DE69520678T2 - Tansportwagen - Google Patents
TansportwagenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B61C—LOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
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- B61C11/04—Locomotives or motor railcars characterised by the type of means applying the tractive effort; Arrangement or disposition of running gear other than normal driving wheel tractive effort applied to racks
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft einen Transportwagen (Laufkatze) gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
- Der Stand der Technik offenbart, z. B. in FI-74433, einen Transportwagen, der auf einer Führungsschiene geführt verfahrbar und dazu vorgesehen ist, eine mit dem Transportwagen verbundene Last zu transportieren. Die Führungsschiene hat zwei voneinander abgewandte Laufflächen, die sich auf voneinander weggerichteten Seiten der Führungsschiene befinden. Der Transportwagen besitzt einen Körper. Ein erstes und ein zweites Rad sind am Körper in der Weise drehbar gelagert, daß ihre Drehachsen parallel und voneinander quer zur Längsrichtung der Führungsschiene beabstandet verlaufen. Die Räder sind auf verschiedenen Seiten der Führungsschiene angeordnet, so daß letztere sich zwischen den Rädern befindet und die Räder reibschlüssig an den auf verschiedenen Seiten der Führungsschiene im wesentlichen miteinander fluchtend angeordneten Laufflächen anliegen. Der Transportwagen besitzt ferner einen mit dem Körper verbundenen Fahrmotor, um die Räder anzutreiben.
- Besondere Anwendung finden Transportwagen dieser Art bei der Instandhaltung von Immobilien, wobei ein solches Transportsystem dazu verwendet wird, bewegliche Versorgungsbühnen, Fahrkörbe, freischwebende Leitern o. dgl. hängend zu haltern. Unter Verwendung einer solchen Hilfsausrüstung können Innen- und Außenfassaden von Gebäuden, sowie äußere und innere Dachflächen gewartet und instand gehalten werden, beispielsweise können Dachabdeckungen aus Glas gewaschen, Fassadenelemente montiert, zerbrochene Fensterscheiben ersetzt werden etc. Die Führungsschiene, durch deren Unterstützung sich der Transportwagen mit der an ihm angebrachten Ausrüstung bewegt, kann so montiert werden, daß sie den gesamten Umfang der Hausfassade umschließt, wobei sie in Ecken gekrümmt ist, um der Gestaltungsform des Bauwerks zu folgen. Wenn sich der aus dem Gewicht der Last ergebende Schwerpunkt neben den Rädern und der Schiene befindet, kann die Führungsschiene ebenfalls von der Horizontalausrichtung abweichen und an einer Schräge hinauf- oder hinabgeführt werden oder senkrecht verlaufen, wobei der mit einer Antriebsanordnung und einer Bremsanordnung ausgestattete Transportwagen daraus entstehende Bergauf- und Bergabstrecken bewältigen und auch senkrecht an der Führungsschiene entlangfahren kann.
- Die Führungsschiene kann Verformungen zeigen, die auf Fehler bei der Dimensionierung zurückzuführen sind. Sie hat gewöhnlich die Form eines langgezogenen Gleises aus endseitig miteinander verbundenen Schienenstücken, wobei die Verbindungsstellen Versatzsprünge aufweisen können, weil die Enden der endseitig aneinandergereihten Führungsschienen-Stücke nicht exakt zueinander ausgerichtet sind. Angesichts dieser Verformungen und Versatzsprünge ist die im Stand der Technik beschriebene Anordnung mit einer Rückfedereigenschaft ausgestattet, wobei ein Rad in zwei senkrecht zur Rotationsachse stehende Räder aufgegliedert ist, um zwei Teilräder zu bilden, die durch eine Feder gegeneinander gedrückt werden. Hierdurch kann der Transportwagen über Problemstellen flexibel hinwegfahren. Durch die elastische Anordnung wird ferner ein ausreichender Vorspanndruck zwischen den Rädern und auf die Führungsschiene erzielt, so daß der Transportwagen auch bei geringer Last die Führungsschiene entlangfahren kann. Bei fehlender Vorspannung kann es zum Entgleisen der Räder auf der Schiene kommen.
