DE69806049T2 - Rohrförmiger karton mit steg und zuschnitt dafür - Google Patents

Rohrförmiger karton mit steg und zuschnitt dafür

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D71/00Bundles of articles held together by packaging elements for convenience of storage or transport, e.g. portable segregating carrier for plural receptacles such as beer cans or pop bottles; Bales of material
    • B65D71/40Bundles of articles held together by packaging elements for convenience of storage or transport, e.g. portable segregating carrier for plural receptacles such as beer cans or pop bottles; Bales of material comprising a plurality of articles held together only partially by packaging elements formed by folding a blank or several blanks
    • B65D71/46Bundles of articles held together by packaging elements for convenience of storage or transport, e.g. portable segregating carrier for plural receptacles such as beer cans or pop bottles; Bales of material comprising a plurality of articles held together only partially by packaging elements formed by folding a blank or several blanks formed by folding a single blank into a tubular element
    • B65D71/48Bundles of articles held together by packaging elements for convenience of storage or transport, e.g. portable segregating carrier for plural receptacles such as beer cans or pop bottles; Bales of material comprising a plurality of articles held together only partially by packaging elements formed by folding a blank or several blanks formed by folding a single blank into a tubular element characterised by the handle

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Description

  • Die Erfindung betrifft eine zum Verpacken eines oder mehrerer Gegenstände, beispielsweise Flaschen, hergestellte Schachtel. Insbesondere betrifft die Erfindung eine Schachtel des Oberteil-greifenden Typs, der an den Oberteilen der Gegenstände angebracht wird, wodurch die Gegenstände zusammen in einer Einheit befestigt werden.
  • Es ist bekannt, Oberteil-greifende Schachteln bereitzustellen, die sogenannte "Sonnenstrahl (sunburst)"-Öffnungen umfassen, die jeweils eine Reihe von ringsum angeordneten Laschen aufweisen, die es ermöglichen, dass ein Flaschenoberteil durch die entsprechende Öffnung durchgeht, wobei die Laschen die Unterseite der Flaschenkappe oder den Flansch des Flaschenhalses in Eingriff nehmen, um die Entnahme der Flasche aus der Öffnung zu verhindern. Ein Beispiel ist in der US-PS 3 387 879 A gezeigt, in welcher ein Oberteil-greifender Träger mit einer Vielzahl von Öffnungen in der Deckenwandfläche und korrespondierenden Öffnungen in den Bodenwänden zum Aufnehmen von Gegenständen dargestellt ist. Die Laschen sind gelenkig mit den Kanten der Öffnungen der Deckenwandfläche verbunden, um die Unterseite einer Flaschenkappe in Eingriff zu nehmen, um die Entnahme der Flasche zu verhindern. Ein Problem tritt auf, wenn solche Öffnungen des Sonnenstrahltyps für Gegenstände mit langen Hälsen, beispielsweise Champagner-Flaschen, verwendet werden. Bei diesem Beispiel befindet sich die Stelle, an welcher die Lasche ein Flaschenoberteil in Eingriff nimmt, hoch oben an dem Flaschenhals. Dies erzeugt eine Verpackung, bei welcher die Flaschen instabil sind. Ferner werden die Laschen durch die instabile Eigenschaft der Flaschen in der Schachtel geschwächt, wodurch deren Wirksamkeit verringert wird.
  • Ein weiteres Problem besteht darin, dass eine Oberteil-greifende Schachtel eine ausreichende Festigkeit aufweisen muss, um die Flaschen zu halten. Eine starre Struktur würde dieses Problem angehen, wirft jedoch eigene Schwierigkeiten auf. Insbesondere stellen die Deckenwandfläche und/oder die Bodenwandfläche bekannter Träger nicht die erforderliche Starrheit und ausreichende Festigkeit bereit, um solche Gegenstände zu halten.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung strebt danach, die Probleme des Standes der Technik zu überwinden oder wenigstens zu vermindern. Eine durch die vorliegende Erfindung vorgeschlagene Lösung besteht darin, eine röhrenförmige Struktur auszubilden, um die oberen Abschnitte der Gegenstände in Eingriff zu nehmen. Zusätzlicher Halt, um die Starrheit der röhrenförmigen Struktur zu gewährleisten, wird durch eine Verstrebungsklappe bereitgestellt, die sich zwischen einer ersten und zweiten gelenkig verbundenen Wandfläche der Struktur erstreckt. Die Schachtei kann daher von einer strukturellen Festigkeit sein, die ausreicht, um langhalsige Flaschen zu halten, ohne dass die Dicke des Materials erhöht wird.
