DE69625012T2 - Kunstzähne - Google Patents

Kunstzähne

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DE69625012T2
DE69625012T2 DE69625012T DE69625012T DE69625012T2 DE 69625012 T2 DE69625012 T2 DE 69625012T2 DE 69625012 T DE69625012 T DE 69625012T DE 69625012 T DE69625012 T DE 69625012T DE 69625012 T2 DE69625012 T2 DE 69625012T2
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Vickie Reynolds
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Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf Kunstzähne. Die Erfindung schafft Kunstzähne mit einer Zahnschmelzschicht, die Zonen gleichmäßiger Dicke aufweist. Kunstzähne gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung können ohne weiteres auf einem Artikulator in Reihen bzw. Sätzen angeordnet bzw. artikuliert werden und sind innerhalb von Familien verhältnismäßig konsistent. Kunstzähne gemäß der Erfindung sind nützlich, um Voll- und/oder Teilprothesen herzustellen, sowie als Kronen, Implantatzähne und Farbgebungs-Shade-Führer (engl. shade guides) mit Kunstzähnen darauf nützlich. Ein. Beispiel eines Kunstzahns mit einer Zahnschmelzschicht ist durch US-A-3 218 711 offenbart.
  • Zahnformen werden in der Dentalindustrie für die Herstellung künstlicher Zähne verwendet. Verfeinerungsschritte schließen einen letzten Endpolierschritt ein, der eine Form mit hoher Güte der Oberflächeneigenschaften des künstlichen Zahns schafft, der hergestellt werden soll, indem darin ein zahnbildendes Material geformt wird.
  • Es ist eine Aufgabe der Erfindung, künstliche Zähne mit einer Zahnschmelzschicht mit Zonen konstanter Dicke zu schaffen.
  • Es ist eine Aufgabe der Erfindung, eine Familie von Kunstzähnen zu schaffen, einschließlich eines ersten Zahns in einer ersten Reihe von Zähnen mit einer ersten gesamten Labiallänge und einer ersten Rückenlänge und einer zweiten Reihe von Zähnen mit einer zweiten gesamten Labiallänge und einer zweiten Rückenlänge, wobei das Verhältnis der ersten zur zweiten gesamten Labiallänge im Wesentlichen gleich dem Verhältnis der ersten zur zweiten Rückenlänge ist.
  • Es ist eine Aufgabe der Erfindung einen Kunstzahn zu schaffen, der einen Zahnrumpf mit zwei im allgemeinen symmetrischen gekrümmten Furchen zwischen drei gekrümmten Graten auf der Labialfläche des Rumpfes am Schneideende des Rumpfes enthält, wobei die Furchen am Schneideende am tiefsten sind und sich im Wesentlichen vom Schneideende bis zu mindestens etwa 15 Prozent der gesamten Zahnlänge erstrecken.
  • Es ist eine Aufgabe der Erfindung, ein Bild von zumindest einem Abschnitt von mindestens einem oberen Zahn und mindestens einem unteren Zahn zu schaffen, wobei jeder besagte Zahn von der gleichen Seite der gleichen Zahnreihe stammt, Anfangsdaten entsprechend dem Bild modifiziert werden, um modifizierte Daten zu bilden, modifizierte Kunstzähne in Formen abgeformt werden, die unter Verwendung der modifizierten Daten hergestellt wurden, wodurch während eines Aneinanderfügens bzw. einer Artikulation die modifizierten Kunstzähne sich entlang einem größeren Abschnitt einer Zahnoberfläche berühren als die Kunstzähne, die in Formen unter Verwendung der Anfangsdaten hergestellt wurden.
  • Zahnreihen, wie sie hierin verwendet werden, beziehen sich auf Zähne, die für die gleiche Einzelperson verwendet werden sollen, wie zum Beispiel eine einzelne Voll- oder Teilprothese.
  • Eine Familie von Zähnen, wie sie hierin verwendet wird, bezieht sich auf Sätze bzw. Reihen von Zähnen verschiedener Größen und/oder Farbgebungen bzw. Shades (engl. shades), aber mit gemeinsamen Formen.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Ein Kunstzahn hat eine Zahnschmelzschicht, die eine Zone mit im Wesentlichen konstanter Dicke aufweist. Dieser Zahn wird unter Verwendung eines dentalen Zahnformteils abgeformt, das präpariert wird, indem ein Dentalmuster einer Shade-Schicht eines Kunstzahns und/oder eine Außenfläche eines Shader-Formteils abgebildet und das Dentalmuster durch programmgesteuertes Fräsen in einer Form gebildet wird.
  • Die Erfindung liefert eine Familie von Kunstzähnen einschließlich eines ersten Zahns in einer ersten Reihe von Zähnen mit einer ersten gesamten Labiallänge und einer ersten Rückenlänge und eines zweiten Zahns in einer zweiten Reihe von Zähnen mit einer zweiten gesamten Labiallänge und einer zweiten Rückenlänge. Das Verhältnis der ersten gesamten Labiallänge zur zweiten gesamten Labiallänge ist im Wesentlichen gleich dem Verhältnis der ersten Rückenlänge zur zweiten Rückenlänge. Der erste Zahn hat vorzugsweise eine erste Shade-Länge, und der zweite Zahn hat eine zweite Shade-Länge, und das Verhältnis der ersten Shade-Länge zur ersten gesamten Labiallänge ist im Wesentlichen gleich dem Verhältnis der zweiten Shade-Länge zur zweiten gesamten Labiallänge ist.
  • Die Erfindung schafft einen Kunstzahn mit einem Zahnrumpf, der zwei im wesentlichen symmetrische gekrümmte Furchen zwischen drei gekrümmten Graten auf der Labialfläche des Rumpfes am Schneideende des Rumpfes aufweist. Die Furchen sind am Schneideende am tiefsten und verlaufen im wesentlichen von der Schneidekante zu mindestens etwa 15 Prozent der gesamten Zahnlänge.
  • Ferner wird ein Verfahren offenbart, um Kunstzähne herzustellen, die ohne weiteres auf einem Artikulator angeordnet bzw. artikuliert werden können, indem ein Bild zumindest eines Abschnitts von mindestens einem oberen Zahn und mindestens einem unteren Zahn von der gleichen Seite der gleichen Reihe von Zähnen angezeigt wird, dann Anfangsdaten entsprechend dem Bild modifiziert werden, um modifizierte Daten zu bilden, ohne weiteres artikulierbare Kunstzähne in unter Verwendung der modifizierten Daten hergestellten Formen abgeformt werden, wodurch während einer Artikulation die ohne weiteres artikulierbaren Kunstzähne sich entlang einem größeren Teil einer Zahnoberfläche berühren als Kunstzähne, die in Formen unter Verwendung der Anfangsdaten hergestellt wurden.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Fig. 1 ist eine schematische Seitenansicht eines Kunstzahns gemäß der Erfindung.