- Problematisch bei den herkömmlichen Transportwagen ist die außerordentlich mühsame Einstellung des Vorspanndrucks, weil der Federstellmechanismus sehr schlecht zugänglich ist und sich auf der Seite der Anordnung befindet, auf der die Schiene gewöhnlich an der Wand befestigt ist. Des weiteren erlaubt ein zweigeteiltes Rad nur eine minimale Einstellweite und einen geringen Elastizitätsausgleich, weshalb der Transportwagen nur auf solchen Führungsschienen verwendbar ist, die sehr geringe Verformungen aufweisen. Ferner ist der Transportwagen aufgrund seines geringen elastischen Spiels nur auf eine Art von Führungsschiene beschränkt und kann nicht ohne weiteres an eine breitere oder schmalere Schiene angepaßt werden. Ein solcher herkömmlicher Transportwagen ist in seiner Bauweise komplex und enthält zahlreiche Bauteile, beispielsweise unterschiedliche Räder. Es ist deshalb verständlich, daß die Anordnung des Standes der Technik viele Teile enthält, die der Abnutzung unterliegen und ersetzt werden müssen.
- US 2,974,609 zeigt eine Transportvorrichtung, die für das Fahren an einem über Kopf angeordneten horizontalen Längsträger geeignet ist. Sie hat einen Rahmen mit Rädern, die auf der Oberseite des Längsträgers entlangrollen. Die Antriebsvorrichtung der Transportvorrichtung ist in einem Gehäuse untergebracht, welches ein motorbetriebenes Treibrad lagert. Das Gehäuse ist auf einer Seite des Transportwagens endseitig drehbar angebracht und auf der anderen Seite am anderen Ende des Transportwagens rückfedernd gesichert. Das Treibrad der Transportvorrichtung steht mit der Unterseite des Längsträgers in Fahrkontakt.
- Ziel der Erfindung ist es, die oben diskutierten Nachteile zu beseitigen.
- Ziel der Erfindung ist insbesondere, einen Transportwagen einfacher Bauart zu schaffen, der nur wenige, bei Bedarf zu ersetzende Verschleißteile aufweist, und bei dem der Mechanismus zur Erzeugung des Vorspanndrucks leicht regulierbar ist.
- Es ist ferner Ziel der Erfindung, einen Transportwagen zu schaffen, der in der Lage ist, größere Verformungen in der Führungsschiene ohne Störungen seiner Laufeigenschaften zu überwinden.
- Ein weiters Ziel der Erfindung besteht darin, einen Transportwagen zu schaffen, dessen Radabstand leicht regulierbar ist, so daß der Transportwagen auf verschiedenen Führungsschienen mit unterschiedlichen Abmessungen eingesetzt werden kann.
- Der erfindungsgemäße Transportwagen ist gekennzeichnet durch die im kennzeichnenden Teil von Anspruch 1 angegebenen Merkmale.
- Nach der Lehre der Erfindung ist der die Last tragende Körper in zwei Teilkörper unterteilt, einen Last tragenden ersten Teilkörper, mit dem das erste Rad verbunden ist und einen Last tragenden zweiten Teilkörper, mit dem das zweite Treibrad verbunden ist. Der erste Teilkörper und der zweite Teilkörper sind schwenkbar über ein Gelenk miteinander verbunden, wobei die durch das Gelenk festgelegte Drehachse parallel zu den Drehachsen der Räder verläuft und sich zwischen diesen Drehachsen der Räder in einem Abstand von der die Drehachsen durchsetzenden Ebene befindet. Der Transportwagen hat eine den ersten Teilkörper mit dem zweiten Teilkörper verbindende Federanordnung, durch welche die Teilkörper um die Drehachse des Gelenks schwenkbar sind, so daß die Räder elastisch an die Führungsschiene gedrückt werden, und ferner eine Anordnung, mit welcher die Schwenkbewegung der Teilkörper in Relation zueinander begrenzbar ist.
- Der durch die Erfindung erzielte Vorteil besteht darin, daß durch die Unterteilung des Körpers in zwei Teilkörper eine einfache Bauform erreicht wird, die nur wenige gegebenenfalls auszutauschende Verschleißteile aufweist, und daß der den Vorspanndruck erzeugende Federmechanismus leicht regulierbar ist. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß der Transportwagen ohne Beeinträchtigung seines Fahrverhaltens in der Lage ist, größere Verformungen in der Führungsschiene zu passieren. Darüber hinaus liegt ein weiterer Vorteil der Erfindung darin, daß der Abstand zwischen den Rädern leicht justiert werden kann, so daß der Transportwagen auf verschiedenen Führungsschienen unterschiedlicher Abmessungen verwendbar ist.
