DE69709533T2 - Verbindungsmodul mit Durchverbindung von Anschlüssen mittels eines oder mehreren beweglichen leitenden Teilen - Google Patents
Verbindungsmodul mit Durchverbindung von Anschlüssen mittels eines oder mehreren beweglichen leitenden TeilenInfo
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Description
- Die Erfindung betrifft ein Anschlussmodul, insbesondere vom Reihenklemmentyp, mit Anschlussklemmen, welche durch bewegliche, in dem Modul untergebrachte und von außerhalb des Moduls her betätigbare Leiterstücke miteinander verbindbar sind.
- Wie seit langem bekannt und insbesondere durch das Dokument FR-A- 2357080 bestätigt, ist es vorgesehen, Verbindungen zwischen elektrischen Leitern, welche zu verschiedenen elektrischen Geräten führen, durch Module, insbesondere Reihenklemmen, herzustellen. Diese Module weisen hierzu für die Leiter von außen erreichbare Anschlussklemmen, beispielsweise Schraubklemmen für Drähte, auf, die in Gehäusen untergebracht sind, wo sie durch leitende Leisten bzw. Schienen selektiv miteinander verbunden werden. Die Gehäuse sind im Allgemeinen flach mit geringer Dicke und sind aus einem isolierenden Material hergestellt. Einführöffnungen sind in Zuordnung zu den Anschlussklemmen in einigen der Wände jedes Gehäuses ausgebildet, um die an die Klemmen anzuschließenden elektrischen Leiter einführen zu können. Außerdem sind weitere Öffnungen vorgesehen, durch die ein Betätigungswerkzeug für die Klemmen, etwa ein Schraubendreher im Fall von Schraub- Drahtklemmen, durchgeführt werden kann.
- Derartige Anschlussmodule sind im Allgemeinen dazu bestimmt, in Ausrichtung zu weiteren, identischen oder kompatiblen Modulen Seite an Seite an einem Träger bzw. einer Halterung, gewöhnlicherweise einer Normschiene, angebracht zu werden, an der jedes Modul in vorbestimmter Weise in Querrichtung positionierbar und fixierbar ist, und zwar mittels einer Basis, welche hierzu Positionier- und Befestigungsorgane trägt. Die an einer selben Halterung ausgerichteten Module werden mit ihren Flachseiten aneinandergefügt. Die Öffnungen sind deswegen üblicherweise in den verbleibenden Seiten ausgebildet, die hier Schmalseiten genannt werden und kleinere Abmessungen haben. Die Öffnungen für das Betätigungswerkzeug sind vorzugsweise in einem Wandabschnitt oder in Wandabschnitten des Gehäuses ausgebildet, die entgegengesetzt zur Basis liegen und die am leichtesten zugänglich sind, wenn die Module auf einer Halterung montiert sind, wohingegen die Einführöffnungen für die Leiter in den verbleibenden Wandabschnitten ausgebildet sind, die zwischen den Flachseiten sowie zwischen der Basis und dem oder den dieser Basis gegenüberliegenden Wandabschnitt(en) liegen.
- Es ist außerdem seit langem vorgesehen, wie insbesondere durch das Dokument FR-A-2483692 bestätigt, Module, etwa Reihenklemmen, mit Trennschaltern auszustatten, um im selben Modul zueinander ausgerichtet angeordnete Leisten auf eine Betätigung hin elektrisch miteinander verbinden zu können oder nicht.
- Wie bereits in diesem früheren Dokument angegeben, existierten bereits Reihenklemmen mit Trennschaltern vom Typ mit verschiebbaren Messern oder Steckern, und es wurde darauf hingewiesen, dass diese Trennschalter eine sehr präzise Positionierung ihrer Kontaktstücke erfordern und dass eine Sicherungsvorrichtung notwendig ist, um die Positionierung derselben zuverlässig zu machen. Um diese Nachteile zu beseitigen, schlug das oben erwähnte Dokument eine Vorrichtung vor, welche eine leichte und rasche Betätigung, eine wirksame Klemmung und eine zuverlässige Positionierung ermöglicht; allerdings ist die Herstellung dieser Vorrichtung nicht ohne Schwierigkeiten.
- Die vorliegende Erfindung, die die zuvor angesprochenen Anforderungen aufgreift, hat zur Aufgabe, eine Lösung bereitzustellen, die einfach zu produzieren ist, bei der Fabrikation einfach zu montieren ist, einfach anzuwenden ist und gegebenenfalls bei Bedarf von Monteuren einfach modifiziert werden kann, besonders bei der Installation oder der Weiterentwicklung.
- Die Erfindung schlägt deshalb ein Anschlussmodul vor, insbesondere eine Reihenklemme, umfassend
- - ein Gehäuse aus isolierendem Material, das Anschlussklemmen für elektrische Leiter enthält, die in dem Gehäuse durch in Wänden des Gehäuses ausgebildete Einführöffnungen hindurch bis zu den Klemmen verlaufen,
- - einzelne elektrische Verbindungsleisten für die Klemmen, wobei diese Leisten fixiert sind und sich zu einem zentralen Gehäusebereich hin erstrecken, wo sie jeweils in einem als Kontaktelement dienenden Fortsatz enden,
- - ein Leiterstück mit Bügeln, welches dazu bestimmt ist, die Fortsätze zweier auf gleichem Niveau in dem Gehäuse angeordneter Leisten miteinander zu verbinden, sowie
- - ein von außerhalb des Gehäuses betätigbares, das Leiterstück tragendes Betätigungsglied, welches innerhalb des Gehäuses durch Verschieben in eine Position verlagerbar ist, in der auf die Fortsätze der zwei Leisten gleichen Niveaus jeweils einer der Bügel rittlings aufgesetzt ist.