  • Ein Aspekt der Erfindung stellt eine Schachtel zum Unterbringen eines oder mehrerer Gegenstände bereit, umfassend eine erste und zweite Wandfläche, wobei die erste Wandfläche wenigstens eine Öffnung zum Aufnehmen eines Gegenstands aufweist, wobei die wenigstens eine Öffnung wenigstens zum Teil durch wenigstens eine faltbare Lasche definiert ist, die mit der ersten Wandfläche gelenkig verbunden ist, wobei die wenigstens eine faltbare Lasche nach oben gefaltet wird, so dass ein distales Ende davon die Unterseite eines radial vorstehenden Teils eines Gegenstands in der wenigstens einen Öffnung in Eingriff nimmt, wobei die zweite Wandfläche eine Verstrebungsklappe aufweist, die damit gelenkig verbunden ist und die zu einer Verstrebungsposition gefaltet wird, wobei sich die Verstrebungsklappe zwischen der ersten und zweiten Wandfläche erstreckt, um die Bewegung der ersten und zweiten Wandfläche relativ zueinander einzuschränken, und wobei die wenigstens eine faltbare Lasche Mittel umfasst, um einen Abschnitt der Verstrebungsklappe in der Verstrebungsposition in Eingriff zu nehmen. Vorzugsweise können die die Verstrebungsklappe in Eingriff nehmenden Mittel einen unteren Abschnitt der wenigstens einen faltbaren Lasche umfassen.
  • Gemäß einem optionalen Merkmal dieses Aspekts der Erfindung können die die Verstrebungsklappe in Eingriff nehmenden Mittel Mittel zum Definieren eines Schlitzes in der ersten Wandfläche in Reaktion auf das nach oben Falten der wenigstens einen faltbaren Lasche umfassen.
  • Optional können die Schlitz-definierenden Mittel einen Schlitz umfassen, der entlang eines proximalen Endes der wenigstens einen faltbaren Lasche ausgebildet ist. Vorzugsweise kann der Schlitz im Wesentlichen "V"-förmig sein. Noch bevorzugter ist der Schlitz bogenförmig.
  • Gemäß einem anderen optionalen Merkmal dieses Aspekts der Erfindung können die Schlitz-definierenden Mittel ferner ein Paar auseinander gehender Faltlinien umfassen, entlang denen die wenigstens eine Lasche gelenkig mit der ersten Wandfläche verbunden ist, wobei die auseinander gehenden Faltlinien an angrenzenden Enden davon durch den Schlitz miteinander verbunden sind.
  • Gemäß einem anderen optionalen Merkmal dieses Aspekts der Erfindung können die erste und die zweite Wandfläche miteinander direkt gelenkig verbunden sein.
  • Gemäß einem weiteren optionalen Merkmal dieses Aspekts der Erfindung kann eine Kante der Verstrebungsklappe an die erste Wandfläche anstoßen, um die erste und zweite Wandfläche in einer winkeligen Beziehung zu verstreben.
  • Gemäß einem noch weiteren optionalen Merkmal dieses Aspekts der Erfindung kann die wenigstens eine Öffnung wenigstens zum Teil durch ein Paar faltbarer Laschen definiert sein, die aus der ersten Wandfläche ausgestanzt sind, wobei jede der faltbaren Laschen in im Wesentlichen gegenüberliegenden Positionen angeordnet ist.
  • Gemäß einem anderen optionalen Merkmal dieses Aspekts der Erfindung kann die Schachtel eine Schachtel des Umwickeltyps sein.
  • Gemäß einem noch weiteren optionalen Merkmal dieses Aspekts der Erfindung kann die Schachtel eine Schachtel des Oberteil-greifenden Typs sein.
  • Ein zweiter Aspekt der Erfindung stellt einen einstückigen Zuschnitt zum Ausbilden einer Schachtel bereit, der eine Vielzahl von Wandflächen zum Ausbilden einer röhrenförmigen Struktur umfasst, einschließend eine erste und zweite Wandfläche, wobei die erste Wandfläche wenigstens eine Öffnung zum Aufnehmen eines Gegenstands aufweist, wobei die wenigstens eine Öffnung wenigstens eine faltbare Lasche aufweist, die um diese herum angeordnet und mit der ersten Wandfläche gelenkig verbunden ist, um aus einer allgemeinen Ebene der ersten Wandfläche herauszuragen, wobei die zweite Wandfläche eine daraus ausgestanzte Verstrebungsklappe aufweist, wobei die Verstrebungsklappe aus einer Ebene der zweiten Wandfläche derart verschoben werden kann, dass die Verstrebungsklappe an sowohl die erste Wandfläche als auch an einen Abschnitt der wenigstens einen faltbaren Lasche anstößt, sobald eine Schachtel aufgerichtet ist.
