DE69712354T2 - Aufwickelvorrichtung mit doppelten sekundäreinheiten zum wickeln einer laufenden bahn in einer papiermaschine - Google Patents

Aufwickelvorrichtung mit doppelten sekundäreinheiten zum wickeln einer laufenden bahn in einer papiermaschine

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DE69712354T2
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winding drum
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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Aufwickelvorrichtung in einer Papiermaschine, in welcher Papier in einer fortlaufenden Bahn erzeugt wird, die auf Aufwickeltrommeln aufgewickelt wird, um Papierrollen zu bilden, wobei jede Aufwickeltrommel Endabschnitte mit Lagergehäusen hat, und die Aufwickelvorrichtung aufweist: zwei langgestreckte parallele Gerüstelemente; eine Oberflächenwickeleinrichtung, die an dem stromaufwärtigen Ende der Gerüstelemente eingerichtet ist und die Form einer sich drehenden Oberflächenwickeltrommel und/oder eines Bandes hat, um die Bahn zu tragen und diese auf eine der Aufwickeltrommeln oder auf eine Papierrolle zu fördern, die darauf gebildet worden ist oder gebildet wird zwei parallele Schienen, die an den Gerüstelementen montiert sind; und ein Sekundärsystem, das aus ersten und zweiten Sekundäreinheiten zur alternierenden Aufnahme neuer Aufwickeltrommeln besteht; wobei jede Sekundäreinheit ein erstes Sekundärelement, das jeweils von außen an den ersten und zweiten Gerüstelementen eingerichtet ist, und ein zweites Sekundärelement aufweist, das jeweils von innen an den zweiten und ersten Gerüstelementen eingerichtet ist, und jedes der Sekundärelemente eine an das Gerüstelement gesicherte Plattform, einen auf der Plattform linear bewegbaren Sekundärkörper, ein Stellglied zum Bewegen des Sekundärkörpers und eine Preßvorrichtung hat, die an dem Sekundärkörper eingerichtet ist, um derart gegen das Lagergehäuse der Aufwickeltrommel zu pressen, daß ein vorbestimmter Lineardruck in dem Spalt zwischen der Oberflächenwickeleinrichtung und der Papierrolle aufrechterhalten wird, während diese in der Größe ansteigt, und die Aufwickelvorrichtung auch eine Vorrichtung zur Bewegung der Aufwickeltrommel von einem stromauf der Gerüstelemente angeordneten Trommelvorratsbestand zu der, einen Aufwickelvorgang beginnenden Sekundäreinheit einschließt.
  • Bei bislang zum Aufwickeln von Papierrollen verwendeten Aufwickelvorrichtungen werden zwei Systeme üblicherweise verwendet, um das Aufrechterhalten einer fortlaufenden Produktion zu ermöglichen, d. h. ein Primärsystem, das eine leere Aufwickeltrommel von Absenkarmen übernimmt und, wenn die Papierbahn eine einige Umwickelungen auf die Trommel gewickelt worden ist, ein Sekundärsystem, bei dem das Aufwickeln zu einer fertigen Papierrolle fortgesetzt wird.
  • Im vorliegenden Kontext wurde die Verwendung der Vorsilbe "Sekundär" bei den Ausdrücken "Sekundärsystem", "Sekundäreinheit", "Sekundärelement", "Sekundärkörper", und dergleichen auch in jenen Fällen verwendet, bei denen die Aufwickelvorrichtung kein Primärsystem hat.
  • Das Sekundärsystem weist üblicherweise entweder ein Paar an Sekundärarmen oder ein Paar an Sekundärschlitten auf, die in Abhängigkeit der Zunahme des Durchmessers der Papierrolle gedreht oder geradlinig verschoben werden.
  • Bei Aufwickelvorrichtungen der ersten Art, d. h. mit Sekundärarmen, geschieht das Aufwickeln kurz gesagt wie folgt:
  • Eine leere Aufwickeltrommel wird von einem Trommelvorrat zu Primärgabeln übertragen, die diese mit einer angetriebenen Oberflächenwickeltrommel, über die die Bahn läuft, in Kontakt bringen, um das Aufwickeln der Bahn zu starten. Eine beträchtliche Reibung tritt somit zwischen der Aufwickeltrommel und der Oberflächenwickeltrommel statt, so dass im Allgemeinen bewirkt wird, dass die Aufwickeltrommel sich mit dergleichen Geschwindigkeit wie die Oberflächenwickeltrommel dreht, bevor diese mit ihr in Kontakt gelangt. Die Aufwickeltrommel wird dann entlang des Umfangs der Oberflächenwickeltrommel nach unten zu einem horizontalen Gestellelement bewegt, an dem die Sekundärarme die Kontrolle über die Aufwickeltrommel übernehmen. Ein fortgesetztes Aufwickeln bis zu einer fertigen Rolle wird erzielt, indem die Sekundärarme, die sich um ein Gelenk drehen, der Rolle entlang ihrer horizontalen Bewegung folgen, während Pressenvorrichtungen in der Form von sich drehenden und gelagerten Presswalzen, die an den Sekundärarmen angeordnet sind, gegen Lagergehäuse wirken, die an den Endabschnitten der Aufwickeltrommel angeordnet sind. Ein erwünschter steuerbarer linearer Druck wird somit in dem Spalt zwischen der Oberflächenwickeltrommel und der Papierrolle gehalten, während seine Größe zunimmt. Jedoch bewirkt die Drehbewegung der Sekundärarme, dass der Lineardruck ungleichmäßig wird, da die Pressrollen gegen die Aufwickeltrommel an einer Kontaktstelle pressen, die der Hüllfläche des Lagergehäuses bei einer bogenförmigen Bewegung folgen, was sowohl eine horizontale als auch eine vertikale Bewegungskomponente mit sich bringt.
  • Aufwickelvorrichtungen mit Sekundärarmen sind beispielsweise in den folgenden Patentbeschreibungen beschrieben: US-4 143 828, US-4 283 023, US-4 175 714, US-3 614 011 und US-5 520 354.
  • Ein anderer Mangel bei Aufwickelvorrichtungen mit Sekundärarmen besteht darin, dass der Durchmesser der fertigen Papierrolle auf die Spanne der Sekundärarme begrenzt ist, und wenn eine größere Papierrolle erforderlich ist, müssen Sekundärsysteme, die aus mit Pressvorrichtungen versehene geradlinig bewegliche Sekundärschlitten bestehen, stattdessen verwendet werden. Das Problem des ungleichmäßigen Lineardrucks, der durch die Drehbewegung der Sekundärarme bewirkt wird, wird dann ebenfalls gelöst, da die Pressvorrichtungen an den Schlitten lediglich eine horizontale Bewegungskomponente während der Bewegung der Aufwickeltrommel in Bezug zu der Oberflächenwickeltrommel haben. Es ist außerdem weniger kompliziert, das Anwachsen der Rolle mit Hilfe der horizontalen Bewegung des Schlittens zu messen als mit einem Winkelumwandler an einem Sekundärarm.
