DE69533018T2 - Struktur und Leistungsabtastprüfung - Google Patents

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Description

  • Scan-Tests wurden in der Vergangenheit dazu verwendet, die Funktionalität von Logikschaltungen an den Zwischenverbindungen integrierter Schaltungen zu überprüfen. Als Hintergrund zu der vorliegenden Erfindung folgt eine kurze Erläuterung der Technik.
  • 1 veranschaulicht schematisch eine beispielhafte Struktur einer integrierten Schaltung (IC) 2, die die Grundelemente enthält, die zum Ausführen von Boundary-Scan-Tests erforderlich sind. Die IC 2 enthält die Funktionslogikschaltungsanordnung 4, mehrere Boundary-Scan-Zellen 6a, 6b, 6c, 6d und eine Testzugriffsanschluss-Steuereinrichtung (TAP-Steuereinrichtung) 12. Für den Normalfunktionsbetrieb der IC 2 ist die Funktionslogikschaltungsanordnung 4 über die jeweiligen Verbindungsleitungen 10a bis 10d mit den Boundary-Scan-Zellen 6a bis 6d verbunden. Außerdem sind die Boundary-Scan-Zellen 6a bis 6d mit den jeweiligen externen Anschlussstiftverbindungen 8a, 8b, 8c, 8d verbunden, die es ermöglichen, die Funktionslogikschaltungsanordnung mit einer weiteren Schaltungsanordnung zu verbinden, die weitere ICs enthält. Zur Ausführung von Boundary-Scan-Tests enthalten die Boundary-Scan-Zellen 6a bis 6d jeweils zusätzlich eine Scan-Test-Schaltung, wobei die Scan-Test-Schaltungen über die Kettenverbindungen 14a, 14b, 14c, 14d, 14e in einer Kette verbunden sind, die an der TAP-Steuereinrichtung 12 beginnt und endet.
  • Die Boundary-Scan-Zellen 6a bis 6d sind lediglich zur Ausführung von Boundary-Scan-Tests vorgesehen. Im Normalfunktionsbetrieb der IC 2 arbeiten die Boundary-Scan-Zellen 6a bis 6d in der Weise, dass sie eine direkte Verbindung zwischen den Verbindungsleitungen 10a bis 10d und den externen Anschlussstiftverbindungen 8a bis 8d schaffen. Somit werden die Verbindungsleitungen 10a bis 10d beim Rücksetzen immer direkt mit den externen Anschlussstiftverbindungen 8a bis 8d verbunden, während beim Rücksetzen der TAP-Steuereinrichtung immer in die Normalfunktionsbetriebsart eingetreten wird.
  • Ein einfacher Boundary-Scan-Test soll die Unversehrtheit zwischen jeder externen Anschlussstiftverbindung 8a bis 8d und einer entsprechenden externen An schlussstiftverbindung an einer anderen IC überprüfen. Eine einfache Verwirklichung einer bekannten Boundary-Scan-Zelle zur Verwendung in einer Boundary-Scan-Testschaltung, die dies verwirklichen kann, ist in 2 veranschaulicht. Eine solche Boundary-Scan-Zelle ist aus der IEEE-Norm 1149.1-1990 bekannt. Die Boundary-Scan-Zellen 6a bis 6d können so konstruiert sein, dass sie in der Weise arbeiten, dass Signale lediglich in die Funktionslogikschaltungsanordnung 4 eingegeben werden können, dass Signale lediglich von der Funktionslogikschaltungsanordnung 4 ausgegeben werden können oder dass Signale sowohl in die Funktionslogikschaltungsanordnung 4 eingegeben als auch von ihr ausgegeben werden können. Die folgende Beschreibung betrachtet die Verwirklichung, bei der die Boundary-Scan-Zellen 6a bis 6d alle Lediglich Signale von der Funktionslogikschaltungsanordnung 4 ausgeben können.
  • Die Boundary-Scan-Zelle aus 2 umfasst einen Eingangsmultiplexer 26a, einen Ausgangsmultiplexer 18a und zwei Halteeinrichtungen 28a, 40a. Der Eingangsmultiplexer 26a besitzt als eines seiner Eingangssignale das Signal DATAIN auf der Leitung 10a und als sein anderes Eingangssignal das Signal SCANIN auf der Leitung 14a. Der Eingangsmultiplexer wird durch ein Signal TAPCONTROL1 auf der Leitung 34 gesteuert. Das Ausgangssignal des Eingangsmultiplexers 26a auf der Leitung 30a bildet das Eingangssignal in die Aufnahme-Halteeinrichtung 28a, während das Ausgangssignal der Halteeinrichtung 28a auf der Leitung 16a das Eingangssignal in die Aktualisierungs-Halteeinrichtung 40a auf der Leitung 22a und das Signal SCANOUT auf der Leitung 14b bildet. Die Halteeinrichtungen 28a und 40a werden jeweils durch die Signale TAPCLOCK1 und TAPCLOCK2 auf den Leitungen 36 bzw. 38 getaktet. Der Ausgangsmultiplexer 18a besitzt als eines seiner Eingangssignale das Signal DATAIN auf der Leitung 10a und als sein anderes Eingangssignal das Ausgangssignal der Halteeinrichtung 40a auf der Leitung 24a. Der Ausgangsmultiplexer wird durch ein Signal TAPCONTROL2 auf der Leitung 22 gesteuert und erzeugt an seinem Ausgang das Signal DATAOUT auf der Leitung 8a. Die Signale TAPCONTROL1, TAPCONTROL2, TAPCLOCK1 und TAPCLOCK2 werden alle unter der Steuerung der TAP-Steuereinrichtung 12 erzeugt und sind für alle Boundary-Scan-Zellen 6a bis 6d gemeinsam, obgleich diese Signale und Verbindungen aus Klarheitsgründen in 1 nicht gezeigt sind.
  • Anhand der 1 und 2 werden nun zwei Betriebsarten der IC 2 aus 1 beschrieben. Es ist klar, dass jede der Boundary-Scan-Zellen 6a bis 6d eine Schaltung enthält, die ähnlich der in 2 gezeigten ist, wobei die verschiedenen Komponenten und Signalleitungen geeignet mit den Suffixen b, c, d versehen sind.
  • Im Normalfunktionsbetrieb ist die TAP-Steuereinrichtung 12 inaktiv, wobei der Ausgangsmultiplexer 8a durch das Steuersignal TAPCONTROL2 auf der Leitung 22 gesteuert wird, so dass das Signal DATAIN auf der Leitung 10a direkt mit dem Signal DATAOUT auf der Leitung 8a verbunden ist. Während dieses Normalfunktionsbetriebs ist die Steuerung des Eingangsmultiplexers 26a unwichtig, wobei die Taktsignale TAPCLOCK1 und TAPCLOCK2 auf den Leitungen 36 bzw. 38 vorzugsweise beide gesperrt sind.
  • Wenn ein Boundary-Scan-Test ausgeführt werden soll, steuert die TAP-Steuereinrichtung 12 in der IC2 das Signal TAPCONTROL2 auf der Leitung 22 in der Weise, dass der Multiplexer 18a sein Eingangssignal auf der Leitung 24a von dem Ausgang der Halteeinrichtung 40a mit seinem Ausgangssignal auf der Leitung 8a verbindet. Um den Boundary-Scan-Test auszuführen, ist es erforderlich, an jeder der jeweiligen Anschlussstiftverbindungen 8a bis 8b ein bekanntes Bit anzuordnen. Um dies zu erreichen, steuert die TAP-Steuereinrichtung den Multiplexer 26a mittels des Steuersignals TAPCONTROL1 auf der Leitung 34 in der Weise, dass sein Ausgangssignal auf der Leitung 30a mit seinem Eingangssignal auf der Leitung 14a verbunden wird. Daraufhin gibt die TAP-Steuereinrichtung 12 auf der Leitung 14a unter der Steuerung des Taktsignals TAPCLOCK1 auf der Leitung 36 seriell eine Folge von Testbits aus, so dass die Testbits der Reihe nach über die Signalleitungen 14b bis 14d durch die Halteeinrichtungen 28a bis 28d getaktet werden. Nach mehreren Taktzyklen (in dem in 1 gezeigten Beispiel vier, normalerweise aber je nach der Anzahl und dem Typ der Anschlussstiftverbindungen 8a bis 8d eine wesentlich größere Anzahl) von TAPCLOCK1 besitzt jeder der Knoten 31a bis 31d ein bekanntes Testbit, das mittels der jeweiligen Halteeinrichtungen 28a bis 28d dort gespeichert ist. Daraufhin taktet die TAP-Steuereinrichtung das Signal TAPCLOCK2 auf der Leitung 38 in der Weise, dass das Testbit an jedem Knoten 31a bis 31d auf den Ausgangsleitungen 24a bis 24d der Halteeinrichtungen 40a bis 40d erscheint. Folglich erscheinen die Testbits an den jeweiligen externen Anschlussstiftverbindungen 8a bis 8d. Falls die IC 2 mit ähnlichen Boundary-Scan-Zellen verbunden ist, die in der Weise konfiguriert sind, dass sie Signale in ihre jeweilige IC eingeben und eine Boundary-Scan-Testfähigkeit besitzen, können die TAP-Steuereinrichtungen, die diese Eingangs-Boundary-Scan-Zellen steuern, ihre jeweiligen Boundary-Scan-Zellen seriell lesen, so dass eine Überprüfung ausgeführt werden kann, die sicherstellt, dass der durch eine besondere TAP-Steuereinrichtung in eine Boundary-Scan-Zelle geschriebene Wert erfolgreich an eine andere Boundary-Scan-Zelle, mit der sie verbunden ist, übermittelt worden ist. Auf diese Weise können die Zwischenverbindungen zwischen verschiedenen ICs geprüft werden.
  • Es ist zu sehen, dass die obige Technik den Test durchzuführen ermöglicht, ohne dass die TAP-Steuereinrichtung 12 den tatsächlichen Betrieb der Funktionslogikschaltungsanordnung 4 zu berücksichtigen braucht. Die TAP-Steuereinrichtung braucht lediglich die Anzahl und den Typ der Boundary-Scan-Zellen in der IC 2 zu kennen. Die Boundary-Scan-Test-Technik ist hauptsächlich für die Platinenprüfung bestimmt.
  • 3 veranschaulicht das Zustandsdiagramm der TAP-Steuereinrichtung 12 aus 1, wie sie durch die IEEE-Norm 1149.1-1990 definiert ist. Mit Hilfe des in 3 gezeigten Zustandsdiagramms wird nun der Betrieb der Schaltungsanordnung aus 2 bei der Durchführung eines Boundary-Scan-Tests beschrieben.
  • Während des Normalfunktionsbetriebs der IC 2 ist die TAP-Steuereinrichtung 12 in einem Test-Logik-Rücksetzzustand S0. In diesem Zustand ist die Testlogik im Leerlauf und das Signal DATAIN auf der Leitung 10a mittels des Ausgangsmultiplexers 18a unter der Steuerung des Signals TAPCONTROL2 auf der Leitung 22 direkt mit dem Signal DATAOUT auf der Leitung 8a verbunden. Die TAP-Steuereinrichtung 12 wird durch ein Master-Taktsignal MCLOCK gesteuert. Der Master-Takt MCLOCK ist eine gepufferte Version des in der IEEE-Norm 1149.1-1990 definierten Takts TCK. Zu Beginn einer Testoperation geht die TAP-Steuereinrichtung 12 zunächst in einen Testlauf/Leerlauf-Zustand S1 über.
  • Falls ein Boundary-Scan-Test durchgeführt werden soll, tritt die TAP-Steuereinrichtung 12 beim nächsten Zyklus von MCLOCK in einen Abtastauswahlzustand S2 ein, wobei das Steuersignal TAPCONTROL2 auf der Leitung 22 seinen Zustand in der Weise ändert, dass das Ausgangssignal DATAOUT des Ausgangsmultiplexers 18a auf der Leitung 8a direkt mit dem Signal auf der Leitung 24a verbunden wird. Beim nächsten Taktzyklus von MCLOCK tritt die TAP-Steuereinrichtung in einen Aufnahmezustand S3 ein. Da noch keine Testdaten in die Scan-Test-Schaltung geladen worden sind, ist der Aufnahmezustand in dieser Phase des Tests unwichtig.