  • Vorzugsweise kann die wenigstens eine faltbare Lasche mit der ersten Wandfläche entlang eines Paares auseinander gehender Faltlinien gelenkig verbunden sein, die an angrenzenden Enden davon durch einen Schlitz miteinander verbunden sind, wobei der Schlitz eine freie Kante des Abschnitts der wenigstens einen faltbaren Lasche definiert.
  • In einer Ausführungsform kann der Schlitz im Wesentlichen "V"-förmig sein. Alternativ kann der Schlitz bogenförmig sein.
  • Gemäß einem optionalen Merkmal des zweiten Aspekts der Erfindung können die erste und zweite Wandfläche miteinander direkt gelenkig verbunden sein.
  • Gemäß einem anderen optionalen Merkmal des zweiten Aspekts der Erfindung kann die wenigstens eine Öffnung wenigstens zum Teil durch ein Paar faltbarer Laschen definiert sein, die aus der ersten Wandfläche ausgestanzt sind, wobei die faltbaren Laschen in im Wesentlichen gegenüberliegenden Positionen angeordnet sind.
  • Ausführungsformen der Erfindung werden nachstehend beispielhaft unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben, wobei:
  • Fig. 1 eine Draufsicht auf einen ungefalteten einzelnen Pappezuschnitt ist, aus dem eine Schachtel gemäß einem Aspekt der Erfindung ausgebildet wird;
  • Fig. 2 und 3 eine Schachtei in teilaufgerichtetem Zustand aus einem Schachtelzuschnitt darstellen, wie er im Wesentlichen in Fig. 1 gezeigt ist; und
  • Fig. 4 und 5 die aus der in den Fig. 2 und 3 gezeigten teilaufgerichteten Schachtei ausgebildete Schachtel zeigen.
  • In Fig. 1 ist ein Schachtelzuschnitt zum Ausbilden einer Schachtel des Oberteil-greifenden Typs gezeigt, die aus Pappe oder einem ähnlichen faltbaren Papierbahnmaterial hergestellt ist. Es wird beabsichtigt, dass eine Schachtel des Umwickeltyps alternativ hergestellt werden kann, ohne den Schutzumfang dieser Erfindung zu verlassen. Der Zuschnitt 10 umfasst eine Seitenwandfläche 12, eine Griffwandfläche 14, eine zweite Griffwandfläche 16, eine Stützwandfläche 18, eine Deckenwandfläche 20, eine zweite Seitenwandfläche 22, eine Bodenwandfläche 24 und eine innere Stützwandfläche 26, die entlang von Faltlinien 28, 30, 32, 34, 36, 38 bzw. 40 gelenkig in Folge verbunden sind.
  • Bei dieser Ausführungsform erstreckt sich eine Klebeklappe 42 von der Endkante der inneren Stützwandfläche 26 und ist damit entlang der unterbrochenen Faltlinie 44 gelenkig verbunden. Optional ist eine Öffnung 46 aus einem mittleren Abschnitt der inneren Stützwandfläche 26 und der Klebeklappe 42 ausgestanzt. In Gebrauch macht die Öffnung 46 das Falten der Schachtel zu einem leichteren Vorgang. Wie in Fig. 1 gezeigt, ist eine erste Verstrebungsklappe 48, die eine im Wesentlichen dreieckige Form hat, aus einem äußeren Endabschnitt der inneren Stützwandfläche 26 ausgebildet. Bei der Zuschnittsform aus Fig. 1 verläuft die obere Kante 150 der Verstrebungsklappe 48 kollinear mit der Faltlinie 44. Die erste Verstrebungsklappe 48 ist mit der inneren Stützfläche 26 entlang einer Faltlinie 50 gelenkig verbunden, die in einer winkeligen Beziehung zu der Faltlinie 44 angeordnet ist. Bei dieser Ausführungsform ist eine zweite Verstrebungsklappe 52 (auch im Wesentlichen mit dreieckiger Form) aus dem äußeren Endabschnitt der inneren Stüfzwandfläche 26 ausgebildet. Die obere Kante 152 der zweiten Verstrebungsklappe 52 verläuft kollinear mit der Faltlinie 44. Ebenso ist die zweite Verstrebungsklappe mit der inneren Stützfläche 26 entlang einer Faltlinie 54 gelenkig verbunden, die in einer winkeligen Beziehung zu der Faltlinie 44 angeordnet ist. Es wird beabsichtigt, dass die Verstrebungsklappen 48, 52 in verschiedenen Formen ausgebildet sein können, beispielsweise rechteckig, und alternativ aus anderen Wandflächen, beispielsweise der Bodenwandfläche 24 oder der Seitenwandfläche 22, ausgestanzt sein können, ohne den Schutzumfang der Erfindung zu verlassen.
