DE69715044T2 - Isolation und einbaurahmen für ein oberlicht und verfahren zum einbauen eines oberlichts mit diesem rahmen - Google Patents
Isolation und einbaurahmen für ein oberlicht und verfahren zum einbauen eines oberlichts mit diesem rahmenInfo
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Description
- Die Erfindung betrifft eine schräge Dachkonstruktion umfassend als Hauptbestandteile ein Dachdeckungsmaterial, eine zu dessen Unterstützung dienende Lattenkonstruktion, eine Stützeinrichtung von Sparren sowie ein oben auf den Sparren oder zwischen diesen angeordnetes Unterdach mit mindestens einer äusseren, wasserdichten Membran und einer Isolierschicht, sowie ein Oberlichtfenster, das in jedem der Hauptbestandteile der Dachkonstruktion gebildete Öffnungen mittels eines Isolier- und Einbaurahmens umfassend Ober- Unter- und Seitenteile aus gut isolierendem Material eingebaut ist, welcher Isolier- und Einbaurahmen in Anlage gegen die Oberseite des Unterdaches plaziert wird und eine Lichtöffnung abgrenzt, die kleiner ist als die Aussenmasse des Blendrahmens des Oberlichtfensters, so dass der Blendrahmen des Oberlichtfensters in Anlage gegen die Oberseite des Isolier- und Einbaurahmens plaziert werden kann.
- Bei Einbau von Oberlichtfenstern in schräge Dachkonstruktionen ist es allgemein von grosser Bedeutung, dass die wetterschützende und isolierende Funktion beim Übergang zwischen der Blendrahmenkonstruktion des Oberlichtfensters und der umgebenden Dachkonstruktion so weit wie möglich wiederhergestellt werden kann.
- Im Laufe der Zeit ist eine Reihe an und für sich ausgezeichneter Lösungen zur Herstellung der notwendigen Abdichtung zwischen einem Oberlichtfenster und der Dachkonstruktion vorgeschlagen worden, u. a. durch Entwicklung verschiedener Formen von Eindeckungs- und Anschlusskragen, womit das Oberlichtfenster an der Dachabdeckung oder der wasserdichten, wetterschützenden Aussenmembran im Unterdach dicht angeschlossen werden kann, wie z. B. aus EP-A-0 726 994, EP-A-0 730 698 und EP-A-0 756 569 bekannt.
- Diese bekannten Lösungen haben jedoch in keinem nennenswerten Grad vermocht beim Übergang zwischen dem Fenster und der Dachkonstruktion optimale Isoliereigenschaften wiederherzustellen, und es kommt bei Einbauten üblich vor, dass bei grosser Temperaturunterschieden Kältebrücken durch die Blendrahmen- und Flügelrahmenteile des Fensters hindurch, besonders an den Ecken der Lichtfläche des Fensters, eine sichtbare Kondensbildung verursachen können.
- Die Ursachen hiefür können in weitem Ausmass auf die traditionellen handwerksmässigen Verfahren beim Einbau von Oberlichtfenstern zurückgeführt werden.
- Bei diesen bekannten Verfahren werden zunächst die auswendigen Blendrahmenmasse abgemessen, wonach in der Dachkonstruktion eine Fensteröffnung von mindestens denselben Abmessungen ausgeschnitten wird, wobei Platz frei gehalten werden muss, so dass der Blendrahmen zumindest teilweise in die Fensteröffnung versenkt werden kann.
- Bei der Montage wird zuerst ein Teil der Dachabdeckung beseitigt, die aus Schiefer, Ziegeln oder ähnlichem besteht. Danach wird eine erste Rohabmessung der aus Lattenteilen bestehenden Trägerkonstruktion vorgenommen, die innerhalb der markierten Fläche für die Fensteröffnung liegt, und die nun beseitigt werden muss. Anschliessend wird noch eine Abmessung auf dem Unterdach selbst vorgenommen, das normalerweise eine äussere wasserdichte Membran, beispielsweise in Form von verstärkter, diffusionsdichter oder diffusionsoffener Folie, eine darunterliegende weiche oder harte Isolierung, eine Dampfsperrenschicht auf der warmen Seite der Isolierung und üblicherweise eine Innenabdeckung in Form von z. B. Leisten, Brettern, Gipsplatten oder dergleichen umfasst, die danach endgültig ausgeschnitten und entfernt werden.
- Letzterwähnte Abmessung auf dem Unterdach gibt oft Anlass zu Problemen, da sie ein korrektes Abmessen der Aussendimensionen des Fensters unter Gebrauch von verschiedenen Messwerkzeugen auf dem Dach erfordert, bevor mit dem Ausschneiden der Fensteröffnung begonnen werden kann. Die Arbeitsbedingungen können dazu beitragen, dass während des Abmessens Fehler gemacht werden, im schlimmsten Fall dahingehend, dass die Fensteröffnung zu gross wird. Auf diese Weise ist die Montage schwierig, zeitraubend und erfordert grossen Ressourcenaufwand.
- Nach dem Ausschneiden der Fensteröffnung wird der eigentliche Einbau des Fensters durchgeführt, gewöhnlich durch Benutzung einer Anzahl Montagebeschläge, normalerweise Winkelbeschläge, die sowohl an den Blendrahmen des Fensters als an Elemente in der Dachkonstruktion, beispielsweise Sparren oder Latten auf eine solche Weise befestigt werden, dass die Oberseite des Fensters nach der Montage in einer Ebene zu liegen kommt, die mit der Ebene der Dachabdeckung parallel ist und oft darüber liegt.
