DE69836800T2 - Gerät zur bilderzeugung durch magnetische resonanz mit einer durchführung in der wand eines faraday-käfigs - Google Patents

Gerät zur bilderzeugung durch magnetische resonanz mit einer durchführung in der wand eines faraday-käfigs Download PDF

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Description

  • Die Erfindung betrifft ein Magnetresonanzgerät mit
    • – einer Baugruppe aus einem ersten Magnetsystem zum Erzeugen eines statischen Hauptmagnetfeldes, einem zweiten Magnetsystem zum Erzeugen magnetischer Gradientenfelder und einem HF-Spulensystem zum Erzeugen eines HF-Feldes
    • – einem Faraday-Käfig, der zur HF-Abschirmung die Baugruppe umschließt und der eine Wandung aufweist,
    • – Übertragungsmitteln zum Übertragen von Datensignalen von der Baugruppe zu einer elektrischen Anlage zum Empfangen und Verarbeiten von Empfangssignalen,
    • – wobei ein erster Teil der Übertragungsmittel innerhalb des Faraday-Käfigs und ein zweiter Teil der Übertragungsmittel außerhalb des Faraday-Käfigs untergebracht ist,
    • – wobei der erste und der zweite Teil über Verbindungsleitungen, die mittels eines Durchführfilter enthaltenden Durchführsystems durch die Wandung für den Faraday-Käfig geführt werden, miteinander verbunden sind
  • Ein derartiges Gerät ist aus DE-A-195-27 150 bekannt. Die Verwendung separater Durchführfilter für HF-Kabel und Kabel für Gradientenspulen ist auch in US-A-5 573 000 offenbart. EP-A-0 132 785 offenbart eine Durchführeinrichtung zum Übertragen von EKG-Signalen durch einen Faraday-Käfig hindurch, wobei mehrere Filter in einem gemeinsamen Metallgehäuse enthalten sind.
  • Die Erfindung betrifft weiterhin eine Durchführeinrichtung zum Durchführen von Verbindungsleitungen durch eine Wandung eines Faraday-Käfigs.
  • Eine Durchführeinrichtung zum Durchführen von Verbindungsleitungen durch eine Wandung eines Faraday-Käfigs mit Hilfe von Durchführfiltern ist aus der veröffentlichten britischen Patentanmeldung Nr. GB 2 184 293 bekannt.
  • Allgemein gesagt enthält ein Magnetresonanzbildgebungsgerät ein Spulensystem zum Erzeugen eines Dauermagnetfeldes in einem Messraum des Gerätes, ein Gra dientenspulensystem zum Erzeugen eines magnetischen Gradientenfeldes in dem genanten Messraum und HF-Spulen zum Erzeugen eines HF-Wechselmagnetfeldes. Weil einige dieser Spulensysteme (insbesondere das Gradientenspulensystem) verhältnismäßig große Ströme (in der Größenordnung von mehreren hundert A) und hohe Spannungen (in der Größenordnung von mehreren hundert V bis kV) mit sich bringen und weil darüber hinaus in einem solchen Gerät sehr schwache und rauschempfindliche Signale detektiert werden müssen, sind der Messraum des Gerätes und die zugehörige Spulen in einem Faraday-Käfig untergebracht, um äußere Störfelder abzuschirmen und dem Auftreten von durch das MRI-Gerät selbst erzeugten elektromagnetischen Feldern entgegenzuwirken. Ein Teil der Apparatur des MRI-Gerätes ist jedoch außerhalb des Faraday-Käfigs untergebracht. Dies gilt beispielsweise für die Verstärker zum Steuern des Gradientenspulensystems, für den Datenverarbeitungscomputer, der dazu dient, das gewünschte Bild aus den erhaltenen Messdaten zu rekonstruieren, für den Steuercomputer, der dazu dient, den Transport der zum Erzeugen der verschiedene Messdaten erforderlichen Steuersignale zu steuern, und für verschiedene Speiseeinheiten, die dazu dienen, die Apparatur innerhalb des Faraday-Käfigs mit Energie zu speisen.
  • Um die notwendigen Verbindungen zwischen der Apparatur innerhalb des Faraday-Käfigs und derjenigen außerhalb dieses Käfigs herzustellen, kann eine Durchführeinrichtung vorgesehen sein, die in der Wandung des Faraday-Käfigs angeordnet ist und mit Durchführfiltern versehen ist. Je nach der Art der hindurch zu führenden Verbindung können diese Durchführfilter verschiedene Formen annehmen.