  • Ein Paar von Öffnungen 56, 57 ist aus der Bodenwandfläche 24 in einer beabstandeten Beziehung ausgestanzt. Jede Öffnung 56, 57 ist geformt, um einen Halsabschnitt eines Gegenstands in Eingriff zu nehmen, wenn die Schachtel in einem aufgerichteten Zustand vorliegt. Bei dieser Ausführungsform sind die Öffnungen 56 und 57 kreisförmig.
  • In Fig. 1 wiederum ist ein Paar von Öffnungen 58, 59 in zu den in der Bodenwandfläche 24 ausgebildeten Öffnungen 56 bzw. 57 korrespondierenden Positionen in der Deckenwandfläche 20 ausgebildet, wodurch dann, wenn die Schachtel in einem aufgerichteten Zustand vorliegt, die Öffnungen 58, 59 in der Deckenwandfläche 20 vertikal passgenau zu den Öffnungen 56, 57 in der Bodenwandfläche 24 sind. Bei dieser Ausführungsform schließen die in der Deckenwandfläche 20 ausgebildeten Öffnungen 58, 59 jeweils wenigstens eine und vorzugsweise ein Paar von Gegenstand-greifenden Laschen ein, die auf gegenüberliegenden Seiten der jeweiligen Öffnungen 58, 59 positioniert sind. In Bezug auf die detaillierte Konfiguration eines Paares Gegenstand-greifender Laschen 60, 62 der Öffnung 58 ist die erste faltbare (einen Gegenstand greifende) Lasche 60 aus der Deckenwandfläche 20 ausgestanzt und mit dieser an deren proximalem Ende durch ein Paar auseinander gehender Faltlinien 64, 66 gelenkig verbunden. Die Faltlinie 64 erstreckt sich zu einer Kante der Öffnung 58 und die Faltlinie 66 schneidet die Faltlinie 36 und die Stanzlinie 80, die nachstehend beschrieben sind. Die auseinander gehenden Faltlinien 64, 66 sind an deren angrenzenden Enden durch einen Schlitz 68 miteinander verbunden, der sich entlang dem proximalen Ende der Lasche 60 erstreckt. Der Schlitz 68 ist vorzugsweise bogenförmig oder "V"-förmig. Das distale Ende der Lasche 60 erstreckt sich in die Öffnung 58, um eine Gegenstand in Eingriff nehmende Kante 70 zu definieren.
  • Ebenso ist die zweite faltbare (einen Gegenstand greifende) Lasche 62, die an der gegenüberliegenden Seite der Öffnung 58 positioniert ist, aus der Deckenwandfläche 20 ausgestanzt und mit dieser an deren proximalen Ende durch ein Paar auseinander gehender Faltlinien 70, 72 gelenkig verbunden. Die Faltlinie 70 erstreckt sich zu einer Kante der Öffnung 58 und die Faltlinie 72 schneidet die Faltlinie 36 und die Stanzlinie 82, die nachstehend beschrieben sind. Die auseinander gehenden Faltlinien 70, 72 sind an deren angrenzenden Enden durch einen Schlitz 74 miteinander verbunden, wobei der Schlitz 74 vorzugsweise bogenförmig oder "V"-förmig ist. Das distale Ende der Lasche 62 erstreckt sich in die Öffnung 58, um eine Gegenstand in Eingriff nehmende Kante 76 zu definieren. Bei dieser Ausführungsform sind die Gegenstand in Eingriff nehmenden Kanten 70, 76 bogenförmig, jedoch können anderen Profile entsprechend der Form des Gegenstands verwendet werden.
  • Ein weiteres bevorzugtes Merkmal ist in Fig. 1 gezeigt: eine dritte Lasche 78 erstreckt sich von der Seitenwandfläche 22 in die Öffnung 58. Die Lasche 78 ist im Wesentlichen trapezförmig, wobei diese entlang ihrer Seitenkanten durch Stanzlinien 80, 82 definiert ist. Die obere Kante 84 der dritten Lasche 78 ist angepasst, um einen Abschnitt eines Gegenstands in Eingriff zu nehmen.
