DE69607802T2 - Verfahren zur Verwaltung einer Übertragung zwischen einen Faksimiledokumentenserver sowie Faksimilegerät mit Telefonendgerät - Google Patents

Verfahren zur Verwaltung einer Übertragung zwischen einen Faksimiledokumentenserver sowie Faksimilegerät mit Telefonendgerät

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verwaltung einer Kommunikation zwischen einem Telefaxdokumentenserver und einem an eine Fernsprechstelle angeschlossenen Telefaxgerät.
  • Ein Telefaxdokumentenserver enthält eine Dokumentenbank, auf die die Telefaxgeräte zum Lesen über eine Telefonleitung zugreifen können. Um eine Dokumentauswahl zu ermöglichen, präsentiert der Server zuvor ein Menü aus Dokumenten und eine Bedienungsperson für das Telefaxgerät sendet eine Auswahladresse, siehe beispielsweise US-A-5072309, welche ein Menü aus Dokumenten in Form eines Telefaxes verbreitet.
  • Um diesen vorherigen Austausch zu vereinfachen, geschieht dieser mit Telefonsignalen. Der Server synthetisiert ein Sprachmenü, das von der Bedienungsperson bzw. dem Operator an einer Fernsprechstelle empfangen wird, welche sich die Leitung mit dem Telefaxgerät teilt und zur Herstellung der Telefonverbindung gedient hat, und der Operator antwortet darauf über die gleiche Fernsprechstelle mit einem Sprachbefehl oder durch Sendung von Tonfrequenzsignalen, bevor die Leitung auf das Telefaxgerät umgeschaltet wird.
  • Es kann sein, daß der Operator am Ende des Empfangs des ausgewählten Dokumentes mit dem Empfang eines anderen Dokumentes fortfahren möchte, ohne die Kommunikation zu unterbrechen. Folglich schaltet das Telefaxgerät zum Empfang des erneut präsentierten Sprachmenüs auf die Fernsprechstelle um, jedoch ist es erforderlich, daß diese abgenommen ist, andernfalls wird die Kommunikation unterbrochen.
  • Um diese Unterbrechung zu vermeiden, sendet das Telefaxgerät vor einem das empfangene Dokument quittierenden Signal und vor dem Umschalten der Leitung einen visuellen oder akustischen lokalen Alarm, der zum Abnehmen der Fernsprechstelle einlädt, und der Operator bestätigt durch Betätigung einer Taste des Telefaxgerätes, daß die Fernsprechstelle tatsächlich abgenommen ist. Diese Verkettungsphase erfordert die richtige und schnelle Reaktion des Operators, mangels der die Kommunikation unterbrochen wird. Nun kann der Operator aber durch das Studium des empfangenen Dokuments beschäftigt sein oder den auszuführenden Ablauf schlecht kennen und zögern, diesen zu realisieren oder diesen schlecht ausführen, indem er beispielsweise die Taste betätigt, ohne den Hörer der Fernsprechstelle abgenommen zu haben.
  • Die vorliegende Erfindung dient dazu, die Aufgabe der Bedienungsperson zu vereinfachen. Zu diesem Zweck betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Verwaltung einer Kommunikation zwischen einem Telefaxserver und einem an eine Fernsprechstelle angeschlossenen Telefaxgerät, die durch eine Telefonleitung verbunden sind, wobei der durch einen Operator mit der Fernsprechstelle zur Kommunikation gebrachte Server ein Sprachmenü aus Dokumenten präsentiert, wobei der Operator eines der Dokumente mit Hilfe der Fernsprechstelle auswählt, bevor er die Leitung auf das Telefaxgerät umschaltet, und wobei der Server am Ende des Dokumentes ein Dokumentende-Signal sendet, wobei das Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, daß in dem Server ein Befehl der Verkettung von Dokumenten gespeichert wird, daß das Telefaxgerät unabhängig vom Zustand der Fernsprechstelle das Dokumentende- Signal quittiert und die Kommunikation durch Verbindung der Leitung mit einer Rückführimpedanz aufrechthält, um erneut ein Sprachmenü zu empfangen.
  • Auf diese Weise bleibt die Kommunikation aufrechterhalten, und der Operator verfügt über die nötige Zeit zum Abnehmen der Fernsprechstelle, sofern er dies möchte.
  • Vorzugsweise wird die Rückführung der Leitung auf einem elektroakustischen Wandler ausgeführt, was den Empfang des Sprachemenüs ohne Zwischenschaltung des Operators ermöglicht.