  • Fig. 1A ist eine partielle schematische Seitenansicht eines Kunstzahns gemäß der Erfindung.
  • Fig. 2 ist eine schematische perspektivische Ansicht eines Systems, die eine Zahnschmelzschicht und ein Zahnschmelzformteil darstellt.
  • Fig. 3 ist eine schematische perspektivische Ansicht eines Systems, die eine Farbgebungsschicht und ein Shader-Formteil darstellt.
  • Fig. 4 ist eine schematische perspektivische Ansicht eines Systems, die eine zweite Rückenschicht und ein zweites Rücken- Formteil zeigt.
  • Fig. 5 ist eine schematische perspektivische Ansicht eines Systems, die eine Rückenschicht und ein Rücken-Formteil darstellt.
  • Fig. 5A ist eine schematische perspektivische Ansicht eines Systems, die obere und untere Backenzähne zeigt.
  • Fig. 6 ist eine schematische Ansicht einer Familie von Kunstzahnreihen gemäß der Erfindung.
  • Fig. 7 ist eine schematische Ansicht eines Shade-Führungselements gemäß der Erfindung.
  • Fig. 8 ist eine schematische seitliche Querschnittansicht einer Implantatkrone gemäß der Erfindung.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Die Erfindung wird nun unter besonderer Bezugnahme auf die Fig. 1-8 beschrieben. Ein Kunstzahn 100 gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfaßt eine Zahnschmelzschicht 102 mit einer Labialfläche 104 und einer Shader-Fläche 106, einer Shade-Schicht 108 mit einer Zahnschmelzfläche 110 und einer Rückenfläche 112 und eine Rückenschicht 114 mit einer Shader-Fläche 116, wie in Fig. 1 gezeigt ist. Die gesamte Zahnlänge (TL), wie sie hierin verwendet wird, bezieht sich auf die Distanz, die entlang der langgestreckten zentralen Achse (E) des Zahns von der Spitze der Schneidekante (I) des Zahns bis zum Punkt (BE) auf der Kante des Rückens 114 gemessen wird, die vom Schneideende (I) am weitesten entfernt ist.
  • Die gesamte Labiallänge (L), wie sie hierin verwendet wird, bezieht sich auf die Distanz, die entlang der langgestreckten zentralen Achse (E) des Zahns von der Spitze der Schneidekante (1) eines Zahns bis zu dem Punkt (PL) auf der Außenfläche des Halses des Zahns in der Mitte zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Punkt auf dem Hals gemessen wird, wie in Fig. 1 gezeigt ist.
  • Die Rückenlänge (B), wie sie hierin verwendet wird, bezieht sich auf die Distanz, die entlang der langgestreckten zentralen Achse (E) des Zahns von der Spitze der Schneidekante (I) eines Zahns bis zum Ende der zweiten Rückenschicht (PB) gemessen wird, welches vorzugsweise etwa der höchste Punkt auf dem Hals ist, wie in Fig. 1 gezeigt ist. Die Dicke (ST) der Farbgebungsschicht am Mittelpunkt (PMB) der hinteren Länge (B) beträgt vorzugsweise 22,8 mm (0,09 Inch).
  • Die Länge (S) der Shade-Schicht, wie sie hierin verwendet wird, bezieht sich auf die Distanz, die entlang der langgestreckten zentralen Achse (E) des Zahns von der Spitze der Schneidekante (I) eines Zahns zum Punkt (PS) gemessen wird, wo die Zahnschmelzschicht von einer abnehmenden zu einer konstanten Dicke übergeht, wie in Fig. 1 gezeigt ist. Die Dicke (ET) der Zahnschmelzschicht am Mittelpunkt (PMS) der Länge(n) der Shade-Schicht beträgt vorzugsweise 0,78 mm (0,031 Inch).
  • Es werden Zähne mit mehreren Schichten geschaffen, die eine gleichmäßige Zahnschmelzdicke über einen quer verlaufenden Querschnitt vom Hals des Zahns bis zur Mitte der Labialfläche aufweisen. Diese gleichmäßige Zahnschmelzdicke wird abgebildet, indem eine Kopie der labialen Oberfläche eines Vorderzahns gezogen und die gezogene Kopie der Zahnschmelzoberfläche teilweise in eine gekrümmte Oberfläche geformt wird, um ein Bild einer Außenfläche einer Shade-Schicht zu schaffen: Ein Shader-Formteil wird später in einen massiven Block aus einem Material, vorzugsweise Metall, geschnitten, um eine Abformfläche zu schaffen, die dem Bild der Außenfläche der Shade-Schicht entspricht.
  • Wie in den Fig. 1 und 1A gezeigt ist, umfaßt ein Kunstzahn 100 eine Zahnschmelzschicht 102, die eine Zone Z mit im wesentlichen konstanter Zahnschmelzdicke aufweist. Die Zahnschmelzdicke, die an einem auf der Labialfläche 104 ausgewählten beliebigen Punkt, zum Beispiel dem Punkt 150, senkrecht zur zentralen Achse E des Zahns verläuft, liegt innerhalb von 7,6· 10&supmin;³ cm (0,003 Inch) der Dicke an irgendeinem anderen Punkt innerhalb von 12,7·10&supmin;³ cm (0,005 Inch) des ausgewählten Punktes. In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung hat die Zahnschmelzdicke eine durchschnittliche Dicke, und die durchschnittliche Dicke schwankt weniger als 20 Prozent innerhalb der Zone, und die Zone ist kreisförmig mit einem Durchmesser von mindestens 2,54·10&supmin;² cm (0,01 Inch). Die Zone mit im wesentlichen konstanter Dicke erstreckt sich vorzugsweise mindestens zwischen 20 Prozent und 75 Prozent der gesamten Labiallänge des Zahns. Die im wesentlichen konstante Zahnschmelzdicke schwankt vorzugsweise weniger als 25 Prozent innerhalb einer Zahnschmelzzone, die senkrecht zur Shade-Schicht verläuft, und die Zone umfaßt mindestens 2 mm², eher vorzugsweise mindestens 4 mm² und am meisten bevorzugt mindestens 8 mm². Die im wesentlichen konstante Zahnschmelzdicke schwankt eher vorzugsweise weniger als 20 Prozent innerhalb der Zone. Die Fläche der Zone ist vorzugsweise im wesentlichen kreisförmig. Die Zahnschmelzdicke liegt vorzugsweise zwischen etwa 7,6·10&supmin;³ und etwa 7,6 10&supmin;² cm (0,003 und etwa 0,03 Inches). Die Zahnschmelzdicke liegt vorzugsweise zwischen etwa 0,20 und 7,6·10&supmin;² cm (0,08 und 0,03 Inches) in Richtung auf das Schneideende des Zahns. Die Zahnschmelzdicke beträgt vorzugsweise weniger als 7,6·10&supmin;³ (0,003 Inch) in Richtung auf das hintere Ende des Zahns. Der Zahn weist vorzugsweise ein Halselement auf. Der Zahn umfaßt vorzugsweise zwei, im Großen und Ganzen symmetrische Regionen zwischen drei im wesentlichen dickeren Regionen auf der Labialfläche des Rumpfes am Schneideende des Rumpfes zwischen 0 und 20 Prozent der gesamten Zahnlänge.