  • Beispielsweise kann eine Glasfaser, die an sich elektrisch isolierend ist, durch eine leitfähige Röhre geführt werden, die ein Längen/Seiten-Verhältnis von größer als vier hat. Die Dämpfung (in dB gemessen) einer solchen Röhre ist bis zu 32 mal so groß wie das Längen/Seiten-Verhältnis. Bei Wahl der richtigen Länge wird dann in einer solchen Röhre adäquate Dämpfung externer Störsignale erreicht.
  • Um zu verhindern, dass elektrisch leitfähige Zuleitungen die außerhalb des Faraday-Käfigs generierten Störsignale zu der innerhalb des Faraday-Käfigs angeordneten Apparatur transportieren, sollte die Durchführeinrichtung vielfältigen Anforderungen in Bezug auf elektromagnetische Abschirmung genügen. Beispielsweise sollte ein Leiter zum Transportieren von HF-Signalen als Koaxialleiter ausgeführt sein, der mit einer elektromagnetisch gut abgedichteten Ummantelung versehen ist. Dies wird erreicht, indem die Ummantelung als eine mechanisch geeignet dichte Röhre ausgeführt wird; dieser Koaxialleiter wird dann starr und somit schwierig hantierbar.
  • Für die Verbindungsleitungen zur Übertragung von Datensignalen (die keine Signale mit einem Frequenzinhalt oberhalb von 100 kHz zu transportieren brauchen) gilt die Forderung, dass die Durchführfilter Tiefpassfilter sein müssen und wird bei 10 MHz eine Dämpfung von 100 dB gefordert, entsprechend 18 dB pro Oktave. Gewöhnlich wird hierzu ein sogenanntes Π-Filter verwendet, d.h. ein Tiefpassfilter, das aus einem parallel zum Eingang des Filters geschalteten ersten Kondensator, einer Selbstinduktion zwischen einem Eingangsleiter und einem Ausgangsleiter und einem parallel zum Ausgang des Filters geschalteten zweiten Kondensator besteht.
  • Die genannte Patentanmeldung GB 2 184 293 offenbart eine Durchführeinrichtung, bei der eine Anzahl Verbindungsleitungen mittels einer mit Durchführfiltern versehenen Durchführeinrichtung durch eine Wandung des Faraday-Käfigs geführt wird. Die darin beschriebenen Durchführfilter sind Filterelemente, von denen jedes ein Π-Filter enthält, sodass diese Filter eine geeignete Dämpfung für verhältnismäßig hohe Frequenzen bieten. Wenn diese Filter jedoch zur Verwendung in einem MRI-Gerät ausgeführt wären, müssten sie sehr große Ströme führen (in der Größenordnung von einigen hundert A), sodass sie sehr umfangreich und teuer würden. Der Umfang dieser Filter würde wegen der genannten geforderten Dämpfung von 18 dB/Oktave bei hohen Frequenzen weiter erhöht werden, sodass sie rotationssymmetrisch ausgeführt werden müssten, was wiederum zu zusätzlichen Anforderungen in Bezug auf die Konstruktion und einer weiteren Zunahme des Umfangs der Filter führen würde.
  • Der Erfindung liegt als Aufgabe zugrunde, ein Magnetresonanzbildgebungsgerät der dargelegten Art zu schaffen, in dem der Umfang der Durchführeinrichtung deutlich kleiner ist als der Umfang der bekannten Durchführeinrichtung, sodass ihre Herstellung preiswerter ist.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist das erfindungsgemäße Magnetresonanzbildgebungsgerät dadurch gekennzeichnet, dass es die in Anspruch 1 dargelegten Merkmale hat. Eine entsprechende Durchführeinrichtung ist in Anspruch 6 dargelegt. Beispiele für Ströme und Spannungen mit verhältnismäßig niedrigem Pegel sind Ströme, die weniger als ungefähr 100 mA betragen, und Spannungen von weniger als ungefähr 15 V. Die letztgenannten Durchführfilter können somit als verhältnismäßig klein ausgeführt werden und sie können wirtschaftlich zu einem Filterelement kombiniert werden, das eine Vielzahl Filter enthält, von denen jedes zu einer jeweiligen Verbindungsleitung gehört.