  • Die Erfindung wird anhand der folgenden Beschreibung eines Telefaxservers und Telefaxgeräts besser verständlich, die zwei Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Verfahrens beschreibt unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung, in der:
  • - Fig. 1 eine schematische Darstellung des Servers und des an eine Fernsprechstelle angeschlossenen Telefaxgeräts zeigt;
  • - Fig. 2 zeigt ein Ablaufdiagramm, das den Ablauf der Kommunikation zwischen dem Server und dem Telefaxgerät oder der Fernsprechstelle gemäß der ersten Ausführungsform veranschaulicht, und
  • - Fig. 3 zeigt ein Ablaufdiagramm der gleichen Art, das die zweite Ausführungsform betrifft.
  • Der dargestellte Telefaxdokumentenserver 1 ist über ein geschaltetes Fernsprechnetz (RTC) 11 mit einem Telefaxgerät 2 verbunden, das an eine Fernsprechstelle 3, hier eine Tonfrequenzfernsprechstelle, angeschlossen ist. Genauer gesagt, führt die Verbindungsleitung 12 zwischen diesen letzteren und dem Netz RTC 11 zu einem Verbindungsanschluß eines Steuerrelais 21 des Telefaxgerätes 2, welches es erlaubt, die Leitung 12 mit dem Modem 23 des Telefaxgerätes 2 oder mit der Fernsprechstelle 3 zu verbinden. Es wird klar sein, daß es sich um eine sehr schematische eindrähtige Darstellung handelt, und daß das Modem 23 und die Fernsprechstelle 3 gleichzeitig von der Leitung 12 isoliert sein können, jeweils durch ein Relais mit zwei Unterbrechungskontakten.
  • Ein Unterbrechungsrelais 22 des Telefaxgeräts 2 ermöglicht auch die Verbindung der Leitung 12 mit einer Schaltung zum verstärkten Telefonempfang, die symbolisch durch einen Lautsprecher 31 dargestellt ist, und möglicherweise mit einer Schaltung zur Telefonsendung, die symbolisch durch ein Mikrofon 32 dargestellt ist, wobei die Einheit 31-32 eine in das Telefaxgerät 2 integrierte "Freisprech"-Telefoneinheit bildet. Ein Gleichstromdetektor 26 ist in dem Telefaxgerät 2 in Reihe zu der Verbindung mit der Fernsprechstelle 3 angeordnet. Eine Tastatur 24 und eine Anzeige 25 mit einer der Funktionalität des Telefaxgeräts 2 entsprechenden variablen Ausstattung erlauben einem Operator den Dialog mit dieser. Eine Zentraleinheit 20 des Telefaxgerätes 2 steuert die Elemente 21-22 und 25 und wird von der Tastatur 24 und dem Detektor 26 gesteuert. Das Modem 23 ist über eine bidirektionale Verbindung mit der Zentraleinheit 20 verbunden.
  • Man hätte eine integrierte Telefon-Telefaxeinheit vorsehen können. Dann würden die Zentraleinheit 20 und die Tastatur 24 die Telefax- und Telefonfunktionen steuern, die Wahl würde über das Modem 23 geschehen, die Konversation über die Wandler 31, 32, welche als Handapparate, als Freisprechanlage oder in beider Form vorgesehen sein können. Es gäbe weder eine externe Fernsprechstelle 3 noch einen Gleichstromdetektor 26, und die Zentraleinheit wäre Herr der Rückführung auf den Telefonteil oder den Telefaxteil.
  • Die erste erfindungsgemäße Verfahrensvariante wird im folgenden unter Bezugnahme auf Fig. 2 dargestellt.
  • Zur Einleitung sei daran erinnert, daß der Telefaxdokumentenaustausch normiert ist und unter das Protokoll T30 des CCITT fällt, welches hier durch Bezugnahme aufgenommen wird.
  • Der Meldungs- bzw. Signalaustausch über das Netz RTC 11 erfolgt wie folgt:
  • In einem Schritt 39 nimmt der Operator an einer Fernsprechstelle 3 ab, welche von der Leitung 12 über den Ruhekontakt des Relais 21 versorgt wird, und wählt die Rufnummer des Servers 1. Der Server 1 "nimmt ab" und antwortet mit einem synthetisierten Sprachmenü (Schritt 40) oder mit einer Folge von Sprachmenüs, die den Operator dazu auffordern, mit Hilfe des Signalsystems DTMF die Transaktionscharakteristika zu senden: Möglicherweise eine Identifikation zur Kontrolle der Zugriffsrechte, eine Bezeichnung des gewünschten Dokumentes.