  • Innerhalb einer Zahnfamilie sind vorzugsweise mehrschichtige Vorderzähne vorgesehen, die konstante Abmessungsverhältnisse aufweisen. Diese Abmessungen werden auf den longitudinalen Querschnitten der Zähne von der Zahnfamilie wie in Fig. 1 und 6 gezeigt gemessen.
  • Gemäß der Erfindung werden hintere Zähne geschaffen, die konstante Abmessungsverhältnisse haben. Alle Zähne innerhalb einer Familie derartiger Zähne zeigen ähnliche Charakteristiken zum Herstellen einer Prothese. Eine Artikulation der oberen und unteren Zähne, die gemäß der Erfindung hergestellt wurden, ist leichter und vollständiger als sie für Zähne nach dem Stand der Technik ist. Kleine, mittlere und große Zähne innerhalb einer Familie zeigen alle die gleichen Artikulationseigenschaften.
  • Eine dreidimensionale Zahnoberfläche, eine Zahnschicht und/oder Muster von Zahnformteilen werden auf Videoanzeigemonitoren aus gespeicherten, aufbereiteten und/oder digitalisierten Daten angezeigt. Der Bediener prüft, mißt und/oder modifiziert Qualitäten des Oberflächenmusters wie zum Beispiel die Größe und Form des Zahns und labiale Streifen, die für die Dentalform erwünscht sind. Durch optische Analyse und Vergleich mit bekannten geometrischen Werten, wie zum Beispiel Länge, Breite, Dicke für die Zähne, bestimmt der Bediener, Daten über Eingabevorrichtungen wie zum Beispiel eine Tastatur hinzuzufügen und/oder wegzulassen. Ein gewünschtes dreidimensionales Oberflächenmuster wird somit erzeugt und angezeigt.
  • Die Daten, die für das angezeigte dreidimensionale Oberflächenmuster verwendet werden, werden mit Hilfe von CAM oder computerunterstützter Herstellung genutzt, um ein Programm für einen Werkzeug-Verfahrweg für die Fertigung der Dentalform zu erzeugen. Das Programm für einen Werkzeug-Verfahrweg wird verwendet, um ein Maschinenwerkzeug zu lenken und zu steuern. Die Maschine weist vorzugsweise mehrere Achsen auf. Das Programm wird einen Frässchneider oder Frässchneider beim Fräsen einer Zahnform aus einem geeigneten Substrat, zum Beispiel Stahl, Nickel, Aluminium, Keramik, Kunststoff oder irgendeinem maschinell bearbeitbaren Material lenken. Stahl ist das bevorzugte Substrat. Nachdem die Form geschnitten worden ist, wird das Programm für einen Werkzeug-Verfahrweg vorzugsweise genutzt, um die Durchführung der Endpolierung der Form zu lenken und zu steuern. Der Endpolierungsschritt verbessert das Oberflächenaussehen bzw. die Oberflächengüte und hat eine Form zur Folge, die für die Herstellung künstlicher Zähne geeignet ist. Ein letzter Endpolierungsschritt von Hand ist möglich.
  • Eine Zahnform für die Herstellung eines künstlichen Zahns erfordert einen hohen Grad an Güte, um die labialen Streifen oder Markierungen auf einem Zahn herzustellen, und viele Formen werden benötigt, um eine Farbmischung zu erzeugen, die ein natürliches Erscheinungsbild im künstlichen Zahn erzeugen kann.
  • Eine Abbildung von Zahnschmelz-, Shader- und Rücken- und zweiten Rücken-Formteilen ist nützlich, um Formteile für die Herstellung zentraler, lateraler und Eckkunstzähne herzustellen. Eine Größenanpassung für einen abgebildeten Zahnschmelz, eines Shader-Rückens und eines zweiten Rückens für verschiedene Sätze von Zähnen mit einer Zahnfamilie liefert eine proportionale Einheitlichkeit der Zähne innerhalb der Familie. Spezifische Punkte werden ausgewählt und Distanzen dazwischen werden innerhalb einer Zahnfamilie proportional konstant gehalten. Vorzugsweise werden Dickenabmessungen von der facialen Topographie gemessen, um Einheitlichkeit in der Form des Zahns und in der Zahnschmelzdicke beizubehalten.
  • Ein Shader und ein zweiter Rücken können abgebildet werden, indem zuerst die gesamte Labiallänge (L) des Zahns bestimmt wird. Die Stelle, an der der Shader und der zweite Rücken sich zu verschmelzen beginnen, die Stellen PS bzw. PB, werden bestimmt, indem die gesamte Labiallänge (L) des Zahns mit einer verschiedenen Konstante für jeden Satz Zähne einer Zahnfamilie multipliziert wird. Die hintere bzw. Rückenlänge (B) wird dann in Abschnitte unterteilt, die für jeden Satz Zähne innerhalb einer Zahnfamilie jeweils durch eine Konstante repräsentiert werden. Die Form und der Ort von Oberflächenkonturen der Shader-Form für zentrale und laterale Zähne und/oder Verschmelzungsdicken werden bestimmt und/oder entwickelt.