  • Ebenso ist die Öffnung 59 auch mit einem Paar von gegenüber angeordneten Laschen 61, 63 und einer dritten Lasche 79, die sich von der Seitenwandfläche 22 erstreckt, ausgebildet, wobei jede dieser Laschen in Aufbau und Orientierung mit den jeweiligen Laschen 60, 62, 78 identisch ist, die in der Öffnung 58 ausgebildet sind. Diese werden daher nicht detaillierter beschrieben.
  • Optional ist ein Paar von Griffstützwandflächen 90, 92 entlang gegenüberliegender Endkanten der ersten und zweiten Griffwandfläche 14, 16 bereitgestellt, die damit entlang von Faltlinien 94, 96 gelenkig verbunden sind. Bei dieser Ausführungsform sind die Öffnungen 91, 93 aus den Griffwandflächen 14, 16 bzw. aus den Griffstützwandflächen 90, 92 an dem Schnittpunkt der Faltlinien 94, 30 bzw. 96, 30 ausgestanzt. Die Öffnungen 91, 93 sind geformt, um gebogene Eckabschnitte der Griffwandflächen 14, 16 bereitzustellen und um das Falten der Griffstützwandflächen 90, 92 zu unterstützen. Um einen Griff auszubilden, ist die Handöffnung 98 aus der Griffwandfläche 16 und der Stützwandfläche 18 ausgestanzt, wodurch die Faltlinie 32 unterbrochen wird. Eine Lasche 100 erstreckt sich in die Öffnung 98, die mit der Griffwandfläche 16 entlang der Faltlinie 102 gelenkig verbunden ist. Ebenso ist eine korrespondierende Handöffnung 104 aus der Griffwandfläche 14 und der Seitenwandfläche 12 ausgebildet, wodurch die Faltlinie 28 unterbrochen wird. Eine Lasche 106 erstreckt sich in die Öffnung 104, die mit der Griffwandfläche 14 entlang der Faltlinie 108 gelenkig verbunden ist.
  • Eine zweite Ausführungsform ist in Fig. 2 dargestellt. Diese ist im Wesentlichen mit der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform identisch. Es werden daher nachstehend lediglich die Unterschiede der zweiten Ausführungsform beschrieben. In der Deckenwandfläche 122 ist eine quer erlaufende Faltlinie 120 ausgebildet, die sich zwischen gegenüberliegenden Endkanten der Deckenwandfläche 122 erstreckt und die bei dieser Ausführungsform die Schlitze 124 jeder Lasche 126 und die Öffnungen 128, 129 halbiert.
  • Bei der Aufrichtung der Schachtel aus einem Schachtelzuschnitt, wie er in Fig. 1 dargestellt ist, erfordert der Zuschnitt eine Folge von aufeinander folgenden Falt- und Klebeoperationen, was vorzugsweise in einer Geradführungsmaschine (straight line machine) durchgeführt wird, so dass die Schachtel nicht gedreht oder invertiert werden muss, um ihre Aufrichtung zu vervollständigen. Der Faltvorgang ist nicht auf den nachstehend beschriebenen beschränkt und kann entsprechend besonderen Herstellungserfordernissen verändert werden. Somit werden die Griffstützwandflächen 90, 92 nach innen um die Faltlinien 94, 96 und in eine flächenberührende Beziehung mit den Griffwandflächen 14, 16 gefaltet. Die Bodenwandfläche 24, die innere Stützwandfläche 26 und die Klebeklappe 42 werden dann um die Faltlinie 38 gefaltet, um in einer flächenberührenden Beziehung mit der zweiten Seitenwandfläche 22, der Deckenwandfläche 20 bzw. der Stützwandfläche 18 zu liegen, und die Klebeklappe 42 und die Stützwandfläche 18 werden durch Klebstoff oder andere bekannte Mittel aneinander befestigt. Anschließend werden die Seitenwandfläche 12 und die Griffwandfläche 14 um die Faltlinie 30 in eine flächenberührende Beziehung mit der Griffwandfläche 16 und der inneren Stützwandfläche 26 gefaltet und jeweils an den Wandflächen 16 und 26 durch Klebstoff oder andere bekannte Mittel befestigt. Folglich liegt die Schachtel in einem flachen, zusammengeklappten Zustand, ähnlich der in Fig. 2 dargestellten Schachtel, vor.