- In einer vorteilhaften Ausführungsform des Transportwagens weist der erste Teilkörper einen ersten Schwenkarm und der zweite Teilkörper einen zweiten Schwenkarm auf. Die Schwenkarme erstrecken sich in einer vom Gelenk abgewandten Richtung im Abstand zu der die Drehachsen der Räder durchsetzenden Ebene (von der Ebene in rechtem Winkel zur Längsrichtung der Führungsschiene). Es ist eine Federanordnung vorhanden, mittels derer die Schwenkarme gegeneinander drückbar sind, so daß die Räder gegen die Laufflächen der Führungsschiene gepreßt werden.
- In einer vorteilhaften Ausführungsform weist der Transportwagen einen ersten Bolzen auf, der drehbar im ersten Schwenkarm gelagert ist, sowie einen zweiten Bolzen, der drehbar im zweiten Schwenkarm gelagert ist. Zu den Bolzen gehören gemeinsam fluchtende, querverlaufende Durchdringungslöcher. Die Federanordnung besteht aus einer Stange, z. B. einer Schraube o. dgl., die in besagten Löchern durchdringend angeordnet ist. Die Stange trägt an ihrem Ende ein erstes Konterstück zur Abstützung der Stange an einem Bolzen, z. B. eine Mutter oder einen Schraubenkopf, und das andere Ende der Stange trägt ein zweites Konterstück, z. B. eine Mutter oder einen Schraubenkopf. Die Federanordnung besitzt weiterhin eine Druckfeder, die zwischen dem zweiten Konterstück und dem ersten Bolzen sitzt. Eine Federanordnung dieses Typs ist recht einfach zu regulieren, weil sie leicht zugänglich ist.
- In einer vorteilhaften Ausführungsform des Transportwagens sind die Schwenkarme gabelförmig ausgebildet. Sie haben zwei nebeneinander liegende Schenkel, zwischen denen die Bolzen angeordnet sind.
- In einer vorteilhaften Ausführungsform des Transportwagens enthalten die ersten und zweiten Bolzen zweite fluchtende Durchdringungslöcher. Die Anordnung zum Begrenzen der Schwenkbewegung der beiden Teilkörper zueinander beinhaltet eine Stellstange, die in diese Löcher eingreift und sie durchragt, beispielsweise einen Gewindebolzen o. dgl. Diese Stellanordnung beinhaltet weiterhin ein mit der Stellstange zusammenwirkendes Stellglied, z. B. eine Mutter o. dgl., wobei der Schwenkwinkel der Schwenkarme durch Positionieren des Stellglieds auf der Stellstange begrenzbar ist. Diese Einstellung ist recht einfach durchzuführen, weil die Stellanordnung leicht zugänglich ist.
- In einer vorteilhaften Ausführungsform des Transportwagens besitzt dieser einen ersten Fahrmotor, der mit dem ersten Teilkörper verbunden und zum Antrieb des ersten Rades vorgesehen ist, sowie einen zweiten Fahrmotor, der mit dem zweiten Teilkörper verbunden ist und zum Antrieb des zweiten Rades verwendet wird. Wenn jedes Rad durch einen eigenen Fahrmotor angetrieben wird, kann der Transportwagen jede Krümmung der Führungsschiene ohne Stocken durchfahren. Es ist bekannt, daß beim Durchfahren einer Krümmung ein Rad dazu tendiert, schneller zu laufen als das andere. Das Vorsehen von zwei Fahrmotoren gestattet eine unterschiedliche Geschwindigkeit der Räder. Wenn beide Räder von einem Fahrmotor angetrieben werden, ist es kaum möglich, ein Entgleisen das einen oder anderen Rades in Krümmungen zu vermeiden.
- Nachfolgend wird die Erfindung unter Bezug auf die anliegenden Zeichnungen im Detail beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1 eine Teilschnittansicht einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Transportwagens im Zusammenwirken mit der Führungsschiene,
- Fig. 2 den Transportwagen von Fig. 1 aus der II-II Richtung betrachtet,
- Fig. 3 den Transportwagen von Fig. 1 aus der III-III Richtung betrachtet und
- Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV in Fig. 2.