  • Beim nächsten Taktzyklus von MCLOCK wird in einen Verschiebungszustand S4 eingetreten. In diesem Zustand erzeugt die TAP-Steuereinrichtung mehrere Taktzyklen, die auf der Leitung 36 das Taktsignal TAPCLOCK1 bilden, während sie das Signal TAPCONTROL1 auf der Leitung 34 auf einem solchen Pegel halten, dass das Signal SCANIN auf der Leitung 14a an dem Ausgang 30a des Multiplexers 26a erscheint. Auf diese Weise werden die Testdaten seriell in die Testschaltungsanordnung geschoben, so dass die Halteeinrichtungen 28a, 28b, 28c, 28d nach einer bestimmten Anzahl n von Taktzyklen von TAPCLOCK1 (in diesem Fall vier) an ihren jeweiligen Ausgängen an den Knoten 31a bis 31d alle ein bekanntes Testbit besitzen. Somit wird der Verschiebungszustand S4 für n Zyklen des Master-Takts MCLOCK erhalten. Beim nächsten Zyklus des Master-Takts wird in einen Austritt1-Zustand S5 eingetreten. Der Zustand S5 ist ein vorübergehender Zustand, wobei die TAP-Steuereinrichtung normalerweise beim nächsten Taktzyklus des Master-Takts in einen Aktualisierungszustand S8 übergeht. Alternativ könnte die TAP-Steuereinrichtung, jedoch aus Gründen, die diese Erfindung nicht betreffen und hier nicht erläutert werden, in einen Pausezustand S6 eintreten, auf den ein Austritt2-Zustand S7 folgt.
  • Während die TAP-Steuereinrichtung in dem Aktualisierungszustand S8 ist, veranlasst sie dadurch, dass sie einen Taktzyklus erzeugt, der die einmalige Taktung des Taktsignals TAPCLOCK2 auf der Leitung 38a bildet, dass das Ausgangssignal der Halteeinrichtung 40a aktualisiert wird. Somit erscheint das Testdatenbit an dem Ausgangsknoten 31a der Halteeinrichtung 28a auf der Leitung 24a am Ausgang der Halteeinrichtung 40a und folglich als das DATAOUT-Signal auf der Leitung 8a. An diesem Punkt der Testoperation sind alle DATAOUT-Signale auf den Leitungen 8a bis 8d aktualisiert worden. Wie zuvor erwähnt wurde, sind die Anschlussstiftverbindungen 8a bis 8d mit den jeweiligen Anschlussstiftverbindungen an einer oder an mehreren weiteren ICs verbunden. Somit erscheinen die aktualisierten Signale nach einer kurzen Zeitdauer, um die Ausbreitung des aktualisierten Signals zwischen den ICs zu ermöglichen (die die Ausbreitung über eine Pufferlogik zwischen den ICs enthalten kann), an den Anschlussstiftverbindungen 8a bis 8d an den jeweiligen Anschlussstiftverbindungen an einer oder an mehreren weiteren ICs. Die Anschlussstiftverbindungen an den anderen ICs sind mit Boundary-Scan-Zellen verbunden, die als Eingabe- oder Eingabe/Ausgabe-Vorrichtungen konfiguriert sind. Es liegt im Umfang des Fachmanns, der auf die IEEE-Norm 1149.1-1990 Bezug nimmt, wie eine solche Eingangs-Boundary-Scan- Zelle verwirklicht wird, so dass eine solche Eingangs-Boundary-Scan-Zelle hier nicht ausführlich beschrieben wird. Zur Vervollständigung der Beschreibung eines Boundary-Scan-Tests wird angenommen, dass die Eingangs-Boundary-Scan-Zelle an der IC, mit der die IC 2 verbunden ist, gleich der Boundary-Scan-Zelle aus 2 ist, mit dem Unterschied, dass die Anschlussstiftverbindung dieser anderen IC als das DATAIN-Signal an der Leitung 10a verbunden ist. Somit wird für den Rest der Beschreibung der Schaltung aus 2 angenommen, dass das Signal DATAIN auf der Leitung 10a ein zu überprüfendes Ergebnis ist. Mit anderen Worten, es wird angenommen, dass kurze Zeit, nachdem die zuvor beschriebene Aktualisierungsoperation ausgeführt worden ist, auf der Leitung 10a ein Ergebnis erzeugt wird.
  • Im nächsten Zyklus des Master-Takts tritt die TAP-Steuereinrichtung noch einmal in den Abtastauswahlzustand S2 ein, woraufhin sie beim nächsten Zyklus in den Aufnahmezustand S3 eintritt. In dem Aufnahmezustand wird die Halteeinrichtung 28a einmal durch das Taktsignal TAPCLOCK1 auf der Leitung 36 getaktet, während der Multiplexer durch das Signal TAPCONTROL1 auf der Leitung 34 in der Weise gesteuert wird, dass das Signal auf der Leitung 10a an seinem Ausgang auf der Leitung 30a erscheint. Somit wird das in Reaktion auf die Aktualisierungsoperation erzeugte Ergebnis auf der Leitung 16a aufgenommen. Daraufhin tritt die TAP-Steuereinrichtung beim nächsten Master-Taktzyklus noch einmal in den Verschiebungszustand S4 ein, wobei die an den Ausgängen der Flipflops 28a bis 28d aufgenommenen Ergebnisse unter der Steuerung des Taktsignals TAPCLOCK1 auf der Leitung 36 seriell an die TAP-Steuereinrichtung herausgetaktet werden. Es ist klar, dass zur gleichen Zeit, während das aufgenommene Ergebnis aus den Halteeinrichtungen 28a bis 28d getaktet wird, von der TAP-Steuereinrichtung eine neue Menge von Testbits in die Halteeinrichtungen 28a bis 28d getaktet werden können. Folglich können die oben beschriebenen Zyklen von Zuständen von S2, S3, S4, S5, S8 und zurück zu S2 ununterbrochen wiederholt werden.
  • Anhand von 4 ist nunmehr eine Verwirklichung der Halteeinrichtung 28a aus 2 gezeigt. Die Halteeinrichtung 28a besteht aus zwei Halb-Halteeinrichtungen oder transparenten Halteeinrichtungen 44a und 46a. Jede der Halb-Halteeinrichtungen besteht aus einem jeweiligen Steuerknoten 48a, 52a und aus einem jeweiligen Speicherknoten 50a, 54a. Das Taktsignal TAPCLOCK1 auf der Leitung 36 taktet den Steuerknoten 52a der Halb-Halteeinrichtung 46a, während das Inverse des Taktsignals TAPCLOCK1, NOTTAPCLOCK1, den Steuerknoten 48a taktet. Wie im Gebiet bekannt ist, könnten die Taktsignale TAPCLOCK1 und NOTTAPCLOCK1 selbstverständlich nichtüberlappende Taktsignale sein oder könnte die Schaltungsanordnung in den Steuerknoten 48a und 52a alternativ irgendeine mögliche Überlappung der zwei Takte zu berücksichtigen. Die Halteeinrichtung 40a aus 2 umfasst ähnlich zwei Halb-Halteeinrichtungen. Somit ist zu sehen, dass die Schaltung aus 2 vier Halb-Halteeinrichtungen umfasst. Wie aus der oben gegebenen Beschreibung anhand der 2 und 3 selbstverständlich ist, erfordert die Schaltung aus 2 ein komplexes Taktungsschema, um sowohl für den Normalfunktionsbetrieb als auch für Testzwecke einen korrekten Taktbetrieb bereitzustellen.
  • Die Abtasthalteeinrichtung aus 4 kann verwendet werden, um "strukturelle" Tests zum Testen der Struktur der kombinatorischen Logik durchzuführen.
  • Außerdem werden diese Halteeinrichtungen zur Verwirklichung so genannter Verzögerungstests in Abtast- und Nichtabtast-Umgebungen verwendet. Diesbezüglich wird auf Folgendes Bezug genommen.
  • US-A-4697279 an Baratti offenbart eine Schieberegisterstufe, die Halteeinrichtungsschaltungen enthält, die Verzögerungstests einer integrierten Schaltung schaffen.
  • Ein Artikel mit dem Titel "Timing driven test – from chips to systems" in Computer Design, Bd. 32, Nr. 10, Oktober 1993, Westford, MA, USA, S. 69-72, offenbart eine zeitlich angesteuerte "Chips-zu-Systeme"-Methodik. Boundary-Scans, die Pfadverzögerungs-Testerzeugung und Teil-Scans werden ebenfalls diskutiert.
  • US-5015875 an Giles offenbart ein umschaltfreies Scan-Flipflop. Das Flipflop besitzt die Fähigkeit, seinen parallelen Ausgang während der Testbetriebsart-Abtastoperation nicht umzuschalten.
  • Ein Artikel mit dem Titel "Design for Testability: Using Scanpath Techniques or Path-Delay Test and Measurement", verfasst von B. I. Dervisoglu und veröffentlicht in den Proceedings of the 1991 International Test Conference, S.365-374, beschreibt eine Flipflop-Konstruktion, die bei der Ausführung interner Pfadverzögerungstests und -messungen unter Verwendung der Abtastpfadtechniken verwendet wird. Außerdem ist die Konstruktion für eine Boundary-Scan-Zelle be schrieben, die das Messen von Eingabe/Ausgabe-Verzögerungen ermöglicht.
  • US-4742293 an Koo offenbart eine Schaltung für Tests auf Offen-Klemm-Fehler. Sie verwendet kombinatorische Logiknetze, die eine Zweimuster-Testtechnik nutzen, die ein Initialisierungstestmuster verwendet, auf das ein zweites Erfassungstestmuster folgt.
  • US-5130568 an Miller offenbart ein abtastfähiges Halteeinrichtungssystem, das mehrere abtastfähige Halteeinrichtungen und Takttreiber-schaltungen enthält, die äußerst schnelle Tests integrierter Schaltungen ermöglichen.
  • Eine Abhandlung mit dem Titel "An Efficient Delay Test Generation System for Combinational Logic Circuits", veröffentlicht in IEEE Transactions on Computer Aided Design of Integrated Circuits and Systems, Bd. 11, Nr. 7, Juli 1992, New York, USA, S. 926-938, stellt ein Verzögerungstest-Erzeugungssystem für kombinatorische Logikschaltungen dar. Außerdem offenbart sie ein Zeitsteuerungsanalyseverfahren zur Verzögerungstesterzeugung und diskutiert sie Bedingungen, unter denen Verzögerungsfehler prüffähig sind.
  • Ein Artikel mit dem Titel "Delay Test Techniques for Boundary Scan based Architectures", verfasst von Chang u. a. und veröffentlicht in den Proceedings of the IEEE 1992 Custom Integrated Circuits Conference, 3. Mai 1992, Boston, MA, S. 13.2.1-13.2.4, diskutiert eine Technik zur Verwirklichung von Verzögerungstests in einer Boundary-Scan-Umgebung. In dieser Abhandlung werden Abtasthalteeinrichtungen verwendet, um ein Initialisierungsmuster und nachfolgend ein Übergangsausbreitungsmuster in die Halteeinrichtung an dem Eingang der zu prüfenden Logikschaltungsanordnung hineinzuschieben. Nachfolgend wird das Ausgangssignal der Logikschaltung aufgenommen und unter Verwendung der Ausgabe-Abtasthalteeinrichtungen von der Abtastung ausgegeben. Dieser Verzögerungstest ermöglicht, Mängel in Logikschaltungen zu identifizieren. Logikschaltungen, die nach dem Übergang von dem Initialisierungsmuster zu dem Übergangsausbreitungsmuster in dem Systemtaktintervall nicht die erwarteten Ausgangssignale erzeugen, werden als mangelhaft betrachtet.
