DE69500503T2 - Aufwickeleinrichtung für eine Rollblende - Google Patents

Aufwickeleinrichtung für eine Rollblende

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DE69500503T2 DE1995600503 DE69500503T DE69500503T2 DE 69500503 T2 DE69500503 T2 DE 69500503T2 DE 1995600503 DE1995600503 DE 1995600503 DE 69500503 T DE69500503 T DE 69500503T DE 69500503 T2 DE69500503 T2 DE 69500503T2
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J1/00Windows; Windscreens; Accessories therefor
    • B60J1/20Accessories, e.g. wind deflectors, blinds
    • B60J1/2011Blinds; curtains or screens reducing heat or light intensity
    • B60J1/2013Roller blinds
    • B60J1/2033Roller blinds characterised by the spring motor
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/56Operating, guiding or securing devices or arrangements for roll-type closures; Spring drums; Tape drums; Counterweighting arrangements therefor
    • E06B9/60Spring drums operated only by closure members

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Description

  • Die Erfindung betrifft eine Aufwickeleinrichtung für eine Rollblende, insbesondere ein Schnapprollo.
  • Die Rollos, insbesondere Rollos für Kraftfahrzeuge, umfassen im Allgemeinen ein Gehäuse, in dem ein Aufwickelrohr zum Aufwickeln des Tuches des Rollos drehbar gelagert ist, wobei das Rohr durch ein Rückholmoment vorgespannt ist, welches versucht, das Tuch auf das Rohr aufzuwickeln, bis das freie Ende dieses Tuches, das mit einer Zugstange versehen ist, an den Rändern eines Spaltes anstößt, der in dem Gehäuse ausgebildet ist und durch den hindurch das Tuch ausgezogen werden kann. Das Aufwickelmoment wird durch eine spiralförmige oder schraubenlinienförmige Feder erzeugt, die innerhalb des Rohres liegt und mit einem ihrer Enden an einem mit dem Gehäuse verbundenen feststehenden Bauelement befestigt ist. Bei fast allen bekannten Rollos ist jedes der Enden der Feder mit einem Ansatz verbunden, wobei die beiden Ansätze von einer Stange durchsetzt sind. Die eingebaute Feder ist eine Feder aus aneinanderliegenden Windungen, deren Länge im allgemeinen geringer als die Länge des Rohres ist, so daß sie sich in ihrer Ruhestellung wie ein Rohrabschnitt verhält, der gegenüber Biegung relativ steif ist. Diese Eigenschaft ist erwünscht, da sie die automatische Montage einer Aufwickelvorrichtung für ein Rollo praktischer und bequemer macht.
  • Um sicher zu sein, daß das Tuch vollständig aufgewickelt wird, spannt man die Feder so, daß sie ein Restmoment auf das Rohr ausübt, wenn das Tuch vollständig aufgewickelt ist. Das Spannen der Feder besteht in diesem Fall darin, daß man ausgehend von ihrem Ruhezustand eines ihrer Enden gegenüber dem anderen in dem Sinne verdreht, in dem der Durchmesser der Windungen verringert wird. Diese Vorspannung bewirkt eine Zunahme der Federlänge, so daß man das Ende der Stange an der festen Struktur erst befestigen kann, wenn man diese Drehvorspannung ausgeführt hat.
  • Man erkennt, daß in diesem vorgespannten Zustand die Feder dazu neigt, sich zu verwinden oder eine Schraubenlinie zu bilden, so daß sie nicht länger koaxial zur Stange verläuft und daß bestimmte ihrer Windungen diese Stange berühren können. Dieser Effekt wird beim Ausziehen des Tuches noch verstärkt, da die beim Abwickeln des Tuches auf die Feder ausgeübte zusätzliche Torsionsspannung diese Schraubenform noch verstärkt, da die aufgrund der Festlegung der Stange relativ zum Gehäuse axial eingespannte Feder keine Freiheit mehr hat, sich zu dehnen. Auf diese Weise vervielfältigt man die Berührungspunkte zwischen der Stange und der Feder bzw. zwischen dem Rohr und der Feder, da Abschnitte der letzteren vollständig aus der Achse ausgelenkt sind. Diese Berührungspunkte sind die Ursache für Geräusche unter der Wirkung der von dem Fahrzeug herrührenden Schwingungen.
