-
Gebiet der
Erfindung
-
Die
vorliegende Erfindung betrifft allgemein Materialien, welche zum
Bilden von flüssigkeitsundurchlässigen Sperren
nützlich
sind. Solche Materialien werden oft als äußere Abdeckungen oder Sperrschichten
für wegwerfbare
Windeln, Hygienebinden, Inkontinenzpolster und andere Produkte verwendet, in
welchen eine flüssigkeitsundurchlässige Sperre
erwünscht
sein kann. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung ein Verbundmaterial,
welches aus einer atmungsfähigen
Folie, einer mit Öffnungen
versehenen Folie und einem Vliessubstrat gebildet ist, sowie das
Verfahren zum Herstellen eines solchen Verbundmaterials.
-
Hintergrund
der Erfindung
-
Absorbierende
Artikel und Produkte, wie etwa wegwerfbare Windeln, Hygienebinden,
Bettunterlagen, Einlagen, Trainingshöschen, Inkontinenzpolster und
-bekleidung und dergleichen sind Gegenstände, welche dazu vorgesehen
sind, an den Körper angrenzend
platziert getragen zu werden, um abgegebene Körperflüssigkeiten zu absorbieren.
Körperflüssigkeiten,
welche von solchen Produkten absorbiert werden, umfassen Urin, Blut,
Menses und andere Exkremente, welche von dem Körper zu verschiedenen Zeiten
abgegeben werden.
-
Typischerweise
weisen solche Produkte eine viellagige Konstruktion auf und haben
eine flüssigkeitsdurchlässige Abdeckung,
eine flüssigkeitsundurchlässige Sperrschicht
und ein absorbierendes Material, welches zwischen der flüssigkeitsdurchlässigen Abdeckung
und der flüssigkeitsundurchlässigen Sperrschicht
angeordnet ist. Die flüssigkeitsdurchlässige Abdeckung
ist dazu vorgesehen, raschen Transfer von Körperflüssigkeiten in die absorbierende
Lage(n) zu ermöglichen,
wo die Flüssigkeiten
zurückgehalten
werden können.
Die Sperrschicht, welche üblicherweise
eine äußere Abdeckung
ist, welche jedoch in einigen Fällen
im Inneren des Produkts angeordnet sein kann, verhindert Austreten
der in dem absorbierenden Bereich des Produkts zurückgehaltenen
Flüssigkeit.
Wenn die Sperrschicht fehlen würde,
könnte
Austreten der absorbierten Flüssigkeit
zu Beschmutzen der Bekleidung, des Bettzeugs, von Möbeln und
anderen Gegenständen
führen,
welche in die Nähe
des absorbierenden Artikels gebracht werden.
-
Über viele
Jahre hinweg sind flüssigkeitsundurchlässige Plastikfolien,
wie etwa Polyethylen- und Polypropylen-Folien, verwendet worden, um äußere Abdeckungen
und Sperrschichten zu bilden. Im Allgemeinen sind solche Plastikfolien
für Gase
und Wasserdampf sowie für
Flüssigkeiten
undurchlässig. Die
Folien verhindern oder minimieren wenigstens Austritt von Flüssigkeit
durch Bildung einer Sperrschicht gegen den Durchtritt von Flüssigkeit
aus dem absorbierenden Artikel in Situationen, in denen entweder
die Kapazität
des absorbierenden Artikels überschritten
wurde oder in denen die Beladung des Zielbereichs die Kapazität des absorbierenden
Artikels überschritten
hat, Flüssigkeit
von diesem Zielbereich zu Flüssigkeitsaufbewahrungsbereichen
wegzutransportieren.
-
Während vollständig flüssigkeitsundurchlässige Folien
gut dazu geeignet sind, die Migration von flüssigem Abfall von den absorbierenden
Materialien zu der äußeren Bekleidung
von Personen, welche solche absorbierenden Artikel tragen, zu verhindern, kann
die Verwendung solcher flüssigkeits- und dampfundurchlässigen Abdeckungen
dazu führen, dass
ein relativ hoher Grad an Feuchtigkeit in dem Artikel aufrecht erhalten
wird, wenn Flüssigkeit
absorbiert wurde. Oft resultiert aus dieser zurückgehaltenen Feuchtigkeit ein
klammes Gefühl.
Diese resultierende Klammheit kann auch zu Hautirritationen, wie
etwa Hautausschlägen,
beitragen, wenn der Artikel über
eine längere
Zeitspanne hinweg am Träger belassen
wird. Zusätzlich
fühlen
sich aufgrund der vollständigen
Undurchlässigkeit
solcher Abdeckungen die absorbierenden Artikel für den Benutzer oft heiß an, bevor
sie mit Flüssigkeiten
beaufschlagt werden.
-
Solche
vollständig
undurchlässigen
Folien sind in bestimmten Produkten durch atmungsfähige, flüssigkeitsundurchlässige Sperren
ersetzt worden. Wie hierin verwendet, bedeutet der Begriff "atmungsfähig", dass die Sperre
oder die Folie für
Wasserdampf und Gase durchlässig
ist. Mit anderen Worten erlauben "atmungsfähige Sperren" und "atmungsfähige Folien", dass Wasserdampf
und Gase durch sie hindurchtreten, nicht jedoch notwendigerweise
Flüssigkeiten.
-
In
einigen Fällen
werden atmungsfähige, flüssigkeitsundurchlässige Sperren
aus verschiedenen atmungsfähigen
Folien hergestellt, welche aufgrund ihrer molekularen Strukturen
für Flüssigkeit
undurchlässig,
für Dämpfe jedoch
nicht undurchlässig sind.
Diese Typen von atmungsfähigen
Sperren sind im Allgemeinen aus genügenden Mengen von Polymeren,
wie etwa Poly(vinylalkohol) ("PVOH"), Polyvinylacetat
("PVA"), Ethylenvinylalkohol
("EVA"), Polyurethan, Ethylenmethylacrylat
("EMA") und Ethylenmethylacrylsäure ("EMAA") zusammengesetzt,
um sie atmungsfähig
zu machen.
-
Eine
solche atmungsfähige,
flüssigkeitsundurchlässige Sperre
ist in US-Patent Nr. 4,828,556 von Braun et al. offenbart. Braun
et al. gehört
ebenfalls dem Anmelder der vorliegenden Erfindung. Die atmungsfähige Sperre
von Braun et al. ist eine mehrlagige, stoffartige Sperre, welche
aus mindestens drei Lagen besteht. Die erste Lage ist eine poröse Vlieslage;
die zweite Lage, welche mit einer Seite der ersten Lage verbunden
ist, umfasst eine kontinuierliche Folie aus PVOH; und die dritte
Lage, welche entweder mit der zweiten Lage oder der anderen Seite der
ersten Lage verbunden ist, welche nicht mit der zweiten Lage verbunden
ist, umfasst eine weitere poröse
Vliesbahn. Die kontinuierliche Folie aus PVOH der zweiten Lage ist
nicht mikroporös,
was bedeutet, dass sie im Wesentlichen frei von Löchern ist,
welche die obere und untere Oberfläche der Folie miteinander verbinden.
-
In
anderen Fällen
sind atmungsfähige
Folien mit Mikroporen darin gebildet, um gewünschte Grade an Flüssigkeitsundurchlässigkeit
und Dampfdurchlässigkeit
bereitzustellen. Die Mikroporen bilden das, was oft als ein gewundener
Pfad durch die Folie bezeichnet wird. Flüssigkeit, welche mit einer
Seite der Folie in Berührung
kommt, hat keinen direkten Durchtritt durch die Folie. Statt dessen
hindert ein Netzwerk an mikroporösen
Kanälen
in der Folie Flüssigkeit
am Durchtreten, erlaubt jedoch Gasen und Wasserdampf den Durchtritt.
-
In
einigen dieser Produkte sind die atmungsfähigen, flüssigkeitsundurchlässigen Sperren
aus Polymerfolien hergestellt, welche sehr stark mit einer Substanz,
wie etwa Calciumcarbonat, gefüllt
sind. Diese Filme werden durch Dehnen der gefüllten Folien atmungsfähig gemacht,
um die mikroporösen
Pfade zu erzeugen, indem das Polymer während des Dehnens von dem Calciumcarbonat
hinwegbricht.
-
Ein
Beispiel für
ein atmungsfähiges,
jedoch gegen Fluideindringung resistentes Material ist in US-Patent
Nr. 5,591,510 von Junker et al. beschrieben. Das in Junker et al.
beschriebene Stoffmaterial umfasst eine äußere Lage aus Papiermaterial
und eine Lage aus atmungsfähigem,
fluidresistentem Vliesmaterial. Der Stoff umfasst auch eine thermoplastische
Folie mit einer Mehrzahl von Perforationen, welche es der Folie
ermöglichen,
atmungsfähig zu
sein, während
sie gegen direkten Fluss von Flüssigkeit
durch sie hindurch Widerstand leistet.
-
Andere
Ausgestaltungen von atmungsfähigen
absorbierenden Materialen umfassen Windeln, welche derart eingerichtet
sind, einen gewissen Grad an Atmungsfähigkeit an den Beinbündchenbereichen der
Windel bereitzustellen, Artikel welche Feuchtigkeitstransferbereiche
in Form von atmungsfähigen Elementen
in ansonsten dampfundurchlässigen äußeren Abdeckungen
aufweisen, und Artikel mit perforierten Bereichen, um das Kleidungsstück beim
Atmen zu unterstützen.
Ein Beispiel für
einen absorbierenden Artikel mit einem Feuchtigkeitstransferbereich
ist in US-Patent Nr. 5,558,658 von Menard et al. beschrieben. Dieses
Patent verwendet eine flüssigkeits-
und dampfundurchlässige
Unterlagsschicht in manchen Ausführungsformen
und eine flüssigkeitsundurchlässige, dampfdurchlässige Unterlagsschicht
in anderen Ausführungsformen.
Menard et al. befindet sich im Besitz des Anmelders der vorliegenden
Erfindung.