  • Wegen der Struktur der in der Boundary-Scan-Kette genutzten Halteeinrichtungen gibt es Beschränkungen an die Zeitsteuerung der zum Durchführen des Verzögerungstests verwendeten Signale. Insbesondere muss das Systemtaktintervall im Test größer als die Taktdauer des Takts sein, der zum Steuern des Verschiebens der Bits in der Abtastkette verwendet wird. Dies erschwert es, die Funktion der Logikschaltungsanordnung bis hinab zu kritischen Zeitsteuerungsniveaus richtig zu prüfen.
  • Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zum Prüfen der Funktion einer kombinatorischen Logikschaltung geschaffen, die mehrere Eingänge, die angeschlossen sind, um Datenausgangsbits von Datenausgängen von jeweiligen Abtasthalteeinrichtungen bzw. -latches zu empfangen, und einen Ausgang hat, der angeschlossen ist, um ein Datenausgangsbit an eine Abtasthalteeinrichtung bzw. -latch zu legen, wobei die Abtasthalteeinrichtungen bzw. -latches in einer Kette angeschlossen sind, wobei das Verfahren aufweist: a) ein Sensibilisierungsmuster von Bits wird entlang der Kette von Abtasthalteeinrichtungen bzw. -latches verschoben; b) am Ende des Schrittes a) werden die Abtasthalteeinrichtungen bzw. -latches aktualisiert, um die Bits des Sensibilisierungsmusters an den Datenausgängen der Abtasthalteeinrichtungen bzw. -latches anzugeben; c) ein Aktivierungsmuster von Bits wird entlang der Kette von Abtasthalteeinrichtungen bzw. -latches verschoben, während das Sensibilisierungsmuster an den Datenausgängen aufrechterhalten wird; d) am Ende des Schrittes c) werden die Abtasthalteeinrichtungen bzw. -latches aktualisiert, um die Bits des Aktivierungsmusters an den Datenausgängen der Abtasthalteeinrichtungen bzw. -latches anzugeben; e) nach einer vorbestimmten Zeitdauer werden die Datenausgangsbits von der kombinatorischen Logikschaltung, die von dem Aktivierungsmuster herrühren, aufgenommen; f) die Datenausgangsbits werden durch die Abtastkette bewegt bzw. geschoben; und g) jene Datenausgangsbits werden mit für dieses Aktivierungsmuster erwarteten Bits verglichen, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschiebungs- und Aktualisierungsschritte unter der Steuerung eines Taktsignals ausgeführt werden, wobei die Schritte d) und e) innerhalb einer Taktdauer des Taktsignals ausgeführt werden, in dem der Schritt d) zum Aufnehmen in Reaktion auf ein unabhängig erzeugtes lokales Taktsignal durchgeführt wird, der so zeitlich gesteuert bzw. getaktet wird, dass die vorbestimmte Zeitdauer weniger als die Taktdauer ist.
  • Normalerweise werden die Datenausgangsbits über die Abtastkette zu einem externen Tester verschoben, der den Vergleichsschritt (g) durchführt.
  • Im Allgemeinen wird das Verfahren in der Weise ausgeführt, dass die vorbe stimmte Zeitdauer verringert wird, bis das Ergebnis des Vergleichs unkorrekt wird, wodurch die maximale Funktion der kombinatorischen Logikschaltung angezeigt wird.
  • Vorzugsweise werden das sensibilisierende Muster und das aktivierende Muster in der Weise ausgewählt, um einen kritischen Zeitsteuerungspfad bzw. Taktungspfad durch die kombinatorische Logikschaltung zu aktivieren.
  • Vorzugsweise werden die Signale zur Verwirklichung der Schritte d) und e) erzeugt, indem das Taktsignal mit einem Bezugstaktsignal kombiniert wird, um den lokalen Takt zu erzeugen, dessen positive Flanken die Signale zur Verwirklichung der Schritte d) und e) zur Verfügung stellen.
  • Das Verfahren kann unter Verwendung einer Abtasthalteeinrichtung verwirklicht werden, die in der gleichzeitig anhängigen Anmeldung Nr. 95305860.9 (Page, White & Farrer, Ref. 74886) beansprucht und beschrieben ist. Eine solche Abtasthalteeinrichtung umfasst eine freigegebene Halb-Halteeinrichtung, eine aufgenommene Halb-Halteeinrichtung und eine aktualisierte Halb-Halteeinrichtung. In diesem Fall wird das Verfahren in der Weise durchgeführt, dass die Schritten a) und c) unter der Steuerung dieses Taktsignals stehen, wobei ein erster Abschnitt der Taktperiode bzw. -dauer verwendet wird, um aufgenommene Halbhalteeinrichtungen der Abtasthalteeinrichtungen bzw. -latches in einem Datenübertragungszustand anzuordnen, während ein zweiter Abschnitt der Taktperiode bzw. -dauer verwendet wird, um freigegebene Halbhalteeinrichtungen bzw. -latches der Abtasthalteeinrichtung bzw. der Abtastlatches in einem Datenübertragungszustand anzuordnen
  • Vorzugsweise hat jede Abtasthalteeinrichtung einen Abtasteingang zum Empfangen des Sensibilisierungsmusters von Bits und einen Dateneingang, um ein Datenausgangsbit von einer kombinatorischen logischen Schaltung zu empfangen, wobei ein Auswählsignal steuert, ob die Abtasthalteeinrichtungen bzw. -latches angeschlossen sind, um Signale über deren Abtasteingang für deren Dateneingang zu empfangen.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Vorrichtung zum Prüfen der Funktion einer kombinatorischen Logikschaltung geschaffen, die mehrere Eingänge, die an Empfangsdatenausgangsbits von jeweiligen Abtasthal teeinrichtungen bzw. -latches angeschlossen sind, und einen Ausgang hat, der angeschlossen ist, um Datenausgangsbits an eine Abtasthalteeinrichtung bzw. -latch anzulegen, wobei die Abtasthalteeinrichtungen bzw. -latches in einer Kette angeschlossen sind, wobei die Vorrichtung aufweist: eine Taktquelle, um ein periodisches Signal zu erzeugen, das eine Taktperiode hat; Mittel zum Erzeugen eines Auswählsignals, um als einen Eingang für jede Abtasthalteeinrichtung bzw. -latch ein Abtast-Testbit oder ein Datenausgangsbit auszuwählen; und ein Mittel zum Erzeugen eines Verschiebesteuersignals, welches steuert, ob ein Bit in einer Abtasthalteeinrichtung bzw. -latch zu einem Datenausgang der Abtasthalteeinrichtung bzw. -latch oder einem Abtastausgang einer Abtasthalteeinrichtung bzw. -latch übermittelt wird; gekennzeichnet durch eine Steuereinrichtung, um die zeitliche Steuerung bzw. Taktung des Auswählsignals und das Verschiebesteuersignal zu steuern, wobei die zeitliche Steuerung bzw. Taktung des Verschiebesteuersignals unabhängig von dem Taktsignal steuerbar ist, und ein Mittel zum Erzeugen eines Aufnahmesteuersignals, welches die zeitliche Steuerung bzw. Taktung der Aufnahme eines Abtast-Testbits oder eines Datenausgangsbits steuert, wobei das Steueraufnahmesignal unabhängig von dem Taktsignal steuerbar ist und innerhalb einer vorbestimmten Zeit erzeugt wird, die geringer als die Taktperiode bzw. -dauer ist, und dadurch dass jede Abtasthalteeinrichtung bzw. -latch aufweist, eine Aufnahme-Halb-Halteeinrichtung bzw. -latch, die bzw. der einen Eingang hat, der anschliessbar ist, um das Abtast-Testbit oder das Datenausgangsbit zu empfangen, und einen Ausgang, der an eine aktualisierte Halbhalteeinrichtung bzw. -latch angeschlossen ist, und eine Freigabehalbhalteeinrichtung bzw. -latch, der bzw. die an den Datenausgang bzw. den Abtastausgang angeschlossen ist.
  • Für ein besseres Verständnis der vorliegenden Erfindung und um zu zeigen, wie diese verwirklicht werden kann, wird nun beispielhaft auf die 5 bis 15 der beigefügten Zeichnung Bezug genommen.
  • In der Zeichnung sind:
  • 1 ein Blockschaltplan einer integrierten Schaltung, die Boundary-Scan-Tests verwirklichen kann;
  • 2 ein Blockschaltplan einer bekannten Boundary-Scan-Zelle zur Verwendung in einer Boundary-Test-Schaltung;
  • 3 ein Teilzustandsdiagramm für eine Testzugriffsanschluss-Steuereinrichtung zur Durchführung eines Strukturtests;
  • 4 ein Beispiel einer Ausführungsform einer synchronen Abtasthalteeinrichtung, die Halb-Halteeinrichtungen verwendet;
  • 5 ein Stromlaufplan einer Boundary-Scan-Zelle in Übereinstimmung mit einer Ausführungsform der Erfindung;
  • 6 ein Stromlaufplan einer Abtastzelle in Übereinstimmung mit einer weiteren Ausführungsform der Erfindung;
  • 7 ein Zeitablaufplan für die Abtastzelle aus 6, die einen Strukturtest durchführt;
  • 8 ein Teilzustandsdiagramm für eine Testzugriffsanschluss-Steuereinrichtung zum Durchführen eines Funktionstests gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 9 ein Zeitablaufplan für die Abtastzelle aus 6 bei der Durchführung eines Funktionstests;
  • 10 ein Stromlaufplan einer Abtastzelle in Übereinstimmung mit einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 11 ein Zeitablaufplan für die Abtastzelle aus 10, wenn sie zum Durchführen eines Strukturtests verwendet wird;
  • 12a und 12b Zeitablaufpläne für eine Abtastzelle gemäß 10, wenn sie zum Durchführen eines Funktionstests verwendet wird;
  • 13 eine Schaltungsverwirklichung einer Abtastzelle, die in der Schaltung aus 10 verwendet wird;
  • 14 ein Prinzipschaltbild einer weiteren Schaltungsverwirklichung der Abtastzelle aus 10; und
  • 15a und 15b veranschaulichen die Schaltungseinzelheiten des Prinzipschaltbilds aus 14.
  • Zunächst wird Bezug genommen auf 5, die eine effizientere Verwirklichung gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung der in 2 gezeigten Testschaltungsanordnung veranschaulicht. Die Bezugszeichen sind die gleichen wie für gleiche Teile in den 1 und 4. In 5 sind die zwei vollen Halteeinrichtungen 28a, 40a aus 2 durch drei Halb-Halteeinrichtungen, eine Aufnahme-Halb-Halteeinrichtung 56a, eine Aktualisierungs-Halb-Halteeinrichtung 58a und eine Freigabe-Halb-Halteeinrichtung 60a, ersetzt worden. Der Ausgang des Multiplexers 26a auf der Leitung 62 ist mit dem Eingang der Aufnahme-Halb-Halteeinrichtung 56a verbunden. Der Ausgang der Aufnahme-Halb-Halteeinrichtung 56a auf der Leitung 64a ist mit einer Eingangsleitung 66a der Aktualisierungs-Halb-Halteeinrichtung 58a und mit einer Eingangsleitung 68a der Freigabe-Halb-Halteeinrichtung 60a verbunden. Der Ausgang der Aktualisierungs-Halb-Halteeinrichtung 58a auf der Leitung 65a bildet einen Eingang in den Ausgangsmultiplexer 18a. Der Ausgang der Freigabe-Halb-Halteeinrichtung 60a bildet die Kettenverbindung 14b. Die Aufnahme-Halb-Halteeinrichtung 56a wird durch das Taktsignal CAPTURECLK auf der Leitung 70 getaktet, die Aktualisierungs-Halb-Halteeinrichtung wird durch das Taktsignal UPDATECLK auf der Leitung 74 getastet und die Freigabe-Halb-Halteeinrichtung wird durch das Taktsignal RELEASECLK auf der Leitung 72 getaktet. Jede Halb-Halteeinrichtung besitzt die Eigenschaft, dass sie in einem von zwei Zuständen, in einem Datenübertragungszustand, in dem ein Signal an ihrem Eingang direkt an ihren Ausgang gesendet wird, oder in einem Datenhaltezustand, in dem ein Signal an ihrem Ausgangsknoten unabhängig von Änderungen an dem Eingang gehalten wird, sein kann. Bezugnahmen auf "Takten" der Halb-Halteeinrichtungen beziehen sich im Folgenden auf Operationen des Datenübertragungszustands. Es wird angenommen, dass die Halb-Halteeinrichtung, wenn sie nicht "getaktet" wird, in dem Datenerhaltungszustand ist.
