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Die Erfindung betrifft eine Geschirrspülmaschine, die eine Waschkammer enthält, welche
zumindest einen Geschirrkorb aufnimmt, zu dem ein rohrförmiges Element gehört, in dessen
Innerem eine von einer Pumpe kommende Flüssigkeit strömt, wobei ein Ende des
rohrförmigen Elementes mit einem sich drehenden Sprühelement verbunden ist, das zumindest zwei
Arme hat, die insbesondere einander gegenüberliegend angeordnet sind, und wobei das
rohrförmige Element mit dem Sprühelement im wesentlichen im Verbindungsbereich der
Arme in Eingriff steht.
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Es ist bekannt, dass Geschirrspülmaschinen mit einer Waschkammer ausgestattet sind, die
einen oberen Geschirrkorb und einen unteren Geschirrkorb aufnimmt. Das Geschirr wird
mittels zwei sich drehender Sprühelemente gespült, die die Spülflüssigkeit auf das in den
Körben enthaltene Geschirr sprühen und mit unter Druck stehender Flüssigkeit von einer
geeigneten Spül- bzw. Waschpumpe, die im Maschinensockel untergebracht ist, gespeist
werden.
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Das untere Sprühelement wird im allgemeinen direkt vom Pumpenkörper über ein von unten
kommendes, rohrförmiges Element gespeist und gehalten, während das obere
Sprühelement auf verschiedene Weise von einem speziellen von der Pumpe ausgehenden
Wasserkreislauf gespeist werden kann. Eine erste bekannte Technik dafür besteht darin, in der
Decke der Waschkammer eine Düse vorzusehen, die durch einen Kanal von der Pumpe
gespeist wird und die einen Flüssigkeitsstrahl nach unten richtet. Dieser Strahl schießt durch
die Luft, bis er ein spezielles trichterförmiges Aufnahmeelement erreicht, das am oberen
Geschirrkorb der Maschine befestigt ist und das mit ihm in Verbindung stehende obere
Sprühelement trägt.
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Eine andere bekannte Technik zum Speisen des oberen Sprühelements besteht darin, ein im
wesentlichen horizontal verlaufendes rohrförmiges Element vorzusehen, das vom oberen
Korb getragen wird und dessen eines Ende mit dem Sprühelement verbunden ist, während
sein anderes Ende mit einem geeigneten Hydraulikanschluss auf bzw. an der Rückwand
oder einer Seitenwand der Waschkammer gekoppelt ist. Wenn der Korb dann in der Position
ist, in der Geschirr eingefüllt oder herausgenommen werden kann (d. h., wenn er
herausgezogen ist), ist der rohrförmige Kanal von dem Hydraulikanschluss getrennt. Ist der Korb
dagegen in Betriebsstellung, steht das rohrförmige Element in Eingriff mit dem Hydraulikanschluss,
damit eine Verbindung des Sprühelements mit dem Versorgungskreislauf gegeben
ist.
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Aus der US-A-5,449,011 ist eine Geschirrspülmaschine bekannt, die eine Waschkammer
hat, welche mindestens einen Geschirrkorb aufnimmt, dem ein rohrförmiges Element
zugeordnet ist, in dem eine von einer Pumpe kommende Flüssigkeit strömt. Ein Ende dieses
rohrförmigen Elements ist mit einem drehbaren bzw. sich drehenden Sprühelement verbunden,
das zwei Arme hat, wobei das rohrförmige Element im wesentlichen im Verbindungsbereich
der beiden Arme mit dem Sprühelement in Eingriff steht. Im Verbindungsbereich hat das
Sprühelement im Vergleich zu seinem vorherrschenden Querschnitt eine deutliche
Erweiterung, wobei diese Erweiterung sich in eine Richtung entwickelt, die im wesentlichen parallel
zum Querschnitt des Einlasses des Sprühelements ist.
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Bei den bekannten Geschirrspülmaschinen gibt es Probleme mit dem
Spülflüssigkeitsdurchfluss in den Sprühelementen. Insbesondere die Sprühelemente des bekannten Typs
unterliegen einem Füllverlust, d. h. Schwankungen des Flüssigkeitsdrucks, die durch bestehende
Diskontinuitäten in den Wasserleitungen bedingt sind.
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Im einzelnen ist dazu zu sagen, dass im Verbindungsbereich zwischen dem rohrförmigen
Speiseelement und dem Sprühelement starke Turbulenzen gegeben sind, die ihren Grund
beispielsweise im Übergang von einem feststehenden Element zu einem sich drehenden
Element und auch in der inneren Struktur des rohrförmigen Elements in diesem Bereich
haben, und diese hohen bzw. starken Turbulenzen bewirken beträchtliche Füllverluste mit
daraus folgendem Energieverlust der Spülflüssigkeit.