  • Aufwickelvorrichtungen mit linear beweglichen Sekundärschlitten sind in den folgenden Patentbeschreibungen beispielsweise beschrieben: US-4 934 619 und US-5 370 327.
  • Mit zunehmenden Aufwickelgeschwindigkeiten und mit zunehmender Größe der Papierrolle kann jedoch ein Rutschen zwischen der Oberflächenwickeltrommel und der Papierrolle auftreten. Dieses Problem wird gelöst, indem das Sekundärsystem mit einem Zentralantrieb der Aufwickeltrommel ausgerüstet wird. Ein Zentralantrieb bedeutet, dass die Aufwickeltrommel mit einer Antriebseinrichtung mit Hilfe einer Kupplungsvorrichtung gekuppelt wird, die an den Enden der Aufwickeltrommel angeordnet ist. Der Zentralantrieb ermöglicht außerdem eine Änderung des Lineardrucks innerhalb eines weiten Bereiches, so dass das Zusammendrücken der Papierbahn in dem Spalt zwischen der Papierrolle und der Oberflächenwickeltrommel verringert werden kann.
  • Ein spezielles Problem tritt bei der Herstellung von weichem Papier wie beispielsweise "Weichtissue" und ähnlichem Papier, das für Hygienezwecke verwendet wird, auf, da der Lineardruck in dem Spalt gering sein muss, um Negativeffekte bei der Papierrolle zu vermeiden. Die einzelnen Lagen in der Rolle können zu locker gewickelt werden, was ein Rutschen zwischen benachbarten Lagen bewirkt, was bewirkt, dass sie sich auch axial bewegen.
  • Um die erwünschte hohe Dehnbarkeit in dem Tissuepapier zu halten, kann ein endloser Riemen als Oberflächenwickeleinrichtung entweder für sich allein oder zusammen mit einer Oberflächenwickeltrommel verwendet werden. Der endlose Riemen mindert außerdem andere Steuerprobleme in der Form von Schwingungen oder dergleichen in der Bahn vor der Oberflächenwickeltrommel.
  • Aufwickelvorrichtungen mit Endlosriemen sind beispielsweise in den folgenden Patentbeschreibungen beschrieben: US-4 143 828, US-4 283 023, US-5 531 396 und US-4 175 714.
  • Ein Zentralantrieb ist in den folgenden Patentbeschreibungen beispielsweise beschrieben: US-4 934 619, US-5 370 327, US-5 520 354, SE-469 071 und SE-469 072.
  • Es treten aber Probleme sogar bei der Anwendung des Zentralantriebs auf. Beim Übertragen der Aufwickeltrommel von dem Primärsystem zu dem Sekundärsystem muss ein Umschalten zwischen verschiedenen Antriebseinrichtungen bewirkt werden. Der Übertragungswechsel beeinflusst den Lineardruck in negativer Weise in dem Spalt zwischen der Aufwickeltrommel und der Oberflächenaufwickeleinrichtung, da eine vorübergehende Druckzunahme in dem Spalt auftritt. Um das Aufwickeln zu optimieren, sollte die gleiche Antriebseinrichtung während der gesamten Aufwickelprozedur vom Beginn bei einer leeren Aufwickeltrommel bis zu der fertigen Rolle verbunden sein. Wenn keine Übertragung zwischen zwei Antriebssystemen stattfindet, wird die ansonsten in der Papierbahn auftretende Schwankung der Spannung ebenfalls beseitigt. Um dies zu erreichen, ist es bislang bekannt, nur Doppelsätze an Sekundärschlitten anzuwenden, die einander abwechseln und ein gänzliches Weglassen der Primärarme ermöglichen. In dieser Weise kann eine mit einem der Schlittenpaare verbundene einzelne Antriebseinrichtung der Aufwickeltrommel während des Aufwickelprozesses zu einer fertigen Rolle folgen. Eine Aufwickelvorrichtung dieser Art ist in der Druckschrift US-5 370 327 beschrieben. Jedoch ist ein spezielles Gestell für die darin beschriebene Aufwickelvorrichtung erforderlich. Um zu ermöglichen, dass die Schlittenpaare aneinander vorbeitreten, ist das Gestell mit zwei Paaren an parallelen Schienen versehen, die an dem stromabwärtigen Ende des Gestells drehbar gelagert sind. Die Oberflächenaufwickeltrommel ist ebenfalls vertikal beweglich angeordnet. Das heißt dass die vorhandenen Aufwickelvorrichtungen nicht direkt mit Doppelsekundäreinheiten ausgerüstet werden können und sie können auch nicht mit Leichtigkeit in Aufwickelvorrichtungen mit Doppelsekundäreinheiten umgewandelt werden.
  • Darüber hinaus sind Antriebseinrichtungen für einen Zentralantrieb gemäß der Druckschrift US-5 370 327 an jeder Seite des Gestells an separaten Stützelementen angeordnet. Die Antriebseinrichtung und jede Sekundäreinheit haben separate Betätigungsglieder für die hin und hergehende Bewegung entlang der separaten Stützelemente. Die Antriebseinrichtung wird außerdem getrennt, bevor die Aufwickeltrommel durch die Sekundäreinheit ergriffen worden ist. Dies erzeugt Schwierigkeiten, wenn die Aufwickeltrommel mit dem Zentralantrieb während des Betriebs ausgerichtet und miteinander gekuppelt wird. Wie dies verständlich ist, machen das Gestell und die Stützelemente, die nebeneinander angeordnet sind, außerdem einen erheblich großen Raum erforderlich.
  • Eine Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine verbesserte Aufwickelvorrichtung der Art mit einem Sekundärsystem mit Doppelsekundäreinheiten und ohne Primärsystem zu schaffen, wobei die Aufwickelvorrichtung zumindest im Wesentlichen die vorstehend zuletzt erwähnten Probleme im Zusammenhang mit der bekannten Aufwickelvorrichtung verringert.
  • Eine andere Aufgabe der Erfindung ist es, eine Aufwickelvorrichtung mit Doppelsekundäreinheiten zu schaffen, von denen jede einen erwünschten und einstellbaren linearen Druck in dem Spalt zwischen der Oberflächenwickeltrommel und der anwachsenden Papierrolle vorsieht.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, eine Aufwickelvorrichtung zu schaffen, die eine Rolle aus weichem Papier mit gleichmäßigen Eigenschaften in Bezug auf die Dichte und Dehnung in sämtlichen Lagen erzeugt.
  • Eine wiederum andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Aufwickelvorrichtung zu schaffen, die zusammen mit verschiedenen Arten und Kombinationen aus verschiedenen Oberflächenwickeleinrichtungen neben der herkömmlichen Oberflächenwickeltrommel verwendet werden kann.
  • Schließlich ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Aufwickelvorrichtung zu schaffen, bei der eine Kombination aus einem oder mehreren Riemen zusammen mit einer Art an Oberflächenaufwickeltrommel genutzt werden kann, wobei letztgenannte mehr oder weniger teilweise durch diesen Riemen oder durch diese Riemen umgeben ist.