- Erfindungsgemäß sind die Leistenfortsätze so gebogen, dass sie sich parallel zu einer gleichen Quermittelebene des Gehäuses erstrecken; die auf gleichem Niveau liegenden Fortsätze besitzen gleiche Orientierung und wirken jeweils mit einem der Bügel des Leiterstücks zusammen, welcher Bügel in einer Längsmittelebene des entsprechenden Fortsatzes quer und axial auf diesen Fortsatz rittlings aufsetzbar ist; das Leiterstück ist ein Flachbauteil und die Bügel sind zueinander parallel und kammartig angeordnet.
- Die Erfindung, ihre Merkmale und ihre Vorteile werden in der folgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die nachstehend angegebenen Figuren näher erläutert.
- Fig. 1 zeigt eine Perspektivansicht eines Beispiels eines erfindungsgemäßen Anschlussmoduls vom Reihenklemmentyp mit Einzelbetätigung, dessen Gehäuse aus zwei gelenkig aneinander gehaltenen, zusammenfügbaren Teilen aufgebaut ist, die hier in einer geöffneten Position vor der Vereinigung gezeigt sind.
- Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf eines der beiden Teile des Anschlussmoduls der Fig. 1.
- Fig. 3 zeigt eine Perspektivansicht eines Beispiels einer Trennvorrichtung mit Einzelbetätigung für das Anschlussmodul der Fig. 1 und 2 sowie von Verbindungsleisten für Drahtanschlussklemmen, mit denen diese Vorrichtung zusammenwirkt.
- Fig. 4 zeigt eine Draufsicht auf eine Ausgestaltungsvariante eines erfindungsgemäßen Anschlussmoduls mit Doppelbetätigung, dessen Gehäuse identisch zu dem in Fig. 1 gezeigten ist.
- Fig. 5 zeigt im Teilschnitt eine Perspektivansicht eines Beispiels einer Trennvorrichtung mit Doppelbetätigung für das Anschlussmodul der Fig. 4.
- Das in Fig. 1 dargestellte Anschlussmodul 1 für elektrische Leiter ist beispielsweise vom Reihenklemmentyp, wie hier angenommen wird. Es weist ein Flachgehäuse 2 geringer Dicke auf, welches aus einem isolierenden Material hergestellt ist und hier von zwei Teilen 2A und 2B gebildet ist, die zeitgleich durch Formgießen in solcher Weise erhalten wurden, dass sie seitlich aneinander angelenkt sind und zwei Halbschalen bilden, welche durch gegenseitiges Aufeinanderklappen zusammenfügbar sind und dabei ein Volumen begrenzen, dessen Wände so liegen, dass darin verschiedene feststehende und/oder mehr oder weniger bewegliche elektrische Komponenten untergebracht werden können. Es sei hier angenommen, dass das Anschlussmodul 1 dazu gedacht ist, einer Mehrzahl identischer oder ähnlicher Module zugeordnet werden zu können, welche zusammen an einer selben Halterung - nicht dargestellt - angebracht werden, die im Fall eines Anschlussmoduls vom Reihenklemmentyp üblicherweise eine Schiene genormter Form ist. Jedes Anschlussmodul kann dabei einen Befestigungsfuß aufweisen, wie etwa den in Fig. 1 gezeigten Fuß 3 bekannter Art mit drei Elementen. Dieser Befestigungsfuß ist im Bereich eines Gehäuseabschnitts angeordnet, der als Basis dient. Die kompatiblen und daher meistens identischen oder ähnlichen Module, die Seite an Seite an derselben Halterung angebracht werden können, weisen im Allgemeinen zwei Flachseiten auf, mittels derer sie an zwei weitere, beidseits des betrachteten Moduls liegende Module angefügt werden können, wenn sie zueinander ausgerichtet an derselben Halterung angebracht werden. Bei dem in Fig. 1 dargestellten Beispiel sind die beiden nicht sichtbaren Flachseiten des gezeigten Anschlussmoduls jeweils Teil eines der beiden verschiedenen Gehäuseteile 2A, 2B des Moduls und sie sind von der Vorderseite der Wand gebildet, deren Rückseite den wesentlichen Teil der angeformten, im Wesentlichen durch Überstand gebildeten reliefartigen Elemente zum Halten und/oder zur Führung der im Gehäuse des Anschlussmoduls 1 untergebrachten Komponenten trägt, wie etwa die Steckstifte 4 und die Vertiefungen 4' für die Steckstifte sowie die Führungselemente 5 oder die Halteelemente 5', die am Teil 2B in Fig. 1 sichtbar sind.