-
US-Patent
Nr. 4,681,793 von Linman et al. beschreibt einen absorbierenden
Artikel, wie etwa eine Windel oder eine Hygienebinde, welche eine flüssigkeitsundurchlässige Unterlagsschicht
verwendet. Die Unterlagsschicht ist aus einer inneren Lage, die
benachbart zu einer absorbierenden Lage und einer äußeren Lage
bereitgestellt ist, welche die Seite des Artikels bildet, welche
am Entferntesten vom Körper
des Benutzers angeordnet sein wird. Die innere Lage kann auch aus
einer im Wesentlichen flüssigkeits-
und dampfundurchlässigen
Polymerfolie, wie etwa Polyethylen, oder aus einem im Wesentlichen flüssigkeitsundurchlässigen,
jedoch dampfdurchlässigen
Material, wie etwa porösem
Polytetrafluorethylen, gebildet sein. Die äußere Lage umfasst eine Lage
aus Polymerfolie, welche eine Anzahl von relativ kleinen Erhebungen
aufweist, von denen jede eine winzige Apertur an ihrer Spitze aufweist.
-
US-Patent
Nr. 4,341,216 von Obenour beschreibt eine aus zwei Elementen bestehende,
atmungsfähige
Unterlagsschicht zur Verwendung in wegwerfbaren Windeln. Das innere
Element, welches zu dem absorbierenden Material der Windel benachbart
ist, ist aus einer flüssigkeitsundurchlässigen Folie,
wie etwa Polyethylen, hergestellt. Das äußere Element ist derart eingerichtet,
dass es sowohl flüssigkeits-
und dampfundurchlässige
Bereiche wie auch flüssigkeitsundurchlässige, dampfdurchlässige Bereiche
umfasst. In einer alternativen Ausführungsform stellt Obenour fest,
dass das innere Element einen flüssigkeitsundurchlässigen Bereich
sowie flüssigkeits-
und dampfdurchlässige
Bereiche umfasst. In dieser Ausführungsform
sind die flüssigkeits-
und dampfdurchlässigen
Bereiche vorzugsweise perforiert, um Dampf- und Flüssigkeitsdurchtritt
zu ermöglichen.
-
Auf
der anderen Seite ist die dem Körper
zugewandte Seite von solchen absorbierenden Artikeln derart eingerichtet
worden, dass sie flüssigkeitsdurchlässig sind.
Natürlich
sollte die dem Körper
zugewandte Seite des absorbierenden Artikels schnellen und effizienten
Durchtritt von Körperflüssigkeiten in
die Lage(n) absorbierenden Materials ermöglichen. Beispielsweise beschreibt
US-Patent Nr. 4,690,679 von Mattingly, III et al. die Verwendung
eines absorbierenden Materials, welches zwischen einer flüssigkeitsundurchlässigen Sperre
und einer mit Öffnungen
versehenen Folienabdeckung angeordnet ist. Die mit Öffnungen
versehene Folienabdeckung, welche dort beschrieben ist, umfasst
eine aus zwei Lagen bestehende, mit Öffnungen versehene Folie, welche
durch die Coextrusion von zwei Polymeren gebildet wurde. Die Folie
ist "mit Öffnungen
versehen", da sie
mehrere Öffnungen
umfasst, welche sich von der oberen Oberfläche der Folie zu der unteren Oberfläche der
Folie erstrecken.
-
Obgleich
verschiedene Ausgestaltungen von Unterlagsschichten für absorbierende
Artikel im Fachbereich bekannt sind, ermöglichen die gegenwärtig erhältlichen
Unterlagsschichten keine Atmungsfähigkeit in der Art und Weise,
wie sie durch die vorliegende Erfindung bereitgestellt wird. Insbesondere
fehlt im Fachbereich im Allgemeinen Bereitstellung einer flüssigkeitsundurchlässigen,
jedoch dampfdurchlässigen
Unterlagsschicht, welche dazu vorgesehen ist, einen stoffähnlichen ästhetischen Eindruck
zu vermitteln und welche eine relativ hohes Volumen bei einem relativ
geringen Preis bereitstellt.
-
Beschreibung
der Erfindung
-
Es
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte Unterlagsschicht
zum Bilden der äußeren Abdeckung
eines absorbierenden Artikels bereitzustellen.
-
Es
ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen absorbierenden
Artikel mit einer verbesserten Unterlagsschicht bereitzustellen.
-
Eine
weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt darin, eine flüssigkeitsundurchlässige, dampfdurchlässige Unterlagsschicht
für absorbierende
Artikel bereitzustellen.
-
Eine
zusätzliche
Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine flüssigkeitsundurchlässige, dampfdurchlässige Unterlagsschicht
für absorbierende
Artikel bereitzustellen, welche bestimmte, erwünschte ästhetische Eigenschaften aufweist.
-
Eine
weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt darin, ein Verfahren
zum Herstellen eines flüssigkeitsundurchlässigen,
dampfdurchlässigen Laminats
bereitzustellen, welches mit Öffnungen
versehen ist und als die Unterlagsschicht für absorbierende Artikel nützlich ist.
-
Diese
und andere Aufgaben werden erreicht durch Bereitstellung eines atmungsfähigen (dampfdurchlässigen),
flüssigkeitsundurchlässigen,
mit Öffnungen
versehenen Folien-/Vlies-Laminats. Das Laminat umfasst wenigstens
drei Lagen: Einen Vlies, eine mit Öffnungen versehene Folie, und
eine atmungsfähige,
jedoch flüssigkeitsundurchlässige Folie.
Die Lagen können
in beliebiger Reihenfolge angeordnet sein, was bedeutet, dass die
mit Öffnungen versehene
Folienlage sandwichartig zwischen der Lage aus atmungsfähiger Folie
und der Vlieslage zwischengelegt sein kann, oder dass die atmungsfähige Folienlage
sandwichartig zwischen der mit Öffnungen
versehenen Folienlage und dem Vlies zwischengelegt sein kann.
-
Hierin
soll der auf den englischen Begriff "film" zurückzuführende deutsche
Begriff "Folie" auch "Film" oder "Schicht" umfassen.
-
Der
Vlies kann ein jegliches Vliesmaterial umfassen und kann vorteilhafterweise
ein Filamentspinnvliesmaterial, ein schmelzgesponnenes Material
(Faserspinnvliesmatertial) oder Filamentspinnvlies-/Faserspinnvlies-/Filamentspinnvlies
(spunbond/meltblown/spunbond: SMS)-Material sein. Das Vlies kann
Einkomponentenfasern oder Bikomponentenfasern in beispielsweise
einer Hülle-/Kern-Anordnung
oder einer Seite-an-Seite-Anordnung umfassen.
-
Die
mit Öffnungen
versehene bzw. Öffnungen
aufweisende Folie kann eine beliebige Polyolefinfolie sein, einschließlich Polyethylen,
Polypropylen, Copolymeren von Polypropylen oder Polyethylen oder
mit Calciumcarbonat gefüllte
Folien. Die besonderen Techniken zum Erzeugen von Öffnungen,
welche zum Erhalten der mit Öffnungen
versehenen Folienlage verwendet werden, können variiert werden. Die Folie
kann als eine mit Öffnungen
versehene Folie gebildet werden, oder sie kann als eine kontinuierliche,
nicht mit Öffnungen
versehene Folie gebildet werden, und dann anschließend einem
mechanischen Verfahren zum Erzeugen von Öffnungen unterzogen werden.
-
Die
besondere, atmungsfähige
Folie kann variiert werden und umfasst ein Polymer, welches ausgewählt ist
aus der Gruppe bestehend aus Poly(vinylalkohol) ("PVOH"), Polyvinylacetat
("PVA"), Ethylenvinylalkohol
("EVA"), Polyurethan, Ethylenmethylacrylat
("EMA"), und Ethylenmethylacrylsäure ("EMAA"). Zusätzlich kann
die atmungsfähige
Folie aus einem Gemisch aus zwei oder mehr atmungsfähigen Polymeren
bestehen, oder kann aus Gemischen aus nicht atmungsfähigen Polymeren,
wie etwa Polyethylen und einer genügenden Menge eines atmungsfähigen Polymers
gebildet sein, um die Folie insgesamt mit genügender Dampfdurchlässigkeit
auszustatten, um sie als atmungsfähig klassifizierbar zu machen.
-
Beim
Bilden des Laminats aus atmungsfähiger
Folie/Vlies können
die erwünschten
Lagen in einer Anzahl verschiedener Weisen miteinander verbunden
werden. Thermisches Bonden, Bonden mittels Haftmittel und Ultraschallbonden
sind lediglich Beispiele für
verschiedene Verbindungs- bzw. Bonding-Techniken, welche in dem
vorliegenden Verfahren verwendet werden können, um entweder die mit Öffnungen
versehene Folienlage oder die atmungsfähige Folienlage an dem Vlies
zu befestigen. Die atmungsfähige
Folienlage kann an der mit Öffnungen versehenen
Folienlage in verschiedenen Arten und Weisen befestigt werden, einschließlich Extrusionsbeschichten,
thermischem Laminieren, Laminieren mittels Haftmittel und Ultraschallbonden.
-
Die
mit Öffnungen
versehene Folie kann in Dicken von 101,6 μm (4 mils) bis 1,016 mm (40
mils) verwendet werden, wobei eine solche Dicke bestimmt wird, nachdem
die mit Öffnungen
versehene Folie gebildet wurde. Die atmungsfähige Folienschicht wird typischerweise
in Dicken von 0,25 μm (0,01
mil) bis 127 μm
(5 mils) verwendet. Die Vliesbahnlage wird typischerweise ein Flächengewicht von
8,4775 g/m2 (0,25 Unzen pro Quadratyard
(osy)) bis 169,55 g/m2 (5,0 osy) aufweisen.