- Während dieser Phase des Einbauvorfahrens kann ein Fehler entstehen, z. B. aufgrund einer schrägen Plazierung des Fensters gegenüber der Ebene der Dachabdeckung, weil die Arbeit an sich schwierig, zeitraubend und ressourcenaufwendig ist.
- Abschliessend wird eine auswendige Eindeckung des Fensters im Verhältnis zur Dachkonstruktion ausgeführt, um die ursprüngliche "dichte" Dachkonstruktion wieder herzustellen, wonach u. a. eine Wiederherstellung oder eine innere Nachisolierung vorgenommen wird, um das zufolge Ausschneidens der Fensteröffnung mit Übergrösse im Verhältnis zum Blendrahmen fehlende Isoliermaterial wieder einzusetzen. Wenn erwünscht, kann eine Innenverkleidung vorgenommen werden, um einen schönen und funktionellen Übergang zur Wandverkleidung des Raums an sich zu schaffen.
- Während dieser Stufe der Einbauarbeit können Fehler, u. a. in Form mangelhafter Nachisolierung, vorkommen, die typisch zu einem zu grossen Wärmeverlust durch die Fenstereinrichtung führen.
- Zur Erleichterung der Einbauarbeit ist aus DE-A-43 04 386, SE-B-414 652 und EP-A-0 615 037 bekannt als Unterstützung des Oberlichtfensters einen zusätzlichen Einbaurahmen zu verwenden.
- DE-A-43 04 386 beschreibt zum Auskleiden einer übergrossen Fensteröffnung im Unterdach die Benutzung eines normalerweise L-förmigen Einbaurahmens aus Holz mit einem nach aussen hervorragenden Teil, der gegen die Aussenseite des Unterdachs anliegt. Zwischen dem Teil des Blendrahmens, der die Öffnung im Unterdach auskleidet und einem äusseren Rahmenteil, der den Abmessungen des Blendrahmens des Oberlichtfensters entspricht, ist eine Schulter vorgesehen, gegen welche der Fensterblendrahmen anliegt.
- SE-B-414 652 beschreibt eine Vorrichtung, bei welcher ein Innenteil eines zusätzlichen Einbaurahmens aus Holz im Unterdach oben um die darin gebildete Fensteröffnung angeordnet ist, und eine Schulter zwischen dem Innenteil und einem äusseren Rahmenteil zur Positionierung des Fensterblendrahmens vorgesehen ist.
- EP-A-0 615 037 beschreibt einen isolierenden Einbaurahmen zur Auskleidung einer übergrossen Öffnung im Unterdach, welcher Rahmen auf der Aussenseite eine aufrechtstehende Rippe aufweist, die in eine auf der Unterseite des Fensterblendrahmens gebildete Kerbe eingreift.
- Wenngleich diese bekannten Lösungen einige der mit dem herkömmlichen Einbau von Oberlichtfenstern verbundenen Nachteile beseitigt haben, wurde dem Bedarf an Wiederherstellung der Isolierfähigkeit des Unterdachs durch Ersatz von Isoliermaterial nicht abgeholfen, welches Material bei Ausschneiden der Fensteröffnung im Unterdach in einer Grösse, die gegenüber den äusseren Abmessungen des Fensterblendrahmens erheblich überdimensioniert ist, entfernt worden ist.
- Auf dieser Grundlage ist es Aufgabe der Erfindung einen zusätzlichen verbesserten Einbau eines Oberlichtfensters anzuweisen, wobei den vorerwähnten Problemen in bezug auf Wärmeverlust und Bildung von Kondenswasser abgeholfen sowie der Bedarf an Wiederherstellung von Isolierfähigkeit eines Unterdachs berücksichtigt wird, und zusätzlich ein weit einfacheres und logisches Einbauverfahren gewährleistet wird.
- Um dieses zu erzielen ist eine schräge Dachkonstruktion eingangs erwähnter Art gemäss der Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die Lichtöffnung im Isolier- und Einbaurahmen und die in der äusseren wasserdichten Membran des Unterdachs gebildete Fensteröffnung dieselbe Grösse und Form aufweisen.
- Mit einem solchen Isolier- und Einbaurahmen erhält man einen wesentlich besseren Anschluss der Blendrahmenkonstruktion des Oberlichtfensters an der weichen oder harten Isolierschicht im Unterdach um die Fensteröffnung herum ohne Wiedereinsetzen von Isoliermaterial. Isothermische Messung und Thermographie haben eine Verschiebung von Isothermen weg von der Lichtfläche des Fensters nachgewiesen, so dass selbst bei einem Unterschied von 35ºC zwischen Raumtemperatur und Aussentemperatur keine sichtbare Kondensbildung an den Ecken der Lichtfläche entsteht.
- Blendrahmenteile für Oberlichtfenster sind auf der Unterseite oft mit längsverlaufenden Nuten zur Aufnahme von Innenfutterpaneelen versehen, die einen ästhetisch ansprechenden Abschluss zu den Seiten der Fensteröffnung oder Nische durch den Teil der Dachkonstruktion einschliesslich des Unterdachs, das unter dem Fensterblendrahmen liegt, ergeben.
