DE69530452T2 - Verfahren und Gerät zur Energiestrahlbearbeitung - Google Patents

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Tadasuke Kobata
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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Energiestrahlbearbeitung, welche eine beliebige Änderung in einer Bearbeitungstiefe ermöglicht durch Verändern einer Bestrahlungsmenge eines Strahls, der durch ein Maskenmuster hindurch übertragen wird zum Bestrahlen eines Werkstücks.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auch auf ein zuvor beschriebenes Verfahren und eine Vorrichtung, welche eine effektive Positionierung eine Werkstücks relativ zu einer Maske mit hoher Genauigkeit während des Bearbeitungszeitraums ermöglicht.
  • Herkömmlicherweise werden ein Schneidwerkzeug, eine chemische Reaktion oder ein fokussierter Strahl als allgemeine Bearbeitungstechnologie für das Mikroschneiden der Oberfläche eines Werkstücks bei der Herstellung eines Mikrokörpers eingesetzt, der für Mikromaschinen, medizinische Instrumente, Informationseinrichtungen und ähnliches verwendet wird. Insbesondere werden ein Trockenätzen und Nassätzen, welche ein Resist verwenden in der Mikrobearbeitungstechnologie bei der Herstellung von Halbleitern und ähnlichem eingesetzt.
  • 24 zeigt ein Beispiel von Prozessen für die Mikrobearbeitung unter der Verwendung eines herkömmlichen Resist. Zunächst wird ein Resistmaterial 2 auf ein zu bearbeitendes Substrat 1 aufgebracht (Prozess 1). Ein Musterloch 3a, das in der Fotomaske 3 definiert ist, wird zu dem Resist 2 übertragen durch Bestrahlung mit ultravioletten Strahlen 4 durch die Fotomaske 3 (Prozess 2). Die Teile des Resistmaterials 2 welche mit den ultravioletten Strahlen 4 durch das Musterloch 3a bestrahlt werden, werden durch Entwicklung entfernt (Prozess 3). Anisotropes Ätzen wird an dem zu bearbeitenden Substrat durchgeführt, wo kein Resistmaterial besteht und zwar unter Verwendung von Ionen und/oder Radikalen in einem Plasma (Prozess 4) und schlussendlich wird das Resistmaterial 2 entfernt (Prozess 5). Eine Mikrobearbeitung wird durchgeführt durch Ausbilden eines Lochs oder Löchern mit derselben Form wie der des Musterlochs oder der Löcher der Fotomaske auf der Oberfläche des zu bearbeitenden Substrats, und zwar durch die obigen Prozesse. Die Herstellung eines Halbleiterbauelements wird normalerweise durchgeführt durch Wiederholen der obigen Prozesse.
  • Das zuvor genannte Bearbeitungsverfahren erfordert jedoch die Verwendung von hochkomplexen und zeitaufwendigen Prozessen, wie z. B. das Beschichten mit einem Resistmaterial auf dem Substrat, die Bildung eines Resistmusters durch Belichtung und Entwicklung, das Backen und ähnliches und daher kann die Bearbeitung nicht effektiv durchgeführt werden. Da ferner eine flache Oberfläche gleichförmig durch Ätzen bearbeitet wird unter Verwendung von Ionen und/oder Radikalen in einem Plasma, ist es schwierig, eine Struktur mit hoher Genauigkeit zu bearbeiten, die Teile besitzt die jeweils eine unterschiedliche Tiefe besitzen oder eine dreidimensionale Struktur. Da ferner eine unterschiedliche Vorrichtung für jeden Prozess verwendet wird und eine Positionierung in jedem Prozess haargenau durchgeführt wird, ist ein großer Aufwand an Zeit und Kosten erforderlich.
  • Darüber hinaus besitzen mikrosphärische Linsen einen Durchmesser in der Größenordnung von Mikronen und sie erfordern ebenfalls eine Mikrobearbeitung ähnlich zu dem zu bearbeitenden Substrat 1 für ein Halbleiterbauelement. Wenn eine solche mikrosphärische Linse hergestellt wird, wird herkömmlicherweise ein Verfahren des Schmelzens des äußeren Endes eines Balken bzw. stangenförmigen Glasgliedes 5 verwendet, in dem es mit einem Brenner 6 erhitzt wird und das Abtropfenlassen und das Kühlen des geschmolzenen Glasballs, wie z. B. in 25 gezeigt ist. Jedoch erfüllt nur eine geringe Anzahl von mikrosphärischen Linsen 7, welche durch dieses Verfahren hergestellt werden, die erforderliche Genauigkeit bezüglich Oberflächenrauheit und dem Grad einer perfekten Kugel. Um mit dem Problem fertig zu werden, wird manchmal das folgende Verfahren eingesetzt. D. h. eine mikrosphärische Linse 7, die gekühlt wurde, wird auf einem Poliertisch 9 mit einer Polieragens 8, die darauf verteilt ist plaziert und dagegen gedrückt, während eine Drehscheibe 10 um ihre Achse gedreht wird, um die Oberfläche der Linse zu polieren. Jedoch sind die Verbesserungen hinsichtlich der Oberflächenrauheit und dem Grad einer perfekten Kugel der so polierten mikrosphärischen Linse 7 bei diesem Verfahren limitiert und es ist schwierig, effektiv eine mikrosphärische Linse herzustellen, welche vorgegebene Standards für die Qualität von optischen Linsen erfüllt.
  • Die EP-A-0 637 901 bildet einen Stand der Technik gemäß Artikel 54 (3) EPÜ und zeigt ein Prozessverfahren, das einen schnellen Atomstrahl (fast atom beam) verwendet, bei dem eine Oberfläche eines zu bearbeitenden Substrats mit einem Maskenglied abgedeckt ist, das Musterlöcher besitzt und das Maskenglied mit dem schnellen Atomstrahl bestrahlt wird von einem Generator für den schnellen Atomstrahl, so dass das Substrat durch den schnellen Atomstrahl bearbeitet wird, der an die Oberfläche des Substrats durch die Musterlöcher des Maskenglieds angelegt wird.
  • Die EP-A-0 264 255 bezieht sich auf die Herstellung optischer Linsen für das Auge durch Exzimerlaser. Optische Linsen werden aus Plastik oder Glasrohlingen aus ablativem bzw. abdampfbarem Material durch Schneiden, Formen und Erzeugen eines Radius des Rohlings und zwar vollständig mit Laserlicht, unter Verwendung geeigneter Masken und einer Fokussieroptik hergestellt.
  • Demgemäß ist es ein Ziel der vorliegenden Erfindung ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Bearbeiten mit hoher Genauigkeit und Effizienz eines Werkstücks vorzusehen, zum Erzeugen eines Produkts mit einer Struktur einschließlich Teilen mit unterschiedlicher Bearbeitungstiefe oder einer dreidimensionalen Struktur.
  • Es ist ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung, das oben genannte Verfahren und die Vorrichtung vorzusehen, bei dem bzw. bei der eine Positionierung des Werkstücks und der Maske rasch und genau bei der Bearbeitung des Werkstücks erreicht werden kann.
  • Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung liegt im Vorsehen des zuvor genannten Verfahrens bzw. der Vorrichtung, bei dem bzw. bei der ein Mikrokörper, der eine dreidimensionale Bearbeitung mit hoher Genauigkeit benötigt, wie z. B. mikorsphärische Linsen leicht und effizient hergestellt werden kann.
  • Die vorliegende Erfindung erreicht die obigen Ziele durch Vorsehen eines Energiestrahlbearbeitungsverfahrens, das die folgenden Schritte aufweist:
  • Bestrahlen eines Energiestrahls, der von einer Energiestrahlquelle emittiert wird auf ein Werkstück, und zwar durch ein Strahlübertragungsloch mit einem Muster mit vorbestimmter Form und das in einer Maske definiert ist, verändern wenigstens einer Relativpositionsbeziehung zwischen der Energiestrahlquelle und der Maske und einer Relativpositionsbeziehung zwischen der Maske und dem Werkstück, um eine Bestrahlungsmenge des Energiestrahl auf dem Werkstück zu steuern, um dadurch eine Bearbeitungstiefe abhängig von Teilen des zu bearbeitenden Werkstücks zu verändern.