  • Die Erfindung ermöglicht die Verwendung von im Handel erhältlichen Steckverbindern, die mit Kondensatoren versehen sind, sodass die Montagekosten deutlich verringert sind.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind die Anschlussleiter der Steckverbinder in dem Magnetresonanzbildgebungsgerät als streifenförmige Flachstifte ausgeführt und sind die Eingangskondensatoren und die Ausgangskondensatoren als Chip-Kondensatoren ausgeführt. Es wäre möglich, die Durchführfilter für die niedrigen Ströme und Spannungen als Filter mit an die niedrigen Ströme und Spannungen angepassten Abmessungen auszuführen, welches aus diskreten Bauelementen aufgebaut ist. Bei derartigen Durchführfiltern können jedoch Probleme auftreten, da wegen des Skin-Effektes die HF-Energie ungenügend über die Kondensatoren abgeführt wird; es besteht die Gefahr, dass die gewünschte Filterdämpfung bei ungünstigen Bedingungen nicht gewährleistet ist. Die erfindungsgemäßen Schritte sorgen für große Kontaktflächen zwischen den Anschlussstiften und den Kondensatoren, sodass genügende Abfuhr von HF-Energie erreicht wird.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist das zweite separate Filterelement in dem Magnetresonanzbildgebungsgerät mit einer Leiterplatte versehen und sind die Steckverbinder, die als Bauelement ausgeführt sind, auf der Leiterplatte montiert. Darüber hinaus können die Durchführfilter des zweiten separaten Filterelementes mit einem Selbstinduktionselement versehen sein, das zwischen einem zugehörigen Eingangskondensator und einem zugehörigen Ausgangskondensator auf der Leiterplatte angeordnet ist und mit den zugehörigen Kondensatoren über Leiterbahnen auf der Leiterplatte verbunden ist. Somit kann die Montage des zweiten Filterelement weiter vereinfacht werden.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind die Steckverbinder in dem Magnetresonanzbildgebungsgerät, die als Bauelemente ausgeführt sind, als D-sub-Steckverbinder gebildet. Hiermit wird ein weiterer, wirtschaftlicher Standardaufbau des zweiten Filterelementes erhalten.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im Folgenden näher beschrieben, wobei gleiche Bezugszeichen die gleichen Elemente bezeichnen. Es zeigen:
  • 1 schematisch den allgemeinen Aufbau eines Magnetresonanzbildgebungsgerätes, in dem die Erfindung verwendet werden kann;
  • 2 schematisch eine Durchführeinrichtung nach dem Stand der Technik zur Verwendung in einem MRI-Gerät;
  • 3 schematisch eine Durchführeinrichtung;
  • 4 schematisch ein separates Filterelement in Form einer Leiterplatte mit Steckverbindern, wobei das Element eine Vielzahl von Durchführfiltern gemäß der Erfindung enthält.
  • Das Magnetresonanzbildgebungsgerät, das in 1 schematisch gezeigt ist, enthält ein erstes Magnetsystem 1 zum Erzeugen eines Dauermagnetfeldes B, ein zweites Magnetsystem 3 zum Erzeugen magnetischer Gradientenfelder, eine Speisequelle 5 für das erste Magnetsystem 1 und eine Speisequelle 7 für das zweite Magnetsystem 3. Eine HF-Spule 9 dient dazu, ein HF-Wechselmagnetfeld zu erzeugen; hierzu ist sie mit einer HF-Sendeeinrichtung verbunden, die eine HF-Quelle 11 enthält. Die HF-Spule 9 kann auch zum Detektieren von Spinresonanzsignalen verwendet werden, die von dem HF-Sendefeld in einem zu untersuchenden Objekt (nicht abgebildet) generiert werden; hierzu ist die HF-Spule mit einer HF-Empfangseinrichtung verbunden, die einen Signalverstärker 13 enthält. Der Ausgang des Signalverstärkers 13 ist mit einer Detektorschaltung 15 verbunden, die mit einer zentralen Steuerungseinrichtung 17 verbunden ist. Die zentrale Steuerungseinrichtung 17 steuert auch einen Modulator 19 für die HF-Quelle 11, die Speisequelle 7 und einen Monitor 21 für die Bilddarstellung. Ein HF-Oszillator 23 steuert den Modulator 19 sowie den Detektor 15, der Messsignale verarbeitet. Der hingehende und der zurückgehende HF-Signalverkehr sind durch eine Trennschaltung 14 voneinander getrennt. Eine Kühleinrichtung 25, die Kühlleitungen 27 enthält, dient dazu, die Magnetspulen des ersten Magnetsystems 1 zu kühlen. Die in den Magnetsystemen 1 und 3 angeordnete HF-Spule 9 umschließt einen Messraum 29, der groß genug ist, um einen zu untersuchenden Patienten oder einen Teil eines zu untersuchenden Patienten, beispielsweise den Kopf und den Hals, in einem Gerät für medizinische diagnostische Messungen aufzunehmen. In dem Messraum 29 können so ein Dauermagnetfeld B, Gradientenfelder zum Auswählen von Objektschichten und ein räumlich gleichförmiges HF-Wechselfeld erzeugt werden. Die HF-Spule 9 kann die Funktionen einer Sendespule und einer Messspule kombinieren. Für die zwei Funktionen können auch separate Spulen verwendet werden, beispielsweise Oberflächenspulen als Messspulen. Die vom Spulensystem 1, der Spule 9 und dem zweiten Magnetsystem (Gradientenspulen) 3 gebildete Baugruppe wird von einem ein HF-Feld abschirmenden Faraday-Käfig 31 umschlossen.