  • Die mit einer Wachhundfunktion verbundenen Schritte 39T, 41, 425, 42T, 45S und 45T sind mit denjenigen Schritten vergleichbar, die dieselbe Endziffer und die nächsthöhere Zehnerziffer tragen, welche sich auf die Sendung eines zweiten Dokumentes beziehen, und weiter unten beschrieben werden.
  • In dem Schritt 42 werden von dem Operator DTMF-Signale zur Auswahl eines von dem Server 1 aufgezählten ersten Dokumentes gesendet. In einem Schritt 43 steuert der Operator anschließend die Umschaltung bzw. Kommutation der Leitung 12 auf das Telefaxgerät 2, und zwar durch Betätigung einer Taste der Tastatur 24, wodurch das Relais 21 über die Zentraleinheit 20 gesteuert wird.
  • In einem Schritt 44 sendet der Server 1 das ausgewählte Dokument, welches von dem Modem 23 empfangen und gespeichert oder gedruckt wird, dann sendet der Server 1 in einem Schritt 46 ein PRIEOP-Signal, welches das Ende der Dokumentübertragung anzeigt und die erneute Sendung eines Sprachmenüs zur Auswahl eines zweiten Dokumentes anbietet.
  • Beim Empfang des Signals PRIEOP sendet die Zentraleinheit 20 eine bestimmte Meldung an den Operator (Schritt 27). Es handelt sich hierbei um einen mit Hilfe des Lautsprechers 31 unter der Steuerung einer Tonschaltung erzeugten akustischen Alarm, und über eine nicht dargestellte Anschlußschaltung und um eine auf der Anzeige 25 angezeigte Nachricht, welche zum Abnehmen der Fernsprechstelle 3 auffordert.
  • In einem Schritt 48 quittiert das Telefaxgerät 2 das Dokumentende-Signal PRIEOP und antwortet positiv (PIP) auf den Vorschlag des Schritts 46, und zwar bedingungslos, d. h. unabhängig vom Zustand der Fernsprechstelle 3, aufgelegt oder abgenommen. Quasi gleichzeitig steuert die Zentraleinheit 20 in einem Schritt 49 die Umschaltung des Relais 21 in die Ruheposition in Richtung auf die Fernsprechstelle 3 und das Schließen des Unterbrechungsrelais 22. Diese stellt die Gleichstromrückführung der Leitung 12 über zumindest den Lautsprecher 31 sicher und hält folglich die Telefonverbin dung mit dem Server 1 aufrecht. Da der Zustand der Fernsprechstelle hier von dem Detektor 26 überwacht wird, ist das Schließen des Kontakts 22 unnötig, wenn die Fernsprechstelle 3 abgenommen wurde.
  • Während in diesem Beispiel der Lautsprecher 31 als Element zur Rückführung der den Gleichstrom führenden Leitung verwendet wurde, ist es klar, daß diese Funktion auch von anderen Elementen sichergestellt werden kann, beispielsweise von in Reihe oder parallel geschalteten Widerständen, welche beispielsweise den durch sie hindurch fließenden Strom begrenzen und das Durchfließen wenigstens eines minimalen Gleichstroms sicherstellen, der zur Aufrechterhaltung des aktiven Zustands der Telefonleitung 12 über das zentrale Telefonnetz RTC 11 benötigt wird.
  • In einem Schritt 49T geschieht quasi gleichzeitig mit dem Schritt 49 die Aktivierung eines "Wachhund"- bzw. "Überwachungs"-Zeitfensters, das über die Detektion sowie die Nicht-Detektion eines DTMF-Signals auf der Leitung 12 Aufschluß gibt. Diese Detektion wird von einer nicht dargestellten Abhörvorrichtung mit hoher Eingangsimpedanz bewirkt, welche die Zentraleinheit 20 steuert.
  • Der Server präsentiert dann in einem Schritt 50 den Sprachmenüteil und zählt die angebotenen Dokumente auf, und er aktiviert gleichzeitig (Schritt 51) ein dem Schritt 49T (DTMF) entsprechendes Zeitfenster. In einem Schritt 52, der vergleichbar mit dem Schritt 42 ist, wählt der Operator durch Sendung eines DTMF-Signals von der Fernsprechstelle 3 ein zweites Dokument aus, was die Entaktivierung der beiden Zeitfenster der Schritte 49T bzw. 51 in entsprechenden Schritten 52T bzw. 52S bewirkt.
