DE69605370T2 - Metallleitplanken für Mittelstreifen - Google Patents
Metallleitplanken für MittelstreifenInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sicherheitsleitplanke aus Metall zum Einsatz auf dem Mittelstreifen von Straßen, wie sie im Hauptanspruch dargestellt ist.
- Die Sicherheitsleitplanke aus Metall gemäß der Erfindung betrifft die auf Straßen eingesetzten Sicherheitsleitplanken aus Metall des in EP-A-0,575,705 dargestellten Typs und sie wird sowohl als Element zum Trennen des Verkehrs als auch als zeitweilig eingesetztes Element zum Umleiten und Führen des Verkehrs von einer Fahrspur auf eine andere eingesetzt.
- Die Metalleitplanke gemäß der Erfindung kann auch mit anderen Typen von Leitplanken verbunden werden, um den Verkehr zu trennen, so beispielsweise beim Leitschienentyp oder bei denen, die aus modularen Betonelementen bestehen.
- Dem Stand der Technik nach gibt es Straßen-Sicherheitsleitplanken, die eingesetzt werden, um den Verkehr an einer Mittelposition zwischen den zwei Fahrspuren zu trennen.
- Ein Typ der Leitplanken besteht aus einer Vielzahl von vorgefertigten Betonelementen mit einem Profil, das als "New Jersey"-Profil bekannt ist.
- Mit diesen Leitplanken wurden, wenn sie mit Systemen zu ihrer Verankerung im Boden und mit aufeinanderfolgenden vorgefertigten Elementen eingesetzt wurden, gute Ergebnisse hinsichtlich der Sicherheit und der Zuverlässigkeit erzielt.
- Diese vorgefertigten Betonelemente haben jedoch den Nachteil, daß sie relativ schwer sind, so daß sie sich nur schwer bewegen lassen und entsprechende Hebeeinrichtungen erforderlich sind.
- Das heißt, wenn eine Umleitung eingerichtet werden soll, um den Verkehr zeitweilig von einer Spur auf eine andere umzuleiten, so beispielsweise wenn eine Öffnung in der Leitplanke vorhanden ist, hat sich der Einsatz der aus Beton bestehenden vorgefertigten Elemente als nicht praktisch erwiesen, wenn sie nicht für mehr als wenige Tage eingesetzt werden sollen.
- Das ist darauf zurückzuführen, daß die Vorgänge zum Anheben und Umsetzen der vorgefertigten Elemente Zeit- und arbeitsaufwendig sind, so daß erhebliche Behinderungen für Kraftfahrer mit daraus resultierenden Staus und Behinderungen bei diesen Umsetzvorgängen entstehen.
- Darüber hinaus sind für das Anheben und Bewegen der vorgefertigten Betonelemente Hebeeinrichtungen, wie beispielsweise Kräne, erforderlich, die entsprechend ausgerüstet sein und zur Einsatzstelle transportiert werden müssen.
- Des weiteren besteht beim Bewegen der vorgefertigten Elemente, die erhebliches Gewicht haben, die Gefahr von Unfällen für die Arbeitskräfte, die diese Vorgänge ausführen.
- DE-A-18 03 862 stellt eine Metall-Straßenleitplanke dar, die aus modularen Elementen besteht, die über gelenkig gelagerte Hebel mit stationären Pfosten verbunden werden. Ein Element kann vertikal geneigt werden, so daß es an bzw. über dem benachbarten verschoben werden kann, um eine Durchfahrt zu öffnen, dadurch entsteht jedoch keine geführte Durchfahrt.
- Es ist auch daran zu denken, daß die Öffnungen in den Sicherheitsleitplanken normalerweise mit Ketten oder beweglichen modularen Elementen aus Kunststoff oder anderem leichten Material verschlossen werden, die ein ins Schleudern geratenes Fahrzeug nicht aufhalten, sondern nur dazu dienen, Kraftfahrer am unzulässigen Wenden zu hindern.
- Diese Teile der Straße ohne Sicherheitsleitplanken stellen daher eine Quelle möglicher Unfälle dar, da Fahrzeuge die Fahrspur wechseln können, und daher sollte auf sie verzichtet werden.