- Die Fig. 1 bis 3 zeigen einen Transportwagen 1, der zusammen mit einer als Führung und Halterung dienenden Führungsschiene 2 verwendet wird, wobei sich der Transportwagen entlang der Führungsschiene bewegt. Die Führungsschiene 2 ist in Fig. 1 im Schnittprofil zu sehen. Die durch einen Pfeil F bezeichnete Last hängt so am Transportwagen 1, daß der Angriffspunkt ihres Gewichts neben den Rädern 6, 7 des Transportwagens und neben der Führungsschiene 2 liegt, wobei ein für diese Art von Vorrichtung wohl bekanntes Phänomen auftritt, nämlich daß die Last den Preßdruck zwischen den Rädern 6, 7 und der Führungsschiene 2 sowie die Reibkraft erhöht, so daß der Transportwagen in der Lage ist, auch eine Führungsschiene entlang zu fahren, die geneigt und senkrecht verläuft.
- Die Führungsschiene 2 hat zwei voneinander abgewandte Laufflächen 3, 4, die sich auf voneinander weggerichteten Seiten der Führungsschiene befinden. In der Ausführungsform der Figuren wurden die Laufflächen 3, 4 und ebenso die Formen der Räder 6, 7 so gewählt, daß ein tangentialer, punktförmiger Kontakt zwischen den Laufflächen und den Rädern entsteht. Die Lauffläche der Führungsschiene ist konvex gewölbt, während die Räder als Kontaktoberflächen zu den konvexen Laufflächen der Führungsschiene zwei konische Oberflächen aufweisen, die in einem Winkel zueinander stehen.
- Der Transportwagen 1 besitzt ferner einen Körper 5. Das erste Rad 6 und das zweite Rad 7 sind drehbeweglich im Körper 5 gelagert, so daß ihre Drehachsen 8, 9 parallel beabstandet zueinander und quer zur Längsrichtung der Führungsschiene verlaufen. Die Räder 6, 7 befinden sich auf unterschiedlichen Seiten der Führungsschiene 2, so daß die Führungsschiene zwischen den Rädern angeordnet ist und die Räder im wesentlichen fluchtend zu beiden Seiten der Führungsschiene reibschlüssig an den Laufflächen anliegen.
- Um die Räder 6, 7 anzutreiben, ist für jedes ein eigener Fahrmotor 10, 11 vorgesehen, beispielsweise ein Elektromotor, der über ein Winkelgetriebe eine Achse antreibt, mit der das jeweilige Rad verbunden ist.
- Der Körper 5 ist in zwei Teile unterteilt: in den ersten Teilkörper 5¹, mit dem das erste Rad 6 und der erste Fahrmotor 10, welcher das Rad 6 mit seinem Winkelgetriebe antreibt, verbunden ist und in den zweiten Teilkörper 5², mit dem das zweite Rad 7 und der zweite Fahrmotor 11, welcher das Rad 7 mit seinem Winkelgetriebe antreibt, verbunden ist. Der erste Teilkörper 5¹ und der zweite Teilkörper 5² sind über ein Gelenk 12 schwenkbar miteinander verbunden. Die Gelenkverbindung 12 definiert eine Schwenkachse, die parallel zu den Drehachsen 8, 9 der Räder 6, 7 verläuft und sich zwischen diesen Drehachsen der Räder in einem Abstand I von der die Drehachsen durchsetzenden Ebene T befindet. Der Transportwagen 1 besitzt ferner eine Federanordnung 13, die mit dem ersten Teilkörper 5¹ und dem zweiten Teilkörper 5² derart verbunden ist, daß die Teilkörper fortlaufend gezwungen sind, um die Drehachse der Gelenkverbindung 12 zu drehen, so daß die Räder 6, 7 elastisch an die Führungsschiene 2 gedrückt werden.
- Der erste Teilkörper 5¹ besitzt eine ersten Schwenkarm 15 und der zweite Teilkörper 5² verfügt über einen zweiten Schwenkarm 16. Die Schwenkarme 15, 16 erstrecken sich in einer vom Gelenk 12 abgewandten Richtung im Abstand zu der die Rotationsachsen 8, 9 der Räder 6, 7 durchsetzenden Ebene T. Besagte Federanordnung 13 wirkt derart zwischen den Schwenkarmen 15, 16, daß diese permanent gegeneinander gedrückt werden, wodurch die Räder 6, 7 von verschiedenen Seiten der Führungsschiene 2 gegen die Laufflächen dieser Schiene 2 pressen.