  • Von der Speisequelle 7 verläuft eine Speiseleitung 50-1 zur Durchführeinrichtung 30; darüber hinaus verläuft eine Speiseleitung 50-2 von der Speisequelle 5 zu der Durchführeinrichtung 30. Die zentrale Steuerungseinrichtung 17 und die verschiedenen zu steuernden Teile (nicht abgebildet) des MRI-Gerätes, die innerhalb des Faraday-Käfigs 31 angeordnet sind, sind miteinander über Verbindungsleitungen 32 verbunden, die mit den betreffenden zu steuernden Teilen über die Durchführeinrichtung 30 verbunden sind. Weiterhin ist eine HF-Verbindungsleitung 34 zwischen der Trennschaltung 14 und der Durchführeinrichtung vorgesehen. Innerhalb des Faraday-Käfigs setzt sich die Speiseleitung 50-1 als Verbindungsleitung 46-1 und die Speiseleitung 50-2 als Verbindungsleitung 46-2 fort. Das Bündel von Verbindungsleitungen 32 setzt sich als Bündel von Verbindungsleitungen 56 innerhalb des Faraday-Käfigs fort.
  • 2 zeigt eine Durchführeinrichtung nach dem Stand der Technik zur Verwendung in einem MRI-Gerät, wie anhand von 1 beschrieben. Die dargestellte Durchführeinrichtung ist in der Wandung 40 des Faraday-Käfigs 31 montiert, in dem das MRI-Gerät angeordnet ist. Die Durchführeinrichtung enthält ein Gehäuse 42, das HF-Signale abschirmt und eine Anzahl (typischerweise ungefähr 70) zueinander identischer Durchführfilter 44 aufnimmt. Die Filter haben Zylinderform mit einem Durchmesser von ungefähr 4 cm und einer Höhe von ungefähr 20 cm. Die von der Durchführeinrichtung zum MRI-Gerät verlaufenden Verbindungsleitungen sind mit dem Gehäuse 42 über einen (schematisch dargestellten) Steckverbinder 48 gekoppelt, der beispielsweise als Koaxialsteckverbinder ausgeführt ist. Die von der Durchführeinrichtung zu dem außerhalb des Faraday-Käfigs untergebrachten Teil der Apparatur verlaufenden Verbindungsleitungen 50 sind mit dem Gehäuse 42 über einen (schematisch dargestellten) Steckverbinder 52 gekoppelt, der auch als Koaxialsteckverbinder ausgeführt sein kann. Die oben erwähnten Durchführfilter sind so dimensioniert, dass sie Ströme in der Größenordnung von mehreren hundert A und Spannungen in der Größenordnung von mehreren hundert kV führen, sodass diese Durchführfilter umfangreich und teuer sind.
  • 3 zeigt eine andere Durchführeinrichtung. Diese Durchführeinrichtung enthält eine Anzahl separater Filterelemente 44, von denen jedes aus nur einem Durchführfilter besteht, und eine Anzahl separater Filterelemente 54, von denen jedes mehrere Durchführfilter enthält. Auch wenn für jedes der Filterelemente 44 und 54 nur zwei dargestellt sind, versteht sich, dass jede beliebige Anzahl solcher Filterelemente Teil der erfindungsgemäßen Durchführeinrichtung sein kann. Wie in 2 ist das Filterelement 44 in einem abschirmenden Gehäuse 42 untergebracht. Die Filterelemente 54 können auch in diesem abschirmenden Gehäuse untergebracht sein, aber es ist auch möglich, jedes dieser Elemente mit einem jeweiligen abschirmenden Gehäuse (einem sogenannten "EMC-dichten" Gehäuse) zu versehen. Jedes der Filterelemente 54 ist mit einem oder mehreren Eingangssteckverbindern 62 versehen, die mit damit zu koppelnden Steckverbindern zusammenwirken, welche mit den Verbindungsleitungen 56 verbunden sind, die von der Durchführeinrichtung zu dem Teil der Apparatur verlaufen, der außerhalb des Faraday-Käfigs untergebracht ist. Darüber hinaus ist jedes der Filterelemente 54 mit einem oder mehreren Ausgangssteckverbindern 64 versehen, die mit den damit zu koppelnden Steckverbindern 66 zusammenwirken, die mit den Verbindungsleitungen 58 verbunden sind, die von der Durchführeinrichtung zu dem Teil der Apparatur verlaufen, der in dem Faraday-Käfig untergebracht ist.