- Die Anmelder der vorliegenden Anmeldung haben die vorliegende Erfindung entwickelt, erprobt und ausgeführt, um die Mängel des Standes der Technik zu überwinden und weitere Vorteile zu erzielen.
- Die vorliegende Erfindung ist im Hauptanspruch aufgeführt und charakterisiert, während die abhängigen Ansprüche Varianten der Idee der Hauptausführung beschreiben.
- Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Metall-Sicherheitsleitplanke zu schaffen und die Öffnungen im Mittelstreifen auf Straßen zu verschließen.
- Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht darin, sie als Element zum vorübergehenden Umleiten und Führen von Verkehr von einer Fahrspur auf die andere einzusetzen.
- Die Sicherheitsleitplanke der Erfindung besteht aus modularen Elementen aus Metall, deren erste Funktion darin besteht, den Verkehr zu trennen, wobei sie in diesem Fall fluchtend angeordnet und an dem Boden angebracht werden, so daß eine fortlaufende Leitplanke entsteht, wodurch die Öffnung in der ständigen Leitplanke geschlossen wird.
- Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung können die modularen Metallelemente nebeneinander oder versetzt in einem Winkel oder parallel in bezug zu der Leitplanke angeordnet werden, die den Verkehr trennt.
- Bei der Straßensicherheitsleitplanke gemäß der Erfindung sind die Vorgänge zum Bewegen und Positionieren der aus Metall bestehenden modularen Elemente einfach, und es sind keine speziellen Einrichtungen erforderlich.
- Die Straßensicherheitsleitplanke gemäß der Erfindung enthält ein erstes stationäres Element, das quer fest mit der Leitplanke, die den Verkehr trennt, und unten mit Verankerungseinrichtungen mit dem Boden verbunden wird.
- Das erste stationäre Element kann fest mit Leitplanken zum Trennen des Verkehrs jeden bekannten Typs, wie beispielsweise vom "New Jersey"-Typ, verbunden werden, die aus Beton oder Stahl bestehen, oder auch mit Leitschienenelementen.
- Gemäß der Erfindung wirkt das erste stationäre Element mit wenigstens einem beweglichen modularen Element zusammen, wobei das Zusammenwirken über eine Gelenkeinrichtung stattfindet.
- Bei einer Variante hat die Straßensicherheitsleitplanke gemäß der Erfindung mehrere bewegliche modulare Elemente, die miteinander verbunden sind, um die Öffnung in der Leitplanke zu schließen, die den Verkehr trennt.
- Das bewegliche modulare Element hat zumindest an den Endbereichen am vorderen und am hinteren Ende Verankerungseinrichtungen und/oder Hebeeinrichtungen.
- Die Hebeeinrichtungen können an ihrem unteren Ende Radeinrichtungen aufweisen, die eine Ruheposition und eine Arbeitsposition einnehmen können.
- Die Hebeeinrichtungen können eine erste, d. h. eine Ruheposition und eine zweite, d. h. eine Verankerungsposition haben, in der sie mit den entsprechenden Verankerungseinrichtungen in der Fahrspur in dem zu der Öffnung gehörenden Bereich zusammenwirken.
- Wenn die beweglichen modularen Elemente mit den stationären Elementen in Flucht gebracht werden, um den Verkehr zu trennen, werden die Verankerungseinrichtungen so aktiviert, daß die beweglichen modularen Elemente fest mit dem Boden verbunden sind, und die Hebeeinrichtungen werden entaktiviert. Auf diese Weise liegen die beweglichen modularen Elemente, die die Straßensicherheitsleitplanke gemäß der Erfindung bilden, auf dem Boden auf und sind so daran befestigt, daß sie zumindest an seitlicher Bewegung gehindert werden.
- Wenn die beweglichen modularen Elemente so positioniert werden, daß der Verkehr umgeleitet und geführt wird, werden die Verankerungseinrichtungen entaktiviert, um die beweglichen modularen Elemente vom Boden zu lösen, und die Hebeeinrichtungen werden zeitweilig aktiviert, um die beweglichen modularen Elemente zu tragen, wenn sie vom Boden angehoben worden sind, so daß sie bewegt und positioniert werden können.