  • Mit Rückbezug auf das Zustandsdiagramm aus 3 kann die gleiche anhand der 2 und 3 diskutierte Folge von Zustandsänderungen verwendet werden, um die Schaltung aus 5 in der Weise zu betreiben, dass sie einen Boundary-Scan-Test durchführt. Der Unterschied liegt in den erforderlichen Taktungsfolgen, die bei der vorliegenden Erfindung wesentlich einfacher sind. Dies wird nun anhand der 3 und 5 beschrieben.
  • Während des Normalfunktionsbetriebs der IC 2 ist die TAP-Steuereinrichtung 12 in dem Test-Logik-Rücksetzzustand S0. In diesem Zustand ist die Testlogik im Leerlauf und das Signal DATAIN auf der Leitung 10a mittels des Ausgangsmultiplexers 18a unter der Steuerung des Signals TAPCONTROL2 auf der Leitung 22 direkt mit dem Signal DATAOUT auf der Leitung 8a verbunden. Zu Beginn einer Testoperation geht die TAP-Steuereinrichtung 12 unter der Steuerung des Master-Takts MCLOCK zunächst in den Testlauf/Leerlauf-Zustand S1 über.
  • Falls ein Boundary-Scan-Test durchgeführt werden soll, tritt die TAP-Steuereinrichtung 12 in den Abtastauswahlzustand S2 ein, wobei das Steuersignal TAP-CONTROL2 auf der Leitung 22 seinen Zustand in der Weise ändert, dass das Ausgangssignal DATAOUT des Ausgangsmultiplexers 18a auf der Leitung 8a direkt mit dem Signal auf der Leitung 65a verbunden wird. Beim nächsten Taktzyklus von MCLOCK tritt die TAP-Steuereinrichtung in den Aufnahmezustand S3 ein. Da noch keine Testdaten in die Scan-Test-Schaltung geladen worden sind, ist der Aufnahmezustand in dieser Phase des Tests unwichtig.
  • Beim nächsten Taktzyklus von MCLOCK wird in den Verschiebungszustand S4 eingetreten. In diesem Zustand erzeugt die TAP-Steuereinrichtung mehrere Taktzyklen, die auf der Leitung 70 das Taktsignal CAPTURECLK und auf der Leitung 72 das Taktsignal RELEASECLK bilden, während sie das Signal TAP-CONTROL1 auf der Leitung 34 auf einem solchen Pegel halten, dass das Signal auf der Leitung 14a an dem Ausgang 62a des Multiplexers 26a erscheint. Auf diese Weise werden die Testdaten seriell in die Testschaltungsanordnung geschoben, so dass die Halb-Halteeinrichtungen 56a bis 56d nach einer bestimmten Anzahl n von Taktzyklen der Taktsignale CAPTURECLK und RELEASECLK (in diesem Fall vier) alle ein bekanntes Testbit besitzen, das an ihren jeweiligen Ausgängen an den Knoten 67a bis 67d erhalten wird. Somit wird der Verschiebungszustand S4 für n Zyklen des Master-Takts MCLOCK erhalten. Beim nächsten Zyklus des Master-Takts wird in den Austritt1-Zustand S5 eingetreten. Der Zustand S5 ist ein vorübergehender Zustand, wobei die TAP-Steuereinrichtung normalerweise beim nächsten Taktzyklus des Master-Takts in den Aktualisierungszustand S8 übergeht. Alternativ könnte die TAP-Steuereinrichtung, jedoch aus Gründen, die diese Erfindung nicht betreffen und hier nicht erläutert werden, in den Pausezustand S6 eintreten, auf den ein Austritt2-Zustand S7 folgt.
  • Während die TAP-Steuereinrichtung in dem Aktualisierungszustand S8 ist, veranlasst sie dadurch, dass sie einen Taktzyklus erzeugt, der die einmalige Taktung des Taktsignals UPDATECLK auf der Leitung 74 bildet, dass das Ausgangssignal der Halb-Halteeinrichtung 58a aktualisiert wird. Somit erscheint das Testdatenbit an dem Ausgangsknoten 67a der Aufnahme-Halb-Halteeinrichtung 56a auf der Leitung 65a am Ausgang der Aktualisierungs-Halb-Halteeinrichtung 58a und folglich als das DATAOUT-Signal auf der Leitung 8a. An diesem Punkt der Testoperation sind alle DATAOUT-Signale auf den Leitungen 8a bis 8d aktualisiert worden. Wie zuvor erwähnt wurde, sind die Anschlussstiftverbindungen 8a bis 8d mit der jeweiligen Anschlussstiftverbindung an einer oder an mehreren weiteren ICs verbunden. Somit erscheinen nach einer kurzen Zeitdauer, um die Ausbreitung des aktualisierten Signals zwischen den ICs zu ermöglichen (die die Ausbreitung über eine Pufferlogik zwischen den ICs enthalten kann), die aktualisierten Signale an den Anschlussstiftverbindungen 8a bis 8d an den jeweiligen Anschlussstiftverbindungen an einer oder an mehreren weiteren ICs. Die Anschlussstiftverbindungen an den anderen ICs sind mit Boundary-Scan-Zellen verbunden, die als Eingabe- oder Eingabe/Ausgabe-Vorrichtungen konfiguriert sind. Es liegt im Umfang des Fachmanns, der auf die IEEE-Norm 1149.1-1990 Bezug nimmt, wie eine solche Eingangs-Boundary-Scan-Zelle verwirklicht wird, wobei eine solche Eingangs-Boundary-Scan-Zelle hier nicht ausführlich beschrieben wird. Zur Vervollständigung der Beschreibung eines Boundary-Scan-Tests wird angenommen, dass die Eingangs-Boundary-Scan-Zelle an der IC, mit der die IC2 verbunden ist, gleich der Boundary-Scan-Zelle aus 5 ist, mit dem Unterschied, dass die Anschlussstiftverbindung als das DA-TAIN-Signal an der Leitung 10a verbunden ist. Somit wird für den Rest der Beschreibung der Schaltung aus 5 angenommen, dass das Signal DATAIN auf der Leitung 10a ein zu überprüfendes Ergebnis ist, das in Reaktion auf die zuvor beschriebene Aktualisierung erzeugt wird.
  • Im nächsten Zyklus des Master-Takts tritt die TAP-Steuereinrichtung noch einmal in den Abtastauswahlzustand S2 ein, woraufhin sie beim nächsten Zyklus in den Aufnahmezustand S3 eintritt. Im Aufnahmezustand wird die Aufnahme-Halb-Halteeinrichtung 56a einmal durch das Signal CAPTURECLK auf der Leitung 70 getaktet, während der Multiplexer 26a durch das Signal TAPCONTROL1 auf der Leitung 34 in der Weise gesteuert wird, dass das DATAIN-Signal auf der Leitung 10a an seinem Ausgang auf der Leitung 62a erscheint. Somit wird das Ergebnis auf der Leitung 64a aufgenommen. Daraufhin tritt die TAP-Steuereinrichtung beim nächsten Master-Taktzyklus noch einmal in den Verschiebungszustand S4 ein, wobei die an den Ausgängen der Aufnahme-Halb-Halteeinrichtungen 56a bis 56d aufgenommenen Ergebnisse seriell an die TAP-Steuereinrichtung herausgetaktet werden. Es ist klar, dass zur gleichen Zeit, während das aufgenommene Ergebnis aus der Aufnahme-Halb-Halteeinrichtung 56a getaktet wird, von der TAP-Steuereinrichtung eine neue Menge von Testbits in die Aufnahme-Halb-Halteeinrichtung 56a getaktet werden können. Folglich können die oben beschriebenen Zyklen von Zuständen von S2, S3, S4, S5, S8 und zurück zu S2 ununterbrochen wiederholt werden.
  • Die Funktionslogikschaltungsanordnung 4 aus 1 kann in der Weise betrachtet werden, dass sie aus verschiedenen Blöcken einer kombinatorischen Logikschaltungsanordnung von verschiedenen Größen besteht, die entweder direkt oder über Halteeinrichtungen miteinander verbunden sind. Es ist möglich, die Funktionsaspekte der kombinatorischen Logikschaltungsanordnung dadurch zu prüfen, dass an den Eingängen der kombinatorischen Logikschaltungsanordnung in der Funktionslogikschaltungsanordnung bekannte Testbits angeordnet werden und am Ausgang der Halteeinrichtungen in der kombinatorischen Logikschaltungsanordnung das Ergebnis aufgenommen wird. Dies kann dadurch erreicht werden, dass an den verschiedenen Testpunkten in der Funktionslogikschaltungsanordnung Boundary-Scan-Zellen wie etwa die in 2 oder 5 gezeigte angeordnet werden. Allerdings hat die Boundary-Scan-Kette dann eine kombinatorische Logik und Halteeinrichtungen zwischen aufeinander folgenden Boundary-Scan-Zellen, wobei diese zusätzlichen Halteeinrichtungen Zeitsteuerungsprobleme während der Testoperationen verursachen. Allerdings kann dieses Problem dadurch überwunden werden, dass irgendeine Funktionshalteeinrichtung in der Funktionslogikschaltungsanordnung durch die Abtasthalteeinrichtung (d. h. durch die Kombination des Eingangsmultiplexers 26a und der Halb-Halteeinrichtungen 56a und 58a) der Boundary-Scan-Zelle 6a aus 5 ersetzt wird. Somit arbeitet die Halteeinrichtung während der Normalfunktionsbetriebsart als Normalfunktionshalteeinrichtung; während sie während Scan-Tests als eine Abtasthalteeinrichtung arbeitet. Außerdem kann die Boundary-Scan-Zelle 6a aus 5 dazu verwendet werden, um bei Scan-Tests der kombinatorischen Logikschaltungsanordnung zusätzliche beobachtbare und steuerbare Knoten zu schaffen.
  • 6 veranschaulicht die Boundary-Scan-Zelle 6a aus 5, die als eine Scan-Zelle 7a rekonfiguriert ist, die in einer Abtastkette zu verwenden ist, die die kombi natorische Logikschaltungsanordnung prüft. Anhand des Zeitablaufplans aus 7 wird nun der Betrieb der Scan-Zelle 7a aus 6 bei der Ausführung eines Tests der Struktur der kombinatorischen Logik beschrieben.
  • Zu Beginn des Taktzyklus MCLOCKO des Master-Takts MCLOCK ist die TAP-Steuereinrichtung in dem Rücksetzzustand S0. Am Ende des Taktzyklus MCLOCKO wird ein Signal ACTIVATETEST hoch, so dass die TAP-Steuereinrichtung 12 im nächsten Taktzyklus MCLOCK1 des Master-Takts in einen Testlauf-Leerlauf-Zustand S1 eintritt, woraufhin sie in dem folgenden Taktzyklus MCLOCK2 in einen Abtastauswahlzustand S2 eintritt. Zu Beginn des Taktzyklus MCLOCK3 wird in einen Aufnahmezustand S3 eingetreten und ein Testtakt-Einschaltsignal TESTCLKEN hoch eingestellt. Dies ermöglicht, dass der Aufnahmetakt CAPTURECLK auf Leitung 70 zu laufen beginnt. Zu Beginn des Taktzyklus MCLOCK4 ist an dem Dateneingang 10a ein Datenausgangsbit DOB1 vorhanden, das das von einem vorausgehenden Test ausgegebene Ergebnis sein kann. Während die TAP-Steuereinrichtung zu Beginn des Taktzyklus MCLOCK4 vom Zustand S3 in einen Verschiebungszustand S4 übergeht, wird wie im Folgenden beschrieben die Aufnahmeoperation ausgeführt.
