DE69802859T2 - Ausgleichsvorrichtung für Spiel infolge Verschleisses in Scharnieren und Durchhängen von Türen und Toren - Google Patents

Ausgleichsvorrichtung für Spiel infolge Verschleisses in Scharnieren und Durchhängen von Türen und Toren

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DE69802859T2
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05F—DEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F7/00—Accessories for wings not provided for in other groups of this subclass
    • E05F7/06—Devices for taking the weight of the wing, arranged away from the hinge axis
    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05Y—INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2800/00—Details, accessories and auxiliary operations not otherwise provided for

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  • Gates (AREA)
  • Hinges (AREA)
  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)
  • Rehabilitation Tools (AREA)

Description

    BESCHREIBUNG
  • Die Erfindung betrifft eine nach dem Prinzip des kleinsten Zwanges arbeitende Ausgleichsvorrichtung gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 zum Ausgleich des infolge des Verschleisses in Scharnieren und bei Durchhängen von Türen und Toren auftretenden Spiels. Es handelt sich um Störungen, die insbesondere bei grossen, schweren und sehr breiten Flügeln festgestellt werden (US 1 409 468 A).
  • Es ist erfindungsgemäss vorgesehen, die Vorrichtung zwischen der unteren auskragenden Ecke der Tür bzw. des Tores P/C und der Rollengruppe R (Rolle samt Bügel mit Bolzen und Platte) stabil anzuordnen, wobei man eine handelsübliche Rollengruppe wählt, die am unteren Flügelende befestigt wird, um die die Scharniere beanspruchende Betriebslast zu beschränken (Fig. 1). Gegenüber dem Stand der Technik bietet die Erfindung wesentliche Vorteile, wie etwa die einfachere Montage und Einstellung und daher die grössere Genauigkeit der Ausgleichsvorrichtung sowie die wirtschaftliche Herstellung und die bessere Qualität.
  • Wenn gegenwärtig das untere Ende einer Tür oder eines Tores wegen des grösseren Spiels in den Scharnieren und/oder bei Durchhängen der Tür oder des Tores auf dem Boden schleift und der Schlossanschlag nicht mehr fluchtet, wird an dem dem Scharnier gegenüberliegenden Ende eine Führungsrolle R befestigt, m die durch die Einführung von Ausgleichsscheiben zwischen den Scharnieren verlangte, ans anstrengende Arbeit zu vermeiden.
  • Dazu und um die optimale Befestigungslage zu erzielen, ist es jedenfalls erforderlich, den Torflügel zu heben, wozu verschiedene Mittel und das Zutun mehrerer Personen notwendig sind.
  • Nachdem die Rollengruppe einmal am unteren auskragenden Ende der Türe oder des Tores befestigt wurde, können keine weiteren Verbesserungen oder Anpassungen mehr vorgenommen werden, um einen Fehler oder ein unerwartetes Durchhängen auszugleichen, da die Lage der Rollengruppe gegenüber dem Flügel unbeweglich und fest ist.
  • Nach Patentanspruch 1 bietet die erfindungsgemässe Ausgleichsvorrichtung den Vorteil, das senkrechte Spiel bei Türen und Toren allmählich und wiederholbar auszugleichen, und zwar so, dass auch bei sehr schweren Flügeln in jedem Augenblick, und mit dem kleinsten Zwang Nachbesserungen vorgenommen werden können. Dies ist dadurch ermöglicht, dass bei der Montage der erfindungsgemässen Ausgleichsvorrichtung die von der Rollengruppe gegenüber der Tür oder dem Tor nach der Einstellung eingenommene senkrechte Lage zwar bestimmt und fest, aber nicht unveränderlich ist.