-
Bei
der Verwendung kann die hierin beschriebene Unterlagsschicht als
die äußere Abdeckung
auf einer Anzahl von verschiedenen absorbierenden Artikeln verwendet
werden. Solche absorbierende Artikel umfassen wegwerfbare Windeln,
Hygienebinden, Bettunterlagen, Einlagen, Trainingshöschen, Inkontinenzkissen
und -bekleidung und dergleichen. Die Unterlagsschicht kann in beliebiger
Orientierung auf dem absorbierenden Artikel angeordnet werden, wird
jedoch vorzugsweise so befestigt, dass die Vlieslage nach außen weist
und in Kontakt mit der Bekleidung des Trägers kommt, und dass die Lagen
aus der mit Öffnungen
versehenen Folie und der atmungsfähigen Folie nach innen hin
zu dem absorbierenden Kern des absorbierenden Artikels weisen.
-
Andere
Aufgaben, Merkmale und Aspekte der vorliegenden Erfindung werden
nachstehend in größerer Einzelheit
beschrieben.
-
Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
-
Eine
vollständige
und ausführbare
Offenbarung der vorliegenden Erfindung, einschließlich der besten
Ausführungsart,
für Fachleute
auf diesem Gebiet ist insbesondere im folgenden Teil der Beschreibung
gegeben, einschließlich
Bezugnahme auf die beigefügten
Zeichnungen, in welchen:
-
1 eine
schematische Darstellung einer Querschnittsansicht des atmungsfähigen, flüssigkeitsundurchlässigen,
mit Öffnungen
versehenen Folien-/Vlies-Laminats gemäß der vorliegenden Erfindung
ist.
-
2 eine
schematische Darstellung einer Querschnittsansicht einer alternativen
Ausführungsform
des atmungsfähigen,
flüssigkeitsundurchlässigen,
mit Öffnungen versehenen
Folien-/Vlies-Laminats gemäß der vorliegenden
Erfindung ist.
-
3 eine
Draufsicht auf eine Hygienebinde als ein typischer absorbierender
Artikel ist, in welchem das vorliegende atmungsfähige, flüssigkeitsundurchlässige, mit Öffnungen
versehene Folien-/Vlies-Laminat als eine Unterlagsschicht verwendet
ist.
-
4 ist
eine Querschnittsansicht der Hygienebinde von 3 entlang
Linie 4-4.
-
5 ist
eine schematische Seitenansicht eines Verfahrens und einer Vorrichtung
zum Versehen eines Polymerfilms mit Öffnungen, welche in Zusammenhang
mit dem vorliegenden erfinderischen Laminat verwendet werden können.
-
6 ist
eine perspektivische Teilansicht eines Beispiels einer Musterwalze,
welche in der in 5 gezeigten Vorrichtung verwendet
werden kann, um die mit Öffnungen
versehene Folie herzustellen, welche in dem vorliegenden erfinderischen Laminat
verwendet werden kann.
-
7 ist
eine Draufsicht auf ein Öffnungen erzeugendes
Muster auf einer Musterwalze, welches in einer flachen, horizontalen
Ebene ausgedehnt wurde, und welches als ein Muster zum Erzeugen
der mit Öffnungen
versehenen Folie verwendet werden kann, welche in dem vorliegenden
erfinderischen Laminat verwendet werden kann.
-
8 ist
eine Querschnittsansicht entlang Linie B-B in 7.
-
Wiederholte
Verwendung von Bezugszeichen in der vorliegenden Beschreibung und
den vorliegenden Zeichnungen soll die gleichen oder analoge Merkmale
oder Elemente der Erfindung darstellen.
-
Detaillierte
Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels
-
Es
sollte vom Fachmann auf diesem Gebiet verstanden werden, dass die
vorliegende Diskussion lediglich eine Beschreibung von beispielhaften
Ausführungsformen
ist, und die weitergehenden Aspekte der vorliegenden Erfindung nicht
einschränken
soll, wobei die weitergehenden Aspekte in dem beispielhaften Aufbau
enthalten sind.
-
Die
vorliegende Erfindung löst
die oben diskutierten Aufgaben und Bedürfnisse durch Bereitstellung
eines atmungsfähigen,
flüssigkeitsundurchlässigen,
mit Öffnungen
versehenen Folien-/Vlies-Laminat-Materials, welches aus einer Vlieslage,
einer mit Öffnungen
versehenen Folienlage und einer atmungsfähigen Folienlage gebildet ist.
Die Lagen können
derart angeordnet sein, dass die mit Öffnungen versehene Folienlage
oder die atmungsfähige
Folienlage an der Vlieslage befestigt ist. Das Laminat-Material
ist besonders nützlich
zum Bilden einer flüssigkeitsundurchlässigen,
dampfdurchlässigen Unterlagsschicht
für verschiedene
absorbierende Artikel, wie etwa Windeln, Hygienebinden, Inkontinenzbekleidung
und dergleichen.
-
1 zeigt
ein Ausführungsbeispiel
des vorliegenden erfinderischen Laminats. Das Laminat 10 umfasst
eine Vliesbahnlage 12 mit einer ersten Oberfläche 14 und
einer zweiten Oberfläche 16.
Eine Laminatlage 40, welche eine atmungsfähige Folienlage 20 mit
einer ersten Oberfläche 22 und
einer zweiten Oberfläche 24 und
eine mit Öffnungen
versehene Folienlage 30 mit einer ersten Oberfläche 32 und
einer zweiten Oberfläche 34 umfasst,
ist über
die atmungsfähige
Folienlage 20 wie untenstehend beschrieben an der ersten
Oberfläche 14 der
Vliesbahnlage 12 befestigt. Die Figuren zeigen nicht notwendigerweise Öffnungen
irgend einer besonderen Gestalt oder irgend eines besonderen Durchmessers
durch die mit Öffnungen
versehene Folienlage 30. Es sollte verstanden werden, dass
sich eine Anzahl der Öffnungen,
welche sich durch die mit Öffnungen
versehene Folienlage 30 erstrecken, von einer Oberfläche der mit Öffnungen
versehenen Folienlage 30 zu der anderen Oberfläche der
mit Öffnungen
versehenen Folienlage 30 erstrecken, und jede beliebige
erwünschte
Gestalt und jeden beliebigen erwünschten
Durchmesser haben können.
-
In 1 ist
die erste Oberfläche 22 der
atmungsfähigen
Folienlage 20 an der zweiten Oberfläche 34 der mit Öffnungen
versehenen Folienlage 30 befestigt, und die zweite Oberfläche 24 der
atmungsfähigen
Folienlage 20 ist an der ersten Oberfläche 14 der Vliesbahnlage 12 befestigt,
so dass die atmungsfähige
Folienlage 20 sandwichartig zwischen der Vliesbahnlage 12 und
der mit Öffnungen versehenen Folienlage 30 zwischengelegt
ist. Alternativ können die
Lagen wie in 2 dargestellt angeordnet sein, wobei
in Laminat 110 die erste Oberfläche 32 der mit Öffnungen
versehenen Folienlage 30 an der zweiten Oberfläche 24 der
atmungsfähigen
Folienlage 20 befestigt ist, und die zweite Oberfläche der
mit Öffnungen
versehenen Folienlage 30 an der ersten Oberfläche 14 der
Vliesbahnlage 12 befestigt ist, so dass die mit Öffnungen
versehene Folienlage 30 sandwichartig zwischen der Vliesbahnlage 12 und
der atmungsfähigen
Folienlage 20 zwischengelegt ist.
-
Beide
Anordnungen des Laminat-Materials 10 oder Laminat-Materials 110 sind
zur Verwendung in den vorliegenden Anwendungen geeignet. Wie zuvor
erläutert
ist das Laminat-Material
nützlich
als die rückwärtige Schicht
oder Unterlagsschicht für
verschiedene wegwerfbare absorbierende Artikel.
-
Ein
Beispiel für
einen besonderen absorbierenden Artikel, in welchem das vorliegende,
erfinderische Laminat-Material verwendet werden kann, ist in 3 gezeigt. 3 zeigt
eine Hygienebinde 210 mit einer flüssigkeitsdurchlässigen Oberschicht 215, welche
thermisch an eine Unterlagsschicht 214 um den Umfang 220 der
Hygienebinde 210 gebondet sein kann. Sich in Längsrichtung
erstreckende Haftklebstreifen 218 können auf der der Bekleidung
zugewandten Seite von Unterlagsschicht 214 angeordnet sein.
Diese Haftklebstreifen 218 dienen zum Befestigen der Hygienebinde 214 an
dem Schrittbereich eines Unterbekleidungsstücks. Die Haftklebstreifen 218 überdeckend
ist ein schützender,
abziehbarer Streifen 219 angeordnet, welcher bereitgestellt
ist, um die Haftklebstreifen 218 vor Verwendung vor Schmutz
und unbeabsichtigtem Haften zu schützen.
-
Wie
in 4 gezeigt, welche ein Querschnitt von Hygienebinde 210 entlang
Linie 4-4 in 3 ist, ist der absorbierende
Kern 211 zwischen der Unterlagsschicht 214 und
der flüssigkeitsdurchlässigen Oberschicht 215 zwischengelegt.
Die flüssigkeitsdurchlässige Oberschicht 215 wird
typischerweise zahlreiche Öffnungen 216 aufweisen,
welche durch sie hindurchlaufen, um es Körperflüssigkeiten zu ermöglichen,
leicht in den absorbierenden Kern 211 durchzutreten.
-
Die
in 3 und 4 dargestellte Hygienebinde
soll für
die verschiedenen Typen von absorbierenden Artikeln, in welchen
das vorliegende, erfinderische, flüssigkeitsundurchlässige, dampfdurchlässige Laminat
als eine Unterlagsschicht verwendet werden kann, lediglich repräsentativ
sein. Beliebige der verschiedenen absorbierenden Artikel, wie etwa
Windeln, Inkontinenzanordnungen, Bettunterlagen und dergleichen,
für welche
die Bereitstellung einer flüssigkeitsundurchlässigen,
dampfdurchlässigen
Unterlagsschicht nützlich
wäre, können das
vorliegende Laminat verwenden. Die Herstellung solcher Unterlagsschichten
verwendenden Artikel, welche das vorliegende Laminat verwenden,
liegt ohne Weiteres im Bereich der Fähigkeiten von Fachleuten auf
diesem Gebiet.