- Wie bekannt, weist das Anschlussmodul Anschlussklemmen für elektrische Leiter auf, wobei diese Klemmen gegebenenfalls mit einer Feder oder einem abisolierenden Halteglied ausgeführt sein können und bei dem in Fig. 1 vorgeschlagenen Ausführungsbeispiel als Schraubklemmen angenommen werden. Bei diesem Beispiel, das nicht als beschränkend angesehen werden darf, wird davon ausgegangen, dass jede Schraub-Anschlussklemme einen Metallkäfig 6 aufweist, welcher in einer Aufnahme verschiebbar ist, die in wenigstens einem der beiden Gehäuseteile 2A, 2B des Anschlussmoduls ausgebildet ist, sowie eine Schraube 7, welche in den Käfig 6 eingeschraubt und diesen gegenüber einem Ende einer feststehenden länglichen elektrischen Verbindungsleiste 8 oder 8' aus Metall verlagern kann, die in den Käfig hineinreicht und an der sich das dem Kopf der Schraube gegenüberliegende Ende dieser Schraube abstützt. Wie bekannt, führt das Einschrauben der Schraube 7 zur Abstützung der Schraube an der Verbindungsleiste 8 oder 8', die durch geeignete, an der Rückseite wenigstens eines der beiden Gehäuseteile 2A, 2B ausgebildete Reliefformationen festgehalten wird, und zur Verlagerung des Käfigs gegenüber dieser Klemmenleiste, sobald die Schraube in Abstützung ist. Dies geschieht solange, bis diejenige Innenwand des Käfigs, die jener entgegengesetzt ist, wo die Schraube eintritt, mit der Leiste in Kontakt tritt oder gegebenenfalls bis zur Einklemmung eines zwischen diese Innenwand und die Leiste eingeführten Leiters, etwas eines Drahts oder eines Stifts. Die Schrauben 7 sind so angeordnet, dass sie von außerhalb des Moduls her betätigbar sind, wobei ihre Betätigungsköpfe durch einzelne Kanäle 9 hindurch zugänglich sind, welche an der Außenseite des Gehäuses vorzugsweise auf dessen seiner Basis gegenüberliegenden Seite ausmünden, um die Betätigung der Schrauben zu erleichtern. Einführöffnungen 10 für elektrische Leiter sind in den seitlichen Wänden des Gehäuses im Bereich jeder Klemme in der in diesem Bereich von wenigstens einem der beiden Gehäuseteile 2A, 2B gebildeten Wand ausgebildet, um das Einsetzen eines elektrischen Leiters vor dem tatsächlichen Anschließen durch Einschrauben der Schraube 7 in eine Klemme zu ermöglichen und zu erleichtern, wobei diese Öffnungen von einen Führungstrichter bildenden Wandstücken des oder der Teile 2A, 2B begrenzt sind, wie in den Fig. 1 und 2 zu erkennen ist.
- Gemäß einer gängigen Ausgestaltung weist das Anschlussmodul bei dem betrachteten Ausführungsbeispiel eine wenigstens annähernd symmetrische Form bezogen auf eine Quermittelebene auf, die in den Fig. 1 und 2 durch eine Linie XX symbolisiert ist. Es wird hier angenommen, dass die Anschlussklemmen ihre Einführöffnungen 10 symmetrisch auf diejenigen beiden gegenüberliegenden Seitenwände des Gehäuses des Anschlussmoduls verteilt haben, die zum einen zwischen den beiden Flachseiten und zum anderen zwischen der Basis und der dieser Basis entgegengesetzten Gehäusewand liegen. Die Klemmen sind hier - bezogen auf die Basis des Gehäuses - auf zwei Stufen verteilt gezeigt. Jeder Klemme ist eine eigene Verbindungsleiste 8 oder 8' zugeordnet, die hier elektrische Klemmen-Verbindungsleiste genannt wird und die beispielsweise durch Stanzen erhalten wird und deren Querschnitt beispielsweise von zumindest annähernd rechteckiger Form ist. Jede Klemmen-Verbindungsleiste ist hier in dem Gehäuse festgehalten, wie weiter oben angemerkt, und erstreckt sich hin zum zentralen Bereich des Gehäuses, wo sie in einem als Kontaktelement dienenden Fortsatz 11 endet, der durch Umbiegen erhalten wird. Dieser Fortsatz ist dabei so gebogen, dass er parallel zu einer Querebene des Gehäuses verläuft, die bei der vorgeschlagenen Ausbildung eine mittige Symmetrieebene ist, wobei diese Ebene hier senkrecht zu der Halterung liegen soll, wenn das Gehäuse an dieser hier als geradlinige Schiene angenommenen Halterung befestigt ist. Erfindungsgemäß sind die einzelnen Verbindungsleisten 8 oder 8' der auf eine Betätigung hin miteinander verbindbaren Anschlussklemmen eines Moduls so in dem Gehäuse angeordnet, dass die als Kontaktelemente der Leisten dienenden Fortsätze 11 paarweise auf gleicher Höhe und zumindest in jeder Höhe mit gleicher Orientierung angeordnet sind.
- Bei dem in Fig. 1 dargestellten, nicht beschränkenden Beispiel befinden sich die beiden Verbindungsleisten 8 auf einer ersten Höhe nahe der Basis. Ihre Fortsätze 11 sind parallel und symmetrisch beidseits einer Ebene angeordnet, die vorzugsweise die hier durch ihre Linie XX definierte Quermittelebene des Anschlussmoduls 1 ist. Die freien Enden dieser Fortsätze sind weiter von der Basis entfernt als die Abknickungen, die sich an ihren anderen Enden befinden. Dagegen haben die ebenfalls parallelen und symmetrischen Fortsätze der beiden auf einer zweiten Höhe, welche weiter von der Basis entfernt ist als die erste Höhe, liegenden Verbindungsleisten 8' ihre freien Enden näher bei der Basis als die Abknickungen, die sie gegenüberliegend aufweisen.