- Anschließend werden die Hebeeinrichtungen in die Ruhestellung gebracht, und die Verankerungseinrichtungen werden, wenn erforderlich, in die Verankerungsposition gebracht.
- Gemäß einer bevorzugten Ausführung umfassen die Verankerungseinrichtungen Zapfeneinrichtungen, die in den Boden eingeführt werden, und zwar insbesondere in entsprechend ausgeführte vertikale Löcher mit einer Halteaufnahme.
- Die Verankerungseinrichtungen und die Hebeeinrichtungen können vom mechanisch angetriebenen Typ, vom hydraulischen, ölhydraulischen oder pneumatischen Typ sein.
- Bei der Straßensicherheitsleitplanke gemäß der Erfindung sind die beweglichen modularen Elemente miteinander und mit den entsprechenden stationären Elementen über die jeweiligen Gelenkeinrichtungen verbunden, die eine Drehung um 180º ermöglichen, so daß ein bewegliches modulares Element auf der einen oder anderen Seite eines benachbarten beweglichen modularen Elementes neben dieses gebracht werden kann. Die beigefügten Zeichnungen dienen als nichteinschränkendes Beispiel und zeigen eine bevorzugte Ausführung der Erfindung, wobei:
- Fig. 1a eine schematische Vorderansicht einer Straßensicherheitsleitplanke gemäß der Erfindung in geschlossener Position zeigt;
- Fig. 1b eine schematische Draufsicht auf die Leitplanke in Fig. 1a zeigt;
- Fig. 2a eine schematische Vorderansicht der Leitplanke in Fig. 1a in angehobenem Zustand zeigt, wobei sich das erste Element daneben befindet.
- Fig. 2b eine schematische Draufsicht auf die Leitplanke in Fig. 2a zeigt,
- Fig. 3 eine schematische Draufsicht auf die Leitplanke in Fig. 2a in ihrer abschließenden Position zum Umleiten und Führen des Verkehrs zeigt;
- Fig. 4a bis 4g eine zweite Form der Straßensicherheitsleitplanke gemäß der Erfindung in ihren verschiedenen Funktionsstellungen zeigen;
- Fig. 5a in vergrößertem Maßstab und teilweise als Schnitt ausgeführt eine Vorderansicht des stationären Elementes und eines beweglichen modularen Elementes der Straßensicherheitsleitplanke gemäß der Erfindung zeigt;
- Fig. 5b in vergrößertem Maßstab den Schnitt entlang der Linie A-A durch die Leitplanke in Fig. 5a zeigt;
- Fig. 6a in vergrößertem Maßstab den Schnitt entlang der Linie A-A durch die Leitplanke in Fig. 5a zeigt, wobei die Hebeeinrichtungen entaktiviert sind;
- Fig. 6b in vergrößertem Maßstab den Schnitt entlang der Linie A-A durch die Leitplanke in Fig. 5a zeigt, wobei die Hebeeinrichtungen aktiviert sind;
- Fig. 7a in vergrößertem Maßstab den Schnitt entlang der Linie B-B durch die Leitplanke in Fig. 5a zeigt, wobei die Verankerungseinrichtungen fast vollständig entaktiviert sind;
- Fig. 7b in vergrößertem Maßstab den Schnitt entlang der Linie B-B durch die Leitplanke in Fig. 5a zeigt, wobei die Verankerungseinrichtungen vollständig aktiviert sind
- Fig. 8 eine Vorderansicht des Verbindungsgelenkes zwischen zwei benachbarten Elementen zeigt, die die Leitplanke gemäß der Erfindung bilden;
- Fig. 9a und 9b eine Draufsicht auf das Gelenk in Fig. 8 in zwei verschiedenen Positionen zeigen;
- Fig. 10a den Querschnitt durch eine Variante der Verankerungseinrichtungen der Leitplanke gemäß der Erfindung zeigt;
- Fig. 10b einen Schnitt entlang der Linie C-C durch die Verankerungseinrichtung in Fig. 10a zeigt.