  • Anhand von 7 veranlasst die fallende Flanke 201 des Aufnahmetaktsignals CAPTURECLK zu Beginn des Taktzyklus MCLOCK4, dass das Datenausgangsbit DOB1 am Ausgangsknoten 67a der Halb-Halteeinrichtung 56a gehalten wird. Während dieser Operation wird der Multiplexer 26a durch das Steuersignal TAPCONTROL1 in der Weise gesteuert, dass sein Ausgangssignal auf der Leitung 62a als das DATAIN-Signal auf der Leitung 10a verbunden ist. Während des Taktzyklus MCLOCK4 ist die TAP-Steuereinrichtung in dem Verschiebungszustand S4. Während der zweiten Hälfte des Taktzyklus MCLOCK4 wird das (in 7 nicht gezeigte) Taktfreigabesignal RELEASECLK für die Freigabe-Halb-Nalteeinrichtung 60a zur Verfügung gestellt, so dass das Datenausgangsbit DOB1 am Knoten 67a als das SCANOUT-Signal auf der Leitung 14b erscheint.
  • Im Verschiebungszustand S4 erscheinen die Testdatenbits als das SCANIN-Signal auf der Leitung 14a, von denen das ersten durch das Bit TDB1 dargestellt ist, das kurz nach dem Start des Taktzyklus MCLOCK4 auf der Leitung 14a angeordnet wird. Auf der steigenden Flanke 200 des CAPTURECLK-Signals im Taktzyklus MCLOCK4 nimmt die Aufnahme-Halb-Halteeinrichtung 56 ihren Datenübertragungszustand ein. Kurze Zeit danach ändert das Signal TAP- CONTROL1 auf der Leitung 34, wie durch die Flanke 202 gezeigt ist, seinen Zustand, so dass der Multiplexer 26a seinen Ausgang auf der Leitung 62a mit seinem Eingang auf der SCANIN-Signalleitung 14a verbindet. Somit erscheint das Testdatenbit TDB1 an dem inneren Knoten 67a. In diesem Beispiel bleibt die TAP-Steuereinrichtung auf der fallenden Flanke 204 des Aufnahmetakts CAPTU-RECLK zu Beginn des nächsten Zyklus MCLOCK5 in dem Verschiebungszustand S4, um zu ermöglichen, dass ein zweites Testdatenbit TDB2 hinein abgetastet wird. Kurze Zeit nach Beginn des Taktzyklus MCLOCK5 taktet der Freigabetakt RELEASECLK auf der Leitung 72 die Halb-Halteeinrichtung 60a, so dass das erste Testdatenbit TDB1 als die SCANOUT-Signalleitung 14b erscheint. Somit ist klar, dass die TAP-Steuereinrichtung für so viele Taktzyklen der TAP-Steuereinrichtung in dem Verschiebungszustand S4 bleiben kann, wie sie zum Hineinschieben aller erforderlichen Testdatenbits erforderlich sind.
  • In diesem Beispiel werden lediglich zwei Testdatenbits hineingetaktet, wobei das zweite Testdatenbit TDB2 auf die gleiche Weise, wie das Testdatenbit TDB1 wie zuvor beschrieben während des Taktzyklus MCLOCK4 hineinverschoben wurde, während des Taktzyklus MCLOCK5S auf der Abtasteingangsleitung angeordnet und in die Schaltung verschoben wird.
  • Zu Beginn des Taktzyklus MCLOCK6 tritt die TAP-Steuereinrichtung in einen EXIT1-Zustand S5 ein, wobei der Aufnahmetakt tief wird und tief bleibt, so dass die Aufnahme-Halb-Halteeinrichtung 56a in dem Datenhaltezustand bleibt und das Testdatenbit TDB2 an dem inneren Knoten 67a bleibt. Kurze Zeit nach Beginn des Zyklus MCLOCK6 taktet das Taktsignal RELASECLK die Freigabe-Halb-Halteeinrichtung 60a, so dass das Testdatenbit TDB2 ebenfalls als das SCANOUT-Signal auf der Leitung 14b erscheint. Während MCLOCK6 ändert das Steuersignal TAPCONTROL1 auf der Leitung 34 auf der Flanke 206 ebenfalls den Zustand, so dass der Multiplexer 26a seinen Ausgang auf der Leitung 62a wieder mit seinem Eingang auf der Leitung 10a verbindet.
  • Zu Beginn des Taktzyklus MCLOCK7 tritt die TAP-Steuereinrichtung in einen Aktualisierungszustand S8 ein. Während am Ende des Taktzyklus MCLOCK7 die TAP-Steuereinrichtung in dem Aktualisierungszustand S8 ist, hält die TAP-Steuereinrichtung das Testdatenbit TDB2 als das Signal DATAOUT an dem inneren Knoten 67a auf der Leitung 8a, indem sie auf der Leitung 74 die Flanken 208 und 210 des Taktsignals UPDATECLK erzeugt und somit die Halb-Halteein richtung 58a in einem Datenübertragungszustand und daraufhin in einem Datenhaltezustand anordnet, so dass auf der Signalleitung 8a das Testdatenbit TDB2 gehalten wird. Das Halten des Testdatenbits TDB2 findet auf der Flanke 210 während des Taktzyklus MCLOCK8 statt, nachdem die TAP-Steuereinrichtung wieder in den Testlauf-Leerlauf-Zustand S1 eingetreten ist. Es ist zu sehen, dass die nächste Aufnahmeoperation, falls dieselbe Folge von Operationen erneut ausgeführt wird, die auf der Leitung 10a ausgegebenen Daten, d. h. das logische Ergebnis des in die kombinatorische Logikschaltungsanordnung 5 eingegebenen Testdatenbits TDB2 (und ähnlicher Testdatenbits von anderen Abtasthalteeinrichtungen), als das Signal DATAIN aufnimmt.
  • Während des Normalfunktionsbetriebs werden Daten auf der Leitung 10a von der kombinatorischen Logikschaltungsanordnung an die DATAOUT-Signalleitung 8a übergeben, indem die Aufnahme-Halb-Halteeinrichtung mit dem Taktsignal CAPTURECLK auf der Leitung 70 getaktet wird, worauf das Takten der Aktualisierungs-Halb-Halteeinrichtung 58 mit dem Taktsignal UPDATECLK auf der Leitung 74 folgt.
  • Es ist leicht zu sehen, dass die Aufnahme-Halb-Halteeinrichtung 56a zur Ausführung irgendeiner besonderen Funktion entweder mit der Aktualisierungs-Halb-Halteeinrichtung 58a oder mit der Freigabe-Halb-Halteeinrichtung 60a kombiniert wird, um als eine volle Halteeinrichtung zu arbeiten. Es wird angemerkt, dass die Aktualisierungs-Halb-Halteeinrichtung 58a während einer Verschiebungsoperation (Ausgabe von der Abtastung oder Eingabe in die Abtastung) in einem Datenhaltezustand gehalten wird, so dass sich ihr Ausgangssignal nicht ändert. Somit ist zu sehen, dass die Erfindung eine Scan-Test-Schaltung schafft, die weniger Hardware erfordert, aber zur Verwirklichung von Boundary-Scan-Tests gemäß der durch die IEEE-Norm 1149.1-1990 spezifizierten Zustandsfolge verwendet werden kann, wobei sich die Funktionsdatenausgabe während einer Schiebeoperation nicht ändert. Außerdem ist die Folge der erforderlichen Taktsignale einfacher als im Stand der Technik.
  • Die Schaltung aus 6 schafft einen weiteren Vorteil gegenüber der Schaltung des Standes der Technik aus 2, indem sie es ermöglicht, eine sogenannten "Funktionstest" durchzuführen. Ein Strukturtest ist auf die Bestimmung der logischen Korrektheit einer Ausgabe für eine besondere vorhandene Menge von Eingaben beschränkt. Es ist außerdem wünschenswert, die Zeitsteuerungsas pekte der kombinatorischen Logik in der Funktionslogikschaltungsanordnung 4 zu prüfen. Der Funktionstest ermöglicht es, die Funktion der Struktur der kombinatorischen Logik (eher als die Funktion der Logikfunktion) zu prüfen. Um einen Funktionstest durchzuführen, ist es erforderlich, die Eingänge der kombinatorischen Logik mit einer Menge Sensibilisierungsbits zu sensibilisieren und zu ermöglichen, dass sich das Ausgangssignal der kombinatorischen Logik ausregelt. Daraufhin werden die Eingangssignale auf eine Menge von Aktivierungsbits geändert. Die Zeit, die es dauert, bis sich die Ausgabe von einem in Reaktion auf das Sensibilisierungseingangssignal eingestellten Wert auf den in Reaktion auf das Aktivierungseingangssignal eingestellten Wert ändert, ist ein Maß für die Funktion einer Schaltung. Es folgt eine Beschreibung, wie ein solcher Test unter Verwendung der Schaltung aus 6 in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung durchgeführt werden kann.
  • Anhand des Zustandsdiagramms aus 3 ist deutlich zu sehen, dass nach Ausführung einer Aktualisierungsoperation während der Zeit, in der die TAP-Steuereinrichtung in dem Zustand S8 ist, zwei Taktzyklen des Takts der TAP-Steuereinrichtung vergehen müssen, bevor während des Zustands S3 eine Aufnahmeoperation ausgeführt werden kann, um das Ergebnis aufzunehmen. Es ist eine Eigenschaft des Funktionstests, dass ein Ergebnis schnell aufgenommen werden kann, nachdem ein Eingangssignal aktiviert worden ist, um zu überprüfen, dass die Geschwindigkeit, mit der die Schaltung arbeitet, in den Entwurfsrandbedingungen liegt. Somit ist der Funktionstest so beschaffen, dass in dem Taktzyklus eine Aufnahme nach der Aktualisierung stattfindet. Unter Verwendung der Schaltung der vorliegenden Erfindung gemäß 5 oder 6 kann das Zustandsdiagramm wie in 8 gezeigt geändert werden, um Funktionstests zu ermöglichen. Wie in 8 gezeigt ist, kann der Funktionstest unter Verwendung der oben diskutierten TAP-Steuereinrichtung 12 und des Zustandsdiagramms aus 3 dadurch verwirklicht werden, dass lediglich die von jedem Zustand ausgeführte Operation geändert wird. Der Übergang zwischen nachfolgenden Zuständen bleibt der gleiche.
  • 9 veranschaulicht einen Zeitablaufplan für die Steuerung der Scan-Test-Schaltung aus 6 zur Durchführung eines Funktionstests. Anhand der 6, 8 und 9 wird nun ein Funktionstest gemäß der vorliegenden Erfindung beschrieben.
  • Es wird angenommen, dass die TAP-Steuereinrichtung 12 in dem Abtastauswahl zustand S2 ist, bevor sie zur Durchführung eines Funktionstests im Gegensatz zu einem Strukturtest eingestellt wird. Wie zuvor bezeichnet MCLOCK den Takt der TAP-Steuereinrichtung. Im ersten Taktzyklus MCLOCKN von MCLOCK wird in einen Austritt0-Zustand S3 eingetreten, während daraufhin im nachfolgenden Taktzyklus MCLOCKN+1 des Master-Takts in einen Verschiebungszustand S4 eingetreten wird. Während dieses Zustands wird der Multiplexer mit der Abtasteingabeleitung 14a verbunden, indem der Zustand von TAPCONTROL1 wie durch die Flanke 221 veranschaulicht geändert wird. Dadurch, dass die Aufnahme-Halb-Halteeinrichtung 56a getaktet und daraufhin die Freigabe-Halb-Halteeinrichtung 60a für soviel Taktzyklen, wie das Takten aller Sensibilisierungsbits in die Kette der Abtasthalteeinrichtungen dauert, freigegeben wird, wird eine Verschiebungsoperation ausgeführt. Diese Sensibilisierungsbits sind als SB1, SB2 bezeichnet. Während dieser Operation werden die Aufnahme-Halb-Halteeinrichtung 56a und die Freigabe-Halb-Halteeinrichtung 60a durch die Taktsignale CAPTURECLK auf der Leitung 70 bzw. RELEASECLK auf der Leitung 72 getaktet. Das Takten der Aufnahme-Halb-Halteeinrichtung ordnet das Sensibilisierungsbit SB1 an dem inneren Knoten auf der Leitung 67a an. Das Takten der Freigabe-Halb-Halteeinrichtung ordnet das Sensibilisierungsbit SB1 auf der Abtastausgabeleitung 14b an. Das Bit SB2 wird auf dieselbe Weise geschoben. In dem letzten Verschiebungstaktzyklus MCLOCKN+2 wird das Sensibilisierungsbit SB2 von der Signalleitung 14a als das SCANIN-Signal an die Signalleitung 14b als das SCANOUT-Signal verschoben. Wie durch die Flanke 220 gezeigt ist, wird das CAPTURECLK-Signal auf der Leitung 70 am Ende des Taktzyklus MCLOCKN+2 tief und bleibt tief, so dass die Aufnahme-Halb-Halteeinrichtung 56a in dem Datenerhaltungszustand ist. Das RELEASECLK-Signal wird weiter getaktet, wobei sich das Signal auf der Leitung 14b aber nicht ändert, da das Signal an dem inneren Knoten 67a gehalten wird. Daraufhin tritt die TAP-Steuereinrichtung während des Taktzyklus MCLOCKN+3 in einen Austritt1-Zustand S5 ein und während des Taktzyklus MCLOCKN+4 in einen Verschiebungsaktualisierungszustand S6 ein. Am Ende des Taktzyklus MCLOCKN+4 wird das UPDATECLK-Signal auf der Leitung 74, wie durch die Flanke 222 veranschaulicht ist, hoch, was bewirkt, dass das Sensibilisierungsbit SB2 an dem inneren Knoten 67a als das DATAOUT-Signal auf der Leitung 8a erscheint.