  • Bilder eines Zahnschmelz-Formteils 200 und einer Zahnschmelzschicht 200A auf einer Anzeige 202 sind in Fig. 2 dargestellt. Bilder eines Shader-Formteils 300 und einer Fshade- Schicht 300A sind in Fig. 3 dargestellt. Bilder eines zweiten Rücken-Formteils 330 und einer zweiten Rückenschicht 330A sind in Fig. 4 dargestellt. Bilder eines Rücken-Formteils 350 und einer Rückenschicht 350A sind in Fig. 5 dargestellt. Die Anzeige 202 ist mit einem Computersystem 204 verbunden. Ein Formteil 208 für einen Zahnschmelz wird durch ein System 206 zur computerunterstützten Fertigung vorzugsweise in einem Metallsubstrat gefräst. Formteile 208, 308, 332 und 352 werden durch ein System 206 zur computerunterstützten Fertigung mit mehreren Abformplätzen 209, 309, 334 und 354 wie in Fig. 2 bis 5 gezeigt geschnitten. Ein dentaler Kunstzahn wie zum Beispiel ein Zahn 100 mit einer Shade-Schicht wie zum Beispiel der Shade- Schicht 108 entsprechend einem Bild 300 einer Shade-Schicht wird vorzugsweise an einem Abformplatz eines Shader-Formteils wie zum Beispiel eines Shader-Formteils 308 geschaffen. Jedes Formteil wird durch das System 206 zur computerunterstützten Fertigung mit mehreren Abformplätzen darin geschnitten, von denen jeder dafür eingerichtet ist, eine Schicht eines Zahns entsprechend einem Schichtbild zu bilden. Das Bilden umfaßt vorzugsweise die Verwendung eines Programms für einen Werkzeug- Verfahrweg, um die Maschine zu, lenken, die das Zahn-Formteil schneidet und/oder endpoliert. Zwischen Paare von Formteilen wird vorzugsweise sequentiell ein polymerisierbares Acrylatmaterial eingefügt, um sequentiell einen Kunstzahn mit Zahnschmelz-, Shade-, einem zweiten Rücken und Rückenschicht zu bilden. Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung liefert somit einen Kunstzahn, der eine Zahnschmelzschicht, eine Shade- Schicht, eine zweite Rückenschicht und eine Rückenschicht wie in Fig. 1 gezeigt umfaßt.
  • Die Shade-Schicht 300 hat zwei im wesentlichen symmetrische gekrümmte Furchen, die Furchenbildern 310 und 312 entsprechen, zwischen drei gekrümmten Graten entsprechend Gratbildern 314, 316 und 318 auf der Labialfläche der Shade-Schicht am Schneideende des Zahns, wie in Fig. 3 gezeigt ist. Die Furchen sind am Schneideende am tiefsten und erstrecken sich im wesentlichen von der Schneidekante zu mindestens etwa 15 Prozent der gesamten Zahnlänge.
  • Jede Furche 310 und 312 hat einen Boden bzw. eine Unterseite, die im wesentlichen glatt ist. Die Seiten der Furchen 310 und 312 schneiden die Ebene der Oberseite der Grate 314, 316 und 318 an den Enden der Furchen, die dem Schneideende 320 gegenüberliegen. Die Furchen 310 und 312 erstrecken sich über mindestens etwa 5 Prozent der Längen der Shade-Schicht 300. Der Zahn enthält vorzugsweise eine Shade-Schicht eines Zahns und eine Zahnschmelzschicht. Die Tiefe jeder Furche reicht vorzugsweise von etwa dem 0,5- bis 1,5-fachen der Breite jeder Furche. Der Querschnitt der der Schneidekante benachbarten oberen Fläche der Shader-Form bildet eine Sinuskurve.
  • Wie in Fig. 5A gezeigt ist, werden Formen zum Herstellen von leicht artikulierbaren Kunstzähnen hergestellt, indem ein Bild von zumindest einem Abschnitt von mindestens einem oberen Zahn und mindestens einem unteren Zahn angezeigt wird. Jeder Zahn stammt von der gleichen Seite des gleichen Satzes Zähne. Daten, die dem Bild entsprechen, werden modifiziert, wodurch mindestens ein Teil von mindestens einem Zahn weitgehender parallel zu mindestens einem Teil des anderen Zahnbildes ist. Zähne werden in Formen abgeformt, die unter Verwendung der Daten hergestellt wurden. Während einer Artikulation dieser abgeformten Kunstzähne berühren sich der obere und der untere abgeformte Kunstzahn entlang einem größeren Teil jeder Zahnoberfläche als ohne vorheriges Modifizieren während einer Anzeige des Bildes des Zahns.
  • Es wird ein Verfähren zum Herstellen eines Farbgebungsmusters in einem Zahn geschaffen, welches beinhaltet Abbilden einer Außenfläche für ein Shader-Formteil von einem Bild einer Labialfläche für ein Vorderseiten-Formteil, Schneiden eines Shader-Formteils unter Verwendung eines Programms für einen Werkzeug-Verfahrweg und Formen eines Zahns mit einem Shade- Muster in einer Form mit dem Shader-Formteil.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird eine Zahnfamilie geschaffen, die einen ersten Zahn in einer ersten Familie und einen zweiten Zahn in einer zweiten Familie einschließt. Der erste Zahn weist ein erstes Verhältnis der gesamten Zahnlänge zu der Distanz vom tiefsten Punkt auf der Labialfläche des Halses des Zahns zur Schneidekante des Zahns auf. Der zweite Zahn weist ein zweites Verhältnis der gesamten Zahnlänge zur Distanz vom tiefsten Punkt auf der Labialfläche des Halses des Zahns zu der Schneidekante des Zahns auf. Das erste und zweite Verhältnis sind im wesentlichen gleich. Derartige Kunstzähne werden vorzugsweise in einem Satz geschaffen, der einen ersten Zahn mit einer ersten Außenfläche und einen zweiten Zahn mit einer zweiten Außenfläche einschließt.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird, wie in Fig. 6 gezeigt ist, eine Familie von Kunstzähnen 400 geschaffen. Die Familie von Zähnen 400 umfaßt Sätze von Zähnen 402, 404 und 406. Ein Satz Zähne 402 schließt Vorderzähne 408 und hintere Zähne 410 ein. Ein Satz Zähne 404 schließt Vorderzähne 412 und hintere Zähne 414 ein. Ein Satz Zähne 406 umfaßt Vorderzähne 416 und hintere Zähne 418. Die Vorderzähne 408 umfassen obere Zähne 420 und untere Zähne 422. Die hinteren Zähne 410 umfassen obere Zähne 424 und untere Zähne 426. Die Vorderzähne 412 umfassen obere Zähne 428 und untere Zähne 430. Die hinteren Zähne 414 umfassen obere Zähne 432 und untere Zähne 434. Die Vorderzähne 416 umfassen obere Zähne 436 und untere Zähne 438. Die hinteren Zähne 418 umfassen obere Zähne 440 und untere Zähne 442. Die oberen vorderen zentralen Zähne 444 und 446 haben Formen, die Spiegelbilder voneinander sind. Die oberen Vorderzähne 428 umfassen zentrale Zähne 452 und 454, die Formen aufweisen, welche Spiegelbilder voneinander sind. Die unteren zentralen Zähne 448 und 450 weisen Formen auf, die Spiegelbilder voneinander sind. Die unteren zentralen Zähne 456 und 458 weisen Formen auf, die Spiegelbilder voneinander sind. Die unteren zentralen Zähne 464 und 466 haben Formen, die Spiegelbilder voneinander sind.