  • 4 zeigt ein separates Filterelement in Form einer mit Steckverbindern versehenen Leiterplatte, welches Filterelement eine Vielzahl von Durchführfiltern gemäß der Erfindung enthält.
  • Auch wenn 4 nur den Aufbau des separaten Filterelementes zeigt, versteht sich, dass es auch möglich ist, dieses Filterelement mit einem eigenen EMC-dichten Gehäuse auszuführen. An den Rändern einer Leiterplatte 68 sind zwei aufrechte Ränder 70 und 72 vorgesehen, in denen die Eingangssteckverbinder 62 und die Ausgangssteckverbinder 64 montiert sind. Diese Steckverbinder sind im Handel erhältliche Steckverbinder vom D-Subtyp, beispielsweise dem Typ FCC 17, der von Amphenol Canada Corp. vertrieben wird. Diese Steckverbinder sind so ausgeführt, dass sie eingebaute Chip-Kondensatoren und Anschlussleiter in Form von streifenförmigen Flachstiften enthalten. Die Stifte 74 der Steckverbinder sind mit den Leiterbahnen 76 verbunden, die auf der Leiterplatte 68 angebracht sind und von denen jede ein jeweiliges Selbstinduktionselement 78 enthält, das so ausgeführt ist, das es zum Montieren auf einer Leiterplatte geeignet ist. Um eventuelles Nebensprechen zwischen diesen Elementen zu begrenzen, sind sie relativ zueinander versetzt montiert, sodass sie nicht direkt nebeneinander auf der Leiterplatte montiert sind. Typische Werte für die verschiedenen Bauelemente sind: 47 nF für die Kondensatoren und 1 μH für die Selbstinduktionselemente. Bei Verwendung dieser Elemente kann ein Filterelement für 36 Durchführfilter mit den Abmessungen 10 cm × 20 cm konstruiert werden. Während einer Simulation eines solchen Filterelementes wurde eine Dämpfung von mehr als 100 dB bei einer Frequenz von 10 MHz gemessen, was aufzeigt, dass das so konstruierte Filterelement den gestellten Dämpfungsanforderungen genügt.

Claims (6)

  1. Magnetresonanzgerät mit – einer Baugruppe aus einem ersten Magnetsystem (1) zum Erzeugen eines statischen Hauptmagnetfeldes, einem zweiten Magnetsystem (3) zum Erzeugen magnetischer Gradientenfelder und einem HF-Spulensystem (9) zum Erzeugen eines HF-Wechselmagnetfeldes – einem Faraday-Käfig (31), der zur HF-Abschirmung die Baugruppe (1, 3, 9) umschließt und der eine Wandung (42) aufweist, – Übertragungsmitteln (32, 56) zum Übertragen von Datensignalen von der Baugruppe zu einer elektrischen Anlage zum Empfangen und Verarbeiten von Empfangssignalen, – wobei ein erster Teil (56) der Übertragungsmittel innerhalb des Faraday-Käfigs und ein zweiter Teil (32) der Übertragungsmittel außerhalb des Faraday-Käfigs untergebracht ist, – wobei der erste und der zweite Teil über Verbindungsleitungen, die mittels eines Durchführfilter enthaltenden Durchführsystems (30) durch die Wandung (42) des Faraday-Käfigs geführt werden, miteinander verbunden sind dadurch gekennzeichnet, dass das Durchführsystem (30) Folgendes umfasst: – eine Anzahl erste, separate Filterelemente (44), wobei jedes separate Filterelement (44) nur ein Durchführfilter enthält und in einer einzelnen Verbindungsleitung angeordnet ist, um große Ströme und/oder Spannungen zum Übertragen elektrischer Leistung auf die Magnetbaugruppe zu führen, und – zumindest ein zweites, separates Filterelement (54), das für mehrere Verbindungsleitungen angeordnet ist und das eine Vielzahl von Durchführfiltern enthält, wobei jedes einzelne der genannten Durchführfilter in einer einzelnen Verbindungsleitung angeordnet ist, um zum Übertragen von Datensignalen Übertragungsströme und/oder -spannungen zu führen und bei dem – das zweite, separate Filterelement (54) mit Eingangssteckverbindern (62) versehen ist, die je als Bauelement ausgeführt sind, das