DE69529794T2 - Behälterprüfverfahren und -vorrichtung zum Feststellen der Wanddicke von nicht runden Behältern - Google Patents
Behälterprüfverfahren und -vorrichtung zum Feststellen der Wanddicke von nicht runden BehälternInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft einen Sensorarm (Anspruch 29). Sie betrifft auch eine Vorrichtung zum Messen der Wanddicke von nicht-runden Behältern und genauer schließt sie Vorrichtungen und Verfahren zum Messen der Wanddicke von sich vorschiebenden Behältern mit verschiedenen nicht-runden Konfigurationen ein (Ansprüche 1, 17).
- Es ist im Hinblick auf Behälter, wie etwa Glas- und Kunststoff-Flaschen und -Gefäße, seit langem bekannt gewesen, dieselben auf Übereinstimmung mit verschiedenen Spezifikationen, wie etwa Form, Abmessungen, Wanddicke, und irgendwelche anderen Abweichungen von den spezifizierten Parametern zu prüfen. Im Zusammenhang mit einer solchen Prüfung ist es bekannt gewesen, eine Probenahmetechnik zu verwenden, bei der periodisch ein Probenbehälter aus der Produktionslinie entfernt und geprüft wird. Für Glasbehälter ist die Messung der Dicke z. B. durchgeführt worden mit handgehaltenen kapazitiven oder mit Ultraschall arbeitenden Dickemeßinstrumenten. Alternativ sind auch destruktive Tests bekannt gewesen, wie etwa eine durch Probe Nehmen und Schneiden derselben in Stücke, mit anschließender mechanischer Messung. Obgleich solche Probenahmetechniken genaue Messungen liefern können, leiden sie an dem Nachteil der Verwendung von Proben und der Notwendigkeit, statistische Rückschlüsse auf der Grundlage der Ergebnisse solcher Probenahmen zu ziehen. Da nicht jeder Behälter geprüft wird, ist es möglich, daß eine Reihe von Defekten unbemerkt durchgeht. Dies kann nicht nur zum Verlust des Behälters führen, sondern auch zum Verlust des Produktes, das in den Behälter gegeben wird, und möglicherweise zur Verletzung des Verbrauchers oder anderen Endverwenders.
- Es ist bekannt gewesen, kapazitive Mittel zum automatischen Prüfen der Wanddicke von Behältern einzusetzen, die aus dielektrischen Materialien hergestellt sind, mit der Prüfung jedes Behälters, im Gegensatz zum Einsatz von Probenahmetechniken. Siehe allgemein U.S.- Patente 2,573,824; 4,820,972; 4,862,062; 4,870,342; 4,930,364; 4,965,523; und 4,972,566. Es ist in solch einem Zusammenhang auch bekannt gewesen, eine Mehrzahl von Sensoren bereitzustellen, die mit Oszillatormitteln zusammenwirken, um eine Ausgangsspannung zu erzeugen, die auf Kapazitätsveränderungen reagiert, wobei die Spannung eingesetzt wird, um gewünschte Parameter zu bestimmen. Siehe z. B. U.S.-Patente 4,862,062; 4,870,342; 4,965,523; und 4,972,566. Es ist auch bekannt gewesen, ein solches System bereitzustellen, bei denn eine Mehrzahl von Behältern, die durch kapazitive Sensoren gedreht und in innigen Kontakt mit diesen gedrückt werden, gleichzeitig geprüft werden kann. Siehe U.S.-Patent 5,097, 16, das im Besitz des Rechtsnachfolgers der vorliegenden Erfindung ist.
- Diese früheren Systeme waren gerichtet auf die Überprüfung runder dielektrischer Behälter. Wenn nicht-runde Behälter, wie etwa z. B. ovale Behälter, geprüft werden sollen, sind diese Systeme nicht ohne weiteres anwendbar.
- Es bleibt daher ein tatsächliches und substantielles Bedürfnis nach einer automatisierten Vorrichtung zum schnellen Prüfen von aus einem dielektrischen Material bestehenden Behältern, die eine nicht-runde Konfiguration aufweisen, wie etwa z. B. eine rechteckige oder allgemein ovale Konfiguration.
- Die vorliegende Erfindung hat das oben beschriebene Bedürfnis durch Bereitstellen der unabhängigen Ansprüche 29, 1, 17. Mit der Vorrichtung und einem damit verbundenen Verfahren liefern kapazitive Sensoren Dickeinformation an Oszillatormittel, die betrieblich damit verbunden sind, und erzeugen entsprechende Spannungssignale, die von elektronischen Prozessormitteln empfangen werden, die die Wanddicke bestimmen und einen Vergleich mit gewünschten Dickewerten vornehmen. Die Sensoren besitzen vorzugsweise kapazitive Sensorelementbereiche, die nicht in derselben Ebene wie andere kapazitive Sensorelemente oder Bereiche auf demselben Sensor liegen, und es ist bevorzugt, Sensormittel auf beiden Seiten des Weges über den Behälter vorzusehen und eine Translationsbewegung des Behälters durch die Prüfzone zu bewirken, während eine axiale Drehung des Behälters verhindert wird.
- Die Sensormittel können, auf jeder Seite des Behälterweges, eine Mehrzahl von im allgemeinen vertikal mit Abstand angeordneten Sensoren einschließen. Jeder Sensor hat, in einer Ausführungsform, eine erste Oberfläche und eine zweite Oberfläche, die in einem Winkel dazu angeordnet ist und gegen die ersten Oberfläche stößt, wobei diskrete Sensorelemente auf der ersten Oberfläche, auf der zweiten Oberfläche und im Stoßbereich der ersten und zweiten Oberfläche angeordnet sind.
- Es ist bevorzugt, daß die Behälter zwischen einem ersten Satz von Sensoren auf einer Seite des Weges der Behälter und einem zweiten Satz von Sensoren auf der anderen Seite des Weges einer Translationsbewegung unterworfen werden. Die Sensoren können so bewegbar sein, daß unterschiedliche Bereiche des Behälters geprüft werden.
- Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, der Prüfvorrichtung und ein damit zusammenhängendes Verfahren bereitzustellen, um eine Prüfung der Wanddicke von nicht- runden Behältern zu bewirken.
- Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, ein solches System bereitzustellen, bei dem kapazitive Sensormittel bewegbar so angebracht sind, daß eine genaue und schnelle Prüfung der Wanddicke von sich bewegenden nicht-runden Behältern erleichtert wird.
- Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein solches System bereitzustellen, bei dem die Masse der Sensormittel auf einem niedrigen Niveau gehalten wird, um das Aufrechterhalten des innigen Kontaktes zwischen den Sensormitteln und den Behältern zu erleichtern.
- Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein solches System bereitzustellen, bei dem eine axiale Drehung der Behälter während der Prüfung verhindert wird.
- Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, ein solches System bereitzustellen, bei dem einzelne Sensoren Sensorbereiche oder -elemente aufweisen, die nicht planar sind, in Bezug auf andere Sensorelemente oder Bereiche derselben.
- Diese und weitere Aufgaben der Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung der Erfindung unter Bezugnahme auf die hier beigefügten Darstellungen vollständiger verstanden werden.
- Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht einer Form von Prüfvorrichtung der vorliegenden Erfindung.
- Fig. 2 ist eine teilweise schematische Ansicht, die einen Teil des Prüfsystems der vorliegenden Erfindung und einen assoziierten Behälter, der geprüft wird, zeigt.
- Fig. 3 ist eine Querschnittsdarstellung durch 3-3 von Fig. 1, die einen Teil der Behälterrückhalte- und -antriebsmittel zeigt.
- Fig. 4 ist eine schematische Veranschaulichung, die eine Signalverarbeitungseinheit der vorliegenden Erfindung zeigt.
- Fig. 5 ist eine teilweise schematische Draufsicht einer Form von Prüfsystem der vorliegenden Erfindung, die zur Überprüfung rechteckiger Behälter angepaßt ist.
- Fig. 6 ist eine perspektivische Ansicht einer Form von Sensor der vorliegenden Erfindung, der zur Prüfung rechteckiger Behälter geeignet ist.
- Fig. 7 bis 9 sind schematische Draufsichten, die den Sensor von Fig. 6 in drei unterschiedlichen Position bei der Prüfung eines rechteckigen Behälters zeigen.
- Fig. 10 ist eine Draufsicht auf einen Bereich eines Sensormittels und der damit verbundenen Vorrichtung, eingesetzt zur Prüfung rechteckiger Behälter.
- Fig. 11 ist eine rechte Seitenansicht der Vorrichtung von Fig. 10.
- Fig. 12 ist eine Vorderansicht der Vorrichtung von Fig. 10.
- Fig. 13 ist eine Ansicht, die eine modifizierte Form des Sensors und der damit verbundenen Prüfvorrichtung der vorliegenden Erfindung zeigt.
- Fig. 14 und 15 sind eine Vorderansicht bzw. Draufsicht einer modifizierten Ausführungsform eines Sensors der vorliegenden Erfindung.
- Fig. 16 bis 18 sind schematische Ansichten, die den Sensor der Fig. 14 und 15 in unterschiedliche Positionen in Bezug auf einen ovalen Behälter, der geprüft werden soll, zeigen.
- Wie hierin verwendet, wird der Begriff "nicht-runder Behälter" Behälter mit Formen bezeichnen, die im Hinblick auf die Längsachse des Behälters nicht symmetrisch sind, und soll ausdrücklich rechteckig und oval geformte Behälter einschließen, aber nicht hierauf beschränkt sein.
- Bezugnehmend auf Fig. 1, ist dort ein Paar von Behältern 2, 4 dargestellt, die sich unter dem Einfluß von Förderband 6 in der Richtung bewegen, die durch Pfeil A angegeben ist. Die Behälter, die, in der dargestellten Form, im allgemeinen rechteckig mit gerundeten Ecken sind, werden in einer translationalen Art und Weise durch die Prüfzone bewegt und werden von einem Paar von ersten, im allgemeinen vertikal mit Abstand angeordneten Schienen 10, 12 auf' einer Seite des Weges der Behälter 2, 4 und einem entsprechenden Paar von im allgemeinen vertikal mit Abstand angeordneten Schienen 14, 16 auf der anderen Seite des Weges der Behälter 4, 2 geführt, wobei die Abstände zwischen den Schienen 10 und 12 einerseits und den Schienen 14 und 16 andererseits derart sind, daß eine axiale Drehung der Behälter 2, 4 verhindert wird.
- Bezugnehmend auf die Fig. 1 und 3, ist dort ein Gehäuse 20 dargestellt, innerhalb dessen sich ein umlaufender endloser Niederhalteriemen 24 befindet, der in Eingriff mit Riemenscheiben 25, 26, 28 steht und dessen Unterfläche 30 in innigem Kontakt mit dem oberen Abschnitt 32 von Behälterhals 34 kommt. Der Riemen 24 dient dazu, eine unerwünschte vertikale Bewegung des Behälters zu verhindern, die die Genauigkeit der Dickeablesungen beeinträchtigen könnte, im Hinblick darauf, genau zu wissen, welcher vertikale Abschnitt des Behälters 22 geprüft wird. In der in Fig. 3 dargestellten Form wird Riemenscheibe 28 von einem geeigneten Motor (nicht dargestellt) angetrieben, um den Riemen in der durch Pfeil B angegebenen Richtung in Umlauf zu setzen. Riemenscheibe 26 ist eine Führungsscheibe und Riemenscheibe 24 ist eine Spannrolle, die die Einstellung der Spannung des Endlosriemen 24 erlaubt. Man sollte anerkennen, daß damit, daß der Behälter 2 fest auf dem Förderband 6 gehalten wird, wobei er eine nach unten gerichtete stabilisierende Kraft von Endlosriemen 24 erfährt, der in der Richtung des Behältervorschubs (Pfeil B) umläuft und zwischen den Führungsschienen 10, 12 und den Führungsschienen 14, 16 gehalten wird, eine effektive Kontrolle des Behälters 2 erreicht wird.