-
Wie
hierin verwendet, beziehen sich die Begriffe "Vlieslage" und "Vliesbahn" auf Bahnen, welche ein Struktur aus
einzelnen Fasern oder Fäden
haben, welche miteinander verworren sind, jedoch nicht in einer
geordneten, sich wiederholenden Art und Weise wie in einem gewirkten
Stoff. Vliesstoffe werden in der vorliegenden Erfindung bevorzugt,
da sie für
die Unterlagsschicht einen stoffähnlichen ästhetischen Eindruck
bei einem geringeren Preis als typische gewirkte Stoffe beisteuern.
-
Vliesstoffe
oder -bahnen können
mit Hilfe von vielen Verfahren hergestellt werden, wie etwa beispielsweise
Schmelzspinn(Faserspinn)verfahren, Filamentspinnvliesverfahren,
Coforming-Verfahren, Filamentspinnvlies-/Faserspinn-/Filamentspinnvliesverfahren
und Verfahren zum Herstellen von gebondeten, kardierten Bahnen.
Mengen und Dicken von Vliesstoffen basieren im Allgemeinen auf dem
Flächengewicht
des Stoffs. Flächengewichte
werden üblicherweise
in Unzen von Material pro Quadratyard (osy) oder Gramm pro Quadratmeter
(gsm) ausgedrückt,
und Faserdurchmesser werden üblicherweise in
Microns ausgedrückt.
(Um von osy zu gsm umzurechnen, wird ein Multiplikationsfaktor von
33,91 verwendet.)
-
Schmelzbspinnfasern
werden geformt durch Extrusion eines geschmolzenen, thermoplastischen Materials
durch mehrere feine, üblicherweise
runde Düsenkapillaren
als geschmolzene Fäden
oder Filamente in konvergierende Gas (z.B. Luftströme hoher Geschwindigkeit,
welche die Filamente verdünnen und
ihren Durchmesser verringern. Schmelzspinnfasern haben im Allgemeinen
einen Durchmesser von weniger als 10 μm (Microns). Nach ihrer Bildung
werden die Schmelzspinnfasern von den Gasstrom hoher Geschwindigkeit
getragen und auf einer Sammeloberfläche zum Bilden einer Bahn aus
zufällig
ausgegebenen Schmelzspinnfasern abgelegt. Die Bildung von Schmelzspinnmaterialien
wird in NRL-Bericht 4364, "Manufacture
of Super-Fine Organic Fibers" von
V.A. Wendt, E.L. Boon und C.D. Fluharty demonstriert; und NRL-Bericht
5265, "An Improved Device
for the Formation of Super-Fine Thermoplastic Fibers" von K.D. Lawrence,
R.T. Lukas und J.A. Young. Beispielsweise ist ein Schmelzspinnverfahren,
welches zur Herstellung der Vliesbahn zur Verwendung in der vorliegenden
Erfindung verwendet werden kann, in US-Patent Nr. 3,849,241 von
Buntin et al. beschrieben.
-
Die
Vlieslage des vorliegenden Laminats kann auch eine Filamentspinnvliesmaterialbahn
sein. Filamentspinnvliesfasern sind Fasern kleinen Durchmessers,
welche durch Extrusion geschmolzenen thermoplastischen Materials
als Filamente aus mehreren feinen, üblicherweise runden Kapillaren
einer Spinndüse
gebildet werden, wobei der Durchmesser der extrudierten Filamente
dann rasch verringert wird, beispielsweise durch nicht absaugendes
oder absaugendes Fluid-Ziehen oder andere Filamentspinnvliesmechanismen.
Filamentspinnvliesfasern sind im Allgemeinen kontinuierlich und
haben Durchmesser von mehr als 7 μm
(Microns) und üblicherweise
Durchmesser zwischen etwa 10 und 20 μm (Microns). Filamentspinnvliesverfahren
sind in US-Patenten Nr. 4,340,563 von Appel et al., 3,692,618 von Dorschner
et al., 3,802,817 von Matsuki et al., 3,338,992 von Kinney, 3,502,763
von Hartman, 3,341,394 von Kinney, 3,502,763 von Levy, 3,909,009
von Levy und 3,542,615 von Dobo et al. beschrieben.
-
Die
Vlieslage des vorliegenden erfinderischen Laminats kann auch ein
Filamentspinnvlies-/Schmelzspinn-/Filamentspinnvlies-
oder SMS-Material sein. Ein typisches SMS-Material ist in US-Patent
4,041,203 von Brock et al. beschrieben. Andere SMS-Produkte und
-verfahren sind beispielsweise in US-Patenten Nr. 5,464,688 von
Timmons et al., 5,169,706 von Collier et al. und 4,766,029 von Brock
et al. beschrieben. Im Allgemeinen wird ein SMS-Material aus einer
schmelzgesponnenen Bahn bestehen, welche sandwichartig zwischen
zwei äußeren Filamentspinnvliesbahnen
zwischengelegt ist. Solche SMS-Laminate
sind seit Jahren kommerziell von der Kimberly-Cark Corporation unter
Markennamen wie etwa Spunguard® und Evolution® erhältlich. Die
Filamentspinnvlieslagen an den SMS-Laminaten stellen Haltbarkeit
und die innere Schmelzspinnsperrlage stellt Porosität und ein
zusätzliches
stoffartiges Gefühl
bereit.
-
Zusätzliche
Referenzen, welche zu den Lehren des Durchführens von Verfahren zum Schmelzspinnen,
Filamentspinnvliesverfahren und Coformen beitragen, umfassen US-Patente
Nr. 3,016,599, 3,755,527, 3,704,198 und 4,100,324.
-
Gebondete
kardierte Bahnen werden aus Schnittfasern (Stapelfasern) hergestellt,
welche üblicherweise
in Ballen erworben werden. Diese Ballen werden in einen Zerpflücker platziert,
welcher die Fasern trennt. Die Fasern werden dann durch eine Kämm- oder
Kardiereinheit geschickt, welche die Schnittfasern weiter aufbricht
und in der Maschinenlaufrichtung anordnet, um so eine in Maschinenlaufrichtung
ausgerichtete Faservliesbahn zu bilden. Wenn die Bahn einmal geformt
wurde, wird sie dann mittels einer oder mehrerer verschiedener Bonding-Methoden
gebondet. Eine Bonding-Methode ist Pulverbonden, wobei ein pulverförmiges Haftmittel durch
die Bahn hindurch verteilt und dann aktiviert wird, üblicherweise
durch Erhitzen der Bahn und des Haftmittels mit heißer Luft.
Eine weitere Bonding-Methode ist Musterbonden, wobei erwärmte Kalanderwalzen
oder Ultraschallbonding-Gerätschaft
verwendet wird, um die Fasern zusammen zu bonden, üblicherweise
in einem lokalisierten Bonding-Muster, obwohl die Bahn über ihre
gesamte Oberfläche
hinweg gebondet werden kann, wenn dies erwünscht ist.
-
Die
Vlieslage gemäß der vorliegenden
Erfindung, ob sie nun aus einem Filamentspinnvlies-, Schmelzspinn-,
SMS- oder anderen Material ist, wird allgemein aus Polymeren wie
etwa beispielsweise Polyamiden, Polyolefinen, Polyestern, Polyvinylalkoholen,
Polyurethanen, Polyvinylchloriden, Polyfluorkohlenstoffen, Polystyrolen,
Caprolactamen, Poly(ethylenvinylacetaten), Ethylen-n-butylacrylaten, zellulosischen
und acrylischen Harzen oder Copolymeren und Gemischen davon bestehen.
Für die
Verwendung der Vlieslage geeignete Polyolefine umfassen Polyethylen,
z.B. Polyethylen hoher Dichte, Polyethylen mittlerer Dichte, Polyethylen
geringer Dichte und lineares Polyethylen geringer Dichte; Polypropylen,
zum Beispiel isotaktisches Polypropylen, syndiotaktisches Polypropylen,
Gemische davon und Gemische aus isotaktischem Polypropylen und ataktischem
Polypropylen; Polybutylen, z.B. Poly(1-buten) und Poly(2-buten); Polypenten,
z.B. Poly(1-penten) und Poly(2-penten); Poly(3-methyl-1-penten);
Poly(4-methyl-1-penten); und Copolymere und Gemische davon. Geeignete
Copolymere umfassen Random- und Block-Copolymere, welche aus zwei
oder mehr verschiedenen ungesättigten
Olefinmonomeren hergestellt sind, wie etwa Ethylen/Propylen- und Ethylen/Butylen-Copolymere.
Für die
Bahnen geeignete Polyamide umfassen Fasern, welche hergestellt sind
aus Nylon 6, Nylon 6/6, Nylon 4/6, Nylon 11, Nylon 12, Nylon 6/10,
Nylon 6/12, Nylon 12/12, Copolymeren von Caprolactam und Alkalioxid
Diamin und dergleichen, sowie Gemischen und Copolymeren davon. Geeignete
Polyester umfassen Polyethylenterephthalat, Polybutylenterephthalat,
Polytetramethylenterephthalat, Polycyclohexylen-1,4-dimethylenterephthalat
und Isophthalat-Copolymere davon, sowie Gemische davon.
-
Zusätzlich können Bikomponentenfasern
bei der Bildung der Vliesbahnlage des vorliegenden Laminats verwendet
werden. Bikomponentenfasern werden aus mindestens zwei Polymeren
gebildet, welche aus separaten Extrudern extrudiert werden, aber
dann zusammengesponnen werden, um eine Faser zu bilden. Die Konfiguration
einer solchen Bikomponentenfaser kann beispielsweise eine Hülle-/Kern-Anordnung
sein, in welcher ein Polymer von einem anderen umgeben ist, oder
kann eine Seite-an-Seite-Anordnung sein, wie in US-Patent Nr. 5,108,820
von Kaneko et al. beschrieben, oder kann eine "Inseln-im-Meer"-Anordnung sein.