  • Die Aufwickelvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass jeder Sekundärkörper eine Bodenplatte, von der Bodenplatte getragene Lagerelemente und eine Schwenkeinheit aufweist, die in dem Lagerelement schwenkbar gelagert ist, um um eine, zu einer in der Aufwickelvorrichtung betriebenen Aufwickeltrommel parallele Schwenkachse zu drehen, und zwar zwischen einer von der Bodenplatte hochgeklappten Aufnahmeposition, um eine leere Aufwickeltrommel aufzunehmen, und einer zur Bodenplatte herunter geklappten Betriebsposition, um die Bahn auf die aufgenommene Aufwickeltrommel aufzuwickeln, und daß die Preßvorrichtung von der Schwenkeinheit getragen wird.
  • Nachstehend ist die vorliegende Erfindung detaillierter unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.
  • Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Aufwickelvorrichtung, die einen endlosen Laufriemen und Doppelsekundäreinheiten aufweist, wobei ein erstes Ausführungsbeispiel mit sowohl der neuen als auch der fertigen Papierrolle in Kontakt mit dem endlosen Riemen gezeigt ist.
  • Fig. 2 zeigt eine schematische perspektivische Ansicht von Abschnitten der Aufrollvorrichtung gemäß Fig. 1 unter Betrachtung von einer langen Seite der Aufrollvorrichtung. Fig. 3 zeigt eine perspektivische Ansicht von Abschnitten der Aufrollvorrichtung gemäß Fig. 1 unter Betrachtung von der entgegengesetzten langen Seite.
  • Fig. 4 zeigt eine perspektivische Ansicht von Abschnitten der Aufrollvorrichtung gemäß Fig. 1 unter Betrachtung von stromaufwärtig der Aufwickelvorrichtung.
  • Fig. 5 zeigt eine perspektivische Ansicht des Innensekundärelementes einer Sekundäreinheit gemäß Fig. 1.
  • Fig. 6 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Außensekundärelementes einer Sekundäreinheit gemäß Fig. 1, wobei ein Abschnitt des Kastenabschnittes abgetrennt ist, um das Positionsbestimmungselement mit seinem Betätigungsglied zu zeigen.
  • Die Fig. 7 bis 12 zeigen schematische Querschnittsansichten von Bauteilen in der Aufwickelvorrichtung gemäß Fig. 1 und zeigen verschiedene Betriebspositionen während des Aufwickelprozesses.
  • Fig. 13 zeigt eine schematische perspektivische Ansicht der Aufwickelvorrichtung gemäß Fig. 1, wobei die Rollenpassierposition gezeigt ist, wobei aus Gründen der Vereinfachung die Papierrolle entfernt wurde.
  • Die Fig. 14 und 15 zeigen perspektivische Innensekundärelemente, während das Rollenpassieren gemäß Fig. 13 voranschreitet.
  • Die Fig. 16 und 17 zeigen jeweils Außensekundärelemente, während das Rollenpassieren gemäß Fig. 13 voranschreitet, wobei ein Teil des Kastens abgetrennt ist.
  • Fig. 18 zeigt einen Längsschnitt einer Aufwickelvorrichtung gemäß einem alternativen Ausführungsbeispiel, bei dem die fertige Papierrolle frei von dem endlosen Riemen während ihrer nach unten gerichteten Bewegung läuft.
  • Die Fig. 1 bis 4 zeigen schematisch als Seitenansicht und perspektivische Ansichten eine Aufwickelvorrichtung bei einer Papiermaschine, bei der Papier in einer kontinuierlichen Bahn hergestellt wird. Papierrollen 3 werden kontinuierlich bei der Aufwickelvorrichtung auf einem Kern in der Form einer Aufwickeltrommel 4 aufgewickelt. Die Aufwickelvorrichtung 1 weist ein Gestell 5 mit ersten und zweiten identischen länglichen parallelen Gestellelementen 6 und 7 auf. Eine Oberflächenwickeltrommel 8 ist drehbar in den Gestellelementen 6 und 7 gelagert. Über die Oberflächenwickeltrommel 8 läuft ein endloser Riemen 9, der die von einer Trockenpartie mit einem Durchblaszylinder und/oder Glättzylinder bei einer Tissuepapiermaschine kommende Papierbahn 2 auf ihrem Weg zu der Aufrollvorrichtung 1 stützt. Ein (nicht gezeigter) Antriebsmotor verleiht der Oberflächenwickeltrommel 8 eine Umfangsgeschwindigkeit, die derjenigen des Riemens 9 entspricht und somit also der Geschwindigkeit, bei der die Papierbahn 2 nach vorn zugeführt wird. Die Oberflächenwickeltrommel 8 kann alternativ durch den Riemen 9 angetrieben werden, der über eine Vielzahl an Walzen 10 läuft, von denen eine, beispielsweise die Riemenumkehrwalze 11, dann antreibt. Eine horizontale Schiene 12 ist außerdem oberhalb jedes Gestellelementes 6 und 7 steif montiert. Die Schiene 12 beginnt mit einer angehobenen Absenkfläche 13 (siehe Fig. 3) für die Aufwickeltrommel 4 an dem stromaufwärtigen Ende der Aufwickelvorrichtung 1 unter Betrachtung in der Zuführrichtung der Papierbahn 2. Diese Schienen 12 sind geringfügig weiter weg voneinander als die Breite der Papierbahn angeordnet. Die Aufwickeltrommel 4 (siehe Fig. 16) ist an jedem Ende mit einer Bremstrommel 14 versehen, die eine Kupplungsvorrichtung 15 mit einem Innenzahnkranz 16 und ein Lagergehäuse 17 aufweist, das innerhalb der Kupplungsvorrichtung 15 sich befindet und mit einer Nut 18 versehen ist, die um ihren Umfang herum läuft.
  • Die Aufwickelvorrichtung 1 weist ein Sekundärsystem auf, das aus einer ersten Sekundäreinheit 19 und einer zweiten Sekundäreinheit 20 besteht, wobei die Sekundäreinheiten in Bezug aufeinander und die Gestellelemente 6 und 7 umgekehrt sind. Jede Sekundäreinheit 19 und 20 hat ein erstes Außensekundärelement 21, das außerhalb an dem ersten und dem zweiten Gestellelement 6 und 7 jeweils angeordnet ist, und ein zweites Innensekundärelement 22, das innerhalb an dem zweiten und ersten Gestellelement 6 bzw. 7 angeordnet ist. Jedes Sekundärelement 21 und 22 weist eine Plattform 23 und einen Sekundärkörper 24 auf, der an dieser geradlinig bewegbar ist. Jede Plattform 23 ist an ihrem Gestellelement 6 und 7 steif montiert und hat eine oder mehrere Führungsspuren 26, die so angeordnet sind, dass sie den Sekundärkörper 24 führen und also die Reibung während seiner hin- und hergehenden Bewegung auf ein Minimum reduzieren. Dies kann in geeigneter Weise mittels einer Art an Lagerelement wie beispielsweise eine Walze oder Gleitlager (die nicht gezeigt sind) bewirkt werden. Derartige Führungsspuren 26 sind außerdem horizontal an den vertikalen Innenseiten der Gestellelemente 6 und 7 geringfügig unterhalb der Schiene 12 angeordnet. Jedes Sekundärelement 21 und 22 hat außerdem ein Betätigungsglied 27 zum Bewegen des Sekundärkörpers 24, wobei das Betätigungsglied 27 aus einem hydraulischen oder pneumatischen Zylinder beispielsweise bestehen kann. Das Betätigungsglied 27 ist an einem Ende an dem Sekundärkörper 24 und mit dem anderen Ende an dem Gestellelement 6, 7 angebracht. Die Bewegungen entlang der Führungsspuren 26 der beiden Sekundärkörper 24 in ein und dergleichen Sekundäreinheit 19 bzw. 20 sind zueinander synchronisiert. An der Außenseite von jeder Plattform 23 sind Kabel in einer Kabeleinheit 28 angeordnet, die flexibel ist, was ermöglicht, dass sie den hin- und hergehenden Bewegungen des Sekundärkörpers 24 folgt.