- Um die Möglichkeit einer solchen Auskleidung ohne Behinderung zu bewahren, betrifft die Erfindung ferner eine spezielle Ausführung eines Isolier- und Einbaurahmens zur Verwendung in Oberlichtfenstern dieser Art, wobei erwähnter Rahmen auf einer Oberseite um die Lichtöffnung herum einen Falz zur Aufnahme des Blendrahmens des Oberlichtfensters umfasst, welcher Falz durch eine von der Oberseite des Blendrahmens vorspringende Leiste aus gut wärmeisolierendem Material abgegrenzt wird.
- Gemäss der Erfindung ist ein solcher Isolier- und Einbaurahmen dadurch gekennzeichnet, dass der Falz eine Breite aufweist, die kleiner ist als der Abstand zwischen den längsverlaufenden Nuten und den Aussenseiten des Blendrahmens.
- Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum Einbau eines Oberlichtfensters in eine schräge Dachkonstruktion, wie vorstehend erwähnt, unter Verwendung eines Isolier- und Einbaurahmens.
- Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass nach Bildung von Öffnungen durch die Dacheindeckung und erwähnte Lattenkonstruktion hindurch in einem den Aussenmassen des Blendrahmens des Oberlichtfensters entsprechenden Bereich der Isolier- und Einbaurahmen in Anlage gegen die Oberseite des Unterdaches plaziert wird, wonach auf der äusseren wasserdichten Membran des Unterdaches Markierungen zum Ausschneiden einer zumindest im Unterdach vorgesehenen Fensteröffnung von derselben Grösse und Form wie die Lichtöffnung des Isolier- und Einbaurahmens gemacht werden, wonach erwähnte Fensteröffnung ausgeschnitten wird und der Isolier- und Einbaurahmen in Anlage gegen die Oberseite des Unterdaches mit dessen Lichtöffnung mit der Fensteröffnung fluchtend befestigt wird, und das Oberlichtfenster mit dessen Blendrahmenkonstruktion in Anlage gegen die Oberseite des Isolier- und Einbaurahmens montiert wird.
- Dadurch erzielt man ein sehr genaues und rasches Ausschneiden der Fensteröffnung im Unterdach, so dass der Bedarf der bekannten Technik an Wiederherstellung der Wärmeisolierung durch Nachisolieren nach dem Einbau des Fensters nicht länger existiert, und ein Montieren der inwendigen Auskleidungen direkt im Anschluss an den Einbau des Fensters vorgenommen werden kann.
- Die Erfindung wird nun nachfolgend unter Hinweis auf die schematische Zeichnung näher läutert, in welcher Zeichnung
- Fig. 1 in Perspektive und teilweise im Schnitt den Aufbau einer Dachkonstruktion mit konventionellem Einbau eines Oberlichtfensters zeigt,
- Fig. 2 in Perspektive und schematisch einen Teil einer in einem Unterdach ausgeschnittenen Fensteröffnung und eine Ausführungsform eines zur Fensteröffnung fluchtend plazierten erfindungsgemässen Isolier- und Einbaurahmens zeigt,
- Fig. 3 und 4 Schnittbilder senkrecht bzw. parallel zu den Sparren einer Dachkonstruktion sind, die ein anhand des erfindungsgemässen Isolier- und Einbaurahmens montiertes Oberlichtfenster mit zugehörigen Innenfutterpaneelen zeigen,
- Fig. 5-7 vorteilhafte Ausführungsformen der Rahmenelemente des Isolier- und Einbaurahmens zeigen,
- Fig. 8 und 9 die durch die Erfindung erzielte Verbesserung der Wärmeisoliereigenschaften beim Übergang zwischen dem Oberlichtfenster und der umgebenden Dachkonstruktion zeigen, und
- Fig. 10 und 11 die Markierung einer Fensteröffnung vor dem Einbau des Oberlichtfensters zeigen.
- In Fig. 1 ist ein Beispiel einer Dachkonstruktion ohne Dachabdeckung gezeigt, welche üblicherweise aus Ziegeln, Schieferplatten oder ähnlichem Dacheindeckungsmaterial besteht und von einer Konstruktion getragen wird, die in dem gezeigten Beispiel aus rechtwinkelig zu den Sparren 8 gelegten Latten 1, wovon in der Figur nur Schnittflächen gezeigt sind, und aus zu den Sparren 8 parallel liegenden Konterlatten 2 besteht.
- Ein unter der Lattenkonstruktion 1, 2 liegender Unterdachaufbau ist in dem gezeigten Beispiel als 5- Schichten-Konstruktion ausgeführt, die aussen eine wasserdichte Membran 3 umfasst, die aus Dachpappe, verstärkter Kunststoffolie oder Aluminiumfolie bestehen kann, und die entweder diffusionsdicht, in welchem Fall in der Membran 3 geeignete Ventilationseinrichtungen zur Entlüftung des Unterdachs montiert sein müssen, oder zwecks Diffusion von Wasserdampf offen sein kann.