- Vorzugsweise sind die als Kontaktelemente für die elektrischen Klemmen- Verbindungsleisten eines Moduls dienenden Fortsätze in dem Gehäuse, in dem sie aufgenommen sind, in jeder Höhenlage und von Höhenlage zu Höhenlage zueinander ausgerichtet, und sie haben zumindest innerhalb jeder Höhenlage, wo sie wenigstens paarweise vorhanden sind, gleiche Orientierung.
- Erfindungsgemäß erfolgt die Zusammenschaltung zweier Verbindungsleisten 8 oder 8', deren Fortsätze 11 auf gleicher Höhe liegen und gleiche Orientierung haben, vermittels eines beweglichen Leiterstücks 12, vorzugsweise eines flachen Metallstücks, welches wenigstens einen Kamm mit zwei parallelen Kontaktbügeln 13 aufweist, wobei jeder Bügel in an sich bekannter Weise aus zwei parallelen Schenkeln aufgebaut ist, deren freie Enden dazu ausgebildet sind, einen der Fortsätze, auf den er rittlings aufgesetzt wird, elastisch zu umklammern.
- Es ist selbstverständlich vorstellbar, einen Kamm eines Leiterstücks mit mehr als zwei parallelen Bügeln zu versehen, falls die Anzahl der auf einer Höhe zueinander ausgerichteten Fortsätze größer als zwei ist. Es ist ebenso vorstellbar, einen Kamm mit parallelen Bügeln zu bestücken, welche zur Verbindung von nur annähernd auf gleicher Höhe befindlichen Fortsätzen bestimmt sind, sodass beispielsweise bei einer Verlagerung einer der Fortsätze vor einem oder zwei anderen umklammert wird.
- Bei einer bevorzugten Ausführungsform besitzt jeder Bügel eine symmetrische und wenigstens annähernd flache Form und liegt in einer vorzugsweise mittigen oder quasi-mittigen Längsebene zumindest des Fortsatzes 11 und besser der den Fortsatz tragenden Leiste. Vorzugsweise kontaktiert jeder Bügel den Fortsatz, mit dem er in Kontakt tritt, durch quergerichtetes und axiales Umgreifen, wie insbesondere in Fig. 1 ersichtlich ist. Dies ermöglicht es ihm insbesondere, keine beim Einschrauben oder Herausschrauben der Schraube der Klemme möglicherweise entstehenden Kräfte aufnehmen zu müssen, die auf die Leiste, mit welcher er verbunden ist, ausgeübt werden, sofern diese an eine Anschlussklemme von Typ mit Schraube angeschlossen ist, wie in den Figuren angenommen.
- Bei einer Ausführungsform und wie in den Fig. 1 bis 3 gezeigt, ist das bewegliche Leiterstück 12 durch Ausstanzen aus einem Blech hergestellt und weist in einer anfänglichen Form zwei Kämme mit jeweils zwei parallelen Kontaktbügeln 13 auf. Diese beiden zueinander auf dem Kopf stehend angeordneten Kämme können zusammenhängend bleiben, wie in Fig. 1 gezeigt, oder auch getrennt werden, um für eine weiter unten dargelegte Anwendung zwei identische, halbierte bewegliche Leiterstücke zu bilden.
- Erfindungsgemäß ist das zuvor angesprochene bewegliche Leiterstück 12 mit zwei zueinander auf dem Kopf stehend angeordneten Kämmen und mit symmetrischer Form im Bereich einer Halterungsanordnung 14 durch geeignete Mittel, beispielsweise durch Vernietung, Verrastung und/oder anderes, an einem beweglich im Gehäuse des Anschlussmoduls angeordneten Betätigungsglied 15 befestigt, welches dazu bestimmt ist, von außerhalb des Gehäuses her betätigt zu werden.
- Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist das Betätigungsglied 15 aus einem isolierenden Material hergestellt und weist einen Bereich auf, der einen Schiebeschaft bildet, welcher zwischen den an der Rückseite wenigstens eines der Teile 2A, 2B ausgebildeten, feststehenden Führungselementen 5 aufgenommen wird, wenn diese Teile zusammengefügt werden und ein geschlossenes Gehäuse bilden.
- Der an dem Betätigungsglied 15 ausgebildete Schaft ist mit einem greifbaren Bedienkopf 16 versehen, der dazu bestimmt ist, unabhängig von der Position, die durch Verschiebung des an dem Betätigungsglied 15 gehaltenen beweglichen Leiterstücks 12 erreicht wird, stets aus dem Gehäuse hervorzustehen.
- Bei der in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausgestaltung sind die freien Enden der in dem Gehäuse in Paaren auf der ersten Höhe und auf der zweiten Höhe liegenden Fortsätze 11 durch einen Abstand voneinander getrennt, der größer als die Länge des beweglichen Leiterstücks 12 ist. Dieses weist zwei Kämme auf, deren Bügel symmetrisch bezüglich einer Quermittelebene angeordnet sind. Diese Kämme sind so Kopf an Kopf stehend angeordnet, dass die an einem der Kämme angeordneten Bügel auf die Fortsätze der Leisten eines Niveaus, deren freie Enden ihnen zugewandt sind, aufgesteckt sind, während zugleich die Bügel des anderen Kamms desselben Stücks von den freien Enden der Fortsätze der Leisten des anderen Niveaus durch einen elektrischen Abstand getrennt sind, der ausreicht, um die Herstellung einer elektrischen Verbindung über den sie trennenden Luftzwischenraum hinweg zu vermeiden, solange die maximal zulässige elektrische Spannung nicht überschritten wird.