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Ein anderer Grund für die starken Turbulenzen in diesem Bereich liegt in der Tatsache, dass
gerade in diesem Bereich der Flüssigkeitsstrom aus dem rohrförmigen Element aufgetrennt
und in die zwei gegenüberliegenden Sprühelementarme (Krümmung um 90º) gelenkt wird
und von einem im wesentlichen kreisförmigen Querschnitt, wie ihn das rohrförmige Element
aufweist, zu einem im wesentlichen rechteckigen Querschnitt übergeht, wie ihn das
Sprühelement aufweist.
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Die Erfindung hat die Aufgabe, die genannten Probleme zu lösen und insbesondere eine
Geschirrspülmaschine zur Verfügung zu stellen, die mit einem Sprühelement ausgestattet
ist, welches sich einfach und billig herstellen lässt und bei dem die Füllverluste beträchtlich
reduziert sind, so dass bei gleicher Pumpenleistung eine bessere Waschwirkung erzielt wird
als bei den Maschinen des bekannten Typs.
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Die genannten Aufgaben werden dank der Erfindung durch eine Geschirrspülmaschine
gelöst, welche die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 aufweist. Weitere vorteilhafte
Ausführungsbeispiele sind in den abhängigen Ansprüchen 2 bis 9 enthalten.
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Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung
und den anliegenden Zeichnungen hervor, die lediglich Beispiele darstellen und keine
Einschränkung bedeuten und folgendes zeigen:
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Fig. 1: einen schematischen Schnitt einer erfindungsgemäßen
Geschirrspülmaschine;
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Fig. 2: einen Teilschnitt des unteren Sprühelements und des dazugehörigen
rohrförmigen Trag- und Speiseelements der erfindungsgemäßen
Geschirrspülmaschine;
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Fig. 3: eine Draufsicht auf das Sprühelement nach Fig. 2.
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Einige Elemente der erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschine sind in den anliegenden
Abbildungen nicht dargestellt, weil sie relativ einfach und an sich bekannt sind.
Entsprechend den Abbildungen weist die als Ganzes mit Bezugszeichen 1 bezeichnete
erfindungsgemäße Maschine einen Tragrahmen 2 auf, der im Inneren einen Waschbottich
umschließt. Mit Bezugszeichen 4 ist ein vertikal verlaufendes rohrförmiges Element bezeichnet,
dessen oberes Ende mit dem unteren Sprühelement 5 gekoppelt ist, das für das Spülen bzw.
Waschen des im unteren Geschirrkorb 6 der Geschirrspülmaschine enthaltenen Geschirrs
vorgesehen ist. Das untere Ende des rohrförmigen Elements 4 ist mit der Ausflussseite einer
mit P bezeichneten Pumpe verbunden. Mit Bezugszeichen 7 ist ein oberer Geschirrkorb
gekennzeichnet, der ein mit 8 bezeichnetes rohrförmiges Element trägt. Ein Ende des
rohrförmigen Elements 8 ist mit dem oberen Sprühelement 9, das zum Spülen bzw. Waschen des
im Korb 7 enthaltenen Geschirrs vorgesehen ist, verbunden und trägt dieses. Das andere
Ende des rohrförmigen Elements 8 ist während des Betriebs mit dem Hydraulikanschluss 10
verbunden, der einen Teil des von der Pumpe P gespeisten Wasserkreislaufs 11 bildet.
Die Sprühelemente 5 und 9 der erfindungsgemäßen Maschine basieren im wesentlichen auf
derselben Technik, so dass der Einfachheit halber nachstehend nur das untere
Sprühelement 5 näher beschrieben wird.
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Das Sprühelement 5 hat die beiden Arme 7a und 7b, die in entgegengesetzter Richtung
radial vom rohrförmigen Element 4 abstehen und mit die mehreren Sprühdüsen B für die Spül-
bzw. Waschflüssigkeit versehen sind, die so ausgerichtet sind, daß das ganze im Korb 6
befindliche Geschirr mit unter Druck stehender Spülflüssigkeit besprüht wird, die durch das
rohrförmige Element 6 und die beiden Arme 7a und 7b zugeführt wird.
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Die Kupplungseinrichtung zwischen dem rohrförmigen Element 4 und dem Sprühelement 5
ist bekannt, so dass in diesem Zusammenhang keine nähere Beschreibung erforderlich ist
und es genügt festzustellen, dass die Kupplung das Drehen des Sprühelements 5
ermöglicht.
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Die Drehung des Sprühelements 5 erfolgt im wesentlichen um die Achse des rohrförmigen
Elements 4 und wird durch mindestens zwei Düsen B erzielt, die einen Teil der
Spülflüssigkeit in einer Richtung abgeben, die eine Tangentialkomponente zu der von dem
Sprühelement beschriebenen Kreisbahn hat.