- Unter der Membran 3 kann, wie gezeigt, oben auf den Sparren 8 eine Abdeckung 4 angeordnet sein, die typisch aus Brettern oder Furnierplatten besteht, und eine in einem gewissen Abstand davon und zwischen den Sparren 8 angeordnete Isolierschicht 5, welche Schicht weich oder hart sein kann und aus Mineralfasern, Glaswolle, Holzbeton, Schaumstoff oder ähnlichem besteht. Die Innenseite des Unterdachs kann mit einer Dampfsperre 6 in Form eines Kunststoff- oder Alufolien-Laminats, und oben auf dieser mit einer Innenverkleidung 7 bestehend aus Brettern, Gipsplatten oder ähnlichem bekannten Auskleidungsmaterial abschliessen. Andere Unterdachkonstruktionen sind natürlich auch möglich. Beispielsweise kann die Abdeckung 4 weggelassen werden, und, abhängig von der Härte des gewählten Isoliermaterials, kann die Isolierschicht 5 zur vollständigen oder teilweisen Unterstützung der Membran 3 angeordnet sein.
- In der in Fig. 1 gezeigten Dachkonstruktion ist das Unterdach zwischen den Sparren 8 plaziert, aber es kann auch, wie in Fig. 3 und 4 gezeigt, ganz oben auf den Sparren angeordnet sein, so dass diese auf der Innenseite der Dachkonstruktion freigelegt sind.
- In einer nach Entfernen eines passenden Teils der Lattenkonstruktion 1, 2 im Unterdach ausgeschnittenen Fensteröffnung ist ein Blendrahmen 11 für ein Oberlichtfenster montiert, welcher Rahmen auf konventionelle Weise an der Dachkonstruktion, z. B. wie gezeigt an zwei Konterlatten 2 oder zwei Stützlatten 13 oder durch die Konstruktion hindurch und an zwei Sparren 8, mit Hilfe von Montagebeschlägen 12 in Form eines herkömmlichen Winkelbeschlages, der sowohl an den Blendrahmen 11 als an die gezeigten Teile der Dachkonstruktion angenagelt oder festgeschraubt werden kann, befestigt wird.
- Über dem Blendrahmen 11 ist eine Wasserableitungsrinne 9 in Form einer im wesentlichen U-förmigen Profilschiene an die Dachkonstruktion befestigt. Bei Unterdächern mit einer harten Isolierschicht kann die Wasserableitungsrinne 9 direkt daran befestigt werden, wie in Fig. 4 gezeigt, während bei weichen Unterdächern das Befestigen an die Lattenstruktur, z. B. an die Oberseite einer Latte 1, erfolgen kann.
- Im perspektivischen Teilschnitt von Fig. 2 ist ein Teil der Dachkonstruktion zur Illustration der im Unterdach ausgeschnittenen Fensteröffnung 11a und des um die Fensteröffnung montierten erfindungsgemässen Isolier- und Einbaurahmens 20 schematisch gezeigt, dessen mehr detaillierte Ausführung und Funktion nachfolgend erläutert wird.
- Wie durch eine gestrichelte Linie 22 angezeigt, ist der Rahmen 20 höhen-justiert, so dass seine Oberseite mit der Oberseite der Latte 2 fluchtet. Die Ebenen der zwei Oberflächen müssen aber nicht unbedingt konvergieren, sondern können in einigen Fällen, z. B. wenn die vorhandene Dachneigung sehr klein ist, vorteilhaft in einem gegebenen Winkel einander schneiden, um Wasserableitung von der Fenstereinrichtung zu sichern. In solchen Fällen kann ein Teil des Isolier- und Einbaurahmens ausgeschnitten werden, um für die Montagebeschläge Platz zu geben.
- Der Isolier- und Einbaurahmen 20 ist, wie auch aus Fig. 3 und 4 hervorgeht, in Anlage gegen die Oberseite der äusseren wetterschützenden Membran 3 des Unterdaches plaziert. Dieses Unterdach kann im übrigen wie gezeigt und beschrieben mit einer weichen oder harten Isolierschicht 5 zur direkten Abstützung der Membran 3 oder in einem gewissen Abstand davon angebracht, aufgebaut sein. Falls die Isolierschicht 5 die Membran 3 nicht abstützt, wird vorgezogen, dass der Isolier- und Einbaurahmen 20 entweder auf den Sparren 8 oder auf daran festgemachten Leisten oder Brettern ruht, um zu sichern, dass der Rahmen in einer gut plazierten Stellung angeordnet ist. Der Isolier- und Einbaurahmen 20 weist eine mit der Fensteröffnung 11a im Unterdach fluchtende Lichtöffnung 20a auf, während die Lichtöffnung 20a kleinere Dimensionen als die Aussenmasse des Blendrahmens 11 des Oberlichtfensters aufweist, so dass dieser in Anlage gegen die Oberseite des Isolier- und Einbaurahmens 20 montiert werden kann.
- Der Isolier- und Einbaurahmen 20 ist gemäss der Erfindung als Rahmenkörper aus gut isolierendem Material, vorzugsweise formgegossener Mineralwolle, Holzbeton oder dergleichen hergestellt. Der Rahmen kann entweder in der nterschiedlichen Arten von Fenstern angepassten, fertigen Rahmenform vorgefertigt sein, der er kann in Form von Profilleisten geliefert werden, die an verschiedene Fenstertypen angepasst und an Ort und Stelle zu einem fertigen Rahmen gesammelt werden können.