  • Die erfindungsgemässe mikrometisch arbeitende Ausgleichsvorrichtung besteht nun aus einem oberen Metallteil 1, einem mit dem Teil 1 verschiebbar verbundenen unteren Teil 2, der mit seiner Unterseite der Rollengruppe mit einer Schraub- oder Schweissverbindung befestigt werden soll, aus einem Element mit Innengewinde, das mit seiner zur Verschiebungsrichtung des Teils 1 gegenüber dem Teil 2 parallel verlaufenden Achse fest mit dem Metallteil 1 verbunden ist, wobei diese Richtung nach der betriebsfertigen Montage der Einheit senkrecht verläuft, und aus einer kräftigen Druckschraube 3, die in das Element 4 mit Innengewinde eingreift (Fig. 1).
  • Nachdem die Schraube 3, deren Gewindeabschnitt länger als das Element 4 mit Innengewinde ist, mit einem entsprechenden Schlüssel bis zum vollständigen Eingriff mit dem Element mit Innengewinde von Hand eingeschraubt wurde, kommt das flache, dem Kopf gegenüberliegende Ende derselben gegen eine zum Metallteil 2 gehörende Fläche bzw. Platte zur Anlage, wo es einen Druck ausübt, durch den der Teil 2 vom Teil 1 wegbewegt wird und sich die Tür oder das Tor durch das Stemmen der Rolle gegen den Boden leicht heben lässt.
  • Die Montage der erfindungsgemässen Ausgleichsvorrichtung samt Rollengruppe ist daher sehr einfach, da man dabei an dem nach unten gezogenen Flügel der Tür bzw. des Tores arbeitet, ohne den Flügel überhaupt heben zu müssen; die Einstellung der Flügelhöhe wird dann durch Betätigung der Schraube 3 vorgenommen und ist daher auch einfacher.
  • Beim letzten Vorgang wird die Schraube 3 mit einer Befestigungsmutter 7 gesichert und zwischen den Teilen 1 und 2 wird mit Hilfe von entsprechenden Spielausgleich- und Befestigungsschrauben 8 eine verschiebbare Verbindung hergestellt.
  • Selbstverständlich können bei der praktischen Ausführung der Erfindung Änderungen vorgenommen werden, ohne deshalb den in den Patentansprüchen angegebenen Schutzbereich der Erfindung zu verlassen: es können für die Bestandteile andere Abmessungen und andere Wandstärken gewählt werden, die Teile können aneinander geschweisst oder einstückig in einer Form hergestellt werden und es kommen für die verschiebbare Verbindung zwischen den Teilen 1 und 2 verschiedene Ausführungsmöglichkeiten mit unterschiedlichen Einstellwerten für den Eingriff zwischen der Schraube 3 und dem Element 4 mit Innengewinde in Frage.
  • Durch die Vielseitigkeit dieser Ausführungsformen wird sichergestellt, dass der Erfindungsgegenstand den jeweiligen Marktbedürfnissen, den je nach Grössenordnung der Türen oder Tore, für die die Vorrichtung vorgesehen ist, unterschiedlichen Belastungen, der Auskragung der Rollengruppe gegenüber der Ebene der Befestigungsplatte 5 an der Tür oder am Tor und der mehr oder weniger vorstehenden Lage des Elements 4 mit Innengewinde gegenüber der Platte 5 angepasst wird.
  • Das Element mit Innengewinde kann ausserdem einteilig mit dem oberen Metallteil 1 oder dem unteren Teil 2 hergestellt oder direkt an dem einen oder dem anderen Teil angeformt sein, wobei die Schraube selbstverständlich gegen den Teil 2 nach unten bzw. gegen den Teil 1 nach oben wirkt.
  • Ist der Tür- bzw. Torflügel aus Holz hergestellt, so kann die Anwendung einer Gegenplatte 6 aus Metall angemessen sein, die an der anderen Seite der Tür oder des Tores P/C spiegelbildlich an der Platte 5 angeordnet wird, um mit grösserer Sicherheit zu gewähren, dass die mit Durchsteckschrauben und Muttern befestigte Platte länger stabil in ihrer Lage bleibt. Hierbei handelt es sich jedenfalls nur um nicht beschränkende Ausführungsbeispiele der in den Patentansprüchen angegebenen Erfindung.