- Das Bezugszeichen 10 kennzeichnet in den beigefügten Figuren im allgemeinen eine aus Metall bestehende Sicherheitsleitplanke gemäß der Erfindung.
- Die Straßensicherheitsleitplanke 10 wird mit den Leitplanken zum Trennen des Verkehrs 11 verbunden, die vom "New Jersey"-Typ mit modularen Elementen aus Stahl oder Beton oder vom Leitschienentyp sein können.
- Die Straßensicherheitsleitplanke 10 gemäß der Erfindung umfaßt ein stationäres Metallelement 12 und wenigstens ein bewegliches modulares Metallelement 13, die miteinander verbunden sind, und zwar in diesem Fall durch eine Gelenkeinrichtung 14.
- Bei der in Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführung umfaßt die Leitplanke 10 zwei bewegliche modulare Metallelemente 13a, 13b, während bei der in Fig. 4a bis 4g dargestellten Ausführung die Barriere 10 drei bewegliche modulare Elemente 13a, 13b bzw. 13c umfaßt.
- Das stationäre Metallelement 12 hat eine Verankerungseinrichtung 15, die Verbindungsstangen 16 umfaßt, die mit dem Fundament 19 zusammenwirken, so daß das stationäre Metallelement 12 fest mit dem Fundament 19 verbunden ist.
- Die Leitplanke 10 gemäß der Erfindung kann sowohl zum Trennen des Verkehrs dienen, wobei sie in diesem Fall so ausgerichtet wird, daß sie eine fortlaufende Leitplanke mit der Leitplanke zum Trennen des Verkehrs 11 bildet, mit der sie verbunden ist, und des weiteren auch zum Umleiten und Führen des Verkehrs, wobei sie in diesem Fall umgeklappt werden kann (Fig. 2b und 4f), so daß eine Öffnung 20 entsteht, durch die Fahrzeuge die Fahrspur wechseln können.
- Die umgeklappte Leitplanke 10 kann auch in einem geeigneten Winkel zu der Leitplanke angeordnet werden, um den Verkehr 11 zu trennen und in die Umleitung überzugehen und/oder deren Anfang zu bilden (Fig. 3 und 4g).
- Bei einer anderen Konstruktion können die beweglichen modularen Elemente 13, die die Leitplanke 10 bilden, in verschiedene Stellungen gebracht werden, so beispielsweise, je nach den speziellen Anforderungen, parallel zu der Leitplanke zum Trennen des Verkehrs 11, jedoch versetzt dazu, wie dies mit der unterbrochenen Linie in Fig. 3 und 4g dargestellt ist.
- Jedes bewegliche modulare Metallelement 13 weist Verankerungseinrichtungen 115 im Inneren auf, die zeitweilig aktiviert werden können, und Hebeeinrichtungen 18, die zeitweilig aktiviert werden können.
- Wenn das bewegliche modulare Metallelement 13 als Leitplanke zum Trennen des Verkehrs dient, befinden sich die Verankerungseinrichtungen 115 in der aktivierten Position 115a (Fig. 7b), um es fest mit dem Fundament 19 zu verbinden und so wenigstens seitlichen Schüben zu widerstehen, während die Hebeeinrichtungen 18 entaktiviert und in eine nicht sichtbare Position 18a (Fig. 6a) eingezogen sind.
- Beim Einsatz als Element zum Umleiten und Führen des Verkehrs werden die Verankerungseinrichtungen 115 in die entaktivierte Position 115b (Fig. 7a) gebracht, während die Hebeeinrichtungen 18 in die aktivierte Position 18b (Fig. 6b) gebracht werden, in der das bewegliche modulare Element 13 von dem Fundament 19 abgehoben wird und auf den Rädern 21 ruht, die im unteren Teil der Hebeeinrichtungen 18 angeordnet sind.
- Das heißt, in diesem Fall umfassen die Verankerungseinrichtungen 115 zwei vertikale Verankerungszapfen 22 (Fig. 7a und 7b), die in ihrem unteren Teil an einer horizontalen Halterung 23 befestigt sind, die vertikal bewegt werden kann und mit einer Antriebseinheit 24 zusammenwirkt, die in diesem Fall in beiden Richtungen arbeitet.