  • Jede Sekundäreinheit 19 und 20 stützt eine Aufwickeltrommel 4 über die gesamte Produktionsphase von einer leeren Trommel 4 bis zu einer fertigen Papierrolle 3, wobei diese danach zu den Schienen 12 zusammen mit ihrer Aufwickeltrommel übertragen wird.
  • An dem stromaufwärtigen Ende der Aufwickelvorrichtung 1 befindet sich oberhalb der Oberflächenwickeltrommel 8 ein Vorrat 29 an leeren Aufwickeltrommeln 4. Der Vorrat 29 weist einen im Wesentlichen horizontalen Mantel 30 auf, an dem leere Aufwickeltrommeln 4 Seite an Seite und parallel zu der Oberflächenwickeltrommel 8 bereit für eine Verwendung bei der Aufwickelvorrichtung 1 ruhen. Eine (nicht gezeigte) Betätigungseinrichtung, die Stützarme und ein Betätigungsglied aufweist, das aus einem Kolbenzylinder bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel besteht, steuert die allmähliche nach vorn gerichtete Zuführung der neuen Aufwickeltrommeln 4. Jede neue Aufwickeltrommel 4 wird von dem Vorrat 29 zu den Absenkflächen 13 der Schienen 12 mittels eines Paares an Absenkarmen 33 übertragen, wenn die sich stromabwärtig befindliche anwachsende Papierrolle 3 sich einer vorbestimmten Größe nähert. Die Aufwickeltrommel 4 ruht vorübergehend an den Absenkflächen 13, wobei die Umfangsnut 18 der Aufwickeltrommel 4 mit den Schienen 12 an den Absenkflächen 13 der Schienen 12 zusammen arbeitet.
  • Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel (siehe die Fig. 5 und 6) besteht jeder Sekundärkörper 24 aus einem Schlitten, der entlang der Spur oder der Spuren 26 an der Plattform 23 läuft. Jeder Sekundärkörper 24 weist eine Dreheinheit 34 für ein Zusammenwirken mit der Aufwickeltrommel 4, eine Bodenplatte 35 und eine Seitenplatte 36 auf, die unter rechtem Winkel zu dieser vorsteht, die entlang des Randes der Bodenplatte 35 angeordnet ist, die sich am nächsten zu dem Gestellelement 6 und 7 befindet. Die Bodenplatte 35 hat Lagerelemente 37 für ein drehbares Lagern der Dreheinheit 34 um eine Drehachse, die parallel zu einer Aktivaufwickeltrommel 4 ist. Die zwei Dreheinheiten 34 der Sekundäreinheit 19 und 20 sind so eingerichtet, dass sie die Aufwickeltrommel 4 von den Absenkarmen 30 aufnehmen, so dass die Endabschnitte der Aufwickeltrommel 4 mit ihren Lagergehäusen 17 an den nachstehend beschriebenen Schienen 38 in den Dreheinheiten 34 sitzen.
  • An dem Sekundärkörper 24 des Innensekundärelementes 22 (siehe Fig. 5) hat die Bodenplatte 35 eine längliche Form und das Lagerelement 37 weist einen Balken 39, der sich vertikal von der Bodenplatte 35 an dem zur Oberflächenaufwickeltrommel 8 nächsten Ende nach oben erstreckt, und einen Lagerzapfen 40 auf, der an dem oberen Ende des Balkens 39 angeordnet ist und die Drehachse bildet. Die Dreheinheit 34 ist um den Lagerzapfen 40 mit Hilfe eines Betätigungsgliedes 41 drehbar, das mit einem Ende an dem unteren Endabschnitt des Balkens 39 drehbar angebracht ist und mit seinem anderen Ende an der Dreheinheit 34 mit Hilfe der Führungszapfen 42, 43. Das Betätigungsglied 41 besteht aus einem pneumatischen oder hydraulischen Kolbenzylinder. An der Bodenplatte 35 ist eine Positionsbestimmungseinrichtung 44, die ein Betätigungsglied 45 und einen horizontal beweglichen Hebelblock 46 für ein Zusammenwirken mit einem fixierten Anschlag 47 an der Dreheinheit 34 zum Setzen des Höhenblocks 46 aufweist. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist dieser Anschlag absatzförmig. Da der Hebelblock 46 der Positionsbestimmungseinrichtung 44 in zwei Positionen d. h. eine aktive und eine passive Position, mittels des Betätigungsgliedes 45 eingestellt werden kann, kann die vertikale Position der Dreheinheit 34 von einer oberen Herstellposition zu einer unteren Rollentauschposition gesteuert werden. Dies ermöglicht, dass die Sekundäreinheit 19 oder 20 auf ihrem Weg zurück stromaufwärtig nach dem Liefern einer fertigen Rolle 3 nach unten, unter die Papierrolle 3 bei dem Prozess der Ausbildung bei der anderen Sekundäreinheit 20 bzw. 19 tritt.