- Gleichgültig, ob der Rahmen 20 vorgefertigt ist oder auf der Stelle gesammelt wird, weist er normalerweile eine dem Fensterrahmen des abzustützenden Fensters entsprechende Planform oder Kontur auf. Meistens ist der Rahmen somit rechteckig oder quadratisch, aber auch andere Formen wie beispielsweise rund, halbrund, dreieckig, fünfeckig, trapezförmig usw. sind möglich.
- Der Rahmen 20 weist auf der dem Blendrahmen des Fensters zugewandten Seite eine im wesentlichen ebene Oberfläche auf. Die dem Unterdach zugewandte Oberfläche des Rahmens kann im wesentlichen auch eben sein, sodass die Plazierung und dichte Befestigung an das Unterdach einfach, schnell und ohne Verwendung grösserer Mengen von Klebstoff und dergleichen ausgeführt werden kann.
- Um die Anzahl verschiedener Rahmentypen, insbesondere bei vorgefertigten Rahmen, zu reduzieren, kann der Rahmen 20 mit einer Höhe hergestellt werden, die der maximalen Höhe der Lattenkonstruktion 1, 2 entspricht und damit in vielen Montagefällen grösser als notwendig ist, indem die Höhenanpassung an die vorliegende Dachkonstruktion dann unter dem Montieren durch Abschneiden eines Stückes der Unterseite des Rahmens durchgeführt werden kann. Alternativ kann der Rahmen 20 den verschiedenen Fenstertypen angepasst geliefert werden, um dadurch den Materialverbrauch zu reduzieren.
- Der Querschnitt der Ober-, Unter- und Seitenteile 28, 29 und 30 des Rahmens 20 oder der hierfür benutzten Profilleisten kann im wesentlichen viereckig, fünfeckig sein oder andere vorteilhafte geometrische Formen aufweisen. Insbesondere kann der Rahmenquerschnitt mit einer Neigung, d. h. einer Keilform am Oberteil 28 und Unterteil 29 des Rahmens, ausgestaltet sein. Eine solche Neigung auf dem Oberteil und Unterteil 28, 29 gewährleistet eine optimale Isolierfähigkeit in jenen Fällen, wo man mit Hinblick auf die Anbringung von waagrechten Innenfuttern im Fensterrahmen oben und senkrechten Innenfuttern unten in Längsrichtung der Unter- und Oberteile des Rahmens 20 einen schrägen Schnitt macht, um für die Innenfutter Platz zu machen.
- In der in Fig. 3 und 4 gezeigten Ausführungsform ist der Rahmen 20 rund um die Lichtöffnung 20a mit einem umkreisenden Falz 25 zur Aufnahme und Abstützung des Blendrahmens 11 ausgestaltet. Der Falz 25 ist in der gezeigten Ausführungsform auf der von der Lichtöffnung abgewandten Seite durch eine von der Oberseite des Rahmens herausragende Leiste 24 abgegrenzt, die in einem Stück mit dem rechteckigen Rahmenquerschnitt gegossen werden kann. Wie in Fig. 5 gezeigt, kann die Leiste 24 mittlerweile vorteilhaft als eine separate Leiste von demselben Material, beispielsweise formgegossenem Schaumstoff wie das Rahmenelement im übrigen, ausgestaltet sein, und in einer Nut 31 in der Oberseite des Isolier- und Einbaurahmens 20 festgehalten werden, wenn die Teile 20, 24 aus Standard-Blockelementen hergestellt sind, da es zur Bildung der Nut nur erforderlich ist die Keillängsnut 31 zu fräsen und nicht Material von beiden Seiten der Leiste zu entfernen, Im übrigen braucht die Leiste 24 nicht der Peripherie der Lichtöffnung 20a rundherum zu folgen, sondern kann beispielsweise auf Winkelelemente zur Abgrenzung der Ecken für den Falz 25 begrenzt werden.
- Im Hinblick auf Verwendung in Verbindung mit Oberlichtfenstern, wo der Blendrahmen 11, wie in Fig. 3 und 4 gezeigt, auf seiner Unterseite mit Nuten 26 zur Aufnahme von Innenfuttern 17 versehen ist, kann der Falz 25 vorteilhaft eine Breite haben, die kleiner ist als der Abstand von der Aussenseite der Rahmenteile zur Nut 26.
- Zwischen der Aussenseite des Isolier- und Einbaurahmens 20 und der Aussenseite der von der Oberseite des Rahmens herausragenden Leiste 24 kann, wie in Fig. 3-6 gezeigt, eine Versteifungs- und Stützleiste 21 vorgesehen sein, welche Leiste aus z. B. massivem Holz oder Sperrholz, Kunststoff oder faserverstärktem Kunststoff oder ähnlichem hergestellt ist und zur Absteifung des Rahmenkörpers dient und vorzugsweise durch Leimen an diesen befestigt wird. Die Leiste 21 ist derart ausgestaltet, dass sie den Rahmenteilen folgt und zum Fixieren der einzelnen Rahmenteile im Verhältnis zueinander, z. B. mittels Schrauben, benutzt wird. Das Montieren einer solchen Leiste bringt ausserdem einen vorteilhaften Ausgleich der auf den Rahmen 20 einwirkenden Druckbelastung mit sich, wenn dieser mittels Schrauben an die darunterliegende Sparrenkonstruktion befestigt wird.