- In diesem Fall umfaßt die Antriebseinheit 24 eine Schneckenspindel 25, die am Ende fest mit der Halterung 23 verbunden ist und mit einem Schrägstirnrad 26 zusammenwirkt.
- Die Schneckenspindel 25 wirkt mit Führungseinrichtungen 27 zusammen, die fest mit dem beweglichen modularen Element 13 verbunden sind, und in denen die Schneckenspindel 25 auf ihrer Achse läuft.
- Das Schrägstirnrad 26 ist mit einem Mitnehmerzapfen 44 verbunden.
- Das Schrägstirnrad 26 wird mit einer Kurbel gedreht, die mit dem Mitnehmerzapfen 44 zusammenwirkt, und dadurch bewegt sie die Schneckenspindel 25 auf ihrer Achse, so daß die Verankerungszapfen 22 in die entsprechenden Halteaufnahmen 17 bzw. aus ihnen heraus bewegt werden.
- Gemäß einer hier nicht dargestellten Variante ist das Schrägstirnrad 26 motorgetrieben. Gemäß einer in Fig. 10a und 10b dargestellten Variante umfassen die Verankerungseinrichtungen 115 einen Verankerungszapfen 122, der axial beweglich ist und sich auf seiner eigenen Achse drehen kann, wobei der Verankerungszapfen 122 einen Haken 34 an seinem oberen Ende und ein Querverriegelungselement 35 an seinem unteren Ende hat.
- In diesem Fall hat das bewegliche modulare Element 13 in seinem oberen Teil ein Loch 37 auf einer Achse mit dem Verankerungszapfen 122, durch das das Werkzeug eingeführt wird, das in den Verankerungszapfen 122 einhakt, ihn dreht und anhebt.
- Das Loch 37 wirkt vorteilhafterweise mit einer herausnehmbaren stopfenartigen Verschlußeinrichtung 38 zusammen.
- Wenn das Metallelement 13 angehoben werden muß, kann der Verankerungszapfen 122 auf seiner Achse bewegt werden, bis der Haken 34 aus dem Loch 37 heraustritt, und zwar so, daß die Hebeseile in den Haken 34 eingehängt werden können.
- In diesem Fall hat die Halteaufnahme 17 in ihrem unteren Teil Einrichtungen 36, die das Herausziehen verhindern, und mit denen das Querverriegelungselement 35, das am Ende mit dem Verankerungszapfen 122 verbunden ist, zeitweilig zusammenwirkt.
- Der Verankerungszapfen 122 kann auf seiner Achse gedreht werden und hat eine Löse-Winkelstellung, in der sich das Querverriegelungselement 35 zwischen der Herausziehverhinderungseinrichtung 36 bewegen kann, und eine zweite Verriegelungs-Winkelstellung, die in bezug auf die Quer-Lösestellung um 90º verdreht ist und in der die Enden des Querverriegelungselementes 35 mit der Herausziehverhinderungseinrichtung 36 zusammenwirken und so das Herausziehen des Verankerungszapfens 122 verhindern.
- Die Hebeeinrichtungen 18 umfassen in diesem Fall eine ölhydraulische Hubspindeleinrichtung 29, die im wesentlichen vertikal ist und an dem oberen Ende mit einem Anbringungswinkel 30 verbunden ist, der eine Einheit mit dem beweglichen modularen Element 13 bildet, wobei die ölhydraulische Hubspindeleinrichtung 29 am unteren Ende eine Halterung 31 hat, unter der die Räder 21 angebracht sind, die vorteilhafterweise vom Laufrollentyp sind.
- In diesem Fall hat, um die Verbindung des beweglichen modularen Elementes 13 mit dem Boden zu verbessern, wenn es sich in der abgesenkten Position befindet, die untere Grundplatte 42 des beweglichen modularen Elementes 13 Aufnahmen 43, mit denen die Arretierzapfen 46 zusammenwirken, wobei die Arretierzapfen 46 in dem Fundament 19 an einer koordinierten Position befestigt sind und teilweise von dem Fundament 19 vorstehen.