  • Die Maske oder das Werkstück können um eine Achse entlang einer Richtung gedreht werden, in der der Energiestrahl strahlt bzw. bestrahlt und ein Verhältnis des Öffnungsbereichs des Strahlübertragungslochs kann graduell radial nach außen erhöht werden, wobei dessen Radiusmitte auf die Achse eingestellt ist.
  • Alternativ kann die Energiestrahlquelle geschwenkt werden, während dessen Geschwindigkeit regelmäßig während eines Schwenkzyklus verändert wird, wobei das Werkstück um eine Achse parallel mit einer Richtung, in der der Energiestrahl strahlt bzw. bestrahlt wird gedreht wird, wenn die Energiestrahlquelle in der Mitte des Schwenkzyklus angeordnet ist.
  • Alternativ können die Maske und das Werkstück parallel zueinander bewegt werden, während ihre Geschwindigkeiten regelmäßig verändert werden, entsprechend einer Relativpositionsbeziehung dazwischen und das Werkstück um eine Achse gedreht wird, die senkrecht oder schräg zu einer Richtung ist, in der der Energiestrahl strahlt bzw. bestrahlt.
  • Die Energiestrahlquelle, die Maske und das Werkstück können in einem Vakuum unter Verwendung eines Mikroskops ausgerichtet werden.
  • Die Relativpositionsbeziehung zwischen der Maske und dem Werkstück kann bestimmt werden unter Verwendung einer Feinpositioniervorrichtung, während die Maske und das Werkstück durch ein Mikroskop beobachtet werden.
  • Die vorliegende Erfindung erreicht die obigen Ziele auch durch Vorsehen eines Energiestrahlbearbeitungsverfahrens, das die folgenden Schritte aufweist:
  • Bestimmen einer Relativpositionsbeziehung zwischen einem Werkstück und einer Maske mit einem Musterloch mit einer vorbestimmten Form unter Verwendung einer Feinpositioniervorrichtung während das Werkstück und die Maske durch ein Mikroskop beobachtet werden, und Bestrahlen bzw. Strahlen eines Energiestrahls auf das Werkstück durch das Musterloch in der Maske.
  • Die relative Positionsbeziehung zwischen Werkstück und der Maske kann bestimmt werden während das Werkstück und die Maske durch das Mikroskop beobachtet werden, und zwar aus einer Vielzahl von Richtungen.
  • Die Bearbeitung kann durchgeführt werden, während das Werkstück und die Maske auf einer Feinpositioniervorrichtung gehalten werden.
  • Die relative Positionsbeziehung zwischen dem Werkstück und der Maske kann vorab bestimmt werden durch die Feinpositioniervorrichtung während das Werkstück und die Maske durch das Mikroskop beobachtet werden und die Bearbeitung wird in einem Zustand durchgeführt, bei dem die relative Positionsbeziehung zwischen dem Werkstück und der Maske durch eine Halteeinrichtung fixiert ist.
  • Die Feinpositioniervorrichtung kann in einem Vakuumgefäß positioniert sein und die Positionierung wird außerhalb des Vakuumgefäßes durchgeführt.
  • Die vorliegende Erfindung erreicht die obigen Ziele ferner durch Vorsehen einer Energiestrahlbearbeitungsvorrichtung, die Folgendes aufweist: eine Energiestrahlquelle zum Emittieren eines Energiestrahls, eine Maske mit einem Strahlenübertragungsloch mit einem Muster mit vorbestimmter Form um zu erlauben, dass der Energiestrahl durch das Energieübertragungsloch hindurchgeht, ein durch Bestrahlung mit dem Energiestrahl, der durch die Maske hindurchgeht zu bearbeitendes Substrat, und Steuermittel zum Verändern wenigstens einer Relativpositionsbeziehung zwischen der Energiestrahlquelle und der Maske und/oder einer Relativpositionsbeziehung zwischen der Maske und dem Werkstück um eine Bestrahlungsmenge des auf das Werkstück bestrahlten Energiestrahls zu steuern, um dadurch die Bearbeitungstiefe des Werkstücks in Abhängigkeit von Teilen des zu bearbeitenden Werkstücks zu verändern.
  • Die Steuermittel können so angeordnet sein, dass die relative Positionsbeziehung zwischen der Energiestrahlquelle und der Maske veränderbar ist und die Vorrichtung kann ferner ein Mikroskop aufweisen zum Beobachten der Relativpositionsbeziehung zwischen dem Werkstück und der Maske und eine Feinpositioniervorrichtung zum Bestimmen einer Relativposition zwischen dem Werkstück und der Maske.
  • Die Vorrichtung kann ferner eine Halteeinrichtung aufweisert zum Halten der Relativpositionsbeziehung zwischen dem Werkstück und der Maske, die durch die Feinpositioniervorrichtung bestimmt wurde.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung kann, da die herkömmliche komplexe Resistbeschichtung und Musterausbildungsprozesse nicht notwendig sind und die Positionierung eines Werkstücks relativ zu einer Maske prompt durchgeführt werden kann, das Werkstück effektiv bearbeitet werden.
  • Zusätzlich wird gemäß der vorliegenden Erfindung ein Energiestrahl auf ein Werkstück gestrahlt bzw. bestrahlt und zwar durch ein Strahlübertragungsloch, das in der Maske definiert ist und eine Bestrahlungsmenge des Energiestrahls kann verändert werden gemäß den Bearbeitungsteilen durch Verändern einer Relativposition zwischen der Energiestrahlquelle und der Maske oder zwischen der Maske und dem Werkstück, so dass die Bearbeitungstiefe des Werkstücks variiert werden kann, und zwar gemäß den zu bearbeitenden Teilen des Werkstücks. Wenn in einem solchen Fall ein Muster durch Bestrahlen eines Energiestrahls auf ein Werkstück durch eine Maske mit einem Musterloch darinnen definiert bearbeitet wird, ist es, wenn das Muster ein Mikromuster mit einer Größe von 1 mm oder kleiner ist, oder das Werkstück ein Mikrokörper ist, schwierig, die Positionierung ohne die Verwendung einer Feinpositioniervorrichtung und eines Mikroskops durchzuführen. Gemäß der vorliegenden Erfindung kann jedoch ein feines Muster mit hoher Genauigkeit bearbeitet werden, da eine Feinpositionierung durch eine Feinpositioniervorrichtung durchgeführt werden kann, während das Werkstück und die Maske durch ein Mikroskop beobachtet werden und das Werkstück durch einen Energiestrahl bearbeitet wird, während die Position des Werkstücks und der Maske durch die Positioniervorrichtung oder eine Halteeinrichtung gehalten wird.
  • Wenn darüber hinaus die Positionierung im Vakuum durchgeführt wird, kann, da es nicht notwendig ist das Werkstück und die Maske der Atmosphäre auszusetzen, eine Bearbeitungskontinuität beibehalten werden. Infolgedessen kann nicht nur die Bearbeitung effektiv durchgeführt werden, sondern können auch Positionsfehler zwischen dem Werkstück, der Maske und betroffenen Einrichtungen verhindert werden, welche ansonsten durch eine Verschiebung der Bearbeitungsposition bewirkt würden, wodurch die Bearbeitung mit hoher Genauigkeit ausgeführt werden kann. Darüber hinaus ergibt sich kein Problem, das sich aus der Oxidation der Bearbeitungsoberfläche des Werkstücks ergibt.