  • Der Zahn 444 im Satz Zähne 402 hat eine erste gesamte Labiallänge und eine erste Rückenlänge. Der Zahn 452 im Satz Zähne 404 weist eine, zweite gesamte Labiallänge und eine zweite Rückenlänge auf. Das Verhältnis der ersten gesamten Labiallänge zur zweiten gesamten Labiallänge ist im wesentlichen gleich dem Verhältnis der ersten Rückenlänge zur zweiten Rückenlänge. Der Zahn 444 hat eine erste Shader-Länge, und der Zahn 452 hat eine zweite Shader-Länge, und das Verhältnis der ersten Shader-Länge zur ersten gesamten Labiallänge ist im wesentlichen gleich dem Verhältnis der zweiten Shader-Länge zur zweiten gesamten Labiallänge. Dieser Zusammenhang dieses Verhältnisses liegt vorzugsweise in entsprechenden Backen-, Schneide- und Eckzähnen verschiedener Sätze innerhalb einer Familie 400 vor. Die Rückenlänge ist vorzugsweise im wesentlichen gleich 94 Prozent der gesamten Labiallänge. Die Shader-Länge ist vorzugsweise im wesentlichen gleich 68 Prozent der gesamten Labiallänge.
  • Die Zahnschmelzdicke von Kunstzähnen der Erfindung schwankt vorzugsweise weniger als 20 Prozent innerhalb einer kreisförmigen Zone mit einem Durchmesser gleich der Dicke. Die Zahnschmelzdicke schwankt eher vorzugsweise weniger als 15 Prozent innerhalb einer kreisförmigen Zone mit einem Durchmesser gleich der doppelten Dicke des Zahnschmelzes. Am meisten bevorzugt schwankt die Zahnschmelzdicke weniger als 25 Prozent innerhalb einer kreisförmigen Zone mit einem Durchmesser gleich dem Dreifachen der Dicke.
  • Die Zahnschmelzdicke an einem ausgewählten Punkt auf der Labialfläche zwischen 20 Prozent und 75 Prozent der gesamten Labiallänge des Zahns liegt vorzugsweise innerhalb von 7,6· 10&supmin;³ cm (0,003 Inch) der Dicke an irgendeinem anderen Punkt innerhalb von 12,7·10&supmin;³ cm (0,005 Inch) des ausgewählten Punktes. Die Außenfläche des Zahnschmelzes und die Grenzfläche des Zahnschmelzes mit der Shade-Schicht haben im wesentlichen die gleichen Konturen innerhalb einer Zone mit konstanter Zahnschmelzdicke.
  • Kunstzähne wie zum Beispiel der Zahn 100 sind nützlich, um Voll- und/oder Teilprothesen, Kronen, Implantatzähne und einen Shade-Führer herzustellen. Fig. 7 zeigt einen Shade-Führungsarm 500, der einen Kunstzahn 502 trägt. Der Arm 500 hat Biegungen 504 und 506. Der Zahn 502 ist mit dem Arm 500 durch einen Verbinder 508 verbunden. Eine Implantatkrone 601 hat eine Zahnschmelzschicht 602 mit einer Zone mit im wesentlichen konstanter Dicke und einer Shade-Schicht 603, wie in Fig. 8 gezeigt ist. Die Krone 601 wird von einem Kern 604 getragen. Der Kern 604 ist mit einem Stiel 606 verbunden. Der Stiel 606 wird durch eine Hülse 608 abgestützt. Die Hülse 608 ist an ein Kohlenstoffimplantat 610 gebondet.
  • Digitale Informationen oder Daten, die eine Außenfläche des Zahnschmelzes darstellen, können präpariert oder aus einem Speicher eines Computers abgefragt werden, der mit einem Programm einer CAD/CAM-Software geladen ist, zum Beispiel einem CAD/CAM-System Sabre 5000, das von Gerber Systems Technology, Inc., South Windsor, Conneticut, erhältlich ist. Die Daten werden unter Verwendung des CAD/CAM-Systems aufbereitet; und ein zwei- und/oder dreidimensionales Modell oder mehrere werden auf einem Videoanzeigemonitor angezeigt. Der Bediener zieht dann eine Kopie einer Außenfläche des Zahnschmelzes und bereitet die Kopie auf, um die Außenfläche des Shaders zu entwerfen. Ist einmal ein akzeptables Oberflächenmuster erzeugt, wird die Software genutzt, um ein Programm für einen Werkzeug-Verfahrweg für die Herstellung der Dentalform zu erzeugen. Die Daten in Form der numerischen Koordinaten des Programms für einen Werkzeug-Verfahrweg werden auf einer Speicherplatte gesammelt und auf eine Diskette heruntergeladen oder zu dieser übertragen. Die Diskette kann in ein Festplattenlaufwerk einer Fräs-, Antriebs-, Bohr- und Konturmaschine, zum Beispiel einer Bosto- Matic Modell 312-15 Vertical CNC Bed Type Precision Milling, Drilling, Boring and Contouring Machine, heruntergeladen werden, die von Boston Digital Corporation, Milford, Massachusetts erhältlich ist. Das Programm für einen Werkzeug-Verfahrweg wird verwendet, um die Maschine bei der Herstellung der Zahnform zu lenken und zu steuern. Der Durchschnitt der Vorschubgeschwindigkeit beträgt 15,2 cm (6 Inches) pro Minute (Bereich 11,4- 25,4 cm (4,5-10 Inches) pro Minute) bei 30000 UpM für vier aufeinanderfolgende Durchgänge mit Fräsen abnehmender Größe. Einem Schaftfräser mit 0,64 cm (viertel Inch) (Bassett) folgt ein. Schaftfräser mit 0,32 cm (achtel Inch) (Bassett), gefolgt von einem Kugelschaftfräser mit 0,16 cm (sechzehntel Inch) (Bassett) und gefolgt von einem Kugelschaftfräser mit 0,08 cm (zweiunddreißigstel Inch) (TSC Carbide). Die Genauigkeit des Werkzeug-Verfahrweges beträgt 5,1·10&supmin;&sup4; (0,002 Inch), und der Schrittbereich beträgt 1,3 10&supmin;² - 2,5·10&supmin;³ cm (0,005-0,001 Inch). Die Maschine verfügt über vier Achsen, aber nur drei Achsen wurden bei der Herstellung der Form verwendet. Die Form wird in einem Block aus rostfreiem 416 Automatenstahl geschnitten. Die resultierende Form wird durch individuelle optische Auswertung mit dem geübten Auge bei 7-facher Vergrößerung auf Eigenschaften der Oberflächengüte getestet, wobei Steineindrücke von der Form mit einem Hauptstempel aus Aluminiumbronze verglichen wurden. Die maschinell bearbeitete Form enthielt ungefähr 95% des Oberflächendetails uncl der Güte der Hauptform. Die Form ist ein Probestück, das in einen standardmäßigen Aluminiumformrahmen zum probeweisen Formen montiert wird.