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Entsprechend der Erfindung ist auf der oberen Innenseite des Sprühelements 5 im
wesentlichen im Anschlussbereich der beiden Arme 7a und 7b eine Erweiterung des
Sprühelementquerschnitts beschrieben, die das mit 12 bezeichnete konkave Profil aufweist. Die konkave
Linie des Profils liegt dem aus dem rohrförmigen Element 4 kommenden Flüssigkeitsstrom
gegenüber.
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Wie Fig. 3 zeigt, hat das Profil 12 eine im wesentlichen elliptische Form; ein solches Profil
kann beispielsweise durch einfaches Ziehen der Oberseite des Sprühelements 5 erzielt
werden, wenn es aus einem metallischen Material gefertigt wird, oder aber durch einfaches
Formpressen, wenn das Sprühelement aus einem Kunststoffmaterial gefertigt wird.
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Erfindungsgemäß arbeitet das untere Sprühelement 5 der Geschirrspülmaschine wie folgt:
Der von der Pumpe P kommende Flüssigkeitsstrahl tritt zunächst in das rohrförmige Element
4 und von dort in das Sprühelement 5 ein.
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Die durch das Profil 12 geschaffene Erweiterung bewirkt, dass die Geschwindigkeit der aus
dem rohrförmigen Element 4 kommenden Flüssigkeit in Druck umgewandelt wird. In
Anbetracht der Tatsache, dass der Druckverlust des Sprühelements grundsätzlich proportional
zum Quadrat der Flüssigkeitsgeschwindigkeit ist, zeigt sich, dass das oben beschriebene
System eine beträchtliche Verringerung der Druckverluste ermöglicht.
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Die durch das Profil 12 erzielte Erweiterung gibt mit anderen Worten ein Flüssigkeitsvolumen
für die Arme 7a und 7b vor, das ausreicht, den weiter aus dem rohrförmigen Element 4
kommenden Flüssigkeitsstrahl abzuschwächen. Damit wird durch die durch das Profil 12
erhaltene Erweiterung ein Druckbehälter erzielt.
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Dank des durch das Profil 12 erzielten Druckbehälters werden somit die Turbulenzen im
Verbindungsbereich zwischen dem rohrförmigen Element 4 und dem Sprühelement 5
deutlich reduziert, ebenso wie die Verluste durch die Kanalisierung der Flüssigkeit in den beiden
Armen 7a und 7b. Infolgedessen werden die bei bekannten Maschinen typischerweise
auftretenden Druckverluste drastisch reduziert, und das Geschirr wird bei gleicher
Pumpenleistung durch die Düsen B mit Spülflüssigkeitsstrahlen besprüht, die spülwirksamer sind.
Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen aus der vorstehenden Beschreibung hervor,
derzufolge eine Geschirrspülmaschine zur Verfügung gestellt wird, bei der die Druckverluste
auf einfache und kostengünstige Weise reduziert werden, so dass die Spülwirksamkeit im
Vergleich zu den bekannten Maschinen gesteigert wird.
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Das geschieht dadurch, dass im Verbindungsbereich der beiden Arme eine im Vergleich zum
vorherrschenden Querschnitt deutliche Erweiterung des Sprühelementquerschnitts
vorgesehen wird, die einen Behälter bildet, der die Geschwindigkeit der aus dem rohrförmigen
Element kommenden Flüssigkeit in Druck umwandelt.
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Es liegt auf der Hand, dass im Rahmen des in den anliegenden Ansprüchen definierten
Schutzumfangs der Erfindung viele Abwandlungsmöglichkeiten der anhand eines Beispiels
beschriebenen Geschirrspülmaschine gegeben sind.
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Beispielsweise ist es offensichtlich, dass die hier gegebene, das untere Sprühelement 5
betreffende ausführliche Beschreibung bei gleichen Vorteilen unmittelbar auch auf das obere
Sprühelement 9 der Geschirrspülmaschine passt.
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Bei einer weiteren möglichen Ausgestaltung kann auch auf der unteren Innenfläche des
Sprühelements 5 eine Erweiterung vorgesehen werden. Dies kann durch Ziehen oder
Formpressen oder sonstige geeignete Formung des Verbindungsbereichs zwischen dem
rohrförmigen Element 4 und dem Sprühelement 5 geschehen.
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Außerdem kann zur weiteren Verbesserung der Vorteile der Erfindung der gesamte
Sprühelementquerschnitt, d. h. der vorherrschende Querschnitt der Arme 7a und 7b, nicht nur das
angegebene konkave Profil erhalten sondern auch eine im wesentlichen elliptische
Konfiguration.
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Außerdem liegt es auf der Hand, dass die Form des Profils 12, die im Beispiel konkav und
elliptisch ist, geändert werden kann, ohne dass sich seine Funktion, einen Druckbehälter für
die durch die beiden Sprüharme fließende Flüssigkeit zu bilden, ändert. Zu diesem Zweck
kann die genannte Erweiterung des Sprühelementquerschnitts insgesamt eine im
wesentlichen sphärische Konfiguration erhalten.