  • Die obigen und weitere Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungen, in denen bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung anhand von dargestellten Beispielen gezeigt sind; in den Zeichnungen zeigt:
  • 1 eine schematische perspektivische Ansicht, die ein erstes Ausführungsbeispiel einer Energiestrahlbearbeitungsvorrichtung zeigt, an der ein Energiestrahlbearbeitungsverfahren der vorliegenden Erfindung durchgeführt werden kann;
  • 2 eine Längsquerschnittsansicht eines Werkstücks zum Erklären einer Form, die durch die in 1 gezeigte Energiestrahlbearbeitungsvorrichtung bearbeitet wurde;
  • 3 eine schematische perspektivische Ansicht, die ein zweites Ausführungsbeispiel der Energiestrahlbearbeitungsvorrichtung zeigt, bei der das Energiestrahlbearbeitungsverfahren der vorliegenden Erfindung angewendet wird;
  • 4 eine Längsquerschnittsansicht eines Werkstücks zum Erklären einer Form, welche durch die Energiestrahlbearbeitungsvorrichtung gemäß 3 bearbeitet wurde;
  • 5 eine schematische perspektivische Ansicht, die ein drittes Ausführungsbeispiel der Energiestrahlbearbeitungsvorrichtung zeigt, bei der das Energiestrahlbearbeitungsverfahren der vorliegenden Erfindung angewendet wird;
  • 6 eine Längsquerschnittsansicht eines Werkstücks zum Erklären einer Form, das durch die Energiestrahlbearbeitungsvorrichtung gemäß 5 bearbeitet wurde;
  • 7 eine schematische perspektivische Ansicht, die ein viertes Ausführungsbeispiel der Energiestrahlbearbeitungsvorrichtung zeigt, bei der das Energiestrahlbearbeitungsverfahren der vorliegenden Erfindung angewendet wird;
  • 8 eine Längsquerschnittsansicht eines Werkstücks, die eine Form darstellt, die durch die Energiestrahlbearbeitungsvorrichtung gemäß 7 bearbeitet wurde;
  • 9 eine schematische perspektivische Ansicht, die ein fünftes Ausführungsbeispiel der Energiestrahlbearbeitungsvorrichtung zeigt, bei der das Energiestrahlbearbeitungsverfahren der vorliegenden Erfindung angewendet wurde;
  • 10 eine Längsquerschnittsansicht eines Werkstücks, die eine Form zeigt, die durch die Energiestrahlbearbeitungsvorrichtung gemäß 9 bearbeitet wurde;
  • 11 eine schematische perspektivische Ansicht, die ein sechstes Ausführungsbeispiel der Energiestrahlbearbeitungsvorrichtung zeigt, bei der das Energiestrahlbearbeitungsverfahren der vorliegenden Erfindung angewendet wird;
  • 12 eine Längsquerschnittsansicht eines Werkstücks, die eine Form darstellt, die durch die Energiestrahlbearbeitungsvorrichtung gemäß 11 bearbeitet wurde;
  • 13 eine schematische Seitenaufrissansicht, die ein Beispiel einer Positioniervorrichtung zeigt, die in einem Verfahren der vorliegenden Erfindung verwendet wird;
  • 14 eine schematische Seitenaufrissansicht, die ein weiteres Beispiel einer Vorrichtung zeigt, die in einem Verfahren der vorliegenden Erfindung verwendet wird;
  • 15 eine schematische Seitenaufrissansicht eines weiteren Beispiels einer Vorrichtung, die in einem Verfahren der vorliegenden Erfindung verwendet wird;
  • 16 eine schematische Seitenaufrissansicht, die ein Beispiel einer Halteeinrichtung zeigt, die in einem weiteren Verfahren der vorliegenden Erfindung verwendet wird;
  • 17 eine Ansicht, die eine Relativbewegung zwischen dem Energiestrahl und der Maske in dem Verfahren, das die Halteeinrichtung gemäß 16 verwendet zeigt;
  • 18 eine schematische Seitenaufrissansicht, die ein weiteres Beispiel der Halteeinrichtung zeigt;
  • 19 eine schematische Seitenaufrissansicht, die noch ein weiteres Beispiel der Halteeinrichtung zeigt;
  • 20 eine schematische Seitenaufrissansicht, die ein Beispiel einer Positioniervorrichtung, die in der Halteeinrichtung gemäß 16 verwendet wird zeigt;
  • 21 eine schematische Seitenaufrissansicht, die ein Beispiel einer Vorrichtung zeigt, die in einem noch weiteren Verfahren der vorliegenden Erfindung verwendet wird;
  • 22 eine schematische Seitenaufrissansicht, die ein weiteres Beispiel einer Vorrichtung zeigt, die in dem weiteren Verfahren der vorliegenden Erfindung verwendet wird;
  • 23 eine schematische Seitenaufrissansicht, die ein weiteres Beispiel einer Vorrichtung zeigt, die in noch einem weiteren Verfahren der vorliegenden Erfindung verwendet wird;
  • 24 Prozessansichten, die ein Beispiel eines Substratbearbeitungsverfahrens zeigen, das eine herkömmliche Fotolithografietechnik verwendet;
  • 25 eine schematische perspektivische Ansicht, die ein Beispiel eines herkömmlichen Verfahrens zur Herstellung einer mikrosphärischen Linse zeigt; und
  • 26 eine schematische Seitenaufrissansicht, die ein Beispiel eines herkömmlichen Verfahrens zum Polieren einer mikrosphärischen Linse zeigt.
  • Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend unter Bezugnahme auf die 1 bis 12 beschrieben. 1 ist eine schematische perspektivische Ansicht, die ein erstes Ausführungsbeispiel einer Engergiestrahlbearbeitungsvorrichtung zeigt, bei der ein Energiestrahlbearbeitungsverfahren der vorliegenden Erfindung eingesetzt wird, und 2 ist eine Längsquerschnittsansicht eines Werkstücks, die eine Form darstellt, die durch die Energiestrahlbearbeitungsvorichtung gemäß 1 bearbeitet wurde.
  • Eine Energiestrahlbearbeitungsvorrichtung 11, wie sie in 1 gezeigt ist, ist eine Vorrichtung für eine Energiestrahlbearbeitung der Oberfläche eines scheibenförmigen zu bearbeitenden Werkstücks 12, das aus einem Metallmaterial, Glasmaterial oder ähnlichem aufgebaut ist zu einer konvexen Form und einer Energiestrahl wird nach unten von einer Energiestrahlquelle 13 gestrahlt als ein Strahl mit einer gleichförmigen Dichte. Das Werkstück 12 ist koaxial bezüglich einer Strahlenachse, die durch den Mittelpunkt eines Strahlenpunktes des Energiestrahls hindurchgeht, der einen kreisförmigen Punkt bildet und wird mit konstanter Geschwindigkeit um dessen Mittelachse zur Drehung angetrieben. Ferner ist eine Maske 14 zwischen der Energiestrahlquelle 13 und dem Werkstück 12 angeordnet zum periodischen Verändern eines Bestrahlungsmusters auf dem Werkstück. Eine Menge des zu bestrahlenden Strahls auf einen speziellen Bereich des Werkstücks 12 wird gesteuert durch ein Strahlenübertragungsloch 14a, das in der Maske 14 definiert ist und das zu einer Fächer- oder Ginkgonuss- bzw. -blattform geöffnet ist.
  • Die Position des Schwenkpunktes der Ginkgonuss- bzw. - blattform des Strahlenübertragungslochs 14a wird dazu gebracht mit der Strahlenachse zusammenzufallen, d. h. der Drehmittelpunkt des Werkstücks 12 und des Strahlenübertragungslochs 14a ist geöffnet um seinen Saum von dem Schwenkpunkt nach rechts und nach links in einer gekrümmten Form auszudehnen. Demgemäß wird eine Veränderungsrate des offenen Bereichs des Strahlenübertragungslochs 14a graduell in einer radial nach außen gerichteten Richtung erhöht und eine Bestrahlungsmenge des Strahls auf dem Werkstück wird erhöht, wenn eine Position von der Drehmitte des Werkstücks 12 beabstandet ist. Wenn sich daher das Werkstück 12 um seine Drehachse dreht, wird eine Bearbeitungstiefe graduell erhöht und zwar in einer radial nach außen gerichteten Richtung durch eine Bestrahlungsmenge des Energiestrahls pro Zeiteinheit, die in der Radialrichtung erhöht wird und schlussendlich wird ein bearbeitetes Produkt 15 mit einer sphärisch konvexen Oberfläche 15a, wie es in 2 gezeigt ist, erhalten.
  • Obwohl bei dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel das Werkstück 12 um dessen Drehachse gedreht wird, kann die Maske 14 stattdessen um die Achse anstelle des Werkstücks gedreht werden, wie mit einem gepunkteten Linienpfeil in 1 gezeigt ist.
  • Zusätzlich kann, obwohl bei dem ersten Ausführungsbeispiel nur das Werkstück 12 um seine Achse gedreht wird, die Energiestrahlquelle 13 synchron mit der Drehung des Werkstücks geschwenkt werden. Zum Beispiel durch Vorsehen eines bestimmten Winkels zwischen der Strahlenachse und der Drehmitte des Werkstücks kann eine Bestrahlungsmenge des Energiestrahls in der Radialrichtung von der Mittelachse der Drehung des Werkstücks bezüglich der Oberfläche davon, auf die der Strahl gestrahlt wird, gesteuert werden.