  • Um das Problem der Unterbringung der zusätzlichen Windungen zu lösen, die beim Spannen der Feder gebildet werden, wurde bereits vorgeschlagen, eine axiale Vorspannung der Feder mit Hilfe seiner innenliegenden Stange zu erzeugen, welche die Windungen voneinander entfernt. Diese für Rolläden an Häusern (siehe FR-A-2.430.551 und FR-A-2.542.364) bekannte Lösung eignet sich nicht für Rollos, da eine derartige Feder keine ausreichende Drahtlänge hat, um die am Ende des Ausrollens des Tuches auf den Draht einwirkenden Spannungen auf akzeptable Werte zu begrenzen. Eine andere Lösung besteht darin, eine Feder mit nicht aneinander anliegenden Windungen vorzusehen, die vor ihrer Spannung durch Drehung unter axialem Druck steht (siehe US-A-4,731,905). Eine derartige Feder ist im Ruhezustand viel zu flexibel, um sich für eine automatische Handhabung bei der Montage des Rollos zu eignen.
  • Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gesetzt, zur Beseitigung dieses Nachteils eine Feder anzugeben, die sich dann, wenn sie zum Erhalten des Restrückholmomentes einerseits und beim Ausrollen des Tuches andererseits in Drehrichtung vorgespannt wird, nicht verformt und in einer geradlinigen Rohrform bleibt, dabei aber im Ruhezustand ausreichend steif ist, um ihre geradlinige Form zu behalten.
  • Zu diesem Zweck betrifft die Erfindung somit eine Aufwickeleinrichtung für eine Rollblende, insbesondere ein Schnapprollo, mit einem Rohr, an dem ein Ende der Rollblende befestigt ist und das bezüglich einer ortsfesten Halterungsstruktur drehbar montiert ist und eine Rückstellfeder hat, die aus einer Vielzahl schraubenförmiger Windungen gebildet ist, die sich im Inneren des Rohres erstrecken, wobei ein Ende der Feder drehfest mit dem Rohr verbunden und ihr anderes Ende an der ortsfesten Struktur befestigt ist.
  • Erfindungsgemäß hat die Feder in ihrem Ruhezustand mindestens einen Längenabschnitt, dessen Windungen nicht aneinander anliegen, während in den anderen Abschnitten die Windungen aneinander anliegen.
  • Diese Anordnung erlaubt es, die Feder während der Montage des Aufwickelrohres zu spannen, um die Anfangsvorspannung zu erhalten, ohne daß sich die Feder in der oben beschriebenen Weise verwindet. Man stellt fest, daß in diesem Fall die Längung der Feder oder des Abschnittes mit aneinanderliegenden Windungen derselben aufgrund dieser Torsionsvorspannung die nicht aneinanderliegenden Windungen einander annähert. Es bleibt noch genügend Raum zwischen diesen Windungen, um die Längung der Feder, die durch das Abwickeln des Tuches im Betrieb des Rollos hervorgerufen wird, zu absorbieren, so daß die Feder, die nicht eingespannt ist, sich nicht verwinden kann, wie man dies früher festgestellt hat.
  • Bei der bevorzugten Ausführungsform ist der Federteil mit aneinanderliegenden Windungen im wesentlich doppelt so lang wie der Teil mit nicht aneinanderliegenden Windungen. Dadurch kann man eine ausreichende Quersteifigkeit bewahren und auch eine ausreichende Drahtlänge vorsehen.
  • Es ist ferner vorteilhaft, vorzusehen, daß der Teil mit nicht aneinanderliegenden Windungen in mehrere Abschnitte unterteilt ist, die sich mit Abschnitten abwechseln, in denen die Windungen aneinander anliegen. Dies verbessert das Gleichgewicht der Spannkräfte in der Feder.
  • Es ist ferner vorteilhaft, wenn die beiden Enden der Feder aneinanderliegende Windungen haben. Dies erlaubt eine sehr gute Befestigung der Enden der Feder.