  • Nachdem am Ende des Taktzyklus MCLOCKN+4 das UPDATECLK-Signal hoch geworden ist, tritt die TAP-Steuereinrichtung in den Aufnahmezustand S7 ein. In dieser Phase ist die Operation des Aufnahmezustands nicht wichtig, da ein aufzunehmendes Ergebnis noch nicht erzeugt worden ist. Allerdings ändert das Signal DATAIN auf der Leitung 10a während dieses Aufnahmezustands S7 in Reaktion darauf, dass das Sensibilisierungsbit SB2 auf der DATAOUT-Signalleitung 8a angeordnet worden ist, den Zustand.
  • Daraufhin geht die TAP-Steuereinrichtung von dem Aufnahmezustand S7 zurück zu dem Verschiebungszustand S4 über, woraufhin die gleiche Folge der Operationen ausgeführt wird. Allerdings werden diesmal in dem Verschiebungszustand S4 während der Taktzyklen MCLOCKN+1 und MCLOCKN+2 die Aktivierungsbits AB1, AB2 verschoben, so dass am Ende des Taktzyklus MCLOCKN+4 das Aktivierungsbit AB2 das Signal DATAOUT auf der Leitung 8a ist. Es ist das Ergebnis dieses Übergangs vom Sensibilisierungsbit SB2 zu dem Aktivierungsbit AB2 auf der DATAOUT-Leitung 8a nach Ausbreitung über die kombinatorische Logikschaltungsanordnung 5, das nach einer kurzen, messbaren Zeitverzögerung auf der DATAIN-Signalleitung 10a aufgenommen werden muss.
  • Während des nächsten Taktzyklus MCLOCKN+5 ist die TAP-Steuereinrichtung in ihrem Aufnahmezustand S7. In diesem Zustand ist die Breite des Master-Taktimpulses MCLOCK auf eine Impulsbreite d verringert, wobei zu einem gemessenen Zeitpunkt, der eine vorbestimmte Zeit t von der positiven Flanke 235 von MCLOCK ist, ein vorgezogenes Taktsignal ADVANCECLK mit einer positiven Flanke 224 erzeugt wird. Die verringerte Impulsbreite d besitzt keine Wirkung auf die Zeitsteuerungsmessung. Zu einer Zeit, nachdem das Aktivierungsbit AB2 an dem Eingang 8a in die kombinatorische Logik angeordnet worden ist, ist auf der Leitung 10a zu dem Multiplexer 26a ein Datenausgangsbit DOB verfügbar, das sich aus dem Aktivierungseingangsbit AB2 auf der Leitung 8a ergibt. Dadurch, dass der Zustand von TAPCONTROL1 auf der negativen Flanke 226 des verringerten Zyklus d von MCLOCK geändert wird, wird die Leitung 10a mit dem Multiplexer verbunden. Die Zustandsänderung des Multiplexers wird durch die fallende Flanke 228 auf der Leitung 34 dargestellt.
  • Ein Aspekt der Taktungsfolge aus 9 ist die Bereitstellung des Vortakts ADVANCECLK, der in der Aufnahmezeitperiode zur Zeit t aus der positiven Flanke 235 des Takts MCLOCK unabhängig die negative Taktflanke 232 des Takts CAPTURECLK erzeugt. Dies vermeidet die Notwendigkeit, in dem Aufnahmezyklus an dem Master-Takt MCLOCK einen "Hochfrequenz"-Takt zu erzeugen, und vermeidet außerdem, dass die TAP-Steuereinrichtung mit einer solchen höheren Frequenz getaktet werden muss.
  • Der einzige Zweck der verringerten Impulsbreite d ist es, von der negativen Flanke 226 des verringerten Impulses die positive Flanke 230 des CAPTURECLK-Signals auf der Leitung 70 bereitzustellen. Somit ist die einzige Anforderung für die Impulsbreite d, dass sie kleiner als die bestimmte Zeit t sein muss. Wenn das CAPTURECLK auf der Flanke 230 hoch geworden ist, kann es wie oben diskutiert unter der Steuerung des vorgezogenen Taktsignals ADVANCECLK auf der Flanke 232 heruntergenommen werden.
  • Nachdem der Multiplexer auf der fallenden Flanke 228 auf der Leitung 34 geschaltet worden ist, wird das CAPTURECLK-Signal auf der Leitung 70 hoch, was durch die Flanke 230 dargestellt ist, die veranlasst, dass kurze Zeit danach an dem inneren Knoten 67a das Datenausgangsbit DOB erscheint. Es wird angenommen, dass die Flanke 230 auftritt, bevor das Datenausgangsbit DOB ausregelt, und dass sie somit bei der nachfolgenden Zeitsteuerungsmessung und Aufnahme bei dem Datenausgangsbit DOB auf der Flanke 232 des CAPTURECLK keine Rolle spielt. Wenn das Aufnahmetaktsignal CAPTURECLK auf der Flanke 232 tief wird, ist die Aufnahme-Halb-Halteeinrichtung in der Datenerhaltungsbetriebsart, wobei das Datenausgangsbit DOB am inneren Knoten 67a erhalten wird.
  • Außerdem kann das vorgezogene Taktsignal ADVANCECLK dazu verwendet werden, die vorzeitige positive Flanke 234 des RELEASECLK-Signals auf der Leitung 72 zur Verfügung zu stellen. Nachdem das RELEASECLK-Signal auf der Flanke 234 hoch geworden ist, erscheint das an dem inneren Knoten erhaltene Datenausgangsbit DOB als das SCANOUT-Signal auf der Leitung 14b. Allerdings ist die Zeitsteuerung dieser Freigabe nicht wichtig.
  • Beim nächsten Taktzyklus MCLOCKN+6 tritt die TAP-Steuereinrichtung erneut in den Verschiebungszustand S4 ein. Daraufhin können neue Sensibilisierungs- oder Aktivierungsbits SB4/AB4, SB5/AB5 auf der SCANIN-Signalleitung 14a hineingeschoben werden, während das Datenausgangsbit DOB auf der SCANOUT-Signalleitung 14b herausgeschoben werden kann.
  • Vorzugsweise aktiviert das an die Kette der Abtasthalteeinrichtungen angelegte Sensibilisierungsbitmuster beim Übergang der Eingangssignale der kombinatorischen Logikschaltungsanordnung 5 zwischen dem Sensibilisierungs- und dem Aktivierungsmuster einen kritischen Zeitsteuerungspfad. Es ist leicht klar, dass der Punkt eines Funktionstests die Messung der Zeit zwischen dem Anordnen der Aktivierungseingangsbits an den Eingängen 8a, 8b usw. der kombinatorischen Logikschaltung und dem Erscheinen der Datenausgangsbits auf der Leitung 10a ist. Um verschiedene Zeitsteuerungspfade zu praktizieren, kann die Funktionstestfolge für verschiedene Muster wiederholt werden. Es ist zu sehen, dass die Zeitverzögerung von der Sensibilisierungsaktualisierung bis zu der Aufnahme des entsprechenden Ergebnisses die Dauer t in dem Aufnahmezustand ist. Diese Dauer t kann in der Weise eingestellt werden, dass die kleinste mögliche Verzögerung bestimmt wird, die für eine besondere Menge von Eingangssignalen weiter zu den korrekten Ausgangsdaten führt.
  • Somit kann die in 6 veranschaulichte Abtastzelle entweder einen Strukturtest oder einen Funktionstest ausführen. Allerdings besitzt sie Merkmale, die sie in bestimmten Aspekten, insbesondere zur Durchführung eines Funktionstests, ineffizient machen. Zunächst sind drei Takte erforderlich, die mehr Leistung verbrauchen, als ein einzelner Takt verbrauchen würde. Zweitens sind die Taktzweige (d. h. die abgeleiteten Takte) getrennt, wobei die Genauigkeit der Funktionstests gefährdet wird, da die drei Takte unabhängig sind. Um diese Nachteile zu überwinden, wird eine neue Halb-Halteeinrichtung geschaffen, die eine Freigabefunktion enthält, um ein an sie angelegtes Taktsignal effektiv durchzuschalten. Dies kann in einer Anzahl von Arten unter Verwendung von zwei Übertragungsgattern in Serie, durch das Einfügen einer Einschaltfunktion in den Taktpfad oder unter Verwendung eines komplexen Gatters, das die Takteinschaltfunktion mit dem Speicherknoten zusammenführt, konstruiert werden. Es wird erwartet, dass dem Fachmann auf dem Gebiet weitere Arten der Verwirklichung einer solchen Halb-Halteeinrichtung offensichtlich sind.
  • 10 zeigt die Schaltung aus 6, wobei die Freigabe- und die Aktualisierungs-Halb-Halteeinrichtung 58a und 60a durch zwei Halb-Halteeinrichtungen 82a und 84a des oben diskutierten Typs, d. h., die jeweils ein Übertragungsgatter TGE mit einem Einschalteingang und einen Speicherknoten SN besitzen, ersetzt sind. Die Anordnung aus 10 besitzt gegenüber 6 den Vorteil, dass sie lediglich erfordert, dass an alle Halb-Halteeinheiten ein Taktsignal COMMONCLK angelegt wird, was zu einem verringerten Leistungsverbrauch und zu einer verringerten Anzahl von Taktsignalleitungen führt. Die Aufnahme-Halb-Halteeinrichtung 56a empfängt das Inverse des an die Freigabe-Halb-Halteeinrichtung 84a und an die Aktualisierungs-Halb-Halteeinrichtung 82a angelegten Taktsignals. Da es nur ein Taktsignal gibt, gibt es nur einen Taktzweig, was zu genaueren Funktionstests führt.
  • Ein weiteres Steuersignal TAPCONTROL3 ist für die Freigabe-Halb-Halteeinrichtung 84a und invertiert für die Aktualisierungs-Halb-Halteeinrichtung 82a vorgesehen. Aus der TAP-Steuereinrichtung werden die zwei Steuersignale TAP-CONTROL1 und TAPCONTROL3 erzeugt, die während des Normalfunktionsbetriebs inaktiv sind. Für den Normalfunktionsbetrieb der IC 2 ist das Steuersignal TAPCONTROL1 tief und das Steuersignal TAPCONTROL3 tief. Für eine Aktualisierungsoperation (die inhärent eine Verschiebung enthält) ist TAPCONTROL1 hoch und TAPCONTROL3 tief. Für eine Aufnahmeoperation (die inhärent eine Verschiebung enthält) ist TAPCONTROL1 tief und TAPCONTROL3 hoch. Für eine Verschiebungsoperation (Abtasteingabe oder Abtastausgabe) ist TAPCONTROL1 hoch und TAPCONTROL3 hoch. Wie unten beschrieben wird, kann außerdem eine asynchrone Aktualisierungsoperation (ohne inhärente Verschiebung) erreicht werden, während der Takt COMMONCLK hoch gehalten wird und auf TAP-CONTROL3 eine negative Flanke auftritt.