  • Eine Energiestrahlbearbeitungsvorrichtung 21, die in 3 gezeigt ist, ist so angeordnet, dass eine Energiestrahlbestrahlungsquelle 23 synchron mit der Drehung eines Werkstücks 22 geschwenkt wird und eine Schwenkgeschwindigkeit der Energiestrahlquelle 23 so eingestellt ist, dass sie langsamer zu den rechten und linken Enden schwingt und rascher zur Mitte des Schwenkvorgangs schwingt. Ferner ist das Strahlenübertragungsloch 24a einer Maske 24 als ein kreisförmiges Durchgangsloch in diesem Ausführungsbeispiel definiert und eine relative Positionsbeziehung zwischen der Energiestrahlquelle 23, der Maske 24 und dem Werkstück 22 ist so eingestellt, dass dann, wenn die Energiestrahlquelle 23 an den Schwenkenden angeordnet ist, die Umfangskante des Werkstücks 22 bearbeitet wird und wenn die Energiestrahlquelle 23 an der Mitte des Schwenkvorgangs angeordnet ist, der Mittelteil des Werkstücks 22 bearbeitet wird. Infolgedessen wird das Werkstück 22 an dem Umfangsteil desselben tiefer bearbeitet im Vergleich zu dessen Mittelteil und ein bearbeitetes Produkt 25 erhält schlussendlich eine konvexe Oberfläche 25a, welche von dem Mittelteil zu dem Umfangsteil in halbkugelförmigen Formen, wie in 4 gezeigt ist, abgerundet ist.
  • Ferner kann eine Schwenkgeschwindigkeit der Energiestrahlquelle bei dem obigen zweiten Ausführungsbeispiel so eingestellt sein, dass es zu den rechten und linken Schwenkenden davon schneller ist und zu der Mitte des Schwenkvorgangs langsamer wird. Eine Energiestrahlbearbeitungsvorrichtung 31, wie sie in 5 gezeigt ist, ist derart angeordnet, dass eine Schwenkgeschwindigkeit einer Energiestrahlquelle 33 umgekehrt gesteuert wird im Vergleich zu dem Ausführungsbeispiel gemäß 3, so dass eine Schwenkrate der Energiestrahlquelle 33 schmaler ist im Vergleich mit der Rate des obigen Ausführungsbeispiels. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist eine Positionsbeziehung zwischen der Energiestrahlquelle 33, einer Maske 34 und einem Werkstück 32 so eingestellt, dass dann, wenn die Energiestrahlquelle 33 an den Schwenkenden derselben angeordnet ist, ein radial zwischenliegender Teil einer Endoberfläche des Werkstücks 32 bearbeitet wird, und wenn die Energiestrahlquelle 33 an der Mitte des Schwenkvorgangs angeordnet ist, wird der Mittelteil des Werkstücks 32 bearbeitet. Infolgedessen wird das Werkstück 32 am Mittelteil desselben tiefer bearbeitet im Vergleich zu dem Zwischenteil desselben in Radialrichtung, und es wird ein bearbeitetes Produkt 35 erhalten, das schlussendlich ein schalenförmiges Loch 35a besitzt, das in der Mitte davon am tiefsten ist, wie in 6 gezeigt ist. Es sei bemerkt, dass die Maske 34, die bei diesem Ausführungsbeispiel verwendet wird, ein Strahlübertragungsloch 34a besitzt, das in einer Kreisform geöffnet ist, und zwar in gleicher Weise wie bei dem obigen Ausführungsbeispiel.
  • Sich von den obigen ersten bis dritten Ausführungsbeispielen unterscheidend ist es ferner möglich, dass eine Energiestrahlquelle fixiert und das Werkstück um dessen Achse gedreht wird, während es entlang seiner Axialrichtung hin und her bewegt wird. Eine Energiestrahlbearbeitungsvorrichtung 41, wie sie in 7 gezeigt ist, ist eine Vorrichtung, die geeignet ist, ein säulen- bzw. stabförmiges Werkstück 42 einer eingeschränkten Formbearbeitung auszusetzen, um dadurch ein sphärisch geformtes Produkt an dem Ende des Werkstücks auszubilden. Das Werkstück 42 wird um dessen Drehachse gedreht, die senkrecht zu der Richtung ist, mit der ein Strahl von der Energiestrahlquelle ausgestrahlt wird und zur selben Zeit wird das Werkstück 42 entlang der Dreh achse hin und her bewegt, d. h. parallel mit einer Maske 44 bewegt. Die Maske 44 besitzt einen rechteckigen Schlitz darinnen definiert, der senkrecht zur Richtung der Hin- und Herbewegung des Werkstücks 42 ist und dient als ein Strahlenübertragungsloch 44a. Ein Strahl, der durch das schlitzförmige Strahlenübertragungsloch 44a hindurchgeht, wird in die Nähe des extremen Endes des Werkstücks 42 gestrahlt. In dem Fall des dargestellten Ausführungsbeispiels wird, da eine Geschwindigkeit der Hin- und Herbewegung des Werkstücks 42 so gesteuert ist, dass sie zu den Enden der Hin- und Herbewegung langsamer ist und in der Mitte der Hin- und Herbewegung schneller ist, eine Bearbeitungstiefe maximiert, wenn ein Energiestrahl an den Enden der Hin- und Herbewegung auftrifft und sie wird minimiert, wenn der Energiestrahl in der Mitte der Hin- und Herbewegung auftrifft. Daher besitzt das bearbeitete Produkt 45 eine Endform, die als ein sphärischer Teil 45a ausgebildet ist, wie in 8 dargestellt ist.
  • Eine Energiestrahlbearbeitungsvorrichtung 51, wie sie in 9 gezeigt ist, wird erhalten durch Modifizieren der obigen vier Ausführungsbeispiele. Obwohl die Energiestrahlbearbeitungsvorrichtung 51 dieselbe ist wie bei dem obigen Ausführungsbeispiel dahingehend, dass ein Werkstück 52 um dessen Längsachse gedreht und entlang der Längsachse hin und her bewegt wird, während eine Energiestrahlquelle 53 fixiert ist, unterscheidet sie sich von dem obigen Ausführungsbeispiel dahingehend, dass die Anzahl der schlitzförmigen Strahlübertragungslöcher 54a, die in der Maske 54 definiert sind, nicht eines sondern drei sind und diese drei schlitzförmigen Strahlenübertragungslöcher 54a parallel zueinander mit gleichförmigen Intervallen angeordnet sind. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist, da alle der drei schlitzförmigen Strahlenübertragungslöcher 54a durch den Bestrahlungsbereich der Energiestrahlquelle 53 abgedeckt sind, es möglich, ein bearbeitetes Produkt 55 mit drei sphärischen Teilen 55a, die jeweils miteinander über eingeschränkte Teile 55b verbunden sind, zu einem Zeitpunkt zu formen. Wenn mikrosphärische Linsen massengefertigt werden, wird ein Glasmaterial für die Linsen, wie z. B. optisches Glas, Quarzglas, Rubin, Saphir, Magnesiumfluorid, ZnSe, ZnTe, GaAs usw. verwendet, und die sphärischen Teile 55a, d. h. mikrosphärische Linsen mit je weils einer Größe von 0,1 nm - 100 nm können infolgedessen effektiv mit einer hohen Genauigkeit durch die geeignete Kombination der Einstellung einer Breite der schlitzförmigen Strahlenübertragungslöcher 54a und der Steuerung der Geschwindigkeit der Hin- und Herbewegung (Parallelbewegung) des Werkstücks 52 erzeugt werden. Da insbesondere eine Linsenoberfläche auf einer Quantumniveaugenauigkeit oder das Niveau sichtbarer Strahlen bearbeitet werden kann, wenn ein homogener Lichtstrahl auf das bearbeitete Produkt 55, das zu der mikrosphärischen Linse bearbeitet ist einfällt, kann eine Größe eines effektiven Teils, wo die Linsenwirkung auftritt bzw. durchgeführt wird, kleiner gemacht werden als eine Wellenlänge des homogenen Lichtstrahls.