  • Schließlich hat man erkannt, daß bei dieser Ausführungsform die zentrale Stange weggelassen werden konnte, die nach der allgemeinen Auffassung in den bekannten Vorrichtungen angeordnet wurde. Zu diesem Zweck ist vorgesehen, daß ein Ende der Feder drehfest mit einem Stopfen verbunden ist, der im Inneren des Rohres beabstandet von einem Ende desselben angeordnet ist, das drehbar an der ortsfesten Struktur montiert ist, wobei der Stopfen relativ zum Rohr nicht drehbar und nicht verschiebbar ist, und daß das andere Ende der Feder drehfest mit einem Stopfen verbunden ist, der seinerseits drehfest mit der ortsfesten Struktur verbunden ist und als Lager für das andere Ende des Rohres dient, so daß die Einrichtung keine Stange hat. Bei einer Ausführungsvariante, verschließt der mit dem Rohr fest verbundene Stopfen das Rohrende und ist somit an der ortsfesten Struktur drehbar gelagert, wobei er aber gegenüber diesem Rohr weder verdrehbar noch translatorisch verstellbar ist. Dies führt zu einer Verringerung von Teilen für den Bau der Aufwickeleinrichtung und somit zu einer Kostensenkung.
  • Bei einer Ausführungsvariante ist die Feder um eine Stange herum angeordnet, die drehfest mit der ortsfesten Struktur über eines ihrer Enden verbunden ist, während das andere Ende dieser Stange drehfest an einem Ende der Feder befestigt ist. Die Stange bildet somit eine Versteifung für die Feder.
  • Weitere Merkmale und Vorteile ergeben sich aus der Beschreibung der nachfolgenden Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen. Darin zeigen:
  • Fig. 1 eine Schnittansicht einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung,
  • Fig. 2 eine Abwandlung der vorhergehenden Ausführungsform, bei der ein Rohrstopfen (und zwar der, der mit dem Rohr verbunden ist) an einem Rohrende angeordnet ist, und
  • Fig. 3 eine Schnittansicht einer Ausführungsform, bei welcher eine Mittelstange des Aufwickelmechanismus beibehalten wurde.
  • In der Fig. 1 bezeichnet das Bezugszeichen 1 den Sockel eines Gehäuses 2, der beispielsweise einem Spalt 3 gegenüberliegt, durch den hindurch ein Tuch 4 des Rollos herausgezogen werden kann. Das Gehäuse 2 umschließt einen Aufwickelmechanismus, der ein Rohr 5 hat, an dem ein Ende des Tuches 4 befestigt ist und das um seine Längsachse 6 innerhalb des Gehäuses 1 drehbar gelagert ist.
  • Das Ende 7 des Rohres 5 ist mit einem aus Kunststoff bestehenden eingepreßten Stopfen 8 versehen, der in einem Abstand von dem Rohrende angeordnet und gegenüber einer Drehung und einer translatorischen Bewegung relativ zu diesem Rohr arretiert ist (beispielsweise durch eine äußere Deformation des Rohres). Das Ende 7 des Rohres 5 ist in einem Lager 9 drehbar gelagert, das an einem mit der Sohle 1 des Gehäuses 2 fest verbundenen Träger 10 gehalten ist.
  • Der Stopfen 8 hat an seinem nach innen weisenden Ende einen Ansatz 11, mit dem eine Feder 12 durch Aufpressen oder auf irgendeine andere Weise verbunden ist. Die Feder 12 kann sich relativ zum Ansatz 11 nicht drehen. An dem anderen Ende 13 des Rohres 5 bildet ein Stopfen 14 ein Lager für das Ende 13 dieses Rohres, wobei sich das Rohr relativ zu diesem Lager drehen kann. Dieser Stopfen 14 hat einen Ansatz 15, mit dem das andere Ende der Feder 12 drehfest verbunden ist. Der Stopfen 14 sitzt auf einem Zapfen 16 mit beispielsweise quadratischem Querschnitt, so daß der Stopfen 14 relativ zu diesern Finger 16 drehfest ist, der seinerseits an einem Träger 17 gehalten ist, der wiederum an der Sohle 1 des Gehäuses 2 befestigt ist.
  • Man erkennt in dieser Figur, daß die Feder 12 einen Abschnitt 12a mit aneinanderliegenden Schraubenwindungen und einen Längenabschnitt 12b, in dem die Schraubenwindungen nicht aneinander anliegen. Vorzugsweise ist der Abschnitt 12a doppelt so lang wie der Abschnitt 12b, wenn sich die Feder in ihrer Ruhestellung befindet. Dieses Verhältnis nimmt in dem Maße zu, wie die Federspannung zunimmt.