- Die ölhydraulischen Hubspindeleinrichtungen 29 sind mit einer ölhydraulischen Antriebseinheit 33 verbunden, die das jeweilige Anheben/Absenken aller ölhydraulischen Hubspindeleinrichtungen 29 so gewährleistet, daß Spannungen vermieden werden, die Verformungen der beweglichen modularen Elemente 13 bewirken könnten, wenn sie uneinheitlich angehoben würden.
- Um Schwingungen zu vermeiden und das ordnungsgemäße Laufen des Trägers 23 und des Trägers 31 zu erleichtern, hat das bewegliche modulare Element 13 Führungsprofile 28 bzw. 32, mit denen die Enden der entsprechenden Träger 23, 31 bei ihrer vertikalen Bewegung zusammenwirken.
- In diesem Fall hat jedes bewegliche modulare Element 13 Hebeeinrichtungen 18 in der Nähe zweier Endbereiche, während Verankerungseinrichtungen 115 sowohl im mittleren Bereich als auch den beiden Endbereichen des beweglichen modularen Elementes 13 vorhanden sind.
- Fig. 8, 9a und 9b zeigen eine mögliche Form der Gelenkeinrichtung 14, die eingesetzt werden kann, um die beweglichen modularen Elemente 13 mit dem stationären Element 12 oder mit einem benachbarten beweglichen modularen Element 13 zu verbinden.
- Die Gelenkeinrichtung 14 muß es dem beweglichen modularen Element 13 ermöglichen, sich aus einer fluchtenden Position in eine parallele Position in bezug auf das andere bewegliche modulare Element 13 oder das angrenzende stationäre Element 12 zu bewegen.
- Bei einer Variante ermöglichen es die Gelenkeinrichtungen den beweglichen modularen Elementen 13, sich in beide Richtungen zueinander zu drehen.
- In diesem Fall umfassen die Gelenkeinrichtungen 14 zwei Platten, d. h. die erste Platte 45a und die zweite Platte 45b, die horizontal und einander teilweise überdeckend angeordnet sind.
- Die erste Platte 45a weist an einem Ende einen ersten Gelenkzapfen 39 auf, mit dem sie an dem unteren Teil des stationären Elementes 12 oder des beweglichen modularen Elementes 13 angebracht ist und sich ungehindert drehen kann.
- Die zweite Platte 45b hat an ihrem anderen Ende einen dritten Gelenkzapfen 41, mit dem sie mit dem unteren Teil des beweglichen modularen Elementes 13 verbunden ist.
- In diesem Fall reicht es, um das bewegliche modulare Element 13 parallel zu dem stationären Element 12 oder dem anderen angrenzenden beweglichen modularen Element 13 auszurichten, aus, die zwei Platten 45a, 45b koaxial und senkrecht zur Längsachse der Leitplanke zum Trennen des Verkehrs 11 anzuordnen, und das bewegliche modulare Element 13 um den zweiten Gelenkzapfen 40 zu drehen.
- Fig. 1a bis 3 zeigen die verschiedenen Funktionsphasen bei der Bewegung der Leitplanke 10 aus der Position, in der sie zum Trennen des Verkehrs eingesetzt wird, in die Position, in der sie zum Umleiten und Führen des Verkehrs eingesetzt wird.
- In Fig. 1a und 1b ist die Leitplanke 10 mit der Leitplanke zum Trennen des Verkehrs 11 so verbunden, daß sie die gleiche Funktion hat, wobei sich die Verankerungseinrichtungen 115 in der aktivierten Position befinden, und die Hebeeinrichtungen 18 in der Ruheposition.
- In Fig. 2a und 2b wird, nachdem die Verankerungseinrichtungen 115 entaktiviert und die Hebeeinrichtungen 18 aktiviert worden sind, das zweite bewegliche modulare Element 13b mit der Gelenkeinrichtung 14 gedreht, um es neben dem ersten beweglichen modularen Element 13a anzuordnen.
- Anschließend wird in Fig. 3 das erste bewegliche modulare Element 13a zusammen mit dem zweiten beweglichen modularen Element 13b an der Gelenkeinrichtung 14 gedreht, die es mit dem stationären Element 12 verbindet, um es in die Position zu bringen, in der mit ihm der Verkehr umgeleitet und geführt wird.