  • Danach kann die Schachtel an einer Reihe von Flaschen angebracht werden (oder in einem flachen zusammengeklappten Zustand ladefertig geliefert werden). Um die Schachtel in eine Form entsprechend der in den Fig. 4 und 5 gezeigten Schachtel zu vervollständigen, werden die gegenüberliegenden Seitenwandflächen 12, 22, die Deckenwandfläche 20 und die Bodenwandfläche 24 aus ihrer flächenberührenden Anordnung auseinander bewegt, indem die vorstehend genannten Wandflächen entlang der Faltlinien 34, 36, 38 und 40 gefaltet werden, um eine im Wesentlichen rechtwinklige röhrenförmige Konfiguration auszubilden, die in Fig. 3 gezeigt ist. Die Schachtel ist dann fertig, um zwei Gegenstände aufzunehmen, beispielsweise die Flaschen B, die durch relative vertikale Bewegung zwischen den Flaschen B und der Schachtel geladen werden, und zwar vorzugsweise während der wohlbekannten Vorwärtsvorschubbewegung, durch welche die Flaschen in ihre jeweiligen Öffnungen 56, 57 in der Bodenwandfläche 24 eindringen. Danach gehen die Flaschen durch die Öffnungen 58, 59 in der Deckenwandfläche 20 hindurch, wodurch die faltbaren Laschen 60, 62; 61, 63 aus ihrer allgemeinen Ebene um die Faltlinien 64, 66; 70, 72 verschoben werden, um einen oberen Abschnitt 130 jeder Lasche aufwärts und einen korrespondierenden unteren Abschnitt 132 abwärts in die Schachtel zu bewegen. Der untere Abschnitt 132 jeder faltbaren Lasche 60, 61, 62, 63 wird durch den jeweiligen Schlitz 68, 74 definiert. Aufgrund des abwärts bewegten unteren Abschnitts 132, wird ein Schlitz 140 (gezeigt in den Fig. 4 und 5) in der Deckenwandfläche 20 in Reaktion auf die aufwärts gerichtete Faltbewegung jeder faltbaren Lasche definiert, was nachstehend detaillierter beschrieben wird.
  • Wie in den Fig. 4 und 5 gezeigt, werden die erste und zweite Verstrebungsklappe 48, 52 (wobei lediglich eine Klappe in den Fig. 4 und 5 gezeigt ist), die gelenkig mit der inneren Stützwandfläche 26 verbunden sind, um die Faltlinien 50 bzw. 54 und in eine winkelige Beziehung mit der inneren Stützwandfläche 26 gefaltet. Jede Verstrebungsklappe 48, 52 wird in anstoßende Beziehung an die unteren Abschnitte 132 der jeweiligen äußersten Lasche 60, 63 angrenzend an das Ende der röhrenförmigen Struktur 134 gefaltet: die unteren Abschnitte 132 wirken als Stopper, um die Bewegung der jeweiligen Verstrebungsklappen 48, 52 einzuschränken.
  • Wie in der in den Fig. 2 bis 5 gezeigten Ausführungsform dargestellt, kann die Erfindung ein weiteres bevorzugtes Merkmal einschließen: der Schlitz 124 definiert eine Kante 138 der Deckenwandfläche 122, wobei die Kante 138 die freien Kanten der unteren Abschnitte 132 schneidet. Die Deckenwandfläche 122 bildet eine flache "V"-Form durch Falten um die quer verlaufende Faltlinie 120 aus, wodurch ein Schlitz 140 zwischen der Kante 138 und dem unteren Abschnitt 132 definiert wird, der die obere Kante 150, 152 der jeweiligen Verstrebungsklappe 48, 52 aufnimmt und in Eingriff nimmt, um deren Klappbewegung einzuschränken.
  • Es lässt sich für den Fachmann ohne weiteres erkennen, dass die faltbaren (einen Gegenstand in Eingriff nehmenden) Laschen 60, 63 durch das Anstoßen der Verstrebungsklappen 48, 52 an einen jeweiligen unteren Laschenabschnitt 132 in Position gehalten werden können. Weiter oder alternativ stoßen die oberen Kanten einer oder beider Verstrebungsklappen 48, 52 an die Deckenwandfläche 20 an, um die relative Bewegung der Seitenwandfläche 12 (oder der inneren Stützwandfläche 26) Lind der Deckenwandfläche 20 einzuschränken, wodurch die Schachtel in Röhrenform gehalten wird. Zusätzlich oder alternativ hält die Anwesenheit der Flaschen in der Schachtel die Öffnungen 58, 59 der Deckenwandfläche passgenau zu den korrespondierenden Öffnungen 56, 57 der Bodenwandfläche, um die Integrität der röhrenförmigen Struktur 134 zu erhalten.