-
Es
können
auch Bikonstituentenfasern verwendet werden. Bikonstituentenfasern
sind aus wenigstens zwei Polymeren gebildet, welche aus dem gleichen
Extruder als ein Gemisch extrudiert wurden. Diese Fasern werden
manchmal als Multikonstituentenfasern bezeichnet und weisen üblicherweise
Fibrillen von einem der Polymere innerhalb einer Matrix des Hauptpolymers
auf. Fasern dieses allgemeinen Typs sind beispielsweise in US-Patent
Nr. 5,108,827 von Gessner diskutiert.
-
Es
ist wichtig zu verstehen, dass eine jegliche der verschiedenen Vliesbahnen
und ein jegliches Verfahren zum Herstellen von Vliesbahnen in dem vorliegenden
erfinderischen Laminat nützlich
ist. Die besondere verwendete Vliesbahn wird von den besonderen
Eigenschaften abhängen,
welche für
die spezifische Verwendung der Unterlagsschicht erwünscht sind,
in welche die Vliesbahn eingearbeitet werden wird.
-
Die
atmungsfähige
Folienlage 20 in dem vorliegenden erfinderischen Laminat
umfasst eine Polymerfolie, welche geeignet ist, flüssigkeitsundurchlässig, jedoch
dampfdurchlässig
zu sein. Anders ausgedrückt
muss die für
diese Lage verwendete Folie es Dämpfen,
wie etwa Wasserdampf, und Gasen gestatten, durch sie hindurchzutreten,
muss jedoch verhindern, dass Flüssigkeiten
hindurchtreten. Wie hierin verwendet, unterscheiden sich Flüssigkeiten
von Dämpfen
und Gasen dadurch, dass Flüssigkeiten
typische, leicht fließende
Eigenschaften aufweisen, mit geringer oder keiner Neigung zum sich
fein Verteilen, wohingegen Dämpfe
sich in einem gasförmigen
Zustand befinden oder in einem gasförmigen Zustand suspendiert
sind und leicht verteilt werden können. Natürlich können Dämpfe bei Anlegen eines genügend hohen
Drucks verflüssigt
werden.
-
Die
Atmungsfähigkeit
der atmungsfähigen Folienlage 20 in
Kombination mit der mit Öffnungen versehenen
Folienlage 30 stellt sicher, dass eine jegliche Unterlagsschicht,
welche aus dem vorliegenden Laminat gebildet ist, es ermöglichen
wird, dass Feuchtigkeit in der Form von Dämpfen in den absorbierenden
Abschnitt des Artikels hinein und auch hinaus entweichen kann. Die
atmungsfähige
Folienlage 20 muss jedoch so eingerichtet sein, dass Flüssigkeiten,
welche innerhalb des absorbierenden Kerns 211 des Artikels
gehalten werden, nicht durch die Unterlagsschicht 214 austreten.
-
Die
atmungsfähige
Folie, welche in der vorliegenden Erfindung verwendet wird, ist
eine nicht poröse,
kontinuierliche Folie, die aufgrund ihrer molekularen Struktur fähig ist,
eine dampfdurchlässige
Sperre zu bilden. Polymerfolien, welche unter diesen Typ fallen,
umfassen Folien, welche aus einer genügenden Menge Poly(vinylalkohol),
Polyvinylacetat, Ethylen-Vinylalkohol, Polyurethan, Ethylenmethylacrylat und
Ethylenmethylacrylsäure
hergestellt sind, um sie atmungsfähig zu machen. Obgleich die
Erfinder sich nicht an einem besonderen Betriebsmechanismus festhalten
lassen möchten,
wird angenommen, dass die aus solchen Polymeren hergestellten Folien
Wassermoleküle
lösen und
Transport dieser Moleküle von
einer Oberfläche
der Folie zu der anderen ermöglichen.
Dem gemäß können solche
Folien genügend
kontinuierlich, d.h. nicht porös
sein, dass sie flüssigkeitsundurchlässig sind,
jedoch Dampfdurchlässigkeit
erlauben.
-
Die
atmungsfähige
Folienlage wird typischerweise in Dicken von 0,25 μm (0,01 Mils)
bis 125 μm
(5 Mils) verwendet werden. Vorzugsweise wird die Dicke der atmungsfähigen Folienlage
von 0,25 μm
(0,01 Mils) bis 25 μm
(1,0 Mils) betragen.
-
Wie
hierin verwendet, bezieht sich der Begriff "mit Öffnungen
versehen" auf ein
Substrat, welches porös
ist, im Gegensatz zu nicht porös,
und spezifisch eine Folie beschreibt, welche eine Anzahl von Löchern oder Öffnungen
aufweist, welche eine erste äußere Oberfläche der
Folie mit einer zweiten äußeren Oberfläche der
Folie verbinden. Die Öffnungen
in der mit Öffnungen
versehenen Folie erlauben Flüssigkeiten
sowie Dämpfen
und Gasen freies Durchtreten durch die Folie.
-
In
dem vorliegenden Laminat trägt
die Verwendung einer mit Öffnungen
versehenen Folienlage 30 Tiefe und Offenheit oder Volumen
zu dem Laminat bei, ohne übermäßige Kosten
zu verursachen. Die meisten Anwender von absorbierenden Artikeln
erwarten, dass diese ein gewisses Volumen oder eine gewisse Offenheit
aufweisen. Im Allgemeinen erhöht das
Versehen eines absorbierenden Artikels mit Volumen die Wahrnehmung
des Benutzers, dass der Artikel fähig ist, große Mengen
an Flüssigkeiten
zu absorbieren. Die mit Öffnungen
versehene Folienlage 30 erreicht dies durch Erhöhen der
Tiefe des Laminats in der im Allgemeinen als z-Richtung bezeichneten Richtung (im Gegensatz
zu den x- und y-Richtungen, welche die horizontale Ebene ausbilden). Darüber hinaus
stellt die mit Öffnungen
versehene Folie genügend
große
Durchtrittswege bereit, um gute Dampftransmission zu ermöglichen.
-
Schließlich fungiert
die mit Öffnungen
versehene Folie, wenn die mit Öffnungen
versehene Folie 30 zwischen der atmungsfähigen Folienlage 20 und der
Vliesbahnlage 12 wie in 2 gezeigt
angeordnet ist, als ein Abstandshalter zwischen der atmungsfähigen Folie
und der Vliesbahnlage, um dazu beizutragen, das Ausmaß der von
dem Träger
des absorbierenden Artikels wahrgenommenen Klammheit zu verringern.
Dies wird dadurch erreicht, dass die mit Öffnungen versehene Folie Kondensation
von Wasserdampf hinwegzieht, welche sich auf der atmungsfähigen Folienlage 20 bilden
könnte.
-
Eine
beliebige mit Öffnungen
versehene Polymerfolie kann in der vorliegenden Erfindung verwendet
werden. Solche mit Öffnungen
versehene Folien können
nach ihrer Bildung mechanisch mit Öffnungen versehen sein oder
können
gleich anfänglich als
ein poröses
Substrat gebildet worden sein.
-
Die
mit Öffnungen
versehene Folienlage 30 umfasst ein Polyolefin und kann
Polyacrylate, sowie Copolymere und Gemische davon umfassen, ohne jedoch
darauf beschränkt
zu sein. Spezifische Polymere umfassen, sind jedoch nicht beschränkt auf
Polyethylen, Polyethylen geringer Dichte, lineares Polyethylen geringer
Dichte und Ethylenvinylacetat. Wenn thermisches Bonden oder Ultraschallbonden zum
Bonden der Lagen zu einem Laminat verwendet werden sollen, sollte
eine mit Öffnungen
versehene Folie gewählt
werden, welche thermisch oder mittels Ultraschall an die atmungsfähige Folienlage
gebondet werden kann.
-
Mittel
zum Ausbilden von mit Öffnungen
versehenen Folien sind wohlbekannt. Gießen oder Blasen von mit Öffnungen
versehenen Folien sind zwei solche Beispiele. Mit Öffnungen versehene
Folien, welche für
die Verwendung in dem vorliegenden Laminat geeignet sind, umfassen
AET Polyethylen CKX215-Folie, welche hergestellt wird von Applied Extrusion
Technology, Middleton, Delaware; SULTEX PF-10 EVA/(LDPE/PP)/EVA-Folie
von Sultex SRL, Agliana, Italien und eine Mitsui-Polyethylenfolie
geringer Dichte von Mitsui und Co., Ltd., Tokyo, Japan. Die AET
Polyethylen CKX215-Folie hat einen Prozentsatz an offenem Bereich
von etwa 28 %, die SULTEX PF-10-Folie hat 18-22 % offenen Bereich und
die Mitsui-Folie hat 22-24 % offenen Bereich. (Offener Bereich wird
berechnet durch Festlegen eines Einheitsbereichs, Berechnen des
Oberflächenbereichs
aller offenen Bereiche innerhalb des festgelegten Einheitsbereichs,
Teilen des gesamten offenen Bereichs durch den Gesamtoberflächenbereich innerhalb
des festgelegten Einheitsbereichs und dann Multiplizieren des Quotienten
mit 100, um Prozent offenen Bereich zu erhalten.)
-
Zusätzlich können Folien
nach ihrer Bildung mechanisch mit Öffnungen versehen werden. Ein Verfahren
zum mechanischen Erzeugen von Öffnungen
in einer Folie ist in US-Patent Nr. 4,820,294 von Morris beschrieben.
Wie in Morris beschrieben, wird eine Folienzufuhr in Druckkontakt
mit einer Mehrzahl von Stiften oder Nadeln gebracht, welche auf
einer drehbaren Walze befestigt sind. Die Stifte werden dann aus
der Folie zurückgezogen
und hinterlassen die gewünschten Öffnungen.
-
Andere
Verfahren zum Herstellen von Öffnungen
in Folien und anderen Materialien umfassen das Verfahren des Erzeugens
von Öffnungen
in Folien mittels Vakuum, welches in US- Patent Nr. 3,929,135 von Thompson beschrieben
ist; das Verfahren zum Versehen von schmelzgesponnenen Vliesen mit Öffnungen,
welches in US-Patent Nr. 4,469,734 von Minto beschrieben ist; und
das Verfahren zum Versehen von Folien und anderen Substraten mit Öffnungen,
welches in dem deutschen Patent Nr. 26 14 160 von Endler und in
der europäischen
Patentanmeldung Nr. 0 598 970 A1 von Giacometti beschrieben ist.