- Bezugnehmend auf die Fig. 1 und 2 sind Sensormittel 40, 42, 44 relativ vertikal mit Abstand voneinander und auf einer Seite des Weges der Behälter 2, 4 angeordnet. Eine zweite Gruppe von Sensormitteln 50, 52, 54 sind relativ vertikal mit Abstand voneinander und auf der gegenüberliegenden Seite des Weges von Behälter 2 angeordnet. Die Sensoren 40, 42, 44 und 50, 52, 54 sind betrieblich verbunden mit Oszillatormitteln 60, 62, 64 bzw. 70, 72, 74. Die Veränderungen in den kapazitiven Sensoren 40, 42, 44 und 50, 52, 54 spiegeln Veränderungen in der Wanddicke von Behälter 2 wider und werden, in dem überprüften Bereich, durch die damit zusammenwirkenden Oszillatoren 60, 62, 64 bzw. 70, 72, 74 umgewandelt, die die Signale der kapazitiven Veränderung durch Kabel 80, 82, 84 bzw. 90, 92, 94 erhalten und die kapazitiven Veränderungen in entsprechende Spanmangsausgangssignale umwandeln, die durch elektrische Leitungen 100, 102, 104, bzw. 110, 112, 1I4 an damit zusammenhängende Multiplexer (nicht dargestellt) weitergegeben werden. Die Spannungssignale werden selektiv durch den Multiplexer und durch einen Analog-Digital-Umwandler und in die elektronischen Prozessormittel zur Bestimmung eines Dickewertes und Vergleiches derselben mit dem gewünschten Dickewert geleitet, um zu bestimmen, ob eine beachtliche Abweichung von der gewünschten Dicke aufgetreten ist.
- Wie in Fig. 1 dargestellt, ist Haltesäule 115 mit horizontaler Halterung 117 verbunden, an der drehbare Welle 116 drehbar befestigt ist. Das untere Ende von Welle 116 ist fest mit der Sensormittelbaugruppe verbunden. Drehung von Welle 116, wie z. B. durch einen pneumatischen Zylinder (nicht dargestellt), der unter Deckplatte 119 liegt, wird bewirken, daß die Sensormittelbaugruppe vom Förderband 6 weggedreht wird, um Maschineneinstellung, -kalibrierung, oder -reparatur zu erleichtern. Ein ähnliches Sensormittelbaugruppenhaltesystem würde vorzugsweise für die andere Baugruppe auf der anderen Seite von Förderband 6 bereitgestellt werden.
- Bezugnehmend auf Fig. 4, ist dort schematisch eine Gruppe von vier Sensoren 120, 124, 126, 128 dargestellt, die auf einer Seite des Weges des Behälters in relativ vertikal mit Abstand angeordneter Beziehung zueinander angeordnet sein können. Jeder wirkt mit einem damit verbundenen Oszillator 130, 134, 136, 138 zusammen, wobei die Ausgangsspannungen des Oszillators zum Multiplexer 140 geleitet werden, von dem, auf einer selektierten Basis, die Spannungen in Analog-Digital-Umwandler 142 eingegeben werden, der die Spannungen in den Spannungen entsprechende digitale Impulse umwandelt, die an elektronischen Prozessormitteln 144 abgegeben und weitergeleitet werden, die, in der dargestellten Form, ein Computer sind. Der Computer hat darin eingegeben einen Kalibrierungsfaktor, der angibt, aus welchem Material der Behälter hergestellt ist, wie etwa z. B. Glas oder Kunststoff, und auch die gewünschte Dicke oder den gewünschten Bereich von Dicken des Behälters in den verschiedenen Höhen, in denen er geprüft werden wird. Dies ermöglicht, daß die digitalen Impulse, die vom Analog-Digital-Umwandler 142 erhalten werden, im Computer mit der gewünschten Dickeablesung verglichen werden, um zu bestimmen, ob die Dicke innerhalb eines tolerierbaren Bereiches liegt oder ob, alternativ, die tatsächliche Dicke von der gewünschten Dicke um eine ausreichende Masse abweicht, um es wünschenswert zu machen, den Behälter zu verwerfen. Wenn dem so ist, kann der Computer ein Signal an einen Auswurfmechanismus abgeben, der den verworfenen Behälter zu einem geeigneten Förderband oder Behältnis zuführen wird, so daß er nicht mit annehmbaren Behältern vermischt werden wird. Da solche Auswurfmechanismen und Mittel zum Triggern derselben mittels eines Mikroprozessors den Fachleuten gut bekannt sind, brauchen hierin Details, die diese betreffen, nicht vorgelegt zu werden. Falls gewünscht, können die Ergebnisse der Prüfung gespeichert, in Hardcopy bereitgestellt und auf einem Monitor dargestellt werden.
- Bezugnehmend auf Fig. 5, ist dort ein Teil der Ausführungsform der Fig. 1-3 dargestellt, in der ein rechteckiger Behälter 2 durch Förderband 6 in der Richtung transportiert wird, die durch Pfeil A angegeben ist. Führungsschienen 12, 16 dienen dazu, eine Drehung des Behälters 2 zu verhindern, wenn dieser durch Förderband durch den Prüfbereich vorgeschoben wird. Sensoren 40, 54 sind für Drehbewegung um Gelenke 160 bzw. 162 angebracht, die in Gehäusen 164, 166 angebracht sind (Fig. 1). Gelenke 160, 162 sind vorzugsweise zueinander um etwa 2,5 bis 3,5 Inches versetzt, gemessen entlang des Weges des Behälters 2. Als ein Ergebnis wird eine vordere Ecke vor der anderen überprüft werden. In der dargestellten Position wird Sensor 40 durch Federmittel vorgespannt sein, die in Gehäuse 164 enthalten sind, um ihn in eine Richtung im Uhrzeigersinn zu drücken, was ihn in innigen Kontakt mit Behälter 2 drückt. Sensor 54 wird federnd in eine Richtung entgegen dem Uhrzeigersinn gedrückt, um einen innigen Kontakt mit Behälter 2 aufzubauen. Alle geeigneten Mittel, wie etwa Spiralfedern 161, 163, die in Gehäusen 164, 166 angeordnet sind, können eingesetzt werden, um diesen federnd aufrechterhaltenen Kontakt zu bewerkstelligen.