  • Fehlt der Schritt 52, d. h. die Sendung der DTMF-Signale, welche die Anwesenheit des Operators an der abgenommenen Fernsprechstelle 3 wiedergeben, schreiten die Zeitfenster der Schritte 49 und 51 voran und das erste ablaufende Zeitfenster spielt seine "Wachhund"- bzw. "Überwachungs"-Rolle und steuert die Freigabe der Leitung 12 im Schritt 55T bzw. 555.
  • In diesem Beispiel können der Lautsprecher 31 und das Mikrofon 32 die Fernsprechstelle 3 vollständig ersetzen, d. h. die Zentraleinheit 20 kann diese Freisprecheinheit zur gewünschten Zeit als Funktion der über die Leitung ausgetauschten Signale "abnehmen" und auflegen, was jede Zwischenschaltung des Operators erübrigt, außer zur Auswahl der Dokumente. Bei fehlender spezieller Auswahl, d. h. sofern alle Dokumente gelesen werden oder sofern die Auswahl gemäß bestimmten Kriterien erfolgt, kann das Telefaxgerät 2 selbst alle Operationen ausführen.
  • Andernfalls überwacht das Telefaxgerät 2 mit Hilfe des Detektors 26 den Zustand der Fernsprechstelle 3, um die Leitung 12 auf diese zurückzuführen, wenn sie nach Empfang eines Dokumentes abgenommen ist. Die anfängliche Rückführung auf die Rückführimpedanz, hier den Lautsprecher 31, kann beibehalten werden oder auch nicht.
  • Fig. 3 zeigt die zweite Ausführungsform zur Umsetzung des Verfahrens.
  • Diese Ausführungsform unterscheidet sich deutlich vom vorhergehenden Beispiel, und zwar durch die Tatsache, daß der Server kein PRIEOP-Signal am Ende der Dokumentübertragung liefern kann, sondern nur das Signal EOP, welches gemäß dem Protokoll T30 ein Ende der Telefaxphase gefolgt von einer Freigabe anzeigt, folglich ohne Rückkehr zum Sprachmenü. Das Signal PRIEOP ist tatsächlich nur eine Option in dem Protokoll T30, während das Signal EOP obligatorisch ist, und somit zwangsläufig in dem Server realisiert.
  • Um diese Schwierigkeit zu umgehen und eine Unterbrechung der Telefonkommunikation zu vermeiden, ist der Server derart programmiert, daß er mit dem Telefaxgerät einen vorgeschalteten Signalaustausch bzw. eine Vereinbarung bewirkt, durch die sie vereinbaren, nach dem Signal EOP die Leitung nicht freizugeben.
  • Folglich werden gemäß dieser zweiten Ausführungsform das Signal EOP und das Quittierungssignal zur Freigabe der Leitung (MCF) interpretiert als wären sie das entsprechende Signal PRIEOP und das Quittierungssignal (gemäß Schritt 48), welches die Anwesenheit des Operators zum Empfang eines anderen Dokumentes bestätigt.
  • Folglich wird gemäß der einen oder der anderen Ausführungsform in dem Server ein Befehl zur Verkettung von Dokumenten gespeichert, sei es permanent (PRIEOP) oder nach entsprechender Vereinbarung (DC).
  • Die Fig. 3 weist eine große Anzahl von Schritten auf, die denjenigen der Fig. 2 entsprechen und folglich nicht wieder beschrieben werden.
  • Die obigen Schritte der Fig. 3 tragen die Nummer des entsprechenden Schritts der Fig. 2 erhöht um 30.
  • Nach dem Schritt 69 des Aufbaus der Telefonverbindung sendet der Server im Schritt 69A eine Annahmephrase, welche den folgenden Schritt 69B der Sendung von DTMF-Signalen erläutert, die hier mit "BA" bezeichnet sind, und bei denen es sich um ein Verkettungsangebot zur Sendung von Dokumenten im Laufe der Kommunikation handelt. Der Operator kann dann im Schritt 69C durch Rücksendung von mit DC bezeichneten DTMF-Signalen von der Fernsprechstelle oder dem Telefaxgerät aus bestätigen und es geht im Schritt 70 mit der Sendung des Sprachmenüs weiter.