- Die Versteifungs- und Stützleiste 21 ist normalerweise aus massivem Holz oder Sperrholz und in denselben Längen wie die Rahmenteile 28-30 hergestellt, kann aber eventuell auch in kürzeren Stücken angefertigt werden. Die Leisten müssen jedoch eine solche Länge aufweisen, dass sie auch als Stützleiste für die Montagebeschläge 12 für den Blendrahmen 11 dienen können, wenn diese mittels Schrauben an den Blendrahmen 11, die Leiste 21 bzw. die Lattenkonstruktion 1, 2 befestigt werden.
- Im Hinblick auf die vorerwähnte Höhenanpassung des Isolier- und Einbaurahmens an den Abstand zwischen der Oberseite des Unterdachs und der Oberseite der obersten Latten in der Lattenkonstruktion 1, 2 in einer vorliegenden Dachkonstruktion können die Rahmenteile 28-30 oder die dafür benutzten Profilteile, wie in Fig. 5 und 6 gezeigt, auf den der Lichtöffnung 20 zuwendenden bzw. abwendenden Innen- und Aussenseiten mit vorgefertigten oder vormarkierten Aussparungen 32 versehen sein, so dass die in Fig. 6 gezeigte Höhenanpassung auf einfache Weise durch Abbrechen von Material vom Rahmenquerschnitt erfolgen kann. Diese Aussparungen 32 können wie dargestellt von der Mitte aus eine schwache Neigung nach unten und nach aussen aufweisen oder im Verhältnis zu einem Rahmen mit ebenem Boden im wesentlichen eben verlaufen, und können ausserdem vorteilhaft als Führungen für beispielsweise ein Schneidwerkzeug in Verbindung mit der mit der Höhenanpassung verbundenen Schneidearbeit dienen.
- Der Isolier- und Einbaurahmen 20 kann normalerweise mit einer ebenen Unterseite zur Anlage an die Oberseite des Unterdachs hergestellt sein, aber es kann, wie in Fig. 6 gezeigt, in bezug auf Plazieren eines Dichtungsstreifens 33 aus beispielsweise Bitumen oder imprägniertem Polyurthanschaum zum Verhindern von Eindringen von durchdringender Feuchtigkeit zwischen dem Isolier- und Einbaurahmen und dem Unterdach vorteilhaft sein die Unterseite des Rahmens als eine schwach V-förmige Rinne 34 auszubilden.
- Wie vorstehend erwähnt, kann es, um die Herstellung von in einem Stück gegossenen erfindungsgemässen Isolier- und Einbaurahmen in einer Reihe von unterschiedlichen Grössen und Dimensionen entsprechend den existierenden Dimensionen von Oberlichtfenstern zu vermeiden, vorteilhaft sein den Rahmen an Ort und Stelle herzustellen, indem Rahmenstücke von den zu diesem Zweck angefertigten Profilleisten abgeschnitten und die Rahmenteile anschliessend gesammelt werden. Die Sammlungen können als an und für sich konventionelle Gehrungssammlungen ausgeführt werden, zur Erzielung optimaler Dichtheit der Sammlungen und Erleichterung der mit dem Zuschneiden und Sammeln der Rahmenteile verbundenen Arbeit kann es jedoch, wie in Fig. 7 gezeigt, ein Vorteil sein, wenn die Rahmenstücke für die Ober- und Unterteile 28, 29 des Rahmens in fertigen Längen entsprechend den vorliegenden Breitemassen von Oberlichtfenstern vorhanden sind, so dass ein Anpassen durch Abschneiden von Profilleisten nur für die Rahmenteile, welche die Seitenteile 30 bilden, vorgenommen werden muss.
- Die Rahmenteile 28, 29 können in dieser Verbindung für formangepasste Anlage an ebene abgeschnittene Endflächen der Rahmenseitenteile 30 mit Einschnitten 35, 36 versehen sein, welche Rahmenseitenteile in gewünschter Länge durch Abschneiden von erwähnten Profilleisten angefertigt sind.
- Zur Illustration der erzielten Verbesserung der Wärmeisolierfähigkeit beim Übergang zwischen einem Oberlichtfenster und der umgebenden Dachkonstruktion, derart, dass selbst bei grossen Temperaturunterschieden zwischen der Innenseite und Aussenseite des Fensters Bildung von Kondenswasser auch an den unteren Ecken der Glasfläche des Fensters in weitem Ausmass verhindert wird, ist in Fig. 8 und 9 ein Isothermenverlauf eines gemäss herkömmlicher Montagetechnik bzw. durch Verwendung eines erfindungsgemässen Isolier- und Einbaurahmens in eine Dachkonstruktion eingebauten Oberlichtfensters aufgezeigt.
- Wie daraus hervorgeht, führt der Isolier- und Einbaurahmen bei einer Raumtemperatur von 20ºC und einer Aussentemperatur von -15ºC typisch mit sich, dass die 10º-Isotherme ausserhalb der Glasfläche auf die Blendrahmen- und Rahmenkonstruktionen verschoben wird.