  • Die Dreheinheit 34 weist eine im Wesentlichen rechtwinklige vertikale Stützplatte 48, ein Arretierelement 49, eine Pressvorrichtung 50 und Betätigungsglieder 51 und 52 für jede von ihnen auf. Die Pressvorrichtung 50 soll gegen das Lagergehäuse der Aufwickeltrommel 4 so pressen, dass ein vorbestimmter linearer Druck in dem Spalt zwischen der Oberflächenaufwickeltrommel 8 und der Papierrolle 3 während des Anwachsens des letztgenannten aufrechterhalten bleibt. Die Schiene 38 ist entlang des oberen Randes der Stützplatte 48 montiert, wobei die Schiene 38 das Lagergehäuse 17 der Aufwickeltrommel 4 tragen soll, wobei ihre Kupplungsvorrichtung 15 sich an der äußeren Seite der Schiene 38 während der geradlinigen Bewegung des Sekundärkörpers 24 von der Antriebsoberflächenaufwickeltrommel 8 weg befindet. Ein H- förmiges Verbindungselement 35 ist horizontal entlang einer langen Seite zu der Stützplatte 48 steif gesichert. Die Arretiervorrichtung 49 besteht aus einem bogenförmigen Arm 54, der an seinem unteren Ende mit dem vorstehend erwähnten H- förmigen Verbindungselement 53 mittels eines horizontalen Lagerzapfens 55, der sich parallel zu der Mittelachse der Aufwickeltrommel 4 erstreckt, zwischen den beiden Schenkeln des H-förmigen Verbindungselementes 53, das stromaufwärtig angeordnet ist, angelenkt ist. Das Betätigungsglied 51 des Arretierelementes 49 erstreckt sich zwischen einem unterem Befestigungspunkt der Stützplatte 48 der Dreheinheit und dem Arretierarm 54 und ist mit diesen in einer angelenkten Weise an den Enden verbunden. Das freie obere Ende der Arretiervorrichtung 49 stützt eine Walze 56, die dazu gedacht ist, dass sie mit der Achse der Aufwickeltrommel 4 zusammen wirkt, wenn das Arretierelement 49 sich in seiner oberen Produktionsposition befindet. Die Pressvorrichtung 50 befindet sich unmittelbar gegenüber dem Arretierelement 49 in den beiden Schenkeln des H-förmigen Verbindungselementes 53 und ist mit diesem in einer angelenkten Weise in der gleichen Weise wie das Arretierelement 49 verbunden. Die Pressvorrichtung 50 ist außerdem mittels eines Lagerzapfens 57 drehbar gelagert, der durch ein Betätigungsglied 52 beeinflusst wird, das sich zwischen der Pressvorrichtung 50 und der Stützplatte 48 der Dreheinheit 34 erstreckt. Das Arretierelement 49 und die Pressvorrichtung 50 der beiden Sekundärelemente bilden miteinander eine Greifvorrichtung für die Aufwickeltrommel 4. Die Aufwickeltrommel 4 wird durch die Greifvorrichtungen 49 und 50 gestützt, während sie gleichzeitig frei drehbar innerhalb dieser während der gesamten Aufwickelphase der Papierrolle 3 ist.
  • Das äußere Sekundärelement 21 von jeder Sekundäreinheit 19, 20 das sich somit an der Außenseite des gegenüberliegenden Gestellelementes 6 bzw. 7 befindet, ist geringfügig anders geformt. Dies ist unter Bezugnahme auf Fig. 6 detaillierter beschrieben, wobei die gleichen Bezugszeichen für die gleichwertigen Konstruktionselemente verwendet werden. In der gleichen Weise wie bei dem vorstehend beschriebenen inneren Sekundärelement 22 hat das äußere Sekundärelement 21 einen Sekundärkörper 24 und eine Dreheinheit 34. Jedoch ist die Bodenplatte 35 des äußeren Sekundärkörpers 24 geringfügig größer als die Bodenplatte 35 des inneren Sekundärkörpers 24. Das Lagerelement 37 für ein drehbares Lagern der Dreheinheit 34 um eine Lagerwelle weist zwei vertikale Balken 39, die jeweils an einem sich parallel zu dem Gestellelement 6, 7 erstreckenden Rand angeordnet sind, und zwei Lagerzapfen 40 auf, die an den oberen Endabschnitten der Balken 39 angeordnet sind und die Lagerwelle bilden. Eine Positionsbestimmungseinrichtung 44 mit einem Betätigungsglied 45 ist horizontal an der Bodenplatte 35 unter rechtem Winkel zu dem Seitenelement 6, 7 angeordnet. Die Dreheinheit 34 weist ein Gestell 58 mit einem kastenförmigen Abschnitt 59 und einer senkrecht davon vorstehenden Plattform 60 auf. Der Kastenabschnitt 59 ist mit einer oberen horizontalen Platte 61 versehen, wobei an diesen Abschnitten eine Einrichtung 62 für einen Zentralantrieb der Aufwickeltrommel 4 angeordnet ist. Ein Arretierelement 49, eine Pressvorrichtung 50 und Betätigungsglieder 51, 52 sind an einer vertikalen Stützplatte 48 in ähnlicher Weise wie bei dem vorstehend beschriebenen inneren Sekundärelement 22 angeordnet, wobei die Stützplatte 48 an der inneren vertikalen Wand des Kastenabschnittes 59 fest gesichert ist, der ein Teil des drehbaren Gestells 58 bildet. Da die Zentralantriebseinrichtung 62 an der Dreheinheit 34 montiert ist, ist sie zusammen mit dem Sekundärkörper 24 in einer parallel zu den Schienen 12 weisenden Richtung linear verschiebbar.
  • Die Zentralantriebseinheit 62 weist einen Antriebsmotor 63, der fest an der Plattform 60 gesichert ist, einen Getriebekasten 64, der fest an dem Kastenabschnitt 59 gesichert, und eine Antriebsübertragungseinrichtung 65 auf, die zwischen ihnen angeordnet ist und bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel aus einem Zahnriemen besteht. Eine drehbare Welle 66 steht von dem Getriebekasten 64 in einer parallel zu der Aufwickeltrommel 4 weisenden Richtung vor. Eine Kupplungsvorrichtung 67 ist an dieser Welle 66 an ihrem inneren Ende dem Gestellelement 6, 7 zugewandt angeordnet. Die Kupplungsvorrichtung 67 hat einen Außenzahnkranz 68, der dazu gestaltet ist, dass er mit einem entsprechenden Innenzahnkranz 16 an der Aufwickeltrommel 4 zusammenwirkt. Dieses Zusammenwirken zwischen den zwei Kupplungsvorrichtungen 15, 67 wird durch die Kupplungsvorrichtung 67 der Zentralantriebseinrichtung 62 erzielt, die koaxial in Bezug auf die Kupplungsvorrichtung 15 bis zum Auftreten einer Verbindung verschiebbar ist.
  • An dem stromabwärtigen Ende der Aufwickelvorrichtung 1 (siehe Fig. 1) befindet sich eine Bremsstation 69 mit einem Bremsarm 70, wobei bei der Bremsstation 69 die Papierrolle 3 schließlich verlangsamt wird, bevor sie weiter entlang der Schienen 12 zu einem (nicht gezeigten) Rollenbehandlungsabschnitt der Maschine befördert wird.
  • Eine (nicht gezeigte) Abtrenneinrichtung kann außerdem stromaufwärtig von der Oberflächenaufwickeltrommel 8 angeordnet sein, die die Papierbahn 2 in eine Anzahl an schmaleren Papierbahnen vor dem Aufwickeln schneidet.
  • Die Aufwickelvorrichtung ist mit verschiedenen (nicht gezeigten) Anzeigeeinrichtungen für verschiedene Arten an Messwerten versehen, die eine Technologie darstellen, mit der ein Fachmann vertraut ist, und die daher hierbei nicht weiter beschrieben sind.
  • Bei anderen Ausführungsbeispielen der Aufwickelvorrichtung kann die Oberflächenaufwickeltrommel bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel aus einem endlosen Stützriemen oder einer Vielzahl an Riemen bestehen, die beispielsweise parallel zueinander angeordnet sind.