  • Eine Endpolierung wird mit einem Programm für einen Werkzeug-Verfahrweg zur Fertigstellung zum Beispiel unter Verwendung eines Werkzeugs zur Endpolierung erreicht. Das Werkzeug zur Endpolierung umfaßt einen Polierstock aus Hartholz und wird mit einer Diamantpaste genutzt; der Schritt zur Endpolierung wird genutzt, um dem vollständigen und akzeptablen Oberflächendetail und der Güte so nähe wie möglich zu kommen. Ein letzter Polierschritt von Hand kann unter Verwendung eines Dentalhandstücks (Automat), einer Bürste (synthetische Borsten) und Polierrot ausgeführt werden.
  • Um das Rücken-Formteil herzustellen, wird die digitalisierte Information von der Abtastung der Hauptform aus Aluminiumbronze soweit verarbeitet, bis sie bereit ist, um in das Festplattenlaufwerk der Fräsmaschine heruntergeladen zu werden. Um das Shader-Formteil herzustellen, wird eine (nicht mit einer blendfreien Substanz beschichtete) Shader-Hauptform aus weichem Babbitt-Metall auf einem rotierenden Träger plaziert und in der gleichen Weise wie die oben beschriebene Hauptform aus Aluminiumbronze gearbeitet. Die Daten werden in der gleichen Weise wie für die Informationen der Hauptform aus Aluminiumbronze verarbeitet, bis sie bereit sind, um in das Festplattenlaufwerk der Fräsmaschine heruntergeladen zu werden. Die Daten werden auf dem Schirm während einer Aufbereitung geglättet, um den Fit. bzw. die Passung des Shader-Formteils in das Vorderseiten-Formteil sicherzustellen.
  • Es wird auch ein Verfahren offenbart, um künstliche Dentalzähne mit hoher Güte wiederholt zu formen, die jeweils eine abgeformte Zahnschmelzschicht (Beschichtung) aufweisen. Das Verfahren umfaßt wahlweise ein Scannen eines Modells eines Dentalzahns. Das Verfahren beinhaltet ein Fräsen, um zumindest drei Formteile herzustellen. Jedes Teil wird mit einem ersten Fräser gefräst, indem ein erster Durchgang entlang einem ersten Werkzeug-Verfahrweg ausgeführt wird, um Material zu entfernen, um mehrere Hohlräume in einem ersten Metallblock zu bilden, um ein Formteil mit mehreren Hohlräumen herzustellen, der dafür angepaßt ist, mehrere dentale Kunstzähne zu schaffen. Das Fräsen wird durch ein Fräsprogramm gelenkt, welches aufbereitete Daten nutzt. Die aufbereiteten Daten werden erhalten, indem Reflexionsdaten unter Verwendung eines Entwurfprogramms aufbereitet werden. Die Reflexionsdaten repräsentieren die Oberfläche des Zahnmodells. Die aufbereiteten Daten sind für die Oberfläche der künstlichen Dentalzähne repräsentativ. Die aufbereiteten Daten werden durch das Fräsprogramm angepaßt, um das Fräsen entlang dem Werkzeug-Verfahrweg zu lenken. Die Formteile werden verwendet, um künstliche Dentalzähne mit hoher Güte wiederholt abzuformen, die jeweils eine abgeformte Zahnschmelzschicht (Beschichtung) aufweisen. Wenn ein Scannen eines Modells genutzt wird, ist jeder besagte Hohlraum das Negativ eines Teils des Modells eines Dentalzahns, der in der Form abgeformt werden soll. Das Programm wird durch die Schritte erzeugt, bei denen die Oberflächenkonturen des Dentalmodells abgebildet und Datenablesungen als Antwort auf die Abbildung der Oberflächenkonturen des Modells erzeugt werden.
  • Überdies wird ein Verfahren offenbart, um künstliche Dentalzähne herzustellen, die jeweils eine abgeformte Zahnschmelzschicht (Beschichtung) und labiale Streifen hoher Güte aufweisen. Wahlweise wird ein Dentalzahnmodell geschaffen und gescannt. Reflexionen vom Zahnmodell werden empfangen und in elektronische Signale übersetzt, die dann in Reflexionsdaten umgewandelt werden. Die Reflexionsdaten werden, um labiale Streifen hoher Güte hinzuzufügen, unter Verwendung eines Entwurfprogramms aufbereitet, um aufbereitete Daten zu liefern und ein. Zahnformteil aus Metall zu fertigen. Der Fertigungsschritt umfaßt die Verwendung der aufbereiteten Daten, um das Maschinenfräsen des Zahnformteils zu steuern.