- Bezugnehmend auf die Fig. 6 bis 9 wird ein Sensor in der Position von Sensor 54 oder ein vertikal mit Abstand angeordneter Sensor, der um dieselbe Achse schwenkt, betrachtet werden. Man wird aus dem folgenden anerkennen, daß, im Hinblick auf Sensor 40 (Fig. 5) das Spiegelbild eingesetzt würde. Der Sensor 54 von Fig. 6 hat eine Gelenkaufnahmeöffnung 162, einer Federaufnahmevorsprung 164, einen ersten Arm 170, einen zweiten Arm 176 und einen Flanschabschnitt 178. Die Fläche, die eingesetzt wird, um die Glasdicke zu erfassen, ist mit "S" bezeichnet worden und schließt drei diskrete Sensorelemente 180, 182, 184 ein. Man wird bemerken, daß Sensorelement 180 auf einer ersten Oberfläche 188 angeordnet ist, Sensor 184 auf einer zweiten Oberfläche 190 angeordnet ist, die in einem Winkel in Bezug auf die erste Oberfläche 188 angeordnet ist, und Sensorelement 182 in dem Bereich angeordnet ist, wo die Flächen 188, 190 aneinanderstoßen. Durch Verwendung von drei diskreten Sensorelementen 180, 182, 184 in diesem Bereich kann die Prüfung eines nicht-runden Behälters, wie etwa des rechteckigen Behälters 2, der in der dargestellten Form, abgerundete Ecken hat, bewerkstelligt werden. Die Art und Weise, in der dies bewerkstelligt wird, ist in Fig. 7 bis 9 dargestellt.
- Man wird anerkennen, daß das in den Fig. 6 bis 9 dargestellte System die vorderen und hinteren Ecken 194, 200, 198, 204 und die Seitenwände 196, 202 prüft. Wenn es gewünscht wäre, die Vorder- und Hinterwände 201, 203 zu überprüfen, könnte ein zweites Paar von Sensoren, ähnlich zu 40, 54, mit geeignetem Abstand zwischen den Sensoren des zweiten Paares und Mitteln zur axialen Drehung der Behälter, die stromaufwärts davon angeordnet werden könnten, stromabwärts angeordnet werden.
- Wie in Fig. 7 dargestellt, erstreckt sich der Arm 176 über die vordere obere Ecke 194 von Behälter 2 mit Sensorelement 180 in Kontakt mit Ecke 194, um die Wanddicke der Ecke zu prüfen. Wenn der Behälter sich in der durch Pfeil A angegebenen Richtung weiterbewegt, wie in Fig. 8 dargestellt, kommt Sensorelement 182 in Kontakt mit Seitenwand 196 von Behälter 2 und mißt fortschreitend die Wanddicke der Seitenwand 196 über ihre ganze Ausdehnung, wenn der Behälter sich daran entlang bewegt. Unter Bezugnahme auf Fig. 9 steht das Sensorelement 184 in Kontakt mit der hinteren oberen Ecke 198 von Behälter 2 und überprüft die Wanddicke an diesem Punkt. Der Spiegelbildsensor, wie etwa Sensor 40 (Fig. 1) wird in ähnlicher Weise die vordere Ecke 200, Seitenwand 202 und hintere Ecke 204 (Fig. 7) des Behälters überprüfen, gleichzeitig mit der von Sensor 54 durchgeführten Prüfung. Indem er die drei in Fig. 7 bis 9 dargestellten Positionen einnimmt, dreht sich Sensor 54 um Achse 162 unter dem Einfluß von Feder 163 (Fig. 5).
- Man wird anerkennen, daß auf diese automatisierte Weise der vorgeschobene nicht-runde Behälter durch das Paar von Sensoren 40, 54 einer Prüfung in einer einzigen Höhe unterzogen wird. Der Behälter 2 wird, in der in den Fig. 1 und 3 dargestellten Ausführungsform, auch durch weitere vertikal mit Abstand angeordnete Sensoren, die an derselben Stelle wie etwa 40 angeordnet sind, der von den Sensoren 42, 44 mit Abstand angeordnet ist, und Sensor 54, der vertikal mit Abstand von den Sensoren 52 und 50 angeordnet ist, geprüft werden. Dies wird Dickeablesungen beider Ecken und aller Seiten in drei unterschiedlichen Höhen liefern.
- Fig. 10 bis 12 zeigen den damit verbundenen Halte- und Betriebsmechanismus für die Sensoren, wie etwa Sensor 40. Der Sensor 40 schwenkt um 160 und wird gehalten von Arm 210, der einen Einstellmechanismus 212 aufweist, der den Sensor 40 entlang Spur 216 auf einem Weg bewegen kann, der im allgemeinen senkrecht zum Förderband 6 verläuft, um die Prüfstation in die gewünschte Position zu bewegen. Verriegelungsgriff 214 wird anschließend gedreht, um Mechanismus 212 in der gewünschten Position festzustellen. Diese Konstruktion bewegt daher die Sensormittel auf das Förderband zu und von diesem weg. Wie in Fig. 1 dargestellt, drückt Torsionsfeder 215 den Sensor in innigen Kontakt mit dem Behälter. Oszillator 60 ist am Ende von Arm 210 befestigt.