  • Wenn der Aufwickelprozess bei der Aufwickelvorrichtung 1 gestartet wird (siehe Fig. 7), befindet sich die erste Sekundäreinheit 19 in ihrer stromaufwärtigen Position nahe zu der Oberflächenwickeltrommel 8, wobei der Antriebsmotor 63 des Zentralantriebs an der Antriebsseite ist und die andere Sekundäreinheit 20 an ihrer stromabwärigen Seite ist, wobei der Antriebsmotor 63 des Zentralantriebs an der Bedienerseite ist.
  • Die Dreheinheiten 34 der ersten Sekundäreinheit 19 sind in ihren Produktionspositionen d. h. in einer herunter geklappten Position, bei der sie an den Höhenblocks 46 ruhen, die zu der oberen Fläche der Positionsbestimmungseinrichtung 44 Pärteenieren (siehe die Fig. 14 bzw. 16). Die Dreheinheiten 34 der zweiten Sekundäreinheit 20 befinden sich ebenfalls in ihrer herunter geklappten Position, liegen aber direkt an der Bodenplatte 35 an, was bedeutet, dass die Rollendurchtrittposition eingenommen worden ist (siehe die Fig. 15 bzw. 17).
  • Sämtliche Arretierelemente 49 und Pressvorrichtungen 50 bei den beiden Sekundäreinheiten 19 und 20 befinden sich in den herunter geklappten Positionen, wobei somit die Greifeinrichtung offen ist. Die zwei Zentralantriebseinrichtungen 62 sind ortsfest, wobei die Kupplungsvorrichtungen 67 sich an ihren äußersten Positionen befinden.
  • Eine erste Aufwickeltrommel 4 befindet sich an dem Vorratsfach 30 oberhalb der Oberflächenaufwickeltrommel 8 in Bereitschaft, durch die Absenkarme 33 ergriffen zu werden, die sich an ihrer untersten Position befinden. Stromabwärtig in der Aufrollvorrichtung 1 ist die Bremsstation 69 mit abgesenktem Bremsarm 70 dazu bereit, eine fertige Papierrolle 3 zu empfangen und zu verlangsamen. Die Abtrennvorrichtung, sofern vorhanden, wird eingeschaltet, befindet sich jedoch nicht der Produktionsposition.
  • Beim Initiieren eines Start (siehe die Fig. 7 bis 12) werden die Dreheinheiten 34 in der stromaufwärtig angeordneten Sekundäreinheit 19 in ihre obere Position gedreht. Die Absenkarme 33 bewegen sich zu dem Trommelvorrat 29 nach oben. Es wird bewirkt, dass eine Aufwickeltrommel 4 zu den Absenkarmen 33 hinüber rollt und ein Hinweis wird empfangen, wenn diese die korrekte Position erreicht hat.
  • Die Absenkvorrichtung 33 bewegt sich dann zu der Lieferposition nach unten, an der die Aufwickeltrommel 4 an der angehobenen Absenkfläche 13 der Schienen 12 in der korrekten Position unmittelbar oberhalb der Oberflächenaufwickeltrommel 8 angeordnet ist (siehe Fig. 8). In dem Vorrat 29 wird die nächste leere Aufwickeltrommel 4 in Bereitschaft für den nächsten Zyklus durch ein (nicht gezeigtes) Betätigungsglied nach vorn bewegt, das zu diesem Zwecke vorgesehen ist.
  • Die Pressvorrichtung 50 bewegt sich in ihre Sammelposition. Die Absenkarme 33 werden weiter abgesenkt, so dass die Aufwickeltrommel 4 nunmehr frei an den Schienen der Absenkfläche 13 ruht. Das Betätigungsglied 51 des Arretierelementes 49 wird betätigt, so dass die Arretierarme 54 sich nach oben (siehe Fig. 10) bewegen und somit mit der Pressvorrichtung 50 die Aufwickeltrommel 4 ergreifen und diese an ihrer Startposition fixieren. Die Kupplungsvorrichtung 67 der Zentralantriebseinrichtung 62 beginnt, sich in der axialen Richtung ursprünglich mit geringer Geschwindigkeit heraus zu bewegen, während der Antriebsmotor 63 betätigt wird. Wenn die Zahnriemen 16, 68 der beiden Kupplungsvorrichtungen 15 und 67 eingerückt sind und ein Kuppeln erzielt worden ist, wird dies angezeigt. Ein (nicht gezeigtes) Sieb zum Beseitigen der Effekte der um die sich drehende Oberflächenaufwickeltrommel herum auftretende Luftströmung wird abgesenkt. Die Zentralantriebseinrichtung 62 beschleunigt nun die Aufwickeltrommel 4 auf die gleiche Umfangsgeschwindigkeit wie bei der Oberflächenaufwickeltrommel 8, um eine Reibung zu vermeiden, wenn diese miteinander in Kontakt gebracht werden. Die Dreheinheiten 34 werden zu der Oberflächenaufwickeltrommel 8 und dem die Papierbahn 2 tragenden endlosen Riemen 9 hin abgesenkt (siehe Fig. 11).
  • Ein (nicht gezeigter) Unterdruckaufbau kann mit der Aufwickeltrommel 4 verbunden sein, die in diesem Fall perforiert ist. Wenn ein Kontakt mit der Papierbahn 2 erzielt worden ist, tritt ein Übergang auf, wobei die Papierbahn frei in einer geeigneten Weise zu der Aufwickeltrommel 4 übertragen wird, siehe unten.
  • Der tatsächliche Übergang kann in einigen verschiedenen Weisen erzielt werden. Die Papierbahn 2 kann beispielsweise mittels Saugvorgang angebracht werden und an den Unterdruckperforationen in der Aufwickeltrommel 4 weggezogen werden, oder die anwachsende Rolle 3 kann so verlangsamt werden, dass überschüssiges Papier 2 auftritt und in den Spalt gezogen wird, an dem es dann weggezogen wird. Alternativ kann Klebstoff oder ein Band an der Aufwickeltrommel 4 angewendet werden.
  • Wenn die Papierbahn 2 in verschiedene Bahnen geteilt werden soll, wird die Abtrenneinrichtung abgesenkt und in Betrieb versetzt. Die Sekundärkörper 24 werden nun aufeinanderfolgend von der Oberflächenaufwickeltrommel 8 nach außen positioniert, um einen konstanten Eindruck bei dem endlosen Riemen zu erhalten. Die erste Sekundäreinheit 19 bewegt sich horizontal entlang des Gestells 5, wenn die Papierrolle 3 zunimmt, wohingegen die Sekundäreinheit 20 beginnt, sich zu der Oberflächenaufwickeltrommel 8 hin stromaufwärtig zu bewegen. Sie tritt unter die anwachsende Rolle 3 aufgrund des Zwischenraums, der zwischen den Sekundäreinheiten 19 und 20 mit Hilfe der Positionserfassungseinrichtung erhalten wird (siehe die Fig. 13 bis 17). Nach dem Durchtritt werden, wenn die zweite Sekundäreinheit 20 ihre oberste stromaufwärtige Position erreicht hat, die zu der zweiten Sekundäreinheit 20 gehörenden Dreheinheiten 34 zu ihrer oberen Position gedreht, woraufhin die Positionserfassungseinrichtung 44 erneut in die Produktionsposition (siehe Fig. 8) durch das Betätigungsglied 45 versetzt wird, das den Höhenblock 46 in seine fordere Position bewegt. Die Absenkarme 33 werden erneut angehoben, um eine neue leere Aufwickeltrommel 4 aufzusammeln. In der Zwischenzeit hat die anwachsende Rolle 3 ihre Endgröße erzielt und die Bremsstation 69 erreicht. Die Rolle 3 wird auf ungefähr 30% der Produktionsgeschwindigkeit verlangsamt, woraufhin die Zentralantriebseinrichtung 62 getrennt wird. Die Antriebseinrichtung wird dann gänzlich angehalten und die Rolle wird zu dem (nicht gezeigten) Rollenbehandlungsabschnitt der Aufwickelvorrichtung 1 übertragen. Der Prozess beginnt dann erneut.
  • Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel setzt der Riemen das Stützen und außerdem das Antreiben der Papierbahn bis zu der fertigen Papierrolle in der gleichen Zeit fort, in der die neue Aufwickeltrommel mit dem Riemen in Kontakt gelangt und die Papierbahn um die neue Aufwickeltrommel gewickelt wird, wie dies detaillierter in der Druckschrift US-5 531 396 beschrieben ist. Gemäß einem alternativen Ausführungsbeispiel, das detaillierter in Fig. 18 gezeigt ist, befindet sich die neue Aufwickeltrommel mit dem endlosen Riemen in Kontakt, woraufhin die fertige Rolle den Riemen bei ihrer nach unten gerichteten Bewegung verlässt.
  • Bei dem vorstehend beschriebenen und in den Zeichnungen gezeigten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung weist die Oberflächenwickeleinrichtung eine Oberflächenaufwickeltrommel 8 und einen Riemen 9 auf. Jedoch ist es ebenfalls möglich, dass die Oberflächenaufwickeleinrichtung in einem ersten Extremfall aus lediglich der Oberflächenaufwickeltrommel 8 ohne die Anwendung von irgendeinem Riemen 9 wie bei einem herkömmlichen Trommelaufwickeln besteht. Bei einem anderen Extremfall kann die Oberflächenaufwickeleinrichtung und auch der Riemen 9 außerdem eine Walze in der Form einer Führungswalze 8 aufweisen, wobei in diesem Fall der Aufbau derart ist, dass sowohl das Umwickeln der Papierbahn 2 um eine neue Aufwickeltrommel 4 und das fortgesetzte Aufwickeln der Bahn 2 an der Aufwickeltrommel 4 an einem Abschnitt des Riemens 9 ausgeführt werden, der nicht direkt gestützt ist. Die Führungswalze 8 wirkt daher nicht als Oberflächenaufwickeltrommel. Wenn ein Riemen angewendet wird, kann der Nasenabschnitt nach unten geneigt werden, wie dies in den Fig. 1 bis 17 gezeigt ist, oder er kann gemäß Fig. 18 vertikal sein. Alternativ kann der Riemen 9 sich an der Oberflächenaufwickeltrommel 8 umdrehen und von dieser zu der Trockenpartie der Tissuemaschine zurück laufen.

Claims (15)

1. Aufwickelvorrichtung (1) in einer Papiermaschine, in welcher Papier in einer fortlaufenden Bahn (2) erzeugt wird, die auf Aufwickeltrommeln (4) aufgewickelt wird, um Papierrollen (3) zu bilden, wobei jede Aufwickeltrommel (4) Endabschnitte mit Lagergehäusen (17) hat, und die Aufwickelvorrichtung (1) aufweist:
zwei langgestreckte parallele Gerüstelemente (6, 7);
eine Oberflächenwickeleinrichtung (8), die an dem stromaufwärtigen Ende der Gerüstelemente (6, 7) eingerichtet ist und die Form einer sich drehenden Oberflächenwickeltrommel (8) und/oder eines Bandes (9) hat, um die Bahn (2) zu tragen und diese auf eine der Aufwickeltrommeln (4) oder auf eine Papierrolle (3) zu fördern, die darauf gebildet worden ist oder gebildet wird;
zwei parallele Schienen (12), die an den Gerüstelementen (6, 7) montiert sind; und
ein Sekundärsystem, das aus ersten und zweiten Sekundäreinheiten (19, 20) zur alternierenden Aufnahme neuer Aufwickeltrommeln (4) besteht;
dadurch gekennzeichnet, daß
jede Sekundäreinheit (19, 20) ein erstes Sekundärelement (21), das jeweils von außen an den ersten und zweiten Gerüstelementen (6, 7) eingerichtet ist, und ein zweites Sekundärelement (22) aufweist, das jeweils von innen an den zweiten und ersten Gerüstelementen (7, 6) eingerichtet ist, und
jedes der Sekundärelemente (21, 22) eine an das Gerüstelement (6, 7) gesicherte Plattform (23), einen auf der Plattform linear bewegbaren Sekundärkörper (24), ein Stellglied (27) zum Bewegen des Sekundärkörpers (24) und eine Preßvorrichtung (50) hat, die an dem Sekundärkörper (24) eingerichtet ist, um derart gegen das Lagergehäuse (17) der Aufwickeltrommel (4) zu pressen, daß ein vorbestimmter Lineardruck in dem Spalt zwischen der Oberflächenwickeleinrichtung (8) und der Papierrolle (3) aufrechterhalten wird, während diese in der Größe ansteigt, und die Aufwickelvorrichtung (1) auch eine Vorrichtung zur Bewegung der Aufwickeltrommel (4) von einem stromauf der Gerüstelemente (6, 7) angeordneten Trommelvorratsbestand (29) zu der, einen Aufwickelvorgang beginnenden Sekundäreinheit (19 oder 20) einschließt,
wobei jeder Sekundärkörper (24) eine Bodenplatte (35), von der Bodenplatte (35) getragene Lagerelemente (37) und eine Schwenkeinheit (34) aufweist, die in dem Lagerelement (37) schwenkbar gelagert ist, um um eine, zu einer in der Aufwickelvorrichtung (1) betriebenen Aufwickeltrommel (4) parallele Schwenkachse zu drehen, und zwar zwischen einer von der Bodenplatte (35) hochgeklappten Aufnahmeposition, um eine leere Aufwickeltrommel (4) aufzunehmen, und einer zur Bodenplatte (35) herunter geklappten Betriebsposition, um die Bahn (2) auf die aufgenommene Aufwickeltrommel (4) aufzuwickeln, und daß die Preßvorrichtung (50) von der Schwenkeinheit (34) getragen wird.
2. Aufwickelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schwenkeinheit (34) ausgehend von der Betriebsposition auch nach unten zu einer, eine ungehinderte Passage vorsehenden Position schwenkbar ist, in der die Schwenkeinheiten (34) in der Sekundäreinheit (19 oder 20), die eine fertiggestellte Papierrolle (3) stromab gefördert haben und die sich auf ihrem stromaufwärts gerichteten Rückweg befinden, ungehindert die Sekundäreinheit (jeweils 20 und 19) passieren, in der die Papierrolle (3), die aufgewickelt wird, angeordnet ist.
3. Aufwickelvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Sekundärkörper (24) auch eine Positionsfestlegungseinrichtung (44) hat, die an der Bodenplatte (35) eingerichtet ist, wobei die Positionsfestlegungseinrichtung (44) zumindest einen horizontal bewegbaren, sich auf einer Höhe befindlichen Block (46) und ein Stellglied (45) für den Block (46) aufweist und eingerichtet ist, um mit Hilfe des Stellgliedes (45) eine erste Position und eine zweite Position in Zusammenwirkung mit einer an der Schwenkeinheit (34) vorgesehenen Schulter (47) einzunehmen, die gebildet ist, um mit dem Block (46) zusammenzupassen, so daß die sich auf ihrem stromaufwärtigen Weg befindliche Sekundäreinheit (19, 20) unterhalb der Aufwickeltrommel (4) der anwachsenden Papierrolle (3) passieren kann, und zwar dank des Zwischenraumes, der zwischen den Sekundäreinheiten (19, 20) erhalten wird, wenn sich der Block (46) der Positionsfestlegungseinrichtung (44) in der zweiten Position befindet.
4. Aufwickelvorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächenwickeleinrichtung eine Oberflächenwickeltrommel (8) aufweist, die drehbar in den Gerüstelementen (6, 7) gelagert ist.
5. Aufwickelvorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächenwickeleinrichtung ein endlos verlaufendes Stützband (9) aufweist, das einstückig oder mehrstückig ist und an dem stromaufwärtigen Ende der Gerüstelemente (6, 7) eingerichtet ist.
6. Aufwickelvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützband (9) eingerichtet ist, um die Papierrolle (3) und die an der Rolle ankommende Papierbahn (2) fortlaufend zu stützen, und zwar selbst nachdem die Papierrolle (3) die Oberflächenwickeltrommel (8) verlassen hat, um über eine längere Zeitdauer der Aufwickelphase hinweg eine Abstützung vorzusehen, wenn das Gewicht und die Größe der Papierrolle am größten sind.
7. Aufwickelvorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Anzeigeeinrichtungen und Sensoren in Verbindung mit der Aufwickelvorrichtung (1) eingerichtet sind, um verschiedenartige Eigenschaften und Meßwerte zu erfassen, die für die Qualität des Papiers von Wichtigkeit sind, um den Aufwickelprozeß zu steuern, wie etwa das Erfassen der Linearlast.
8. Aufwickelvorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Bewegung von Aufwickeltrommeln (4) ein Paar von Absenkarmen (33) aufweist, die in einem Gerüst im Trommelvorratsbestand (29) zwischen einer von dem Gerüst (5) hochgeklappten Position zum Aufnehmen einer neuen Aufwickeltrommel (4) von dem Trommelvorratsbestand (29) und einer zweiten, nach unten geklappten Position zum Fördern der Aufwickeltrommel (4) auf Absenkoberflächen (13) schwenkbar eingerichtet sind, die von den Schienen (12) der Gerüstelemente (6, 7) erhöht sind.
9. Aufwickelvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Absenkarme (33) eingerichtet sind, um derart zu einer weiteren dritten Position gedreht zu werden, daß sie ungehindert von der zu den Absenkoberflächen (13) geförderten Aufwickeltrommel (4) sind.
10. Aufwickelvorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkeinheit (34) eingerichtet ist, um eine leere Aufwickeltrommel (4) unmittelbar an den Schienen (12) der Gerüstelemente (6, 7) zu plazieren, so daß Umfangsnuten (18) in den Lagergehäusen (17) der Aufwickeltrommel (4) mit den Schienen (12) zusammenwirken, und die Aufwickeltrommel (4) während einer Aufwicklung der Papierbahn (2) mittels der Schienen (12) getragen wird.
11. Aufwickelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schwenkeinheit (34) eine vertikale Stützplatte (48) aufweist, wobei deren obere Kante mit einer horizontalen Schiene (38) versehen ist, so daß Umfangsnuten (18) in den Lagergehäusen (17) der Aufwickeltrommel (4) mit den Schienen (38) zusammenwirken und die Aufwickeltrommel (4) mittels der Schienen (38) während einer Aufwicklung der Papierbahn (2) gestützt wird.
12. Aufwickelvorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, in der jede Aufwickeltrommel (4) mit Endabschnitten versehen ist, von denen jeder eine Bremstrommel (14) hat, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Sekundärkörper (24) auch ein Feststellelement (49) hat, das gegen die Bremstrommel (14) der Aufwickeltrommel (4) wirkt, und das Feststellelement (49) zusammen mit der Preßvorrichtung (50) eine Greifvorrichtung für die Aufwickeltrommel (4) bildet, in welcher Greifvorrichtung die Aufwickeltrommel (4) eingeschlossen ist, während sie dennoch in der Lage ist, in der gesamten Aufwickelphase ungehindert innerhalb der Greifvorrichtung zu drehen.
13. Aufwickelvorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Belastungszellen, die entweder der Schwenkeinheit (34) oder dem Sekundärkörper (24) zugehörig sind, eingerichtet sind, um den Lineardruck in dem Spalt zwischen der Oberflächenwickeleinrichtung (8) und der Papierrolle (3) zu erfassen, und um Signale auszusenden, die jeweils die Schwenkeinheit (34) und die Position des Sekundärkörpers (24) steuern, um den Lineardruck mit Hilfe des Stellgliedes (27) zur Positionierung der Sekundärkörper (24) entlang jeweils der Gerüstelemente (6, 7) und der Stellglieder (41) für die Position der Schwenkeinheit (34) zu steuern.
14. Aufwickelvorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei jede Aufwickeltrommel (4) Endteile hat, von denen jedes mit einer Bremstrommel (14) mit einer Kopplungsvorrichtung (15) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß jedes äußere Sekundärelement (21) eine Zentralantriebseinrichtung (62) aufweist, die eingerichtet ist, um mit der Aufwickeltrommel (4) in Eingriff gebracht zu werden und diese anzutreiben.
15. Aufwickelvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentralantriebseinrichtung (62) einen eine Welle (66) antreibenden Antriebsmotor (63), eine Kopplungsvorrichtung (67), die an dem, dem Gerüstelement (6, 7) zugewandten inneren Ende der Welle (66) eingerichtet ist, wobei die Kopplungsvorrichtung (67) einen mit Außenverzahnung versehenen Kranz (68) hat, der entworfen ist, um mit einem entsprechenden, mit Innenverzahnung versehenen Kranz (16) der Kopplungsvorrichtung (15) für die Aufwickeltrommel (4) zusammenzuwirken, welche Zusammenwirkung zwischen den beiden Kopplungsvorrichtungen (15, 67) dadurch erzielt wird, daß die Kopplungsvorrichtung (67) der Zentralantriebseinrichtung (62) relativ zu der Kopplungsvorrichtung (15) koaxial verschoben wird, bis es zur Kopplung kommt.
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