- Die Verlagerung durch Verschieben des beweglichen Leiterstücks 12 von einer Höhenlage in die andere, also von einer ersten Position in eine zweite, erlaubt es, eine elektrische Verbindung alternativ zwischen den Fortsätzen 11 der Leisten der ersten Höhenlage oder zwischen den Fortsätzen 11 der Leisten der zweiten Höhenlage und dementsprechend zwischen den an diesen Leisten angebrachten Anschlussklemmen herzustellen.
- Die Herstellung einer Verbindung mittels eines leitenden Überbrückungsglieds 17, das mit zwei auf derselben Gehäuseseite angeordneten Leisten unterschiedlicher Höhenlage verbunden ist, erlaubt die Realisierung eines elektrischen Umschalters, der alternativ eine an einer dieser beiden Leisten angeordnete Klemme elektrisch mit der einen oder der anderen derjenigen beiden Klemmen verbindet, die an den auf der anderen Gehäuseseite in der einen oder der anderen der beiden vorstehend betrachteten Höhenlagen liegenden Leisten angeordnet sind.
- Wie bereits angegeben, weist das Betätigungsglied 15 einen Bereich auf, der einen Schiebeschaft bildet, dessen dem Bedienkopf 16 gegenüberliegendes Ende die Halterungsanordnung 14 für das bewegliche Leiterstück 12 trägt, wobei letzteres beispielsweise mit einem mittleren Abschnitt zwischen die Ränder einer an diesem Ende für es ausgebildeten Aufnahme vom Typ einer Aussparung einrastbar ist. Der Schiebeschaft besitzt beispielsweise einen rechteckigen Querschnitt und wird zwischen den an der Rückseite wenigstens eines der Teile 2A, 2B ausgebildeten, eine Verschieberinne begrenzenden Führungselementen 5 geführt, wenn diese Teile zusammengefügt sind und ein geschlossenes Gehäuse bilden, wie bereits angedeutet.
- Bei der vorgeschlagenen Ausbildung erfolgt die Führung vermittels eines nahe des Bedienkopfs 16 liegenden Teils des Schiebeschafts. Das mit der Halterungsanordnung 14 ausgeführte Ende ist mit diesem Teil über einen Abschnitt verbunden, in dem der Schaft verschlankt ist, sodass er Platz lässt für ein elastisches Halteelement, das hier von zwei elastischen Positionierbeinchen 18 gebildet ist, welche beidseits des Schafts von diesem ausgehend ausgebildet sind und bei Verschiebung des Schafts an den Führungselementen 5 entlangschleifen. Das Halteelement ist zur Zusammenwirkung mit einem Komplementärelement des Gehäuses bestimmt, welches hier in Form von Vertiefungen 19 ausgeführt ist, die in den die Führungsrinne begrenzenden Führungselementen ausgebildet sind. Diese Vertiefungen wirken mit den freien Enden der elastischen Positionierbeinchen 18 so zusammen, dass das Betätigungsglied 15 elastisch in mindestens einer vorbestimmten Position gehalten wird, bis auf das Betätigungsglied über den von dem Betätigungsglied getragenen Bedienkopf 16 eine vorbestimmte ausreichende Verlagerungskraft aufgebracht wird. Es wird so ein Effekt des plötzlichen Losreissens für den Übergang von einer Position in die andere erhalten, wie es auf dem Gebiet der Schalter gewöhnlich verlangt wird. Der plötzliche Übergang von einer Position in die andere kann zudem vermeiden, dass das Betätigungsglied in eine Zwischenposition zwischen den beiden für es vorgesehenen Positionen eingestellt wird, wenn eine solche mittlere Positionierung nicht erwünscht ist.
- Bei der dargestellten Ausbildung ist der Bedienkopf 16 in der Weise asymmetrisch, als seine Etikettenträger 20 geneigt sind, damit sie leicht lesbar sind, wenn das Modul an der Halterung angebracht ist, an der es in einer Einbausituation gehalten ist.
- Eine Grifflasche 21 ist seitlich so ausgebildet, dass sie von der gegenüber dem Schiebeschaft anderen Seite des Bedienkopfs 16 in einer Richtung vorsteht, welche entgegengesetzt zu der durch den Schaft definierten ist. Diese Lasche ist hier von einer Öffnung durchsetzt, welche den Durchtritt eines Werkzeugschafts, beispielsweise eines Schraubendreherschafts, gestattet, der dazu bestimmt ist, zur Verlagerung des Betätigungsglieds 15 und des beweglichen Leiterstücks 12 eingesetzt zu werden, indem diese zwischen den für sie vorgesehenen Positionen in dem Anschlussmodul verschoben werden.
- Ferner ist der Bedienkopf 16 von einem Durchgang 22 vollständig durchsetzt, der zur Aufnahme eines Verbindungsdorns für Bedienköpfe identischer oder ähnlicher Anschlussmodule vorgesehen ist, welche aneinandergefügt und zueinander ausgerichtet an einer gemeinsamen Halterung angeordnet sind, sodass eine gleichzeitige Betätigung dieser Köpfe und dementsprechend der beweglichen Leiterstücke 12 der mit ihnen bestückten Module möglich ist.