  • In Gebrauch werden die Grifflaschen 100, 106 nach innen entlang der Faltlinien 102 bzw. 108 gefaltet, um eine Grifföffnung zur Aufnahme eines Fingers eines Benutzers zu erzeugen, um zu ermöglichen, dass die Schachtel getragen werden kann, und um eine zusätzliche Stütze für den Griff H bereitzustellen.
  • In den Zeichnungen und insbesondere in Fig. 5 ist eine Schachtel zum Unterbringen eine Vielzahl von Gegenständen, beispielsweise Flaschen, gezeigt, wobei die Schachtel eine röhrenförmige Struktur aufweist und eine erste (oder Decken-) Wandfläche 20 mit einer Vielzahl von Öffnungen 58, 59 umfasst, von denen jede wenigstens eine faltbare Lasche 60, 62; 61, 63 aufweist, die mit der ersten Wandfläche 20 gelenkig verbunden ist, und einen unteren und oberen Abschnitt 130 und 132 aufweist, wobei der untere Abschnitt 132 in die röhrenförmige Struktur 134 vorsteht und der obere Abschnitt 130 nach oben vorsteht, um die Unterseite eines radial überstehenden Teils eines Gegenstands B, der sich in der dazugehörigen Öffnung 58, 59 befindet, in Eingriff zu nehmen, sowie eine zweite Wandfläche 12126, die eine gelenkig verbundene Verstrebungsklappe 52 umfasst, die angepasst ist, um die Bewegung der ersten Wandfläche 20 relativ zu der zweiten Wandfläche 12/26 einzuschränken, und wobei die Verstrebungsklappe 60 an den unteren Abschnitt 132 der faltbaren Lasche 60 anstößt, um die Klappbewegung der Verstrebungsklappe 52 einzuschränken.
  • Die vorliegende Erfindung und ihre bevorzugten Ausführungsformen betreffen eine Gegenstandsträger, der so geformt ist, dass er eine ausreichende Festigkeit bereitstellt, um Flaschen sicher zu halten, jedoch mit einem Grad an Flexibilität, so dass die auf den Griff übertragene Last durch den Träger absorbiert wird. Die Form des Zuschnitts minimiert die Menge an benötigter Pappe. Der Träger wird an einer Reihe von Flaschen manuell oder maschinell angebracht. Es ist vorgesehen, dass die Erfindung auf eine Vielzahl von Trägern, beispielsweise Schachteln des Umwickeltyps, angewandt werden kann und nicht auf jene der vorstehend beschriebenen Oberteil-greifenden Art beschränkt ist. Weiter und alternativ kann die Schachtel angepasst sein, um drei oder mehr Gegenstände zu tragen, ohne den Schutzumfang der Erfindung zu verlassen.

Claims (18)

1. Schachtel zum Unterbringen eines oder mehrerer Gegenstände, umfassend eine erste und zweite Wandfläche (20, 12/26), wobei die erste Wandfläche (20) wenigstens eine Öffnung (58, 59) zum Aufnehmen eines Gegenstands aufweist, wobei die wenigstens eine Öffnung (58, 59) wenigstens zum Teil durch wenigstens eine faltbare Lasche (60, 63) definiert ist, die mit der ersten Wandfläche (20) gelenkig verbunden ist, wobei die wenigstens eine faltbare Lasche (60, 63) nach oben gefaltet wird, so dass ein distales Ende davon die Unterseite eines radial vorstehenden Teils eines Gegenstands in der wenigstens einen Öffnung (58, 59) in Eingriff nimmt, dadurch gekennzeichnet, dass die, zweite Wandfläche (12/26) eine Verstrebungsklappe (48, 52) aufweist, die damit gelenkig verbunden ist und die zu einer Verstrebungsposition gefaltet wird, wobei sich die Verstrebungsklappe zwischen der ersten und zweiten Wandfläche (20, 12/26) erstreckt, um die Bewegung der ersten und zweiten Wandfläche relativ zueinander einzuschränken, und dadurch, dass die wenigstens eine faltbare Lasche (60, 63) Mittel umfasst, um einen Abschnitt der Verstrebungsklappe (48, 52) in der Verstrebungsposition in Eingriff zu nehmen.
2. Schachtel nach Anspruch 1, wobei die die Verstrebungsklappe in Eingriff nehmenden Mittel einen unteren Abschnitt (132) der wenigstens einen faltbaren Lasche (60, 63) umfassen.