-
Alternativ
können
ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Versehen der Folie mit Löchern verwendet
werden, welche bei der Herstellung der mit Öffnungen versehenen Folie,
welche in Beispiel 1 unten beschrieben ist, verwendet werden. In
diesem Verfahren wird, wie in 5 gezeigt
ist, eine mit Öffnungen
versehene Folie 332 dadurch hergestellt, dass man eine
keine Öffnungen
aufweisende, kontinuierliche Folie 314 durch die Öffnungserzeugungsvorrichtung
laufen lässt,
welche allgemein als Element 310 dargestellt ist. Die Öffnungserzeugungsvorrichtung 310 umfasst
einen Folienabroller 312 für eine Folie 314.
Um die Eigenschaften der in diesem Verfahren gebildeten, mit Öffnungen
versehenen Folie zu beeinflussen, ist es vorteilhaft, die Geschwindigkeit
des Abrollers 312 zu steuern. Als Ergebnis davon ist es
wünschenswert,
jeden der Abroller mit Antriebs- und/oder Bremsmitteln (nicht dargestellt)
zu versehen, um die Geschwindigkeit des Abrollers zu steuern. Solche
Antriebs- und/oder Bremsmittel sind allgemein bekannt und werden
im Zusammenhang mit solchen Abrollern zum Steuern von Spannung häufig verwendet.
-
Die
kontinuierliche Polymerfolie 314 wird abgewickelt und in
eine Öffnungserzeugungsanordnung 320 eingeführt. Die Öffnungserzeugungsanordnung 320 umfasst
eine Musterwalze 322 und eine Ambosswalze 324,
welche beide relativ zueinander angetrieben und/oder gebremst sind,
um ein Geschwindigkeitsdifferential zwischen den beiden Walzen 322 und 324 zu
erzeugen. Geeignete Mittel zum Antreiben der Musterwalze 322 und
der Ambosswalze 324 umfassen beispielsweise elektrische
Motoren (nicht dargestellt).
-
Die
Musterwalze 322 ist typischerweise aus einem dauerhaften
Material, wie etwa Stahl hergestellt. Die Musterwalze 322 wird
ein Muster aus erhabenen Bereichen oder Erhebungen 326 (in 6 gezeigt)
aufweisen, welche durch ein Muster aus abgesenkten Bereichen 328 getrennt
sind. Erhebungen 326 sind dazu vorgesehen, die Oberfläche der
Ambosswalze 324 zu berühren.
Die Größe, Gestalt,
das Muster und die Anzahl von Erhebungen 326 auf der Musterwalze 322 kann
variiert werden, um die besonderen Eigenschaften zu erreichen, welche
für die
mit Öffnungen
versehene Folie erwünscht
sind.
-
Die
Ambosswalze 324 ist dadurch gekennzeichnet, dass ihre Oberfläche viel
glatter als die von Musterwalze 322 ist, und vorzugsweise
flach ist. Die Ambosswalze 324 kann jedoch ein leichtes
Muster aufweisen und dennoch als flach betrachtet werden.
-
Wenn
die Ambosswalze beispielsweise aus einer weicheren Oberfläche besteht
als die Musterwalze oder eine solche aufweist, wie etwa eine mit Harz
imprägnierte
Baumwoll- oder eine
Gummioberfläche,
kann sie Unregelmäßigkeiten
entwickeln, jedoch immer noch als flach angesehen werden. Die Ambosswalze 324 stellt
die Basis dar, gegen welche die Musterwalze 322 und Folie 314 scheren
können. Typischerweise
wird die Ambosswalze 324 aus Stahl oder Materialen wie
etwa gehärtetem
Gummi, mit Harz behandelter Baumwolle oder Polyurethan hergestellt
sein.
-
Sowohl
die Musterwalze 322 als auch die Ambosswalze 324 sind
mit Mitteln (nicht dargestellt) zum Heizen ihrer Oberflächen auf
erwünschte
Temperaturen versehen. Heizen und/oder Abkühlen kann die Merkmale der
mit Öffnungen
versehenen, hergestellten Folie beeinflussen. Übliche Heizmittel umfassen
heißes Öl und elektrisches
Widerstandsheizen.
-
Die
Ambosswalze 324 und die Musterwalze 322 werden
bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten gegeneinander gedreht. Die
Geschwindigkeiten werden im Allgemeinen an den Oberflächen der
Walzen gemessen und können
als ein Verhältnis
von Musterwalzengeschwindigkeit zur Ambosswalzengeschwindigkeit
ausgedrückt
werden. Im Betrieb wird die Musterwalze 322 üblicherweise
eine höhere
Geschwindigkeit haben als die Ambosswalze 324. Es kann
jedoch in bestimmten Fällen
wünschenswert sein,
die Walzen mit der gleichen Geschwindigkeit zu bewegen oder die
Ambosswalze 324 schneller als die Musterwalze 322 zu
bewegen.
-
Die
Position der Ambosswalze 324 und der Musterwalze 322 relativ
zueinander kann variiert werden, um einen Spaltbereich 330 zwischen
den Walzen zu erzeugen. Der Spaltdruck kann in Abhängigkeit
von den Eigenschaften der Bahn selbst und des Typs von Öffnungen,
welcher gewünscht
wird, variiert werden und wird üblicherweise
mittels hydraulischer Zylinder (nicht dargestellt) gesteuert, welche
mit den Walzen gekoppelt sind. Der Spaltdruck wird im Allgemeinen
von 2,0 bis 6,0 Kilogramm pro linearem Millimeter (kg/lmm) betragen.
-
Das
Geschwindigkeitsdifferential und der Druck zwischen der Musterwalze 322 und
der Ambosswalze 324 verursacht eine Scherung zwischen den
Erhebungen 326 auf der Musterwalze 322 und der
Oberfläche
auf der Ambosswalze 324. Diese Scherwirkung bewirkt, dass
die Folie eingekerbt wird und Öffnungen
durch sie hindurch erzeugt werden.
-
Nach
Verlassen der Öffnungserzeugungsanordnung 320 kann
die mit Öffnungen
versehene Folie 322 dann auf einem Folienaufroller 334 gesammelt werden,
um eine Rolle von mit Öffnungen
versehener Folie 336 zu bilden. Dieser Aufroller 334 kann
wie der Abroller 312 durch einen elektrischen Motor angetrieben
sein, oder eine andere Antriebsquelle, welche variiert werden kann
(nicht dargestellt). Die Aufrollgeschwindigkeit kann, wie die Abrollgeschwindigkeit, auch
die Eigenschaften der mit Öffnungen
versehenen Folie beeinflussen.
-
Die
besondere mit Öffnungen
versehene Folie und das Verfahren zum Herstellen der Folie ist für das vorliegende
erfinderische Laminat nicht kritisch. Es sollte verstanden werden,
dass zur Bildung des Laminats jede beliebige mit Öffnungen
versehene Folie verwendet werden kann, welche die allgemeinen Eigenschaften
der beispielhaften mit Öffnungen versehenen
Folien aufweist, die hierin beschrieben werden.
-
Die
mit Öffnungen
versehene Folie kann in Dicken von 101,6 μm (4 Mils) bis 1,016 mm (40
Mils) und stärker
bevorzugt in Dicken von 101,6 μm
(4 Mils) bis 635 μm
(25 Mils) verwendet werden. Es ist noch stärker bevorzugt, dass die mit Öffnungen
versehene Folie eine Dicke von 0,254 mm (10 Mils) bis 0,508 mm (20
Mils) aufweist. Die hierin verwendeten Dicken sind die Dicken, welche
gemessen wurden, nachdem die Folie mit Öffnungen versehen wurden. Vor
dem Versehen mit Öffnungen
wird die Folie relativ flach sein. Nach dem Versehen mit Öffnungen
wird die Folie sowohl flache Bereiche ("Böden") wie auch Erhebungen
("Kegel") aufweisen. Die
Dickenmessungen für
die mit Öffnungen
versehene Folie umfasst die Höhe
von den flachen Bereichen gekoppelt mit den Erhebungen.
-
Der
absorbierende Körper,
an welchem das vorliegende erfinderische Laminat als eine Unterlagsschicht
befestigt sein kann, kann jegliches Material umfassen, welches Absorptionsfähigkeit
für Fluide
aufweist. Typischerweise wird der absorbierende Kern 211 ein
Kissen umfassen, welches aus zellulosischen Airlaid-Fasern besteht,
welche allgemein als Holzpulpen-Flaum bezeichnet werden. Natürliche Fasern,
wie etwa Baumwolle können
ebenfalls verwendet werden. Zusätzlich
kann der absorbierende Kern 211 Coform-Material umfassen,
welches aus einem Gemisch aus zellulosischen Fasern und synthetischen
Polymeren besteht. Beispielsweise kann das Coform-Material aus einem
Airlaid-Gemisch
aus zellulosischen Fasern und schmelzgesponnenen Polyolefinfasern
bestehen.
-
Der
absorbierende Kern 211 kann auch wirksame Mengen an anorganischen
und/oder organischen, hoch absorbierenden Materialien umfassen, um
die Absorptionskapazität
des absorbierenden Artikels zu erhöhen. Anorganische superabsorbierende Materialien
umfassen beispielsweise absorbierende Tone und Silikagele. Organische
Superabsorber umfassen natürliche
Materialien, wie etwa Agar, Pektin, Guar-Gummi und Torfmoos, sowie
synthetische Materialien wie etwa Hydrogelpolymere. Hydrogelpolymere
umfassen beispielsweise Carboxymethylzellulose, Alkalimetallsalze
von Polyacrylsäuren,
Polyacrylamide, Polyvinylether, Hydroxypropylzellulose, Polyvinylmorpholinon,
Polymere und Copolymere von Vinylsulfonsäure, Polyacrylate, Polyvinylpyridin
und dergleichen. Solche hoch absorbierenden Materialien sind typischerweise
fähig,
wenigstens das 15-fache ihres Gewichts an Wasser zu absorbieren,
und noch typischerweise das 25- bis 50-fache ihres Gewichts an Wasser
zu absorbieren.