eine Vielzahl von Anschlusslei tern (74) aufweist, und mit Ausgangssteckverbindern (64), die je als Bauelement ausgeführt sind, das eine Vielzahl von Anschlussleitern (74) aufweist, – wobei die Durchführfilter des zweiten Filterelementes zwischen den Anschlussleitern der Eingangssteckverbinder und der Ausgangssteckverbinder angeordnet sind und bei dem – jedes Durchführfilter des zweiten separaten Filterelementes (54) so ausgeführt ist, dass es einen Eingangskondensator und einen Ausgangskondensator enthält, wobei der Eingangskondensator in den entsprechenden Eingangssteckverbinder (62) integriert ist und der Ausgangskondensator in den entsprechenden Ausgangssteckverbinder (64)) integriert ist, wobei die Anordnung derart ist, dass die Eingangskondensatoren und die Ausgangskondensatoren den Anschlussleitern (74) der Steckverbinder einer nach dem anderen zugewiesen sind.
  2. Magnetresonanzbildgebungsgerät nach Anspruch 1, in dem die Anschlussleiter (74) der Steckverbinder (62, 64) als streifenförmige Flachstifte ausgeführt sind, und die Eingangskondensatoren und die Ausgangskondensatoren als Chip-Kondensatoren ausgeführt sind.
  3. Magnetresonanzgerät nach Anspruch 2, in dem das zweite separate Filterelement (54) mit einer Leiterplatte (68) versehen ist und die Steckverbinder (62, 64), die als Bauelement ausgeführt sind, auf der Leiterplatte montiert sind.
  4. Magnetresonanzbildgebungsgerät nach Anspruch 3, in dem die Durchführfilter des zweiten separaten Filterelementes mit einem Selbstinduktionselement (78) versehen sind, das zwischen einem zugehörigen Eingangskondensator und einem zugehörigen Ausgangskondensator auf der Leiterplatte angeordnet ist und mit den zugehörigen Kondensatoren über Leiterbahnen (76) auf der Leiterplatte verbunden ist.
  5. Magnetresonanzbildgebungsgerät nach Anspruch 4, in dem die Steckverbinder als Bauelement vom D-Subtyp ausgeführt sind.
  6. Durchführeinrichtung zum Durchführen von Verbindungsleitungen durch eine Wandung eines Faraday-Käfigs eines Magnetresonanzgerätes, enthaltend: – eine Anzahl erste, separate Filterelemente (44), wobei jedes separate Filterelement (44) nur ein Durchführfilter enthält und in einer einzelnen Verbindungsleitung angeordnet ist, um große Ströme und/oder Spannungen zum Übertragen elektrischer Leistung auf die Magnetbaugruppe des Magnetresonanzgerätes zu führen, und – zumindest ein zweites, separates Filterelement (54), das eine Vielzahl von Durchführfiltern enthält, um zum Übertragen von Datensignalen Übertragungsströme und/oder -spannungen zu führen – und bei dem – das zweite, separate Filterelement (54) mit Eingangssteckverbindern (62) versehen ist, die je als Bauelement ausgeführt sind, das eine Vielzahl von Anschlussleitern (74) aufweist, und mit Ausgangssteckverbindern (64), die je als Bauelement ausgeführt sind, das eine Vielzahl von Anschlussleitern (74) aufweist, – wobei die Durchführfilter des Filterelementes zwischen den Anschlussleitern der Eingangssteckverbinder und der Ausgangssteckverbinder angeordnet sind und bei dem – jedes Durchführfilter des zweiten separaten Filterelementes (54) so ausgeführt ist, dass es einen Eingangskondensator und einen Ausgangskondensator enthält, wobei der Eingangskondensator in den entsprechenden Eingangssteckverbinder (62) integriert ist und der Ausgangskondensator in den entsprechenden Ausgangssteckverbinder (64)) integriert ist, wobei die Anordnung derart ist, dass die Eingangskondensatoren und die Ausgangskondensatoren den Anschlussleitern (74) der Steckverbinder einer nach dem anderen zugewiesen sind.
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