  • Der Server und das Telefaxgerät wissen, daß sie im folgenden dem Signal EOP die weiter oben beschriebene spezielle Bedeutung beimessen können, weil der eine, der Server, ein Signal BA gesendet und DC empfangen hat, und der andere, das Telefaxgerät, eine (von dem Server gesendete) hohe Impedanz BA detektiert hat und DC aufgenommen hat (gesendet von dem Benutzer mit Hilfe der Fernsprechstelle). Alternativ kann das Telefaxgerät selbst DC antworten, indem es die Leitung der Fernsprechstelle für einen kurzen Moment wegnimmt oder parallel auf diese sendet oder indem ein integriertes Tele fon-Telefaxgerät verwendet wird; der Operator muß dann nicht bei der Verhandlung tätig werden: Nach einer ersten Annahmephrase des Servers hört der Operator einen kurzen Tonaustausch, den er nicht versteht, dann folgt der Server seinen Erklärungen.
  • Im Schritt 76 wird das Dokumentende-Signal EOP vom Server gesendet und im Schritt 78 vom Telefaxgerät mit einem Signal MCF quittiert, welches folglich vom Server als Signal PIP des Schritts 48 interpretiert wird. Es folgt im Schritt 80 erneut die Sendung des Sprachmenüs durch den Server, worauf die bereits beschriebenen Schritte folgen.
  • Es ist klar, daß das erfindungsgemäße Verfahren unabhängig von der Richtung des Aufbaus der Telefonverbindung ist und daß es auch der Server sein könnte, der das Telefaxgerät anruft. Genauso kann das Tonfrequenzwählsystem DTMF aus diesem Beispiel durch jede beliebige Signalart ersetzt werden, die über die Verbindung zwischen dem Server und dem Telefaxgerät übertragen werden kann und beispielsweise durch Sprachbefehle. Auch eine binäre Signalgebung über ein numerisches Netz ist möglich.

Claims (7)

1. Verfahren zur Verwaltung einer Kommunikation zwischen einem Telefaxserver (1) und einem an eine Fernsprechstelle (3) angeschlossenen Telefaxgerät (2), die durch eine Telefonleitung (11, 12) verbunden sind, wobei der durch einen Operator mit der Stelle zur Kommunikation gebrachte Server ein Sprachmenü aus Dokumenten präsentiert (40; 70), wobei der Operator eines der Dokumente mit Hilfe der Fernsprechstelle auswählt (42; 72), bevor er die Leitung auf das Telefaxgerät schaltet (43), und wobei der Server am Ende des Dokumentes ein Dokumentende-Signal (EOP; PRIEOP) sendet, wobei das Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, daß in dem Server ein Befehl (PRIEOP; DC) der Verkettung von Dokumenten gespeichert wird, daß das Telefaxgerät unabhängig vom Zustand der Fernsprechstelle das Dokumentende-Signal quittiert (48; 78) und die Kommunikation durch Verbindung der Leitung mit einer Rückführimpedanz (31) aufrechthält, um erneut ein Sprachmenü zu empfangen (50; 80).
2. Verfahren zur Verwaltung nach Anspruch 1, wobei nach Quittierung (48) des Dokumentende-Signals bei Fehlen von Dokumentauswahlsignalen innerhalb einer vorgebenen Zeitdauer (55S; 55T) die Leitung freigegeben wird.
3. Verfahren zur Verwaltung nach einem der Anprüche 1 oder 2, wobei die Auswahl des Dokuments mit Hilfe eines Tonfrequenzwählsystems(DTMF) durchgeführt wird.
4. Verfahren zur Verwaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Rückführung der Leitung (49) auf einem elektroakustischen Wandler (31) ausgeführt wird.
5. Verfahren zur Verwaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei nach Rückführung der Leitung (49) der Zustand der Fernsprechstelle überwacht wird, um die Leitung auf diese zurückzuführen, wenn diese abgenommen wird.
6. Verfahren zur Verwaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei der Befehl der Verkettung von Dokumenten dem Server mit Hilfe der Fernsprechstelle oder des Telefaxgeräts als Antwort auf den Empfang eines von dem Server gesendeten Vorschlags zur Verkettung von Dokumenten (69B) geliefert wird (69C).
7. Verfahren zur Verwaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Rückführung (49) der Leitung mit einer zum Abnehmen der Fernsprechstelle einladenen Meldung (47) verbunden ist.
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