- Bei der in den Fig. 1 bis 3 gezeigten Ausbildung ist zur positionsmäßigen Verriegelung des Schiebeschafts außerdem eine Verriegelungsvorrichtung vorgesehen, die hier ein Organ aufweist, welches sich aus einem ein Riegelstück 23 bildenden Element und einer Betätigungslasche 24 zusammensetzt, die an einem elastischen Beinchen 25 gehalten ist, das in einer Ausnehmung gelenkig angeordnet ist, die in wenigstens einem Halteelement 5' der Rückseite wenigstens eines der Teile 2A, 2B ausgebildet ist. Ein Ende des Riegelstücks 23 ist so ausgebildet, dass es elastisch in eine von Vertiefungen 26 eingreifen kann, welche seitlich in dem dem Bedienkopf 16 nahen Abschnitt des Schiebeschafts ausgebildet sind, wobei die Position dieser Vertiefungen einer vorbestimmten Position des beweglichen Leiterstücks 12 gegenüber den Fortsätzen 11 der Klemmenleisten entspricht. Die Biegung des elastischen Beinchens 25 im Fall einer Zugausübung auf die Betätigungslasche 24 in der durch die schräge Orientierung der Betätigungslasche gegebenen Richtung führt dazu, dass das Riegelstück 23 aus der Vertiefung 26, in die das Riegelstück zuvor eingetreten ist, heraustritt und das Betätigungsglied 15 verschoben werden kann.
- Bei der in den Fig. 4 und 5 gezeigten Variante des Anschlussmoduls für elektrische Leiter mit zwei Verbindungsstücken und zwei Betätigungsorganen wird angenommen, dass es ein Gehäuse aufweist, das identisch zu dem weiter oben angesprochenen Gehäuse 2 ist, wenngleich dies nicht notwendig ist.
- Aus Gründen der Einfachheit sind diejenigen Elemente, die sich identisch bei der in den Fig. 1 bis 3 gezeigten Ausbildung und bei der in den Fig. 4 und 5 gezeigten wiederfinden, identisch referenziert und werden nicht erneut erläutert.
- Bei dieser Variante ist vorgesehen, dass die zwei Anschlussklemmen gleichen Niveaus elektrisch durch ein bewegliches Leiterstück 12' oder 12" miteinander verbunden werden können, welches jeweils nur einen Kamm mit zwei Bügeln 13 aufweist, wobei die beiden beweglichen Leiterstücke 12 und 12' an verschiedenen Betätigungsgliedern 15' und 15" gehalten sind.
- Die Leiterstücke 12' und 12" werden beispielsweise durch mittiges Durchschneiden eines Leiterstücks 12 erhalten, was zur Trennung der beiden daran ausgebildeten Kämme führt, wobei jeder so abgetrennte Kamm eines der Leiterstücke 12', 12" bildet.
- Bei der in den Fig. 4 und 5 dargestellten Ausführungsform haben die beiden Verbindungsstücke 12' und 12" ihre Bügel in gleicher Richtung orientiert, wobei das Verbindungsstück 12' zur Zusammenwirkung mit den Fortsätzen 11 von in dem Anschlussmodul angeordneten Leisten 8 bestimmt ist, wie etwa den Leisten 8 des in Fig. 1 gezeigten Moduls.
- Die Fortsätze 11 von Leisten 8" im Gehäuse des Anschlussmoduls sind hier genauso orientiert wie die der Leisten 8, wobei die Leisten 8" nicht exakt dieselbe Ausgestaltung wie die anderen Leisten 8 und 8' haben, die untereinander ebenfalls leicht unterschiedlich sind.
- Die Verbindungsstücke 12' und 12" sind jeweils im Bereich einer Halterungsanordnung befestigt, welche an einem eigenen Betätigungsglied 15' oder 15" ausgebildet ist, wobei diese Befestigung in entsprechender Weise vorgenommen werden kann, wie sie zur Befestigung des Verbindungsstücks 12 an dem Betätigungsglied 15 erfolgte.
- Die Betätigungsglieder 15' und 15" weisen jeweils einen Schiebeschaft auf, dessen eines Ende einen Bedienkopf 16' oder 16" trägt, welcher dazu bestimmt ist, stets aus dem Gehäuse des Moduls herauszuragen, egal wie die Betätigungsglieder in dem Gehäuse verlagert werden. Die Schäfte der beiden Betätigungsglieder 15' und 15" haben hier unterschiedliche Länge, wie deutlich in Fig. 5 zu sehen ist, und sie sind derart ausgebildet, dass die Verbindungsstücke 12' und 12" zueinander ausgerichtet in dem Gehäuse angeordnet sind, ohne sich jemals berühren zu können.
- Das Verbindungsstück 12" ist dazu vorgesehen, sich geradlinig von einer Position, in der es auf die Fortsätze 11 der Leisten 8" aufgesteckt ist, in eine näher bei derjenigen Gehäusewand, die der Basis des Gehäuses entgegengesetzt ist, liegende Position zu verlagern, in der das Verbindungsstück 12" nicht mehr in Kontakt mit diesen Fortsätzen steht. In analoger Weise ist das Verbindungsstück 12' dazu vorgesehen, sich von einer Position, in der es auf die Fortsätze 11 der Leisten 8' aufgesteckt ist, in eine weiter von der Basis des Gehäuses entfernte Position zu verlagern, in der es nicht mehr in Kontakt mit diesen Fortsätzen steht.