- Diese verbesserte Isolierfähigkeit ist hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass der erfindungsgemässe Isolier- und Einbaurahmen ein im wesentlichen genaueres Zuschneiden der Fensteröffnung 11a in der Isolierschicht 5 des Unterdachs mit Seitenwänden ermöglicht, die mit den inneren Seitenflächen des Isolier- und Einbaurahmens gegen die Lichtöffnung 20a fluchten. Dadurch wird der Bedarf an Wiederherstellung der Isolierfähigkeit durch ein Nachisolieren nach dem Einbau des Fensters überflüssig.
- Die genauere Ausführung der Fensteröffnung 11 erreicht man bei dem erfindungsgemässen Verfahren dadurch, dass man wie üblich mit dem Entfernen der Dachabdeckung in dem für die gewünschte Fensteröffnung notwendigen Bereich beginnt. Anschliessend wird vor dem Entfernen der Latten- und Konterlattenteile 1, 2 eine Rohvermessung vorgenommen. Man kann nun eine präzise Abmessung der im Unterdach zu etablierenden Fensteröffnung durchführen, indem der Isolier- und Einbaurahmen 20, wie in Fig. 10 gezeigt, in direkte Anlage gegen die Oberseite des Unterdachs angebracht wird, wobei ein genaues Markieren der Kante der Fensteröffnung durch die Lichtöffnung 20a des Rahmens vorgenommen werden kann.
- Nach Entfernen des Rahmens 20 kann die Fensteröffnung 11a mit herkömmlichen Schneidwerkzeugen entsprechend der vorgenommenen Markierung ausgeschnitten werden. Das Risiko unter dem Abmessungsverlauf Fehler zu begehen, ist im grossen und ganzen ausgeschlossen.
- Abhängig von dem aktuellen Aufbau des Unterdachs wird der Isolier- und Einbaurahmen danach z. B. mittels Klebstoff, Klebeband oder Dichtungsstreifen an das Unterdach befestigt. Sollte die äussere Schicht des Unterdachs 3 aus einer diffusionsdichten Membran bestehen, kann ein dichter Anschluss daran auf an und für sich bekannte Weise mittels einer Manschette oder eines Kragens hergestellt werden, z. B. wie in vorerwähnter EP-A-0 756 569 beschrieben, welche Manschette oder Kragen teils an den Blendrahmen des Fensters teils an die diffusionsdichte Membran befestigt wird.
- Im Falle einer diffusionsdichten Membran kann es ausreichend sein übliche oberhalb des Fensters angeordnete Wasserableitrinnen zu benutzen, wie in Fig. 1 gezeigt.
- Nach Befestigung des Isolier- und Einbaurahmens 20 kann der Fensterblendrahmen 11 problemlos auf dem Rahmen montiert werden und im übrigen auf gewöhnliche Weise an die Sparren oder Latten der Dachkonstruktion mit Hilfe von Beschlägen 12 festgemacht werden. Nach der Montage kann den ganzen Fensterrahmen entlang ein breites gummiertes Band 37 vorgesehen sein, welches Klebeband auf der Aussenseite des Blendrahmens 11 und der Oberseite des Isolier- und Einbaurahmens zur Dichtung des Übergangs zwischen dem Blendrahmen und dem Flügelrahmen 20 befestigt ist, siehe Fig. 3 und 4.
- Aufgrund des sehr genauen und schnellen Ausschneidens der Fensteröffnung wird die nachfolgende innere Montage der Innenfutter 17 in Fig. 3 und 4 unmittelbar in direktem Anschluss der Montage des Fensters durchgeführt, indem die traditionelle Wiederherstellung der Isolierschicht durch Nachisolierung nicht länger erforderlich ist.
Claims (12)
1. Schräge Dachkonstruktion, umfassend als
Hauptbestandteile ein Dachdeckungsmaterial, eine zu dessen
Unterstützung dienende Lattenkonstruktion, eine
Stützeinrichtung von Sparren (8) sowie ein oben auf
den Sparren (8) oder zwischen diesen angeordnetes
Unterdach mit mindestens einer äusseren, wasserdichten
Membran (3) und einer Isolierschicht (5), sowie ein
Oberlichtfenster, das in jedem der Hauptbestandteile
der Dachkonstruktion gebildete Öffnungen mit Hilfe
eines Isolier- und Einbaurahmens (20) umfassend Ober-
Unter- und Seitenteile (28, 29, 30) aus gut
isolierendem Material eingebaut ist, welcher Isolier- und
Einbaurahmen in Anlage gegen die Oberseite des
Unterdaches plaziert wird und eine Lichtöffnung (20a)
abgrenzt, die kleiner ist als die Aussenmasse des
Blendrahmens des Oberlichtfensters, so dass der
Blendrahmen (11) des Oberlichtfensters in Anlage
gegen die Oberseite des Isolier- und Einbaurahmens (20)
plaziert werden kann, dadurch
gekennzeichnet, dass zumindest die Lichtöffnung (20a) im
Isolier- und Einbaurahmen (20) und die in der
äusseren wasserdichten Membran (3) des Unterdaches
gebildete Fensteröffnung (11a) dieselbe Grösse und Form
aufweisen.