- Bezugnehmend auf die Fig. 13 bis 15 wird eine weitere Ausführungsform der Erfindung betrachtet werden, die bei der Messung der Wanddicke von nicht-runden Behältern verwendet werden kann, die z. B. rechteckig oder oval sein können. Ein Behälter 250 wird durch die Prüfstation auf Förderband 253 mit geeigneten Niederhalteriemenmitteln (nicht dargestellt) und Führungsschienen (nicht dargestellt), die eine axiale Drehung des eingesetzten Behälters verhindern, hindurchtransportiert. Sensoren 252, 254, 256 werden auf einer Seite des Weges des Behälters 250 auf Förderband 253 angeordnet und sind vertikal mit Abstand voneinander angeordnet, wobei ihre freien Enden allgemein miteinander fluchten. Sensoren 258, 260, 262 sind auf der gegenüberliegenden Seite des Behältertransportweges angeordnet und sind relativ vertikal mit Abstand voneinander allgemeiner miteinander fluchten angeordnet und sind angepaßt, um den Behälter von der anderen Seite zu prüfen. Veränderungen in der Kapazität der Sensoren 252-262 (nur gerade Zahlen) werden entsprechend zu Oszillatoren 272, 274, 276, 278, 280, 282 mittels Kabeln 284, 286, 288, 290, 292, 294, weitergeleitet, wobei die Signale von den Oszillatoren 272-282 (nur gerade Zahlen) in entsprechende Spannungen umgewandelt werden, die zum Multiplexer (nicht dargestellt) weitergeleitet werden.
- Bezugnehmend auf die Fig. 14 und 15 ist dort ein Sensor dargestellt, der einen länglichen Arm besitzt, der an den Halterungen durch Öffnungen 261, 262 angebracht werden kann und am anderen Ende ein längliches gebogenes Sensorelement 264 enthält. Ein Schutzbandelement 265 ist über einem Teil des Sensors 264 angebracht, um die Sensorahnutzung zu minimieren. Die Abtastfläche S' ist dargestellt. Man wird bemerken, daß in der bevorzugten Ausführungsform die bogenförmige Ausdehnung dieses Sensorelements 180º übersteigt und vorzugsweise größer als 220º ist. Man wird auch bemerken, daß, im Gegensatz zur Ausführungsform, die in Fig. 6 dargestellt ist, die diskrete Sensorelemente besitzt, das Sensorelement vorzugsweise kontinuierlich ist.
- Bezugnehmend auf Figure 16 und 17 ist der Sensor 258 der Fig. 14 und 15 dargestellt, der einen ovalen Behälter 270 prüft. Man wird bemerken, daß der Behälter sich in einer durch den Pfeil B angegebener Richtung bewegt. In der in Fig. 16 dargestellten Position prüft der rechte 'Teil des Sensorelementes 264 einen vorderen Abschnitt des Behälters 270. Wenn der Behälter sich weiterbewegt, gleitet das Sensorelement an der Behälteroberfläche entlang und prüft dieselbe. In Fig. 17 steht das Sensorelement 264 des Sensors 258 in Kontakt mit der mittleren Behälteroberfläche. Wenn der Behälter weiter vorrückt, wird der hintere Teil des Behälters überprüft und der Sensor nimmt die Position ein, die in Fig. 18 dargestellt ist. Man wird anerkennen, daß bei Bewirken dieser Prüfung das Sensorelement durch eine Bewegung bewegt wird, die durch die Verbindungsarme 260, 292, 264 ermöglicht wird, die schwenkbar mit Sensorrumpf 296 verbunden sind.
- Wie in Fig. 16a dargestellt, schließt die Verbindung vorzugsweise Verbindungsglied 260 ein, an dessen einen Ende Sensor 264 angeordnet ist. Verbindungsglied 260 ist verbunden mit Verbindungsglied 292 an Gelenk 293 und mit Verbindungsglied 294 an Gelenk 297. Verbindungsglied 292 hat einen im rechten Winkel dazu stehenden Vorsprung 300 und schwenkt um Gelenk 295, das eine Ansatzschraube sein kann. Verbindungsglied 294 hat einen länglichen Schlitz 299. Eine Ansatzschraube 301, die Verbindungsglied 294 mit dem Gehäuse verbindet, geht durch Schlitz 299 hindurch, um den Weg von Verbindungsglied 294 zu begrenzen. Eine spiegelbildliche Sensoreinheit zu Sensoreinheit 258 wird vorzugsweise auf der anderen Seite vorgesehen werden, um die andere Seitenoberfläche von Behälter 270 zu prüfen, falls gewünscht. Falls eine solche Anordnung eingesetzt wird, ist es bevorzugt, die zwei Sensoreinheiten gegeneinander zu versetzen, indem man sie um etwa 2 bis 4 Inches, gemessen entlang der Richtung des Behälterweges (Pfeil B) gegeneinander versetzt.
- Bezugnehmend auf Fig. 16 bewegt sich der zu untersuchende ovale Behälter in Richtung von Pfeil B, und seine Hauptachse fluchtet mit der Vorschubrichtung. In dieser Position steht der hintere Teil des kontinuierlichen Sensors 264 in Kontakt mit dem vorderen Teil des Behälters. Es ist bevorzugt, daß Torsionsfedermittel, die im Gehäuse angeordnet sind, Verbindungsglied 292 in die in Fig. 16 dargestellte Position drücken. Die Torsionsfedermittel (nicht dargestellt) können an der Unterfläche von Gehäuse 296 angebracht sein, dorthindurch Gelenkstift 295 aufnehmen und an Verbindungsglied 292 befestigt sein.
- Wenn sich die Bewegung von Behälter 270 fortsetzt, wird Sensor 264 sich kontinuierlich entlang der Behälteroberfläche bewegen, damit unterschiedliche Teile des Sensors 264 progressiv unterschiedliche Teile des Behälters 270 prüfen. Wenn sich der Behälter 270 aus der Position von Fig. 16 in derjenige von Fig. 17 bewegt, schwenkt Sensor 264 um Gelenkpunkt 297, bis das freie Ende von Verbindungsglied 294 sich nach rechts bewegt und mit Vorsprung 300 in Kontakt kommt, woraufhin der Behälter 270 eine Bewegung der gesamten Sensorhalteverbindung um Gelenk 295 gegen die Kraft der Torsionsfeder bewirken wird. Dies bewirkt, daß der Sensor die Position von Fig. 17 einnimmt und progressiv die Position von Fig. 18 erreicht. Nachdem der Behälter 270 sich über die Position von Fig. 18 hinausbewegt hat, wird die Feder die Sensorverbindung in die in Fig. 16 dargestellte Position zurückführen.