- Bei der dargestellten Ausführungsform erfolgen die Verlagerungen der Verbindungsstücke 12' und 12" geradlinig durch Verschieben der Betätigungsglieder 15' und 15" einerseits aneinander und andererseits zusammen zwischen den Führungselementen 5 und 5", die Schieberinnenelemente für wenigstens eines der Schiebeschaftelemente der beiden Betätigungsglieder begrenzen. Wie bereits angegeben, sind diese Führungselemente an der Rückseite wenigstens eines der beiden Gehäuseteile ausgebildet, wenn diese Teile zusammengefügt sind und ein geschlossenes Gehäuse bilden. Bei dem vorgeschlagenen Beispiel also wird das Betätigungsglied 15' in seinem der Gehäusebasis nächsten Bereich durch die Führungselemente 5" geführt, die beidseits des Endbereichs dieses das Verbindungsstück 12' haltenden Glieds angeordnet sind und an denen sich dieser Endbereich entlangbewegt. Darüber hinaus bewegen sich die beiden Betätigungsglieder 15' und 15" einerseits aneinander und andererseits gegebenenfalls eines zusammen mit dem anderen zwischen den Führungselementen 5, die im zusammengebauten Anschlussmodul entgegengesetzt zur Gehäusebasis nahe der Bedienköpfe 16' und 16" der Betätigungsglieder liegen.
- Bei der insbesondere in Fig. 5 gezeigten Ausbildung ist das kürzere Betätigungsglied 15" auf seiner Länge bis zu der Höhe ausgespart, wo sich sein Bedienkopf 16" befindet, wobei es den Schiebeschaft des Betätigungsglieds 15' teilweise aufnimmt und bei Bedarf eine Verschiebung dieses Schafts unabhängig von seiner eigenen Verschiebung ermöglicht.
- Die Bedienköpfe 16' und 16" sind hier seitlich versetzt, und zwar einerseits zueinander und andererseits gegenüber den Schäften der sie tragenden Betätigungsglieder. Die Köpfe sind in einer Weise ausgebildet, die ähnlich zu der für den weiter oben angesprochenen Bedienkopf 16 vorgesehenen ist, insbesondere mit Betätigungslaschen 24' und 24". Insbesondere weisen sie jeweils einen Durchgang 22 auf, vermittels dessen es möglich ist, die beiden Betätigungsglieder 15' und 15" miteinander zu verbinden, indem eine gemeinsame Achse geeigneten Durchmessers gleichzeitig in den Durchgang 22 jedes der beiden Glieder eingesetzt wird, sodass es möglich ist, sie gleichzeitig - gegebenenfalls zusammen mit den identischen oder ähnlichen Betätigungsgliedern ausgerichteter und angefügter Anschlussmodule - zu verstellen. Bei Fehlen einer solchen gemeinsamen Achse erlauben es die beiden Betätigungsglieder, jeweils eines der Verbindungsstücke in unabhängiger Weise zu verstellen.
Claims (9)
1. Anschlussmodul, insbesondere Reihenklemme, umfassend
- ein Gehäuse (2) aus isolierendem Material, das Anschlussklemmen für
elektrische Leiter enthält, die in dem Gehäuse durch in Wänden des Gehäuses
ausgebildete Einführöffnungen (10) hindurch bis zu den Klemmen verlaufen,
- einzelne elektrische Verbindungsleisten (8, 8', 8") für die Klemmen, wobei diese
Leisten fixiert sind und sich zu einem zentralen Gehäusebereich hin erstrecken,
wo sie jeweils in einem als Kontaktelement dienenden Fortsatz (11) enden,
- ein Leiterstück (12, 12', 12") mit Bügeln (13), welches dazu bestimmt ist, die
Fortsätze (11) zweier auf gleichem Niveau in dem Gehäuse angeordneter Leisten
miteinander zu verbinden, sowie
- ein von außerhalb des Gehäuses betätigbares, das Leiterstück (12, 12', 12")
tragendes Betätigungsglied (15), welches innerhalb des Gehäuses durch
Verschieben in eine Position verlagerbar ist, in der auf die Fortsätze (11) der zwei
Leisten gleichen Niveaus jeweils einer der Bügel (13) rittlings aufgesetzt ist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Leistenfortsätze (11) so gebogen sind, dass
sie sich parallel zu einer gleichen Quermittelebene des Gehäuses (2) erstrecken,
dass die auf gleichem Niveau liegenden Fortsätze (11) gleiche Orientierung
besitzen und jeweils mit einem der Bügel (13) des Leiterstücks zusammenwirken,
welcher Bügel (13) in einer Längsmittelebene des entsprechenden Fortsatzes (11)
quer und axial auf diesen Fortsatz (11) rittlings aufsetzbar ist, dass das Leiterstück
(12, 12', 12") ein Flachbauteil ist und dass die Bügel (13) zueinander parallel sind
und kammartig angeordnet sind.
2. Anschlussmodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es eine
Verriegelungsvorrichtung zur positionsmäßigen Verriegelung eines einen
Schiebeschaft bildenden Abschnitts des Betätigungsglieds (15) aufweist, wobei diese
Vorrichtung ein ein Riegelstück (23) bildendes Element in dem Gehäuse sowie ein
äußeres Betätigungsgriffstück (24) aufweist, die an einem in einer
Gehäuseausnehmung (5') gelenkig angeordneten elastischen Beinchen (25) gehalten sind, um
dem Riegelstück bei fehlender Zugausübung auf das Betätigungsgriffstück einen
elastischen Eingriff in wenigstens eine entlang des Schiebeschafts ausgebildete
Vertiefung (26) zu ermöglichen.