  • Bezüglich der Energiestrahlbearbeitungsvorrichtung 11, die in dem zuvor genannten ersten Ausführungsbeispiel gezeigt ist, kann ein scheibenförmiges Glasmaterial zu einer Fresnellinse bearbeitet werden durch Erhöhen der Anzahl der Strahlenübertragungslöcher 14a, die in der Maske 14 definiert sind. Wie insbesondere bei einer Energiestrahlbearbeitungsvorrichtung 61 gemäß 11 gezeigt ist, wird eine Maske 64 mit drei gleichen ginkgonuss- bzw. -blattförmigen Strahlenübertragungslöchern 64a, die kontinuierlich darin ausgebildet sind, verwendet als eine Maske, die ein scheibenförmiges Werkstück 62 abdeckt, und ein Energiestrahl wird von einer Energiestrahlquelle 63 ausgestrahlt, während das Werkstück 62 um dessen Drehachse gedreht wird, und der Strahl geht durch den innersten Punkt des schmalsten Strahlübertragungslochs 64a hindurch. Da in diesem Fall ein offener Bereich der Strahlenübertragungslöcher 64a zu einer Richtung weg von der Mittelachse des bestrahlenden Strahls erhöht wird und da ferner jedes der Strahlenübertragungslöcher 64 in die Ginkgonuss- bzw. -Blattform geformt ist, ist das schlussendlich erzeugte Produkt 65 eine Fresnellinse mit ringförmigen flachen konvexen Linsenteilen 65a, die konzentrisch auf der Oberfläche eines scheibenförmigen Glasmaterials ausgebildet sind, wie in 12 dargestellt ist.
  • Es sei bemerkt, dass bei dem obigen Ausführungsbeispiel ein schneller Atomstrahl, ein Ionenstrahl, ein Elektronenstrahl, ein Atom-/Molekularstrahl und ferner ein radioaktiver Strahl und ähnliche als ein Energiestrahl verwendet werden können. Da ein schneller Atomstrahl ein neutraler Hochgeschwindigkeitskörper enthaltener Strahl ist, kann er an allen Materialien, wie beispielsweise Metalle, Halbleiter, isolierende Materialien und ähnliche angelegt werden und der Ionenstrahl ist effektiv für Metallmaterialien. Wenn ein Elektronenstrahl verwendet wird, wird ein reaktives Gas simultan mit der Bestrahlung des Elektronenstrahls an ein Werkstück angelegt, so dass eine chemische Reaktion nur an einem Teil bewirkt wird, wo der Elektronenstrahl auftrifft. Ferner kann ein Atom-/Molekularstrahl als ein Niedrigenergiestrahl verwendet werden und die Bearbeitung kann bewirkt werden unter Verwendung eines Atom-/Molekularstrahls eines reaktiven Gases. Ferner besitzt ein radioaktiver Strahl die Eigenschaft, dass die Oberfläche eines Werkstücks durch direkte Bestrahlung nur mit dem radioaktiven Strahl bearbeitet wird, wobei die Bearbeitung bewirkt wird unter Verwendung der gemeinsamen Reaktion des Strahls mit reaktiven Gaspartikeln und dass der Strahl auf alle Materialien anwendbar ist.
  • Darüber hinaus kann, wie nachfolgend beschrieben wird, bei den obigen Ausführungsbeispielen ein Ausrichtvorgang einer Maske mit einem Werkstück und einer Strahlenachse und ein Vorgang zum Ersetzen der Maske in einem Vakuumgefäß durchgeführt werden. In diesem Fall kann ein Bearbeitungsprozess realisiert werden, bei dem ein Werkstück in einer reinen Umgebung bearbeitet wird, ohne dass es überhaupt der Atmosphäre ausgesetzt wird. Der Bearbeitungsvorgang sieht eine sehr hohe Verarbeitbarkeit als ein Bearbeitungsverfahren vor, das insbesondere effektiv ist, wenn es ein Problem hinsichtlich Oxidation und Kontamination auf der Oberfläche eines Werkstücks gibt. Wenn darüber hinaus ein solcher Bearbeitungsprozess in einem Vakuum realisiert wird, ist es vorzuziehen, die Ausrichtung einer Maske, des Werkstücks und der Strahlenachse unter Verwendung eines Mikroskops, wie beispielsweise eines optischen Mikroskops, eines Sekundärelektronenmikroskops des Scantyps (SEM), einem Lasermikroskop oder ähnlichem durchzuführen, wodurch eine Energiestrahlquelle, die Maske und das Werkstück zueinander mit ultrahoher Genauigkeit ausgerichtet werden können.
  • 13 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung, die ein Verfahren der vorliegenden Erfindung beinhaltet. Die Vorrichtung besitzt eine X-, Y-Achsenplattform bzw. -stufe bzw. -stufe 106, die in zueinander senkrechten Richtungen innerhalb einer Horizontalebene bewegbar ist und auf einer Basis 105 angeordnet ist, eine θ-Achsenplattform bzw. -stufe bzw. -stufe 108, die um eine Welle bzw. Spindel oder eine X-Achse 107 drehbar ist, und die auf der X-, Y-Achsenplattform bzw. -stufe 106 angeordnet ist, ein Werkstück W, das lösbar an der θ-Achsenplattform bzw. -stufe 108 fixiert ist über Haltemittel 109, eine Z-Achsenplattform bzw. -stufe 111 ist in einer Z-Achsrichtung bewegbar und auf der Basis 105 angeordnet ist, eine β-Achsenplattform bzw. -stufe 113, die um die Z-Achse drehbar und auf der Z-Achsenplattform bzw. -stufe 111 angeordnet ist, eine α-Achsenplattform bzw. -stufe 117, die um eine Y-Achse 115 drehbar und an der β-Achsenplattform bzw. -stufe 113 angeordnet ist, eine Maske M, die abnehmbar an der α-Achsenplattform bzw. -stufe 117 fixiert ist und ein Energiestrahl 121, der auf das Werkstück W gestrahlt wird von einer Energiestrahlquelle (z. B. einer schnellen Atomstrahlquelle) 119, die oberhalb der Maske M positioniert ist und zwar durch ein Musterloch p, das in der Maske M definiert ist. Die X-, Y-Achsenplattform bzw. -stufe 106 und die Z-Achsenplattform bzw. -stufe 111 sind Feinbewegungsplattformen bzw. -stufen mit einer Positioniergenauigkeit von 0,1 A bis 10 μm und vorzugsweise 0,1 A bis 1 nm.
  • Gemäß dieser Positioniervorrichtung kann das Werkstück W fein in die zwei Richtungen, d. h. die X- und Y-Achsen durch die X-, Y-Achsenplattform bzw. -stufe 106 bewegt werden, sowie durch die θ-Achsenplattform bzw. -stufe 108 um sich selbst gedreht werden. Mit dieser Anordnung kann das Werkstück W durch einen Energiestrahl bearbeitet werden, während eine beliebige Oberfläche des Werkstücks W um seine Achse herum relativ zur Maske M positioniert ist. Somit kann mit dieser Anordnung ein Bearbeitungsverfahren, wie es oben unter Bezugnahme auf die 7, 8, 9 und 10 beschrieben wurde, bewirkt werden. Ferner kann ein Abstand (in der Z-Achsenrichtung) der Maske M zu dem Werkstück W durch die Z-Achsenplattform bzw. -stufe 111 fein eingestellt werden und eine Neigung der Maske M in einer Horizontalebene und die Parallelität der Maske M zu dem Werkstück W kann mit hoher Genauigkeit durch die β-Achsenplattform bzw. -stufe 113 und die α-Achsenplattform bzw. -stufe 117 (α, β Drehwinkel) eingestellt werden. Mit dieser Anordnung kann ein Abstand des Werkstücks W zu der Maske M und eine Parallelität des Werkstücks W zu der Maske M und einer Relativposition davon in einer Parallelebene fein eingestellt werden.