  • 11 zeigt einen Zeitablaufplan für die Schaltung aus 10 zur Durchführung eines Strukturtests. Außerdem wird auf das Zustandsdiagramm aus 3 Bezug genommen.
  • Zu Beginn des Taktzyklus MCLOCKO des Master-Takts MCLOCK ist die TAP-Steuereinrichtung in dem Rücksetzzustand S0. Am Ende des Taktzyklus MCLOCKO wird ein Signal ACTIVATE TEST hoch, so dass die TAP-Steuereinrichtung 12 in dem nächsten Taktzyklus MCLOCK1 in einen Testlauf-Leerlauf-Zustand S1 eintritt und daraufhin im folgenden Taktzyklus MCLOCK2 in einen Abtastauswahlzustand S2 eintritt. Zu Beginn des Taktzyklus MCLOCK3 wird in einen Aufnahmezustand S3 (mit inhärenter Verschiebung) eingetreten, wobei ein Testtakt-Einschaltsignal TESTCLKEN hoch eingestellt wird. Dies ermöglicht, dass der gemeinsame Takt COMMONCLK auf der Leitung 86 zu laufen beginnt. Zu Beginn des Taktzyklus MCLOCK4 ist an dem Dateneingang 10a ein Dateneingangsbit DOB1 vorhanden, das das von einem vorausgehenden Test ausgegebene Ergebnis sein kann. Während die TAP-Steuereinrichtung zu Beginn des Taktzyklus MCLOCK4 vom Zustand S3 in einen Verschiebungszustand S4 übergeht, wird die Aufnahmeoperation ausgeführt, wobei das auf der Leitung 90a auf genommene Bit ebenfalls auf der SCANOUT-Leitung 14b verschoben wird. Obgleich diese Verschiebungsoperation durch die Aufnahmeoperation des Taktzyklus MCLOCK3 verursacht wird, ist ihre Wirkung bis zum nächsten Taktzyklus MCLOCK4 nicht tatsächlich zu sehen.
  • Bis zu diesem Punkt ist das Steuersignal TAPCONTROL1 tief, um die Daten an dem Eingang 10a mit dem Ausgang des Multiplexers 26a zu verbinden, und ist das Steuersignal TAPCONTROL3 hoch, um die Freigabe-Halb-Halteeinrichtung einzuschalten und die Aktualisierungs-Halb-Halteeinrichtung in einem Datenerhaltungszustand zu halten. Wenn der Takt COMMONCLK auf der Flanke 251 tief wird, werden die Daten DOB1 an dem Ausgang 10a der kombinatorischen Logikschaltungsanordnung 5 an dem inneren Knoten 90a dynamisch reflektiert. Auf der steigenden Flanke 252 des Takts COMMONCLK wird das momentane Datenbit auf der DATAIN-Signalleitung 10a aufgenommen und an dem inneren Knoten auf der Leitung 90a gehalten. Gleichzeitig wird die Freigabe-Halb-Halteeinrichtung eingeschaltet, um die Daten DOB1 an dem Knoten 90a auf der SCANOUT-Signalleitung 14b anzuordnen. Wenn die negative Flanke 254 von COMMONCLK während MCLOCK4 auftritt, wird das Signal auf der SCANOUT-Leitung 14b gehalten oder erhalten. Wie durch die Flanke 256 veranschaulicht ist, schaltet das Steuersignal TAPCONTROL1 während MCLOCK4 von tief auf hoch, was veranlasst, dass der Multiplexer 26a das Signal an der SCANIN-Signaleingangsleitung 14a eingibt. Folglich ist die TAP-Steuereinrichtung in den zwei Taktzyklen MCLOCK4, MCLOCK5 in dem Verschiebungszustand S4, wobei die zwei Scan-Test-Werte TDB1, TDB2 aufeinander folgend auf die SCANOUT-Signalleitung 14b geschoben werden. Wie oben anhand von 2 diskutiert worden ist, ist klar, dass es in dem Verschiebungszustand normalerweise n Taktzyklen gibt. Auf der steigenden Flanke von MCLOCK6 wird in den Austritt1-Zustand S5 eingetreten, wobei das Signal TESTCLKEN heruntergenommen wird und auf der fallenden Flanke von MCLOCK, wie durch die Flanke 258 veranschaulicht ist, das Signal TAPCONTROL1 heruntergenommen wird. Die Positionierung der Flanke 258 ist nicht wichtig, da sie keine Wirkung hat, wobei diese Flanke somit in irgendeinem nachfolgenden Zyklus positioniert werden könnte. Während MCLOCK7 wird dadurch, dass die Flanke 260 von TAPCONTROL3 tief wird, die Aktualisierungs-Halb-Halteeinrichtung eingeschaltet, wobei an dem Eingang 8a in die kombinatorische Logikschaltungsanordnung 5 das Testdatenbit TDB2 am Knoten 90 erscheint. Es ist klar, dass das Taktsignal COMMONCLK auf der Leitung 86 an diesem Punkt hoch ist, so dass die Aktualisierungs-Halb-Halteeinrichtung den Datenübertragungszustand annimmt, wenn sie eingeschaltet wird. Die Flanke 260 ist mit der Taktflanke des Master-Takts MCLOCK nicht synchronisiert, so dass die durch die Flanke 260 erreichte Aktualisierungsoperation folglich asynchron ist und es im Zusammenhang mit dieser Aktualisierung keine inhärente Verschiebungsoperation gibt. Dies wird als "asynchrone Aktualisierung" bezeichnet. Während MCLOCK8 wird in den Testlauf-Leerlauf-Zustand S1 eingetreten, wobei TAP-CONTROL3 auf der Flanke 262 in einen hohen Zustand zurückkehrt. Es ist zu sehen, dass alle kritischen Operationen mit Ausnahme der Operation, die stattfindet, wenn sich das Signal TAPCONTROL3 auf der Flanke 260 in MCLOCK7 von hoch auf tief ändert, wobei diese Operation asynchron ist, synchron sind und auf der positiven Flanke des Takts COMMONCLK stattfinden. Diese asynchrone Operation ist ein wichtiges Merkmal der Schaltung aus 10, was ermöglicht, dass das Zustandsdiagramm gemäß der IEEE-Norm 1149.1-90 während eines Strukturtests eine Aktualisierung verwirklicht. In der Strukturtestbetriebsart ist die Zeitsteuerung der Aktualisierung nicht kritisch und die asynchrone Änderung auf der Ausgangsleitung 8a nicht wichtig.
  • Anhand der 12a und 12b wird nun mit Bezug auf das Zustandsdiagramm von 8 die Operation der Schaltung aus 10 während eines Funktionstests beschrieben. 12b ist eine erweiterte Ansicht derjenigen Zyklen MCLOCK5 bis MCLOCK7 aus 12a, während deren die kritischen Zeitsteuerungspfade des Funktionstests auftreten.
  • Die Operation der Schaltung aus 10 bei der Durchführung eines Funktionstests ist ähnlich der von 6, so dass die gemeinsamen Elemente nicht beschrieben werden. Das Folgende ist eine Diskussion der Unterschiede zwischen den Zeitsteuerungsfolgen für die Schaltung aus 6 und den Zeitsteuerungsfolgen für die Schaltung aus 10.
  • In 12b ist die Zeitsteuerung des durch Kombination des Master-Takts MCLOCK und des Bezugstakts ADVANCECLK erzeugten gemeinsamen Takts COMMONCLK gezeigt.
  • Die Steuerung der Aktualisierungsfunktion ist in der Schaltung aus 12 anders. Wie in 12a gezeigt ist, ändert das Signal TAPCONTROL3 auf der fallenden Flanke von COMMONCLK in dem TAP-Taktzyklus MCLOCKN+4 den Zustand von hoch zu tief, was durch die Flanke 270 dargestellt ist. Das heißt, dass die Aktuali sierungs-Halb-Halteeinrichtung in ihren Datenübertragungszustand versetzt wird und das Bit, das daraufhin an ihrem Eingang am Knoten 90a ist, an den Ausgang auf der Leitung 8a überträgt, wenn COMMONCLK zu Beginn des Aufnahmezyklus MCLOCKN+5 hoch wird. Dies stellt das Aktivierungseingangsbit für den Funktionstest zur Verfügung. Daraufhin wird das Steuersignal TAPCONTROL3 von seinem tiefen in seinen hohen Zustand geändert, was durch die Flanke 272 dargestellt ist, um dieses Bit an dem Ausgang der Aktualisierungs-Halb-Halteeinrichtung zu halten, so dass das Ausgangssignal für nachfolgende Flanken von COMMONCLK gehalten wird.
  • Auf der steigenden Flanke 273 des Takts COMMONCLK auf der Leitung 86 wird das Datenausgangssignal von der Funktionslogikschaltung 4 im Ergebnis der Aktivierungseingangsbits aufgenommen. Die Zeitsteuerung der Flanke 273 wird durch das vorgezogene Taktsignal ADVANCECLK gesteuert.
  • Die Messung der Funktion der Funktionslogik wird auf die gleiche Weise wie oben anhand von 9 diskutiert durchgeführt.
  • 12b veranschaulicht deutlicher das dem Funktionstest zugrunde liegende Prinzip. Der Pfeil p stellt die Ausbreitungszeit über die kombinatorische Logikschaltung 5 oder die Zeit, die es dauert, dass sich die Datenausgabe von einem Zustand zu einem anderen ändert, wenn die Eingangsbits von dem sensibilisierten Muster zu dem Aktivierungsmuster geändert werden, dar. Wie oben erläutert wurde, kann durch Änderungen der Zeitsteuerungsverzögerung t zwischen einer positiven Flanke von MCLOCK und einer positiven Flanke von ADVANCECLK ein Maß dieser Zeit gewonnen werden.
  • Das Vortaktsignal ADVANCECLK wird eingeführt, da es wünschenswert ist, die Geschwindigkeit des gemeinsamen Taktsignals COMMONCLK während des Aufnahmezyklus MCLOCKN+5 zu erhöhen. Allerdings ist es nicht wünschenswert, einen schnellen Zyklus in den Master-Takt MCLOCK einzuführen. Außerdem muss das gemeinsame Taktsignal COMMONCLK für die nächste steigende Flanke des Master-Takts MCLOCK gesperrt werden, wenn es während der Dauer MCLOCKN+5 einen schnellen Taktzyklus ausgeführt hat, wobei der Master-Takt und der gemeinsame Takt andernfalls die Synchronisation verlieren. Falls die Synchronisation zwischen diesen zwei Takten verloren geht, können einige der für die Abtastung eingegebenen oder von der Abtastung ausgegebenen Testbits ebenfalls verloren gehen. Somit empfängt die TAP-Steuereinrichtung zu Beginn des Zyklus MCLOCKN+6 eine positive Taktflanke, während das COMMONCLK-Signal keine Flanke erzeugt.
  • 13 zeigt ein Beispiel einer Verwirklichung der Schaltung aus 10 unter Verwendung bekannter Schaltungskomponenten. Der Multiplexer 26a besteht aus zwei UND-Gattern 92 und 94 und aus einem NOR-Gatter 122. Es ist zu sehen, dass das Signal TAPCONTROL1 auf der Leitung 34 direkt in das UND-Gatter 94 eingegeben wird, während es am Eingang des UND-Gatters 92 invertiert wird. Die Halb-Halteeinrichtung 56 besteht aus einem Durchlassgatter, das zwei komplementäre Transistoren 96 und 98 umfasst, und aus einer antiparallel geschalteten Inverteranordnung 100, die einen starken Inverter 100a und einen schwachen Inverter 100b umfasst. Die Halb-Halteeinrichtung 82 umfasst ein Durchlassgatter, das zwei komplementäre Transistoren 106 und 108 umfasst, ein antiparallel geschaltetes Inverterpaar 116 und einen Inverter 118. Die antiparallel geschalteten Inverter 116 umfassen einen starken Inverter 116a und einen schwachen Inverter 116b. Die Halb-Halteeinrichtung 84 umfasst ein Durchlassgatter, das zwei komplementäre Transistoren 110 und 112 umfasst, ein antiparallel geschaltetes Inverterpaar 114 und einen Inverter 120. Die antiparallel geschalteten Inverter 114 umfassen einen starken Inverter 114a und einen schwachen Inverter 114b. Ferner nutzen die Halb-Halteeinrichtungen 82 und 84 ein Durchlassgatter, das die komplementären Transistoren 102, 104 umfasst, gemeinsam.