- Fig. 4 zeigt die Ausführung der Federanordnung 13 und der Stellanordnung 14 in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel.
- Die Federanordnung 13 wurde so angelegt, daß der erste Bolzen 17 im ersten Schwenkarm 15 drehbeweglich gelagert ist und der zweite Bolzen 18 drehbeweglich im zweiten Schwenkarm 16 gelagert ist. Die Schwenkarme 15, 16 sind gabelförmig ausgebildet und haben zwei nebeneinander liegende Schenkel, zwischen denen die Bolzen 17, 18 angeordnet sind. Die Bolzen 17, 18 besitzen fluchtend angeordnete, querverlaufende Durchdringungslöcher 19, 20. Die Stange 21 der Federanordnung 13, in diesem Fall eine Schraube, ist so angeordnet, daß sie durch die Löcher 19, 20 hindurchtritt. Die Schraube 21 trägt an ihrem Ende ein erstes Konterstück 22, hier eine Mutter, zur Abstützung der Schraube an dem zweiten Bolzen 18, und am anderen Ende der Schraube ist ein zweites Konterstück 23 in Form eines Schraubenkopfes vorhanden. Eine Druckfeder 24, in diesem Fall ein Stoß von Tellerfedern, ist zwischen dem Schraubenkopf 23 und dem ersten Bolzen 17 vorgesehen. Die Spannung der Federbaugruppe kann durch die Mutter reguliert werden.
- Wie aus Fig. 4 ersichtlich, begrenzt die Stellanordnung 14 die zueinander gerichtete Schwenkbewegung der beiden Teilkörper 5¹, 5², d. h. der Schwenkarme 15 und 16. Die Stellanordnung 14 wurde hier so eingebaut, daß der erste und zweite Bolzen 17, 18 durchdringende fluchtende zweite Löcher 25, 26 aufweisen. Die Stelleinrichtung 14 weist eine die Löcher 25, 26 durchdringende Stellstange 27 auf, z. B. einen Gewindebolzen o. dgl., sowie ein mit der Stellstange 27 zusammenwirkendes Stellglied 28, z. B. eine Mutter o. dgl., wobei durch das Positionieren der Mutter in gewünschter Weise auf der Stellstange die Schwenkbewegung der Schwenkarme 15, 16 voneinander weg begrenzbar ist.
- Die Erfindung ist nicht ausschließlich derart beschränkt, daß sie nur die vorangehenden Ausführungsbeispiele betrifft. Vielfältige Änderungen sind im Rahmen der durch die Ansprüche definierten erfinderischen Idee möglich.
Claims (6)
1. Transportwagen (Laufkatze 1) zum geführten Lauf auf einer Führungsschiene (2)
zwecks Beförderung einer an dem Transportwagen befestigten Last, wobei die
Führungsschiene (2) zwei voneinander abgewandte Laufflächen (3, 4) hat, die
sich auf voneinander weggerichteten Seiten der Führungsschiene befinden, und
wobei der Transportwagen einen eine Last (F) tragenden Körper (5) aufweist,
wobei zwei Räder (6, 7) ein erstes Treibrad (6) und ein zweites Treibrad (7)
aufweisen, die beide drehbar auf dem Körper so gelagert sind, daß ihre Drehachsen
(8, 9) parallel und voneinander quer zur Längsrichtung der Führungsschiene
beabstandet verlaufen, wobei die Treibräder auf verschiedenen Seiten der
Führungsschiene so angeordnet sind, daß diese sich zwischen den Rädern befindet
und daß die Räder reibschlüssig an den auf verschiedenen Seiten der
Führungsschiene im wesentlichen miteinander fluchtend angeordneten Laufflächen
anliegen, und wobei je ein mit dem lasttragenden Körper verbundener Fahrmotor (10,
11) der Räder (6, 7) zum Antrieb vorgesehen ist, wobei die Last (F) an einem
zweiten Teil des Körpers (5²) derart hängt, daß sein Gewichtsangriffspunkt sich
neben den Rädern (6, 7) und neben der Führungsschiene (2) befindet, wobei die
Last im Falle geneigter oder senkrechter Position der Führungsschiene (2) die
Druckkraft und die Reibung zwischen den Rädern (6, 7) und der
Führungsschiene (2) so erhöht, daß der Transportwagen zusätzlich zur Verfahrbarkeit auf
einer horizontal angeordneten Führungsschiene auch auf der geneigt oder
senkrecht verlaufenden Führungsschiene verfahrbar ist, dadurch