3. Schachtel nach Ansprüch 1, wobei die die Verstrebungsklappe in Eingriff nehmenden Mittel Mittel zum Definieren eines Schlitzes (140) in der ersten Wandfläche (20) in Reaktion auf das nach oben Falten der wenigstens einen faltbaren Lasche (60, 63) umfassen.
4. Schachtel nach Anspruch 3, wobei die Schlitz-definierenden Mittel einen Schlitz (68, 74) umfassen, der entlang eines proximalen Endes der wenigstens einen faltbaren Lasche (60, 63) ausgebildet ist.
5. Schachtel nach Anspruch 4, wobei der Schlitz (68, 74) im Wesentlichen "V"-förmig ist.
6. Schachtel nach Anspruch 4, wobei der Schlitz (68, 74) bogenförmig ist.
7. Schachtel nach einem der Ansprüche 3 bis 7, wobei die Schlitz-definierenden Mittel ferner ein Paar auseinander gehender Faltlinien (64, 66; 70, 72) umfassen, entlang denen die wenigstens eine Lasche (60, 63) gelenkig mit der ersten Wandfläche (20) verbunden ist, wobei die auseinander gehenden Faltlinien an angrenzenden Enden davon durch den Schlitz (68, 74) miteinander verbunden sind.
8. Schachtel nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die erste und zweite Wandfläche (20, 12126) miteinander direkt gelenkig verbunden sind.
9. Schachtel nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei eine Kante der Verstrebungsklappe (48, 52) an die erste Wandfläche (20) anstößt, um die erste und zweite Wandfläche (20, 12/26) in einer winkeligen Beziehung zu verstreben.
10. Schachtel nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die wenigstens eine Öffnung (58, 59) wenigstens zum Teil durch ein Paar faltbarer Laschen (60, 62) definiert ist, die aus der ersten Wandfläche (20) ausgestanzt sind, wobei die faltbaren Laschen in im Wesentlichen gegenüberliegenden Positionen angeordnet sind.
11. Schachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei die Schachtel eine Schachtel des Umwickeltyps ist.
12. Schachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei die Schachtel eine Schachtel des Oberteil-greifenden Typs ist.
13. Einstückiger Zuschnitt zum Ausbilden einer Schachtel, der eine Vielzahl von Wandflächen zum Ausbilden einer röhrenförmigen Struktur (134) umfasst, einschließend eine erste und zweite Wandfläche (20, 12/26), wobei die erste Wandfläche (20) wenigstens eine Öffnung (58, 59) zum Aufnehmen eines Gegenstands aufweist, wobei die wenigstens eine Öffnung wenigstens eine faltbare Lasche (60, 63) aufweist, die um diese herum angeordnet und mit der ersten Wandfläche gelenkig verbunden ist, um aus einer allgemeinen Ebene der ersten Wandfläche herauszuragen, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Wandfläche (12/26) eine daraus ausgestanzte Verstrebungsklappe (48, 52) aufweist, wobei die Verstrebungsklappe aus einer Ebene der zweiten Wandfläche derart verschoben werden kann, dass die Verstrebungsklappe an sowohl die erste Wandfläche (20) als auch an einen Abschnitt der wenigstens einen faltbaren Lasche (60, 63) anstößt, sobald eine Schachtel aufgerichtet ist.
14. Zuschnitt nach Anspruch 13, wobei die wenigstens eine faltbare Lasche (60, 63) mit der ersten Wandfläche (20) entlang eines Paares auseinander gehender Faltlinien (64, 66; 70, 72) gelenkig verbunden ist, die an angrenzenden Enden davon durch einen Schlitz (68, 74) miteinander verbunden sind, wobei der Schlitz eine freie Kante des Abschnitts der wenigstens einen faltbaren Lasche (60, 63) definiert.
15. Zuschnitt nach Anspruch 14, wobei der Schlitz (68, 74) im Wesentlichen "V"-förmig ist.
16. Zuschnitt nach Anspruch 14, wobei der Schlitz (68, 74) bogenförmig ist:
17. Zuschnitt nach einem der Ansprüche 13 bis 16, wobei die erste und zweite Wandfläche (20, 12/26) miteinander direkt gelenkig verbunden sind.
18. Zuschnitt nach einem der Ansprüche 13 bis 17, wobei die wenigstens eine Öffnung (58, 59) wenigstens zum Teil durch ein Paar faltbarer Laschen (60, 62) definiert ist, die aus der ersten Wandfläche (20) ausgestanzt sind, wobei die faltbaren Laschen in im Wesentlichen gegenüberliegenden Positionen angeordnet sind.
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