bearbeiten von Bögen, bestehend aus den Schritten:
fortlaufende Zuführung einzelner Wellpappbögen (64) in richtiger Lage zu einer Anilindrucksektion (14),
fortlaufendes Durchleiten der Bögen durch die erste Anilindrucksektion (14), gekennzeichnet durch
fortlaufendes Fördern der Bögen von der Anilindrucksektion (14) zu einer Stanzsektion (18) und
fortlaufendes Fördern der Bögen durch die Stanzsektion (18),
Fördern der Bögen von der Anilindrucksektion zu der Stanzsektion auf einem angetriebenen Förderer (41), wobei festgestellt wird, ob jeder Bogen, solange er sich auf dem angetriebenen Förderer (41) befindet, in richtiger Lage in die Stanzsektion (18) eintreten wird, und wenn nicht, der Bogen aus seiner normalen Antriebsgeschwindigkeit beschleunigt oder verzögert und sofort zu seiner normalen Antriebsgeschwindigkeit zurückgeführt wird, so daß der Bogen (64) in richtiger Lage in die Stanzsektion (18) eintritt.
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