  • Das Fräsen umfaßt das Ausführen eines ersten Durchgangs mit einem ersten Fräser und Ausführen eines zweiten Durchgangs mit einem zweiten Fräser, wobei der erste Fräser ein erstes Fräserende aufweist, der zweite Fräser ein zweites Fräserende aufweist und das zweite Fräserende kleiner als das erste Fräserende ist. Künstliche Zähne mit hoher Güte werden unter Verwendung des Formteils wiederholt abgeformt. Jeder Zahn hat eine abgeformte Zahnschmelzschicht (Beschichtung) und labiale Streifen hoher Güte. Das Scannen kann ein Lenken eines Laserstrahls auf das Dentalzahnmodell einschließen. Der optionale Scanschritt kann ein Drehen des Dentalzahnmodells während der Erfassungs- und Empfangsschritte beinhalten. Das Zahnmodell kann eine dreidimensionale Wachs- oder metallhaltige Kopie eines Zahns sein. Das Modell kann eine glanzfreie Beschichtung aufweisen. Der Bearbeitungsschritt kann ein Erzeugen eines aufbereiteten dreidimensionalen Oberflächenmusters des Zahnmodells aus den aufbereiteten Daten, Auswerten des Oberflächenmusters des Dentalzahnmodells und Erzeugen eines Programms für einen Werkzeug-Verfahrweg aus den aufbereiteten Daten einschließen. Der Auswertungsschritt kann eine optische Analyse des Oberflächenmusters des Dentalmodells und einen Vergleich mit bekannten geometrischen Werten für das Zahnmodell beinhalten. Der Fertigungsschritt kann die Verwendung des Programms für einen Werkzeug-Verfahrweg einschließen, um das Dentalzahn-Formteil im letzten Schritt zu polieren.
  • Überdies wird ein Verfahren offenbart, um künstliche Dentalzähne abzuformen, die jeweils eine geformte Beschichtung und labiale Streifen aufweisen. Wahlweise umfaßt das Verfahren ein Scannen einer dreidimensionalen Kopie eines Zahns mit dreidimensionalen Oberflächenlokalisierungen, während die Kopie gedreht wird. Die Reflexionen von der Kopie werden empfangen und in elektronische Signale übersetzt, die in Reflexionsdaten digitalisiert werden. Die Reflexionsdaten werden in einem ein CAD/CAM-Programm nutzenden Computer aufbereitet, um labiale Streifen mit hoher Güte hinzuzufügen. Das Programm für einen Werkzeug-Verfahrweg wird unter Verwendung der aufbereiteten Daten erzeugt. Die Zahnform wird unter Verwendung des Programms für einen Werkzeug-Verfahrweg gefertigt, um ein Maschinenfräsen eines ersten, zweiten und dritten Formteils für künstliche Dentalzähne aus Metall zu lenken. Das Fräsen des ersten Metall- Formteils aus einem ersten Metallteil schließt ein Ausführen eines ersten Durchgangs mit einem ersten Fräser und Ausführen eines zweiten Durchgangs mit einem zweiten Fräser ein, um das erste Metallteil zu fräsen. Der erste Fräser weist ein erstes Fräserende auf. Der zweite Fräser weist ein zweites Fräserende auf, das kleiner als das erste Fräserende ist.
  • Das Fräsen des zweiten Metall-Formteils aus einem zweiten Metallteil beinhaltet das Ausführen eines ersten Durchgangs mit dem ersten Fräser und Ausführen eines zweiten Durchgangs mit dem zweiten Fräser, um das zweite Formteil zu fräsen.
  • Das Fräsen des dritten Metall-Formteils aus einem dritten Metallteil beinhaltet ein Ausführen eines ersten Durchgangs mit dem ersten Fräser und Ausführen eines zweiten Durchgangs mit dem zweiten Fräser, um das dritte Formteil zu fräsen.
  • Der Fertigungsschritt kann das Programm für einen Werkzeug- Verfahrweg nutzen, um die das Formteil im letzten Schritt polierende Maschine zu lenken. Das Polieren von mindestens einem der Formteile wird vorzugsweise durch ein Programm für einen Werkzeug-Verfahrweg zur Fertigstellung gesteuert. Das Fräsen eines Musters einer Schicht eines Dentalkunstzahns, um eine Form herzustellen, wird vorzugsweise durch ein Fräsprogramm gesteuert, das aufbereitete Daten nutzt. Die aufbereiteten Daten werden vorzugsweise geliefert, indem Reflexionsdaten unter Verwendung eines Entwurfprogramms aufbereitet werden. Die Reflexionsdaten repräsentieren die Oberfläche eines Zahnmodells. Die aufbereiteten Daten sind repräsentativ für die Oberfläche des aufbereiteten Dentalkunstzahns. Die Daten werden durch das Fräsprogramm angepaßt, um das Fräsen zu steuern.
  • Das Polieren beinhaltet vorzugsweise eine endgültige Polierung unter Verwendung eines Werkzeug-Verfahrweges zur Fertigstellung und eines Werkzeugs zur Endpolierung wie zum Beispiel ein Holzwerkzeug. Das Werkzeug wird vorzugsweise mit einer Paste wie beispielsweise Diamantpaste genutzt.
  • Ferner wird ein Verfahren offenbart, um künstliche Dentalzähne abzuformen, die jeweils eine abgeformte Zahnschmelzschicht (Beschichtung) und labiale Streifen aufweisen. Das Verfahren beinhaltet ein Fräsen mehrerer Muster von Schichten künstlicher Zähne in den ersten und zweiten Abschnitten eines die Form bildenden Materials, um erste und zweite Formteile herzustellen. Das Fräsen wird durch ein Fräsprogramm gesteuert, welches aufbereitete Daten nutzt. Die aufbereiteten Daten werden geliefert, indem Reflexionsdaten unter Verwendung eines Entwurfprogramms aufbereitet werden. Die Reflexionsdaten sind repräsentativ für die Oberfläche eines Zahnmodells. Die aufbereiteten Daten sind repräsentativ für die Oberfläche des künstlichen Zahns. Die aufbereiteten Daten werden durch das Fräsprogramm angepaßt, um das Fräsen des ersten und zweiten Formteils zu steuern. Das Fräsen des ersten Formteils beinhaltet ein Ausführen eines ersten Durchgangs mit einem ersten Fräser und Ausführen eines zweiten Durchgangs mit einem zweiten Fräser. Der erste Fräser weist ein erstes Fräserende auf. Der zweite Fräser weist ein zweites Fräserende auf. Das zweite Fräserende ist kleiner als das erste Fräserende. Das Fräsen des zweiten Formteils beinhaltet ein Ausführen eines ersten Durchgangs mit einem dritten Fräser und Ausführen eines zweiten Durchgangs mit einem vierten Fräser. Der dritte Fräser weist ein drittes Fräserende auf. Der vierte Fräser hat ein viertes Fräserende. Das dritte Fräserende ist kleiner als das vierte Fräserende. Durch wiederholtes Abformen eines polymerisierbaren Materials in der Form werden künstliche Dentalzähne hoher Güte geschaffen, die jeweils eine abgeformte Zahnschmelzschicht (Beschichtung) aus einem polymerisierbaren Material und labiale Streifen aufweisen.