  • Es sei bemerkt, dass ein Abstand einer Bearbeitungsoberfläche des Werkstücks W zu der Maske M üblicherweise in einem intimen Kontaktzustand von ungefähr 1 mm eingestellt wird. Zusätzlich kann die Maske M eine vorgeformte sein, wie z. B. eine Nickelfolie, die gemustert ist durch ein Elektrogussverfahren und mit einer Dicke von ein paar Mikrometer. Die Nickelfolie kann an dem Maskenanbringungsteil 117a der α-Achsenstufe 117 unter Verwendung eines Klebestreifens mit guter Flachheit fixiert werden. Das Werkstück W kann relativ zur Maske M positioniert werden, während sie durch ein optisches Mikroskop 123 beobachtet werden und ihre Positionierung kann ferngesteuert werden, während eine Bildanzeigeeinheit, welche die Bewegung des Werkstücks und der Maske zeigt, beobachtet wird. In diesem Fall kann durch Beobachten des Werkstücks W und der Maske M von mehr als einer Richtung es möglich sein, die Parallelität dazwischen zu beobachten. Zu diesem Zweck kann die Energiestrahlquelle 119 und das optische Mikroskop 123 zu einer Bearbeitungsposition bzw. einer Beobachtungsposition durch eine nicht gezeigte Führung vorgeschoben und zurückgezogen werden. Mit dieser Anordnung kann die Bearbeitung in einer solchen Art und Weise durchgeführt werden, dass die Maske M mit einer gewünschten Position relativ zu einer beliebigen Bearbeitungsoberfläche des Werkstücks W eingestellt ist.
  • 14 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens der Erfindung. Die gezeigte Vorrichtung ist ähnlich zu der in 13, aber in diesem Ausführungsbeispiel ist die untere Oberfläche der Basis 105 sphärisch gerundet und die Gesamtvorrichtung kann um eine oder mehrere Achsen auf einer Basisführung 105a geschwenkt werden, wie durch den Pfeil B in der Figur dargestellt ist. Somit kann das Werkstück W um eine Achse gedreht werden, welche schräg zu einer Richtung ist, mit der der Energiestrahl auftrifft.
  • 15 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Vorrichtung, die verwendet wird bei einem Bearbeitungsverfahren der Erfindung, wobei ein Träger 102 an der X-, Y-Plattform 106 befestigt ist, ein Drehtisch 104 an dem Träger 102 vorgesehen, so dass er um eine Achse entlang einer Richtung, mit der der Energiestrahl 121 auftrifft, gedreht werden kann und das Werkstück W ist lösbar an dem Drehtisch 102 befestigt mittels eines Klebebandes oder ähnlichem. Die verbleibende Anordnung der Vorrichtung ist dieselbe wie bei der Vorrichtung gemäß 13. Bei dieser Anordnung kann ein Bearbeitungsverfahren wie es unter Bezugnahme auf die 1, 2, 11 und 12 beschrieben wurde, durchgeführt werden.
  • 16 zeigt ein weiteres Verfahren der vorliegenden Erfindung, bei dem ein Werkstück in einer solchen Art und Weise bearbeitet wird, dass es durch einen Halter mit einer vorbestimmten Positionsbeziehung relativ zur Maske fixiert ist. Zu diesem Zweck ist das Werkstück W an einem flachen Fixiertisch 125 durch ein Klebeband mit guter Flachheit, Bolzen, Schrauben oder ähnlichem fixiert und die Maske M ist oberhalb des Werkstücks W angeordnet über einen Abstandshalter 127. Der Abstandshalter 127 steht auf dem Fixiertisch 125 und die Maske M ist auf dem Abstandshalter 127 angebracht, unter Verwendung eines Klebebandes mit guter Flachheit, Bolzen, Schrauben oder ähnlichem 129 (Klebeband wird in 16 verwendet).
  • Wie in 20 gezeigt ist, ist die Maske M relativ zum Werkstück W in einer solchen Art und Weise positioniert, dass die Maske M relativ zum Fixiertisch 125, auf dem das Werkstück W positioniert ist, positioniert ist durch eine Positioniervorrichtung 131, während die Maske M durch ein optisches Mikroskop 123 beobachtet wird. Die Maske M ist auf dem Abstandshalter 127 fixiert. Obwohl ein optisches Mikroskop mit großer Fokussiertiefe als das optische Mikroskop 123 verwendet wird, kann ein Lasermikroskop anstelle des opti schen Mikroskops verwendet werden. Die Maske M ist an dem Tragarm 135 der Positioniervorrichtung fixiert über Bolzen bzw. Schrauben, ein Klebeband oder ähnliches (in 20 werden Schrauben verwendet).
  • Die Positioniervorrichtung 131 kann die Feinbewegung der Maske M in den Richtungen der drei Achsen X, Y und Z, welche senkrecht zueinander sind, durch eine X-, Y-Achsenplattform bzw. -stufe 137 und eine Z-Achsenplattform bzw. -stufe 139 steuern. Es sei bemerkt, dass eine Vielzahl von optischen Mikroskopen und/oder eine Vielzahl von Lasermikroskopen verwendet werden kann, um eine Ausrichtung in X-, Y-Achsrichtung und einer Z-Achsrichtung mit einer hohen Genauigkeit zu bewirken. Es sei bemerkt, obwohl dies nicht gezeigt ist, dass Neigungen des Werkstücks und der Maske in einer Horizontalebene eingestellt werden können durch Anbringung einer β-Achsenplattform bzw. -stufe, die um die Z-Achse zu der Positioniervorrichtung 131 drehbar ist. Wie in 16 dargestellt ist, kann beim Fertigstellen der Positionierung der Maske M relativ zu dem Werkstück W, die Maske M von der Positioniervorrichtung 131 getrennt werden und das optische Mikroskop 123 und die Positioniervorrichtung 131 werden von dem Werkstück W und der Maske M zurückgezogen. Dann wird eine schnelle Atomstrahlquelle (nicht gezeigt) an einer Bearbeitungsposition oberhalb des derart positionierten Werkstücks und der Maske positioniert und eine Bearbeitung wird durchgeführt.
  • Obwohl bei dem in 16 dargestellten Ausführungsbeispiel die relative Positionsbeziehung zwischen dem Energiestrahl 121 und der Maske M fixiert ist, können sie relativ zueinander bewegt werden, indem die Energiestrahlquelle 119 an einer Manipulationsvorrichtung 120 angebracht ist, so dass sie um eine oder mehrere Achsen schwenkbar ist, wie in 17 dargestellt ist, oder durch Vorsehen einer sphärischen Oberfläche an der Unterseite der Plattform 125 und Schwenken der Gesamtvorrichtung um eine oder mehrere Achsen, so dass sie auf einer Plattformführung 125b gleitet, wie durch einen Pfeil B in 17 gezeigt ist.
  • Obwohl 16 ein Beispiel zeigt, bei dem ein quadratförmiges Werkstück W, dessen Bearbeitungsoberfläche parallel mit der Werkstückeinstelloberfläche 125a des Fixiertischs 125 und der Maske M eingestellt ist, bearbeitet wird, kann zusätzlich eine Halteeinrichtung einschließlich eines Abstandshalters, der mit einem Mikrometerkopf (nicht gezeigt) versehen ist, eingesetzt werden um eine genauere Parallelität der Maske mit der Bearbeitungsoberfläche des Werkstücks herzustellen. Ferner kann, wie in 18 dargestellt ist, eine dreidimensionale Bearbeitung ausgeführt werden durch Bearbeiten einer beliebigen Bearbeitungsoberfläche, die zu der Maske weist, durch Drehen des Werkstücks W auf der Werkstückeinstelloberfläche 125a des Fixiertischs 125. In diesem Fall wird eine Position, in der das Werkstück angeordnet werden soll an der Werkstückeinstelloberfläche markiert und das Werkstück wird gemäß dieser Markierung positioniert. Daher ist ein Klebeband nicht immer notwendig.
  • 19 zeigt, dass eine Form der Werkstückeinstelloberfläche 125a des Fixiertischs 125 in geeigneter Weise gemäß einer Form eines Werkstücks ausgewählt sein kann, so dass eine Bearbeitungsoberfläche des Werkstücks parallel zu oder mit einem beliebigen Winkel zu der Maske eingestellt werden kann, wenn das Werkstück W eine komplexe Form besitzt.
  • Bei den Ausführungsbeispielen gemäß den 18 und 19 kann wie bei der Halteeinrichtung gemäß 17, die Energiestrahlquelle durch eine Handhabungsvorrichtung geschwenkt werden oder der Fixiertisch 125 kann auf einer Tischführung geschwenkt werden, wie durch die Pfeile A bzw. B dargestellt ist, um dadurch eine Relativbewegung zwischen dem Energiestrahl 121 und der Maske M zu erlauben.