  • 14 veranschaulicht ein weiteres Beispiel dafür, wie die vorliegende Erfindung verwirklicht werden kann. 14 ist ein veranschaulichendes Beispiel dafür, wie eine wie in dem Stromlaufplan aus 10 gezeigte Abtastzelle verwirklicht werden kann. Die Abtastzelle dieses Beispiels besteht aus einer Eingangsstufe 320 (die etwa dem Multiplexer 26a und der Halteeinrichtung 56a aus 10 entspricht) und aus einer Ausgangsstufe 330 (die etwa den Halb-Halteeinrichtungen 82a und 84a aus 10 entspricht). Die in 14 veranschaulichte Verwirklichung der Erfindung zeigt außerdem, wie die Erfindung durch Hinzufügen eines zusätzlichen Multiplexers, der die Funktionsauswahl von einem der zwei Dateneingänge ermöglicht, zu der Eingangsstufe und durch Hinzufügen einer synchronen Rücksetzeinrichtung erweitert werden kann.
  • Die Eingangsstufe empfängt zusammen mit den Signalen DATAIN1 auf der Leitung 310a, DATAIN2 auf der Leitung 312a, SELECTDATAIN auf der 314a und RESET auf der Leitung 318 die Signale SCANIN auf der Leitung 14a und TAP-CONTROL1 auf der Leitung 34. Das veranschaulichte Beispiel unterscheidet sich von dem Stromlaufplan aus 10 dadurch, dass es zwei Dateneingänge, DATAIN1 und DATAIN2, besitzt. Allerdings kann zu irgendeinem Zeitpunkt durch das Auswählsignal SELECTDATAIN nur ein Dateneingang ausgewählt werden. Das Signal RESET auf der Leitung 318 wird zum Rücksetzen der Eingangsstufe 320 verwendet. Die Eingangsstufe 320 gibt auf der Leitung 316 ein Signal DATA aus, das ein Eingangssignal in die Ausgangsstufe 330 bildet. Das Signal TAP-CONTROL3 auf der Leitung 88 bildet ein zweites Signal in die Ausgangsstufe. Die Ausgangsstufe gibt auf der Leitung 8a das Signal DATAOUT und auf der Leitung 14b das Signal SCANOUT aus. Sowohl die Eingangs- als auch die Ausgangsstufe empfangen über das Gatter 322 auf der Leitung 86b das Signal NOTCOM-MONCLK und über die Gatter 322 und 324 auf der Leitung 86a das Signal COMMONCLK.
  • Anhand von 15a und 15b kann der Betrieb der Schaltung aus 14 leicht verstanden werden. Die 15a und 15b veranschaulichen umfassend die Eingangsstufe 320 bzw. die Ausgangsstufe 330.
  • Wie in 15a gezeigt ist, umfasst die Eingangsstufe 320 eine Anzahl von Gattern 332, 334, 336, 350 und 370, eine Anzahl von Transistoren 338 bis 348 und 354 bis 368 und ein Übertragungsgatter 331.
  • Die wie in 15b gezeigte Ausgangsstufe 330 umfasst ein Invertergatter 388, eine Anzahl von Halteeinrichtungen 380, 390, 394, zwei Inverter 392, 396 und eine Anzahl von Übertragungsgattern 382 bis 386. Wie wohlbekannt ist, umfasst jede der Halteeinrichtungen 380, 390 und 394 einen starken Inverter 380a, 390a und 394a, der jeweils mit einem jeweiligen verhältnismäßig schwachen Inverter 380b, 390b und 394b gekoppelt ist.
  • Die Übertragungsgatter 330, 382, 384, 386 umfassen jeweils ein Paar komplementärer Transistoren, die jeweils den Transistorpaaren 98, 98; 102, 104; 108, 106; und 110, 112 aus 13 entsprechen.
  • Für den Fachmann auf dem Gebiet ist mit Bezug auf die vorstehende Beschreibung von 10 klar, wie die Schaltungsverwirklichung der 14, 15a und 15b arbeitet, wobei diese Operation somit nicht weiter beschrieben wird.

Claims (9)

  1. Verfahren zum Prüfen der Funktion einer kombinatorischen Logikschaltung (5), die mehrere Eingänge (10a), die angeschlossen sind, um Datenausgangsbits von Datenausgängen (8a) von jeweiligen Abtasthalteeinrichtungen bzw. -latches zu empfangen, und einen Ausgang hat, der angeschlossen ist, um ein Datenausgangsbit an eine Abtasthalteeinrichtung bzw. -latch (56a; 58a; 60a) zu legen, wobei die Abtasthalteeinrichtungen bzw. -latches in einer Kette angeschlossen sind, wobei das Verfahren aufweist: a) ein Sensibilisierungsmuster von Bits (SB) wird entlang der Kette von Abtasthalteeinrichtungen bzw. -latches verschoben; b) am Ende des Schrittes a) werden die Abtasthalteeinrichtungen bzw. -latches aktualisiert, um die Bits des Sensibilisierungsmusters an den Datenausgängen (8a) der Abtasthalteeinrichtungen bzw. -latches anzugeben; c) ein Aktivierungsmuster (AB) von Bits wird entlang der Kette von Abtasthalteeinrichtungen bzw. -latches verschoben, während das Sensibilisierungsmuster an den Datenausgängen (8a) aufrechterhalten wird; d) am Ende des Schrittes c) werden die Abtasthalteeinrichtungen bzw. -latches aktualisiert, um die Bits des Aktivierungsmusters an den Datenausgängen der Abtasthalteeinrichtungen bzw. -latches (8a) anzugeben; e) nach einer vorbestimmten Zeitdauer (t) werden die Datenausgangsbits (DOB) von der kombinatorischen Logikschaltung (5), die von dem Aktivierungsmuster (AB) herrühren, aufgenommen; f) die Datenausgangsbits (DOB) werden durch die Abtastkette bewegt bzw. geschoben; und g) jene Datenausgangsbits werden mit für dieses Aktivierungsmuster erwarteten Bits verglichen, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschiebungs- und Aktualisierungsschritte unter der Steuerung eines Taktsignals (MCLOCK) ausgeführt werden, wobei die Schritte d) und e) innerhalb einer Taktdauer des Taktsignals ausgeführt werden, in dem der Schritt d) zum Aufnehmen in Reaktion auf ein unabhängig erzeugtes lokales Taktsignal (AD-VANCECLK) durchgeführt wird, der so zeitlich gesteuert bzw. getaktet wird, dass die vorbestimmte Zeitdauer weniger als die Taktdauer ist.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die vorbestimmte Zeitdauer verringert wird, bis das Ergebnis des Vergleichs unkorrekt wird, wodurch die maximale Funktion der kombinatorischen Logikschaltung angezeigt wird.
  3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei das sensibilisierende Muster und das aktivierende Muster ausgewählt werden, um einen kritischen Zeitsteuerungspfad bzw. Taktungspfad durch die kombinatorische Logikschaltung zu aktivieren.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, wobei Signale zur Verwirklichung der Schritte d) und e) erzeugt werden, indem das Taktsignal mit einem Bezugstaktsignal (86) kombiniert wird, um den lokalen Takt zu erzeugen, dessen positive Flanken (224) die Signale zur Verwirklichung der Schritte d) und e) zur Verfügung stellen.
  5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Schritte a) und c) unter der Steuerung des Taktsignals ausgeführt werden, wobei ein erster Abschnitt der Taktperiode bzw. -dauer verwendet wird, um freigegebene Halbhalteeinrichtungen bzw. -latches der Abtasthalteeinrichtung bzw. des Abtastlatches in einen Datenübertragungszustand zu versetzen, wobei der aufgenommene Halblatch bzw. die aufgenommene Halbhalteeinrichtung (56a) und die freigegebene Halbhalteeinrichtung bzw. -latch (60a) in Kombination eine Halteeinrichtung bzw. einen Latch bilden, der mit einer positiven Flanke getriggert ist.
  6. Verfahren nach irgendeinem der voranstehenden Ansprüche, wobei jede Abtasthalteeinrichtung einen Abtasteingang (14a) zum Empfangen des Sensibilisierungs- und des Aktivierungsmusters von Bits und einen Dateneingang (10a) hat, um ein Datenausgangsbit von einer kombinatorischen logischen Schaltung zu empfangen und ein Auswählsignal (TAPCONTROL 1) steuert, ob die Abtasthalteeinrichtungen bzw. -latches angeschlossen sind, um Signale über deren Abtasteingang oder deren Dateneingang zu empfangen.
  7. Verfahren nach Anspruch 6, wobei für die Schritte a) und c) das Auswählsignal den Abtasteingang auswählt.
  8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, wobei Schritt e) ausgeführt wird, indem der Zustand des Auswählsignals von der Auswahl des Abtasteingangs zur Auswahl des Dateneingangs während einer Taktperiode geändert wird.
  9. Vorrichtung zum Prüfen der Funktion einer kombinatorischen Logikschaltung (5), die mehrere Eingänge, die an Empfangsdatenausgangsbits von jeweiligen Abtasthalteeinrichtungen bzw. -latches angeschlossen sind, und einen Ausgang hat, der angeschlossen ist, um Datenausgangsbits an eine Abtasthalteeinrichtung bzw. -latch anzulegen, wobei die Abtasthalteeinrichtungen bzw. -latches in einer Kette angeschlossen sind, wobei die Vorrichtung aufweist: eine Taktquelle, um ein periodisches Signal (MCLOCK) zu erzeugen, das eine Taktperiode hat; Mittel zum Erzeugen eines Auswählsignals (TAPCONTROL 1), um als einen Eingang für jede Abtasthalteeinrichtung bzw. -latch ein Abtast-Testbit (SB, HB) oder ein Datenausgangsbit (DOB) auszuwählen; und ein Mittel zum Erzeugen eines Verschiebesteuersignals (RELEASECLK; UPDA-TECLK), welches steuert, ob ein Bit in einer Abtasthalteeinrichtung bzw. – latch zu einem Datenausgang (8a) der Abtasthalteeinrichtung bzw. -latch oder einem Abtastausgang (14b) einer Abtasthalteeinrichtung bzw. -latch übermittelt wird; gekennzeichnet durch, eine Steuereinrichtung (12), um die zeitliche Steuerung bzw. Taktung des Auswählsignals und das Verschiebesteuersignal zu steuern, wobei die zeitliche Steuerung bzw. Taktung des Verschiebesteuersignals unabhängig von dem Taktsignal steuerbar ist, und ein Mittel zum Erzeugen eines Aufnahmesteuersignals (CAPTURECLK), welches die zeitliche Steuerung bzw. Taktung der Aufnahme eines Abtast-Testbits (SB, AB) oder eines Datenausgangsbits (DOB) steuert, wobei das Steueraufnahmesignal unabhängig von dem Taktsignal steuerbar ist und innerhalb einer vorbestimmten Zeit erzeugt wird, die geringer als die Taktperiode bzw. -dauer ist, und dadurch dass jede Abtasthalteeinrichtung bzw. -latch aufweist, eine Aufnahme-Halb-Halteeinrichtung bzw. -latch (56), die bzw. der einen Eingang hat, der anschließbar ist, um das Abtast-Testbit oder das Datenausgangsbit zu empfangen, und einen Ausgang, der an eine aktualisierte Halbhalteeinrichtung bzw. -latch (58a) angeschlossen ist, und eine Freigabehalbhalteeinrichtung bzw. -latch, der bzw. die an den Datenausgang (18a) bzw. den Abtastausgang (14b) angeschlossen ist.
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