  • Das die Form bildende Material ist vorzugsweise leicht maschinell bearbeitbar und polierbar, wie zum Beispiel Stahl, Nickel, Aluminium, Keramik oder Kunststoff.
  • Das die Form bildende Material ist vorzugsweise Stahl, Nickel, Aluminium, Keramik oder Kunststoff. Das Fräsen beinhaltet vorzugsweise ein Ausführen eines zweiten Durchgangs entlang dem Werkzeug-Verfahrweg mit einem zweiten Fräser, der ein zweites Fräserende aufweist. Das zweite Fräserende ist kleiner als das erste Fräserende. Das Fräsen beinhaltet vorzugsweise ein Ausführen eines dritten Durchgangs entlang dem Werkzeug-Verfahrweg mit einem dritten Fräser, der ein drittes Fräserende hat. Das dritte Fräserende ist kleiner als das zweite Fräserende. Das Fräsen beinhaltet vorzugsweise ein Ausführen eines vierten Durchgangs mit einem vierten Fräser, der ein viertes Fräserende aufweist. Das vierte Fräserende ist kleiner als das dritte Fräserende. Das Formteil ist vorzugsweise ein Vorderseiten-Formteil, ein Shader-Formteil, ein zweites Rücken-Formteil oder ein Rücken-Formteil. Ein Kontaktpunkt mit einem zweiten Teil wird unter Verwendung eines Oberflächenmusters der Form geschaffen. Das Fräsen mit dem ersten Fräser erfolgt vorzugsweise durch Ausführen eines ersten Durchgangs entlang einem zweiten Werkzeug-Verfahrweg, um Material zu entfernen, um in einem zweiten Block mehrere Hohlräume zu schaffen, um ein zweites Formteil mit mehreren Hohlräumen herzustellen. Das Fräsen mit einen zweiten Fräser erfolgt vorzugsweise, indem ein zweiter Durchgang entlang dem zweiten Werkzeug-Verfahrweg durchgeführt wird, um Material vom zweiten Block zu entfernen.

Claims (18)

1. Kunstzahn mit einer Zahnschmelzschicht (102) und einem Zahnkörper, wobei die Zahnschmelzschicht (102) eine Zone mit im wesentlichen konstanter Dicke aufweist, wobei die Dicke entlang einer senkrecht zur Außenfläche der Zahnschmelzschicht verlaufenden Linie gemessen wird und wobei die Dicke sich innerhalb der Zone um weniger als 20 Prozent ändert und die Zone einen Radius hat, der mindestens gleich der Dicke ist.
2. Zahn nach Anspruch 1, wobei die Zahnschmelzschicht (102) eine Grenzfläche mit einer Farbgebungsschicht (108) (shade layer) aufweist und die Außenfläche und die Grenzfläche Konturen mit im wesentlichen der gleichen Größe und Form innerhalb der Zone aufweisen.
3. Zahn nach Anspruch 1, wobei die Zahnschmelzschicht eine Dicke an einem ausgewählten Punkt auf der Labialfläche aufweist, der mindestens 20 Prozent der gesamten Labiallänge (L) des Zahnes von der Schneidekante (1) oder der Hinterkante (BE) des Zahnes entfernt liegt, und die nicht mehr als 0,076 mm (0,003 Inch) abweicht von der Dicke an irgendeinem anderen Punkt im Umkreis von 0,13 mm (0,005 Inch) des ausgewählten Punktes.
4. Zahn nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Dicke sich innerhalb der Zone weniger als 25 Prozent ändert und die Zone eine Fläche von mindestens 2 mm² oder einen Radius hat, der gleich der oder größer als die dreifache Dicke ist.
5. Zahn nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Zahnschmelzdicke sich innerhalb einer Zone mit einem Radius, der gleich der oder größer als die zweifache Dicke ist, weniger als 15 Prozent ändert.
6. Zahn nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Zahnschmelzdicke sich innerhalb einer Zone mit einem Radius, der gleich der oder größer als die zweifache Dicke ist, weniger als 10 Prozent ändert.
7. Zahn nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Zone mit im wesentlichen konstanter Dicke sich innerhalb der Zone weniger als 20 Prozent ändert und die Zone eine Fläche von mindestens 5 mm² hat.
8. Zahn nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Zahnschmelzdicke zwischen etwa 0,076 mm (0,003 Inch) und etwa 0,76 mm (0,03 Inch) beträgt und die Dicke weniger als 5 Prozent variiert.
9. Zahn nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Zahnschmelzdicke zwischen etwa 2,0 mm (0,08 Inch) und 0,76 mm (0,03 Inch) beträgt und die Dicke weniger als 10 Prozent variiert.
10. Zahn nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Zahnschmelzdicke geringer als 0,076 mm (0,003 Inch) ist und die Dicke weniger als 15 Prozent variiert.
11. Zahn nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der Zahn ein Schneidezahn ist und der Rumpf zwei im großen und ganzen symmetrische dünne Regionen zwischen drei wesentlich dickeren Regionen auf der Labialfläche am Schneideende des Rumpfes aufweist.
12. Zahn nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei det Zahn in eine Vollprothese oder eine Teilprothese geformt wird.
13. Zahn nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der Zahn eine Krone ist.
14. Zahn nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der Zahn eine Implantatkrone ist.
15. Zahn nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der Zahn mittels eines Farbgebungs-Führungsarms gehalten wird.
16. Zahn nach Anspruch 2, wobei der Zahn ein Schneidezahn ist und der Zahnrumpf zwei im wesentlichen symmetrische gekrümmte Furchen zwischen drei gekrümmten Graten an der Labialfläche des Rumpfes am Schneideende des Rumpfes hat, wobei die Furchen in Richtung auf das Schneideende des Zahnes am tiefsten sind und sich von der Schneidekante über mindestens etwa 5 Prozent der gesamten Labiallänge (L) erstrecken und jede Furche eine durchschnittliche Breite gleich mindestens 5 Prozent der durchschnittlichen Breite des Zahnes aufweist.
17. Zahn nach Anspruch 16, wobei jede Furche einen Boden hat und der Furchenboden im wesentlichen glatt ist und die Ebene der Spitze der Grate an den Endender Furchen schneidet, die dem Schneideende gegenüberliegen.
18. Zahn nach Anspruch 16, wobei sich jede Furche über mindestens etwa 20 Prozent der gesamten Labiallänge (L) und mindestens 10 Prozent der durchschnittlichen Breite des Zahnes erstreckt.
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