  • In dem Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, daß die beiden Endabschnitte der Feder 12 aneinanderliegende Windungen haben. Dies erlaubt eine sehr gute Befestigung an den Ansätzen 11 und 15. Ferner ist vorgesehen, daß der Abschnitt 12b, in dem die Windungen nicht aneinander anliegen, in mehrere Abschnitte unterteilt ist, die sich mit den Abschnitten abwechseln, in denen die Windungen aneinander anliegen. Man kann beispielsweise wählen, daß zwischen den beiden Endabschnitten mit aneinander anliegenden Windungen eine alternierende Folge von sieben bis acht Abschnitten mit nicht aneinanderliegenden Windungen und aneinanderliegenden Windungen liegt.
  • Die Ausführungsvariante gemäß Fig. 2 unterscheidet sich von der vorher beschriebenen Einrichtung durch die Anordnung und die Struktur des Stopfens, der mit dem Rohr 5 verbunden ist. Dieser Stopfen 8.1 schließt das Ende des Rohres 5, wobei er aber drehfest und translatorisch starr mit dem Rohr verbunden bleibt. In diesem Fall hat die feste Struktur 10 einen zylindrischen Zapfen 9.1, auf dem der Stopfen 8.1 drehbar gelagert ist. Der Rest der Einrichtung ist identisch mit dem Mechanismus gemäß Fig. 1 und wird daher nicht beschrieben.
  • Die in den Fig. 1 und 2 dargestellten Einrichtungen haben keine zentrale Stange, was die Struktur vereinfacht und die Herstellungskosten verringert.
  • Die Montage der Aufrolleinrichtung erfolgt in der Weise, daß das Tuch 4 auf das Rohr 5 aufgewickelt wird, die Feder 12 in das Innere des Rohres eingeführt und das letztere mit den Stopfen 8 (oder 8.1) und 14 versehen wird, daß der Stopfen 8 (oder 8.1) an einer gewünschten Stelle des Rohres 5 mit diesem verbunden wird, daß die Feder vorgespannt wird, indem man den viereckigen Zapfen 16 verwendet, um sie acht bis achtzehn mal zu drehen, daß der so vorgespannte Mechanismus in das Gehäuse 2 eingesetzt wird, wobei man das Tuch 4 durch den Spalt 3 herausführt und dieses äußere Ende relativ zu dem Gehäuse festlegt, und daß man schließlich die Träger 10 und 17 an der Sohle des Gehäuses befestigt.
  • Die der Feder erteilte Vorspannung versucht, ihre Längsabmessung zu erhöhen auf Kosten ihres Durchmessers, der ein wenig abnimmt. Diese Längenänderung wird durch die Intervalle mit nicht aneinanderliegenden Windungen absorbiert. Das Abrollen des Tuches, das in der Regel zu weiteren acht bis zwölf Umdrehungen des Rohres führt, erzeugt eine Federlängung in demselben Sinne, die ebenfalls durch die noch vorhandenen Intervalle zwischen den nicht aneinander anliegenden Windungen absorbiert wird. Die Feder wurde so berechnet, geformt und ausgewählt, daß die nicht aneinander anliegenden Windungen bei vollständig ausgerolltem Tuch aneinander anliegen.