- Man wird anerkennen, daß, wenn ein ähnliches Sensorsystem auf der anderen Seite des Behälters eingesetzt würde, es vorzugsweise in einer relativ gesehen stromaufwärtigen oder stromabwärtigen Position in Bezug auf Sensor 264 angeordnet würde. Der andere Sensor würde Teile des von Sensor 264 nicht geprüften Umfanges in derselben Höhe wie Sensor 264 prüfen.
- Obwohl diese Ausführungsform der Erfindung bei der Prüfung eines ovalen Behälters dargestellt worden ist, wird man anerkennen, daß sie für Behälter mit einer breiten Vielzahl unterschiedlicher nicht-runder Formen eingesetzt werden kann wie etwa z. B. rechteckige Behälter.
- Durch Einsatz einer Mehrzahl von mit vertikalem Abstand angeordneten Sensoren, entsprechend 258, können die Teile des Behälters 270, die in den Fig. 16 bis 18 geprüft worden sind, in verschiedenen Höhen geprüft werden. Es wird auch in Betracht gezogen, daß eine spiegelbildliche Baugruppe eines Sensors, wie etwa 258, auf der gegenüberliegenden Seite des Weges des Behälters 270 angeordnet werden wird, um die anderen Oberflächenwände zu überprüfen (Fig. 18).
- Man wird anerkennen, daß beim Verfahren der vorliegenden Erfindung ein nicht-runder Behälter durch den Prüfbereich transportiert wird. Mittel sind vorgesehen, um dessen axiale Drehung zu verhindern. Sensormittel sind vorzugsweise auf beiden Seiten des Weges des Behälters angeordnet. Die Sensormittel können einen einzelnen Sensor oder eine Mehrzahl von relativ vertikalem Abstand angeordneten Sensoren aufweisen. In einer bevorzugten Ausführungsform werden entweder einige Einzelsensorelemente oder ein Teil eines einzelnen Sensorelementes, auf jedem Sensor, in einer unterschiedlichen Ebene von anderen Sensorelementen auf demselben Sensor oder von Teilen desselben Sensorelementes liegen. Veränderungen in der Kapazität werden überwacht und von Oszillatormitteln in eine entsprechende Ausgangsspannung umgewandelt, die mittels elektronischer Prozessormittel in einen Wanddickewert umgewandelt wird, der vergleichen wird mit der gewünschten Wanddicke, um zu bestimmen, ob eine unannehmbare Abweichung in der Wanddicke vorliegt. Falls gewünscht, können Mittel zum automatischen Ausstoß solcher Behälter, die den Fachleuten bekannt sind, vorgesehen werden.
- Das Verfahren setzt vorzugsweise Sensoren mit einem oder mehreren Sensorelementen ein, wobei wenigstens Teile derselben nicht in derselben Ebene wie andere Teile oder andere Elemente derselben angeordnet sind. Geeignete Mittel sind vorgesehen, um die Sensormittel zu bewegen, damit sie sich an die äußere Konfiguration des Behälters anpassen.
- In einer bevorzugten Ausführungsform besitzt der Sensor eine Mehrzahl von einzelnen Sensorelementen, und in einer weiteren bevorzugten Ausführungsform wird ein kontinuierliches bogenförmiges Sensorelement bereitgestellt.
- Die Erfindung ist geeignet zum Messen der Wanddicke auf dielektrischen Behältern, wie etwa Glas- oder Kunststoffbehältern, die z. B. Flaschen oder Gläser sein können, und kann eingesetzt werden, um die Dicke in verschiedenen Höhen des Behälters zu messen.
- Man wird daher anerkennen, daß die vorliegende Erfindung ein Mittel zum schnellen Prüfen der Wanddicke von nicht-runden Behältern bereitstellt, die einer Translationsbewegung durch die Prüfstation hindurch unterworfen werden, während deren unerwünschte axiale Drehung verhindert wird. Die Sensormittel sind vorzugsweise bewegbar, um die Prüfung einer Reihe von Behälterformen zu erleichtern. Die Bewegung der Behälter durch die Prüfstation ist vorzugsweise kontinuierlich, da keine Notwendigkeit besteht, die Bewegung während der Prüfung zu stoppen. In einer bevorzugten Ausführungsform sind die Sensormittel auf beiden Seiten des Weges des Behälters angeordnet und besitzen Sensorelemente, die so konfiguriert sind, daß sie die Wanddicke des Bereiches des zu prüfenden Behälters in der zu prüfenden Höhe effizient messen.
Claims (36)
1. Vorrichtung zum Prüfen der Wanddicke eines nicht-runden Behälters (2, 4), umfassen
kapazitive Sensormittel (40, 42, 44, 50, 52, 54) zum Inkontaktkommen mit einer
solchen Behälterwand und Oszillatormittel (60, 62, 64, 70, 72, 74), die betrieblich
verbunden sind mit besagten Sensormitteln, zur Erzeugung von Spannungssignalen in
Abhängigkeit von der Wanddicke des Behälters (2, 4), der in Kontakt mit den
Sensormitteln steht, und dadurch Bereitstellung von Dickeinformation, elektronische
Prozessormittel (140, 142, 144) zum Empfangen besagter Spannungssignale und
Vergleichen derselben mit gewünschten Dickewerten, um zu bestimmen, ob die
gewünschte Wanddicke vorliegt, Mittel (6) zum sequentiellen Vorschieben besagter
nicht-runder Behälter in Kontakt mit besagten Sensormitteln, und wobei besagte
kapazitiven Sensormittel wenigstens einen Sensor (40, 42, 44, 50, 52, 54) mit
kapazitiven Abtastbereichen (180, 182, 184) einschließen, die nicht in derselben Ebene
liegen wie andere kapazitive Abtastbereiche (180, 182, 184) besagten Sensors.
2. Prüfvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß besagte Sensormittel
erste Sensormittel (40, 42, 44) zum Inkontaktkommen mit einem ersten Bereich
besagten Behälters (2, 4) und zweite Sensormittel (50, 52, 54) zum Inkontaktkommen
mit einem zweiten Bereich besagten Behälters (2, 4) einschließen und besagte Behälter
(2, 4) einen durch besagte Mittel (6) definierten Weg nehmen, der sich zwischen
besagten ersten Sensormitteln (40-44) und besagten zweiten Sensormitteln (50-54)
erstreckt.
3. Prüfvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß besagte erste
Sensormittel eine Mehrzahl von ersten kapazitiven Sensoren (40-44) aufweisen, die
vertikal mit Abstand voneinander angeordnet sind, und besagte zweite Sensormittel
eine Mehrzahl von zweiten kapazitiven Sensoren (50-54) aufweisen, die vertikal mit
Abstand voneinander angeordnet sind.
4. Prüfvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
besagte Mittel zum Vorschieben besagter Behälter Mittel (6) zum translationalen
Bewegen besagter Behälter einschließt, während eine axiale Drehung besagter
Behälter verhindert wird.
5. Prüfvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder besagte Sensor
(40-44, 50-54), eine Mehrzahl von Sensorelementen aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß besagte Sensormittel eine
Mehrzahl von Sensorelementen aufweisen und besagte Sensormittel in Bezug auf
besagte Behälter bewegbar sind, um zu ermöglichen, daß die Sensorelemente auf
einem besagten Sensormittel sequentiell verschiedene Bereiche besagter Behälter
prüfen.
7. Prüfvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeder besagte Sensor
eine erste Oberfläche (176) und eine zweite Oberfläche (178), die in einem Winkel
dazu angeordnet ist und gegen besagte erste Oberfläche stößt, und ein erstes
Sensorelement (180), das auf besagter ersten Oberfläche angeordnet ist, ein zweites
Sensorelement (184), das auf besagter zweiten Oberfläche angeordnet ist, und ein
drittes Sensorelement (182), das im Stoßbereich besagter ersten und zweiten
Oberfläche angeordnet ist, aufweist.
8. Prüfvorrichtung nach Anspruch 5 oder Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
besagte Sensoren in Bezug auf besagte Behälter bewegbar sind, um zu ermöglichen,
daß besagte Sensorelemente (180-184) auf einem besagten Sensor andere Bereiche
besagter Behälter (2, 4) als die anderen besagten Sensorelemente sequentiell prüfen.
9. Prüfvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß besagte ersten und
zweiten Sensorelemente im allgemeinen planar sind und besagtes drittes
Sensorelement im allgemeinen nicht planar ist.
10. Prüfvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß besagte Sensoren
schwenkbar gelagert sind und Mittel vorgesehen sind, die besagte Sensoren in einer
Richtung im allgemeinen auf den Weg besagter Behälter hin federnd drücken.
11. Prüfvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß besagte Sensoren
(258-262) im allgemeinen bogenförmige Sensorelemente (264) aufweisen.
12. Prüfvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß besagte
bogenförmige Sensorelemente (264) sich über einen Sektor von mehr als 180º
erstrecken.
13. Prüfvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß besagte Vorrichtung
so strukturiert ist, daß wenigstens eine Behälterform geprüft wird, die ausgewählt ist
aus der Gruppe, die aus rechteckig und oval besteht.
14. Prüfvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß besagtes
Sensorelement (264) auf einem bewegbaren Sensorarm (260) angebracht ist, wobei
Verbindungsmittel (292, 294) drehbar mit besagtem Sensorarm verbunden sind, um
dessen Bewegung zu bewirken, und daß federnde Mittel zum Bewegen besagter
Verbindungsmittel vorgesehen sind.
15. Prüfvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß besagtes
Sensorelement an einem Ende besagten Sensorarms befestigt ist und besagte
Verbindungsmittel ein erstes Verbindungsglied (292), das drehbar in einer ersten
Position besagten Sensorarms befestigt ist, und ein zweites Verbindungsglied (294),
das drehbar in einer zweiten Position auf besagtem Sensorarm befestigt ist, aufweisen.
16. Prüfvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß besagtes erstes
Verbindungsglied eine Verlängerung (30) aufweist, die im Weg besagten zweiten
Verbindungsgliedes angeordnet und so strukturiert ist, daß sie als ein Stop dafür dient,
und besagtes zweites Verbindungsglied (294) einen länglichen Schlitz (299) und ein
damit zusammenwirkendes Element, das dort hindurchgeht, aufweist, um den Weg
besagten zweiten Verbindungsgliedes zu beschränken.
17. Verfahren zum Prüfen der Wanddicke eines nicht-runden Behälters (2, 4), umfassend
das Bereitstellen kapazitiver Sensormittel (40-44, 50-54) zum Inkontaktkommen mit
einer solchen Behälterwand und Oszillatormittel (60-64, 70-74), die betrieblich
verbunden sind mit den Sensormitteln, zur Erzeugung von Spannungssignalen in
Abhängigkeit von der Wanddicke des Behälters (2, 4), der in Kontakt mit den
Sensormitteln steht und dadurch Bereitstellung von Wanddickeinformation,
Bereitstellen elektronischer Prozessormittel (140-144) zum Empfangen besagter
Spannungssignale und Vergleichen derselben mit gewünschten Dickewerten, um zu
bestimmen, ob die gewünschte Wanddicke vorliegt, sequentielles Vorschieben
besagter Behälter in Kontakt mit besagten Sensormitteln, während der Kontakt
zwischen besagten Behältern und besagten Sensoren aufrechterhalten wird, und wobei
besagte kapazitive Sensormittel wenigstens einen Sensor mit kapazitiven
Abtastbereichen einschließen, die nicht in derselben Ebene liegen wie andere
kapazitive Abtastbereiche besagten Sensors.
18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß besagte Sensormittel erste
Sensormittel (40-44) zum Inkontaktkommen mit einem ersten Bereich besagten
Behälters und zweite Sensormittel (50-54) zum Inkontaktkommen mit einem zweiten
Bereich besagten Behälters einschließen und daß besagte Behälter auf einem Weg
vorgeschoben werden, der zwischen besagten ersten Sensormitteln und besagten
zweiten Sensormittels hindurch führt.