  • 21 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung, wobei die Positioniervorrichtung 131 gemäß 20 in einem Vakuumgefäß 141 angeordnet ist, wobei das Vakuumgefäß 141 auf ein Hochvakuum durch eine Vakuumpumpe evakuiert ist und das Werkstück W relativ zu der Maske M von außerhalb des Vakuumgefäßes 141 positioniert wird. Wenn die Positionierung in einem Vakuum durchgeführt wird, wie oben beschrieben, dann kann dem Positioniervorgang sofort ein nachfolgender Bearbeitungsvorgang folgen, der durch den Energiestrahl ausgeführt wird, da das Werkstück W und die Maske M nicht der Atmosphäre ausgesetzt sind. Somit kann nicht nur eine Arbeitszeit verkürzt werden, sondern es ergeben sich auch keine Positionsveränderungen zwischen dem Werkstück, der Maske und assoziierten Einrichtungen, welche ansonsten bewirkt werden könnten durch Verändern der Position zwischen der Positionierung und der Bearbeitung. Da ferner kein Problem hinsichtlich einer Oxidation der Oberfläche des Werkstücks auftritt, kann die Bearbeitung mit hoher Genauigkeit durchgeführt werden. Es sei bemerkt, dass auch bei diesem Ausführungsbeispiel nach Beendigung der Positionierung ein optische Mikroskop aus einer Beobachtungsposition entfernt und eine Energiestrahlquelle zu einer Bearbeitungsposition bewegt wird.
  • 22 zeigt ein Ausführungsbeispiel bei dem das Werkstück W beobachtet und relativ zur Maske M positioniert werden kann mit einer höheren Vergrößerungsleistung, wenn ein Elektronenmikroskop des Scantyps (SEM) 143 und ein Sekundärelektronenkollektor 145 anstelle des optischen Mikroskops 123 bei dem Verfahren gemäß 21 verwendet wird. Eine Strahlenquelle, welche Sekundärelektronen durch Bestrahlen eines Strahls, wie z. B. eines Ionenstrahls oder eines Laserstrahls, auf ein Werkstück erzeugt, kann anstelle des oben genannten Elektronenmikroskops des Scantyps verwendet werden.
  • 23 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem die Positioniervorrichtung 131 gemäß 14 in einem Vakuumgefäß 141 angeordnet ist, wobei das Vakuumgefäß 141 auf ein Hochvakuum evakuiert ist durch eine Vakuumpumpe und das Werkstück W von außerhalb des Vakuumgefäßes 141 relativ zur Maske M positioniert und bearbeitet wird. Die Bewegung jedes bewegenden Teils der Vorrichtung, wie beispielsweise der Basis 105, der X-, Y-Achsenplattform bzw. -stufe 106, der θ-Achsenplattform bzw. -stufe 108, der Z-Achsenplattform bzw. -stufe 111, der β-Achsenplattform bzw. -stufe 113, der α-Achsenplattform bzw. -stufe 117, der Handhabungseinrichtung 120 usw., wird durch eine Steuerung 147 gesteuert und die Steuerung 147 wird durch einen Speicher 148 und eine CPU-Einheit 149 (zentrale Prozessoreinheit) gesteuert, so dass ein gewünschtes Muster auf dem Werkstück W ausgearbeitet wird durch die computergesteuerte Bewegung von jedem der Teile. Wenn die Positionierung und die Bearbeitung im Vakuum ausgeführt werden, wie oben beschrieben, können vorteilhafte Effekte ähnlich zu dem unter Bezugnahme auf 23 beschriebenen Ausführungsbeispiel erhalten werden, da das Werkstück W und die Maske M nicht der Atmosphäre ausgesetzt werden müssen.
  • Wie oben beschrieben, wird gemäß der vorliegenden Erfindung ein Energiestrahl auf ein Werkstück bestrahlt bzw. gestrahlt und zwar durch das (die) Strahlübertragungsloch (löcher), das (die) in der Maske definiert ist (sind) und zu diesem Zeitpunkt wird eine Relativposition zwischen der Energiestrahlquelle und der Maske oder zwischen der Maske und dem Werkstück verändert, so dass die Bearbeitungstiefe des Werkstücks in Abhängigkeit von Bearbeitungsteilen des Werkstücks variiert, was einer Bestrahlungsmenge des Energiestrahls entspricht. Somit wird der hervorragende Vorteil erreicht, dass ein bearbeitetes Produkt lokal unterschiedliche Tiefen besitzt, insbesondere kann ein Mikroprodukt leicht hergestellt werden und ferner kann das Produkt mit hoher Genauigkeit durch einen einzelnen Bearbeitungsvorgang in kurzer Zeit hergestellt werden. Dies ist sehr unterschiedlich zu einer herkömmlichen Lithographietechnik zur Bildung der Oberfläche eines Substrats mit dreidimensionalen Unregelmäßigkeiten durch wiederholte Prozesse wie z. B. das Beschichten mit einem Harz, das Belichten, die Entwicklung und ähnlichem.
  • Da zusätzlich die Positionierung des Werkstücks und der Maske mittels einer Feinpositioniervorrichtung bewirkt wird, während die relative Positionsbeziehung dazwischen durch ein Mikroskop beobachtet wird und die Bearbeitung durchgeführt werden kann, während das Werkstück und die Maske an der Feinpositioniervorrichtung gehalten wird oder sie in einer Halteeinrichtung gehalten werden, ist es möglich, eine Bearbeitung mit hoher Genauigkeit und Geschwindigkeit durchzuführen.
  • Da ferner die Energiestrahlquelle, die Maske und das Werkstück in einem Vakuum zueinander ausgerichtet werden können unter Verwendung eines Mikroskops, wie beispielsweise eines optischen Mikroskops, eines Sekundärelektronenmikroskops des Scantyps (SEM), einem Lasermikroskop oder ähnlichem, können alle Arbeiten wie z. B. die Arbeit für die Ausrichtung der Maske, des Werkstücks und der Strahlenachse und eine Arbeit zum Ersetzen der Maske in dem Vakuumgefäß ausgeführt werden. Dies realisiert einen Bearbeitungsprozess, bei dem ein Werkstück in einer reinen Umgebung bearbeitet wird ohne überhaupt der Atmosphäre ausgesetzt zu sein, so dass eine sehr hohe Verarbeitbarkeit als Bearbeitungsverfahren erreicht werden kann, das besonders effektiv ist, wenn es ein Problem hinsichtlich einer Oxidation und Kontamination der Oberfläche des Werkstücks gibt.

Claims (25)

  1. Verfahren zur Energiestrahlbearbeitung, wobei die folgenden Schritte vorgesehen sind: Strahlen eines von einer Energiestrahlquelle (13) emittierten Energiestrahls zu einem Werkstück (12) durch ein Strahlübertragungsloch (14a) mit einem Muster einer vorbestimmten Gestalt und definiert in einer Maske (14), Ändern von mindestens einem von Folgendem: einer relativen Positionsbeziehung zwischen der Energiestrahlquelle (13) und der Maske (14) und einer relativen Positionsbeziehung zwischen der Maske (14) und dem Werkstück (12), um so eine Strahlungsgröße des Energiestrahls zum Werkstück (12) zu steuern, um dadurch die Bearbeitungstiefe zu ändern, und zwar abhängig von Teilen des zu bearbeitenden Werkstücks (12).
  2. Verfahren zur Energiestrahlbearbeitung nach Anspruch 1, wobei die Maske (14) oder das Werkstück (12) um eine Achse rotiert werden, und zwar um eine Achse entlang einer Richtung, in der der erwähnte Energiestrahl gestrahlt wird, und ein Verhältnis der offenen Fläche des Strahlübertragungslochs (14a) wird graduell vergrößert radial nach außen, wobei eine Radiusmitte auf der Achse liegt.
  3. Verfahren zur Energiestrahlbearbeitung nach Anspruch 1, wobei die Energiestrahlquelle (13) geschwenkt wird, wobei ihre Geschwindigkeit regelmäßig geändert wird während eines Schwenkzyklus, während das Werkstück (12) um eine Achse gedreht wird, die parallel zu einer Richtung ist, in der der Energiestrahl strahlt, wenn sich die Energiestrahlquelle (13) an der Mitte des Schwenkzyklus befindet.