  • Umgekehrt versucht die Feder beim Aufwickeln des Tuches ihre Länge zu verringern, wobei diese Verringerung durch eine zunehmende Entfernung der Windungen voneinander kompensiert wird, die in dem Ruhezustand der Feder nicht aneinander anliegen. Es tritt somit keine Verwindung der Feder auf, die unabhängig von ihrem Spannungszustand im wesentlichen gerad linig bleibt und somit keine verformte Zone hat, die sich der Innenfläche des Rohres 5 annähert oder diese berührt. Aus diesem Grunde bewirken Schwingungen des Fahrzeuges keine Stöße zwischen dem Rohr und der Feder und somit kein Geräusch
  • In der Fig. 3 erkennt man bestimmte bereits beschriebene Elemente mit denselben Bezugszeichen. Die Feder 12 ist zwischen den Ansätzen 21 und 23 der beiden Stopfen 20 und 22 eingeschlossen, wobei in diesem Fall der Stopfen 22 drehfest mit dem Rohr 5 verbunden ist und der Stopfen 20 das Lager für das andere Ende des Rohres bildet. Die Stopfen werden von einer Stange 24 durchsetzt, die so montiert ist, daß der Stopfen 20 drehfest mit ihr verbunden ist, wogegen der Stopfen 22 sich frei auf ihr drehen kann. Die Stange 24 ist in Stützen 10 und 17 gehalten und gegenüber diesen drehfest oder zumindest gegenüber der einen von ihnen, in diesem Fall der Stütze 17. Die anfängliche Vorspannung der Feder erfolgt wie im vorher beschriebenen Fall, indem man den Träger 17 vor seiner Befestigung an dem Gehäuse, und somit die Stange 24 in dem Rohr dreht derart, daß der Stopfen 20 in Drehung versetzt wird und der Feder 12 zehn bis zwölf Umdrehungen erteilt. Ferner führt das Abwickeln des Tuches zu einer Drehung des Rohres und einer Zunahme der Torsionsspannung der Feder 12 mittels des Stopfens 22. Diese Anordnung kann den Vorteil haben, daß sie der Feder 12 eine Versteifung bietet, die von der in ihrem Zentrum gelegenen Stange 24 gebildet wird. Die Feder kann so in ihrer Ruhestellung in Querrichtung flexibler sein als die Feder, die im Zusammenhang mit den Fig. 1 und 2 beschrieben wurde, wobei man weiß, daß ihre Steifigkeit in Abhängigkeit der ihr erteilten zunehmenden Torsionsspannung zunimmt. Die Federeigenschaften sind so, daß ihre Quersteif igkeit im vorgespannten Zustand ohne Verwindung zunimmt. Auch durch diese Montage kann man einen Aufwickelmechanismus erhalten, der bei Fahrzeugschwingungen geräuschlos ist.

Claims (7)

1. Aufwickeleinrichtung für eine Rollbiende (4), insbesondere ein Schnapprollo, mit einem Rohr (5), an dem ein Ende der Roliblende (4) befestigt ist und das bezüglich einer ortsfesten Halterungsstruktur (1, 2, 10, 17) drehbar montiert ist und eine Rückstellfeder (12) hat, die aus einer Vielzahl schraubenförmiger Windungen gebildet ist, die sich im Inneren des Rohrs (5) erstrecken, wobei ein Ende der Feder drehfest mit dem Rohr (5) verbunden und ihr anderes Ende an der ortsfesten Struktur befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (12) im Ruhezustand mindestens einen Teil (12a) mit aneinanderliegenden Windungen und mindestens einen Teil (12b) mit nicht aneinanderl legenden Windungen hat.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Ruhezustand der Feder der Federteil (12a) mit aneinanderliegenden Windungen im wesentlichen doppelt so lang ist wie der Teil (12b) mit nicht aneinanderliegenden Windungen.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Teil (12b) mit nicht aneinanderhegenden Windungen aus mehreren Abschnitten gebildet ist, die sich mit Abschnitten mit aneinanderliegenden Windungen abwechseln.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Enden der Feder (12) aneinanderliegende Windungen haben.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ende der Feder (12) drehfest mit einem Stopfen (8) verbunden Ist, der im Inneren des Rohres (5) beabstandet von einem Ende desselben angeordnet ist, das drehbar an der ortsfesten Struktur montiert ist, wobei der Stopfen relativ zum Rohr nicht drehbar und nicht verschiebbar ist, und daß das andere Ende der Feder drehfest mit einem Stopfen (14) verbunden ist, der seinerseits drehfest mit der ortsf esten Struktur verbunden ist und als Lager für das andere Ende des Rohres dient, so daß die Einrichtung keine Stange hat.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ende der Feder (12) drehfest mit einem Stopfen (8.1) verbunden ist, der das Ende des Rohres (5) verschließt, wobei der Stopfen relativ zum Rohr nicht drehbar und nicht verschiebbar ist und drehbar an der ortsfesten Struktur montiert ist, und daß das andere Ende der Feder mit einem Stopfen (14) verbunden ist, der seinerseits drehfest mit der ortsfesten Struktur verbunden ist und als Lager für das andere Ende des Rohres dient, so daß die Einrichtung keine Stange hat.
7. Einrichtung nach einein der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (12) um eine Stange (24) herum angeordnet ist, deren eines Ende drehfest mit der ortsfesten Struktur (10, 17) verbunden ist, während das andere Ende der Stange drehf est mit einem Ende der Feder (12) verbunden ist.
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