-
Die
Verwendung eines absorbierenden Kerns in absorbierenden Produkten,
wie etwa Windeln und Hygienebinden, ist wohlbekannt und beispielsweise
in US-Patenten Nr. 5,558,658 von Menard et al. und 5,248,309 von
Serbiak et al. beschrieben.
-
Wie
oben erwähnt,
verwendet ein typischer absorbierender Artikel eine flüssigkeitsdurchlässige Oberschicht 215,
welche gegen den Körper
angeordnet wird, wenn die absorbierende Vorrichtung verwendet wird.
Die Oberschicht sollte einen relativ freien Durchtritt von Flüssigkeit
durch sie hindurch ermöglichen,
um dazu beizutragen, eine relativ trockene Oberfläche gegen
die Haut des Benutzers aufrecht zu erhalten. Typischerweise wird
die Oberschicht 215 aus einem porösen Vliesmaterial bestehen,
wie etwa einem Filamentspinnvliesmaterial, welches aus Polyolefinfilamenten
besteht. Geeignete Filamente umfassen beispielsweise Polyethylen-
und Polypropylenfilamente, wie in US-Patent Nr. 4,762,521 von Roessler
et al. beschrieben. Alternativ kann die Oberschicht 215 eine
mit Öffnungen
versehene Folie umfassen, wie in US-Patent Nr. 5,643,240 von Jackson
et al. beschrieben.
-
In
dem Verfahren zum Bilden des erfinderischen Laminats wird die atmungsfähige Polymerfolienlage 20 an
der mit Öffnungen
versehenen Folienlage 30 durch ein beliebiges typisches
Verfahren zum Befestigen einer Folie an einer anderen befestigt. Wie
unten in Beispielen 2-6 beschrieben, besteht ein Verfahren zum Befestigen
der atmungsfähigen
Folie an der mit Öffnungen
versehene Folie durch direktes Extrusionsbeschichten der atmungsfähigen Folie
auf die mit Öffnungen
versehene Folie. Einfache Extrusionsbeschichtungsgerätschaft,
wie etwa die unten beschriebene, kann für solche Zwecke verwendet werden.
-
Andere
Verfahren zum Befestigen umfassen thermisches Bonden, wobei Wärme verwendet
wird, um das Bonden zwischen den Folien zu erreichen, Bonden mittels
Haftmittel, wobei ein Haftmittel, wie etwa ein Latex, verwendet
wird, um die Folien aneinander zu bonden, und Ultraschallbonden,
wobei ein Ultraschallgerät
verwendet wird, um zu bewirken, dass ein Bestandteil in den Filmen
aktiviert wird und sie mittels Ultraschall zusammengebondet werden. Das
Verfahren zum Befestigen der atmungsfähigen Folie an der mit Öffnungen
versehenen Folie ist für das
allgemeine Konzept des vorliegenden Laminats nicht notwendigerweise
kritisch.
-
Nach
Aneinanderbonden der Lagen aus der mit Öffnungen versehenen Folie und
der atmungsfähigen
Folie werden die kombinierten Folien dann in Kontakt mit der Vliesbahnlage
12 zum Verbinden mit dieser gebracht. Wie zuvor beschrieben und
in 1 und 2 dargestellt, kann jede beliebige
Seite des kombinierten Laminats aus mit Öffnungen versehener Folie/atmungsfähiger Folie
an die Vliesbahnlage 12 gebondet werden, um das erfinderische,
atmungsfähige,
flüssigkeitsundurchlässige Laminat aus
mit Öffnungen
versehener Folie/Vlies zu bilden. Typischerweise wird dieses Bonden
thermisch bewerkstelligt, indem das Produkt Wärme und/oder Druck ausgesetzt
iwrd, welche genügend
hoch sind, um einen Teil von der Vlieslage und/oder dem Laminat
aus der mit Öffnungen
versehenen Folie/der atmungsfähigen
Folie zu schmelzen. Dieses Verfahren des thermischen Befestigens
unter Verwendung typischer Kalanderwalzen ist unten in Beispielen
7-11 beschrieben.
-
Andere
Verfahren zum Bonden der Vliesbahn an das kombinierte Laminat aus
mit Öffnungen versehener
Folie und atmungsfähiger
Folie umfassen Bonden mittels Haftmittel und Ultraschallbonden. Wiederum
ist das besondere Verfahren zum Bonden für die vorliegende Erfindung
nicht kritisch, unter der Voraussetzung, dass die bei der Bildung
der Folien und der Vliesbahnen verwendeten Polymere mit dem Bonden
kompatibel sind.
-
Zusätzlich hängt die
vorliegende Erfindung nicht davon ab, welche Seite der mit Öffnungen
versehenen Folie an der atmungsfähigen
Polymerfolienlage oder der Vlieslage befestigt ist. Wie bekannt
ist, weist die mit Öffnungen versehene
Folie typischerweise eine Seite auf, auf welcher die Erhebungen oder
Kegel existieren (bekannt als die "männliche Seite") und eine Seite,
welche im Allgemeinen flach ist mit Ausnahme der Täler oder
Leerstellen, welche auf der Unterseite der Erhebungen ausgebildet
sind (bekannt als die "weibliche
Seite"). Die mit Öffnungen versehene
Folie gemäß der vorliegenden
Erfindung kann entweder auf ihrer männlichen oder ihrer weiblichen
Seite an dem Vlies befestigt sein und kann entweder auf ihrer weiblichen
oder ihrer männlichen
Seite an der atmungsfähigen
Polymerlage befestigt sein.
-
Ein
besonders typisches Beispiel für
ein atmungsfähiges,
mit Öffnungen
versehenes Folien-/Vlies-Laminat gemäß der vorliegenden Erfindung besteht
aus einer mechanisch mit Öffnungen
versehenen Polyethylenfolie mit einem Flächengewicht von 50 gsm, welche
mit 15 gsm oder weniger einer atmungsfähigen EVA-Polymer-Folienlage
mit 28 Vinylalkoholgehalt extrusionsbeschichtet wurde. Das atmungsfähige Laminat
aus Folienlage/mit Öffnungen
versehener Folienlage wird dann an einem SMS-Vlies durch thermisches
Bonden befestigt. Das resultierende Verbundlaminat ist zur Verwendung
als eine atmungsfähige
Unterlagsschicht an dem absorbierenden Artikel geeignet.
-
Die
folgenden Beispiele sollen lediglich beispielhafte Produkte und
Verfahren darstellen, welche beim Verständnis der vorliegenden Erfindung
helfen. Das erfinderische Laminat wurde gemäß den folgenden Beispielen
hergestellt.
-
BEISPIEL 1
-
Eine
mit Öffnungen
versehene Polyethylenfolie wurde mit Hilfe einer Öffnungserzeugungsvorrichtung ähnlich der
in 5 gezeigten hergestellt. Die Vorrichtung, welche
verwendet wurde, hatte ein Muster von 60,96 cm (24 Inch) Durchmesser
und 60,96 cm (24 Inch) Breite und Ambosswalzen (obgleich andere
Durchmesser und Breiten akzeptabel wären). Das besondere verwendete
Muster zum Erzeugen der Öffnungen
in der Folie war ein Diamantmuster, wie es in 7 gezeigt
ist. 7 zeigt ein Diamantmuster aus Öffnungen erzeugenden Erhebungen 300.
Linie A zeigt die horizontale Achse der Musterwalze an, als ob diese
in einer horizontalen Ebene ausgelegt wäre. 8 zeigt
einen Querschnitt der Musterwalzenanordnung entlang Linie B-B in 7. Insbesondere
weist jede Erhebung 300 eine obere Oberfläche 310 und
ein Tal, oder eine Leerstelle, 320 auf, welche die Öffnungseigenschaften
auf der Folie erzeugen werden. Der Bindungsbereich der besonderen
Musterwalze, welche in dem vorliegenden Beispiel verwendet wurde,
betrug 31 % bis 32 % des gesamten Folienoberflächenbereichs.
-
Beim
Herstellen der mit Öffnungen
versehenen Folie wurde die Geschwindigkeit der Musterwalze auf 52,116
m/min. (172 Fuß pro
Minute (fpm)) gesetzt, und wurde die Geschwindigkeit der Ambosswalze
auf 35,148 m/min. (116 fpm) gesetzt, so dass ein Geschwindigkeitsdifferentialverhältnis von
1,51 erhalten wurde. Die Geschwindigkeit der Zugrolle wurde auf
40,905 m/min. (135 fpm) und die Aufrollgeschwindigkeit auf 47,874
m/min. (158 fpm) gesetzt. Die Temperatur der Musterwalze wurde auf
93,3°C (200°F) eingestellt,
und die Temperatur der Ambosswalze wurde auf 82,2°C (180°F) eingestellt.
Der Druck im Spalt zwischen der Muster- und der Ambosswalze wurde
auf 4,412 × 106
Pa (640 Pfund pro Quadratinch (psi)) auf der Seite des Betreibers
und auf 4,385 × 106
Pa (636 psi) auf der Antriebsseite eingestellt.
-
Eine
kontinuierliche Folie aus Polyethylen geringer Dichte, welche Titandioxid
als ein Trübungsmittel
enthielt, wurde dem Öffnungserzeugungsverfahren
bei den oben beschriebenen Verfahrensparametern unterzogen, indem
die Folie durch den zwischen der Muster- und der Ambosswalze gebildeten Spalt
hindurchgeführt
wurde. Die tatsächliche
Temperatur der Musterwalze während
des Verfahrens betrug 87,8°C
(190°F)
und die tatsächliche
Temperatur der Ambosswalze während
des Verfahrens betrug 81,1°C
(178°F).
Diese Parameter erzeugten eine mit Öffnungen versehene Folie, welche
für die
Verwendung in der vorliegenden Erfindung geeignet war.