2. Isolier- und Einbaurahmen zur Verwendung in
einer Dachkonstruktion nach Anspruch 1, nach welchem
die Blendrahmenteile des Oberlichtfensters auf der
Unterseite mit längsverlaufenden Nuten (26) zur
Aufnahme von Innenfutterpaneelen (17) versehen sind,
wobei der Isolier- und Einbaurahmen auf einer Oberseite
des Rahmens (20) um die Lichtöffnung (20a) herum
einen Falz zur Aufnahme des Blendrahmens des
Oberlichtfensters (11) umfasst, welcher Falz (25) durch eine
von der Oberseite des Blendrahmens vorspringende
Leiste (24) aus gut wärmeisolierendem Material
abgegrenzt wird, dadurch gekennzeichnet,
dass erwähnter Falz (25) eine Breite aufweist, die
kleiner ist als der Abstand zwischen den
längsverlaufenden Nuten (26) und den Aussenseiten des
Blendrahmens.
3. Isolier- und Einbaurahmen nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass auf der
Oberseite der Ober-, Unter- und Seitenteile (28, 29,
30) eine Stützleiste (21) zum Verstärken dieser Teile
und zum Stützen und Befestigen von Montagebeschlägen
(12) für das Oberlichtfenster befestigt ist.
4. Isolier- und Einbaurahmen nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass erwähnte
Stützleiste (21) zwischen der Aussenseite der
vorspringenden Leiste (24) und der Aussenseite des
Isolier- und Einbaurahmens (20) angeordnet ist.
5. Isolier- und Einbaurahmen nach einem der
Ansprüche 2-4, dadurch gekennzeichnet,
dass in den Seitenflächen der Ober-, Unter- und
Seitenteile (28, 29, 30) im wesentlichen parallel mit
der Unterseite dieser Teile Kerben (32) zum
Reduzieren der Höhe des Isolier- und Einbaurahmens (20)
vorgesehen sind, durch Entfernen von Material von
erwähnten Teilen mit Hinblick auf Anpassen der Höhe des
Rahmens an eine bestehende Dachkonstruktion, so dass
die Oberseite des Isolier- und Einbaurahmens derart
plaziert werden kann, dass sie mit der Oberseite der
in unmittelbarer Nähe der Unterseite der äusseren
Dachbekleidung liegenden Sparrenelemente (1, 2)
fluchtet.
6. Isolier- und Einbaurahmen nach einem der
Ansprüche 2-5, dadurch gekennzeichnet,
dass die Unterseite der Ober-, Unter- und Seitenteile
(28, 29, 30) als eine Rille ausgebildet ist, deren
Querschnitt zur Aufnahme eines Dichtungsstreifens
(33) leicht V-förmig ist.
7. Isolier- und Einbaurahmen nach einem der
Ansprüche 2-6, dadurch gekennzeichnet,
dass er aus formgegossenem Kunststoff-Schaummaterial
hergestellt ist.
8. Isolier- und Einbaurahmen nach einem der
Ansprüche 2-7, dadurch gekennzeichnet,
dass er zur Bildung von Rahmenelementen aus
Profilleisten an Ort und Stelle gesammelt wird.
9. Isolier- und Einbaurahmen nach einem der
Ansprüche 2-8, dadurch gekennzeichnet,
dass zur Bildung der Ober- und Unterteile (28, 29)
Profilleisten (34) in fertigen Längen entsprechend
den Breitenmassen von Oberlichtfenstern hergestellt
sind, mit Endaussparungen (35), deren Form zum
Sammeln mit ebenen, abgeschnittenen Endflächen von
Profilleisten (36) für die Seitenteile geeignet ist,
welche Seitenteile in Längen entsprechend der
grössten Fensterhöhe für eine gegebene Fensterbreite
hergestellt sind, die aber zur Anpassung an niedrigere
Fensterhöhen abgekürzt werden können.
10. Verfahren zum Einbau eines Oberlichtfensters
in eine geneigte Dachkonstruktion nach Anspruch 1
durch Verwendung eines Isolier- und Einbaurahmens
(20), dadurch gekennzeichnet, dass
nach Bildung von Öffnungen durch die Dacheindeckung
und erwähnte Lattenkonstruktion hindurch in einem den
Aussenmassen des Blendrahmens des Oberlichtfensters
entsprechenden Bereich der Isolier- und Einbaurahmen
(20) in Anlage gegen die Oberseite des Unterdaches
plaziert wird, wonach auf der äusseren wasserdichten
Membran (3) des Unterdaches Markierungen zum
Ausschneiden einer zumindest im Unterdach vorgesehenen
Fensteröffnung (11a) von derselben Grösse und Form
wie die Lichtöffnung (20a) des Isolier- und
Einbaurahmens gemacht werden, wonach erwähnte
Fensteröffnung (11a) ausgeschnitten wird und der Isolier- und
Einbaurahmen (20) in Anlage gegen die Oberseite des
Unterdaches mit dessen Lichtöffnung (20a) mit der
Fensteröffnung (11a) fluchtend befestigt wird, und
das Oberlichtfenster mit dessen
Blendrahmenkonstruktion (11) in Anlage gegen die Oberseite des Isolier-
und Einbaurahmens (20) montiert wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, dass zwischen der
Unterseite des Isolier- und Einbaurahmens (20) und
Oberseite des Unterdaches ein Dichtungsstreifen (33)
vorgesehen ist.
12. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, dadurch
gekennzeichnet, dass die Ober- und
Unterseite der Fensteröffnung (11a) im Unterdach zum
Montieren von Innenfutter (17) in waagrechter und
senkrechter Ebene eingerichtet ist.
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