gekennzeichnet, daß der lasttragende Körper (5) in zwei Teilkörper (5¹, 5²) unterteilt ist,
bestehend aus einem lasttragenden ersten Teilkörper (5¹), mit dem das erste
Treibrad (6) verbunden ist, und einem zweiten lasttragenden Teilkörper (5²), mit
dem das zweite Treibrad (7) verbunden ist, daß der erste Teilkörper (5¹) und der
zweite Teilkörper (5²) miteinander durch ein Gelenk (12) schwenkbar verbunden
sind, wobei die durch das Gelenk festgelegte Drehachse parallel zu den
Drehachsen (8, 9) der Räder verläuft und sich zwischen diesen Drehachsen der
Räder in einem Abstand (I) von der die Drehachsen durchsetzenden Ebene (T)
befindet, und daß der Transportwagen (1) eine den ersten Teilkörper (5¹) mit
dem zweiten Teilkörper (5²) verbindende Federanordnung (13) besitzt, durch
welche die Teilkörper um die Drehachse des Gelenks (12) schwenkbar sind, so
daß die Räder (6, 7) elastisch an die Führungsschiene gedrückt werden, und
ferner eine Anordnung (14) aufweist, mit welcher die Schwenkbewegung der
Teilkörper zueinander begrenzbar ist.
2. Transportwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
erste Teilkörper (5¹) einen ersten Schwenkarm (15) und der zweite Teilkörper (5²)
einen zweiten Schwenkarm (16) aufweist, daß die Schwenkarme sich in einer
vom Gelenk (12) abgewandten Richtung im Abstand zu der Ebene (T) erstrecken
und daß eine Federanordnung (13) vorhanden ist, mittels deren die
Schwenkarme (15, 16) gegeneinander drückbar sind, so daß die Räder (6, 7)
gegen die Laufflächen gepreßt werden.
3. Transportwagen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Transportwagen einen ersten Bolzen (17) aufweist, der drehbar im ersten
Schwenkarm (15) gelagert ist, sowie einen zweiten Bolzen (18), der drehbar im
zweiten Schwenkarm (16) gelagert ist, daß die Bolzen fluchtende
Durchdringungslöcher (19, 20) enthalten und daß die Federanordnung (13)
- eine Stange (21) aufweist, z. B. eine Schraube o. dgl., die durchdringend in
die Löcher (19, 20) eingreift, wobei die Stange an ihrem einen Ende ein erstes
Konterstück (22) zur Abstützung der Stange an dem zweiten Bolzen trägt, z. B.
eine Mutter oder einen Schraubenkopf, und wobei die Stange an ihrem anderen
Ende ein zweites Konterstück (23) trägt, z. B. eine Mutter oder einen
Schraubenkopf,
- eine Druckfeder (22) aufweist, die zwischen dem zweiten Konterstück und
dem ersten Bolzen sitzt.
4. Transportwagen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schwenkarme (15, 16) gabelförmig ausgebildet sind und zwei nebeneinander
liegende Schenkel haben, zwischen denen die Bolzen (17, 18) angeordnet sind.
5. Transportwagen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
ersten und zweiten Bolzen (17, 18) fluchtende zweite Durchdringungslöcher (25,
26) enthalten und daß die Anordnung (14) zum Begrenzen der
Schwenkbewegung der beiden Teilkörper (5¹, 5²) zueinander eine Stelleinrichtung ist, die eine
durchdringend in die Löcher (25, 26) eingreifende Stellstange (27) aufweist, z. B.
einen Gewindebolzen o. dgl., sowie ein mit der Stellstange zusammenwirkendes
Stellglied (28), z. B. eine Mutter o. dgl., wodurch die Schwenkbewegung der
Schwenkarme durch das Positionieren des Stellglieds auf der Stellstange
begrenzbar ist.
6. Transportwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Transportwagen einen ersten Fahrmotor (10), der mit dem
ersten Teilkörper (5¹) verbunden und zum Antrieb des ersten Rades (6)
vorgesehen ist, sowie einen zweiten Fahrmotor (11) aufweist, der mit dem zweiten
Teilkörper (5²) verbunden und zum Antrieb des zweiten Rades (7) vorgesehen ist.
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