Claims (4)

1. Ausgleichsvorrichtung für Spiel infolge Verschleisses in Scharnieren und Daurchhängen von Türen und Toren, mit einer Rollengruppe (R) zur Verminderung der Reibung und zur Abstützung der unteren auskragenden Ecke der Türen oder Tore, dadurch gekennzeichnet, dass es sich um eine nach dem Prinzip des kleinsten Zwanges mikrometrisch arbeitende Ausgleichsvorrichtung handelt, die aus folgenden Teilen besteht:
einem oberen Teil (1), der an dem nach unten gezogenen, auskragenden Rand der Türen oder Tore befestigt wird,
einem mit der Rollengruppe (R) fest verbundenen und mit dem oberen Teil (1) verschiebbar verbundenen unteren Teil (2),
einer Schraube (3), die mit ihrem Aussengewinde in ein am oberen Teil (1) oder am unteren Teil (2) befestigtes Element (4) mit Innengewinde eingreift, wobei die Schraube (3) mit ungefedertem Kontakt gegen den Teil (2) oder (1) drückt,
einer Befestigungsmutter (7), um ein Herausdrehen der Schraube (3) aus dem Element (4) mit dem Innengewinde zu verhindern, Spielausgleich- und Befestigungsschrauben (8) zum Arretieren der verschiebbaren Verbindung zwischen dem unteren Teil (2) und dem oberen Teil (1),
wobei der Abstand zwischen dem unteren Teil (2) und dem oberen Teil (1) bei der Montage oder in jedem anderen beliebigen Augenblick linear und mikrometrisch stufenweise einstellbar ist, und zwar mit leicht angelehnt stehendem Tür- oder Torflügel, um die Schraube (3) mit einem geeigneten Schlüssel zu drehen und dadurch die Schliessbleche von Hand neu zu positionieren und auszurichten, wobei sich der nach unten gezogene, freie Rand der Tür oder des Tors über die Ausgleichsvorrichtung auf die der besten Einstellung entsprechende Höhe mit dem kleinsten Zwang bringen lässt und die Befestigungsmutter (7) sowie die Schrauben (8) gelockert und in dieser Lage gehalten werden, damit die Befestigungsmutter (7) am Element (4) mit Innengewinde angezogen wird und die Schrauben (8) festgezogen werden.
2. Ausgleichsvorrichtung nach Anspruch 1, die folgendermassen aufgebaut ist: der obere Teil (1) besteht aus Metall und weist eine Befestigungsplatte (5) zur Befestigung an der Tür oder am Tor auf, wobei der obere Teil (1) mit dem darunter liegenden Teil (2) verschiebbar verbunden ist, so dass - wenn die Vorrichtung einmal an Ort und Stelle angeordnet ist - die Gleitbahn dieser Verbindung mit keinem weiteren Freiheitsgrad senkrecht verläuft, wobei der obere Teil (1) ausserdem eine starke Platte (9) aufweist, die mittig an der Platte (5) befestigt ist, und zwar rechtwinklig zu derselben und zur Gleitbahn des unteren Teils (2) am oberen Teil (1), und ein starkes Element mit Innengewinde trägt, dessen Achse parallel zur Gleitbahn und mittig zum verschiebbaren unteren Teil (2) verläuft, wobei dieses Element etwas versetzt über die Platte (5) hinausragt, um das Einsetzen und das Einstellen der Schraube (3) mit einem geeigneten Schlüssel zu ermöglichen, so dass die Schraube in das Element (4) mit Innengewinde eingreift und dadurch gegen den darunter liegenden Teil (2) drückt.
3. Ausgleichsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei der die in Betrieb senkrecht verlaufende, relative Verschiebung zwischen dem oberen Teil (1) und dem unteren Teil (2) mit nur einem Freiheitsgrad durch eine Verbindung von Abschnitten, vorzugsweise von plattenartigen Abschnitten, gesichert ist, die in die betreffende Richtung geführt sind, aber deren Bewegungen in andere Richtungen verhindert werden.
4. Tür oder Tor mit einer Ausgleichsvorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, bei der die mit ihrem oberen Teil (1) am auskragenden Ende des nach unten gezogenen Tür- oder Torflügels befestigte Ausgleichsvorrichtung diese Lage während der Anwendung der Tür oder des Tores stabil hält.
DE69802859T 1997-04-21 1998-04-15 Ausgleichsvorrichtung für Spiel infolge Verschleisses in Scharnieren und Durchhängen von Türen und Toren Expired - Lifetime DE69802859T2 (de)

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