3. Anschlussmodul nach einem der Ansprüche 1, 2, dadurch gekennzeichnet,
dass die Bügel (13) des Leiterstücks (12) so angeordnet sind, dass sie zwei
zueinander umgekehrt stehende Kämme bilden, und dass die als Kontaktelemente
dienenden Fortsätze (11) eines ersten Niveaus eine Orientierung besitzen, die
entgegengesetzt zu der eines zweiten Niveaus ist, derart, dass in einer durch
Verlagerung des Betätigungsglieds (15) eingestellten ersten Position wenigstens
zwei Fortsätze des ersten Niveaus von den Bügeln eines der Kämme umgriffen
sind und in einer durch Verlagerung des Betätigungsglieds in gegenüber zuvor
entgegengesetzter Richtung eingestellten zweiten Position wenigstens zwei
Fortsätze des zweiten Niveaus von den Bügeln des anderen Kamms umgriffen sind.
4. Anschlussmodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es zwei
Leiterstücke (12', 12") mit jeweils wenigstens einem Kamm aufweist, welcher mit
parallelen Kontaktbügeln (13) ausgeführt ist, die auf die als Kontaktelemente
dienenden Fortsätze (11) rittlings aufsetzbar sind, wobei die Fortsätze niveauweise
alle die gleiche Orientierung haben sowie für wenigstens zwei von den Bügeln
eines gleichen Kamms umgriffene Fortsätze gleiches Niveaus haben, wobei jedes
Leiterstück an einem eigenen Betätigungsglied (15', 15") gehalten ist, wobei sich
diese beiden Betätigungsglieder einerseits aneinander, andererseits für sich,
gegebenenfalls miteinander, zwischen innenseitig an dem Gehäuse ausgebildeten
gemeinsamen Führungselementen (5, 5") bewegen.
5. Anschlussmodul nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die als
Kontaktelemente dienenden Fortsätze auf unterschiedlichen Niveaus angeordnet und
von Niveau zu Niveau zueinander ausgerichtet sind und dass die Leiterstücke
untereinander ausgerichtet sind und identisch orientierte Kämme tragen.
6. Anschlussmodul nach einem der Ansprüche 4, 5, dadurch gekennzeichnet,
dass es Leiterstücke (12', 12") aufweist, die an einem jeweiligen von
translationsbeweglichen Betätigungsgliedern (15', 15") gehalten sind, deren eines mit einem
einen Schiebeschaft bildenden Bereich ausgeführt ist, welcher kürzer ist als der
des anderen ist, derart, dass die Leiterstücke eines in Ausrichtung zum anderen
translatorisch verstellt werden können.
7. Anschlussmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
dass die als Kontaktelemente dienenden Fortsätze gleichen Niveaus symmetrisch
bezüglich derjenigen Ebene angeordnet sind, zu der sie sich parallel erstrecken,
und dass das entsprechende Leiterstück Kamm-Kontaktbügel aufweist, welche
symmetrisch bezüglich dieser Ebene angeordnet sind.
8. Anschlussmodul nach einem der Ansprüche 1 bis i, dadurch gekennzeichnet,
dass die Enden des beweglichen Betätigungsglieds einen unabhängig von der
Verlagerung des Betätigungsglieds aus dem Gehäuse stets vorstehenden
Bedienkopf (16, 16', 16") sowie wenigstens eine Leiterstückhalterungsanordnung (14)
aufweisen, wobei sich das Leiterstück zusammen mit demjenigen Teil des
Betätigungsglieds, wo es gehalten ist, in dem Gehäuse des Moduls verlagert, dass das
Betätigungsglied einen einen Schiebeschaft bildenden Abschnitt aufweist, welcher
zwischen innenseitig an dem Gehäuse ausgebildeten Führungselementen geführt
ist und mit wenigstens einem elastischen Halteelement (18) versehen ist, das zur
Zusammenwirkung mit wenigstens einem Komplementärelement (19) des
Gehäuses ausgelegt ist, um das Betätigungsglied elastisch in mindestens einer
vorbestimmten Position zu halten, bis auf das Betätigungsglied über den von dem
Betätigungsglied getragenen Bedienkopf eine vorbestimmte hinreichende
Verlagerungskraft ausgeübt wird.
9. Anschlussmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
dass das bewegliche Betätigungsglied (15, 15', 15") mit wenigstens einer an
einem seiner Enden angeordneten Leiterstückhalterungsanordnung ausgeführt ist,
wobei sich das entsprechende Leiterstück (12, 12', 12") zusammen mit
demjenigen Teil des Betätigungsglieds, wo es gehalten ist, in dem Gehäuse des Moduls
verlagert, dass das Betätigungsglied ferner einen einen Schiebeschaft bildenden
Abschnitt aufweist, welcher zwischen innenseitig an dem Gehäuse ausgebildeten
Führungselementen geführt ist, und dass das andere Ende des Betätigungsglieds
einen unabhängig von der Verlagerung des Betätigungsglieds aus dem Gehäuse
stets vorstehenden Bedienkopf (16, 16', 16") aufweist, welcher einen
querverlaufenden Durchgang (22) für einen Verbindungsdorn zur Verbindung von
Betätigungsköpfen desselben Moduls und/oder identischer oder ähnlicher, zueinander
ausgerichteter Module aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
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