  4. Verfahren zur Energiestrahlbearbeitung nach Anspruch 1, wobei die Maske (14) und das Werkstück (12) parallel miteinander bewegt werden, wobei deren Geschwindigkeiten regelmäßig geändert werden entsprechend einer relativen Positionsbeziehung dazwischen und wobei das Werkstück (12) um eine Achse gedreht wird, die senkrecht oder schräg zu einer Richtung verläuft, in der der Energiestrahl gestrahlt wird.
  5. Verfahren zur Energiestrahlbearbeitung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Energiestrahlquelle (13), die Maske (14) und das Werkstück (12) in einem Vakuum unter Verwendung eines Mikroskops (123) ausgerichtet sind.
  6. Verfahren zur Energiestrahlbearbeitung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die erwähnte relative Beziehung zwischen der Maske und dem Werkstück (12) bestimmt wird durch Verwendung einer Feinpositioniervorrichtung (105117), während die Maske (14) und das Werkstück (12) durch ein Mikroskop (123) beobachtet werden.
  7. Verfahren zur Energiestrahlbearbeitung, wobei die folgenden Schritte vorgesehen sind: Bestimmen einer relativen Positionsbeziehung zwischen einem Werkstück (W) und einer Maske (M) mit einem Musterloch (p) von vorbestimmter Gestalt unter Verwendung einer Feinpositioniervorrichtung (105117, 131), während das Werkstück (W) und die Maske (M) durch ein Mikroskop (123) beobachtet werden und Strahlen eines Energiestrahls zu dem Werkstück (W) durch das (p) in der Maske (M).
  8. Verfahren zur Energiestrahlbearbeitung nach Anspruch 6 oder 7, wobei die relative Positionsbeziehung zwischen dem Werkstück (12, W) und der Maske (14, M) bestimmt wird, während das Werkstück und die Maske durch das Mikroskop (123) aus einer Vielzahl von Richtungen beobachtet werden.
  9. Verfahren zur Energiestrahlbearbeitung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, wobei die Bearbeitung ausgeführt wird, während das Werkstück und die Maske auf der Feinpositioniervorrichtung gehalten werden.
  10. Verfahren zur Energiestrahlbearbeitung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, wobei die relative Positionsbeziehung zwischen dem Werkstück und der Maske vorher durch die Feinpositioniervorrichtung bestimmt wird, während das Werkstück und die Maske durch das Mikroskop (123) beobachtet werden, wobei die Bearbeitung in einem Zustand ausgeführt wird, wo die relative Positionsbeziehung zwischen dem Werkstück und der Maske durch eine Halteeinrichtung bzw. Festlegvorrichtung (109) festgelegt ist.
  11. Verfahren zur Energiestrahlbearbeitung nach einem der Ansprüche 6 bis 10, wobei ein Abstand des Werkstücks gegenüber der Maske eingestellt ist auf einen Bereich von einem engen Kontaktzustand bis ungefähr 1 mm.
  12. Verfahren zur Energiestrahlbearbeitung nach einem der Ansprüche 6 bis 11, wobei ein Abstand der Bearbeitungsoberfläche des Werkstücks zur Maske, die Parallelität zwischen dem Werkstück und der Maske und einer relativen Position zwischen dem Werkstück und der Maske auf parallelen Ebenen in dem Positionschritt gesteuert werden.
  13. Verfahren zur Energiestrahlbearbeitung nach Anspruch 10, wobei die Halteeinrichtung (109) eine Form besitzt, die gestattet, dass die Bearbeitungsoberfläche des Werkstücks parallel zur Maske positioniert werden kann.
  14. Verfahren zur Energiestrahlbearbeitung nach einem der Ansprüche 6 bis 13, wobei die Feinpositioniervorrichtung eine Feinbewegungsstufe bzw. -plattform (106, 111) aufweist, die in der Lage ist, eine Positionierung mit einer Genauigkeit von 0,1 A bis 1 nm, oder von 0,1 A bis 10 μm auszuführen.
  15. Verfahren zur Energiestrahlbearbeitung nach einem der Ansprüche 6 bis 14, wobei die Positionierung ausgeführt wird unter Verwendung eines Mi kroskopverfahrens mit einem optischen Mikroskop, einem Lasermikroskop, Reflektionselektronen oder Sekundärelektronen.
  16. Verfahren zur Energiestrahlbearbeitung nach Anspruch 15, wobei das bei dem Mikroskopverfahren verwendete Mikroskop ein Elektronenmikroskop der Abtast- oder Scanningbauart ist.
  17. Verfahren zur Energiestrahlbearbeitung nach einem der Ansprüche 6 bis 16, wobei die Feinpositioniervorrichtung (131) in einem Vakuumgefäß (141) positioniert ist, und wobei die Positionierung von außerhalb des Vakuumgefäßes (141) ausgeführt wird.
  18. Verfahren zur Energiestrahlbearbeitung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, wobei die Energiestrahlungsquelle (13) einen Energiestrahl, wie beispielsweise einen schnellen Atomstrahl, einen Ionenstrahl, einen Elektronenstrahl, eine Atom/Molekularstrahl, einen Laserstrahl, einen radioaktiven Strahl oder dergleichen aussendet.
  19. Verfahren zur Energiestrahlbearbeitung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, wobei das Werkstück (12, W) ein Glasmaterial ist für Linsen, wie beispielsweise optisches Glas, Quarzglas, Rubin, Saphir, Magnesiumfluorid, ZnSe, ZnTeGaAs, usw. ist und wobei ein bearbeitetes Produkt erhalten durch die Bearbeitung der Bearbeitungsoberfläche des Werkstücks ein Körper mit einer Linsenwirkung ist.
  20. Verfahren zur Energiestrahlbearbeitung nach Anspruch 19, wobei das bearbeitete Produkt eine mikrosphärische Linse oder eine Fresnel-Linse ist.
  21. Verfahren zur Energiestrahlbearbeitung nach Anspruch 20, wobei ein effektiver Teil der mikrosphärischen Linse, der eine Linsenwirkung ausführt, eine Größe von 0,1 nm - 10 nm, 10 nm - 1 μm oder 1 μm - 100 μm besitzt und, wenn ein homogener Lichtstrahl einfällt, der effektive Teil eine Größe besitzt, die gleich ist oder kleiner als eine Wellenlänge des homogenen Lichtstrahls.
  22. Verfahren zur Energiestrahlbearbeitung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, wobei das bearbeitete Produkt eine Halbleitervorrichtung bzw. ein Halbleiterbauelement ist.
  23. Eine Energiestrahlbearbeitungsvorrichtung (11), die Folgendes aufweist: eine Energiestrahlquelle (13) zum Emittieren eines Energiestrahls, eine Maske (14) mit einem Strahlübertragungsloch (14a) mit einem Muster einer vorbestimmten Gestalt, um zu gestatten, dass der Energiestrahl durch das Strahlübertragungsloch hindurchgeht, ein Werkstück (12), welches zu bearbeiten ist, und zwar durch Bestrahlung mit dem Energiestrahl, der durch die Maske hindurch geht, und Steuermittel (105, 117) zum Ändern einer relativen Positionsbeziehung zwischen der Energiestrahlquelle und der Maske und/oder einer relativen Positionsbeziehung zwischen der Maske und dem Werkstück, um so eine Bestrahlungsgröße des Energiestrahls aufgestrahlt auf das Werkstück zu steuern, um dadurch die Bearbeitungstiefe des Werkstücks zu ändern, und zwar abhängig von Teilen des zu bearbeitenden Werkstücks.
  24. Energiestrahlbearbeitungsvorrichtung nach Anspruch 23, wobei die Steuermittel angeordnet sind zur Änderung der relativen Positionsbeziehung zwischen der Energiestrahlquelle und der Maske, wobei die Vorrichtung (11) ferner ein Mikroskop (123) aufweist zur Beobachtung der relativen Positionsbeziehung zwischen dem Werkstück und der Maske, und mit einer Feinpositioniervorrichtung (131) zur Bestimmung einer Relativposition zwischen dem Werkstück und der Maske.
  25. Energiestrahlbearbeitungsvorrichtung nach Anspruch 24, wobei die Vorrichtung ferner eine Halteeinrichtung bzw. Befestigungsvorrichtung aufweist, um die erwähnte relative Positionsbeziehung zwischen dem Werkstück und der Maske aufrechtzuerhalten, die bestimmt ist durch die Feinpositioniervorrichtung.
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