-
Es
sollte zur Kenntnis genommen werden, dass verschiedene Verfahren
zum Herstellen der mit Öffnungen
versehenen Folien verwendet werden können, und dass die Verfahrensparameter
in Abhängigkeit
von den erwünschten
Eigenschaften in der mit Öffnungen
versehenen Folie und den Fähigkeiten
der besonderen verwendeten Verfahrensgerätschaft variiert werden können. Beispielsweise
können
Musterwalzengeschwindigkeiten von 26,058 m/min. (86 fpm) bis 136,35
m/min. (450 fpm) akzeptabel sein, wenn sie mit Ambossgeschwindigkeiten von
23,331 m/min. (77 fpm) bis 115,443 m/min. (381 fpm) gekoppelt sind,
um Geschwindigkeitsdifferentialverhältnisse von 1,11 bis 1,88 bereitzustellen.
Zusätzlich
können
verschiedene eingestellte Musterwalzen- und Ambosswalzen-Temperaturen verwendet
werden, im Bereich von 82,2°C
(180°F)
bis 102,8°C
(217°F).
Drücke
im Spalt können
in Abhängigkeit
von der besonderen Verfahrensgerätschaft
im Bereich von 3,206 × 106 Pa (465 psi) bis 4,826 × 106 Pa
(700 psi) variieren. Es kann eine beliebige Anzahl von verschiedenen Öffnungen
erzeugenden Mustern verwendet werden, sowie eine Unzahl verschiedener Typen
von Muster-/Ambosswalzenanordnungen.
-
BEISPIELE 2-6
-
Fünf Proben
der in Beispiel 1 hergestellten mit Öffnungen versehenen Folie wurden
dann mit einer Lage von Ethylenvinylalkohol koextrudiert. Ein gemeinsamer
Extruder, welcher als ein NRM 3,5'' Durchmesser-Extruder
bekannt ist, mit einem Längen-zu-Durchmesser-Verhältnis von
24 zu 1 wurde für
das Verfahren verwendet. Der Extruder enthielt Komponenten, welche
im Fachbereich wohlbekannt sind, wie etwa eine Spinnpumpe mit einer
gewissen Drehung, eine 5-Temperatur-Zylinderzone
und eine Düsenzone.
-
Der
in den vorliegenden Beispielen verwendete EVA wurde von der Exxon
Corporation erhalten und unter der Bezeichnung Exxon 760.36 verkauft. Dieser
besondere EVA wies eine Schmelztemperatur von 204,4°C (400°F) auf. Die
fünf mit Öffnungen
versehenen Folienproben wurden mit verschiedenen Dicken der EVA-Folie
während
eines Koextrusionsprozesses beschichtet.
-
Die
Menge des auf den fünf
Proben verwendeten EVA war wie folgt: 25 gsm (bei einer Rate von 13,635
m/min. (45 fpm) coextrudiert); 15 gsm (bei einer Rate von 21,21
m/min. (70 fpm) koextrudiert); 11,3 gsm (bei einer Rate von 30,3
m/min. (100 fpm) koextrudiert); 10 gsm (bei einer Rate von 39,239 m/min.
(113 fpm) koextrudiert); und 9 gsm (bei einer Rate von 37,875 m/min.
(125 fpm) koextrudiert). Die Verfahrensbedingungen für Beispiele
2-6 waren mit Ausnahme der Bandgeschwindigkeit identisch. Solche
Verfahrensbedingungen umfassten einen Schmelzdruck (auch bekannt
als ein Ausgabedruck) an der Spinnpumpe von 1,93 × 106 Pa (280 psi); einen Amperewert von 1,3
Ampere; eine Spinnpumpendrehung vor 5 rpm; ein Saugdruck stromaufwärts von
der Spinnpumpe von 2,068 × 106 Pa (300 psi); Zylinderzonentemperaturen
von 148,9°C
(300°F), 177,7°C (350°F), 190,
6°C (375°F), 196,1°C (385°F) und 204,4°C (400°F); und eine
Düsenzonentemperatur
von 218,3°C
(425°F).
-
Zwei
der fünf
Laminate aus atmungsfähiger Folie/mit Öffnungen
versehener Folie wurden getestet, um ihre Wasserdampftransmission
zu bestimmen. Ein dampfdurchlässiges
Material wird eine Wasserdampftransmission oder WVTR aufweisen, welche
für die
Fähigkeit
des Materials, Dampf durch es hindurch zu lassen, gekennzeichnet
ist. Eine Standardtechnik zum Bestimmen der Wasserdampftransmission
eines Materials ist ASTM E96-80 und läuft ab wie folgt. Runde Proben
werden aus dem Testmaterial ausgeschnitten. Testbecher, welche zum
Testen verwendet werden, sind aus Gussaluminium, haben einen Rand,
sind 5,08 cm (2 Inches) tief und mit einer mechanischen Dichtung
und einer Neoprendichtungsmanschette versehen. Die Becher werden
von Firmen wie etwa der Thwing-Albert Instrument Company, Philadelphia,
Pennsylvania unter der Bezeichnung Vapometerbecher #681 vertrieben.
Einhundert Milliliter destillierten Wassers wird in jeden Vapometerbecher
gegossen, und jede der einzelnen Testproben über die obere offene Fläche eines
einzelnen Bechers platziert. Anschraubbare Flanschen werden festgezogen,
um eine Dichtung entlang des Randes des Bechers zu bilden, wobei
das damit verbundene Testmaterial der Umgebungsatmosphäre über einen runden
Bereich von 62 Millimeter Durchmesser (ein offener, exponierter
Bereich von 30 cm2) ausgesetzt gelassen
wird. Die Becher werden dann gewogen, auf ein Tablett gestellt und
in einen Umluftofen überführt, welcher
auf 37,8°C
(100°F)
eingestellt ist. Der Ofen ist ein Konstanttemperaturofen, durch
welchen externe Luft hindurchzirkuliert, um zu verhindern, dass
sich Wasserdampf im Inneren ansammelt. Ein geeigneter Ofen ist beispielsweise
ein Blue M Power-O-Matic 60-Ofen, welcher von der Blue M Electric
Company, Blue Island, Illinois vertrieben wird. Nach 24 Stunden
werden die Becher aus dem Ofen entfernt und gewogen. Der Wasserdampftransmissionswert
wird berechnet durch Multiplizieren der Gramm Gewichtsverlust über die
24-Stunden Zeitspanne mit 7571 und Teilen durch 24. Wasserdampftransmission
(WVTR) wird dann als Gramm/Quadratmeter/24 Stunden (g/m2/Tag)
ausgedrückt.
-
Die
mit Öffnungen
versehene, mit EVA bei 13,635 m/min. (45 fpm) (25 gsm) beschichtete
Folie wies eine Wasserdampftransmission von 494 g/m2/Tag
auf, und die mit Öffnungen
versehene, mit EVA bei 37,875 m/min. (125 fpm) (9 gsm) beschichtete
Folie wies eine Wasserdampftransmission von 15.13 g/m2/Tag
auf.
-
BEISPIELE 7-11
-
Jedes
der fünf
Laminate aus atmungsfähiger Folie/mit Öffnungen
versehener Folie aus Beispielen 2-6 oben wurden dann thermisch an
eine Lage aus Filamentspinnvliesmaterial mit einem Flächengewicht
von 16,955 gsm (0,05 osy) gebondet. In diesen Beispielen wurde die
Seite der mit Öffnungen
versehenen Folie des Laminats 40 aus atmungsfähiger Folie/mit Öffnungen
versehener Folie an eine Oberfläche
der Vliesbahn wie in 2 gezeigt, gebondet.
-
Um
thermisches Bonden durchzuführen, wurde
das Laminat aus atmungsfähiger
Folie/mit Öffnungen
versehener Folie auf die Filamentspinnvliesbahn gelegt und einem
Kalanderverfahren unterzogen. Kalanderverfahren sind in der Industrie üblich und
werden im Allgemeinen dadurch aufgeführt, dass ein Substrat durch
einen durch eine Musterwalze und eine Ambosswalze gebildeten Prägespalt
hindurchgeführt
wird. Die Anordnung ist nahezu identisch zu der in 5 gezeigten Öffnungserzeugungsvorrichtung,
außer
dass ein zusätzlicher
Abroller vorhanden wäre,
um das zweite Material bereitzustellen (entweder die Vliesbahn oder
die Lage aus dem atmungsfähigen
Polymer/der mit Öffnungen
versehenen Folie) und die Musterwalze keine Erhebungen aufweisen
würde.
-
In
dem besonderen Kalanderverfahren, welchem das vorliegende Laminat
unterzogen wurde, wurde ein Spaltdruck von 62 × 105 Pa
(90 psi) verwendet. Die Temperatur der Ambosswalze in dem Kalanderverfahren
wurde auf 37,8°C
(100°F)
eingestellt, und die Temperatur der Musterwalze wurde auf 65,6°C (150°F) eingestellt,
um das thermisch gebondete, atmungsfähige Laminat aus mit Öffnungen
versehener Folie/Vlies zu erhalten.
-
Die
resultierenden Laminate wiesen den stoffähnlichen ästhetischen Eindruck von Vliesmaterialien
auf, während
sie die flüssigkeitsundurchlässigen,
dampfdurchlässigen
Eigenschaften beibehielten, welche durch die Lagen aus der atmungsfähigen Folie
und der mit Öffnungen
versehenen Folie bereitgestellt werden.
-
Obgleich
eine bevorzugte Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung unter Verwendung von spezifischen Begriffen,
Geräten
und Verfahren beschrieben wurde, dient eine solche Beschreibung
lediglich den Zwecken der Veranschaulichung. Die verwendeten Worte
sind Worte zur Beschreibung und dienen nicht der Einschränkung. Es
sollte verstanden werden, dass Änderungen
und Variationen von Fachleuten auf diesem Gebiet vorgenommen werden
können,
ohne vom Umfang der vorliegenden Erfindung abzuweichen, welcher
durch die folgenden Ansprüche
definiert ist. Zusätzlich
sollte verstanden werden, dass Aspekte der verschiedenen Ausführungsformen ausgetauscht
werden können,
sowohl ganz oder auch teilweise.