- In Fig. 4a bis 4g ist die Leitplanke 10, die ein stationäres Element 12 und drei bewegliche modulare Elemente 13a, 13b und 13c umfaßt, in den verschiedenen Bewegungsstadien dargestellt.
Claims (13)
1. Metall-Sicherheitsleitplanke zum Einsatz auf dem Mittelstreifen auf dem Fundament
(19) von Straßen, die ein stationäres Metallelement (12) und wenigstens ein
bewegliches modulares Metallelement (13) umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß jedes
bewegliche Element (13) über Gelenkeinrichtungen (14) mit wenigstens dem
stationären Element (12) oder einem anderen beweglichen Element (13) verbunden ist,
wobei wenigstens ein bewegliches modulares Metallelement
Verankerungseinrichtungen (115), die vorübergehend entaktiviert werden können, und
Hebeeinrichtungen (18)aufweist, die in bezug auf das Fundament (19) vorübergehend aktiviert
werden können.
2. Leitplanke nach Anspruch 1, wobei die Hebeeinrichtungen (18) Radeinrichtungen
(21) am unteren Teil haben.
3. Leitplanke nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Verankerungseinrichtungen (115)
wenigstens einen vertikalen Verankerungszapfen (22, 122) umfassen, der auf
seiner Achse bewegt werden kann und vorübergehend mit einer Halteaufnahme (17)
in dem Fundament (19) zusammenwirkt.
4. Leitplanke nach Anspruch 3, wobei die Verankerungseinrichtungen (115) mit einer
Antriebseinheit (24) zusammenwirken, die wenigstens einen Verankerungszapfen
(22-122) der Verankerungseinrichtungen (115) aus seiner Halteaufnahme (17)
heraus/in sie hinein anhebt/absenkt.
5. Leitplanke nach Anspruch 4, wobei die Antriebseinheit (24) eine
Schneckenspindeleinrichtung (25) umfaßt, die mit den Verankerungseinrichtungen (115) verbunden
ist, wobei die Schneckenspindeleinrichtung (25) mit einer Schrägstirnradeinrichtung
(26) zusammenwirkt.
6. Leitplanke nach Anspruch 5, wobei die Schrägstirnradeinrichtung (26) manuell
mittels einer Kurbel betätigt wird.
7. Leitplanke nach Anspruch 5, wobei die Schrägstirnradeinrichtung (26)
motorgetrieben ist.
8. Leitplanke nach Anspruch 4, wobei der Verankerungszapfen (22-122) auf seiner
Achse gedreht werden kann und Querverriegelungseinrichtungen (35, 36) aufweist,
die eine Arretierposition und eine winklig dazu versetzte Löseposition haben.
9. Leitplanke nach Anspruch 8, wobei der Verankerungszapfen (22-122) eine
Hakeneinrichtung (34) an seinem oberen Ende aufweist.
10. Leitplanke nach Anspruch 8 und 9, wobei die Halteaufnahme (17) eine
Herausziehverhinderungseinrichtung (36) aufweist, mit der die Querverriegelungseinrichtung
(35), die mit dem unteren Ende des Verankerungszapfens (22-122) verbunden ist,
zeitweilig zusammenwirkt.
11. Leitplanke nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die
Gelenkeinrichtungen (14) zwei parallele Platten (45a, 45b) umfassen, die durch einen zweiten
Gelenkzapfen (40) miteinander verbunden sind, wobei jede Platte (45a, 45b) mit dem
entsprechenden stationären Element (12) bzw. dem beweglichen Element (13)
mittels eines ersten Gelenkzapfens (39) bzw. eines dritten Gelenkzapfens (41)
verbunden ist.
12. Leitplanke nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die
Hebeeinrichtungen Betätigungseinrichtungen (29) umfassen, die mit einer Antriebseinheit (33)
verbunden sind.
13. Leitplanke nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei eine Grundplatte (42)
der beweglichen modularen Elemente (13) Aufnahmen (43) aufweist, die zeitweilig
mit Arretierzapfen (46) zusammenwirken, die mit dem Fundament (19) verbunden
sind.
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