19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß besagte erste Sensormittel
eine Mehrzahl von ersten kapazitiven Sensoren (40-44), die vertikal mit Abstand
voneinander angeordnet sind, einschließen und daß bei besagten zweiten
Sensormitteln (50-54) eine Mehrzahl von zweiten kapazitiven Sensoren (50-54)
vorliegt, die vertikal mit Abstand voneinander angeordnet sind, und daß besagte
Behälter entlang besagten Weges vorgeschoben werden, während eine axiale Drehung
besagter Behälter während der Dickemessung derselben verhindert wird.
20. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß jedes besagter
Sensormittel (40-44, 50-54) eine Mehrzahl von Sensorelementen (180, 182, 184)
aufweist.
21. Verfahren nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß es das Bereitstellen jedes
besagten Sensors mit einer ersten Oberfläche (176) und einer zweiten Oberfläche
(178), die in einem Winkel dazu angeordnet ist und gegen besagte erste Oberfläche
stößt, das Einsetzen besagter Sensorelemente (180) auf besagter ersten Oberfläche,
besagter zweiten Oberfläche (184) und im Stoßbereich (182) besagter ersten und
zweiten Oberfläche und das Bewegen besagter Sensoren in Bezug auf besagte Behälter
einschließt, um zu ermöglichen, daß besagte Sensorelemente (180-184) auf besagten
Sensoren in innigem Kontakt mit besagten Behältern (2, 4) bleiben und sequentiell
verschiedene Bereiche besagter Behälter in derselben Behälterhöhe prüfen.
22. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß es das Bereitstellen
besagter Sensorelemente (180, 184) auf besagter ersten besagten Oberfläche und
oesagter zweiten besagten Oberfläche als im allgemeinen planare Sensorelemente und
besagten Sensorelementes (182) in besagtem Oberflächenstoßbereich als ein
nichtplanares Sensorelement einschließt.
23. Verfahren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß es das Bewegen besagter
Sensoren (40-44, 50-54) einschließt, um sequentielle Prüfling verschiedener Bereiche
besagter Behälter in derselben Behälterhöhe zu bewirken.
24. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß es besagte Sensormittel
elastisch im allgemeinen auf den Weg besagter Behälter hin federnd vorspannt, um
innigen Kontakt zwischen besagten Sensormitteln und besagten Behältern während der
Prüfung aufzubauen.
25. Verfahren nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß es das Bereitstellen
besagter Sensoren mit im allgemeinen bogenförmigen Sensorelementen einschließt.
26. Verfahren nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß es das Bereitstellen
besagter gebogener Sensorelemente mit Sensorbereichen einschließt, die sich über
einen Sektor von wenigstens etwa 180º erstrecken.
27. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß es das Prüfen
unterschiedlicher Bereiche besagten Behälters mit unterschiedlichen Bereichen von
jedem von besagtem bogenförmigen Sensorelementen einschließt.
28. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß es das Einsetzen besagten
Verfahrens einschließt, um besagte Behälter mit einer Form zu überprüfen, die
ausgewählt ist aus der Gruppe, die aus rechteckig und oval besteht.
29. Sensorarm (252, 254, 256, 258, 260, 262, 264) für eine Sensorvorrichtung zur
Verwendung bei der kapazitiven Prüfung dielektrischer Behälter, wobei der Sensorarm
länglich ist und ein nichtplanares kapazitives Sensorelement (264) oder eine
Mehrzahl von kapazitiven Sensorelementen (180, 182, 184) aufweist, die nicht alle in
derselben Ebene liegen.
30. Sensorarm nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß er eine erste Oberfläche
(176) auf besagtem einen Teil besagten Armes und eine zweite Oberfläche (178) auf
einem weiteren Teil besagten Armes, wobei besagte zweite Oberfläche (178) in einem
Winkel zu besagter ersten Oberfläche (176) angeordnet ist und an diese stößt, und ein
erstes kapazitives Sensorelement (180), das auf besagter ersten Oberfläche (176)
angeordnet ist, ein zweites kapazitives Sensorelement (184), das auf besagter zweiten
Oberfläche (178) angeordnet ist, und ein drittes kapazitives Sensorelement (182), das
im Stoßbereich besagter ersten (176) und zweiten (178) Oberflächen angeordnet ist,
einschließt.
31. Sensorarm nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm ein kapazitives
Sensorelement (264) aufweist, das im allgemeinen bogenförmig ist.
32. Sensorarm nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, daß besagtes gebogenes
kapazitives Sensorelement (264) sich über einen Sektor von mehr als 180º erstreckt.
33. Sensorarm nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, daß er so strukturiert ist, daß
wenigstens eine Behälterform geprüft wird, die ausgewählt ist aus der Gruppe, die aus
rechteckig und oval besteht.
34. Sensorarm nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, daß besagtes Sensorelement
(264) auf einem bewegbaren Sensorarm (260) angebracht ist, Verbindungsmittel (292,
294) drehbar mit besagtem Sensorarm verbunden sind, um eine Bewegung desselben
zu bewirken, und federnde Mittel zum Bewegen besagter Verbindungsmittel
vorgesehen sind.
35. Sensorarm nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, daß besagtes Sensorelement
an einem Ende besagten Sensorarmes befestigt ist und besagte Verbindungsmittel ein
erstes Verbindungsglied (292), das drehbar in einer ersten Position besagten
Sensorarmes befestigt ist, und ein zweites Verbindungsglied (294), das drehbar in
einer zweiten Position auf besagtem Sensorarm befestigt ist, aufweisen.
36. Sensorarm nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, daß besagtes erstes
Verbindungsglied (282) und besagtes zweites Verbindungsglied (294) Endabschnitte
aufweisen, die drehbar in einem Gehäuse befestigt sind, und besagtes erstes
Verbindungsglied eine Verlängerung (300) aufweist, die im Weg besagten zweiten
Verbindungsgliedes angeordnet ist und so strukturiert ist, daß sie als ein Stop dafür
dient.
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